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Nachrichten des Tages - "Pressespiegel"

Bin Laden ist im Koenigreich Saudi Arabien einer der fuehrenden Baukonzerne wenn nicht gar der fuehrende !! Ist doch ein schoener interessanter Auftrag von dem auch deutsche Unternehmen profitieren koennten.



Der Terrorist Bin Laden gehoert zwar zu diesem Familien Clan -- hat sich selbst aber schon recht frueh vom "allzu westlichen" Lebensstil seiner Familie abgewandt -- und wurde auch spaeter von seiner Familie 'verstossen'.



Mit dem "hoffentlich fliegt da keiner rein..." kann ich Dir nur recht geben --
 
Wer mal ein Stündchen Langeweile hat und eine gute Gegenleistung zu seinen GEZ-Gebühren haben möchte, kann sich gerne folgendes Podcast anhören:



Dumm gelaufen - Das politische Personal und seine Krise



Sie haben den Staat systematisch ärmer und schwächer gemacht. Sie haben die Finanzmärkte dereguliert und unkontrolliert wuchern lassen. Sie haben ganze Länder in den Ruin getrieben oder treiben lassen. Und nun stehen sie ratlos vor den Trümmern ihrer Taten und ihres Nichtstuns - unsere Politiker. Dummerweise sind die Trümmer auch die unseren. Und vor allem die Ausgleichszahlungen und Reparaturkosten werden die unseren sein. Was wir alle gemeinsam wissen und unsere Politiker zumindest ahnen werden: So wie bisher geht es nicht weiter. Mit Europa nicht und nicht mit der Weltwirtschaft. Und mit diesen Politikern wohl auch nicht.



http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7873630http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7873630
 
Artikel über die Copenhagen Business School im SPIEGEL, wo ich Ende August anfange: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,773857,00.htmlhttp://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,773857,00.html



Erstens denke ich daß es ein ganz interessanter Einblick in das dänische Bildungssystem ist, zweitens aber auch in die dänische Gesellschaft und vor allem Mentalität! Habe mich mit meinen Eltern darüber unterhalten; wir glauben fast daß der Author sich gar nicht bewusst ist, wie sehr er (und die beiden Studenten) den Nerv der dänischen Mentalität getroffen haben - Stichwort "Die Dänen wollen einfach nicht, dass einer besser ist als der andere".



Das ist meiner Meinung nach eine große Stärke Dänemarks im Vergleich zum Rest der Welt, andererseits führt es auch dazu, daß die die nicht ins 'Schema' passen sich schnell aus dem Staub machen, und oft in anderen Ländern sehr anerkannt/viel Erfolg haben. Ich habe vor kurzem ein Interview mit einem norwegischen Künstler, der in den 90'ern in der Heavy Metal-Szene unterwegs war, gelesen, der zwar die Tat natürlich nicht guthieß, allerdings die (mögliche) Motivation von Anders Breivik schon verstehen konnte - wenn man in Norwegen nichts mit Gott und die Arbeiterpartiet am Hut hat, ist man gleich aussen vor. Es gibt da meiner Meinung nach eine ähnlichkeit zu Dänemark, die ich nicht schön finde.



Wir sind alle sehr gleich, weshalb wir auch in einer sehr harmonischen Gesellschaft leben - allerdings stößt man auch sehr schnell an die 'Decke', und es wird in gleichem Maße Erfolge bzw. Talent anerkannt, als es in den meisten anderen Ländern der Fall ist.



Tja, lest einfach mal den Artikel wenn Ihr lust habt, ist ganz interessant
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schon ein paar tage älter, aber eine saubere analyse die sich zudem sehr gut lesen lässt. ich würde gerne jeden zweiten satz zitieren, aber damit es hier keinen copyright-ärger gibt... selber lesen!
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Der rechte Abschied von der Politik


Mit bisher unbekannter Radikalität bewirtschaftet in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten hat. Das stösst auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war.




