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Kölner Streit um Moschee

Klingenstädter

Well-Known Member
Die Freunde und die Feinde des Islams, Integration



<span>Wer ein Haus baut, will bleiben - zum Kölner Moscheestreit</span>



Wer es schafft, sich mit ein und derselben Äußerung die Wut von Rechtsradikalen und den Hass von Islamisten zuzuziehen, der trägt das Etikett des »streitbaren Publizisten« offensichtlich zu Recht. Ralph Giordano, mit 84 Jahren immer noch unermüdlicher Mahner, hat mit seiner *Intervention zum Moscheebaustreit in Köln die*ses erstaunliche Kunststück vollbracht: Die rechts*populistischen Moscheegegner von Pro Köln haben ihn verklagt, weil er sie die »lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus« nennt. Zugleich bedrohten ihn mehrere Anrufer, die immer wieder »Allah, Allah« riefen, mit dem Tod.



Mehr...(ZEIT blog)
 
Giordano beharrt zu Recht darauf, es müsse möglich sein, einen Moscheebau abzulehnen und gegen die Burka zu sein, ohne gleich als nützlicher Idiot des Rechtsradikalismus abgestempelt zu werden.


Absolut. Zum Thema: Dagegen. Diejenigen, die in diese Moschee gehen würden, sind doch zu 99,9% nicht deutscher Herkunft, d. h. Einwanderer oder eine Nachfolgegeneration von Einwanderern. Und dann sollen die auch noch mit ner Moschee belohnt werden? Seh ich nicht ein. Erst recht nicht, wenn ich Länder wie Saudi-Arabien sehe, in denen es verboten ist, Kirchen oder Synagogen zu errichten und wo die Scharia gilt.
 
@ Jens



Ohje...



1. Was hast du gegen Mitbürger nicht deutscher Herkunft (dass du sie nicht "belohnen" willst)?

2. Erkläre mal, was du mit "belohnen" meinst. Das erschließt sich aus deinem kurzen Post nicht...

3. Ist Deutschland Saudi Arabien? Nein, also warum soll hier das gleiche gelten, als dort? Mir passt auch vieles in Saudi Arabien nicht, das ist doch eher umso mehr ein Grund, nicht die gleichen Sachen (in unseren Augen) "falsch" zu machen, oder nicht?



Ich würde einen Bau der Moschee sehr begrüßen!



Der Bau ist geplant von deutschen Architekten und der Entwurf vermischt auf ästhetisch ansprechende Weise orientale und europäische Architekturkultur.

Zudem ist die "Betreibergesellschaft", die dahinter steht bestens beleumundet und über jeden Zweifel einer negativen Nutzung erhaben.

Wer beten möchte, der betet sowieso - warum sollte man ihnen dann nicht auch einen Rahmen dafür zur Verfügung stellen, den sie wünschen?



Gibt ja auch Kirchen und Synagogen hier - versteht mich nicht falsch, ich habe mit Religion nichts am Hut, aber es ist davon auszugehen, dass viele der hier geborenen Moslems in Deutschland bleiben.

Die Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts gibt es nicht mehr - seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist Deutschland ein Einwandererland (Gastarbeiter) und das ist verdammt gut so.



Was nützt uns ein Deutschland, wenn dort nur Deutsche wohnen und die Bevölkerungszahlen so dramatisch schwinden würden, dass hier viele Arbeitsplätze offen bleiben, vieles nicht bewerkstelligt werden könte, die Wirtschaft und die Kultur zusammenbräche und die gesellschaftliche Weiterentwicklung stehenbliebe - solange, bis dieses Land quasi leersteht?



Und mit welchem Recht sollten nicht christlichen Mitbürgern die Wünsche verwehrt bleiben, die christliche Mitbürger auch hätten, würde es hier nicht schon extrem viele Kirchen geben?





