Nun ist auch die Heimserie mit sieben Spielen ohne Niederlage für die Löwen beendet. Durch ein Traumtor von Tamas Hajnal in der 84. Minute gewann der 1 FC Kaiserslautern mit 1:0 in der Allianz Arena. Insgesamt war der Sieg der Pfälzer verdient, weil sie in der zweiten Halbzeit die klareren Chancen besaßen. Sechzig offenbarte in vielen Szenen Abstimmungsprobleme, hatte nach der Pause in der Offensive kaum noch gute Szenen.
Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Walter Schachner auf Roman Tyce (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Torhüter Philipp Pentke (Reha nach Wadenbeinbruch), Harald Cerny (Reha nach OP am Sitzbein), Mate Ghvinianidze (Außenbandriss im rechten Sprunggelenk), Nikolas Ledgerwood (Reha nach Leisten-OP) und Lukasz Szukala (Knieprobleme) verzichten. Gregg Berhalter fehlte wegen der Gelb-Roten Karte aus der Partie in Braunschweig. Torben Hoffmann führte die Löwen deshalb als Kapitän aufs Feld. Erstmals zum Aufgebot gehörte Lars Bender und Alexander Eberlein.
Spielverlauf: Ein indirekter Freistoß in der 1. Minute aus halblinker Position bedeutete die erste Chance für die Sechziger. Marcel Schäfers gefährlicher 25-Meter-Aufsetzer verfehlte jedoch knapp das Tor von Keeper Jürgen Macho. Dann eine brenzlige Situation für die Löwen. Sebastian Reinert hatte am rechten Strafraumeck flach abgezogen, 1860-Torwart Michael Hofmann, durch die Sonne geblendet, konnte den Aufsetzer nicht festhalten. Erst im Nachfassen, bei dem er Kopf und Kragen riskieren musste, klärte er vor dem heranstürmenden Noureddine Daham (8.). Die nächste gute Szene der Löwen ließ bis zur 18. Minute aus sich warten. Patrick Milchraum hatte einen 25-Meter-Freistoß aus halbrechter Position mit dem linken Fuß in den Strafraum geschnippelt, Paul Agostino war in den Ball gelaufen, konnte das Leder aber nur leicht mit dem Kopf touchieren, so dass keine Gefahr fürs FCK-Tor bestand (18.). Die bis dato beste Chance drei Minuten später. Daniel Baier hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine scharfe Hereingabe von der Strafraumline konnte Patrick Milchraum, der in der Mitte vollkommen frei stand, nicht mehr drücken. So ging der Ball weit übers Lauterer Gebälke (21.). Nach einem Konter der Löwen kam Nemanja Vucicevic 22 Meter vor dem Tor der Pfälzer zum Schuss, aber der Ball bereitete Macho keinerlei Probleme (30.). Eine kuriose Szene in der 36. Minute. Nach einem Rückpass auf Torhüter Hofmann suchte dieser eine Anspielstation, fand aber keine, schoss dann Tamas Hajnal im eigenen Strafraum an. Dieser konnte den Abpraller vor Hofmann aufnehmen, flankte in die Mitte, wo der heranstürmende Daham unbedrängt das Leder gegen die Unterkante der Querlatte hämmerte. Von der Torlinie sprang der Ball zurück ins Feld. Beim anschließenden Klärungsversuch grätschte Christoph Burkhard FCK-Stürmer Daham um, wofür Schiedsrichter Florian Meyer zum Entsetzen der Sechziger auf Elfmeter entschied. Reinert trat an, und Hofmann machte seinen Fehler wieder gut, parierte den unplatzierten Strafstoß (37.). Kurz vor der Pause nochmals eine Riesenmöglichkeit für die Hausherren, in Führung zu gehen. Danny Schwarz hämmerte aus 23 Metern aufs linke untere Eck, FCK-Keeper Macho ließ das Leder nach vorne abprallen, Vucicevic schaltete am schnellsten, traf aber mit seinem Nachschuss nur zum Entsetzen der Löwen-Fans, die bereits den Torjubel auf den Lippen hatten, nur das Außennetz (43.). Das war gleichzeitig die letzte gefährliche Aktion vor der Halbzeitpause.
