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Manipulation? Hannover - FCK

  • Ersteller Ersteller suYin
  • Erstellt am Erstellt am
Finde das Thema wird zum jetztigen Zeitpunkt schon komplett überbewertet.
Das einzige was zur Zeit aktuell ist, sind ein paar nicht belegbare Sprüche des Schreiberlings, der sich vielleicht auch nur wichtig machen will.

Sobald es Beweise geben sollte oder ein Untersuchung seitens welcher Instutition auch immer gegen uns eingeleitet wird kann man sich ja mal Gedanken machen.

Bis dahin in aller Ruhe weiter arbeiten und Pauli putzen!

Grüße


Seh ich eigentlich ähnlich, gucke mir das Ganze derzeit mit etwas mehr Abstand an und hab erst mal abgewartet, was sich ergibt. Wie man sieht rudert dieser ominöse Buch-Autor ja jetzt schon zurück. Werd ihn mir mal heute Abend bei Beckmann ansehen.



Sollte irgend etwas an der Sache dran sein, bin natürlich auch ich dafür, den Skandal nicht unter den Teppich zu kehren, sondern voll und ganz aufzudecken. Wir alle haben das Recht, zu erfahren, was damals wirklich gewesen ist.

Ich bezweifle allerdings, dass wir jemals die Wahrheit rausfinden werden, solange nicht einer der Beteiligten auspackt. Und zwar alles auspackt!



Mögliche Bestrafungen für den Verein (die Vereine) kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der Verein ist der Geschädigte, nicht der Täter. Die womöglich beteiligten Spieler wären zu verurteilen. Wie gesagt, glaube ich ohnehin nicht, dass die Wahrheit in absehbarer Zeit ans Licht kommt. Somit ist eine Aufklärung und Bestrafung unmöglich. Auf unsere Mannschaft wird sich diese Geschichte bestimmt nicht negativ auswirken - schon allein deshalb, weil wir nichts zu befürchten haben und eben keiner daran beteiligt sein könnte - außer unser aktueller Captain.
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Buchautor relativiert Manipulations-Behauptungen



Die jüngsten Wett- und Manipulationsvorwürfe haben Fußball-Deutschland in Aufregung versetzt, doch der Auslöser der Debatte rudert zurück.



Der kanadische Buchautor Declan Hill relativierte die in Medien transportierten Behauptungen über einen möglichen neuen Wettskandal im Profi-Fußball. «Ich habe nie gesagt, Bundesliga- oder WM-Spiele seien manipuliert worden», erklärte Hill bei der Präsentation seines Buches «Sichere Siege» in Berlin. «Ich bin in diversen Medien falsch zitiert worden.»



Dessen ungeachtet hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) telefonisch Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgenommen. Der Weltverband FIFA wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben. In seinem Buch beschreibt Hill den Verdacht, das Bundesliga-Spiel Hannover 96 gegen den 1. FC Kaiserslautern am 26. November 2005 (5:1) könnte manipuliert worden sein.



Der ehemalige KSC-Profi Sean Dundee bestätigte, dass er für Spielmanipulationen angeworben werden sollte. Im Sommer 2005 sei Dundee von einem Mann angesprochen worden, der sich als Fan ausgab, berichtet das ARD-Magazin «Fakt». «Der hat nur gesagt, ob ich mir vorstellen kann für Geld - 10-, 15-, 20 000 Euro - einen Elfmeter zu verschießen. Ich habe gesagt, so etwas mache ich nicht», wird Dundee in einer Pressemitteilung der ARD zitiert. Der 35 Jahre alte Profi bestätigte auch, dass zwei weitere KSC-Spieler angesprochen wurden.



Zudem schildert Hill nicht nur einen Manipulationsverdacht für das WM-Achtelfinale Brasilien gegen Ghana (3:0), sondern spricht von insgesamt vier Spielen bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, für die ein asiatischer Wettpate die Endstände vorausgesagt haben soll. «Für drei waren die Ergebnisse absolut richtig gewesen. Im vierten betrug der Unterschied nur ein Tor», schreibt Hill.



Bei den mutmaßlich manipulierten Partien soll es sich laut Aussagen von Hills Gesprächspartnern um die Spiele Ghana gegen Italien (0:2), England gegen Ecuador (1:0) und Ukraine gegen Italien (0:3) handeln. Im dem Buch, in dem es um illegale Praktiken bei Fußball-Wetten in Asien geht, habe er im Zusammenhang mit dem Bundesligaspiel Hannover gegen Kaiserslautern (5:1) lediglich über ein Gespräch mit einem Wettpaten berichtet, beteuerte Hill.



