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Michael Henke

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Majestät haben den Nagel auf den Kopf getroffen
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Meine Meinung zu Henke:



Das Risiko ist mit ihm sicher größer als mit einem der vielen alten Hasen, die momentan arbeitslos sind (Röber etc.). Eben weil keiner weiß, wie Henke als Cheftrainer ist.

Andererseits kann genau das die Chance für den FCK sein, um mal wieder weiter nach oben zu kommen. Könnte ja sein, dass Henke ein paar Qualitäten hat, die die anderen Kandidaten nicht hatten.



Wichtig wäre auch, dass das Umfeld (damit meine ich in erster Linie die Fans) ENDLICH mal die Ruhe bewahrt und nicht gleich wieder alle anfangen zu meckern, wenn es mal nicht läuft. Das gilt natürlich nicht nur in Bezug auf Henke.
 
Henke ist wirklich ein heikles Thema. Bei der ersten Diskussion hier war ich mit redskin nicht einer Meinung, was bis dato so gut wie nie vorkam.Wir haben aber ernsthafte Zerrüttungen vermieden.z
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Ich bin nach wie vor skeptisch und zwar aus folgenden Gründen:



- Henke hat bisher fast ausschließlich mit fertigen Stars gearbeitet, wir wissen nicht, was er mit Durchschnittsspielern auf die Beine stellen kann.

- Henke hat, wie doc richtig schreibt, keinerlei Erfahrung als erster Mann.

- Henke hat bei Hitzfeld immer den Wadenbeißer gespielt, Verwarnungen für gegnerische Spieler verlangt (was ich überhaupt nicht leiden kann) und uns FCK-Fans als Pack bezeichnet.

- Ich trrag ihm das nicht nach, aber wenns nicht läuft, hat er sicher weniger Kredit bei den Fans, als es ein anderer wie etwa Wolf oder Schupp - der mir am liebsten gewesen wäre.



Inzwischen muss ich allerdings zugeben, dass Henke sich bisher nicht schlecht verkauft.



Mit redskin war ich mir übrigens einig, dass ein echter Fan weder Spieler noch Trainer unseres Vereins auspfeift. Das hab ich auch noch nie getan, nicht einmal bei Zick-Zack-Roggensack. Und das war der Schlimmste, den wir bisher hatten.
 
@Palatino1:



Na das freut mich ja, dass unsere "Beziehung" nicht zerrüttet ist!
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Obwohl... Wo du mir mit der Erwähung des Namens "Roggensack" durchaus fast körperliche Schmerzen zugefügt hast, sollte ich mir das vielleicht noch mal überlegen...
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hmm Roggensack sagt mir nicht viel. Gebt mal ne kurze Erläuterung ab, war wohl vor meiner Zeit.
 
Und noch was zum Thema Henke:





Als ich die Meldung hörte hatte ich schon sofort ein flaues Gefühl im Magen. Nach und nach verflüchtigte sich dieser Eindruck aber. Und zwar aus folgenden Gründen :



Henke hat bei Hitzfeld, aber auch bei Scala eine Menge gelernt, davon gehe ich mal aus.



Er trainiert nach neuesten Erkenntnissen, wenn ich die SWR-Beiträge in den letzten Tagen richtig deutete.



Er holt Amateure, ja sogar A-Jugenliche ins Boot, belebt in dieser Weise auch irgendwie wieder die "FCK-Familie", das ist wichtig und gut.



Er rotiert richtig an der Linie, zumindest früher, ich mag keine emotionslosen Trainer am Seitenaus. Er kann damit auch das Publikum pushen.



Er verkauft sich in Interviews ziemlich gut, ich denke wirklich, der Kerl wird bald FCK leben und atmen.



Er weiß, was wichtig ist, nämlich vor Meenz stehen.
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- Henke hat bisher fast ausschließlich mit fertigen Stars gearbeitet, wir wissen nicht, was er mit Durchschnittsspielern auf die Beine stellen kann.


Ich glaube es ist schwerer ein star bei laune zu halten oder dafür zu sorgen dass er alles gibt, als bei einem durchschnittsspieler.
 
Dann geb ich meinen Senf auch mal dazu:



Henke war für mich immer der Bellhund vom Hitzfeld. Schon in Dortmund wurde immer vorgeschickt um Randale zu machen und rumzubrüllen. Bei Bayern wars dann nur noch nervig. Aber mal zu den wirklich wichtigen Dingen. Er hat viel erreicht als Co (wurde ja schon zu genüge erwähnt). Ich denke er war mehr als nur der Hütchenaufsteller vom Hitzfeld. Hitzfeld hat mit Sicherheit auch Ahnung von dem Job, aber manchmal kam es mir auch so vor er würde seinen Namen hergeben und Henke macht die Arbeit.

