Die wichtigsten neuen Regeln
Motor:
Zwei Rennen muss ein Triebwerk überstehen, ehe es getauscht werden darf. Bei Motorschaden im Freien Training wird der Pilot im Rennen um zehn Plätze zurückversetzt. Muss der Motor nach dem Qualifying erneuert werden, startet der Fahrer aus der letzten Reihe. Ein Motorschaden im Rennen bleibt, vom Ausfall abgesehen, ohne Konsequenzen.
Jedes Team muss seine Ausfälle begründen. Nur wenn der Ausfall durch einen Unfall entstanden ist oder außerhalb der Verantwortung des Fahrers lag, ist der Motorwechsel erlaubt.
Aerodynamik:
Um vor allem die Kurvengeschwindigkeiten zu reduzieren, wurde der Frontflügel um fünf Zentimeter angehoben, der Heckflügel rückte um 15 Zentimeter nach vorne, der Diffusor wurde verkleinert.
Reifen:
Freies Samstagstraining, Qualifying und Rennen müssen mit lediglich zwei Sätzen Reifen bestritten werden. Reifenwechsel im Rennen ist verboten. Im Schadensfall darf nur der beschädigte Reifen gegen einen gebrauchten aus dem Freien Training gewechselt werden. Gleichzeitiges Auftanken ist allerdings verboten.
Qualifying: Ab dem Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring wird die Startaufstellung in nur einem Einzelzeitfahren am Samstag ermittelt. In den ersten sechs Rennen gab es am Samstag und am Sonntag jeweils ein Qualifikationstraining. Die Startaufstellung resultierte aus der Addition beider Einzelzeitfahren.
Das Ergebnis des vorherigen Rennens bestimmt die Startreihenfolge des Qualifyings. Der Letzte startet als Erster, der Sieger des vorangegangenen Grand Prix als Letzter.
Die Fahrer müssen bereits mit den Reifen und der Benzinmenge für das bevorstehende Rennen antreten.
Im Anschluss an das Einzelzeitfahren werden die Boliden in den Parc Fermé gebracht, wo unter strenger Aufsicht des Automobil-Weltverbandes FIA nur noch ganz bestimmte Arbeiten von den Teams durchgeführt werden dürfen.
Quelle:
www.kicker.de
Die neuen Regeln sind natürlich - vordergründig - aus Kostengründen so gemacht worden. Aber seien wir mal ehrlich: letztlich diente das doch nur dazu die Dominanz Schumachers und Ferraris zu brechen. Herausgekommen ist meiner Meinung nach großer Käse!