Diavolo Rosso
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zum Thema Strukturen:
Ich weiss zwar was einige meinen, wenn sie von Buchhalter sprechen, aber es trifft das Ganze nicht so auf den Punkt. Was der Verein in diesem Bereich braucht ist einen sinnvolle Unternehmensstruktur, die auf die Maximierung des Unternehmens "FCK" fokussiert ist. Dafür braucht es auf der einen Seite fähige Leute in der Vereinsführung, und zwar in der Führung, Finanzen, Marketing und Sport. Auf der anderen Seite müssen Unternehmensprozesse vorhanden sein, die dafür Sorgen, dass das Handeln der einzelnen Personen strikt der definierten Unternehmensstrategie untergeordnet ist und somit alle Entscheidungen inm Sinne dieser Strategie gafaellt werden müssen. Dabei muss ein Auge immer auf das hier und heute gerichtet sein (kurzfristiges reagieren und handeln, steuern und managen des Tagesgeschäfts) und das andere Auge auf die langfristige Ausrichtung des Vereins. Damit das gewährleistet wird muss das was ich "Check & Balance" nenne existieren. Es muss Gremien geben, die permanent überprüfen of das Handeln der Personen auf die Strategie ausgerichtet sind, die Kurskorrekturen vornehmen wenn notwendig und strukturell eingreifen wenn sie merken, dass man vom definierten Weg abkommt. Das bedarf einer klaren Gewaltenteilung im Vorstand und AR und die Einbindung von Fachleuten mit Erfahrung, denn ein Unternehmen lebt nicht von der Fähigkeit seines Vorstands alleine, sondern von der Summe der Intelligenz im Unternehmen.
In diesen zwei Punkten sehe ich das Problem: Was die Intelligenz betrifft, so haben wir im Vorstand einen hervorragenden Manager, aber im AR fehlt es eindeutig an fähigen und führungsstarken Leuten aus dem Bereich Finanzen und Sport. Die Aufteilung zwischen AR und Vorstand ist eigentlich klar vorgegeben: Der AR bestimmt die strategische Ausrichtung und der Vorstand setzt diese um. In unserem Verein sehe ich eine verkehrte Welt, wo der Vorstand alleine das Sagen hat und der AR nur zum Abnicken da ist. Ich habe mit SK kein Problem, ich kann sogar sagen ich bin Fan von ihm und sehr dankbar fuer das was er fuer den Verein getan hat. Aber jedes Unternehmen, auch der FCK, durchläuft verschiedene Etappen in der verschieden Fähigkeiten benötigt werden. Die ersten 5 Jahre wurde ein Do-er benötigt. Viel Pragmatismus und eine gewisse Fähigkeit aus dem nichts funktionierende Strukturen aufzubauen. Der FCK ist aber nicht mehr in der Phase von vor 5 Jahren. Der FCK befindet sich am Scheideweg wo versucht werden muss nachhaltiger und wesentlicher strategischer vorzugehen ohne das Tagesgeschäft zu vernachlässigen. Die Aufgabe ist komplexer geworden. Trotzdem liegt alles noch in einer Hand und da sehe ich das Problem. Bei aller Wertschätzung fuer Stefan, jeder Vorstand (auch der beste) muss sich mit Fachleuten umgeben, um sich ständig mit neuen Ideen zu injektieren. Je kontroverser man intern diskutiert, desto eher findet man die richtigen Lösungen. Und das geschieht zur Zeit nicht. Der AR müsste dieses Prozess vorantreiben und anschieben. Und das geschieht zur Zeit nicht. Was wir momentan haben, ist das was man eine FUehrungspyramide nennt. Alles ist auf die Nr.1 ausgerichtet, er macht die Vorgaben und zieht die benötigten Schlüsse. Solche Führungsstrukturen sind gut wenn rasches, zielgerichtetes Handeln in schwierigen Situationen benötigt wird, aber Gift wenn unternehmerische und strategische Kreativität von Nöten ist. Hier müsste angesetzt werden. Im AR absolute Fachleute aus Sport und Finanzen. Ein AR mit "Eiern", den SK als Chef akzeptiert und respektiert. Im Vorstand fehlt ein sportlicher Leiter, das ist meiner Meinung nach in den letzten Jahren eindeutig geworden. Was Finanzen betrifft so bin ich der Meinung das Gruenewalt super ist, aber einer pyramidalen Führungsstruktur kann er nicht das Profil entwickeln das wir brauchen. Wenn der sich mit SK anlegt, schlägt er ja die Hand die ihn füttert. Und das lohnt sich fuer ihn nicht. So lange an diesen Strukturen nicht gedreht wird, fürchte ich kommt der FCK nicht hoch. Die Pyramide muss in eine Matrix-Struktur umgewandelt werden, damit alle Ressourcen sinnvoll genutzt werden.