Außerdem schätzen Bayernfans (die den Namen Fans auch verdienen) Henke als hervorragenden Trainer ein.



Im Vergleich zu Brehme kann er deutsch, im Vergleich zu Jara bewegt er sich ab und zu, im Vergleich zu Gerets hat er in der Buli schon Erfolg gehabt, im Vergleich zu Otto.....kam der nicht auch vom FCB?
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Jetzt ist er er Lautrer und hat eine faire Chance verdient!
 
Naja, mal wieder Henke (den ich am Anfang sogar Enke geschrieben habe, Gott sei meiner fck-Seele gnädig). <- ist keine Blasphemie, nur als Feststellung geeignet.



Ich kann alle Für- und Gegensprecher verstehen, keines der Argumente ist von der Hand zu weisen.



Cheffe und Co

so oder so

er rennt rauf und runter

macht so Spieler munter

er bleibt ohnehin

Chef mit/ohne Sinn



Ein kleiner Limerick, der Blödsinn ist, aber vielleicht auch ne Spur Wahrheit in sich trägt. Henke ist nicht Hitzfeld! Ihn als Laufburschen oder Terrier von Hitzfeld zu bezeichen, ist m. E. falsch. Henke ist in jedem Fall emotionaler als Hitzfeld, hat aber mittlerweile medial eine gute Präsenz (was wichtig ist in dem Job). Er wird aber trotzdem jetzt nicht den abgeklärten und coolen Trainer an der Außenlinie mackieren, sondern seinem Naturell entsprechend mitgehen. Wens interessiert, tja, mir ist es egal. Letztendlich messe ich ihn an der Aussage, den fck wieder Fußball spielen zu lassen. Kleine Worte, großer Sinn. Niederlagen und Siege kommen und gehen, nur den fck der alten Schule mit dieser Spur Bedingungslosigkeit wollen viele sehen, auch wenn der Erfolg letztendlich nicht in dem Maße eintritt, wie jeder sich das erträumt, aber keiner so recht daran glaubt (was auch richtig so ist).



Henke ist ein guter Trainer, ein Überraschungscoup, eine 'besondere Maßnahme', wie ich finde. Mir ist egal, ob er Co oder Chef war. In gleichem Maße ist mir egal, ob er Weltpokalsieger oder Kreisligatrainer war. Ich habe die Messlatte, die übrigens für mich schon einige vor ihm hatten: Fußball mit Kraft, Kampf und Herzblut, die Elemente Spielfreude und Kreativität nicht ganz außer Acht lassend. Aber als erstes stehen diese 3 ersten Komponenten. Ich kann 0:5 verlieren, wenn die ersten Parameter stimmen. Das komische ist: man verliert nicht 0:5 mit Kampf, Kraft und Leidenschaft. Und wenn, feier ich trotzdem.



Und diese Messlatte will Henke laut eigener Aussage erreichen. Gut so! Man muss bedenken...Gerets kam in der Saison, musste zunächst den Absteig vermeiden, hatte seine Vorstellungen im Rahmen personell umgesetzt, seine Ziele bei weitem nicht erreicht, obwohl er vom UEFA-Cup redete. Jara kam danach, mußte den Absteig vermeiden, hatte kein Geld zur Verfügung in der kommenden Saison, ging, weil er es z.T. selbst auch wollte. Die fck-Geschichte, so wie es mal war, kein Wort darüber. Jetzt kommt Henke, bekennt sich zum Verein, bekennt sich zur fck-Vergangenheit und hat 3 !!! neue Spieler um dieses Unterfangen anzugehen. Einer davon gehört ohnehin zum Verein (Reuter). Aus wenig mach viel, lautet die Maxime. Er versteckt sich nicht hinter fadenscheinigen Aussagen, blabla, wir müssen sehen was kommt. Er weiß, nicht zuletzt, weil er mit den Bayern und Dortmundern oft hier war, was hier zählt, wann die Leute mitgehen, wann es schwer wird, hier zu gewinnen. Diesen Geist zu wecken, ist sein Ziel. Kein rumerzählen, wir müssen schauen, dass wir den Abstieg vermeiden und so. Das müssen wir ohnehin, sowieso, in jedem Fall. Nur finde ich, muss jetzt endlich mal auch was für die Fans gemacht werden. Eine ordentlich vorbereitete Mannschaft, ein Geist, die Erwartung, da draußen sind über 40.000 für 11 und 11 für über 40.000, das ist geil. Also, Manege auf, das Spiel beginnt....ich finde, wenn es darauf hinausläuft, was die Leute sehen wollen, beginnt das fck-Herz wieder zu brennen. Dass ein Trainer sich das auf die Fahnen schreibt, ist aller Ehren Wert und er trifft genau den Punkt. Wir sind nur dann wirklich stark, wenn wir eine Einheit sind. In jeder Form die möglich ist, IN JEDER FORM!
 
