G
Guest
Guest
Kaiserslautern: „ Hallo, ich bin Bouba!“
immer wieder schaute sich Teammanager Olaf Marschall Szenen von Boubacar Sanogo ( 22) auf Video an. Dann war dem Lauterer klar: „ Den müssen wir holen!“ Ein Namenloser von der Elfenbeinküste als Ersatz für den zur Eintracht abgewanderten griechischen Nationalstürmer Ioannis Amanatidis? Fraglos ein Risiko. Das sich aber lohnen könnte. Von der Euphorie seines Mitarbeiters war Klubchef René C. Jäggi schnell angesteckt: „ Olaf sagte, dass Sanogo was hat, was andere nicht haben.“ Was dieser Afrikaner wirklich draufhat, deutete er gegen Duisburg an. 28 Minuten belegten: Der Ball ist Boubacars Freund. Das Spielgerät klebt ihm geradezu rechts wie links am Fuß, enorme Sprungkraft garantiert zudem Kopfballstärke. Sanogo ist schnell, zielstrebig, willensstark;
vor dem Tor fackelt er nicht lange. „ Ich will immer ein Tor schießen“, sagt er. Seine Qualitäten fasst Marschall so zusammen: „ Bouba ist keiner, der ausweicht. Er ist ein Torjäger.“ Einer, der viele Sprachen spricht, was ihm das Zurechtfi nden in der Fremde erleichtert. Schon mit 17 verließ er das Elternhaus in Dimbro ko ( Elfenbeinküste), um sein Glück als Fußballer in Tunesien zu suchen. Nun reizt ihn das Abenteuer Bundesliga. Eingewöhnungsprobleme kennt er nicht. Weder auf dem Platz, wo er nur 13 Minuten für sein erstes Ligator benötigte, noch außerhalb. „ Hallo, ich bin Bouba.“ Derart unkompliziert stellten sich nicht viele „ Neue“ auf dem Betzenberg vor. Nun will Sanogo die Bundesliga erobern. ULI GERKE
immer wieder schaute sich Teammanager Olaf Marschall Szenen von Boubacar Sanogo ( 22) auf Video an. Dann war dem Lauterer klar: „ Den müssen wir holen!“ Ein Namenloser von der Elfenbeinküste als Ersatz für den zur Eintracht abgewanderten griechischen Nationalstürmer Ioannis Amanatidis? Fraglos ein Risiko. Das sich aber lohnen könnte. Von der Euphorie seines Mitarbeiters war Klubchef René C. Jäggi schnell angesteckt: „ Olaf sagte, dass Sanogo was hat, was andere nicht haben.“ Was dieser Afrikaner wirklich draufhat, deutete er gegen Duisburg an. 28 Minuten belegten: Der Ball ist Boubacars Freund. Das Spielgerät klebt ihm geradezu rechts wie links am Fuß, enorme Sprungkraft garantiert zudem Kopfballstärke. Sanogo ist schnell, zielstrebig, willensstark;
vor dem Tor fackelt er nicht lange. „ Ich will immer ein Tor schießen“, sagt er. Seine Qualitäten fasst Marschall so zusammen: „ Bouba ist keiner, der ausweicht. Er ist ein Torjäger.“ Einer, der viele Sprachen spricht, was ihm das Zurechtfi nden in der Fremde erleichtert. Schon mit 17 verließ er das Elternhaus in Dimbro ko ( Elfenbeinküste), um sein Glück als Fußballer in Tunesien zu suchen. Nun reizt ihn das Abenteuer Bundesliga. Eingewöhnungsprobleme kennt er nicht. Weder auf dem Platz, wo er nur 13 Minuten für sein erstes Ligator benötigte, noch außerhalb. „ Hallo, ich bin Bouba.“ Derart unkompliziert stellten sich nicht viele „ Neue“ auf dem Betzenberg vor. Nun will Sanogo die Bundesliga erobern. ULI GERKE