Coach Kosta:
Ich weiss nicht ganz was ich von ihm halten soll. Ich betrachte ihn in der PK und denke: Ist er einfach nur relaxt, versucht relaxt rüberzukommen oder ist ihm eigentlich alles scheiss egal? Es gibt Menschen die unter Druck abschalten und eine etwas zynische, bockige Art einnehmen. Das ist dann der Zeitpunkt wenn sie aufhören ihr bestes zu geben und nur noch Job nach Vorschrift machen.
Ist Kosta schon so weit?
Ich sehe, dass er langsam anfängt die Mannschaft öffentlich in die Verantwortung zu nehmen. Grundsätzlich finde ich das ok, aber die Frage ist welche Reaktion wird dadurch in der Mannschaft ausgelöst. Wenn ich höre, dass Schaefer ganz klar den Eindruck hat die Mannschaft will nicht, Kosta sagt die halbe Mannschaft wollte nicht in der 1.HZ und Sippel das auch noch sagt, dann ist offensichtlich dass auch ein Teil der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tut. Wenn der Trainer und Teile der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tuen sollte, dann sind das Indizien dafür, dass wir ein tiefgreifendes Problem im Verein haben, was wir so noch nicht erkannt haben. Alle vom AR zum Trainer sind in ein gewisses Phlegmatismus verfallen und das wirkt sich jetzt auch auf die Mannschaft aus. Hier muss dringend der Schalter im Verein umgelegt und eine neue Philosophie gelebt werden, sonst haben wir Ende der Saison nicht nur unser Ziel verfehlt, sondern gehen höchst gefährdet in die neue Saison.
Ich weiss zwar was einige meinen, wenn sie von Buchhalter sprechen, aber es trifft das Ganze nicht so auf den Punkt. Was der Verein in diesem Bereich braucht ist einen sinnvolle Unternehmensstruktur, die auf die Maximierung des Unternehmens "FCK" fokussiert ist. Dafür braucht es auf der einen Seite fähige Leute in der Vereinsführung, und zwar in der Führung, Finanzen, Marketing und Sport. Auf der anderen Seite müssen Unternehmensprozesse vorhanden sein, die dafür Sorgen, dass das Handeln der einzelnen Personen strikt der definierten Unternehmensstrategie untergeordnet ist und somit alle Entscheidungen inm Sinne dieser Strategie gafaellt werden müssen. Dabei muss ein Auge immer auf das hier und heute gerichtet sein (kurzfristiges reagieren und handeln, steuern und managen des Tagesgeschäfts) und das andere Auge auf die langfristige Ausrichtung des Vereins. Damit das gewährleistet wird muss das was ich "Check & Balance" nenne existieren. Es muss Gremien geben, die permanent überprüfen of das Handeln der Personen auf die Strategie ausgerichtet sind, die Kurskorrekturen vornehmen wenn notwendig und strukturell eingreifen wenn sie merken, dass man vom definierten Weg abkommt. Das bedarf einer klaren Gewaltenteilung im Vorstand und AR und die Einbindung von Fachleuten mit Erfahrung, denn ein Unternehmen lebt nicht von der Fähigkeit seines Vorstands alleine, sondern von der Summe der Intelligenz im Unternehmen.
