Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

haben wir nun eine echte 10?

@ ASC 2000:

Das stimmt! Hajnal und Villar werden da Probleme wegen der Sprache haben. Unser Kapitän Beda ist in der Abwehr. Hoffe auf Borbely!
 
@ ASC 2000:
Das stimmt! Hajnal und Villar werden da Probleme wegen der Sprache haben. Unser Kapitän Beda ist in der Abwehr. Hoffe auf Borbely!


Hajnal hat bestimmt Probleme mit der Sprache wer im Alter von 16 bis 23 in Deutschland gelebt hat, der hat bestimmt nie ein Wort Deutsch gelernt.
default_icon_rolleyes.gif
 
vor allem weil er vor kurzem ein kommentar in sehr gutem deutsch gegeben hat
default_icon_rolleyes.gif
 
tjaja, da sieht mans:

nur weil man ausm ausland kommt kann man auch gliech kein deutsch!

Naja!!!!

Also ich denke de aki könnt da schon was wert sein!!!



Und zum Thema sforza: war der überhaupt richtig mit dem herz bei der sache?????

default_icon_sad.gif
 
Sorry das ich es mal so sagen muß, aber hatten wir ausser Sforza jemals eine "RICHTIGE" 10 ?????


Ja denk mal an Bongartz oder Wuttke, dazu noch Seel und Friedrich unsere alten Kempen
default_icon_rolleyes.gif
:roll:



Hajnal hat in seiner Zeit bei Schalke schon gut Deutsch gesprochen.
 
Also ich wäre dafür Basler zu verpflichten.



Der würde dann mit dem Glimmstengel in der Gosch das ganze Mittelfeld zunebeln und die Freistöße ins Tor hauen.

Nur muß sich Merkel und Bild dann wieder wen neues suchen, oder Merkel macht es wieder alleine.
 
Also ich wäre dafür Basler zu verpflichten.


Der würde dann mit dem Glimmstengel in der Gosch das ganze Mittelfeld zunebeln und die Freistöße ins Tor hauen.

Nur muß sich Merkel und Bild dann wieder wen neues suchen, oder Merkel macht es wieder alleine.


und endlich gibt es auch weißbier auf em betze
default_smile.png
:)
 
Vielleicht sollte die Frage besser lautern "Brauchen wir nun eine echte 10?".
default_wink.png




Nebenbei, Villar und Hajnal verstehen und sprechen deutsch.
default_wink.png
 
Vielleicht sollte die Frage besser lautern "Brauchen wir nun eine echte 10?".
default_wink.png



Nebenbei, Villar und Hajnal verstehen und sprechen deutsch.
default_wink.png


Das ist´ne gute frage.In den letzten Jahren hatten wir überhaupt kein Mittelfeld.Es wurde immer nach geschoßen,ohne was Spielerisches im Mittelfeld zu sehen.Da war keine Spielkultur,kein kurzpassspiel.

Deshalb wäre es sicher bessere,wenn ein richtiger Ballverteiler kommen würde,aber das kann vielleicht Hajnal übernehmen.

Sah ja ordentlich aus im Mittelfeld,zumidest in den Testspielen die ich gesehn hab.
 
Hajnal und Villar sind ne gute Besetzung fürs Mittelfeld. Meiner Meinung nach die beste der letzten Jahre, wenn ich an Zandi, Engelhardt und Kreisel-Ervin denke! Und "echte" 10er sind überholt würde ich sagen, dann lieber flexible Mittelfeldspieler, die auch den Ball verteilen können und Torgefahr ausstrahlen!
 
Hajnal und Villar sind ne gute Besetzung fürs Mittelfeld. Meiner Meinung nach die beste der letzten Jahre, wenn ich an Zandi, Engelhardt und Kreisel-Ervin denke! Und "echte" 10er sind überholt würde ich sagen, dann lieber flexible Mittelfeldspieler, die auch den Ball verteilen können und Torgefahr ausstrahlen!




korrekt!
 
denke inzwischen ist unsere iv wieder deutlich stärker und kann auch mal ein paar spielzüge von hinter raus aufbauen.

Für die 2te Liga brauchen wir eh nicht unbedingt einen "10er". Brauchen da eher zweikampfstarke DM. Sind vor zehn jahren auch ohne einen echten "10er" aufgestiegen, danach kam Sforza und hat die Fäden in die Hand genommen...
 
denke inzwischen ist unsere iv wieder deutlich stärker und kann auch mal ein paar spielzüge von hinter raus aufbauen.
Für die 2te Liga brauchen wir eh nicht unbedingt einen "10er". Brauchen da eher zweikampfstarke DM. Sind vor zehn jahren auch ohne einen echten "10er" aufgestiegen, danach kam Sforza und hat die Fäden in die Hand genommen...


