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Kosta Runjaic

zum Thema Strukturen:



Ich weiss zwar was einige meinen, wenn sie von Buchhalter sprechen, aber es trifft das Ganze nicht so auf den Punkt. Was der Verein in diesem Bereich braucht ist einen sinnvolle Unternehmensstruktur, die auf die Maximierung des Unternehmens "FCK" fokussiert ist. Dafür braucht es auf der einen Seite fähige Leute in der Vereinsführung, und zwar in der Führung, Finanzen, Marketing und Sport. Auf der anderen Seite müssen Unternehmensprozesse vorhanden sein, die dafür Sorgen, dass das Handeln der einzelnen Personen strikt der definierten Unternehmensstrategie untergeordnet ist und somit alle Entscheidungen inm Sinne dieser Strategie gafaellt werden müssen. Dabei muss ein Auge immer auf das hier und heute gerichtet sein (kurzfristiges reagieren und handeln, steuern und managen des Tagesgeschäfts) und das andere Auge auf die langfristige Ausrichtung des Vereins. Damit das gewährleistet wird muss das was ich "Check & Balance" nenne existieren. Es muss Gremien geben, die permanent überprüfen of das Handeln der Personen auf die Strategie ausgerichtet sind, die Kurskorrekturen vornehmen wenn notwendig und strukturell eingreifen wenn sie merken, dass man vom definierten Weg abkommt. Das bedarf einer klaren Gewaltenteilung im Vorstand und AR und die Einbindung von Fachleuten mit Erfahrung, denn ein Unternehmen lebt nicht von der Fähigkeit seines Vorstands alleine, sondern von der Summe der Intelligenz im Unternehmen.



In diesen zwei Punkten sehe ich das Problem: Was die Intelligenz betrifft, so haben wir im Vorstand einen hervorragenden Manager, aber im AR fehlt es eindeutig an fähigen und führungsstarken Leuten aus dem Bereich Finanzen und Sport. Die Aufteilung zwischen AR und Vorstand ist eigentlich klar vorgegeben: Der AR bestimmt die strategische Ausrichtung und der Vorstand setzt diese um. In unserem Verein sehe ich eine verkehrte Welt, wo der Vorstand alleine das Sagen hat und der AR nur zum Abnicken da ist. Ich habe mit SK kein Problem, ich kann sogar sagen ich bin Fan von ihm und sehr dankbar fuer das was er fuer den Verein getan hat. Aber jedes Unternehmen, auch der FCK, durchläuft verschiedene Etappen in der verschieden Fähigkeiten benötigt werden. Die ersten 5 Jahre wurde ein Do-er benötigt. Viel Pragmatismus und eine gewisse Fähigkeit aus dem nichts funktionierende Strukturen aufzubauen. Der FCK ist aber nicht mehr in der Phase von vor 5 Jahren. Der FCK befindet sich am Scheideweg wo versucht werden muss nachhaltiger und wesentlicher strategischer vorzugehen ohne das Tagesgeschäft zu vernachlässigen. Die Aufgabe ist komplexer geworden. Trotzdem liegt alles noch in einer Hand und da sehe ich das Problem. Bei aller Wertschätzung fuer Stefan, jeder Vorstand (auch der beste) muss sich mit Fachleuten umgeben, um sich ständig mit neuen Ideen zu injektieren. Je kontroverser man intern diskutiert, desto eher findet man die richtigen Lösungen. Und das geschieht zur Zeit nicht. Der AR müsste dieses Prozess vorantreiben und anschieben. Und das geschieht zur Zeit nicht. Was wir momentan haben, ist das was man eine FUehrungspyramide nennt. Alles ist auf die Nr.1 ausgerichtet, er macht die Vorgaben und zieht die benötigten Schlüsse. Solche Führungsstrukturen sind gut wenn rasches, zielgerichtetes Handeln in schwierigen Situationen benötigt wird, aber Gift wenn unternehmerische und strategische Kreativität von Nöten ist. Hier müsste angesetzt werden. Im AR absolute Fachleute aus Sport und Finanzen. Ein AR mit "Eiern", den SK als Chef akzeptiert und respektiert. Im Vorstand fehlt ein sportlicher Leiter, das ist meiner Meinung nach in den letzten Jahren eindeutig geworden. Was Finanzen betrifft so bin ich der Meinung das Gruenewalt super ist, aber einer pyramidalen Führungsstruktur kann er nicht das Profil entwickeln das wir brauchen. Wenn der sich mit SK anlegt, schlägt er ja die Hand die ihn füttert. Und das lohnt sich fuer ihn nicht. So lange an diesen Strukturen nicht gedreht wird, fürchte ich kommt der FCK nicht hoch. Die Pyramide muss in eine Matrix-Struktur umgewandelt werden, damit alle Ressourcen sinnvoll genutzt werden.