Ich finde wir sollten dem Henke ne faire Chance geben. Der Hitzfeld hätte ohne die gute Trainingsarbeit von henke bestimmt nicht so viel Erfolg gehabt. Nur jetzt kann der Henke beweisen das er es auch ohne den Hitzfeld kann. Vielleicht geht ja mal ein Ruck durch die Mannschaft und das ganze sieht irgendwann mal wieder wie Fussball aus.

Ja ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt ...
 
Michael Henke feilt an der Taktik



FUSSBALL: FCK-Trainer sieht die „Roten Teufel" auf einem guten Kurs -



Heute beim Uhren-Cup gegen Young Boys Bern



GRENCHEN (osp). Die Quoten in den mobilen Wettbüros rund ums Grenchner Stadion sprachen für den FC Basel. Einigen Zockern wird Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern daher mit seinem 2:0-Sieg am Mittwoch einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Nun darf munter weiter gewettet werden, ob der Uhren-Cup-Sieger 2005 aus der Pfalz kommt: In seinem zweiten und letzten Spiel trifft der FCK heute (18 Uhr) auf Young Boys Bern.





„Es wäre natürlich schön, wenn wir den Titel mitnehmen könnten. Jeder Cup gibt Selbstvertrauen", sagt FCK-Trainer Michael Henke. Im vergangenen Jahr war Kaiserslautern beim Uhren-Cup am späteren Sieger Young Boys Bern gescheitert. Die Berner unterlagen heuer im ersten Cup-Spiel dem türkischen Vertreter Trabzonspor mit 0:1. Dass es für ihn kein Wiedersehen mit dem Ex-Berner Stéphane Chapuisat (jetzt Lausanne) geben wird, bedauert Henke, der den Stürmer noch aus Dortmund kennt.





Auch wenn der FCK sich heute erstmals in die Siegerliste des Traditionsturniers in der Uhrenstadt Grenchen eintragen könnte, ist das Ergebnis für den 48-jährigen Trainer zweitrangig: „Unser oberstes Ziel in dieser Phase der Vorbereitung ist es, uns spielerisch und taktisch zu entwickeln." Mit dem taktischen Verhalten seines Teams gegen die stark nachlassenden Basler war Henke zufrieden: „Wichtig war, taktisch geordnet zu spielen. Denn es war klar, dass wir Basel, die ja in zehn Tagen mit der Meisterschaftsrunde beginnen, körperlich unterlegen sein mussten." Seine Vorgaben habe die Truppe gut umgesetzt und den Schweizer Meister mürbe gemacht, analysierte der Fußball-Lehrer: „Es war unser Ziel, ihnen den Nerv zu ziehen, dann lässt der Elan erfahrungsgemäß nach."





Kräftig mitgeholfen, dass die Taktik aufging und dem technisch starken FCB kein Treffer gelang, hat Ersatztorwart Jürgen Macho mit einer starken Leistung. Er vertrat Thomas Ernst (leichte Adduktorenprobleme), der heute Abend wieder das FCK-Tor hüten soll. „Ich bin froh, dass ich zu Null gespielt habe. Es war enorm wichtig, die ersten Bälle zu halten, um wieder Sicherheit zu kriegen", freute sich der 27-jährige Macho.





Großen Anteil am Lauterer Erfolg hatte auch Halil Altintop, der Schütze des 1:0 nach der Pause. Er agierte zunächst als hängende Spitze über rechts und stieß im Wechsel mit Ervin Skela immer wieder ins Sturmzentrum, wo Carsten Jancker die Durchschlagskraft fehlte. Altintop ging weite Wege, holte sich viele Bälle aus dem Mittelfeld. Und hatte im zweiten Abschnitt noch die Spritzigkeit, den entscheidenden Spurt vor dem 1:0 anzuziehen. Der 22-Jährige zeigte gegen Marburg und Basel, dass ihm sein Beruf Freude bereitet. „Es passt irgendwie, wir haben Spaß zusammen", lässt der Türke die ersten zehn Tage unter Henke Revue passieren.