Da gebe ich Dir zu 100 % Recht. Vor 10 Jahren hat Otto nur selten versucht, wahlweise mit Wegmann oder Marschall (später auch in der Bundesliga) als Ballverteiler hinter den beiden Spitzen zu spielen. Meistens wurde daraus, dass wir dann doch mit 3 Spitzen gespielt haben, so lange der gute alte Olaf überhaupt spielen konnte (16 Sp, 10 Tore 1996/97), z.B. 1. Spiel in Liga 2 bei den St. Kickers, wo Marschall nach 20. Minuten verletzt raus musste und Wegmann als echte Spitze 2 Treffer erzielte.
 
Die Parallele zut letzten FCK Zweitligasaison kann man so 1:1 nicht aufmachen finde ich. Man hatte eine andere Ausgangssituation, da man ein Mittelfeld hatte, dessen stärken man einschätzen konnte.

Jetzt finde ich es ungemein schwerer, da man einen nötigen Neuanfang machen musste mit vielen Neuzugängen.



Unter einem "10er" verstehe ich auch einen Spieler, der die indivivuelle Klasse besitzt, um den entscheidenen Akzent in einer Spielphase zu setzen,wo es nicht so gut läuft. Sei es durch den entscheidenden Pass, das entscheidende Dribbling, den entscheidenden Schuss... Es wird sich zeigen, wer von den neuen, oder den jungen sich aus dem Mittelfeld herausspielt und so eine Größe zeigt. Dass wir so einen Spieler brauchen, ist denke ich unumstritten. Das heißt aber nicht, dass das gesamte Spiel auf ihn zugeschnitten ist, wie bei einem klassischen "10er"!
 
das größte problem in den letzten jahren war,daß wir ohne echten spielmacher auf dem platz waren.ob das nun besser wird kann man noch net sehen.die nummer 10 an sich war früher heiß begehrt,doch jetzt ist sie noch nicht vergeben.wir brauchen unbedingt einen technich starken mann,der den ball halten kann und zum richtigen zeitpunkt einen tödlichen paß in die spitze spielt.in der vergangenheit war es oft der fall,daß unserse stürmer(egal ob klose,altintop...usw) immer zu viel nach hinten arbeiten mußten und fast das gesamte spiel im mittelfeld aushelfen mußten, so daß ihnen in einigen situationen die konzentration vor dem tor fehlte.natürlich muß ein stürmer beim heutigen fußball auch nach hinten arbeiten,aber er braucht auch unbedingt die unterstützung von einem starken mittelfeld.
also ich denke auch das eine Mannschaft eine 10 braucht der ein ball halten kann und Übersicht über ein spiel hat
 
ich denke auch erst mal abwarten gegen den KSC waren wir gut leider die Chancen Verwertung Mus besser werten und deswegen denke ich auch wir bräuchten noch einen erfahrenen Stürmer
 
@Flasche Leer

Find ich ja super, dass dein Post deiner Meinung nach ausreicht, um den Thread zu schließen. Find ich aber zu kurz und unverständlich, da kann ich leider nix draus lesen... und übrigens, dein Nick passt wirklich gut, weil mir das bei dir wirklich so gut wie immer passiert, dass ich rein gar nichts verstehe, was du so von dir gibst. Naja, wird wohl an mir liegen...



Zum Thema:

Für mich ist der Spielgestalter an sich ohnehin mehr oder weniger ausgestorben, die Taktik in der heutigen Zeit erfordert im Mittelfeld variable Spielertypen, die im Grunde alles können sollten. Eine "No. 10" wie vor 10 Jahren und früher ist bei Ballbesitz der Mann gewesen, der für die "Fütterung" der Stürmer zuständig war und die Bälle sinnvoll verteilte, meist zentral agierte und auch oft von Defensivaufgaben befreit wurde. Heutzutage passiert alles im Raum, sodaß zentral, 25-30 Meter vor dem Tor, der Platz extrem gering ist, erst recht, wenn von dort aus die meiste Gefahr erwartet wird. Aus diesem Grunde hat sich für mich die Spielgestaltung an sich ins defensive Mittelfeld verschoben. Klar, es gibt auch noch Spieler wie Zidane oder Riquelme, die von ihren technischen Möglichkeiten auch auf engstem Raum die Übersicht haben, den tödlichen Pass zu spielen. Aber das ist die absolute Ausnahme. Die reine Spieleröffnung wird heutzutage für mich auf mehrere Schultern verteilt, ein Spieler allein kann und darf im Normalfall nicht allein mit dieser Aufgabe betraut werden. Die Systeme sind viel dynamischer geworden, Raumdeckung, engmaschige Abwehr- und Mittelfeldreihen, Überzahl in Ballnähe, doppeln der Gegenspieler sind nur einige Begriffe der heutigen Zeit, die eigentlich für eine klassische Nummer 10 Gift sind.



Von daher brauchen wir keinen 10er im eigentlichen Sinne, sondern technisch gute und bewegliche Spieler, die einerseits offensiv ballsicher sind und auch gerne mal unterstützend über außen agieren können und ebenso mit in die Spitze gehen, wenn es die Situation erfordert. Ein guter Torabschluss kann auch nicht schaden. Defensiv sollten die taktischen Aufgaben im Raum und im Zweikampf ordentlich erledigt werden, dann kann uns die klassische 10 eigentlich gestohlen bleiben. Ist ohnehin ein Relikt aus einer Zeit, in der beim Fussball noch Platz ohne Ende da war.