Die erste Möglichkeit in der zweiten Hälfte besaßen die Roten Teufel. Fabian Schönheim verfehlte aber mit einem Drehschuss vom linken Strafraumeck das 1860-Tor um Zentimeter (48.). Sechs Minuten später die Chance auf der Gegenseite. Ein Baier-Schuss aus 20 Metern fälschte FCK-Kapitän Mathieu Béda gefährlich ab, doch das Leder ging knapp am Tor vorbei (56.). In der 58. Minute ein gelungener FCK-Konter – bis aus den Abschluss: Von der rechten Seite spielte Reinert den Ball nach innen, Hajnal schoss aus zehn Metern freistehend, aber so unplatziert, dass Hofmann abwehren konnte. Das Leder landete genau vor den Füßen von Josh Simpson, der aus sechs Metern den Ball nicht traf. Im Gegenzug legte Milchraum im Strafraum von links quer auf Agostino, der direkt aus 14 Metern flach abzog, aber genau auf den Körper von Macho schoss (59.). In der 62. Minute trafen die Roten Teufel erneut nur Aluminium. Burkard war an der Strafraumgrenze wegerutscht, dadurch konnte Daham aus 16 Metern abziehen, doch er traf nur den Innenpfosten. Aufgrund der klareren Chancen für die Pfälzer konnte Sechzig zu diesem Zeitpunkt mit dem 0:0 mehr als zufrieden sein. Einen direkten Freistoß schlenzte in der 69. Minute Vucicevic aus 22 Metern aufs linke obere Eck, doch Macho parierte glänzend. Der eingewechselte Daniel Halfar besaß die nächste gute Chance für die Lauterer. Sein Direktschuss aus sieben Metern in halblinker Position ging über den heraus stürmenden Hofmann, aber auch übers 1860-Tor (75.). In der 84. Minute passierte es dann doch. Hajnal brachte die Pfälzer durch ein Traumtor mit 1:0 in Führung. Sein Geschoss aus 25 Metern von der rechten Seite schlug hoch neben dem kurzen Pfosten in den Torwinkel ein. Eine Minute später fast der Ausgleich. Der eingewechselte Nicky Adler flankte von der linken Strafraumseite in die Mitte, Schwarz in Mittelstürmer-Position wurde aber bei seinem Schuss von einem FCK-Spieler geblockt (85.).
1860: 1 Hofmann – 32 Burkhard, 4 Hoffmann, 2 Lamotte, 3 Schäfer – 16 Thorandt, 24 Baier, 8 Schwarz, 26 Milchraum – 18 Agostino, 7 Vucicevic.
Ersatz: 20 Tschauner (Tor) – 9 Di Salvo, 22 L. Bender, 23 Adler, 27 Ziegenbein, 28 Eberlein, 33 Johnson.
FCK: 1 Macho – 23 Müller, 3 Beda, 5 Bouzid, 34 Schönheim – 17 Borbély – 7 Reinert, 30 Hajnal, 21 Demai, 15 Simpson – 9 Daham.
Ersatz: 27 Fromlowitz (Tor) – 2 Quattara, 8 Lexa, 11 Halfar, 13 Villar, 18 Karadas, 22 Bohl.
Wechsel: Adler für Agostino (71.), Johnson für Milchraum (71.), Di Salvo für Lamotte (86.) – Halfar für Simpson (73.), Karadas für Daham (74.), Bohl für Borbély (87.).
Tor: 0:1 Hajnal (30.).
Gelbe Karte: Burkard, Lamotte, Milchraum, Thorandt – Demai, Daham, Hajnal.
Zuschauer: 48.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Florian Meyer; Assistenten: Carsten Kadach, Malte Dittrich.
Quelle : www.tsv1860.de
Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Walter Schachner auf Roman Tyce (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Torhüter Philipp Pentke (Reha nach Wadenbeinbruch), Harald Cerny (Reha nach OP am Sitzbein), Mate Ghvinianidze (Außenbandriss im rechten Sprunggelenk), Nikolas Ledgerwood (Reha nach Leisten-OP) und Lukasz Szukala (Knieprobleme) verzichten. Gregg Berhalter fehlte wegen der Gelb-Roten Karte aus der Partie in Braunschweig. Torben Hoffmann führte die Löwen deshalb als Kapitän aufs Feld. Erstmals zum Aufgebot gehörte Lars Bender und Alexander Eberlein.
Spielverlauf: Ein indirekter Freistoß in der 1. Minute aus halblinker Position bedeutete die erste Chance für die Sechziger. Marcel Schäfers gefährlicher 25-Meter-Aufsetzer verfehlte jedoch knapp das Tor von Keeper Jürgen Macho. Dann eine brenzlige Situation für die Löwen. Sebastian Reinert hatte am rechten Strafraumeck flach abgezogen, 1860-Torwart Michael Hofmann, durch die Sonne geblendet, konnte den Aufsetzer nicht festhalten. Erst im Nachfassen, bei dem er Kopf und Kragen riskieren musste, klärte er vor dem heranstürmenden Noureddine Daham (8.). Die nächste gute Szene der Löwen ließ bis zur 18. Minute aus sich warten. Patrick Milchraum hatte einen 25-Meter-Freistoß aus halbrechter Position mit dem linken Fuß in den Strafraum geschnippelt, Paul Agostino war in den Ball gelaufen, konnte das Leder aber nur leicht mit dem Kopf touchieren, so dass keine Gefahr fürs FCK-Tor bestand (18.). Die bis dato beste Chance drei Minuten später. Daniel Baier hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine scharfe Hereingabe von der Strafraumline konnte Patrick Milchraum, der in der Mitte vollkommen frei stand, nicht mehr drücken. So ging der Ball weit übers Lauterer Gebälke (21.). Nach einem Konter der Löwen kam Nemanja Vucicevic 22 Meter vor dem Tor der Pfälzer zum Schuss, aber der Ball bereitete Macho keinerlei Probleme (30.). Eine kuriose Szene in der 36. Minute. Nach einem Rückpass auf Torhüter Hofmann suchte dieser eine Anspielstation, fand aber keine, schoss dann Tamas Hajnal im eigenen Strafraum an. Dieser konnte den Abpraller vor Hofmann aufnehmen, flankte in die Mitte, wo der heranstürmende Daham unbedrängt das Leder gegen die Unterkante der Querlatte hämmerte. Von der Torlinie sprang der Ball zurück ins Feld. Beim anschließenden Klärungsversuch grätschte Christoph Burkhard FCK-Stürmer Daham um, wofür Schiedsrichter Florian Meyer zum Entsetzen der Sechziger auf Elfmeter entschied. Reinert trat an, und Hofmann machte seinen Fehler wieder gut, parierte den unplatzierten Strafstoß (37.). Kurz vor der Pause nochmals eine Riesenmöglichkeit für die Hausherren, in Führung zu gehen. Danny Schwarz hämmerte aus 23 Metern aufs linke untere Eck, FCK-Keeper Macho ließ das Leder nach vorne abprallen, Vucicevic schaltete am schnellsten, traf aber mit seinem Nachschuss nur zum Entsetzen der Löwen-Fans, die bereits den Torjubel auf den Lippen hatten, nur das Außennetz (43.). Das war gleichzeitig die letzte gefährliche Aktion vor der Halbzeitpause.
