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Ausnahmezustand in "K-Town"
Waren Sie schon einmal beim Baseball? Sie sollten mal hingehen.
Ein Spiel der amerikanischen Major League ist für einen Europäer eine tolle Abwechslung. Wer an Trommeln, Gashupen oder Anfeuerungsrufe aus der Fußball-Bundesliga denkt, würde sich schnell umschauen.
So ein Game hat eher den Charakter eines großen Picknicks. Da sind Fußballspiele für Amerikaner eine ganz neue Erfahrung.
"Ich habe einmal ein Spiel in England gesehen", erzählt mir John aus Denver. "Das hat mich echt vom Hocker gehauen. Wie da geschrieen und gesungen wurde - das war ein echtes Erlebnis. Gänsehaut-Atmosphäre. Deswegen durfte ich diese WM auf keinen Fall verpassen."
Absolutes Highlight für die Amis war die Partie am Samstag in Kaiserslautern. Nur wenige Kilometer vom Betzenberg entfernt liegt Ramstein. Hier hat die Air Force ihr Hauptquartier in Europa. 55.000 Amerikaner leben rund um den Stützpunkt.
Und für die gab es nur eines: Ab nach "K-Town".
Amerikaner wären aber nicht Amerikaner, wenn sie sich nicht einiges einfallen lassen würden. Da war ein Superman unter den Fans, auch Spiderman und andere Action-Helden wurden gesehen. Durchgeknallt? Nein, typisch amerikanisch.
Einer trug einen Helm in Form eines Fußballs auf dem Kopf, ein anderer entschied sich für einen Hut, der einem Stück Käse ähnelte. Und auch Uncle Sam war live dabei.
"Wir lassen uns immer was Besonderes einfallen. Fußball ist ein Spiel, und da gehört Spaß dazu", sagt Jennifer, die in Kaiserslautern lebt.
Und natürlich Popcorn, Cola oder Bier im Stadion. Fröhlich und ausgelassen feierten die Amis.
Von der Gefahr, als amerikanischer Staatsbürger in diesen Tagen Ziel eines Terroranschlags werden zu können, wollte niemand was wissen.
"Wir fühlen uns hier sicher", sagt Jason aus Los Angeles. "Wir wissen um die Gefahr, aber wir können nichts dagegen tun. Und ich glaube, die deutsche Polizei tut ihr Bestes, um Anschläge zu verhindern." Dann nimmt er erstmal einen großen Schluck von seinem deutschen Bier. "Das ist viel besser als amerikanisches."
Der Amerikaner hat schnell gelernt. An die Fankultur hierzulande müssen sich die Gäste aber noch gewöhnen. Keine Fangesänge, nur das typische "USA, USA". Da waren ihnen die Italiener weit voraus.
Kein Wunder aber, wenn man mit Baseball aufwächst.
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_153238.htmlhttp://www.sport1.de/de/sport/artikel_153238.html
Waren Sie schon einmal beim Baseball? Sie sollten mal hingehen.
Ein Spiel der amerikanischen Major League ist für einen Europäer eine tolle Abwechslung. Wer an Trommeln, Gashupen oder Anfeuerungsrufe aus der Fußball-Bundesliga denkt, würde sich schnell umschauen.
So ein Game hat eher den Charakter eines großen Picknicks. Da sind Fußballspiele für Amerikaner eine ganz neue Erfahrung.
"Ich habe einmal ein Spiel in England gesehen", erzählt mir John aus Denver. "Das hat mich echt vom Hocker gehauen. Wie da geschrieen und gesungen wurde - das war ein echtes Erlebnis. Gänsehaut-Atmosphäre. Deswegen durfte ich diese WM auf keinen Fall verpassen."
Absolutes Highlight für die Amis war die Partie am Samstag in Kaiserslautern. Nur wenige Kilometer vom Betzenberg entfernt liegt Ramstein. Hier hat die Air Force ihr Hauptquartier in Europa. 55.000 Amerikaner leben rund um den Stützpunkt.
Und für die gab es nur eines: Ab nach "K-Town".
Amerikaner wären aber nicht Amerikaner, wenn sie sich nicht einiges einfallen lassen würden. Da war ein Superman unter den Fans, auch Spiderman und andere Action-Helden wurden gesehen. Durchgeknallt? Nein, typisch amerikanisch.
Einer trug einen Helm in Form eines Fußballs auf dem Kopf, ein anderer entschied sich für einen Hut, der einem Stück Käse ähnelte. Und auch Uncle Sam war live dabei.
"Wir lassen uns immer was Besonderes einfallen. Fußball ist ein Spiel, und da gehört Spaß dazu", sagt Jennifer, die in Kaiserslautern lebt.
Und natürlich Popcorn, Cola oder Bier im Stadion. Fröhlich und ausgelassen feierten die Amis.
Von der Gefahr, als amerikanischer Staatsbürger in diesen Tagen Ziel eines Terroranschlags werden zu können, wollte niemand was wissen.
"Wir fühlen uns hier sicher", sagt Jason aus Los Angeles. "Wir wissen um die Gefahr, aber wir können nichts dagegen tun. Und ich glaube, die deutsche Polizei tut ihr Bestes, um Anschläge zu verhindern." Dann nimmt er erstmal einen großen Schluck von seinem deutschen Bier. "Das ist viel besser als amerikanisches."
Der Amerikaner hat schnell gelernt. An die Fankultur hierzulande müssen sich die Gäste aber noch gewöhnen. Keine Fangesänge, nur das typische "USA, USA". Da waren ihnen die Italiener weit voraus.
Kein Wunder aber, wenn man mit Baseball aufwächst.
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_153238.htmlhttp://www.sport1.de/de/sport/artikel_153238.html