Fazit: die Fähigkeiten, die in dieser Runde hier als notwendig für einen Spielmacher anerkannt werden, also mehr oder weniger technisch starker Mann mit gutem Abschluss, der den tödlichen Pass spielen kann, reichen für mich als Anforderungsprofil niemals aus. Defensive Fähigkeiten sind ebenso wichtig wie Lauf- und Zweikampfstärke.
 
@Honni: Dein Kommentar und Dein Beitrag waren mal wieder klasse
default_smile.png




Ich erhoffe mir, dass Borbely und Hajnal zusammen die Funktion der intelligenten Spieleröffnung auf hohem Niveau ausführen werden. Hajnal hat seine technischen Möglichkeiten bereits gezeigt; von Borbely hört und liest man immer nur Gutes - hoffentlich wird er es bald mal zeigen können.
 
@ Flasche Leer, mal wieder sehr Top dein Post
default_sleep.png




Im Mittelfeld sind wir meiner Meinung nach stark besetzt... es gibt da noch einen Villar dem ich einiges zutraue.. Hajnal..Borbely... die Qual der Wahl für Wolle
 
@Flasche Leer
Find ich ja super, dass dein Post deiner Meinung nach ausreicht, um den Thread zu schließen. Find ich aber zu kurz und unverständlich, da kann ich leider nix draus lesen... und übrigens, dein Nick passt wirklich gut, weil mir das bei dir wirklich so gut wie immer passiert, dass ich rein gar nichts verstehe, was du so von dir gibst. Naja, wird wohl an mir liegen...



Zum Thema:

Für mich ist der Spielgestalter an sich ohnehin mehr oder weniger ausgestorben, die Taktik in der heutigen Zeit erfordert im Mittelfeld variable Spielertypen, die im Grunde alles können sollten. Eine "No. 10" wie vor 10 Jahren und früher ist bei Ballbesitz der Mann gewesen, der für die "Fütterung" der Stürmer zuständig war und die Bälle sinnvoll verteilte, meist zentral agierte und auch oft von Defensivaufgaben befreit wurde. Heutzutage passiert alles im Raum, sodaß zentral, 25-30 Meter vor dem Tor, der Platz extrem gering ist, erst recht, wenn von dort aus die meiste Gefahr erwartet wird. Aus diesem Grunde hat sich für mich die Spielgestaltung an sich ins defensive Mittelfeld verschoben. Klar, es gibt auch noch Spieler wie Zidane oder Riquelme, die von ihren technischen Möglichkeiten auch auf engstem Raum die Übersicht haben, den tödlichen Pass zu spielen. Aber das ist die absolute Ausnahme. Die reine Spieleröffnung wird heutzutage für mich auf mehrere Schultern verteilt, ein Spieler allein kann und darf im Normalfall nicht allein mit dieser Aufgabe betraut werden. Die Systeme sind viel dynamischer geworden, Raumdeckung, engmaschige Abwehr- und Mittelfeldreihen, Überzahl in Ballnähe, doppeln der Gegenspieler sind nur einige Begriffe der heutigen Zeit, die eigentlich für eine klassische Nummer 10 Gift sind.



Von daher brauchen wir keinen 10er im eigentlichen Sinne, sondern technisch gute und bewegliche Spieler, die einerseits offensiv ballsicher sind und auch gerne mal unterstützend über außen agieren können und ebenso mit in die Spitze gehen, wenn es die Situation erfordert. Ein guter Torabschluss kann auch nicht schaden. Defensiv sollten die taktischen Aufgaben im Raum und im Zweikampf ordentlich erledigt werden, dann kann uns die klassische 10 eigentlich gestohlen bleiben. Ist ohnehin ein Relikt aus einer Zeit, in der beim Fussball noch Platz ohne Ende da war.



Fazit: die Fähigkeiten, die in dieser Runde hier als notwendig für einen Spielmacher anerkannt werden, also mehr oder weniger technisch starker Mann mit gutem Abschluss, der den tödlichen Pass spielen kann, reichen für mich als Anforderungsprofil niemals aus. Defensive Fähigkeiten sind ebenso wichtig wie Lauf- und Zweikampfstärke.




Interessante These, dennoch steht und fällt alles mit dem 10er! Alle große Mannschaften haben einen Dreh und Angelpunkt, einen Spieler der immer den Ball fragt und immer anspielbar ist! Es muss einen zentralen Anspielpunkt geben, also ist es eigentlich ganz egal, wo der sich befindet ob er hinter den Spitzen, im defensiven Mittelfeld oder auf den Halbpositionen spielt! Sicherlich sollte das Aufbauspiel auf mehrere Schultern verteilt sein, ist ja auch ein Mannschaftssport!



