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Jäggi: "Kann morgens in den Spiegel schauen"

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FCK: Jetzt soll Briegel helfen



17.05.2006





Von Ulrika Sickenberger



SPORT BILD: Herr Jäggi, drei Mal hat der FCK den Abstiegskampf erfolgreich bestanden, jetzt hat es den Verein doch erwischt. Was bedeutet das für Sie?

René C. Jäggi (57): Für mich persönlich heißt es , daß ich zum ersten Mal zugeben muß: Mit diesem Ausgang habe ich nicht gerechnet. Und das tut weh, sehr weh sogar.





Rene C. Jäggi (Imago)





Empfinden Sie den Abstieg auch als eine persönliche Niederlage?

Ich bin zwar Teil dieser Mannschaft, aber ich habe ja nicht auf dem Platz gestanden. Und deshalb ist es für uns alle eine Niederlage.



Bekommt Trainer Wolfgang Wolf das von ihm geforderte Geld, um eine schlagkräftige Zweitliga-Truppe zusammenstellen zu können?





Ich habe noch am Samstag Abend mit ihm darüber gesprochen und ihn beruhigen können. Wir haben Spielraum, um den aktuellen Etat (8,7 Millionen; d. Red.) noch nach oben zu schrauben. Um alle Namen festzuzurren, sowohl was Ab- und Zugänge betrifft, haben wir ja noch einige Zeit.



Haben Sie Fehler gemacht und wenn ja, wo?

Ich hoffe, Sie gehören auch zu den Menschen, die sagen: Wer viel arbeitet, macht Fehler. Ich arbeite sehr viel und sehr lang, also habe ich auch Fehler gemacht. Aber Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl sagte einmal: Wenn die Summe meiner Entscheidungen positiv ist, bin ich mit dem, was ich gearbeitet habe, zufrieden. Ich halte es genauso.



Noch mal: Wo haben Sie Fehler gemacht?

Für mich zählt nur die Summe einer vierjährigen Tätigkeit und die ist positiv.



Unbestritten, Sie haben den FCK saniert, wirtschaftlich steht der Verein so gut da, wie lange nicht mehr. Aber das alles zu Lasten der sportlichen Qualität. Das war doch ein Fehler?

Das sehe ich nicht so. Ich will weder in Einzellob noch in Einzeltadel machen, das können Sie tun. Es wurde doch schon alles in epischer Breite geschrieben: Die vielen Transfers, die Fehleinkäufe, die Trainer-Entlassungen, aber das interessiert mich nicht. Ich schaue nur auf das Gesamte und das ist positiv! Wenn man mit meiner Leistung nicht zufrieden gewesen wäre, hätte man mich entlassen müssen. Ich bin niemanden Rechenschaft schuldig, nur den Mitgliedern und dem Aufsichtsrat, und von beiden Seiten habe ich nichts Negatives gehört. Ich kann jedenfalls in Ruhe morgens in den Spiegel schauen. Ich hoffe, das können alle anderen auch.



In den knapp vier Jahren, die Sie beim FCK waren, wurden Sie immer wieder kritisiert – von Ex-Spielern wie Mario Basler, Hans-Peter Briegel oder auch Ciriaco Sforza. Wie sehr hat Sie das genervt?

Das ist eine Frage der Qualität der Kritik. Und die war teilweise so tief unter der Gürtellinie, daß sie ihre Wirkung verfehlt hat.



Trotzdem haben Sie auch immer wieder auf die Angriffe reagiert, sich gegen die – wie Sie sagten – Heckenschützen gewehrt.

Es liegt in der Natur meiner Sportart (Jäggi war aktiver Judoka; d. Red.), daß man nicht alles stillschweigend akzeptiert, sondern daß man sich zur Wehr setzt. Es scheint so, daß diese Heckenschützen ein Mechanismus der Gesellschaft sind. Ich bin nicht der erste und nicht der einzige, der damit konfrontiert wird.



Was meinen Sie damit?

Was mich am meisten stört, ist die Brutalität mit der hier in Deutschland Dinge in der Öffentlichkeit kritisiert und diskutiert werden. Zum Beispiel die Angriffe auf Jürgen Klinsmann oder auf Oliver Kahn – da muß ich sagen, so geht man nicht mit Menschen um, das ist nicht meine Art. Aber es ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und das ist macht mir ein bißchen Sorge.



