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Jäggi: „Es kommt zu Wutanfällen“

Diese Interview bestärkt mich mit jedem Satz, dass es ohne Jäggi den FCK nicht mehr gegeben hätte. Es unterscheidet sich in Wortwahl und Inhalt auch sehr wohtuend von dem Interview Friedrich/Wieschemann.
 
Diese Interview bestärkt mich mit jedem Satz, dass es ohne Jäggi den FCK nicht mehr gegeben hätte. Es unterscheidet sich in Wortwahl und Inhalt auch sehr wohtuend von dem Interview Friedrich/Wieschemann.


Schön das wir mal wieder anderer Meinung sind. Jäggi drückt sich wie gehabt rethorisch geschickter aus als die anderen beiden Knaben, ansonsten gilt hier was schon nagus an anderer Stelle ausgeführt hat: Alle in einen Sack gesteckt un druff, du triffst immer den richtigen.
 
Letztendlich (mer kann sich's jo net aussuche!) wär mir Lizenzentzug nach Friedrich mit Neuanfang in der 3. Liga lieber gewesen als das was danach kam!
 
Wenn man allerdings glauben darf, was andere Fans und Mitgleider z.B. auf DBB erzählen, dann fehlt mir einen ganz entscheidende Frage in dem Interview:

"Hat es nicht auch andere Sanierungsmöglichkeiten gegeben, wurde Hilfe Angeboten und wenn ja, warum wurde diese abgelehnt?"



Lasst euch nicht wieder von Rhetorik blenden...Jäggie hat seinen Anteil an der jetzigen Situation des Vereins. Er kommt klarer und sortierter rüber, ja, aber er ist kein Heiliger, erst recht nicht den FCK betreffend.





Erschreckend und bezeichnend ist Jäggies letzte Aussage in dem Interview: "...eine Firma, die zwar auch sportliche Ziele hat, aber letztendlich geht es darum, auch die wirtschaftlichen Erfolge nicht außer Acht zu lassen."



Er hat nichts davon verstanden, was der FCK ist, für uns ist. Oder ist hier einer unter uns, dem der wirtschaftliche Erfolg (also um fast jeden Preis Gewinn machen) mehr bedeutet, als sportlich in vernünftigem Fahrwasser zu schippern?
 
Ich habe mit diesen Reaktionen gerechnet und kenne die Meinung der Jäggi-Kritiker. Wir haben ja an anderer Stelle dieses Forums ewig sich im Kreis drehende Diskussionen geführt. Ich jedenfallls halte mich deswegen aus dieser neuen/alten Diskussion weitestgehend raus. Ich schätze eure sachlich geäußerte Meinung, teile sie allerdings nicht.



Wenn wir etwas mehr sportlichen Erfolg gehabt hätten und noch haben würden, wären diese Diskussionen weder so emotional noch in diesem Umfang geführt worden. Da bin ich mir ganz sicher.



Einen Punkt möchte ich, an macpaul gerichtet, dennoch noch einmal aufgreifen. Das mit dem wirtschaftlichen Erfolg ist sicher nicht so gemeint, dass der FCK als rein wirtschaftliches, gewinnbringendes Unternehmen zu sehen ist. Aber ein gewisser wirtschaftlicher Erfolg legt die Basis für den sportlichen. Wäre dem so, hätten wir jetzt garantiert die Spieler, die uns sportlich weiterhelfen würden.
 
finde die argumentationen für eine Splittung der Betrachtung eines Fussball Vereins als Wirtschaftsunternehmen immer wieder witzig.



Könnte mir mal jemand erklären wie man "wirtschaftliche Erfolg (also um fast jeden Preis Gewinn machen)" auf lange Sicht erreichen kann ohne dabei sportlich erfolgreich zu sein?
 
Stimmt schon, der sportliche Erfolg kann eintreten, wenn man einen angenommenen wirtschaftlichen Erfolg hat. Dazu muss man aber auch den Gewinn in die richtigen Leute re-investieren.



Mich stimmt halt sehr bedenklich, dass Jäggie zu sehr wirtschaftlich denkt.