Dieser habe von einem Anruf gesprochen, dass Hannover gegen Kaiserslautern mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen werde. «Ich habe nur 20 000 Dollar gesetzt. Nicht viel», wird der Wettpate, der im Buch Lee Chin genannt wird, zitiert. «Chin ließ in keiner Weise durchblicken, wie dieses Ergebnis zustande kommen würde, ob es ein Netzwerk aus Spielern war, und wenn ja, aus welcher Mannschaft, oder ob es ein Netzwerk aus Schiedsrichtern gab», schreibt Hill.



Beim staatlichen Sportwettenanbieter Oddset sind bei den beiden Bundesliga-Spielen und beim Achtelfinale Brasilien gegen Ghana keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. «Wir haben alle drei Spiele rückwirkend überprüft, uns vor allem die Spielberichte und das Einsatzverhalten genau angesehen. Dabei konnten wir keine Auffälligkeiten feststellen», sagte Erwin Horak, Chef von Lotto Bayern und zuständig für das bundesweite Oddset-Angebot, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Oddset sei von den Manipulationen zwar nicht betroffen, «aber es tangiert uns natürlich als staatlicher Lotterie- und Sportwettenanbieter. Schließlich wollen wir seriöse Spiele anbieten», meinte Horak. Der asiatische Raum sei «schwer zu fassen, das ist ein kritischer Bereich», sagte der Oddset-Chef.



In Bezug auf das WM-Achtelfinale Brasilien gegen Ghana wies einer der Hauptbeschuldigten die Vorwürfe zurück. «Das ist eine Lüge! Unwahr!», sagte der ehemalige Nationaltorhüter Ghanas, Abukari Damba, der «Bild»-Zeitung. Dem «Express» sagte er: «Die Vorwürfe sind absolut haltlos. Ich war immer ein honoriger Mann. Ich bin hier nur der Verlierer in einem miesen Spiel.» Laut Hill soll Damba Kontakt zu asiatischen Wettpaten gehabt haben. Dies bestritt Damba und kündigte juristische Schritte an.



Die FIFA wollte keine Stellungnahme abgeben. Man äußere sich nicht zu Presseberichten, hieß es am Montag in der Zentrale in Zürich. Sehr wohl ist sich aber FIFA-Präsident Joseph Blatter der grundsätzlichen Brisanz der Wett-Thematik bewusst. Immer wieder hatte der Schweizer öffentlich auf die Gefahren hingewiesen. Mit dem «Early Warning System» in Zürich hat die FIFA seit einigen Jahren einen eigenen Kontrollmechanismus für die Spiele unter ihrer Regie installiert.



Quelle
 
Der Auftritt von dem Typen eben bei Beckmann ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Seine Präsentation ähnelt dem eines Clowns im Zirkus.

Jede Frage nach Beweisen,Indizien schweift er ab und erzählt was anderes.

Sein Buch hat er bestimmt 20 mal erwähnt,Promotion pur !



Na mal sehen,ob er sein Versprechen wahr macht und innerhalb der nächsten 24 Stunden die Beweise auf seine Homepage stellt
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Der Auftritt von dem Typen eben bei Beckmann ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Seine Präsentation ähnelt dem eines Clowns im Zirkus.

Jede Frage nach Beweisen,Indizien schweift er ab und erzählt was anderes.

Sein Buch hat er bestimmt 20 mal erwähnt,Promotion pur !



Na mal sehen,ob er sein Versprechen wahr macht und innerhalb der nächsten 24 Stunden die Beweise auf seine Homepage stellt
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Der hat wohl gedacht, die show würde im QVC ausgestrahlt werden --Lächerlich und unglaubwürdig.

Bin gespannt wie die Liga darauf reagiert.
 
Der Auftritt von dem Typen eben bei Beckmann ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Seine Präsentation ähnelt dem eines Clowns im Zirkus.

Jede Frage nach Beweisen,Indizien schweift er ab und erzählt was anderes.

Sein Buch hat er bestimmt 20 mal erwähnt,Promotion pur !



Na mal sehen,ob er sein Versprechen wahr macht und innerhalb der nächsten 24 Stunden die Beweise auf seine Homepage stellt
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ich habs grad auch gesehen und fand ihn etwas komisch. Er hat öfters auf die frage von beckmann etwas anderes, allgemeines geantwortet.