Besteht nach dem Abstieg die Gefahr, daß Ihre Dauer-Kritiker schmutzige Wäsche waschen?

Das kann ich nicht ausschließen aber damit kann ich leben.



Eine Ihrer Aufgaben war es, neue Sponsoren und Investoren zu finden. Da ist nicht viel passiert. Sind Sie diesbezüglich gescheitert?

Moment mal, bei den Sponsoren haben wir heute mehr Geld als vorher. Bei der Exklusiv-Vermarktung durch unseren Hauptsponsor, die DVAG, waren es rund sechs Millionen Euro, jetzt liegen wir deutlich drüber. Und was einen neuen Investor angeht: Bei einem Verein mit einem derart katastrophalen Umfeld, bezogen auf die Dauer-Kritik und die große Unruhe durch die vielen Gerichtsprozesse, ist es sehr schwer jemanden zu finden, der investiert. Aber wir werden jetzt, trotz des Abstiegs, relativ schnell in eine strategische Klausurtagung gehen, um abzustecken, wie es diesebzüglich weitergeht.



Fällt die Investorensuche auch deshalb schwer, weil Kaiserslautern, mit Verlaub, Provinz ist?

Ich vergleiche das mal mit dem Schokoladenmarkt. Es gibt schwarze, braune und weiße Schokolade und es spricht nichts dagegen, auf dem weißen Schokomarkt die Nummer eins zu sein, selbst wenn die nicht alle mögen. Es ist also überhaupt kein Problem, Fußball-Provinz zu sein. Und wenn es eine Rolle gibt, die dem FCK gut steht, dann ist es die, des sympathischen Provinzvereins.



Hat der FCK nach diesem Abstieg noch eine Zukunft?

Aber natürlich! Man darf nur nicht wieder in den alten Fehler verfallen, sich mit den Großen messen zu wollen. Wenn man auf dieser jungen Mannschaft aufbaut, Wolfgang Wolf auch bei Rückschlägen ruhig weiter arbeiten läßt, nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt und damit lebt, daß man – nach geglücktem Wiederaufstieg – zum unteren Bundesliga-Drittel gehört, hat der FCK sehr gute Chancen. Aber ich glaube, nach dem Schock der vergangenen Jahre hat der Verein gelernt, daß man nein sagen muß, zu irgendwelchen Verlockungen.



Sollte der Verein, jetzt nachdem Sie als, sagen wir mal, Reizfigur, bald nicht mehr da sind, Hans-Peter Briegel zurückholen?

Das muß die neue Führung entscheiden. Aber ich habe Hans-Peter Briegel als Mensch immer sehr geschätzt. Bei aller Kritik, die er geäußert hat, war es doch immer die Kritik eines Mannes, dessen Herzblut bei diesem Verein war.



Da klingt trotz allem sehr viel Respekt mit.

Was Uwe Seeler beim HSV, Franz Beckenbauer bei den Bayern ist Briegel beim FCK – einer, der wie ein Leuchtturm für den Klub da steht. Ich bin sicher, daß er zu irgendeinem Zeitpunkt wieder Mitglied und Teil des Vereins wird.



Was macht René C. Jäggi nach dem 31. Juli 2006?

Ich weiß nur eins: Ich werde wieder mehr in Richtung selbstständiges Arbeiten gehen. In den vergangenen Jahren war die Dauerbelastung doch sehr hoch. Das hat an den Nerven gezehrt und deshalb muß ich vor allem dafür sorgen, daß meine Lebensqualität gesteigert wird.
 
Sollte der Verein, jetzt nachdem Sie als, sagen wir mal, Reizfigur, bald nicht mehr da sind, Hans-Peter Briegel zurückholen?
Das muß die neue Führung entscheiden. Aber ich habe Hans-Peter Briegel als Mensch immer sehr geschätzt. Bei aller Kritik, die er geäußert hat, war es doch immer die Kritik eines Mannes, dessen Herzblut bei diesem Verein war.



Da klingt trotz allem sehr viel Respekt mit.

Was Uwe Seeler beim HSV, Franz Beckenbauer bei den Bayern ist Briegel beim FCK – einer, der wie ein Leuchtturm für den Klub da steht. Ich bin sicher, daß er zu irgendeinem Zeitpunkt wieder Mitglied und Teil des Vereins wird.