Er redet zuerst von Wirtschaft und dann kommt irgendwann der Sport...



Jäggie hat nicht zugelassen, dass er Hilfe bekommt - auch und gerade auf sportlicher Basis, wo er keine Ahnung hatte. Das Ende vom Lied ist, dass seine wirtschaftlichen Kompetenzen nicht in den Sport greifen konnten, der Sport geht den Bach runter und blub, geht auch die wirtschaftliche Seite baden.



Hat irgendwie was von Henne und Ei!
 
Allerdings hat das Modell, das vor Jäggi (ohne "e") gefahren worden ist, auch nicht wirklich gegriffen. Insofern betrachte ich es als eine Art Gegenentwurf zum Friedrich/Wieschemann-Gebahren, frei nach dem Motto "Was interessieren mich Zahlen und Geld? Hauptsache irgendwie sportlicher Erfolg und das Volk hält die Klappe!". Das hat letztlich die verheerende Ursache für unsere heutige Situation gelegt.
 
"Hat irgendwie was von Henne und Ei!"



Würde ich genau so sehen.



Nur bei den ganzen Äusserungen fand ich ein bischen unglücklich das ein teil der Sätze gelegentlcih fehlt.



Richtig sollte die "Hypothese" eigentlich heisen:



Ein wie ein Wirtschaftsunternehmen geführter Verein, der seine Kernkompetenz im Fussball (in diesem Fall) besitz.



Dies würde allerdings verlangen das eine Führung gefragt ist die wirtschaftliches wie sportliches Fachwissen besitzt. Vielleicht wirkt Jäggi in den gegebenen Interviews auch deshalb nicht sehr begeistert wenn er auf die sportliche Kompetenz angesprochen wird.
 
Allerdings hat das Modell, das vor Jäggi (ohne "e") gefahren worden ist, auch nicht wirklich gegriffen. Insofern betrachte ich es als eine Art Gegenentwurf zum Friedrich/Wieschemann-Gebahren, frei nach dem Motto "Was interessieren mich Zahlen und Geld? Hauptsache irgendwie sportlicher Erfolg und das Volk hält die Klappe!". Das hat letztlich die verheerende Ursache für unsere heutige Situation gelegt.


Klar ist doch,dass Jäggis Handeln nur auf der "Ahnungslosigkeit" des alten Vorstandes aufbaute. Deswegen sehe ich die Sache ähnlich wie redskin. Ohne ihn wäre der Verein kaputt gewesen. Wenn ich was von 65 Millionen (plus mögliche anfallende Stadionkosten) Schulden lese,dann wird mir schlecht.

Fakt ist: Freidrich und Konsorten haben den Verein heruntergwirtschaftet. Sich jetzt hinzustellen,und zu sagen,das wäre nicht so,das ist eine bodenlose Frechheit.

An dieser Stelle kann ich jedem nur empfehlen,das Buch von Michael Becker zu lesen.
 
also eins steht doch fest! Friedrich hat uns vor die Klippe gestellt und Jäggi hat uns die Klippe hinunter gestürtzt!

Bei dieser Meinung bleibe ich. wie gesagt Herr Friedrich hat uns mit seinen Vorstellungen an die Wand gefahren.

Aber Herr Jäggi ist genauso Schuld erstens bis heute warte ich noch auf den Investor, zweitens er hätte in der ersten Liga einen Sportdirektor installieren müßen aber er hat sich nur einen Kopfnicker mit Marshall zur Seite geholt! Das sind auch Gründe für unseren Niedergang!
 
Erschreckend und bezeichnend ist Jäggies letzte Aussage in dem Interview: "...eine Firma, die zwar auch sportliche Ziele hat, aber letztendlich geht es darum, auch die wirtschaftlichen Erfolge nicht außer Acht zu lassen."



Er hat nichts davon verstanden, was der FCK ist, für uns ist. Oder ist hier einer unter uns, dem der wirtschaftliche Erfolg (also um fast jeden Preis Gewinn machen) mehr bedeutet, als sportlich in vernünftigem Fahrwasser zu schippern?