Auch der Neu-Lauterer Skela, in der Schweiz Altintops Zimmergenosse, fühlt sich wohl beim FCK, gefällt im offensiven Mittelfeld durch präzise Pässe und gutes Auge. „Ich bin glücklich, wenn die Jungs mich anspielen. Ich spüre jetzt schon, dass sie Vertrauen in mich haben, und das will ich zurückgeben", sagt der 28-jährige Albaner, der mit seiner Frau ein Haus in der Lauterer Uni-Gegend bezogen hat.





Dass auch der Wohl-Bald-Wieder-Frankfurter Ioannis Amanatidis trotz aller Bemühungen der Hessen um eine vorzeitige Verpflichtung (wir berichteten) spätestens am Sonntag zum Mannschaftsfoto wieder nach Kaiserslautern kommt, davon geht Henke fest aus. Er werde am Sonntag das Gespräch mit dem 23-Jährigen suchen.





Wenn es heute gegen Bern um den Uhren-Cup geht, der am Abend nach dem letzten Turnierspiel zwischen Basel und Trabzonspor übergeben wird, ist neben dem gegen den FCB geschonten Thomas Riedl (Oberschenkelprobleme) auch wieder FCK-Trainingsgast Hassan El Fakiri dabei. Eine Verpflichtung des ablösefreien Test-Spielers soll aber nur Thema werden, falls „wir den einen oder anderen Spieler noch abgeben", betont Teammanager Olaf Marschall. Konkrete Anfragen gebe es aber - außer bei Amanatidis - nicht. Henke attestiert dem norwegischen Marokkaner trotz Anpassungsschwierigkeiten eine ordentliche Leistung gegen Basel: „Man sieht, dass das ein international erfahrener Mann ist, der in Drucksituationen ruhig bleibt."







KAMMC / KAMMC

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Henke ist ein guter Trainer, ein Überraschungscoup, eine 'besondere Maßnahme', wie ich finde. Mir ist egal, ob er Co oder Chef war. In gleichem Maße ist mir egal, ob er Weltpokalsieger oder Kreisligatrainer war. Ich habe die Messlatte, die übrigens für mich schon einige vor ihm hatten: Fußball mit Kraft, Kampf und Herzblut, die Elemente Spielfreude und Kreativität nicht ganz außer Acht lassend. Aber als erstes stehen diese 3 ersten Komponenten. Ich kann 0:5 verlieren, wenn die ersten Parameter stimmen. Das komische ist: man verliert nicht 0:5 mit Kampf, Kraft und Leidenschaft. Und wenn, feier ich trotzdem.




aber auch henke wird sich an punkten messen lassen müssen.

was nutzt die ganze schönspieler- und kämpferei, wenn hinten nichts bei rumkommt? mir ist jedenfalls lieber, wie spielen kacke und halten die klasse als wenn wir mit wehenden fahnen untergehn.
 
Kaiserslautern: Unter Michael Henke erinnert nur noch der freie Montag an Jaras Stil - 08.07.2005 09:00





"Das ganze Programm ist gezielter"



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Montag gab Michael Henke den Pfälzer Profis trainingsfrei. Pause am ersten Wochentag - das war unter Vorgänger Kurt Jara auch so üblich. Mit Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise des alten und neuen Trainers des FCK hat es sich dann aber auch fast schon. Es hat sich manches grundlegend geändert, seit die Ära Henke am 27. Juni bei den "Roten Teufeln" angelaufen ist.

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Neue Männer, neue Methoden: Michael Henke und Assistent Manfred Rauscher.



"Junge Trainer sind generell mit wesentlich mehr Enthusiasmus und Akribie bei der Sache", verrät "Senior" Thomas Ernst (37) mit der Erfahrung aus 15 Profijahren. Es weht jetzt ein schärferer Wind auf dem Betzenberg. Was gut und nur konsequent ist, nachdem sich die Lauterer doch einige Male hängen ließen in der vorigen Runde.



"Mehr Disziplin, mehr Ordnung, mehr Struktur, mehr Taktik, mehr Ballarbeit. Das ganze Programm ist gezielter", erzählt Ciriaco Sforza. Der erlebte Henke als Assistent bei Bayern, war dort per du mit ihm. Heute spricht der Schweizer seinen Chef mit "Trainer" und "Sie" an. Ein normaler Vorgang für Sforza: "Herr Henke hat große Verantwortung. Da ist kein Duzen mehr."