Na toll, jetzt könnt ihr euch alle die ihr euch über HPB aufgeregt habt, die ganze Sache wieder unter den Teppich kehren. Der Briegel is weggeekelt, dabei sollte mans belassen. Meiner Meinung nach war das ein relativ unwichtiges Eingeständnis von RCJ, damit er sich als jemand darstellen kann der Fehler zugibt. Was er ja bzgl. des Abstiegs und seiner Einkäufe nicht getan hat. Da wird mal hü mal hott gesagt und in 2 Jahren sollen wohl auch Atze & Co. nur das Beste für den Verein gewollt haben.
 
Wie die Summe der vierjährigen Amtszeit positiv sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Sportlich eine komplette Talfahrt ohne Konzept, wirtschaftlich die ständig angkündigte Investorensuche nicht vollendet. Mit schwierigen Umfeld kommt er da auch nicht raus, dann hätte er das Thema halt frühzeitig abhaken müssen und nicht erneut die Hoffnungen schüren.

Noch ein paar Worte zu Briegel. Man hätte das ganze längst aus der Welt schaffen können, wenn man der Meinung war das er ein Aushängeschild des Vereins wäre. Für mich ist er es nicht, er hat überhaupt keinen Plan von den Aufgaben beim Verein, konnte man schon damals bei seinem AR Mandat erkennen. Hier ist er nicht unumstritten und da hinken solche Vergleiche zu Beckenbauer und Seeler vollkommen.
 
so leid es mir tut aber briegel braucht keiner mehr auf dem BETZE!

genauso wie kuntz.

das thema hatten wir allerdings auch schon ein paar mal.



achja:

und wenns hier wieder nur um jäggi geht, ist der fred sofort zu!
 
achja:

und wenns hier wieder nur um jäggi geht, ist der fred sofort zu!




Naja in dem Interview gehts nunmal hauptsächlich um ihn. Der Aspekt mit Briegel wird ja nur beiläufig erwähnt.



Im übrigen finde ich, dass wenn Jäggi und selbst Ruda Fehler in Bezug auf Briegel einräumen, man sich vllt die Sache mit Briegel nochmal überlgen sollte, ohne ihn vorzuverurteilen. Sicherlich hat Jäggi diesbezüglich auch Dreck am Stecken... das muss man einfach mal akzeptieren!
 
ich kann das thema jäggi aber nicht mehr hören, wir kommen doch keinen meter voran.




Ist ja gut. Das weiß mittlerweile ja auch jeder. Mich nervts ja auch, aber deswegen verbieten drüber zu schreiben? Find ich auch net richtig.
 
Leute,des steht in der Sport-BILD!
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@ All



Was Doc hier schreibt, ist die Meinung aller Mods.



Bei Jäggi kommen wir keinen Meter voran, auch wenn

wir noch 100 Seiten schreiben.
 
... ist ja in Ordnung. Dennoch kann man nicht alles ignorieren, was RCJ in den nächsten Tagen und Wochen von sich geben wird. Vielmehr würde ich vorschlagen, dass wir uns ALLE auf das Wesentliche konzentrieren und aktuelle Statments kommentieren, aber dennoch die ollen Kamellen zu Hause im Körbchen lassen (dabei rede ich hauptsächlich von WA oder FCkPaulchen). Wenn sie jeder dran hält, gibts keine Probs....
 
glaub nicht, dass das WA schafft
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na wie auch immer ich gugg hier wohl nimmer so oft hier rein.

WA sollte aber seine titulierungen anders denkender user sein lassen, ansonsten pn an mich.
 
@ All


Was Doc hier schreibt, ist die Meinung aller Mods.



Bei Jäggi kommen wir keinen Meter voran, auch wenn

wir noch 100 Seiten schreiben.


Bei allem Respekt vor den Mods und Dir, aber wenn das der Maßstab ist, dann musst Du mir mal erklären, wieviele Meter wir bei Themen wie z.B. Abstieg, Engelhardt, Skela, Stadiongröße, Sponsorensuche gekommen sind ?

Die Frage, ob die Sitze in der West bleiben oder "zurückgebaut" wird kann ich auch nicht mehr hören.

Ich meine sicherlich ist es immer so, dass interessante Themen im Fussball kontrovers diskutiert werden. Das macht ja aber auch das gewisse etwas.



Das zu unterbinden halte ich für falsch und würde Euch wirklich dem, bisher völlig unberechtigten, Vorwurf aussetzen, dass Ihr zensiert.

Das ist doch in einem Forum nicht Sinn und Zweck der Sache, oder ?