Aber genau mit diesem Satz hat Jäggi recht.



In dem anderen 11Freunde-Artikel wurde das ganze sehr schön und treffend beschrieben:

Unser Erbe, nämlich das Wunder von Bern und dessen Helden, unsere gallische Dorf-Mentalität, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat, wird in den heutigen Zeiten, da Fußball mehr oder weniger ein Geschäft geworden ist, zum Boomerang.

Das müsste so nicht sein, denn andere Vereine schaffen es aufgrund solider professioneller Arbeit auch, die Tradition mit der Moderne zu verknüpfen und darauf aufbauend Erfolg zu haben. Beispiele:



FC Bayern München.

Auch wenn man die Münchner nicht leiden kann und jeder von uns eine große Antipathie ihnen gegenüber hat, muss man eines einräumen:

Uli Hoeneß macht dort eine super Arbeit, da er es in den 70er und 80ern verstanden hat, das durch den Erfolg verdiente Geld konservativ und gewinnbringend anzulegen. In München wird solide gewirtschaftet. Natürlich ist bei denen keine Stimmung im Stadion und die Fannähe etwas verloren gegangen - keiner von uns würde das genau so bei uns wollen. Aber Hoeneß schafft durch Einbindung von Leuten wie Breitner und Gerd Müller und auch durch seine eigene Person den Spagat, den Club zwar wie ein Unternehmen zu führen, aber wie einen Fußballverein aussehen zu lassen. Und um nichts anderes geht es mehr heute. Fußballvereine sind wirtschaftlich gesehen Unternehmen, müssen aber den Spagat zwischen Tradition und Moderne bewältigen. In München bekommt man das ganz gut hin - egal wie sehr man die Bayern nicht leiden kann, das muss man einräumen. Und nur weil sie das schaffen, sind die Bayern so erfolgreich.



Werder Bremen

In Bremen hat Klaus Allofs in den letzten Jahren eine super Arbeit geleistet. Er hat den Übergang von einem traditionellen, von Willi Lemke geführten Verein zu einem modernen, aber sympathischen, solide geführten Fußballclub geschafft, der professionell wie ein Unternehmen geführt wird, aber seine Wurzeln ebensowenig vergessen hat. Dort wo Zugeständnisse an die modernen Verhältnisse gemacht werden mussten, ist das erfolgt.

Mit dem Geld wird ordentlich und transparent gehaushaltet, was durch die Mitglieder honoriert wird. Der sportliche Erfolg spricht ebensofür sich.

Mit Trainern wird ein langfristiges Konzept entwickelt und umgesetzt, auch wenn der Erfolg nicht sofort eintritt.



Eintracht Frankfurt

Unsere ungeliebten Nachbarn vom Main, die frühere Diva, Anfang der 90er jahrelang zusammen mit Schalke DER Chaosclub schlechthin. Finanzskandale, Abstieg, Beinahe-Insolvenz und Beinahe-Abstieg in Liga 3.

Dann kam Heribert Bruchhagen und mit ihm die Wende. Friedhelm Funkel wurde verpflichtet und gehalten, auch als es nicht so lief. Bruchhagen wirtschaftet solide, es wird nicht mehr Geld ausgegeben als man hat, der früher so chaotische Club steht auf festen Füßen und schickt sich an, ins obere Tabellendrittel der Bundesliga vorzustoßen.



SC Freiburg

Die Freiburger sind ein schönes Beispiel dafür, wie man mit kontinuierlicher Arbeit, Nischenplatzierung, Einfallsreichtum und Festhalten an einem Trainer einem Verein mit wenig Geld zu einer soliden Existenz verhelfen kann. Zwar spielt sich das Freiburger Dasein immer zwischen 1. und 2. Liga ab, aber für die Menschen dort ist das in Ordnung, da sie ihre Erwartungen nicht so hoch stecken und mit ehrlicher Arbeit und ihrem Freiburger Modell zufrieden und glücklich sind.



Und Wir?