Und das er sich mit diesem typen da getroffen hat der ihm alles erzählt hat!?
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Aber auf der anderen seite ist es auch schwer vorstellbar,dass er da etwas vorspielt und an diesen thesen gar nichts drann ist. Ich bin mal gespannt wie sich diese sache weiterentwickelt!
 
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Ein Artikel von 11Freunde.de



Autor: Benjamin Apitius und Andreas Bock

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Declan Hill über das große Wettgeschäft

»Sie würden mich töten«

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In seinem Buch »Sichere Siege« zeigt Declan Hill die Machenschaften der asiatischen Wettmafia auf. Indizien weisen darauf hin, dass in der Vergangenheit auch Bundesliga- und WM-Spiele verschoben wurden. Wir trafen Hill in Berlin.



Da steht er, Declan Hill, wie aus dem Ei gepellt, adrett, in Anzug, Krawatte, im Dauerfeuer der Fotografen. Hill verzieht keine Miene, er möchte ernst genommen werden, überlegen wirken. Hill ist Investigativjournalist.







Die Präsentation zu Hills Buch »Sichere Siege« wird eingeleitet vom KiWi-Geschäftsführer Helge Malchow, er zeichnet eine Analogie zu Günter Wallraff, der in auch bei KiWi veröffentlichte, und der von Hill sehr geschätzt wird. Wallraff ging nach unten, arbeitete bei McDonalds, als Türke Ali, er war der Mann, der bei »Bild« Hans Esser war. Declan Hill ist: Declan Hill.



Dann beginnen seine 60 Minuten, seine großen 60 Minuten. Hill erzählt von dem Moment, als er zum ersten Mal die Ahnung hatte, dass ein Fußballspiel verschoben wurde, davon, wie er daraufhin den Glauben an das Spiel verlor, wie seine Kindheitsträume noch im Stadion zerplatzten. Dann geht er durch den Saal und malt mit seinen Händen in die kleine Ecke Las Vegas, in die andere, in den Rest des Saales, die asiatische Welt. 80 Prozent der Spiele würden dort manipuliert.



Drei Jahre hat Declan Hill über illegale Wetten in Asien und Europa geforscht, herausgekommen ist eine wissenschaftliche Analyse (seine Dissertation in Oxford) in einem populären Gewand (sein Buch »Sichere Siege« bei KiWi). Und eines stellt er heute wiederholt klar: »Ich habe nicht gesagt, dass die Spiele verschoben wurden. Niemals!« Es sind alles Vermutungen. Ahnungen. Die Bundesliga haben sie schon jetzt gehörig durcheinander gewirbelt.





Declan Hill, Sie veröffentlichen heute das Buch »Sichere Siege«, eine populäre Version Ihrer Dissertation über organisierte illegale Fußballwetten. Der Buchrücken suggeriert eine allumfassende Aufklärung. Stichhaltige Beweise liefert es aber nicht.



Ich habe nie gesagt, dass ich Beweise liefere. Ich wurde falsch zitiert. Nun entsteht ein verzerrtes Bild. Und genau davor habe ich Sorge: Dass die Leser das Buch als Seifenoper auffassen. Das ist es nicht!



Sondern?



Es will die Verantwortlichen in den Verbandsetagen zum Handeln anregen. Was wir momentan erleben – organisiertes Spielverschieben – hat denselben Effekt, den das illegale Downloaden von Songs auf die Musikindustrie hat. Das Spiel an sich wird zerstört. Ich erhoffe mir von den verantwortlichen Stellen, von FIFA und UEFA, ein klares Statement. Ich hoffe, dass sie sagen: Dieses Spiel ist es wert, beschützt zu werden. Denn ich denke, dass sie Fußball lieben – genauso wie ich.



Während Ihrer Recherche trafen Sie auf einen Drahtzieher der asiatischen Wettmafia – Sie nennen ihn im Buch Lee Chin. Sie stellten sich ihm als Buchautor vor, erzählten ihm sogar von dem Thema Ihres Buches.



Ja, ich bin ein Typ, der sich ungern bedeckt hält – ich mag es lieber geradeaus. Am Anfang war Chin sehr interessiert, er hoffte, dass ich ein Buch über ihn schreiben würde. Als ich ihm erzählte, dass man nicht wirklich reich werden könnte mit Bücherschreiben, nahm sein Interesse ab.



Chin erzählte Ihnen offenherzig von seinen Machenschaften. Während eines Treffens konnten Sie sogar mithören, wie er am Telefon angeblich das Bundesligaspiel Hannover gegen Kaiserslautern manipulierte. Warum war der Mann so unvorsichtig Ihnen gegenüber?



Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich denke, es steckt ein psychologisches Phänomen dahinter. Ich kam für diesen Mann aus einer vollkommen anderen Welt. Für mich war es alles andere als normal, dass nahezu jedes Fußballspiel manipuliert und von einigen wenigen Geldgebern kontrolliert werden soll. Ich glaubte ihm nicht. Ich denke, Chin sah sich herausgefordert mir zu beweisen, dass es doch so ist, dass er jedes Spiel in seiner Hand hat. Sie müssen sich vorstellen: Dieser Mann erzählte mir solch verrückte Geschichten, dass ich fast vom Stuhl fiel, und ich dachte nur: Das kann doch alles nicht wahr sein. Es hat ihm anfangs geradezu Spaß bereitet, mich immer weiter zu schockieren. Man muss sich die Situation einmal vorstellen: Da kommt ein Typ im feinen Anzug extra zu ihm nach Bangkok in den Golfclub und glaubt kein Wort, das er da hört. Ich kam mir vor wie ein Alien. Das hat Chin natürlich gefallen.



Was bedeutet der Fußball als Sport einem Mann wie Chin?



Fußball ist ein Geschäft für ihn. Er ist emotional nicht daran interessiert, wer ein Spiel gewinnt oder verliert, er ist kein Fußballfan, er ist Fan des Glücksspiels.



Sie sprachen auch vor dem WM-Spiel Ghana gegen Brasilien miteinander.



Ich sagte zu Chin: »Brasilien wird gewinnen.« Er antwortete: »Nein, Ghana wird verlieren.« Dieser Satz kam mir damals so unglaublich surreal vor.



Ghana verlor dann tatsächlich. Sie sahen das Spiel live im Dortmunder Westfalenstadion.



Während des Spiels beschlich mich ein ungutes Gefühl, es war total bizarr, die Ghanaer spielten unglaubliche Fehlpässe, liefen wie Jugendliche über den Platz. Nach dem Spiel fühlte ich mich wie ausgesaugt. Alle Zuschauer verließen in fröhlicher Stimmung das Stadion. Ich schleppte mich in die erstbeste Kneipe - und musste heulen. Ich konnte nichts dagegen tun, die Tränen liefen über mein Gesicht. Es war eine Welt für mich zusammen gebrochen.



Hatten Sie nach dem Spiel Kontakt mit Chin?



Ja, ich habe ihn angerufen und ihm gesagt: »Nun glaube ich dir.«



Das Thema hatte Sie nun endgültig geschluckt.



Ich flog nach Ghana. Und dort erfuhr ich zum ersten Mal, wie häufig ghanaische Spieler in den letzten Jahren mit unmoralischen Angeboten konfrontiert wurden.



Wer erzählte Ihnen das?



Kwesi Nyantakyi, der Präsident des ghanaischen Fußballverbandes. Er sagte, dass vor jedem großen Turnier irgendwelche Wettpaten vor der Tür stehen und den Spielern Geld anbieten. Nicht nur bei den Männerteams, auch bei den Frauen, sogar bei den U-17-Teams versuchen sie es immer wieder.



Warum suchen sich Leute wie Chin für ihre Wetten ausgerechnet die »großen« Spiele aus, die im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen?




Es ist ein großer Irrtum, wenn man glaubt, es würden nur Weltmeisterschaftsspiele, Europapokalspiele oder Bundesligaspiele manipuliert werden. Hören Sie, in Schottland gibt es Fußballspiele von Teenagern, bei denen zwei Dutzend Leute und drei Hunde zuschauen. Und zwischen diesen verlorenen Zuschauern sitzen ein oder zwei Chinesen, mit Mobiltelefonen und Laptops ausgestattet, die direkt mit Shanghai und Peking verbunden sind – bei einem Spiel von 15-jährigen irgendwo in Schottland! Und das Spiel geht genauso aus, wie es die Männer wollen. Es sind also nicht nur die »großen« Spiele von diesem illegalen Multi-Milliarden-Geschäft bedroht sind, sondern auch die »kleinen« Spiele, es fängt ganz unten an.



Basiert dieses Wettnetzwerk auf einigen wenigen Köpfen oder gibt es ein weltumspannendes Netz?



Ich denke, es gibt eine Art loses Netzwerk. Diese Leute reisen um die Welt und unterbreiten ihre Angebote.



Wie kommen diese Männer in Kontakt mit den Spielern?



