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Kölle, Kölle, Kölle stinkt nach Dreck
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Bisschen weniger Hysterie und künstliche Aufregung täte der schwulen Sache besser! Vielleicht mal drüber nachdenken, ob man seine pawlowschen Reflexe nicht besser im Griff haben sollte. Wenn man möchte, dass Schwulsein als ebenso normal wie Heterosein angesehen wird, muss man aufhören, jegliche Äußerung zum Anlass zu nehmen, aufzujaulen.
Es wäre mehr als Zeit von Seiten des DFB mal den ein oder anderen Schiri zu belehren, dass einem deren Körpersprache nicht gefällt. Was da manchmal rumrennt ist an Arroganz kaum zu überbieten. Da wünsch ich mir Markus Merk's in der Bundesliga!
@ Onkel
Ich möchte auch noch einmal auf Jonny und auf meinen letzten Post verweisen: Problem ist nicht, dass Mo sagt, dass er nicht schwul sei (who cares?), sondern dass er schwul sagt und damit eine negative Verhaltensweise meint.
Damit setzt er eine komplette soziale Gruppe mit einer negativen Verhaltensweise gleich - und das geht nicht.
Das Lustige und vielleicht auch seltsame ist doch: Hätte Mo statt "schwul" "mädchenhaft" gesagt, wäre das insgesamt kein Problem. Obwohl das ja auch nicht positiv gemeint ist.
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Dann wären jetzt Alice Schwarzer und Franza Drechsel am Start.
Dann könnten diejenigen, die sich durch solche Aussagen diskriminiert fühlen aber z.B. genauso gut Harald Glööckler, Lorielle London oder Olivia Jones dafür kritisieren, dass diese durch ihr - ganz bewusst - "tuntiges" Auftreten als Vermarktungsstrategie in den Medien das stereotype Bild, was z.T. über Homosexuelle besteht, deutungsmäßig mitbestimmen bzw. erst hervorrufen und so der übergroßen Mehrheit der Homosexuellen, die über ihre Sexualität (da Privatsache) kein spezielles Aufhebens machen, einen riesigen Bärendienst erweisen.
Homophobie soll dadurch keinesfalls relativiert werden. Aber es ist - themenunabhängig - schon auch so, dass immer die Aspekte gesellschaftlich besonders thematisiert oder stereotypisiert werden, die besonders hervorgehoben werden. Sollte Idrissou ein stereotrypes Bild über Homosexuelle haben und deren Verhalten zu Unrecht mit "tuntiger" Körpersprache gleichsetzen, dann geschieht das - vielleicht - auch aufgrund obig geschilderter Aspekte, die ihm besonders auffallen.
Was ich damit sagen will, ist: Rassismus und Diskriminierung gehen gar nicht, da sind wir uns einig. Aber wenn z.B. Harald Glööckler sich verhält, wie er sich verhält, dann darf er sich z.B. nicht beschweren, mit gewissen klischeehaften Ausdrücken belegt zu werden. Denn in seinem Fall gilt: Er lebt das Klischee und er nutzt das Klischee zum Vermarkten und Geldverdienen.
Alice Schwarzer gegen Mo Idrissou heute Abend bei Beckmann![]()
Kann nur hoffen, dass er jetzt nicht gesperrt wird. Fände es auch nicht gerechtfertigt, er wird bald sowieso die 10 gelbe haben und uns dann noch fehlen![]()
Und weil es ein paar Glööcklers auf der Welt gibt, dumme Menschen, die mit ihrer Verhaltensweise Geld verdienen und sie ausnutzen (da sind wir uns wieder einig), darf man alle Schwulen in diese Ecke stellen und das auch von Glööckler inszenierte Bild / Image auf alle projezieren?
Aber wir müssen das auch nicht weiter diskutieren. Hab das Gefühl, meine Argumente sind für dich zu Ströbele-like. Falls das nicht so ist, kannste mir ja antworten![]()
Und weil es ein paar Glööcklers auf der Welt gibt, dumme Menschen, die mit ihrer Verhaltensweise Geld verdienen und sie ausnutzen (da sind wir uns wieder einig), darf man alle Schwulen in diese Ecke stellen und das auch von Glööckler inszenierte Bild / Image auf alle projezieren?