Was neu ist beim FCK, begann noch in der alten Runde. Die Ergebnisse eines Laktat-Tests im Mai waren Grundlage für individuelle Urlaubsprogramme, die Henke jedem ins Reisegepäck legte. Dass die Vorgaben umgesetzt wurden, zeigte die "Überprüfung" beim erneuten Laktat-Test am zweiten Tag der Vorbereitung.





"Alles wird moderner gemacht", berichtet Ingo Hertzsch. Die Neuerungen beginnen beim Aufwärmprogramm. Dafür ist mit Zvonko Komes ein Reha-Trainer (Schwerpunkt Prophylaxe) zuständig. Gymnastikbälle, Deuserbänder, Koordinationsleitern, Sprintübungen mit Widerstand - was Nationalspieler fördert, kann "Roten Teufeln" nicht schaden. Thomas Riedl findet's gut: "Unter Jara war's eher klassisch: Einlaufen, dehnen, trainieren. Bänder, Muskeln - jetzt wirst du von der Zehen- bis zur Haarspitze auf die Belastung vorbereitet."



Dabei wird nun mehr und intensiver trainiert. Zwei Stunden statt zuvor meist 90 Minuten dauert eine Trainingseinheit im Augenblick. Zwei Mal pro Tag. Trotz aller Strapazen ist die Stimmung gut. Zu tun gibt's reichlich: Verschieben, Laufwege einstudieren, unterschiedliche Spielformen, taktisches Verhalten, Standardsituationen. Henke lässt viel probieren, setzt die Spieler auf den unterschiedlichsten Positionen ein. Hintergrund: Horizont erweitern, Verständnis für den Mitspieler wecken.



Was Henke nicht gefällt, etwa Fehlverhalten im Spiel mit und ohne Ball, spricht er in Pausen direkt an. Er gibt Tipps, spricht häufig vor allem mit den jungen Hüpfern, mit denen Vorgänger Jara eher selten Worte wechselte.



Neu auch: Henke legt großen Wert auf Disziplin, Ordnung, gibt Regeln vor. Derart: 45 Minuten vor Trainingsbeginn ist Anwesenheitspflicht in der Kabine, wo das Handy tabu ist. Vorgaben statt Eigenverantwortung. Hilfe zur Selbsthilfe. Lehren aus der jüngeren Vergangenheit. Hertzsch befürwortet Henkes Methoden: "Herr Jara hatte uns zu sehr an der lange Leine laufen lassen. Das wurde ausgenutzt. Derzeit ziehen alle mit."



Uli Gerke



Quelle: www.kicker.de
 
Zu dem Kicker-Bericht:



Top! Ich komme mir ja vor, wie in einem Profi-Verein!
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Im Ernst: Ich habe große Hoffnungen, dass die sportlichen Seuchenjahre jetzt hinter uns liegen. Henke ist ein hervorragender Trainer. Bisher in der Chefposition zwar noch nichts erreicht (wie auch - war ja noch kein Chef), aber besser kann man den Trainerposten in Lautern nicht angehen!
 
Und vor allen Dingen: es wird sich mal um den Nachwuchs gekümmert !! Seit wievielen Jahren ist denn der FCK mit führend im Nachwuchsbereich !? Und welcher Gewinn wurde daraus gezogen !? Keiner !! Immer nur dumme Sprüche wurden gemacht und es ist nicht passiert !! Doch es ist was passsiert: 12 Mio. wurde an Rente für einen Franzoesen gezahlt !! Der trainer hat meine vollste Unterstützung !!
 
das sieht doch alles ganz gut aus.freu mich schon wenn unsere jungs mal top vorbereitet ,taktisch wie psychologisch un ach körperlich, in ein spiel gehen
 
Mahlzeit !



Also ich hab bei Kicker online auch noch einen Bericht von gestern gefunden, den ich mal einstellen will:



Kaiserslautern: Norweger El Fakiri im Test - 07.07.2005 12:26

Henke will Qualität stärken und Talentschuppen fördern



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Auf dem Betzenberg kommt Bewegung ins Personalkarussell, das lange still stand. Seit Mittwoch arbeitet der norwegische Nationalspieler Hassan El Fakiri (28) auf Probe mit. Bis Freitag hofft der in Marokko geborene Defensiv-Allrounder, sich für einen Vertrag beim 1. FCK empfehlen zu können.