Über so genannte »Runner«. Das sind häufig ehemalige Spieler, Betreuer oder Trainer. Diese Leute haben zumeist problemlosen Zugang zu Trainingsarealen oder Stadien – die »Runner« pendeln zwischen dem korrupten Spieler und dem Wetter. Direkten Kontakt zwischen Spieler und Wetter gibt es nicht.



Welche Spieler wählen diese »Runner« aus?



Bestenfalls einen, der normal talentiert ist, aber nicht genug Geld bekommt. Einen, der einen gewissen Frust in sich trägt.



Es kursierte aber auch der Name Stephen Appiah im Zusammenhang mit Spielmanipulationen in den Medien. Hat es ein solcher Spieler tatsächlich nötig, für 30.000 Dollar ein Spiel zu verlieren?



Ich habe niemals gesagt, dass Stephen Appiah ein Spiel geschoben hat. Allerdings hat Appiah mir zweimal in Interviews bestätigt, dass er Geld von Wettern bekommen hat und in der Mannschaft verteilt hat. Und nun frage ich mich auch: Warum hat er das Geld angenommen?



Was müssen die Verbände Ihrer Meinung nach tun, um den Fußball vor solchen Manipulationen zu schützen?




Man müsste ein Sicherheitssystem aufbauen. Damit meine ich nicht ein oder zwei Leute, ich meine ein global funktionierendes Sicherheitssystem. Man sollte fünf oder sechs ehemalige professionelle Sicherheitsleute in die UEFA und FIFA integrieren, die super bezahlt werden, die unbestechlich sind. Sie sollten von überall herkommen, aus Italien, aus Frankreich, aus Japan, China, aus den USA, und sie sollten genau wissen, wie solche Menschen ticken und wie sie vorgehen.



Haben Sie jemals darüber nachgedacht, Ihr Dossier mit allen Informationen und allen Namen an die Behörden weiterzugeben?



Nein, dann würden mich die Leute töten. Meine Anwälte haben das Dossier, sie haben alle Informationen, alle Fakten, alle Daten. Falls mir oder meiner Familie etwas zustoßen sollte, wird dieses Dossier an die Öffentlichkeit kommen.



Können Sie heute überhaupt noch ein Spiel anschauen ohne den Gedanken einem Schwindel aufzuliegen?



Ja. Bei der EM war es so.



Keine Gedanken an Chin?



Nein.



Haben Sie ihm denn mittlerweile auch ein Exemplar Ihres Buches geschickt?




Nein. Aber er wird sicherlich noch eins bekommen.
 
bin mal sehr gespannt, ob er seine Verspechungen wahr werden lässt und die Bilder und Gesprächsaufzeichnungen wirklich auf seiner Seite hochlädt... wenn nicht verliert er bei mir seine komplette Glaubwürdigkeit!



Gestern beim Beckmann ging mir seine Art schnell auf den Sack, wie er immer wieder betonte, dass er es nicht glauben konnte etc... der Typ hat sich doch am laufenden Meter wiederholt und wich den Fragen nur aus... jo und zu behaupten, man habe alle Beweise, dürfe sie aber net veröffentlichen weil man sonst gekillt wird, kann doch echt jeder behaupten oder!?



Naja, abwarten..
 
jo und zu behaupten, man habe alle Beweise, dürfe sie aber net veröffentlichen weil man sonst gekillt wird, kann doch echt jeder behaupten oder!?


Kein Plan ob er sie hat, aber wenn hab ich absolut Verständnis dafür. Du würdest dir und deiner Familie die Lichter auspusten lassen für so etwas?
 
Kein Plan ob er sie hat, aber wenn hab ich absolut Verständnis dafür. Du würdest dir und deiner Familie die Lichter auspusten lassen für so etwas?


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hab ich das damit gesagt oder was? Natürlich kann da was dran sein, aber die Betonung liegt nunmal auf KANN... für Fahndungszwecke würd ich die Beweise aufjedenfall zur Verfügung stellen, veröffentlichen hilft sowieso nicht weiter!

Und wenns um die Familie ginge dann würd ich garnet erst ein Buch schreiben - MEINE MEINUNG!
 
Kommt drauf an was drinsteht. Wenn ich das Thema nur mal allgemein anreiße ja, ja wenn ich damit Leute ans Messer liefere nö.

Keine Ahnung was er gemacht hat, aber auf Tingeltour durchs Fernsehen würd ich nicht gehen, ist wohl aber seine Sache wie weit er gehen will und wie weit nicht.
 
Nachdem ich den Spiegel Artikel gelesen hatte, würde ich für keinen Spieler von damals die Hand ins Feuer legen.