Nein, man darf es natürlich deswegen nicht. Aber man muss berücksichtigen, dass z.B. ein Profifußballer direkt nach einem verlorenen Spiel, stocksauer und voll unter Adrenalin, noch dazu der deutschen Sprache nicht fließend mächtig eben keinen akademisch-differenzierten Diskurs führt, sondern sich vielleicht der genannten Klischees bedient, weil ihm diese durch die Präsenz genannter Personen im Kopf gerade am präsentesten sind und ihm daher zur verbalen Beschreibung dessen dienen, was er eigentlich ausdrücken will.
Ich sag mal was Provokantes: Ich glaube den meisten Homosexuellen, die ihr Sexualleben - genauso wie du und ich - für ihre Privatsache halten und ihre Identität nicht allein über ihre Sexualität definieren, sondern ihre Sexualität genauso wie Heteros für einen normalen Bestandteil ihrer Persönlichkeit halten (nicht mehr und nicht weniger) zucken bei der ganzen Diskussion wahrscheinlich mit den Schultern.
In Wahrheit ist es doch wirklich so, dass es die übergroße Mehrheit der Gesellschaft doch gar nicht mehr groß kümmert, ob jemand homosexuell ist oder nicht. Den meisten Menschen ist das mittlerweile doch vollkommen egal. Diese Diskussion wird künstlich hochgekocht und am Leben gehalten. Von Figuren wie Harald Glööckler und Berufsempörten auf der einen und von einer Minderheit dummer Unbelehrbarer auf der anderen Seite.
BTW: Komisch, als Kuntz das mit den Ratten gesagt hat, war ich der einzige, der die Äußerung per se beanstandet hat. Allen anderen ging es nur darum, wen er jetzt konkret gemeint hat...
Siehe dazu bitte meinen Beitrag auf der vorherigen Seite. Es geht mir einzig und allein darum, ob ein Prominenter sich dafür deiner Meinung nach entschuldigen sollte, (auch) wenn er (im Eifer des Gefechts) "schwul" mit "weich" gleichstellt. Und mich würde interessieren, was du zu meiner Argumentation sagst, dass sowas, wenn es geduldet wird, durchaus seinen Beitrag dazu leistet, dass Leute, die sich Mo als Vorbild nehmen, Schwule generell in eine Ecke stellen. (@Auge, dass meinte ich mit "Ecke stellen". Mo hab ich sowas NICHT! vorgeworfen.)
Und ich kenne auch einige Schwule und Lesben. Die gehen teilweise locker mit so Sprüchen um, an anderen Tagen stört es sie gewaltig, dass Schwule noch immer mit so Stereotypen in Verbindung gebracht werden. Ihr sagt, wir könnten nicht für Schwule sprechen und uns für sie aufregen - warum können wir dann für sie sprechen und sagen, dass es sie doch nicht mehr stört oder sie es locker nehmen sollen?
Nun ja, "... wie die Ratten aus den Löchern..." ist halt eine gängigere Phrase als "Ich bin nicht schwul und ich werde auch nicht schwul."![]()
Vielleicht liegts daran.![]()
@ auge: Ich bin nicht darauf eingegangen, weils mir zu viel der Diskutiererei wird für dieses Thema (Sprache und ihre "richtige" Verwendung). Ich hab das Gefühl, du unterstellst mir eh schon, dass ich daraus einen Elefanten mache. Meinst du die "Rattenlinien"? Das war mir bis gerade eben nicht bewusst. Ich hatte bei Kuntz' Aussage aber auch ein mulmiges Gefühl - da "Ratten" für mich auch anders besetzt ist als "*********" etc. Genau zuordnen konnte ich das Gefühl jedoch nicht. (... und dann führen sie auch noch das Turboabi ein). Nunja, ums kurz zu machen: Wie du schreibst, bei der Ratten-Äußerung gings mir um die Aussage die Kuntz rüberbringen wollte, nicht um die Worte.
(Noch eins zum Sprach-Thema: Ihr hättet mal mit mir an der FU Politikwissenschaften studieren sollenDa ging es 50% des Studiengangs nur um die richtige Verwendung von Sprache, denn die und nur die konstruiert ja Wirklichkeit. Alle anderen Theorien (und Forschungsarbeiten, die diese anderen Theorien anwenden) kann man in die Tonne kloppen, weil sie sich nicht mit dem Konstruktivismus vereinbaren lassen. Ich hätte eure Unterstützung gegen diese Idioten gut brauchen können.)![]()
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