Coach Kosta:

Ich weiss nicht ganz was ich von ihm halten soll. Ich betrachte ihn in der PK und denke: Ist er einfach nur relaxt, versucht relaxt rüberzukommen oder ist ihm eigentlich alles scheiss egal? Es gibt Menschen die unter Druck abschalten und eine etwas zynische, bockige Art einnehmen. Das ist dann der Zeitpunkt wenn sie aufhören ihr bestes zu geben und nur noch Job nach Vorschrift machen.

Ist Kosta schon so weit?



Ich sehe, dass er langsam anfängt die Mannschaft öffentlich in die Verantwortung zu nehmen. Grundsätzlich finde ich das ok, aber die Frage ist welche Reaktion wird dadurch in der Mannschaft ausgelöst. Wenn ich höre, dass Schaefer ganz klar den Eindruck hat die Mannschaft will nicht, Kosta sagt die halbe Mannschaft wollte nicht in der 1.HZ und Sippel das auch noch sagt, dann ist offensichtlich dass auch ein Teil der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tut. Wenn der Trainer und Teile der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tuen sollte, dann sind das Indizien dafür, dass wir ein tiefgreifendes Problem im Verein haben, was wir so noch nicht erkannt haben. Alle vom AR zum Trainer sind in ein gewisses Phlegmatismus verfallen und das wirkt sich jetzt auch auf die Mannschaft aus. Hier muss dringend der Schalter im Verein umgelegt und eine neue Philosophie gelebt werden, sonst haben wir Ende der Saison nicht nur unser Ziel verfehlt, sondern gehen höchst gefährdet in die neue Saison.
 
Ich weiß ja dass sich alle nach Kontinuität sehnen, aber ist es richtig mit CK nochmal einen Aufstiegsanlauf zu starten? Wenn jetzt nicht grad ein überdurchschnittlicher Kader wie bei der Hertha oder Frankfurt vorhanden ist, dann steigen doch Teams mit einem Trainer auf der einen frischen Wind reinbringt, wie Kurz, Büskens oder jetzt Stöger. Wo am Anfang ein paar Spiele wenn auch mit Glück, gewonnen werden und dann eine Dynamik entsteht. Ich befürchte nämlich genau das wird nicht passieren, die nötige Motivation hat CK nicht vermitteln können und so ein Schlendrian setzt sich leicht in den Köpfen der Spieler fest, was erschwert wird dadurch dass kein allzu großer Kader-Umbau zu erwarten ist (wieder Stichwort "Kontinuität").
 
Ich will Runjaic definitiv noch einmal in der neuen Saison sehen, mit einem veränderten Kader, der seinen Vorstellungen entspricht. Runjaic kennt inzwischen die Spieler, kennt deren Stärken uns Schwächen und evtl. auch wie sie im Kopf so ticken. Daraus sollte er schließen können, mit wem man in die kommende Saison gehen kann und mit wem nicht.



Taktisch kann ich ihm auch nicht viel vorwerfen. Er hat vieles probiert. Es hat zwar oft wenig geklappt, aber andererseits unter Foda konnten die prinzipiell nur Hoch-und-Weit. Vielleicht gibt der Kader spielerisch einfach nicht mehr her...