Bezüglich deines Zitats: Ich finde die Burka auch nicht schön, allerdings habe ich hier noch keine so verhüllte Frau gesehen - whrscheinlich dürfen die alle nicht aus der Wohnung raus...
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Belohnen in diesem Falle: Einwanderer aus den muslimischen Ländern Türkei & Co. sind doch entweder Gastarbeiter von früher oder sie wandern heute noch ein. Letzteres wohl aus diesem Grunde, dass wir ein gutes Sozialsystem und einen guten Arbeitsmarkt haben, d. h. sie möchten die Vorteile von unserem Land nutzen; in Sachen Integration müssten sie aber als Gäste in unserem Land einen Schritt auf uns zu machen und nicht umgekehrt. Daher erschließt sich mir nicht, wieso wir noch für sie Moscheen zur Verfügung stellen sollten. Es gilt zwar Religionsfreiheit (Freiheit des Glaubens), diese heißt aber nicht, dass wir für diese ihre Moscheen mit unserem Steuergeld bauen müssen. Wir bezahlen ja auch nicht die Königreichssääle der Zeugen Jehovas.

Das Beispiel mit Saudi-Arabien war als solches Argument gewählt: Wenn in muslimischen Ländern nicht Grundlagen für das Christentum gelegt werden, wieso sollten wir dann dem Islam ein gemachtes Nest bieten? Selbst wenn wir mit Moscheen den Anfang mach(t)en, würde sich doch in solchen Ländern nichts ändern. Leute wie Ahmadinedschad (Iran), die sogar zum Kampf gegen Israel aufrufen, rücken doch niemals von ihrem Islam ab (neuerdings wurden sogar westliche Frisuren und Augenbrauenzupfen verboten).



PS: Dann lauf mal durch Mannheim Neckarstadt, dann siehste welche
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Ich bin auch gg den Bau der Moschee in Köln. Ich wohn zwar nicht da aber wenn das Beisspiel die Runde macht dann werden andere Städte in Deutschland nachziehen müssen. Ich pers. hätte dann was gg eine solche Gebetsstätte in meiner pers. Nachbarschaft.



Als nächstes wird dann gefordert das der Iman morgens und Abends von Minarett rufen darf....



Sorry ich bin eifnach dagegen. Ist halt meine pers. Meinung!
 
Belohnen in diesem Falle: Einwanderer aus den muslimischen Ländern Türkei & Co. sind doch entweder Gastarbeiter von früher oder sie wandern heute noch ein. Letzteres wohl aus diesem Grunde, dass wir ein gutes Sozialsystem und einen guten Arbeitsmarkt haben, d. h. sie möchten die Vorteile von unserem Land nutzen; in Sachen Integration müssten sie aber als Gäste in unserem Land einen Schritt auf uns zu machen und nicht umgekehrt.


Sehe ich genau so. Mich regts auch auf, wenn Menschen nach zig Jahren in Deutschland sich nicht vernünftig ausdrücken können.

Klar haben da auch unsere Politiker ihren Anteil daran (es bestand damals keine Notwendigkeit für diese Menschen deutsch zu lernen!).

Aber Interesse an seinem Aufenthaltsland sieht ander aus.

Auch wenn es nicht dauerhaft ist!




Daher erschließt sich mir nicht, wieso wir noch für sie Moscheen zur Verfügung stellen sollten. Es gilt zwar Religionsfreiheit (Freiheit des Glaubens), diese heißt aber nicht, dass wir für diese ihre Moscheen mit unserem Steuergeld bauen müssen. Wir bezahlen ja auch nicht die Königreichssääle der Zeugen Jehovas.


Dann denk mal an die ganzen integrierten und perfekt deutsch sprechenden Moslems, die trotzdem gerne beten würden.

Warum sollten die nicht einen schöneren Rahmen dafür haben, als eine ausgediente Fabrikhalle?

Wegen derjenigen, die nicht richtig integriert sind?



Das ist, als würde man sagen: "Alle Lautrer Ultras sind Kriminelle und verprügeln normale FCK-Fans!"




Das Beispiel mit Saudi-Arabien war als solches Argument gewählt: Wenn in muslimischen Ländern nicht Grundlagen für das Christentum gelegt werden, wieso sollten wir dann dem Islam ein gemachtes Nest bieten? Selbst wenn wir mit Moscheen den Anfang mach(t)en, würde sich doch in solchen Ländern nichts ändern. Leute wie Ahmadinedschad (Iran), die sogar zum Kampf gegen Israel aufrufen, rücken doch niemals von ihrem Islam ab (neuerdings wurden sogar westliche Frisuren und Augenbrauenzupfen verboten).


Nein, zweifellos hast du da Recht.

ABER, das ist doch auch gar nicht die Intention!

Wir sind hier in Deutschland! Warum sollen sich deutsche Moslems ähnlichen Zurückweisungen ausgesetzt sehen, wie Christen in Saudi-Arabien, oder im Iran?