Fakt ist, dass besagter Lim Kontakt zu mehreren Spielern hatte und im Dürkheimer Casino scheinbar mit denen ein- und ausgegangen ist.

Fakt ist, dass die ehemaligen Amateurspieler Sebastiao und Kumbela wegen des Versuchs der Wettmanipulation bei ihren neuen Vereinen zu Geldstrafen verurteilt worden.

Fakt ist, es existieren Skype-Gesprächsprotokolle wo nachzulesen ist, wie er auf das Hannover Spiel über einen Mittelsmann in Asien Wetten plaziert.



Die Indizien haben nur nicht ausgereicht um das Spiel mit zur Anklage zu bringen. Wettmanipulation hat stattgefunden ob bei dem Spiel Hannover - FCK ist klärungsbedürftig!
 
Das ist doch aber nicht der Artikel der im Spiegel selbst erscheinen sollte, oder doch?
 
Das ist doch aber nicht der Artikel der im Spiegel selbst erscheinen sollte, oder doch?





Der Artikel ist der einzige mir bekannte. Ob er von der Print-Ausgabe abweicht, kann ich dir nicht sagen.



Der Link von "wiwu" verweist auf den selben Artikel.
 
sehr interessantes Interview, was die Vermutungen sehr stark relativiert...

v.a. argumentiert dieser Conen gegen diese Vorurteile, entwurzelte ausländische Spieler wären besonders gute Opfer und er betont wie verdammt schwer es ist, ein Fußballspiel überhaupt zu manipulieren ohne dabei zu viel Risiko einzugehn..

http://www.stern.de/...fussball/:Wettskandal-Ich/636756.html
 
selbst wenn man zB Mettomo nachweisen könnte, dass er Geld von diesem Wettpaten angenommen hat, heisst das ja noch lange nicht, dass er wirklich das Spiel manipuliert hat.. Er hat sich vllt auch nur das Geld in der Hoffnung geschnappt, dass seine Mannschaft ohne hin hoch verliert ohne dass er dabei sonderlich eingreifen muss oder auffällig werden muss... Und falls es dann doch nicht klappt, gibt er das Geld einfach wieder zurück..



Heisst wenn mans ganz genau nehmen will, kann man eine Manipulation nur dann beweisen, wenn der Spieler selbst zugibt, absichtlich schlechter gespielt zu haben! Und kein Anwalt der Welt wird sich diesen Vorteil nehmen lassen -.-
 
Für mich vertärkt sich nach diesen Interviews des Autors der Verdacht, dass das alles eine reine PR-Kampagne für den Verkauf seines in den Handel kommenden Buches ist.



Sicher ist die Gefahr gegeben, dass Spiele durch Geldsüchtige, am Fußball allgemein uninteressierte und sehr liquide "Wettpaten" manipuliert werden können. Dies hat nicht nur der Fall Hoyzer gezeigt.



Dass bei jedem Vorwurf in diese Richtung auch sehr viele Unschuldige "über die Klinge gesprungen sind", ist meines Erachtens auch der Punkt, weswegen ich bei jedem Vorwurf, oder jeder Spekulation in diese Richtung warnend den Finger hebe.



Dass das ganze jedoch mit System und im großen Umfang wirklich so funktionieren kann, daran habe ich doch meine Zweifel.



Jeder Spieler und Schiedsrichter (Trainer und Funktionäre nicht ausgenommen) weiss doch mittlerweile um die Risiken eines solchen Betrugs.



Für ein paar Zehntausend Euro die Karriere und den guten Ruf aufs Spiel zu setzen - das denke ich, wird doch 99,9% der Genannten zuviel des Risikos sein.



Ganz ausschließen kann man es nicht - aber in der genannten, vermuteten Größenordnung - da geriete mein Fußball-Weltbild doch sehr ins Schwanken.



Dem Autor geht es meiner Meinung auch in erster Linie um seine Einnahmenseite. Ginge es ihm um eine Aufklärung der Vermutungen und Verdachtsmomente, wäre eine Kooperation mit den Fußball Organisationen, den Staatsanwaltschaften, sowie evtl. den Wettanbietern eher angebracht gewesen, als eine "lebensgefährliche" Publikation ohne Nennung von Daten und Fakten.