El Fakiri käme ablösefrei. Zu einer Verpflichtung würde das allerdings nicht ausreichen. "Sollte Hassan einen guten Eindruck hinterlassen, müssten wir erst Mittel und Wege finden, ihn zu holen." Michael Henke, der gegenüber dem sechsmaligen Nationalspieler und dessen Berater die Probleme eines Transfers offengelegt hat, macht sich angesichts des kleinen Etats (14,5 Millionen Euro) nichts vor. Der neue Trainer will aber für den Fall vorgebeugt haben, dass Klubchef René C. Jäggi doch grünes Licht für einen weiteren Neuzugang geben sollte. Henke lässt keine Zweifel, dass ihm Alternativen willkommen wären: "Wir müssen einfach versuchen, unseren engeren Kader zu stärken." Was nur heißen kann: Lauterns Kader braucht noch dringend mehr Qualität.



Fakiri hat drei Tage und zwei Tests gegen Basel und Bern Zeit, zu beweisen, dass sein Können Bundesligaansprüchen genügt. Henke hat sich intensiv informiert über die Vielseitigkeit des Defensivspezialisten. Unter anderem bei Bayern Münchens Franzosen Willy Sagnol, der einst mit El Fakiri in Monaco zusammenspielte. Lyn Oslo und Rosenborg Trondheim waren weitere Stationen des Norwegers, ehe er 2002 einen zweiten Anlauf in Monaco nahm. 41 Ligaeinsätze in den letzten drei Jahren sind allerdings keine überzeugende Bilanz.



El Fakiri, 1,81 Meter groß und 74 Kilo schwer, wäre auch kein Kandidat für die Innenverteidigung. Als Nummer 6 im defensiven Mittelfeld oder als rechter Verteidiger hätte Henke aber durchaus Verwendung für einen zweikampfstarken Spieler.



Mit dabei beim Uhrencup in Grenchen (Schweiz) ist noch ein zweiter "Unbekannter": Fabian Schönheim. Der U18-Nationalspieler ist einer aus dem Talentschuppen der Pfälzer, dem Henke in absehbarer Zeit den Sprung ins Bundesligateam zutraut. Beim Debüt im Profiteam im Test in Marburg (4:0) zeigte der 18-Jährige als Innenverteidiger kein Lampenfieber. "Fabian ist ein Spieler mit Perspektive. Wie auch Sebastian Reinert und einige andere." Henke will halten, was er angekündigt hat: Dem Nachwuchs eine Chance geben. Schönheim, Reinert (beide 18), Matthias Henn (20), Axel Bellinghausen (22), Jurgen Gjasula (19), Michael Lehmann (20) oder Florian Fromlowitz (19) - es schlummert reichlich Potenzial in der Pfalz.



Uli Gerke





Sehr interessant finde ich den letzten Absatz zum Thema "Nachwuchsförderung"

Man bekommt das Gefühl, daß Henke da wirklich aktiv ist und sich sogar vielleicht Training oder Spiele des NAchwuchs angucken oder wenigstens davon berichten lässt....
 
mal schauen, ob henke auch in der runde auf die jungen setzt - hoffe es! Es bleibt ihm ja auch kaum was anderes übrig.



zu dem norweger: er war im ersten spiel sichtlich nervös und hatte viele ballverluste gehabt. mal warten, wie er im 2. Spiel spielt
 
Warum fällt es vielen schwer mal positiv zu denken ?

Schlechter als zuletzt kann sich doch eine Fußballmannschaft garnicht präsentieren. Da sitzt man im Stadion links des Neckars und schämt sich, sinkt in sich zusammen und outet sich nicht als Lauterer - schlimmer gehts nimmer.

Jetzt ist ein Schnitt gemacht - neuer Mann, frischer Wind. Man spürt daß ein Ruck durchging - jetzt bin ich zuversichtlich daß alles Gut wird.
 
wir ham wirklich so ne kleine ,aber feine truppe an guten ,jungen kerle ,die in balde das zeug ham ,guten buli fußball zui spielen.



bei allen kann man sagen ,dass sie zum teil schon diese saison ,aber spätestens nächstes jahr voll angreifen können.

grade von gjasula,belle un schönheim halte ich viel ,die machen en guten eindruck .

der schönheim spielt ach IV ,wo ich unseren schwachpunkt in sachen qualität sehe,im sturm eher an quantität
 
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