Charles Moore ist Konservativer bis in die Knochen. Er war 20 Jahre lang Chefredakteur strenger und konservativer Zeitungen, zuletzt des «Telegraph». Er konvertierte zum Katholizismus, ist ein beliebter Gast des Papstes und der offizielle Biograf von Margaret Thatcher. Vorletzte Woche schrieb Moore eine Kolumne, die sein ganzes Leben in Frage stellt. Ihr Titel lautet: «Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat».



Moore schreibt: «Ich habe mehr als 30 Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu stellen. Aber heute muss ich es tun: Hat die Linke doch Recht?» Und fährt fort: «Die Reichen werden reicher, aber die Löhne sinken. Die Freiheit, die dadurch entsteht, ist allein ihre Freiheit. Fast alle arbeiten heute härter, leben unsicherer, damit wenige im Reichtum schwimmen. Die Demokratie, die den Leuten dienen sollte, füllt die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen und anderen Milliardären.»


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602
 
Zwei Nachrichten, eine Gemeinsamkeit:



Buffett sind seine Steuern peinlich



Der Milliardär bezahlt nach eigener Rechnung prozentual nur halb so viele Steuern wie seine Mitarbeiter – und wird darüber sarkastisch: Milliardäre würden in den USA beschützt „wie der Fleckenkauz“: „Es ist schön, Freunde in hohen Positionen zu haben.“



Mehr...(Financial Times Deutschland)



und



Lasst euch umarmen, Genossen!




Unfassbar: Der Biograf von Margaret Thatcher und der bekannteste FAZ-Herausgeber sagen: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat"



Mehr...(Der Freitag)
 
Ausbildung und Studium sind jetzt absetzbar



Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs können Ausbildungskosten leichter steuerlich geltend gemacht werden. Das kann den Staat Milliarden kosten.



Zeit Online
 
Steve Jobs gibt seinen Chefposten bei Apple auf



Bei Apple geht eine Ära zu Ende: Der an Krebs leidende Steve Jobs ist als Chef zurückgetreten. Dennoch will er dem Konzern erhalten bleiben.



Welt Online
 
Davor: Ex-Apple Fan der Apple basht. Ton des Artikels: "Apple war mal cool, jetzt hats jeder. Apple ist blöd."



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Der Ex-Fan hat aber ausnahmsweise mal recht. Ich hab mich dieser Manie bisher auch verweigert und werde es weiter tun. Ich seh nicht ein, dass ein Unternehmen darüber entscheidet, welche Inhalte ich auf einem Gerät betrachte/benutze, dass ich zuvor legal und für teures Geld erworben habe. Zudem ist das Ipad wirklich nur ein dummes Spielzeug für Leute, die nicht mal auf dem Klo auf elektronischen Schnick-Schnack verzichten wollen/können.



Und an dieser Sekten-Mentalität ist was wahres dran. Ich kenne genug Leute, die Apple benutzen und sich auch ansonsten gerne total "hip" und "stylish" geben.

Apple bietet vielleicht recht stabile Betriebssysteme an, für die es (noch) sehr wenige Viren gibt, aber das ist auch schon alles. Die Produkte sind zu teuer und mit fast allem gängigen Zeug inkompatibel, so dass man auf weitere teure Lösungen angewiesen ist, die man natürlich dann auch wieder überteuert von Apple kaufen muss. Sowas kommt mir nicht ins Haus.



Und diesen Wahnsinn, dass man mit seinem Handy auf der Strasse rumlaufen und über Internet bekunden muss "Ich hab grad gefurzt", sollte man als normaler Mensch ebenfalls boykottieren. Man muss sich ja mittlerweile ja schon fragen, wie die Menschheit früher überleben konnte. Ipod Hier Itunes da, Macbook dort, Ipad noch dazu...eititeiti...geilo...stylish...hip *kotz*.
 
Der Ex-Fan hat aber ausnahmsweise mal recht.


