Ramser Wildsau
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Noch was (übles)...
Quelle: Spiegel.de
FINANZKRISE BEI 1860
Beckenbauer verspricht Hilfe
Für den finanziell schwer angeschlagenen TSV 1860 München gibt es Hoffnung auf eine Lösung der Geldprobleme. Bayern Münchens Präsident Franz Beckenbauer signalisierte dem Stadionpartner Unterstützung.
München - "Wir werden 1860 brüderlich zur Seite stehen. Wir sind ja interessiert, dass die Sechziger am Leben bleiben und sie mal wieder in der Bundesliga spielen", sagte Beckenbauer. Der WM-OK-Chef betonte, dass der FC Bayern den Lokalrivalen als Partner für die gemeinsame Stadionbetriebs-GmbH der Allianz Arena brauche, "um uns eher als vorgesehen von diesen ganzen Lasten zu befreien. 300 oder 350 Millionen Euro zu investieren, ist selbst für den FC Bayern viel - geschweige denn für den TSV 1860, der natürlich mit dabei sein muss, weil es anders nicht gegangen wäre."
FCB-Präsident Beckenbauer: "Brüderlich zur Seite stehen"
Der Vorstand des FC Bayern sei schon seit Wochen damit beschäftigt, eine Lösung zu finden, sagte Beckenbauer, "und wenn die Sechziger Hilfe brauchen, auch von mir persönlich, dann kriegen sie sie". Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sicherte Unterstützung zu: "Wir sind optimistisch, eine schnelle und passende Lösung zu finden", sagte Rummenigge nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Montagabend.
Die finanzielle Situation beim Zweitligisten sei als "dramatisch" anzusehen, der Etat weist eine Unterdeckung von rund 15 Millionen Euro auf. 1860-Finanzgeschäftsführer Stefan Ziffzer hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, mit den Bayern in Verhandlungen zu treten.
"Wir müssen mit unseren Partnern nun die angedachten Dinge zu Ende führen. Dies betrifft in erster Linie die Bayern. Wenn wir am 2. Mai in Unterhaching spielen, sind wir entweder gerettet oder müssen Antrag auf Insolvenz stellen, es wird ein Kampf gegen die Zeit", sagte Ziffzer der Münchner "Abendzeitung".
1860 hatte am vergangenen Freitag von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Lizenz für die Saison 2006/07 nur unter strengen Bedingungen erhalten. Eine Option zur Rettung des Clubs ist offenbar ein Verkauf von Anteilen an der gemeinsamen Stadion GmbH an den Lokalrivalen. Bisher halten beide Vereine jeweils 50 Prozent.
fok/mig/dpa/sid
Ach, wie gönnerhaft die sind, man muß sie lieben, oder?
Quelle: Spiegel.de
FINANZKRISE BEI 1860
Beckenbauer verspricht Hilfe
Für den finanziell schwer angeschlagenen TSV 1860 München gibt es Hoffnung auf eine Lösung der Geldprobleme. Bayern Münchens Präsident Franz Beckenbauer signalisierte dem Stadionpartner Unterstützung.
München - "Wir werden 1860 brüderlich zur Seite stehen. Wir sind ja interessiert, dass die Sechziger am Leben bleiben und sie mal wieder in der Bundesliga spielen", sagte Beckenbauer. Der WM-OK-Chef betonte, dass der FC Bayern den Lokalrivalen als Partner für die gemeinsame Stadionbetriebs-GmbH der Allianz Arena brauche, "um uns eher als vorgesehen von diesen ganzen Lasten zu befreien. 300 oder 350 Millionen Euro zu investieren, ist selbst für den FC Bayern viel - geschweige denn für den TSV 1860, der natürlich mit dabei sein muss, weil es anders nicht gegangen wäre."
FCB-Präsident Beckenbauer: "Brüderlich zur Seite stehen"
Der Vorstand des FC Bayern sei schon seit Wochen damit beschäftigt, eine Lösung zu finden, sagte Beckenbauer, "und wenn die Sechziger Hilfe brauchen, auch von mir persönlich, dann kriegen sie sie". Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sicherte Unterstützung zu: "Wir sind optimistisch, eine schnelle und passende Lösung zu finden", sagte Rummenigge nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Montagabend.
Die finanzielle Situation beim Zweitligisten sei als "dramatisch" anzusehen, der Etat weist eine Unterdeckung von rund 15 Millionen Euro auf. 1860-Finanzgeschäftsführer Stefan Ziffzer hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, mit den Bayern in Verhandlungen zu treten.
"Wir müssen mit unseren Partnern nun die angedachten Dinge zu Ende führen. Dies betrifft in erster Linie die Bayern. Wenn wir am 2. Mai in Unterhaching spielen, sind wir entweder gerettet oder müssen Antrag auf Insolvenz stellen, es wird ein Kampf gegen die Zeit", sagte Ziffzer der Münchner "Abendzeitung".
1860 hatte am vergangenen Freitag von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Lizenz für die Saison 2006/07 nur unter strengen Bedingungen erhalten. Eine Option zur Rettung des Clubs ist offenbar ein Verkauf von Anteilen an der gemeinsamen Stadion GmbH an den Lokalrivalen. Bisher halten beide Vereine jeweils 50 Prozent.
fok/mig/dpa/sid
Ach, wie gönnerhaft die sind, man muß sie lieben, oder?