Hier zu sagen, ein Spiel wird aus der Defensive aufgebaut, weil ein 10er das haben muss zur heutigen Zeit, halte ich für nicht richtig! Bsp: Diego, Lincoln



Diese beiden sind doch von ihren Defensivaufgaben befreit! Ein C.Sforza hatte bei uns auch zu Anfang hinter den Spitzen gespielt, dieser ist zwar durch seine Spielintelligenz ins DM versetzt worden, aber er war immer noch Dreh- und Angelpunkt!!



Es ist meiner Meinung nach nicht möglich den optimalen 10er zu pauschalisieren! Dafür gibts einfach zu gute Spieler, die das auf ihre Weise interpretieren und mit viel Erfolg! Der eine verlegt sich aufs verteilen der Bälle, der andere wiederrum sucht selber den Abschluß! Der eine mehr aus der Defensive der andere mehr aus der Offensive!



Wir haben mit Hajnal einen Spielmacher, der gerne selber den Abschluß sucht und sehr offensiv spielt! Der Ballack (ist zwar kein Spielmacher, aber die zentrale Person im Spiel) z.B. ist DM und sucht auch den Abschluß, kommt aber aus der Tiefe!



Worauf ich hinaus will, alle Rosickys, Zidanes, Riquelmes, Ronaldinhos, Figos, Lampards, Diegos, Micouds und wie sie alle heißen haben eins gemeinsam: Sie werden für den Spielaufbau benötigt, aber jeder kommt von einer anderen Position, ist mehr oder weniger offensiv! Die Mannschaft stellt sich auf ihren "Führer" ein und kompensiert seine Schwächen, damit sie von seinen Stärken profitieren kann!
 
@ AC-Devil

Seh es genau so!! Einen Dreh-und Angelpunkt im Spiel sollte jede Mannschaft haben... Ich denke Hajnal erfüllt seinen Job sehr gut...

Aber besser wäre natürlich Jeff Strasser oder Stefan Schnoor
default_icon_smile.gif
:-) Ich lach mit tot!!!
 
@Hi, AC-Devil.danke für die Antwort,



ich werde mal versuchen, auf deine angemerkten Punkte einzugehen:



"Interessante These, dennoch steht und fällt alles mit dem 10er! Alle große Mannschaften haben einen Dreh und Angelpunkt, einen Spieler der immer den Ball fragt und immer anspielbar ist! Es muss einen zentralen Anspielpunkt geben, also ist es eigentlich ganz egal, wo der sich befindet ob er hinter den Spitzen, im defensiven Mittelfeld oder auf den Halbpositionen spielt! Sicherlich sollte das Aufbauspiel auf mehrere Schultern verteilt sein, ist ja auch ein Mannschaftssport!"



Wenn es um einen zentralen Anspielpunkt geht, der die meisten Ballkontakte verzeichnet, egal wo er sich befindet, dann wäre das zumindest im letzten Spiel Müller gewesen, und den würde ich jetzt nicht ganz so als 'klassischen 10er' bezeichnen. Müller war sehr aktiv und hatte vor allem in Halbzeit eins bis zum Gegentor fast minütlich ein oder mehr Ballkontakte. Kann das aber nicht wirklich belegen, bei kurzer Suche im Netz konnte ich keine passende Statistikseite finden.

Dreh- und Angelpunkt sind für mich nicht immer nur Spieler, die eine super Technik und ein gutes Auge haben, sondern sie müssen konditionsstark sein und sich vor allem gut bewegen. Ich denke halt, die Last des Spielaufbaus wird im modernen Fussball immer auf verschiedene Schultern verteilt, der reine Bezug auf den Mannschaftssport reicht mir nicht ganz. Taktisch wird mittlerweile so viel gearbeitet, dass eine ganze Mannschaft gegen den Spielaufbau des Gegners optimal eingestellt wird und der eigene Spielaufbau die richtigen Laufwege besitzt, damit man die die Defensive des Gegners knacken kann.

Es gibt für mich "den einen Spieler" nicht, würde für mich auch keinen Sinn machen, weil man grundsätzlich von Form, Fitness und Entfaltung eines Spielers zu sehr abhängig wäre.



"Hier zu sagen, ein Spiel wird aus der Defensive aufgebaut, weil ein 10er das haben muss zur heutigen Zeit, halte ich für nicht richtig! Bsp: Diego, Lincoln"



Das habe ich meines Erachtens nicht gesagt. Ich habe gemeint, dass ein 10er mit reinen Offensiveigenschaften in der heutigen Zeit überholt ist, nicht EIN Spielgestalter agiert defensiver, sondern der GESAMTE Spielaufbau hat mit der ersten Mittelfeldkette schon eine heftige Nuss zu knacken, spielt sich zunächst in der Zone um den Mittelkreis ab. Der Spielaufbau gegen eine formierte Defensive liegt für mich nicht in den Händen einer Person, sondern es sind alle Spieler (nicht zuletzt die Viererkette) im Grunde massiv daran beteiligt.