Unsere Tradition erweist sich in der Art und Weise, wie sie bei uns gelebt wir, als Klotz am Bein und Fluch für den Verein. Denn die Tradition und die Erfolge der Vergangenheit werden nicht als solche hingenommen und abgehakt, sondern bilden den Erwartungsmaßstab für die kommenden Jahre. Und GENAU DAS ist das Hauptproblem unseres Clubs.

Mitglieder und Fans erwarten eben nicht nur, das gekämpft wird bis zum Umfallen, sondern alle haben stets die glorreiche Vergangenheit mit ihren Erfolgen und Fußballwundern im Hinterkopf. Das verklärt den Blick auf die Realität und erklärt zugleich, warum bei uns die Stimmung immer zwischen himmelhoch-jauchzend und zu-tode-betrübt schwankt. Ein "normal" oder "mittel" gibt es bei uns nicht.

Und wenn wir mal ehrlich zu uns sind, dann ist das wirklich so. Und genau aus diesen Gründen werden Diskussionen zur Verbesserung des Vereins so gut wie nie rein nüchtern und sachlich, sondern immer emotional ausgetragen.

Leute wie Jäggi, die etwas unemotionaler an die Sache rangehen, werden daher nicht als zugehörig betrachtet und als gefühllose Technokraten angesehen, die sich bereichern wollen oder ähnliches, weil sie dieser herrschenden Mentalität nicht entsprechnen. Ganz unabhängig davon, wieviel sie richtig oder falsch machen.



Und dieses Kardinalproblem wird unser Verein wahrscheinlich niemals loswerden, denn Oppositionelle argumentieren auch immer durch die Bank emotional, reden von "mitbestimmen" und "wir müssen wieder Rote Teufel werden". Weil eben Worte wie "wir müssen den Verein auf eine solide wirtschaftliche Basis stellen und ihn wie ein mittelständisches Unternehmen führen" den Leuten nicht so gefallen, wie die ewige Leier vom kämpfenden gallischen Dorf. Sowas hören die Leute lieber. Insofern ist unsere mißliche Lage nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein gedanklich-strukturelles Problem, das nicht durch den "modernen Fußball" verursacht wird, sondern hausgemacht ist.



Und wenn wir uns in Bezug auf die Führung und Wirtschaftsstruktur des Vereins, die mit der kämpferischen Einstellung auf dem Rasen, die man immer braucht, rein gar nichts zu tun hat, nicht von dieser emotionalen Argumentationsschiene befreien, dann wird unser Verein an den Gegebenheiten des modernen Fußballs scheitern und untergehen.



Gorbatschow hat mal gesagt: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Wir sind kurz davor, dass es mit dem FCK genauso kommt.
 
wer im jahr 2008 noch ernsthaft denkt, das uns jäggi gerettet hat, hat meiner meinung nach nichts begriffen. wir stehen genauso da wie romika in der nach jäggi ära. er konnte aber immer schon schön schwätzen. die vorgänge um das price-water-house-papier sind skandalös und einzigartig in der deutschen wirtschaft. für mich gibt es keinen unterschied zwischen friedrich, wischemann und jäggi. alle haben dem fck massiven schaden zugefügt, wobei die motivation unterschiedlich war.
 
also eins steht doch fest! Friedrich hat uns vor die Klippe gestellt und Jäggi hat uns die Klippe hinunter gestürtzt!


Schönes Bild. Kann man vervollständigen, indem man sich vorstellt, wie Friedrich und Wieschemann hinter Jäggi stehen und ihm den Rückweg abschneiden. Denn einen Weg zurück gab es bei einem von Friedrich und Konsorten hinterlassenen Schuldenberg von ca. 40 Mio und dem drohenden Lizenzentzug nicht mehr.



Ob und welche Fehler Jäggi bei dem Versuch der Bewältigung der von Friedrich hinterlassenen Probleme gemacht hat, ist wegen der teils sehr widersprüchlichen Aussagen schwer zu beurteilen. Tatsache ist jedenfalls, dass es Jäggi ohne Friedrich und Wieschemann nicht gegeben hätte.
 
wer im jahr 2008 noch ernsthaft denkt, das uns jäggi gerettet hat, hat meiner meinung nach nichts begriffen. wir stehen genauso da wie romika in der nach jäggi ära. er konnte aber immer schon schön schwätzen. die vorgänge um das price-water-house-papier sind skandalös und einzigartig in der deutschen wirtschaft. für mich gibt es keinen unterschied zwischen friedrich, wischemann und jäggi. alle haben dem fck massiven schaden zugefügt, wobei die motivation unterschiedlich war.