In dem Unternehmen, in dem ich arbeite sind zig Kollegen mit türkisch und arabisch klingenden Namen - die sprechen alle perfekt deutsch, ein Großteil spricht noch perfekt englisch und etliche sprechen eine oder mehr weitere Fremdsprachen (neben ihrer Muttersprache).

Viele haben erstklassige Abschlüsse (in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern).

Sie arbeiten mit Deutschen, finanzieren deutsche Rentner und sind zumeist auch deutsche Staatsbürger.

Warum sollten die keine Moscheen bekommen, während die christlichen Kollegen jeden Tag in der Woche in eine andere Kirche latschen könnten?



Und was haben diese Menschen mit Saudi-Arabien oder dem Iran zu tun????




PS: Dann lauf mal durch Mannheim Neckarstadt, dann siehste welche
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Kenn ich nicht und hab ich nicht vor.

Wenn dem so ist, dann tut mir das leid für die dortigen Frauen.



Ich kenne übrigens zwei voneinander unabhängige türkische Familien, die Kopftücher ablehnen und in denen die Frauen arbeiten gehen...
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Sowas aber auch...






Als nächstes wird dann gefordert das der Iman morgens und Abends von Minarett rufen darf....


Davon ist keine Rede und da gibt in Deutschland zumindest den Terminus "Ruhestörung".



Ich wohne in der Nähe einer Kirche - die stand blöderweise scon hier, als wir hierher gezogen sind.

Jeden Sonntag werde ich um 9:50 geweckt, wenn diese Glocken 10 Minuten lang bimmeln!



Ich glaube, dagegen gibts leider kein Gesetz...
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@klinge



doch bei uns in Bayern darf die Turmuhr nachts net mehr schlagen da sich die Anwohner gestört fühlten....nur so als Beispiel.
 
Wir bezahlen ja auch nicht die Königreichssääle der Zeugen Jehovas.


bist du dir da sicher?

Sind die Zeugen Jehovas in allen Bundesländern offiziell eine Sekte?

Und wie stehts mit christlichen Freikirchen? den Baptisten z.B.? wollen wir auch deren Räume finanzieren?

Ich bin mir da nämlich nicht so sicher, inwiefern jede größere Religionsgemeinschaft Anspruch auf Steuergelder hat.



Zum Thema, ich schließe mich dem Klingenstädter in seiner Argumentationslinie an.
 
Haben so wenig Leute eine Meinug zu dem Thema?? Oder hat man eher Angst sich den Mund zu verbrennen bei so einem heiklen thema?
 
Ich finde es in Ordnung, dass die gebaut wird! Wenn man sich überlegt welche Institutionen und Vereinigungen ihre "religiösen Zentren" oder Verwaltungsbauten errichten dürfen! Bestes Beispiel Scientology!



Und außerdem wer schreibt denn vor, an wen man glaubt! Bin froh, dass wir so eine freie Gesellschaft haben. Obwohl unsere Grundrechte immer mehr eingeschränkt werden. ( Wer schon mal im Strahl eines Wasserwerfers stand oder CS Gas eingeatmet hat, weiß was ich meine) Dagegen sollte man mal protestieren! Aber gegen Minderheiten vorgehen ist ja mittlerweile salonfähig und man braucht nicht viel Mut dazu.
 
Bei diesem Thema bin ich selbst etwas gespalten...^^

Einerseits erlebe ich oft genug wie nicht integrationswillige Muslime erzählen wie sie "Deutschland abrippen" und dann wieder "heim in Türkei" wollen.....

Aber andererseits gibt es auch viele integrierte Muslime, die deutsch sprechen und wie Deutsche leben.

Und da hinter dieser Moschee ein bestens beleumundeter Verband steht und keine dubiosen Mullahs, wäre ich für den Bau dieser Moschee, denn es setzt ein Zeichen: Wir sind bereit auf euch zuzugehen, jetzt zeigt auch euer Entgegenkommen (zB keine Verschleierung, umfassende Deutschkenntnisse etc..)

Man kann diese Moschee sozusagen als Versuchsballon starten lassen und wenn man merkt, dass die Integration nicht klappt und die Moschee zum Treffpunkt der Paralellgesellschaft wird, kann man immer noch schließen und ne fabrik draus machen
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