"Diese beiden sind doch von ihren Defensivaufgaben befreit! Ein C.Sforza hatte bei uns auch zu Anfang hinter den Spitzen gespielt, dieser ist zwar durch seine Spielintelligenz ins DM versetzt worden, aber er war immer noch Dreh- und Angelpunkt!!"



Da stimme ich dir nicht zu (ich meine die Befreiung von Defensivaufgaben): jeder Spieler hat sich in das Defensivschema einzufügen und es gibt so gut wie keine Ausnahmen, wie ich finde. Eine gut eingespielte Mannschaft variiert, geht ein Mittelfeldspieler in die Spitze, gibt es andere, die hinten für ihn absichern. Diego oder Lincoln spielen sicherlich etwas vorgezogen, um öfter in diese Situationen zu kommen. Gehen aber andere Mitspieler, haben auch Lincoln und Diego defensive Aufgaben zu leisten. Ebenso direkt nach einem Ballverlust ist ein sofortiger Konter zu verhindern, wie auch im Mittelfeldgefüge bei Erwartung eines gegnerischen Angriffs die defensiven Positionen festgelegt sind, auch für die Stürmer.

Was das schmerzliche Fehlen von Sforza angeht, sehe ich den Verlust nicht nur im Spielaufbau, sondern in erster Linie in der defensiven Organisation, die bei seinem Mitwirken in späteren Jahren bei uns sichtbar wurde.



"Es ist meiner Meinung nach nicht möglich den optimalen 10er zu pauschalisieren! Dafür gibts einfach zu gute Spieler, die das auf ihre Weise interpretieren und mit viel Erfolg! Der eine verlegt sich aufs verteilen der Bälle, der andere wiederrum sucht selber den Abschluß! Der eine mehr aus der Defensive der andere mehr aus der Offensive!



Wir haben mit Hajnal einen Spielmacher, der gerne selber den Abschluß sucht und sehr offensiv spielt! Der Ballack (ist zwar kein Spielmacher, aber die zentrale Person im Spiel) z.B. ist DM und sucht auch den Abschluß, kommt aber aus der Tiefe!



Worauf ich hinaus will, alle Rosickys, Zidanes, Riquelmes, Ronaldinhos, Figos, Lampards, Diegos, Micouds und wie sie alle heißen haben eins gemeinsam: Sie werden für den Spielaufbau benötigt, aber jeder kommt von einer anderen Position, ist mehr oder weniger offensiv! Die Mannschaft stellt sich auf ihren "Führer" ein und kompensiert seine Schwächen, damit sie von seinen Stärken profitieren kann!"



Tja, ich zitiere mal z. T. das, was ich vorher geschrieben habe, vielleicht kann ich dann klarer beschreiben, was ich meine:



>>Eine "No. 10" wie vor 10 Jahren und früher ist bei Ballbesitz der Mann gewesen, der für die "Fütterung" der Stürmer zuständig war und die Bälle sinnvoll verteilte, meist zentral agierte und auch oft von Defensivaufgaben befreit wurde.<<



>>Die reine Spieleröffnung wird heutzutage für mich auf mehrere Schultern verteilt, ein Spieler allein kann und darf im Normalfall nicht allein mit dieser Aufgabe betraut werden.<<



Das obere ist meine Definition von einer Nummer 10, die ich hier als Grundlage nehme, um darauf eine Argumentation aufzubauen. Ich habe den Eindruck, die Namen, die du nennst, sind mehr herausragende Mittelfeldspieler als echte 10er dem zugrunde liegenden Anforderungsprofil entsprechend. Kann mich täuschen, aber sie widerlegen nicht meine These, dass für einen guten Spielaufbau bestenfalls alle Spieler neben anderen Fähigkeiten über herausragende technische Eigenschaften verfügen sollten. Als Gegenargument reicht das für mich überhaupt nicht aus.



Und mal ne Gegenfrage: wer ist (oder besser war) denn nun der Spielmacher oder "Führer" in der tchechischen Nationalmannschaft? Nedved, Rosicky, Poborski?

Oder Frankreich? Makelele, Zidane, Viera?

England? Lampard, Gerrard oder doch Beckham ( hihi, naja, den letzten streich ich mal...
default_smile.png
)?



Ich glaube, diese Fragen sind schwer zu beantworten. Wenn man "Spielgestalter" oder "No. 10" als Mann beschreibt, der herausragende spielerische Fähigkeiten besitzt und an der Spielgestaltung beteiligt ist, dann kann so gut wie jeder Fussballinteressierte seitenweise Namen nennen. Aber eine eindeutige Fixierung, einen Spieler, der die Hauptlast trägt im Spielaufbau des Mittelfeldes und so gut wie jeden Angriff einleitet, den gibt es für mich nicht (mehr).



Falls ich mich unverständlich ausgedrückt oder etwas falsch verstanden oder interpretiert habe, bitte ich dies zu entschuldigen.
 