Einige Entscheidungen von Ihm vor und während eines Spiels (Aufstellung, Ein-/Auswechslungen) erschließen sich einem vielleicht nicht gerade im ersten Moment. Vieles macht aber dennoch Sinn.



Und sicher, auch er hat Fehler gemacht - aber mein Gott: er ist auch erst 42 (?) und somit ein ganz junger Trainer, der noch lernt. Und Krisen kannte er, glaube ich, von seinen bisherigen Stationen noch nicht.
 
Und wir kennen nun leider die Schwächen von Runjaic. Ich habe kein gutes Gefühl mehr. Und dann wird es wieder so laufen, er darf erst seine Spieler holen, dann spielen wir weiter wie bisher. Mit solchen Leistungen und z. B. dem Geld-bedingten Abgang von Zoller, stehen wir dann am 7. Spieltag eher unten drin. Das jährliche Trainer-Murmeltier.



Und taktisch kann man ihm nichts vorwerfen? Wir hatten eine Taktik gegen Bayern. Aber bitte welche gegen den FSV? Rennt alle nach vorne, verteidigt nicht und jeder rennt umher wie er gerade Lust hat? Wenn manche schreiben es sei schlimmer als unter Foda. Ja ist es, dann da war wenigstens noch die Abwehr halbwegs stabil
 
Und taktisch kann man ihm nichts vorwerfen? Wir hatten eine Taktik gegen Bayern. Aber bitte welche gegen den FSV? Rennt alle nach vorne, verteidigt nicht und jeder rennt umher wie er gerade Lust hat? Wenn manche schreiben es sei schlimmer als unter Foda. Ja ist es, dann da war wenigstens noch die Abwehr halbwegs stabil


Wir hatten eine Taktik gegen die Bayern, gegen Leverkusen und Hertha. Das war in den letzten beiden Fällen perfekt. Gegen Bayern brauchts mehr als eine Taktik
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Gegen Frankfurt, Sandhausen, Aalen etc. könnten Runjaic für seine Taktik auch die richtigen Spieler fehlen. Was waren denn die Probleme gegen diese Mannschaften? Standen wir wirklich zu hoch oder haben wir einfach die wichtigen zweiten Bälle nicht bekommen und haben uns deswegen Konter eingefangen? Waren die Tore nicht oft auch dummen, individuellen Fehlern geschuldet? Will sagen: Mit Spielern, die im Kopf besser / schneller sind, vor dem gegnerischen 16er (also in der Zone 25-35m vor dem Tor) gut stehen und antizipieren können, wenn der eigene Angriff scheitert, könnte Runjaics Konzept weitaus erfolgreicher sein. Das lief in den ersten Spieler unter Runjaic auch besser. Aber obs an den eigenen Männern liegt oder an sich anpassenden Gegnern (man kann schließlich nicht jeden zweiten Ball bekommen bzw. nur wenige Teams auf der Welt), kann ich nicht beurteilen.
 
Gegen den FSV sind vom Anpfiff an weg fast alle nach vorne gerannt. Das mag vielleicht eine Reminiszenz an alte Betze Tugenden gewesen sein. Aber die Tage sind nun mal vorbei.



Ich habe ja einige Kritik an Dick ausgelassen. Dass er eben taktisch null drauf hat, nicht weiß wann er nach vorne rennen kann und wann nicht. Aber inzwischen muss ich mich schon fast bei Dick entschuldigen. Das kommt von Runjaic, das ist eine Anweisung so zu spielen. Hat man gesehen wie jetzt Zimmer agiert hat. Wobei man dann immer noch sagen müsste ein Spieler muss intelligent genug sein das selbst einschätzen zu können. Dick kann es nicht, Zimmer scheinbar auch nicht. Lahm kann es. Und hurra, Löwe kann es. Ich hoffe beim Spiel gegen den FSV hat der letzte Blinde erkannt was wir an Löwe haben. Spielintelligenz, Fußball spielen können inzwischen fast alle, aber das kann man nicht lernen. Aber dann muss ein Trainer so spielen lassen wie es die Mannschaft kann. Und nicht spielen wollen wie die Bayern.



