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Jäggi: „Es kommt zu Wutanfällen“

Insgesamt aus meiner Sicht kommt er beim Interview gut rüber.



Nur der Satz, dass er gute Trainer hatte - und auch Henke aufzählt - das tut mir ein bisschen weh. Nichts gegen Gerets oder Jara (mit dem hatten wir immerhin schon zig Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt gepackt), aber ich weiß nicht wie man aus den 4,5 Monaten Henke was positives rausziehen kann...
 
Es ist wirklich sehr erschreckend, dass es wirklich jetzt noch Leute gibt, die dieser Auffassnung sind. Unglaublich!
Vorallem, dass dich SO ein Interview auch noch beeinflusst - selbst im Jahr 2008 lässt du dich noch blenden.


Wie hätte der Verein denn sonst gerettet werden können als Alternative zu Jäggis Weg?
 
Wie hätte der Verein denn sonst gerettet werden können als Alternative zu Jäggis Weg?


1. keine wm in lautern.

2. pricewaterhouse-papier nicht ans finanzamt

3. sportliche komptenz in den verein.

4. kein vergleich mit dem finanzamt.



aber das bringt jetzt alles nix mehr
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1. keine wm in lautern.
2. pricewaterhouse-papier nicht ans finanzamt

3. sportliche komptenz in den verein.

4. kein vergleich mit dem finanzamt.



aber das bringt jetzt alles nix mehr
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zu 1. Das Stadion wäre auch so umgebaut worden, zwar net ganz so groß und nicht in einem Rutsch, da die Zahlungen von Stadt und Land in dem Umfang net da gewesen wären, Einnahmen vom DFB und von der WM wären nicht da gewesen



zu 2. auch ohne das Papier wäre wohl über Kurz oder Lang eine Prüfung erfolgt, das Finanzamt saß ja schon in den Startlöchern



zu 3. Diese sollte ja Briegel bekommen, was ja unter Rehagel scheiterte



zu 4. der Vergleich war die zu dem Zeitpunkt einzige Möglichkeit eine Insolvenz abzuwenden und etwas Geld zu sparen



zu 5. Also an einem Gehalt sparen, das ist wohl Geld aus der Portokasse, bei 40 Millionen Umsatz zu der Zeit
 
Diese Interview bestärkt mich mit jedem Satz, dass es ohne Jäggi den FCK nicht mehr gegeben hätte. Es unterscheidet sich in Wortwahl und Inhalt auch sehr wohtuend von dem Interview Friedrich/Wieschemann.


Umgekehrt trifft es den Nagel wohl eher auf den Kopf. Ich wage mal die These: Ohne den FCK würde es heute keinen Jäggy mehr geben.



Jäggy hatte vor dem Engagement bei uns große Akzeptanzprobleme in der Wirtschaft. Sein Ansehen war auf Grund dilettantischer Intermezzi bei adidas und Romika stark beschädigt. Mit dem Gastspiel bei uns erhoffte er sich, seinen beschädigten Ruf wieder aufpolieren zu können. Doch auch das ging in die Hose. Die gleichen Fehler wiederholend, führte der kaltblütige und zweitklassige 0/8/15 BWLer in Deutschland das dritte Unternehmen binnen kurzer Zeit in den Abgrund.

Ruinieren statt sanieren muß wohl nachträglich das Motto heißen. Da nützt es wenig, das Geschehene hinterher lauthals und wider die Fakten als Erfolg zu verkaufen. Macht Bauckhage wie angekündigt ernst und läßt die damals durch Selbstanzeige überhastet und willkürlich ausgelösten Zahlungen an das Finanzamt endlich auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen, kracht sein Sanierungsmärchen vollends in sich zusammen. Dann bleibt auch in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr übrig, als der Scherbenhaufen, vor dem wir jetzt gerade stehen.
 
Umgekehrt trifft es den Nagel wohl eher auf den Kopf. Ich wage mal die These: Ohne den FCK würde es heute keinen Jäggy mehr geben.


Jäggy hatte vor dem Engagement bei uns große Akzeptanzprobleme in der Wirtschaft. Sein Ansehen war auf Grund dilettantischer Intermezzi bei adidas und Romika stark beschädigt. Mit dem Gastspiel bei uns erhoffte er sich, seinen beschädigten Ruf wieder aufpolieren zu können. Doch auch das ging in die Hose. Die gleichen Fehler wiederholend, führte der kaltblütige und zweitklassige 0/8/15 BWLer in Deutschland das dritte Unternehmen binnen kurzer Zeit in den Abgrund.