Klar - ich sehe in jedem Menschen zuerst das Gute - aber diese Dimension kann, und will ich mir gar nicht vorstellen.
 
schwer einem spieler manipulation nachzuweisen. unsere abwehr war damals eh dafür gut, öfters mal nen bock zu schießen. warum nihct auch gegen hannover?



sollen die ermitteln und schauen was rauskommt. ändern wirds an unserer situation nihcts.



wenigstens wurde gegen uns gewettet sonst wären wir, wer weiß, nihct nur mit der dfl sondern auch mit der wettmafia unter einer decke
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Der Artikel ist der einzige mir bekannte. Ob er von der Print-Ausgabe abweicht, kann ich dir nicht sagen.


Der Link von "wiwu" verweist auf den selben Artikel.


Nein, du musst nur bei Beitrag #61 schauen. Ich meine nicht den Link auf Spiegel Online und der Print Artikel unterscheidet sich gewaltigst von oben angegebenen Link
 
selbst wenn man zB XY nachweisen könnte, dass er Geld von diesem Wettpaten angenommen hat, heisst das ja noch lange nicht, dass er wirklich das Spiel manipuliert hat.. Er hat sich vllt auch nur das Geld in der Hoffnung geschnappt, dass seine Mannschaft ohne hin hoch verliert ohne dass er dabei sonderlich eingreifen muss oder auffällig werden muss... Und falls es dann doch nicht klappt, gibt er das Geld einfach wieder zurück..


Hahaha - na klar! Der Wettpate verliert 2 Mio - der Spieler gibt die 50.000 zurück - und alles ist in Butter...
 
Für mich vertärkt sich nach diesen Interviews des Autors der Verdacht, dass das alles eine reine PR-Kampagne für den Verkauf seines in den Handel kommenden Buches ist.


Sicher ist die Gefahr gegeben, dass Spiele durch Geldsüchtige, am Fußball allgemein uninteressierte und sehr liquide "Wettpaten" manipuliert werden können. Dies hat nicht nur der Fall Hoyzer gezeigt.



Dass bei jedem Vorwurf in diese Richtung auch sehr viele Unschuldige "über die Klinge gesprungen sind", ist meines Erachtens auch der Punkt, weswegen ich bei jedem Vorwurf, oder jeder Spekulation in diese Richtung warnend den Finger hebe.



Dass das ganze jedoch mit System und im großen Umfang wirklich so funktionieren kann, daran habe ich doch meine Zweifel.



Jeder Spieler und Schiedsrichter (Trainer und Funktionäre nicht ausgenommen) weiss doch mittlerweile um die Risiken eines solchen Betrugs.



Für ein paar Zehntausend Euro die Karriere und den guten Ruf aufs Spiel zu setzen - das denke ich, wird doch 99,9% der Genannten zuviel des Risikos sein.



Ganz ausschließen kann man es nicht - aber in der genannten, vermuteten Größenordnung - da geriete mein Fußball-Weltbild doch sehr ins Schwanken.



Dem Autor geht es meiner Meinung auch in erster Linie um seine Einnahmenseite. Ginge es ihm um eine Aufklärung der Vermutungen und Verdachtsmomente, wäre eine Kooperation mit den Fußball Organisationen, den Staatsanwaltschaften, sowie evtl. den Wettanbietern eher angebracht gewesen, als eine "lebensgefährliche" Publikation ohne Nennung von Daten und Fakten.



Klar - ich sehe in jedem Menschen zuerst das Gute - aber diese Dimension kann, und will ich mir gar nicht vorstellen.


Da stimme ich doch mal weitestgehend zu, schnokes.



Daß Appiah Hill mehrfach (!) bestätigt haben soll, Bestechungsgelder angenommen zu haben, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. So dumm kann der gar nicht sein, falls er tatsächlich was genommen hat. Der folgende Absatz mag zwar den Fakten nach richtig sein, aber die Interpretation halte ich doch auch für sehr zweifelhaft und übertrieben:

"Hören Sie, in Schottland gibt es Fußballspiele von Teenagern, bei denen zwei Dutzend Leute und drei Hunde zuschauen. Und zwischen diesen verlorenen Zuschauern sitzen ein oder zwei Chinesen, mit Mobiltelefonen und Laptops ausgestattet, die direkt mit Shanghai und Peking verbunden sind – bei einem Spiel von 15-jährigen irgendwo in Schottland! Und das Spiel geht genauso aus, wie es die Männer wollen. Es sind also nicht nur die »großen« Spiele von diesem illegalen Multi-Milliarden-Geschäft bedroht sind, sondern auch die »kleinen« Spiele, es fängt ganz unten an."

