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Jäggi kämpft um Halil Altintop
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Bei Michael Henke brach die alte Liebe zum Schlagzeugspielen durch. Lauterns Trainer trommelte mit einem Fan um die Wette. Ausgelassene Stimmung auf dem Betzenberg, der fünf Heim-Tore der "Roten Teufel" letztmals am 9. März 2003 beim 5:0 gegen Nürnberg erlebt hatte. Ausgelöst wurde die tolle Atmosphäre vor allem durch Halil Altintop.
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Der dreifache Torschütze war der umjubelte Held nach der gelungenen Heimpremiere der Pfälzer gegen Duisburg. "Okay, fünf Tore hätte ich machen müssen, doch dafür hätte es auch nicht mehr als drei Punkte gegeben." Der 22-Jährige nahm's gelassen, dass nicht jeder seiner Schussversuche am Samstag ein Treffer war.
Altintop war happy. Weil er in der neuen Saison seinen tollen Lauf 2005 fortsetzt, er mit vier Toren in nur 135 Minuten seine starke Quote aus der Rückrunde (5 Tore, sechs Assists) beinahe schon erreicht hat. "Je mehr man spielt, umso häufiger man trifft, je größer wird die Sicherheit", begründet die Nummer 19 ihre beeindruckende Form.
Kaum scheint endlich ein Nachfolger von Miroslav Klose in Kaiserslautern gefunden, droht der Klub den neuen Sympathieträger allerdings schon wieder zu verlieren. Denn jedes Tor, das Altintop für den 1. FCK erzielt, entfernt ihn ein Stück mehr von seinem augenblicklichen Arbeitgeber. 22 Jahre jung, türkischer Nationalspieler, Stürmer, treffsicher, Tendenz steigend, ablösefrei. Dieser Steckbrief lässt finanzkräftige Vereine leicht die Fühler ausstrecken. Rudi Assauer hat längst angekündigt, dass er 2006 die Zwillingsbrüder Halil und Hamit Altintop wieder vereinen will. Auf Schalke, versteht sich. Aber auch türkische Klubs wollen das Torjäger-Talent "heimholen".
Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi gibt den Kampf um Altintop dennoch nicht vorzeitig verloren. Sein Versprechen: "Wir werden uns ganz bestimmt strecken." Soll heißen: Der 1. FCK wird an seine - wenn auch bescheidenen - finanziellen Grenzen gehen, damit ein neues Stück Zukunft als Identifikationsfigur gebunden werden kann. Dabei hofft Jäggi, dass Altintop nicht nur auf die Zahlen schaut bei den Angeboten, die bald in Hülle und Fülle kommen dürften. "Halil weiß, was er Lautern zu verdanken hat. Wenn's allein ums Geld geht, haben wir keine Chance. Dann werden wir ihn nicht halten können", befürchtet Jäggi.
Ervin Skela sieht ähnlich schwarz im Fall "Altintop": "In zwei Jahren ist Halil bei einem Topklub." Für den Albaner steht der Angreifer erst am Anfang seines Aufstiegs: "Was ich im Training bei Halil sehe, hat er im Spiel bisher nur in Ansätzen gezeigt!"
Quelle: www.kicker.de
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Bei Michael Henke brach die alte Liebe zum Schlagzeugspielen durch. Lauterns Trainer trommelte mit einem Fan um die Wette. Ausgelassene Stimmung auf dem Betzenberg, der fünf Heim-Tore der "Roten Teufel" letztmals am 9. März 2003 beim 5:0 gegen Nürnberg erlebt hatte. Ausgelöst wurde die tolle Atmosphäre vor allem durch Halil Altintop.
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Der dreifache Torschütze war der umjubelte Held nach der gelungenen Heimpremiere der Pfälzer gegen Duisburg. "Okay, fünf Tore hätte ich machen müssen, doch dafür hätte es auch nicht mehr als drei Punkte gegeben." Der 22-Jährige nahm's gelassen, dass nicht jeder seiner Schussversuche am Samstag ein Treffer war.
Altintop war happy. Weil er in der neuen Saison seinen tollen Lauf 2005 fortsetzt, er mit vier Toren in nur 135 Minuten seine starke Quote aus der Rückrunde (5 Tore, sechs Assists) beinahe schon erreicht hat. "Je mehr man spielt, umso häufiger man trifft, je größer wird die Sicherheit", begründet die Nummer 19 ihre beeindruckende Form.
Kaum scheint endlich ein Nachfolger von Miroslav Klose in Kaiserslautern gefunden, droht der Klub den neuen Sympathieträger allerdings schon wieder zu verlieren. Denn jedes Tor, das Altintop für den 1. FCK erzielt, entfernt ihn ein Stück mehr von seinem augenblicklichen Arbeitgeber. 22 Jahre jung, türkischer Nationalspieler, Stürmer, treffsicher, Tendenz steigend, ablösefrei. Dieser Steckbrief lässt finanzkräftige Vereine leicht die Fühler ausstrecken. Rudi Assauer hat längst angekündigt, dass er 2006 die Zwillingsbrüder Halil und Hamit Altintop wieder vereinen will. Auf Schalke, versteht sich. Aber auch türkische Klubs wollen das Torjäger-Talent "heimholen".
Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi gibt den Kampf um Altintop dennoch nicht vorzeitig verloren. Sein Versprechen: "Wir werden uns ganz bestimmt strecken." Soll heißen: Der 1. FCK wird an seine - wenn auch bescheidenen - finanziellen Grenzen gehen, damit ein neues Stück Zukunft als Identifikationsfigur gebunden werden kann. Dabei hofft Jäggi, dass Altintop nicht nur auf die Zahlen schaut bei den Angeboten, die bald in Hülle und Fülle kommen dürften. "Halil weiß, was er Lautern zu verdanken hat. Wenn's allein ums Geld geht, haben wir keine Chance. Dann werden wir ihn nicht halten können", befürchtet Jäggi.
Ervin Skela sieht ähnlich schwarz im Fall "Altintop": "In zwei Jahren ist Halil bei einem Topklub." Für den Albaner steht der Angreifer erst am Anfang seines Aufstiegs: "Was ich im Training bei Halil sehe, hat er im Spiel bisher nur in Ansätzen gezeigt!"
Quelle: www.kicker.de