Ohne dich jetzt persönlich angehen zu wollen:

Du bestätigst mit diesem Statement genau das, was ich angesprochen habe. Ich habe diesen einen Satz von Jäggi bestätigt, weil Jäggi mit dieser Beurteilung der Lage im Bezug auf das FCK-Umfeld und den FCK selbst sachlich gesehen recht hat.

Mit ging es mit meinem Post überhaupt nicht darum, zum hundertsten mal eine Diskussion über Jäggi zu eröffnen. DAS wollte ich damit nicht. Von daher fühle ich mich auch von deiner Attacke nicht angesprochen.



Ich wollte nur sachlich darlegen, warum man in meinen Augen recht hat, wenn man konstatiert, dass der FCK strukturell und von seiner Diskussionskultur her den Anforderungen des modernen Fußballs nicht mehr gerecht werden kann, weil größtenteils rein emotional reagiert bzw. diskutiert wird.

Und dass diese Analyse stimmt, sieht man doch daran, wenn man sich als Außenstehender mal nur einen einzigen Tag lang entweder in den verschiedenen Foren aufhält. Kaum jemand ist in der Lage, die wirtschaftliche Situation sachlich und frei von Emotionen zu beurteilen, weil das immer und überall damit verbunden ist, dass in einer ewigen Gebetsmühle wirkliche oder angebliche Fehler verschiedener Leute wie in einer Waschmaschine ewig hin- und her gewendet werden. Das ganze wird dann noch vermischt mit einem ausführlicheren sinngemäßen "Früher war alles besser" und dreimal gut umgerührt.



Was dabei auf der Strecke bleibt, ist der klare Blick dafür, wo man grade steht, was als Maßnahme notwendig ist, um Verbesserungen zu erreichen, und welche Kompromisse man dabei machen muss.



Und dass dieser klare, emotionslose Blick bei vielen nicht vorhanden ist, sieht man doch daran, dass Vorschläge in den Mülleimer gehauen werden, bevor man sich überhaupt mal Gedanken gemacht hat.

Beispiel: "Wenn der Verein den Stadion-Namen verkauft, schmeiß ich meine Dauerkarte weg" und ähnliche Statements.



Diese Dinge sind schlecht für den Verein, aber es wird munter weiter gemacht damit. Und dann wundert man sich, warum nichts vorwärts geht!
 
Schönes Bild. Kann man vervollständigen, indem man sich vorstellt, wie Friedrich und Wieschemann hinter Jäggi stehen und ihm den Rückweg abschneiden. Denn einen Weg zurück gab es bei einem von Friedrich und Konsorten hinterlassenen Schuldenberg von ca. 40 Mio und dem drohenden Lizenzentzug nicht mehr.


Ob und welche Fehler Jäggi bei dem Versuch der Bewältigung der von Friedrich hinterlassenen Probleme gemacht hat, ist wegen der teils sehr widersprüchlichen Aussagen schwer zu beurteilen. Tatsache ist jedenfalls, dass es Jäggi ohne Friedrich und Wieschemann nicht gegeben hätte.


Wen würdest Du denn in der jetzigen Situation, wo in diesem Bild einsetzen ?
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Wen würdest Du denn in der jetzigen Situation, wo in diesem Bild einsetzen ?
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Der FCK im freien Fall.... angeschubst von Friedrich und Wieschemann, Jäggi nicht in der Lage, den Absturz aufzuhalten... Bleibt die Hoffnung auf einen rettenden Felsvorsprung oder ein bis jetzt noch nicht sichtbares Sicherheitsnetz...
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Man kann von einem "Fußballverein als mittelständisches Unternehmen" halten, was man will. Wenn ein Verein seine Angestellten nicht mehr bezahlen kann und für Weihnachtsgelder auf das Wohlwollen eines Managers angewiesen ist, braucht man über Henne und Ei nicht mehr zu diskutieren.
 