Wir brauchen über die Kritikpunkte an Apple gar nicht diskutieren. Die bauen genauso Mist, wie es andere Unternehmen auch tun. Von den Arbeitsbedingungen bei der iPhone-Produktion ganz zu schweigen.



Mich regts nur auf, dass ein seriöses Magazin wie der Spiegel einen Artikel "abdruckt" (und dass er bei den Top-News (also im oberen Bereich der Seite) steht), der absolut emotional ist und in dem 50% des Textes über den Verlust des Style- und Coolness-Faktors der i-Produkte geflennt wird.



Und dass dieses Magazin inoffizielle Werbeplattform von apple ist: Jedes neue Produkt wird bejubelt, auf der apple-page ist spiegel online auf den Produkten zu sehen ...
 
Um in den USA zu bleiben: Ein Forschungsbericht des Institute for Policy Studies aus Washington D.C. brachte Erkenntnisse, die sogar in den USA für etwas Wirbel sorgen.



Das Steuersystem ist außer Kontrolle geraten


Florian Rötzer 01.09.2011

In den USA verdienen einige Chefs der größten Konzerne mehr, als die Unternehmen an Steuern zahlen



In einem in den USA Aufsehen erregenden Bericht des Institute for Policy Studies tritt die Schieflage, die zur wachsenden Staatsverschuldung beiträgt, wieder einmal deutlich zu Tage. Nachdem seit den neunziger Jahren eine massive Umverteilung des Reichtums mittels Steuervergünstigungen zugunsten der Reichen und Vermögenden erfolgt, ging die Schere zwischen Reichen und Armen, aber auch zwischen Reichen und dem Mittelstand weiter auf und dies bei gleichzeitiger Kürzung der sozialen Sicherungssysteme. Seit 1945 schrumpfte der Anteil der Unternehmenssteuern am gesamten Steueraufkommen in den USA mit einigen Ausschlägen kontinuierlich. Symptomatisch und symbolisch ist das Ergebnis des jährlich erscheinenden Berichts Executive Excess in diesem Jahr, wenn herausgestellt wird, dass die Bosse der 25 größten US-Konzerne 2010 mehr verdienten, als die Konzerne insgesamt an den amerikanischen Staat an Steuern gezahlt haben. Manche Konzerne zahlen auch gar keine Steuern.



Mehr...(Telepolis)
 
Der CCC analysiert den Bundestrojaner:




Die weitaus schockierendste Funktion, bei der die beteiligten Hacker zuerst ihren Augen nicht trauen wollten, wird mit dem Kommando 14 aufgerufen. Damit kann der Inhaber der Trojaner-Befehlsgewalt ein beliebiges Programm über das Netz auf den infizierten Computer laden und ausführen lassen, ohne dass der betroffene Nutzer etwas davon mitbekommt. Genau die verfassungsrechtlich höchst problematische Funktion, von der die Ermittlungsbehörden nachdrücklich behaupteten, sie sei keinesfalls in einer „Quellen-Telekommunikationsüberwachungs“-Software enthalten, fand sich bei der Analyse. Mit dem Nachladen von Programmteilen ließen sich beliebige, die Grenzen des vom Bundesverfassungsgericht Erlaubten weit überschreitende Überwachungsmodule installieren, die zum Beispiel Mikrofon und Kamera am Computer als Raumüberwachungswanze nutzen – das ist der digitale große Lausch- und Spähangriff. Genauso ist es möglich, durch dieses Programmnachladen Funktionen zu installieren, mit deren Hilfe die Festplatte des infiltrierten Computers durchsucht und Dateien heruntergeladen werden können – die exakte Definition der „Online-Durchsuchung“. Ein nachgeladenes Programm könnte sogar Dateien heimlich über das Netz auf den Computer schieben oder gespeicherte Daten verändern.