Warum lasst Ihr die Leute nicht selbst entscheiden, was sie diskutieren ?

Gerade dieses Forum hat ja das schöne, dass man Sachen wie Jäggi eher im Managment diskutiert, wer das nicht sehen will muss das ja auch nicht.



Generell würde ich mir für die Zukunft mehr Respekt unter den FCK Fans untereinander wünschen, auch andere Meinungen zu akzeptieren - vieleicht die eigene zu überdenken.

Ich für meinen Teil habe die Woche schon sehr gute Argumente von Devil gelesen, die meine Sichtweise der Dinge durchaus beeinflußt haben.

Immer nur die Ellenbogen raus kann es ja nicht sein -keiner von den Fans kann was zur sportlichen oder wirtschaftlichen Entwicklung, die Sichtweise der Gründe unterscheidet sich logischerweise - das muss man aber doch auch diskutieren dürfen.

Unter FCK Fans muss das alles diskutiert werden, zu guter letzt sind wir aber alle Opfer und sollten andere Fans nicht wie Täter behandeln.

Wie soll denn für die Zukunft eine Kommunikation aussehen ? Ich werde z.B. dem Doc auch keine reinhauen, wenn er mir wieder über den Weg läuft
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und für seine Bilder sind wir alle dankbar, deswegen kann man doch trotzdem unterschiedlicher Meinung sein und das auch so sagen. Wir sind die FCK Fans und der Umgang untereinander - auch in einem Forum - wirkt sich auch auf die Mannschaft aus, davon bin ich mittlerweile überzeugt !



Denkt mal drüber nach.




glaub nicht, dass das WA schafft
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na wie auch immer ich gugg hier wohl nimmer so oft hier rein.

WA sollte aber seine titulierungen anders denkender user sein lassen, ansonsten pn an mich.


Pn an Dich wird kaum gehen, weil Deine PN voll ist.

Außerdem muss ich Dir widersprechen, ich habe andersdenkende nicht tituliert....wenn dann nur weil die mich vorher tituliert haben.



Ansosnten verweise ich auf meinen vollkommen anders lautenden Post oben.
 
der titel ist jawohl total irreführend.

Jäggi hat das doch nur gesagt, weil er ständig mit seinen alten Kritikern konfrontiert wird und zum ausdruck brinegn wollte, das er nix gegen Briegel hat.



auch der neue Vorstand wird nicht mehr auf Briegels Hilfe setzen.

Wenn er wirklich will soll er ehrenamtlich was machen, Geld für neue Posten haben wir nicht.
 
der titel ist jawohl total irreführend.
Jäggi hat das doch nur gesagt, weil er ständig mit seinen alten Kritikern konfrontiert wird und zum ausdruck brinegn wollte, das er nix gegen Briegel hat.



auch der neue Vorstand wird nicht mehr auf Briegels Hilfe setzen.

Wenn er wirklich will soll er ehrenamtlich was machen, Geld für neue Posten haben wir nicht.


Als Briegel noch da war hat er ehrenamtlich gearbeitet... das vergessen leider zu viele!
 
Als Briegel noch da war hat er ehrenamtlich gearbeitet... das vergessen leider zu viele!


Wenn es nur das ehrenamtliche gewesen wäre, er hat für seine Tätigkeiten (Unterschrift unter Sforza Vertrag) sogar einen Strafbefehl kassiert und eine zivilrechtliche Klage am Hals - der wird alles tun nur nicht wieder zum FCK kommen und ehrenamtlich arbeiten.



Ich sehe es als Eingeständniss, dass es falsch war so gegen ihn vorzugehen.

Jäggi hat aber da nicht die Hauptschuld, der hat einigermaßen fair zurückgekeilt ("Feigling").

Ruda ist aber unter die Gürtellinie gegangen (Man muss mehr können, als die 100 Meter in 11 Sekunden laufen...."), das war nicht zu verzeihen.
 
Wenn es nur das ehrenamtliche gewesen wäre, er hat für seine Tätigkeiten (Unterschrift unter Sforza Vertrag) sogar einen Strafbefehl kassiert und eine zivilrechtliche Klage am Hals - der wird alles tun nur nicht wieder zum FCK kommen und ehrenamtlich arbeiten.