Der FCK im freien Fall.... angeschubst von Friedrich und Wieschemann, Jäggi nicht in der Lage, den Absturz aufzuhalten... Bleibt die Hoffnung auf einen rettenden Felsvorsprung oder ein bis jetzt noch nicht sichtbares Sicherheitsnetz...
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Wenn wir bei Gleichnissen bleiben, wäre es für einen Überschuldeten nicht besser Insolvenz anzumelden und eine Chance auf Neuanfang zu nehmen:oops:

Würde bedeuten, Phönix aus der Asche ( 3. Liga, Neuer Vorstand /Aufsichtsrat, neue Verhandlungen mit der Stadiongesellschaft - Weichelt/Beck:-x und dann zurück in die 2. und bald in die 1. Liga:neutral:)

würde uns ein Netz dauerhaft helfen ? Buchholz hat mit seiner Firma offensichtlich genug zu tun und Göbel ist ein ordentlicher Buchhalter:oops:

sorry für alle Fans, aber 10 Millionen für die Sanierung ohne 3. Liga haben wir nicht - aber ein Spielerpotential mit dem wir die Phönix-Aktion durchziehen könnten, wenn die Vereinsführung fit ist
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war auch nur ein Gedankenspiel - möglicherweise habe ich nicht gründlich genug überlegt !
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Man merkt Jäggi deutlich an dass er froh ist aus der Sache raus zu sein. Letztlich präsentiert er sich im Interview wie gewohnt;



Eine Frage hätte ich noch: 65 Mio € fixe Schulden - die Zahl ist neu, oder? Vorher war doch, wenn ich mich richtig erinnere, immer die Rede und piemaldaumen 40 Mio.
 
Der FCK im freien Fall.... angeschubst von Friedrich und Wieschemann, Jäggi nicht in der Lage, den Absturz aufzuhalten... Bleibt die Hoffnung auf einen rettenden Felsvorsprung oder ein bis jetzt noch nicht sichtbares Sicherheitsnetz...
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Am besten wärs wenn es eine großen knall gebe und wir alle aus diesem schlimmen alptraum aufwachen könnten;).
 
Mag sein, dass Jaeggi in seinen Ausfuehrungen recht hat. Ist ja auch logisch begruendet. Aber genauso wie bei den zwei anderen Figuren ist von Selbstkritik keine Spur. Fuer mich waere er eine Spur authentischer wenn er sagen wuerde: ich habe den Verein gerettet, aber sportlich haben meine Konzepte nicht funktioniert. Aber der Schuss Selbstkritik geht im leider ab. Insofern kann ich die Elogien Redskins auf das Interview nicht ganz teilen. Eine etwas differenziertere Betrachtungsweise wuerde auch Herrn Jaeggi gut tun. Aber da scheint er ja wohl "beratungsresistent" zu sein.
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Im Endeffekt kann man was Jaeggis Engagement betrifft sagen, um beim Bildlichen zu bleiben, wurde ein Landschaftsarchitekt gesucht, aber nur ein Gaertner eingestellt.
 
ich halte von jäggi nach wie vor nichts... angefangen mit den ominösen millionen, die angeblich dem finanzamt ohne not gezahlt wurden, bis hin zu den großen versprechen und reden die er abgehalten hat... nur selten kam leistung dabei heraus...



jäggi war ein 1a redner, der sich rhetorisch super ausdrücken konnt und somit die leute um die finger gewickelt hat.. was hat er den hier schon großartiges geleistet ?



das einzigst, "gute", was er gemacht hat, war der stadionverkauf, weil wir sonstn an den folgekosten u.a. kaputt gegangen wären.aber sonst nichts.. kein investor, keine neuen sponsoren, kein "frisches kapital", nix..
 