Ich versuch auch mal einige Unklarheiten zu beheben!





*Es gibt für mich "den einen Spieler" nicht, würde für mich auch keinen Sinn machen, weil man grundsätzlich von Form, Fitness und Entfaltung eines Spielers zu sehr abhängig wäre.*



Ich stimme dir voll und ganz zu, dass der Spielaufbau auf mehrere Schultern verteilt ist! Aber du hast es bereits selber erwähnt, wenn die Form und Fitness net stimmt, dann harkt das ganze Spiel einer Mannschaft! Dann ist oft Sand im Getriebe!



Warum werden oft Sonderbewacher für die herrausragenden Spieler, die für den Spielaufbau zuständig sind aufgestellt? Weil eben dieser ausgeschaltet werden muss, wenn das geschieht, bekommen viele Mannschaften arge Probleme, die nicht über so Qualitativ hochwertiges Personal verfügen!



Konditions- und Laufstark muss er übrigens auch net sein, siehe Sforza, der hat einiges mit seiner Spielintelligenz weggemacht!



Das habe ich meines Erachtens nicht gesagt. Ich habe gemeint, dass ein 10er mit reinen Offensiveigenschaften in der heutigen Zeit überholt ist, nicht EIN Spielgestalter agiert defensiver, sondern der GESAMTE Spielaufbau hat mit der ersten Mittelfeldkette schon eine heftige Nuss zu knacken, spielt sich zunächst in der Zone um den Mittelkreis ab. Der Spielaufbau gegen eine formierte Defensive liegt für mich nicht in den Händen einer Person, sondern es sind alle Spieler (nicht zuletzt die Viererkette) im Grunde massiv daran beteiligt.





*Da stimme ich dir nicht zu (ich meine die Befreiung von Defensivaufgaben): jeder Spieler hat sich in das Defensivschema einzufügen und es gibt so gut wie keine Ausnahmen, wie ich finde. Eine gut eingespielte Mannschaft variiert, geht ein Mittelfeldspieler in die Spitze, gibt es andere, die hinten für ihn absichern. Diego oder Lincoln spielen sicherlich etwas vorgezogen, um öfter in diese Situationen zu kommen. Gehen aber andere Mitspieler, haben auch Lincoln und Diego defensive Aufgaben zu leisten. Ebenso direkt nach einem Ballverlust ist ein sofortiger Konter zu verhindern, wie auch im Mittelfeldgefüge bei Erwartung eines gegnerischen Angriffs die defensiven Positionen festgelegt sind, auch für die Stürmer.*



Diese beiden genannten werden fürs Forechecking benutzt, also fürs frühe stören! Die "Drecksarbeit" wie zum Beispiel Gras fressen und dem Gegner bis zum Strafraum hinterherlaufen gehört nicht zu ihren Aufgaben! Sicherlich sind sie ins Defensivschema mit eingebaut, aber die ist nur die erste Instanz!



Tja, ich zitiere mal z. T. das, was ich vorher geschrieben habe, vielleicht kann ich dann klarer beschreiben, was ich meine:



*>>Eine "No. 10" wie vor 10 Jahren und früher ist bei Ballbesitz der Mann gewesen, der für die "Fütterung" der Stürmer zuständig war und die Bälle sinnvoll verteilte, meist zentral agierte und auch oft von Defensivaufgaben befreit wurde.<<*



Ist sicherlich zu vertreten, weil wie schonmal erwähnt, auch jetzt aus der Defensive das Spiel geführt wird! Wobei damals schon der Libero eine spielaufbauende Funktion inne hatte...siehe Sammer oder Matthäus





Das obere ist meine Definition von einer Nummer 10, die ich hier als Grundlage nehme, um darauf eine Argumentation aufzubauen. Ich habe den Eindruck, die Namen, die du nennst, sind mehr herausragende Mittelfeldspieler als echte 10er dem zugrunde liegenden Anforderungsprofil entsprechend. Kann mich täuschen, aber sie widerlegen nicht meine These, dass für einen guten Spielaufbau bestenfalls alle Spieler neben anderen Fähigkeiten über herausragende technische Eigenschaften verfügen sollten. Als Gegenargument reicht das für mich überhaupt nicht aus.



Es geht ja darum, dass es keinen echten 10 mehr gibt, sie verkörpern einfach die spielbestimmende Person!



Und mal ne Gegenfrage: wer ist (oder besser war) denn nun der Spielmacher oder "Führer" in der tchechischen Nationalmannschaft? Nedved, Rosicky, Poborski?

Oder Frankreich? Makelele, Zidane, Viera?

England? Lampard, Gerrard oder doch Beckham ( hihi, naja, den letzten streich ich mal...
default_smile.png
)?



Sagen wir es mal so, der jenige dessen Form nicht stimmt, wird von den anderen aufgefangen, aber auch hier sind die Launen der Stars deutlich! Wenn Zidane nicht funktioniert, lahmt das gesamte Spiel der Franzosen!



