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Michael Henke scheut sich als Cheftrainer-Neuling nicht, Problemfälle anzupacken. Der 48-Jährige lässt sich nicht von Vorurteilen leiten, geht unvoreingenommen vor, verschafft sich sein eigenes Bild von Spielern, mit denen er die angestrebten sportlichen Ziele erreichen will. Damit fährt er bislang gut auf dem Betzenberg.
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Als Henke beispielsweise Marcelo Pletsch holte, den sie in Gladbach nicht mehr haben wollten, standen nicht wenige diesem Transfer skeptisch gegenüber. Inzwischen hat der 29-Jährige seine körperlichen Defizite weitgehend aufgeholt, sich deutlich gesteigert. In Trier beim 3:0 im Pokal bewies Pletsch nicht nur wegen seines ersten Pflichtspieltores für die Pfälzer, dass er beim 1. FCK als Abwehrspieler eine wichtige Rolle übernehmen kann.
Oder Jochen Seitz. Der Flügelflitzer lahmte in der vorigen Rückrunde, stand fast schon auf dem Abstellgleis. Unter Henke blüht der 28-Jährige wieder auf. In Trier bestätigte Seitz seine ansteigende Form. Nach zwei Ligaspielen am linken Flügel beeindruckte er im Pokal nun auf der rechten Seite. Was seinen Trainer nicht überraschte: "Ich wusste, Jochen kann auch auf rechts spielen. Er hatte aber auch in den Bundesligaspielen zuvor schon taktisch sehr gut gearbeitet. Ich bin insgesamt zufrieden mit ihm." Vom ersten guten Eindruck will sich Henke jedoch nicht blenden lassen. Das gilt für Seitz wie für alle anderen Spieler auch. Henke: "Sich anzubieten für das Team ist ein permanenter Prozess. Ich beobachte genau, will Spieler, die voll mitziehen, an ihre Grenzen gehen - in jedem Spiel."
Der Nächste, der bei Henke auf eine neue Chance hoffen kann, ist Berkant Göktan. Den 24-jährigen Stürmer, den Besiktas Istanbul loswerden will, möchte Henke als Alternative für den Angriff unbedingt noch haben. Das Risiko, nur drei Stürmer zu haben, ist ihm zu groß. Zumal, wenn einer nicht fit ist. Wie Halil Altintop. Der vierfache Torschütze war wegen Oberschenkelproblemen die ganze Woche behandelt worden. In Trier saß der Türke auf der Bank. Aber nur für den Notfall. Da der nicht eintrat, konnte Altintop geschont werden.
"Vorne sind wir nach wie vor dünn besetzt", begründet der Trainer sein Drängen auf zusätzliche Verstärkung. Henke ist zuversichtlich, dass der als ewiges Talent von vielen bereits abgeschriebene Göktan doch noch die Kurve als Profi schaffen kann: "Wenn er begreift, dass der 1. FCK seine Chance ist, um wieder in der Bundesliga zu spielen. Mit Berkant kriegen wir nochmals Qualität in den Kader." Mittwoch kommt Göktan, der an einem Muskelfaserriss laboriert, nach Lautern zurück. Dann sollen die vertraglichen Vereinbarungen festgelegt werden.
Haben will Henke zudem noch Irans Nationalspieler Javad Nekounam (24) fürs defensive Mittelfeld. "Der Transfer ist schwierig zu realisieren", weiß Henke. Wenn Pas Club Teheran nicht noch einlenkt diese Woche, wird Nekounam wohl erst zur Rückrunde kommen. 2006 ist er ablösefrei.
Uli Gerke
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/a...a=1&saison=2005/06&spieltag=2&spielpaarung=37http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3400&object=319590&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=2&spielpaarung=37
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Als Henke beispielsweise Marcelo Pletsch holte, den sie in Gladbach nicht mehr haben wollten, standen nicht wenige diesem Transfer skeptisch gegenüber. Inzwischen hat der 29-Jährige seine körperlichen Defizite weitgehend aufgeholt, sich deutlich gesteigert. In Trier beim 3:0 im Pokal bewies Pletsch nicht nur wegen seines ersten Pflichtspieltores für die Pfälzer, dass er beim 1. FCK als Abwehrspieler eine wichtige Rolle übernehmen kann.
Oder Jochen Seitz. Der Flügelflitzer lahmte in der vorigen Rückrunde, stand fast schon auf dem Abstellgleis. Unter Henke blüht der 28-Jährige wieder auf. In Trier bestätigte Seitz seine ansteigende Form. Nach zwei Ligaspielen am linken Flügel beeindruckte er im Pokal nun auf der rechten Seite. Was seinen Trainer nicht überraschte: "Ich wusste, Jochen kann auch auf rechts spielen. Er hatte aber auch in den Bundesligaspielen zuvor schon taktisch sehr gut gearbeitet. Ich bin insgesamt zufrieden mit ihm." Vom ersten guten Eindruck will sich Henke jedoch nicht blenden lassen. Das gilt für Seitz wie für alle anderen Spieler auch. Henke: "Sich anzubieten für das Team ist ein permanenter Prozess. Ich beobachte genau, will Spieler, die voll mitziehen, an ihre Grenzen gehen - in jedem Spiel."
Der Nächste, der bei Henke auf eine neue Chance hoffen kann, ist Berkant Göktan. Den 24-jährigen Stürmer, den Besiktas Istanbul loswerden will, möchte Henke als Alternative für den Angriff unbedingt noch haben. Das Risiko, nur drei Stürmer zu haben, ist ihm zu groß. Zumal, wenn einer nicht fit ist. Wie Halil Altintop. Der vierfache Torschütze war wegen Oberschenkelproblemen die ganze Woche behandelt worden. In Trier saß der Türke auf der Bank. Aber nur für den Notfall. Da der nicht eintrat, konnte Altintop geschont werden.
"Vorne sind wir nach wie vor dünn besetzt", begründet der Trainer sein Drängen auf zusätzliche Verstärkung. Henke ist zuversichtlich, dass der als ewiges Talent von vielen bereits abgeschriebene Göktan doch noch die Kurve als Profi schaffen kann: "Wenn er begreift, dass der 1. FCK seine Chance ist, um wieder in der Bundesliga zu spielen. Mit Berkant kriegen wir nochmals Qualität in den Kader." Mittwoch kommt Göktan, der an einem Muskelfaserriss laboriert, nach Lautern zurück. Dann sollen die vertraglichen Vereinbarungen festgelegt werden.
Haben will Henke zudem noch Irans Nationalspieler Javad Nekounam (24) fürs defensive Mittelfeld. "Der Transfer ist schwierig zu realisieren", weiß Henke. Wenn Pas Club Teheran nicht noch einlenkt diese Woche, wird Nekounam wohl erst zur Rückrunde kommen. 2006 ist er ablösefrei.
Uli Gerke
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/a...a=1&saison=2005/06&spieltag=2&spielpaarung=37http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3400&object=319590&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=2&spielpaarung=37