Ruinieren statt sanieren muß wohl nachträglich das Motto heißen. Da nützt es wenig, das Geschehene hinterher lauthals und wider die Fakten als Erfolg zu verkaufen. Macht Bauckhage wie angekündigt ernst und läßt die damals durch Selbstanzeige überhastet und willkürlich ausgelösten Zahlungen an das Finanzamt endlich auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen, kracht sein Sanierungsmärchen vollends in sich zusammen. Dann bleibt auch in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr übrig, als der Scherbenhaufen, vor dem wir jetzt gerade stehen.


ich geb dir recht!



habe diesen artikel über jäggis zeit bei romika gefunden, der trifft den nagel auf den kopf. hat zwar nix mit dem FCK zu tun aber wenn ihr euch die zeit nehmt das mal durch zulesen, werdet ihr einige gemeinsamkeiten sehen...
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http://www.brandeins.net/home/inhalt_detail.asp?id=1154&MenuID=130&MagID=37http://www.brandeins.net/home/inhalt_detail.asp?id=1154&MenuID=130&MagID=37
 
Leute ich habe was Jaeggi betrifft, auch nicht die beste Meinung. Koennt ihr in meinen Beitraegen nachlesen, aber ihr muesst bei eurer Argumentation eins auf jeden Fall mit einbeziehen:



In Deutschland hat ein VV, wenn er Verstoesse gegen Steuergesetze auch nur im Ansatz feststellt das zu melden. Tut er es nicht, macht er sich strafbar. Gefaengnis winkt. Versetzt euch mal in seine Lage. Wuerdet ihr das fuer eure eigene Person riskieren? Zumal als jemand der keinen Bindung zum Verein hat?
 
Neues von Jäggi:

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«Das Gewinnen ist eine Gewohnheit»

Unternehmer René Jäggi sprach über Erfolg

Der ehemalige Chef von Adidas und Präsident des FC Basel sprach im Iwaz von Gewinnergenen und Biotreibstoffen.



Ueli Frey





«Erfolg?» stand auf einer der ersten an die Wand projizierten Folien. Neben dem Schriftzug stemmte Roger Federer einen Pokal in die Höhe. René C. Jäggi setzte an und präsentierte Antworten auf das Fragezeichen, versuchte den Erfolg zu ergründen. Dabei bediente er sich reichlich aus dem an Geschichten schier unerschöpflichen Fundus der Sportgeschichte. «Nach dem Spiel ist vor dem Spiel» hiess der Titel des von der Region Zürcher Oberland der Schweizer Kader Organisation veranstalteten Vortrags im Iwaz in Wetzikon.



Jäggi machte keinen Hehl daraus, dass er zu den ganz Grossen im Business gehört, der die Geschichten, die er erzählte, miterlebt oder gar mitgeprägt hat. Nach Jahren in der Geschäftsleitung von Adidas wurde Jäggi Präsident des FC Basel. Anschliessend schaffte der Unternehmer den Schritt, von dem viele Schweizer Fussballer nur träumen: Der Basler wurde gerufen, um den 1. FC Kaiserslautern vor dem Konkurs zu retten.



Wie er seine eigenen Erfolge in das Referat einbaute, wirkte etwas abgehoben. «Irgendwie deutsch», charakterisierte ein Herr beim anschliessenden Apéro das Auftreten des Baslers. «Wer ist denn ein typischer Schweizer?» - «Köbi Kuhn.» Gelächter und Zustimmung.



Sport als grosses Geschäft

Doch zurück zum Erfolg: «Es gibt Leute, die haben ein Gewinnergen», sagte Jäggi, «Christian Gross oder Ottmar Hitzfeld zum Beispiel haben dieses Gen.» Das Gewinnen sei eine Gewohnheit. Immer wieder zog Jäggi Parallelen vom Sport zur Wirtschaft - wo dies überhaupt noch nötig war, denn der Sport ist in den letzten Jahren zum grossen Geschäft mutiert. Er erläuterte, wie die Zahnräder in der Geldmaschine des Fussballs ineinander greifen.



Doch der 60-jährige Unternehmer zeigte auch die Grenzen des Geldes im Sport auf: «Visionen sind nach wie vor gefragt. Mit elf Ich-AGs auf dem Platz kann man keinen Titel gewinnen.» Und alles, auch die Konklusion, fiel auf die eingangs erwähnte Gewinnermentalität zurück. Ein Satz, den er über sich selbst sagte, fasste die fünf Punkte, die am Schluss sozusagen als Anleitung für den Erfolg im Raum standen, zusammen: «Ich habe Spass an Dingen, die nicht funktionieren. Sachen, die niemand für möglich hält.»



Biodiesel aus Äthiopien

In diese Richtung geht auch sein neustes Projekt: Jäggi ist Aufsichtsratsvorsitzender einer Firma, die in Äthiopien Jatropha-Bäume und Castorpflanzen zur Gewinnung von biologischem Diesel anbaut.



Mit Nachdruck verwies Jäggi auf den Klimawandel, auf die Notwendigkeit von alternativen Energiequellen und auf die Armut in Äthiopien. «In diesem Projekt diktiert das Herz und nicht der Verstand.» Es erfülle ihn, einmal etwas für Menschen zu machen. Nach dem Referat begann der Teil, der für viele der rund 50 Anwesenden wohl im Vordergrund stand. Weisswein trinken, Kärtchen tauschen, Smalltalk - Networking eben. Jäggis Projekt in Äthiopien gab zu Diskussionen Anlass. Was er wohl für einen Wagen fährt?



Quelle: http://www.zo-online.ch/article7374/Ressorts/Regionalwirtschaft/Das-Gewinnen-ist-eine-Gewohnheit.htm



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Kommentar erspar ich mir erstmal, der wäre in diesem ersten Moment zu fies. Außerdem ist mir jetzt schlecht...



Nur eins: Hoffentlich müssen wir den Satz nicht irgendwann in nem neuen Kontext lesen: "Der Basler wurde gerufen, um den 1. FC Kaiserslautern vor dem Konkurs zu retten."
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