Ich sehe es als Eingeständniss, dass es falsch war so gegen ihn vorzugehen.
Wenn du dich damit direkt auf die Unterschrift unter Sforzas Vertrag beziehst, dann sehe ich das nicht als ein Eingeständnis eines Fehlers. Es gab damals einen klaren Auftrag von Seiten der Mitglieder alle Unstimmigkeiten aufzuklären, somit bezog das auch Briegel mit ein. Ich denke nicht das hier etwas falsch war.

Ich denke man hätte damals vielleicht ein anderes Verhalten an den Tag legen können, als Ruda dann auf Briegel geschossen hat und das Tischtuch zerschnitten war. Die genauen Vorgänge hab ich allerdings verdrängt, aber beide Seiten hatten ihren Anteil daran, zumal Briegel sich auch ein vollkommen anderes Arbeitsfeld als AR Mitglied vorgestellt hatte, Nationaltrainer nebenher wurde und richtig gekracht hatte es glaube ich, als er angeblich bei einem Transfer nicht informiert wurde und man ihn übergangen haben soll.
 
mal ehrlich: Was hat der Titel mit diesem Interview zu tun?



Scheiss Anfänger-Redaktion!



Die Eingeständnisse fehlen mir von Jäggi da auch, hätte mal mehr Selbstkritik üben können, hat er ja auf der einen Seite auch, indem er beschrieben hat, dass das jeder Mensch tut. Doch lag es nicht allein an ihm und war es eben keine leichte Aufgabe, sportlich und wirtschaftlich für positive Schlagzeilen zu sorgen, sollte man jetzt auch den Blick nach vorne richten!
 
Wenn du dich damit direkt auf die Unterschrift unter Sforzas Vertrag beziehst, dann sehe ich das nicht als ein Eingeständnis eines Fehlers. Es gab damals einen klaren Auftrag von Seiten der Mitglieder alle Unstimmigkeiten aufzuklären, somit bezog das auch Briegel mit ein. Ich denke nicht das hier etwas falsch war.
Ich denke man hätte damals vielleicht ein anderes Verhalten an den Tag legen können, als Ruda dann auf Briegel geschossen hat und das Tischtuch zerschnitten war. Die genauen Vorgänge hab ich allerdings verdrängt, aber beide Seiten hatten ihren Anteil daran, zumal Briegel sich auch ein vollkommen anderes Arbeitsfeld als AR Mitglied vorgestellt hatte, Nationaltrainer nebenher wurde und richtig gekracht hatte es glaube ich, als er angeblich bei einem Transfer nicht informiert wurde und man ihn übergangen haben soll.


Zum Auftrag der Mitglieder kann ich nur sagen, dass der damals lautete aufzudecken, ob Atze & Co. sich am FCK bereichert haben, nicht ob die 1000 legale Steuertricks gemacht haben.

Briegel hatte damals den Sforza Vertrag zusammen mit Ulmer unterzeichnet - was wirft man ihm eigentlich vor ? Dass er als Fussballer weniger weiß, als ein Anwalt und das unterzeichnet hat ? Vöölig verdrehte Welt herrscht nun: Damals hat Jäggi auf die zu unrecht an Sforza gezahlten Gelder verzichtet um diesen bei Laune zu halten. Sie sollten bei Briegel und Ulmer wieder geholt werden. Dann hat Jäggi sich mit Sforza überworfen und ihn kalt gestellt. Jetzt soll Briegel plötzlich wieder ein Aushängeschild des Vereins sein, das passt ja irgendwie nicht zusammen.



Briegel im AR war Jäggi ein Dorn im Auge, der wollte sich eben nur per Fax von einem neuen Transfer informieren und zu Zustimmung bewegen lassen.

Das hat er ja auch zum Anlass genommen, den AR zu verlassen.

Meiner Meinung nach hat die Zeit gezeigt, dass es besser gewesen wäre einen mit Ahnung wie Briegel im AR zu haben, vieleicht hätten wir dann nicht so teure Transferflops gelandet.

Zur Doppelrolle kann ich nur auf Guus Hiddink verweisen, der ist Nationaltrainer von Australien und Vereinstrainer von Eindhoven - alles machbar, wenn man ein freundlich gesinntes Umfeld hat.

Briegel war in letzer Konsequenz wohl zu unbequem und wird eben öfters so manche sportliche Entscheidung im sonst ahnungslosen AR angezweifelt haben, das wollte man im AR und vor allem Ruda aber absolut nicht.
 