Es ist korrekt, daß bei vielen niedrigklassigen Spielen Leute mit Laptop und Mobile anwesend sind, allerdings dürfte das hauptsächlich ("hauptsächlich" wohlgemerkt, mglw nicht ausschließlich) mit (legalen) Livewetten anstatt mit Bestechung zu tun haben. Außerdem werden es wohl kaum "Chinesen" sein, lol...



So, wie Hill die Sachlage darstellt, gäbe es ja ein extrem dichtes, weltweites Netz und hunderte wenn nicht tausende von Mitwissern, die bis jetzt alle schön den Mund gehalten haben. Sehr schwer vorstellbar. Alle halten die Schnauze, aber Appiah sagt dem dahergelaufenen Hill er habe Bestechungsgelder angenommen...Pfff!



Dann der Herr "Chin"
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" Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich denke, es steckt ein psychologisches Phänomen dahinter. Ich kam für diesen Mann aus einer vollkommen anderen Welt. Für mich war es alles andere als normal, dass nahezu jedes Fußballspiel manipuliert und von einigen wenigen Geldgebern kontrolliert werden soll. Ich glaubte ihm nicht. Ich denke, Chin sah sich herausgefordert mir zu beweisen, dass es doch so ist, dass er jedes Spiel in seiner Hand hat. Sie müssen sich vorstellen: Dieser Mann erzählte mir solch verrückte Geschichten, dass ich fast vom Stuhl fiel, und ich dachte nur: Das kann doch alles nicht wahr sein. Es hat ihm anfangs geradezu Spaß bereitet, mich immer weiter zu schockieren. Man muss sich die Situation einmal vorstellen: Da kommt ein Typ im feinen Anzug extra zu ihm nach Bangkok in den Golfclub und glaubt kein Wort, das er da hört. Ich kam mir vor wie ein Alien. Das hat Chin natürlich gefallen."

- Ähm, aus einer "vollkommen anderen Welt"? Ein "Typ im feinen Anzug, der extra (!) zu ihm nach Bangkok in den Golfclub (!) kommt"? Hohoho, is klar! "Verrückte Geschichten", die dem Typ "Spaß bereitet" haben - kann ich mir gut vorstellen
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. "Hat jedes (!) Spiel in der Hand",....Nee, nee, das klingt doch alles sehr "fishy" in meinen Ohren. Und dann verliert "Chin" das Interesse, weil mit dem Buch kein Geld zu verdienen ist, muahaha, als hätte der -wenn er wirklich so ein Godfather of Wettmanipulation ist- die paar mickrigen Kröten von Hill's Publikation nötig und geht dabei auch noch ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein. Ist ja lachhaft!



Der ganze Auftritt von Hill und das 11Freunde-Interview riecht doch wirklich sehr nach PR-Masche und aufgebauschtem Möchtegern-Enthüllungsjournalismus. Entweder ich packe meine Fakten auf den Tisch und bin glaubwürdig oder ich halte die Klappe! Aber all die halbgaren Anschuldigungen ohne jegliche Beweise und dann ist er auch noch "falsch verstanden" worden....Jo, das kann man dann ja im Nachhinein immer behaupten, wenn man seine Publicity schon im Sack hat, nich wahr!?



Sicher ist das eine "schattige" Branche und die demletzt bekanntgewordenen Unregelmäßigkeiten im Tennis bestätigen auch, daß da so einiges hinter den Kulissen abgeht, aber erstens mal ist Tennis eine Individualsportart und daher viel leichter zu manipulieren als ein Mannschaftssport und zweitens erscheinen die Ausmaße, die der Herr Hill hier andeutet meiner Meinung nach doch arg übertrieben.
 
Hahaha - na klar! Der Wettpate verliert 2 Mio - der Spieler gibt die 50.000 zurück - und alles ist in Butter...


ja glaubste der hakt dem den Kopf ab? Ne 100%ige Garantie dass es klappt gibt es einfach net, dafür hängt ein Spiel von viel zu viel ab... und um den Spieler vllt. für weitere Geschäfte net zu verlieren, wird er ein Auge zudrücken und ihn vllt sogar das Geld behalten lassen, weils auf die paar Riesen dann auch nimmer ankommt... wie auch immer, ich steck net in der Haut von nem Wettbetrüger, darum kann ich das schlecht beurteilen... Is aber auch ganz gut so^^
 
Noch viel weniger allerdings möchte ich in der Haut eines Spielers stecken, der denkt, er könnte die Wettmafia verarschen
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...man denke auch an einen gewissen Andres Escobar, der , wenn er noch leben würde, davon erzählen könnte.
 
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