Diese Interview bestärkt mich mit jedem Satz, dass es ohne Jäggi den FCK nicht mehr gegeben hätte. Es unterscheidet sich in Wortwahl und Inhalt auch sehr wohtuend von dem Interview Friedrich/Wieschemann.


Es ist wirklich sehr erschreckend, dass es wirklich jetzt noch Leute gibt, die dieser Auffassnung sind. Unglaublich!

Vorallem, dass dich SO ein Interview auch noch beeinflusst - selbst im Jahr 2008 lässt du dich noch blenden.
 
Das Interview mit Jäggi ist woh doch ziemlich seicht... Man erfährt nichts neues. Aufschlussreicher war da schon das Interview mit Atze - und ehrlich gesagt auch glaubwürdiger. Jäggi antwortet mal wieder nur sehr schwammig und die Frage, warum der FCK so viele - zu viele- Steuern gezahlt hat, wird gar nicht erst gestellt. Genau mit dieser Frage könnte man doch die ganze Arbeit Jäggis in Frage stellen... Sie ist der Schlüssel zu allen folgenden Handlungen des RCJ
 
Ich will mein Unbehagen mit diesem Interview mal an einer lustigen Passage festmachen:




Die Stadt Freiburg hat 10.000 Einwohner mehr als Kaiserslautern. Dort lebt man damit, dass es mal hoch geht und mal runter – und trotzdem wird eine gute Jugend- und Aufbauarbeit geleistet.


1. Da fehlt eine Null, Freiburg ist mehr als doppelt so groß wie Lautern

2. Wir haben dennoch ein Fanpotential, das mit anderen Vereinen vergleichbar ist. Der FCK ist in der gesamten Region so tief verwurzelt, dass man bei dieser Rechnung von der Einwohnerzahl der Pfalz ausgehen muss, die lt. Wikipedia bei 1,4 Mio Menschen liegt! Und da sind Hunsrück, Eifel, Saarland und andere Einzugsgebiete noch nicht mit drin.

Zwischen den Zeilen sagt Jäggi hier, dass er den FCK in der ersten Liga für deplaziert hält, zumindest in der Spitzenregion, da wo uns das Team "Out of Order" ja um jeden Preis etablieren wollten. Da mag zwar was dran sein, wenn man aber ein Unternehmen leitet mit dem Ziel, Zwölftbester der Branche zu sein, dann braucht man sich später nicht zu wundern. Ein gewisser Anspruch ist die Bedingung des Erfolgs.

Allen langfristig erfolgreichen Vereinen ist ja gemeinsam, dass fähige Leute versuchen, das Optimale aus ihren Möglichkeiten zu machen. Nur bei uns hat man diese Möglichkeiten erst überschätzt und dann unterschätzt, während Göbel sie anscheinend nur noch verwaltet. Dauerhafter Bundesligafußball in Kaiserslautern ist durchaus ein realistischer Anspruch. Das Fazit erspare ich euch.

Jäggi ist vielleicht rhetorisch begabter als Atze und erst recht Wieschemann, aber mehr auch nicht.
 
hallo Leute !



Ohne ein Interview gelesen zu haben sind Friedrich, Wieschemann und Kurt Beck schuld.



Wieschemann hat Ahnung von nichts. sein legedäres Anwesend sein im Doppelpass sagt alles aus. Das er beim Transfer von Taribo West nicht mehr durchblickte glaube ich ihm.

Mit Friedrich und Beck kam das Unheil bzgl der WM. Warum hat denn z.B. Mönchengladbach keine WM ausgerichtet? Der Stadionumbau, der Milionen verschlang hatte der Verein gar nicht. Ohne Champions-Luegue wäre es 1000 % nichts geworden.



Was hat der Verein von der WM gehabt? Schulden ! Das muss sich auch der Herr Beck ankreiden lassen !

Unser FCK könnte heute genau so gut da stehen wie Werder Bremen !!!



Alle hacken auf Jäggi rum. Natürlich hat auch er sein Teil dazu beigetragen, aber er hat auch um den Club gekämpft (z.B. Gläubigern). ohne Ihn wäre der Verein schon längst in der Kreisliga. Beispiel FC Kutzhof.
 
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