In diesen zwei Punkten sehe ich das Problem: Was die Intelligenz betrifft, so haben wir im Vorstand einen hervorragenden Manager, aber im AR fehlt es eindeutig an fähigen und führungsstarken Leuten aus dem Bereich Finanzen und Sport. Die Aufteilung zwischen AR und Vorstand ist eigentlich klar vorgegeben: Der AR bestimmt die strategische Ausrichtung und der Vorstand setzt diese um. In unserem Verein sehe ich eine verkehrte Welt, wo der Vorstand alleine das Sagen hat und der AR nur zum Abnicken da ist. Ich habe mit SK kein Problem, ich kann sogar sagen ich bin Fan von ihm und sehr dankbar fuer das was er fuer den Verein getan hat. Aber jedes Unternehmen, auch der FCK, durchläuft verschiedene Etappen in der verschieden Fähigkeiten benötigt werden. Die ersten 5 Jahre wurde ein Do-er benötigt. Viel Pragmatismus und eine gewisse Fähigkeit aus dem nichts funktionierende Strukturen aufzubauen. Der FCK ist aber nicht mehr in der Phase von vor 5 Jahren. Der FCK befindet sich am Scheideweg wo versucht werden muss nachhaltiger und wesentlicher strategischer vorzugehen ohne das Tagesgeschäft zu vernachlässigen. Die Aufgabe ist komplexer geworden. Trotzdem liegt alles noch in einer Hand und da sehe ich das Problem. Bei aller Wertschätzung fuer Stefan, jeder Vorstand (auch der beste) muss sich mit Fachleuten umgeben, um sich ständig mit neuen Ideen zu injektieren. Je kontroverser man intern diskutiert, desto eher findet man die richtigen Lösungen. Und das geschieht zur Zeit nicht. Der AR müsste dieses Prozess vorantreiben und anschieben. Und das geschieht zur Zeit nicht. Was wir momentan haben, ist das was man eine FUehrungspyramide nennt. Alles ist auf die Nr.1 ausgerichtet, er macht die Vorgaben und zieht die benötigten Schlüsse. Solche Führungsstrukturen sind gut wenn rasches, zielgerichtetes Handeln in schwierigen Situationen benötigt wird, aber Gift wenn unternehmerische und strategische Kreativität von Nöten ist. Hier müsste angesetzt werden. Im AR absolute Fachleute aus Sport und Finanzen. Ein AR mit "Eiern", den SK als Chef akzeptiert und respektiert. Im Vorstand fehlt ein sportlicher Leiter, das ist meiner Meinung nach in den letzten Jahren eindeutig geworden. Was Finanzen betrifft so bin ich der Meinung das Gruenewalt super ist, aber einer pyramidalen Führungsstruktur kann er nicht das Profil entwickeln das wir brauchen. Wenn der sich mit SK anlegt, schlägt er ja die Hand die ihn füttert. Und das lohnt sich fuer ihn nicht. So lange an diesen Strukturen nicht gedreht wird, fürchte ich kommt der FCK nicht hoch. Die Pyramide muss in eine Matrix-Struktur umgewandelt werden, damit alle Ressourcen sinnvoll genutzt werden.
Coach Kosta:
Ich weiss nicht ganz was ich von ihm halten soll. Ich betrachte ihn in der PK und denke: Ist er einfach nur relaxt, versucht relaxt rüberzukommen oder ist ihm eigentlich alles scheiss egal? Es gibt Menschen die unter Druck abschalten und eine etwas zynische, bockige Art einnehmen. Das ist dann der Zeitpunkt wenn sie aufhören ihr bestes zu geben und nur noch Job nach Vorschrift machen.
Ist Kosta schon so weit?
Ich sehe, dass er langsam anfängt die Mannschaft öffentlich in die Verantwortung zu nehmen. Grundsätzlich finde ich das ok, aber die Frage ist welche Reaktion wird dadurch in der Mannschaft ausgelöst. Wenn ich höre, dass Schaefer ganz klar den Eindruck hat die Mannschaft will nicht, Kosta sagt die halbe Mannschaft wollte nicht in der 1.HZ und Sippel das auch noch sagt, dann ist offensichtlich dass auch ein Teil der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tut. Wenn der Trainer und Teile der Mannschaft Dienst nach Vorschrift tuen sollte, dann sind das Indizien dafür, dass wir ein tiefgreifendes Problem im Verein haben, was wir so noch nicht erkannt haben. Alle vom AR zum Trainer sind in ein gewisses Phlegmatismus verfallen und das wirkt sich jetzt auch auf die Mannschaft aus. Hier muss dringend der Schalter im Verein umgelegt und eine neue Philosophie gelebt werden, sonst haben wir Ende der Saison nicht nur unser Ziel verfehlt, sondern gehen höchst gefährdet in die neue Saison.