Die Tore waren zum Teil dummen und individuellen Fehlern geschuldet. Aber auch der Taktik, dass wir kein Spielsystem einhalten. Wie viele Tore haben wir denn in den ersten 15 Minuten bekommen? Selbst die beste Mannschaft der Welt hält in den ersten Minuten erst mal das Spielsystem. Wenn es sein muss auch die ersten 30 Minuten, bis sie das Spiel unter Kontrolle haben. Bis sie den Gegner in die Enge getrieben haben, dann kommen die Außenverteidiger mit nach vorne. Aber nein, Taktikfuchs Runjaic lässt gleich zum Anpfiff alle wild nach vorne rennen. Ich bleib dabei, das ist ein Theoretiker.
 
Ich hab auch mehr die Motivation (und dauerhafte Motivation die man für den Aufstieg braucht) gemeint, in dem Bereich ist das Ergebnis von Runjaic vielleicht zu defizitär wenn man nächstes Jahr aufsteigen will und dieses Thema ist auch weniger eng mit dem schlecht zusammengestellten Kader verflochten.
 
Die Abwehr steht ja an sich auch nciht schlecht. Frankfurt war da jetzt ne absolute Ausnahme...

Das Problem was wir haben ist der teilweise enorm hohe Ballbesitz und dass dann scheinbar einige die Konzentration nicht richtig hoch halten können... Das funktioniert in Spielen, in denen der Gegner mitspielt oft ziemlich gut (Ausnahme Bayern, aber das ist ne andere Sache), aber immer dann wenn die Abwehr nicht gefordert ist (bestes Beispiel Paderborn Rückspiel) dann schleichen sich eben unachtsamkeiten ein...



Ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Abwehr wirklich mal richtig unter Druck war (bis letzten Sonntag), sondern eher, dass wir uns selbst besiegt oder verunentschiedent haben...
 
Kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Abwehr wird doch in jedem zweiten, dritten Spiel durch einen Pass in die Schnittstelle geradezu auseinandergenommen. Remember Düsseldorf. Remember Aue. Remember Bochum... Das wurde noch verhältnismäßig wenig bestraft, weil Sippel oft Retter in letzter Not war. Zu null spielen kann das Team ganz ganz selten, weil die Abwehr entweder nicht steht oder individuell patzt. Ist für mich auch einer der Gründe, warum es ganz schwer mit dem Aufstieg wird. Köln hat genauso viele Tore wie wir geschossen, aber eine super funktionierende Ordnung und Defensivarbeit - darüber holst du Aufstiege und Titel. Es hat den Anschein, dass gerade mit dem Leistungseinbruch und später Wegfall von Simunek unsere gesamte Defensive immer anfälliger wurde...
 
Es ist aktuell kein bisschen besser als unter Foda.

Der einzige Unterschied für mich ist, dass die ersten Spiele unter Runjaic richtig geil waren, das gabs unter Foda nicht. Aber seit der ersten Schwächephase wurde das Niveau nichtmehr erreicht. Das ist für mich auch ein großes Rätsel wie sowas passieren kann, dass man daran garnichtmehr anknüpfen kann. Sicher wie so oft halt ne Kopf- und Motivationssache.

Um dann zum Thema Kontinuität zu kommen....bringt halt dann auch nichts nen Neuanfang zu machen und wieder 10 Söldner zu holen, die nicht um alles in der Welt mit dem FCK aufsteigen wollen...
 