Du nennst hier Führungspersönlichkeiten! Diese Leute stehen gerade für den Erfolg der Mannschaft, wenn sie verlieren heißt es: Der Nedved hatte einen schlechten Tag!



Dennoch kannst du sagen, dass Lampard und Beckham eigentlich die Spieler sind, die oft den Ball zu gespielt bekommen! Bei Frankreich ist es ganz klar Zidane und bei Tschechien ist es der Nedved!



Die anderen bilden das Gerüst, wie damals das magische Dreieck bei Stuttgart! Das waren Balakov, Bobic und Elber! Wobei die nicht funktionierten, wenn Balakov net als Ballverteiler da war!



Mal ne Frage wer ist denn für den Spielaufbau in der Deutschen Nationalmannschaft zuständig? Ballack oder Frings und Schneider? Wäre Ballack anstelle von Frings gesperrt gewesen, hätten wir die Italiener geknackt!







Ich glaube, diese Fragen sind schwer zu beantworten. Wenn man "Spielgestalter" oder "No. 10" als Mann beschreibt, der herausragende spielerische Fähigkeiten besitzt und an der Spielgestaltung beteiligt ist, dann kann so gut wie jeder Fussballinteressierte seitenweise Namen nennen. Aber eine eindeutige Fixierung, einen Spieler, der die Hauptlast trägt im Spielaufbau des Mittelfeldes und so gut wie jeden Angriff einleitet, den gibt es für mich nicht (mehr).



Denn gibt es sehr wohl, den Grund habe ich in der obigen Begründung schon einmal erwähnt! Sicherlich nicht mehr in jeder Mannschaft, weil es Mannschaften gibt, die einen Ausfall ihres Denkers besser verkraften können als andere! Die Bayern zum Beispiel haben besseren Fussball gespielt als ihr "Führer" nicht dabei war!





Danke für deine Antwort!
 
Ja, ich glaube, jetzt verstehe ich besser, was du meinst:



Während ich auf den 10er von vor einigen Jahren beschreibe und meine, dass es diesen nicht mehr in dieser Form gibt, gehst du in deiner Argumentation vom Spielgestalter aus, der für eine Mannschaft eine zentralere und tragendere Rolle spielt. Wenn ich das als Grundsatz verstehen darf, dann stimme ich dir natürlich zu. Herausragende Spieler im Mittelfeld wird es immer geben, die braucht eine Mannschaft auch, um Überraschungen und Kreativität ins eigene Aufbauspiel einzubauen.



Was Konditions- und Laufstärke betrifft, habe ich mich eher auf den Begriff "Dreh- und Angelpunkt" eines Spiels bezogen, wobei ich dir recht gebe: erfahrene Spieler machen vieles durch Stellungsspiel wett, agieren zwar weniger Konditionsstark, aber dafür auch defensiver, da wo einfach mehr Platz da ist und man sich ohne große Dynamik und Agilität dennoch anspielbar zeigen kann (wie z.B. auch Soldo, der hat sich kaum bewegt hat und war dennoch immer ins Spiel von Stuttgart eingebunden). Je offensiver, desto mehr Laufqualitäten muss man meiner Meinung nach aber trotzdem zeigen, nicht zuletzt, weil die Wege auch weiter werden und das Spiel an sich enger.



Tendenziell sprechen wir beide auch eine ähnliche Sprache, wenn es um eine möglichst breite Verteilung der Kompetenz im Spielaufbau geht, denke ich. Abhängigkeiten von einem Spieler sind nicht unbedingt ratsam, wobei es natürlich, wenn man von Schlüsselspielern innerhalb einer Mannschaft spricht, immer durch die Mannschaftsteile durch jedes Team hindurch Leute gibt, die bei Ausfall schmerzlich vermisst werden. Liegt wohl einfach daran, dass in der relativen Liga- oder auch Weltspitze Qualitätsunterschiede da sind, die man schwer wegdiskutieren kann. Kaum eine Mannschaft kann behaupten, wirklich jede Position gleichwertig ersetzen zu können. Es gibt Teams, die können das mehr, andere weniger und andere gar nicht.



Ich stimme dir ebenfalls zu, Diego und Lincoln z. B. werden nicht dazu genötigt, am eigenen Strafraum die Bälle zu erobern, wäre sicherlich auch ein kleines Risiko, denn in den dortigen Regionen sollte man nicht allzu viele Zweikämpfe verlieren. Ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass solche Spieler in ein Spielkonzept eingebunden, taktisch aber schon weiter vorne plaziert und dabei von anderen, defensiver orientierten Spielern, was die Rückwärtsbewegung angeht, unterstützt werden.



Der von dir verwendete Begriff Führungspersönlichkeiten trifft es wahrscheinlich besser, Spielmacher an sich ist vielleicht etwas abgegriffen und nicht so klar verständlich, weil es bei der "10" oder dem "Spielgestalter" vordergründig um Spielaufbau und Entfaltung geht, die Frage nach Kommunikationsfähigkeit, Persönlichkeit, taktisches Verständnis kamen dadurch gar nicht so zum Vorschein. Führungspersonen sind die von dir genannten Personen in jedem Fall, das kann sogar zu einer größeren Verunsicherung führen, wenn diese mal nicht auf dem Platz stehen. Alles klar, volle Zustimmung!