Die erste Möglichkeit in der zweiten Hälfte besaßen die Roten Teufel. Fabian Schönheim verfehlte aber mit einem Drehschuss vom linken Strafraumeck das 1860-Tor um Zentimeter (48.). Sechs Minuten später die Chance auf der Gegenseite. Ein Baier-Schuss aus 20 Metern fälschte FCK-Kapitän Mathieu Béda gefährlich ab, doch das Leder ging knapp am Tor vorbei (56.). In der 58. Minute ein gelungener FCK-Konter – bis aus den Abschluss: Von der rechten Seite spielte Reinert den Ball nach innen, Hajnal schoss aus zehn Metern freistehend, aber so unplatziert, dass Hofmann abwehren konnte. Das Leder landete genau vor den Füßen von Josh Simpson, der aus sechs Metern den Ball nicht traf. Im Gegenzug legte Milchraum im Strafraum von links quer auf Agostino, der direkt aus 14 Metern flach abzog, aber genau auf den Körper von Macho schoss (59.). In der 62. Minute trafen die Roten Teufel erneut nur Aluminium. Burkard war an der Strafraumgrenze wegerutscht, dadurch konnte Daham aus 16 Metern abziehen, doch er traf nur den Innenpfosten. Aufgrund der klareren Chancen für die Pfälzer konnte Sechzig zu diesem Zeitpunkt mit dem 0:0 mehr als zufrieden sein. Einen direkten Freistoß schlenzte in der 69. Minute Vucicevic aus 22 Metern aufs linke obere Eck, doch Macho parierte glänzend. Der eingewechselte Daniel Halfar besaß die nächste gute Chance für die Lauterer. Sein Direktschuss aus sieben Metern in halblinker Position ging über den heraus stürmenden Hofmann, aber auch übers 1860-Tor (75.). In der 84. Minute passierte es dann doch. Hajnal brachte die Pfälzer durch ein Traumtor mit 1:0 in Führung. Sein Geschoss aus 25 Metern von der rechten Seite schlug hoch neben dem kurzen Pfosten in den Torwinkel ein. Eine Minute später fast der Ausgleich. Der eingewechselte Nicky Adler flankte von der linken Strafraumseite in die Mitte, Schwarz in Mittelstürmer-Position wurde aber bei seinem Schuss von einem FCK-Spieler geblockt (85.).
1860: 1 Hofmann – 32 Burkhard, 4 Hoffmann, 2 Lamotte, 3 Schäfer – 16 Thorandt, 24 Baier, 8 Schwarz, 26 Milchraum – 18 Agostino, 7 Vucicevic.
Ersatz: 20 Tschauner (Tor) – 9 Di Salvo, 22 L. Bender, 23 Adler, 27 Ziegenbein, 28 Eberlein, 33 Johnson.
FCK: 1 Macho – 23 Müller, 3 Beda, 5 Bouzid, 34 Schönheim – 17 Borbély – 7 Reinert, 30 Hajnal, 21 Demai, 15 Simpson – 9 Daham.
Ersatz: 27 Fromlowitz (Tor) – 2 Quattara, 8 Lexa, 11 Halfar, 13 Villar, 18 Karadas, 22 Bohl.
Wechsel: Adler für Agostino (71.), Johnson für Milchraum (71.), Di Salvo für Lamotte (86.) – Halfar für Simpson (73.), Karadas für Daham (74.), Bohl für Borbély (87.).
Tor: 0:1 Hajnal (30.).
Gelbe Karte: Burkard, Lamotte, Milchraum, Thorandt – Demai, Daham, Hajnal.
Zuschauer: 48.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Florian Meyer; Assistenten: Carsten Kadach, Malte Dittrich.
Quelle : www.tsv1860.de