Ich halte Runjaic nach wie vor für einen sehr guten Taktiker, das kommt aber momentan leider nicht zum tragen. Zum Trainerberuf gehört eben mehr, bei uns ist der Trainer zuletzt mehr als Psychologe gefragt, ich will jetzt nicht abschließend von Außen bewerten wie er da abschneidet. Da müssen Kuntz und co. letztlich entscheiden ob sie ihm zutrauen diese Mannschaft nochmal an der richtigen Stelle zu packen und motiviert in die neue Saison zu schicken. Letztlich sollte er sich da auch selbst realistisch einschätze können: Kann er mit DIESEN Spieler nochmal "neu", erfolgreich zusammenarbeiten? Kuntz meinte es stehe alles auf dem Prüfstand außer der Trainer. Ich bin der Meinung ein neuer Trainer ist billiger als eine neue Mannschaft. Was nicht heißen soll dass ich ohne Runjaic weiter machen würde, ich halte, wie gesagt, nach wie vor viel von ihm und würde ihn gern behalten. Aber wenn er meint er braucht dazu wieder eine komplett neue Mannschaft sollte er den Verein wechseln. Hier und da ein Neuzugang der Runjaics Vorstellungen entspricht - das ist natürlich zu Begrüßen. Aber der Kern der Mannschaft sollte nicht schon wieder ausgetauscht werden.
 
Sicherlich sind spielerisch nicht wirklich Fortschritte zu erkennen. Die Frage ist halt inwiefern es am Spielermaterial liegt und wie weit Runjaic darauf überhaupt einwirken könnte. Ich muss sagen, dass ich mir hier absolut mehr erhofft hatte, gerade nach dem grandiosen Start und dem wirklich schönen Fußball. Danach kam eine Phase in der der Trainer die zweite Liga wohl ziemlich falsch eingeschätzt hatte. In letzter Zeit stimmt wenigstens die Einstellung wieder und die Mannschaft scheint psychisch etwas stabiler zu sein. Aber reicht das? Ich bin hinsichtlich der Trainerpersonalie hin- und hergerissen bin. Der Anspruch muss hier -wie bei den Spielern- ein anderer sein. Allerdings denke ich nach wie vor, dass Runjaic lernfähig ist und sein "Talent" vielleicht erst nach dieser Saison eben mit den Erfahrungen die er nun gemacht hat zu tragen kommen könnte. Aus diesem Grund würde ich eigentlich schon gerne mit dem Trainer in die nächste Saison gehen.
 
Nächste Saison gibt es auch keine "Entschuldigungen" mehr, von wegen den Kader hat ein anderer zusammengestellt. Einfluß auf die Verpflichtungen durfte er ja eigentlich schon in der Winterpause nehmen.
 
Naja, ich bin schon der Meinung, dass es am Spielermaterial liegt. Woraus nämlich 90% unserer dummen Gegentore resultieren, ist ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bei einen vermeintlich einfachen Pass, mit dem in der Situation nie jemand rechnen würde. Was soll der Trainer denn bei sowas tun? Den Leuten verbieten, 5 Meter Pässe zu spielen wenn ein Gegner in 10m Umkreis steht? Das ist einfach mangelnde, individuelle Konzentration.

Was ich dem Trainer vorwerfen würde, ist dass er nicht härter im Mittelfeld spielen lässt bzw. "einfache Mittel" für die "einfachen Gemüter" einsetzt. Die Qualität ist einfach nicht ausreichend, um aktuell sein Wunschsystem zu spielen.
 
die chance sollte man ihm schon geben, sein team auf den platz zu bringen und mit diesem eine sommervorbereitung zu fahren. ist halt immer die frage, wieviel Kuntz steckt in der mannschaft und wieviel trainer. ich hoffe, für die neue saison, beides und sich die zwei inkl. scouts öfters mal an einen tisch setzen
 
Wenn mich jemand fragen würde, ob wir mit Runjaic die erste Liga im nächsten Jahr halten können, würde ich Diese direkt mit JA beantworten. Umgekehrt ist die Frage, ob wir mit Runjaic aufsteigen können mittlerweile doch sehr sehr schwierig zu beantworten.

Ich bleib dabei, dass wir neben Köln den mit Abstand stärksten Kader hatten. Was aber schlussendlich herausgeholt wurde, war definitiv zu wenig.

Ob das sich nun mit der ein oder anderen Verpflichtung eventuell ändern kann, ist für mich nicht zu beantworten. Ich bezweifele es jedoch.