Briegel hatte damals den Sforza Vertrag zusammen mit Ulmer unterzeichnet - was wirft man ihm eigentlich vor ? Dass er als Fussballer weniger weiß, als ein Anwalt und das unterzeichnet hat ?




Zur Doppelrolle kann ich nur auf Guus Hiddink verweisen, der ist Nationaltrainer von Australien und Vereinstrainer von Eindhoven - alles machbar, wenn man ein freundlich gesinntes Umfeld hat.

Briegel war in letzer Konsequenz wohl zu unbequem und wird eben öfters so manche sportliche Entscheidung im sonst ahnungslosen AR angezweifelt haben, das wollte man im AR und vor allem Ruda aber absolut nicht.


Ich denke das man ihm vorwerfen kann, sich nicht Rat von jemanden geholt hat, der davon etwas versteht. Vertragsinhalt und Auswirkungen sollte man schon kennen. Jemand mit Fußballsachverstand im AR wäre sich von Vorteil. Allerdings glaub ich auch nicht das es lange gut gegangen wäre, da er aus meiner Sicht nicht das Durchsetzungsvermögen hat und lieber den Rückzug antritt. Es hätte bei der Zusammensetzung irgendwann genknallt, zumal man mit Ruda jemanden hatte, der gleich mal die Führungsrolle an sich gerissen hat und die Rotation beim Vorsitz unterbunden hat.
 
Ich denke das man ihm vorwerfen kann, sich nicht Rat von jemanden geholt hat, der davon etwas versteht.


Im normalen Leben so überall - im Profifussballgeschäft dagegen nicht so üblich: Jäggi hätte das besser getan und Briegel auch.



Aber ich stimme Dir zu, dass das der Vorwurf an ihn ist. Nur mal in normalen Bahnen gedacht: Du bist ehrenamtlich bei einem Verein, Du leistest eine Unterschrift unter einen Vertrag, der den damals wohl besten Mittelfeldspieler Europas, der ebenfalls ehrenamtlich tätige Rechtsanwalt und Amtskollege unterzeichnet den Vertrag auch - wo willst Du denn noch Rat holen ?
 
Aber ich stimme Dir zu, dass das der Vorwurf an ihn ist. Nur mal in normalen Bahnen gedacht: Du bist ehrenamtlich bei einem Verein, Du leistest eine Unterschrift unter einen Vertrag, der den damals wohl besten Mittelfeldspieler Europas, der ebenfalls ehrenamtlich tätige Rechtsanwalt und Amtskollege unterzeichnet den Vertrag auch - wo willst Du denn noch Rat holen ?
Ist nicht von der Hand zu weisen.
 
Trotzdem muss man zugeben, dass Briegel sich relativ schnell hat einschuechtern lassen und den Rueckzug angetreten hat. Ich habe das Gefuehl, dass er bewusst weggemobbt wurde, aber den Ruecktritt aus dem Verein und die Rueckgabe des Ehrenrings vorzunehmen, zeugt doch auch von einer gewissen Unreife im Umgang mit Konflikten. Standfestigkeit und Rueckgrat ist aber neben Fachkompetenz doch auch wichtig in diesem Ellbogen-Geschaeft. Kann es nicht sein, dass Briegel zwar fachlich fuer unseren Verein recht interessant waere, aber eben nicht die Persoenlichkeit darstellt, die in diesem Sturm der uns jetzt erwartet, ihren Mann stehen kann ?
 
Standfestigkeit und Rueckgrat ist aber neben Fachkompetenz doch auch wichtig in diesem Ellbogen-Geschaeft. Kann es nicht sein, dass Briegel zwar fachlich fuer unseren Verein recht interessant waere, aber eben nicht die Persoenlichkeit darstellt, die in diesem Sturm der uns jetzt erwartet, ihren Mann stehen kann ?
Die Einschätzung teile ich vollkommen. Das er eventuell rausgeekelt worden ist, möchte ich nicht mal abstreiten. Ruda war und ist nun allerdings nicht das Schwergewicht im Fußball um dort einen Rückzug antreten zu müssen. Sportlicher Berater wäre eventuell eine Möglichkeit ihn einzubinden, aber dann eher als eine Art unabhängiger Mitarbeiter mit keinerlei Funktion im Verein. Er würde sich im Hintergrund halten und man hätte wirklich mal den Eindruck das es ihm um den Verein geht und nicht um irgendwelche Machtansprüche oder sonstige Dinge.
 
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