Zur Frage, wer denn den Spielaufbau der deutschen Mannschaft macht? Ich denke alle Spieler haben da ihre notwendige Funktion, einer von den genannten kann u.U. kompensiert werden, wenn aber alle drei fehlen, dann wird es sich deutlich bemerkbar machen. Und ob wir Italien mit Frings geknackt hätten? Vielleicht, er hatte eine super Form, dennoch war Kehl für mich keine Enttäuschung.



Also, sollten wir uns darauf einigen können, dass ein Schlüsselspieler oder Führungsperson im Mittelfeld, wie der Name schon sagt, oft schwer bis gar nicht ersetzbar ist, andererseits der Spielaufbau tendenziell nicht mehr ausschließlich auf eine Person zugeschnitten wird wie oftmals in früheren Zeiten, dann würde ich mich deiner Argumentation beugen.



Auch ich danke für die fundierte Antwort!
 
Sorry für mich war der 10er immer der Spielgestalter, aber er wird halt nicht mehr mit dieser famosen Nummer 10 ausgestatten, weil wie schon erwähnt in anderen Positionen zu finden ist und immer durch verschiedene Interpretationen und Persönlichkeiten verkörpert wird!



Denke da habe ich an dir vorbeigesprochen!



Mit meiner Meinung zu Frings, wollte ich nicht Kehls Leistung schmälern! Da er wirklich seine Sache wirklich gut gemacht hat, aber Frings noch andere Impulse gesetzt hätte, Und sicherlich die Art und Weise wie Frings gesperrt wurde, einigen Spielern ein Dorn im Auge war und dann mit der "Jetzt erst Recht Mentalität" aufgelaufen sind und damit zu emotional reagiert haben und das wesentliche aus den Augen verloren haben!



Ein Ballack hat für mich auf ganzer Linie versagt (das was von ihm erwartet wurde konnte er nicht umsetzen) und meiner Meinung nach wird er viel stärker gemacht, als er eigentlich ist!



Es ist ein wirkliches Vergnügen mit dir zu posten!
 
Ich denke, das war es wohl im Grunde, dass wir die Bedeutung einer 10 oder eines Spielgestalters im Grunde nicht gleich interpretiert haben. Da läuft man irgendwie auf Differenzen, die womöglich gar nicht in der Form vorliegen. Ich finde es auch super, mal ein wenig zu fachsimpeln, zumal diese Bereiche der Spieleröffnung nicht zuletzt auch für den fck gerade in Liga 2 eine wichtige Rolle spielen, denke ich. Aber Diskussionen sind ja dazu da, Meinungen auszutauschen, das beste von der anderen Meinung anzuerkennen, um dadurch möglicherweise seinen eigenen zwangsläufig begrenzten Horizont ein wenig zu erweitern.



Mir macht es auch viel Spaß, mich mit dir auszutauschen. Ich muss zugeben, dass ich dich eigentlich etwas anders eingeschätzt habe, weil ich von dir meinte, einen Member vor mir zu haben, der eher vehement, 'n bisserl aufbrausend und weniger kommunikativ im Forum zu Werke geht. Tja, das muss ich mich wohl deutlich korrigieren. Sei's drum, ich bilde mir im wirklichen Leben auch nicht ein, Menschen immer richtig einzuschätzen, wie soll das dann im Inet klappen...?



Ob Ballack auf ganzer Linie versagt hat? Finde ich eigentlich nicht so wirklich, nur wurde ihm einiges von seinem "Glanz" geraubt durch die WM, weil es auf einmal deutsche Mittelfeldspieler gab, die durchaus konstanter, effektiver und auch durchsetzungsstärker agierten. Ich denke, dass ein Ballack nun bei Chalsea in jedem Fall zeigen muss, dass ihm dieses latente Stigma, in diversen wichtigen Situationen nicht wie erwartet präsent zu sein, zu unrecht anhängt. Bei Bayern musste er nicht immer und jederzeit top Leistungen bringen, bei Chalsea muss er das nun jede Woche. Ich meine irgendwie, dass Ballack nun den Sprung in die absolute Weltspitze seinen Anforderungen und die vieler Experten entsprechend schaffen muss, wenn nicht, landet er bei Chalsea schnell auf dem Abstellgleis. Das interessiert die einen feuchten Kohl, ob sie einen deutschen Nationalmannschaftskapitän auf die Bank setzen, wenn's dann doch nicht reicht für die erste Elf, oder nicht.



So, hab nochmal kurz vorm schlafengehen reingeschaut auf roteteufel, würde mich aber trotz müder Augen trotzdem interessieren, was du zu Ballack und Chalsea so denkst...
 
Zurück
Oben