Anscheinend fehlt hier gerade bei Spielen in Aue, Cottbus & Co. dem Trainer das nötige Fingerspitzengefühl, um eventuell auch noch diese letzten 5% herauszuholen. Und das wird sich auch meiner Meinung nach nicht mit anderen Spielern ändern.



Zudem steht hier viel aufm Spiel. Denn wird der Saisonstart versaut, weiß hier Jeder, dass das gleiche Szenario wie bei Foda eintritt.

Ich möchte jedenfalls nicht die Entscheidung treffen. Hoffe aber, dass Kuntz hier nicht wieder nur die Hinhaltetaktik wie bei Foda fährt.
 
Natürlich hat Runjaic noch eine Chance verdient. Nä. Saison ist es sein Kader, mit seinen Spielern und seinen Verstärkungen. Dann gibts auch keine Ausreden. Runjaic hatgs definitiv drauf, und ansonsten seh ich keine Alternative, aus einem A.Schwartz, als Bsp. Aber glaub kaum das der derzeit aus Sandhausen weg möchte.
 
Ich bin schon enttäusch von Runjaic. Aber ich würde trotzdem mal gerne an einem Trainer festhalten. Ich hätte auch Kurz und Foda nicht entlassen. Wenn man in 20 Jahren 22 Trainer hatte muss man sich als Fan auch mal die Frage stellen, ob Misserfolg nicht auch an was anderem liegen könnte.
 
Wäre halt zu schön um wahr zu sein, wenn wir wie im Herbst weitergespielt hätten. Ich sehe leider auch keine Fortschritte, obwohl es im Winter noch hieß, man habe so stark in der Türkei trainiert. Offenkundig ist für mich, dass der Kader nicht gut zusammengestellt ist, sieht man vorallem im Sturm, der total überbesetzt ist und aus vergleichbaren Spielertypen besteht. Der Versuch, durch den Abgang von Baumjohann nicht mehr auf einen Ideengeber angewiesen zu sein und dafür auf lauffreudige Außenbahnspieler zu setzen, ist leider auch nicht aufgegangen, ebenso die Idee, mit Karl und Alushi zweitligaerfahrene 6er zu installieren. Dennoch sehe ich keinen Grund, den Trainer zu wechseln, denn wenn die Mannschaft unter dem zweiten Coach nicht mehr zusammenbekommt, wäre das doch zu einfach,
 
Ich schreib es jetzt mal hier rein weil wohl am Besten passt,

Es wurde also jetzt auf der PK ausgegeben das wir eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft für die Zukunft wollen.



Ich hab da allerdings irgendwie bei Coach Kosta meine Bedenken, im Vergleich zu Foda hat er viel weniger auf die Jugend gesetzt und ich hab auch bei den jungen Spielern die länger als 1 Jahr bei uns sind keine großen Fortschritte gesehen, Alle "Talente/Hoffnungsträger" der VOrsaison sind irgendwie verschwunden.

Und wir hatten ja unter Foda einige wo man das Gefühl hatte es könnte was werden, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Spieler dann doch allesamt Reinfälle sind.



Für mich ein gutes Beispiel allerdings unter Foda war Olli Kirch, bei uns ausgemustert mit den selben Argumenten wie bei Dick und unter Klopp lernt der plötzlich und Klopp lobt ihn über den grünen Klee und er ist mehr als nur Aushilfe für den Ersatz, sondern richtig nach dran an der ersten Elf.



Da denk ich mir, wenn mein Gefühl mir sagt FOda hat mehr für die Entwicklung getan als Kosta und trotzdem so ne Durchlässigkeit, dann wird es aber sehr eng mit der Weiterentwicklung junger Spieler
 
Wie kommst Du denn darauf? Kosta hat einige Spieler hochgeholt, rangeführt und auch zu ersten Einsätzen gebracht. Dorow und Zimmer zum Beispiel.

Auch Orban wird von ihm gefördert und Zoller meinte vor kurzem, dass er unter Kosta viel gelernt hätte...
 
Wie kommst Du denn darauf? Kosta hat einige Spieler hochgeholt, rangeführt und auch zu ersten Einsätzen gebracht. Dorow und Zimmer zum Beispiel.
Auch Orban wird von ihm gefördert und Zoller meinte vor kurzem, dass er unter Kosta viel gelernt hätte...


Eben! Und bei seinen vorherigen Trainerstationen hat er auch bewiesen, dass er genau das kann.



Kosta ist nicht der überemotionale Typ, der im Trainingsanzug in der Coachingzone wütet. Meiner Meinung nach aber ein sehr intelligenter Mensch mit Führungsqualitäten, die sich nicht so sehr in der Öffentlichkeit offenbaren, sondern eher im Mannschaftskreis selbst. Ich schätze ihn auch als sehr konsequent ein. Aber genau das braucht eine Führungspersönlichkeit auch.



Ich glaube, wenn er mehr von der Emotionalität eines Marco Kurz zeigen würde, gäbe es halb so viel Kritik an ihm.

Wobei sich im Großen und Ganzen die Kritik ja in Grenzen hält.
 
Wie kommst Du denn darauf? Kosta hat einige Spieler hochgeholt, rangeführt und auch zu ersten Einsätzen gebracht. Dorow und Zimmer zum Beispiel.
Auch Orban wird von ihm gefördert und Zoller meinte vor kurzem, dass er unter Kosta viel gelernt hätte...


51 Spielminuten von Dorow in 4 Spielen (33 davon gegen Düsseldorf, wo es um nichts mehr ging) ist für mich so verschwindend gering, dass ich das gar nicht erst anführen wurde, und hätte Dick sich nicht die gelb-rote Karte gegen Bochum eingehandelt, hätte Zimmer wohl auch nie gespielt, was er ja bis zu diesem Spiel auch nur 1x getan hatte.

Ich sehe das wie wueterich, dass Foda viel mehr auf die Jugend gesetzt hat.
 
Die Frage ist auch, was zu Beginn die Vorgabe war. Hatte er den Auftrag, vorrangig den Aufstieg zu schaffen, hätte ich warscheinlich auch zuerst auf die "erfahrenen" Spieler gesetzt. Mit der Suspendierung von Alushi und simunek hätte er in der Rückrunde ja schon zwei dieser "erfahrenen" aussortiert.
 
Ich schreib es jetzt mal hier rein weil wohl am Besten passt,
Es wurde also jetzt auf der PK ausgegeben das wir eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft für die Zukunft wollen.



Ich hab da allerdings irgendwie bei Coach Kosta meine Bedenken, im Vergleich zu Foda hat er viel weniger auf die Jugend gesetzt und ich hab auch bei den jungen Spielern die länger als 1 Jahr bei uns sind keine großen Fortschritte gesehen, Alle "Talente/Hoffnungsträger" der VOrsaison sind irgendwie verschwunden.

Und wir hatten ja unter Foda einige wo man das Gefühl hatte es könnte was werden, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Spieler dann doch allesamt Reinfälle sind.



Da denk ich mir, wenn mein Gefühl mir sagt FOda hat mehr für die Entwicklung getan als Kosta und trotzdem so ne Durchlässigkeit, dann wird es aber sehr eng mit der Weiterentwicklung junger Spieler


Seh ich auch so, vor allem Heintz hat sich unter Runjaic zurückentwickelt. Foda hat doch auch Linsmayer, Pokar, Riedl, Wolfert(?) spielen lassen.
 
wenn der kader jetzt aber so umgekrämpelt wird,dass wir nur noch junges personal haben,dann bleibt ihm doch garkeine andere wahl,als auf die jugend zu setzen...
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Da will ich dich (Ramser Wildsau) jetzt aber mal kurz unterbrechen
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. Heintz wurde bei Roda schon rausgenommen um ihn zu schonen (wenn ich das richtig im Kopf habe). Linsmayer wurde unter Foda verkauft und Riedl hat sich schwer verletzt. Zimmer hat und Pokar haben unter Kosta ihre Chance bekommen. Jetzt sollten wir mal die Entwicklung diese und der andern Jungprofis abwarten.
 
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