Technisch gesehen lassen sich so digitale Beweismittel problemlos erzeugen, ohne dass der Ausspionierte dies verhindern oder auch nur beweisen könnte. Finden sich auf einer Festplatte Bilder oder Filme, die Kindesmissbrauch zeigen, oder anderes schwer belastendes Material, so könnte es dort auch plaziert worden sein. Solche „Beweise“ würden zum Beispiel bei einer späteren Beschlagnahme des Computers „gefunden“ werden und sind auch mit forensischen Mitteln nicht als Fälschung erkennbar.


http://www.faz.net/aktuell/feuillet...mie-eines-digitalen-ungeziefers-11486473.htmlhttp://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-amtlicher-trojaner-anatomie-eines-digitalen-ungeziefers-11486473.html
 
Polizist verprügelt psychisch Kranken bei Festnahme




Bei der Festnahme eines psychisch kranken Mannes in Mainz hat ein Polizist ein bisschen zu hart angepackt — das zeigt das Handyvideo eines Passanten.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer Prügelattacke eines Mainzer Polizisten bei der Festnahme eines psychisch kranken Mannes. (...)



http://www.welt.de/vermischtes/welt...pruegelt-psychisch-Kranken-bei-Festnahme.htmlhttp://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13661491/Polizist-verpruegelt-psychisch-Kranken-bei-Festnahme.html


Das Video hat man grade bei 17:30 gesehen. Der Mann war "umzingelt" von den vier Polizisten, dennoch war er friedlich, allerdings rannte er dann weg auf die andre Strassenseite (was ja nichtmal schlimm ist vorallem der wirklich psychisch nich ganz klar is), wurde zu Boden gerungen, sein Kopf wurde glaub ich festgeklemmt von zwei von diesen Möchtegernheros und bekam prompt vier dicke Schläge in die Seite. Der Staatsanwalt sagte, der Mann solle veruscht haben einen der Heros zu beissen, was ich allerdings für puren Blödsinn halte, der hatte gar nicht die Gelegenheit, geschwiege denn die Zeit. Und im Verhältnis dazu stehen diese vier brutalen Schläge in die Seite in keinem Verhältnis.

Danke Polizei, so fühlt man sich doch sicher auf der Strasse!



€: Der wiesbadener-kurier hat zwei Screenshots. Das Video bzw den Bericht von 17:30 versuch ich anzufügen sobald der online ist.

http://www.wiesbadener-kurier.de/nachrichten/vermischtes/img11253390.htmhttp://www.wiesbadener-kurier.de/nachrichten/vermischtes/img11253390.htm
 
Rettungsschirm, Rettungsschirm, Rettungsschirm.

Könnt ihr es noch hören?



Grad in den Nachrichten wieder: Die Banken müssen noch überredet werden, damit sie einen größeren Teil an der Rettung Griechenlands übernehmen. Erst retten wir "die Banken" und nun sitzen "die" wieder am längeren Hebel?



Und warum braucht es monatlich neue Rettungsschirme? Warum wird nicht endlich mal Politik gemacht, die an den Ursachen ansetzt? Oder wird das und die Medien berichten nicht drüber?
 
Rettungsschirm, Rettungsschirm, Rettungsschirm.
Könnt ihr es noch hören?



Grad in den Nachrichten wieder: Die Banken müssen noch überredet werden, damit sie einen größeren Teil an der Rettung Griechenlands übernehmen. Erst retten wir "die Banken" und nun sitzen "die" wieder am längeren Hebel?



Und warum braucht es monatlich neue Rettungsschirme? Warum wird nicht endlich mal Politik gemacht, die an den Ursachen ansetzt? Oder wird das und die Medien berichten nicht drüber?


Weil somit Stimmung gegen Griechenland gemacht werden kann. Alles andere ist viel zu komplex für 30-Sekunden-Beiträge und 20-spaltige-Zeitungsnachrichten. "Richtige" Berichterstattung geht nur in der Ausführlichkeit des von dir hier geposteten LMD-Artikels, der erst die Hintergründe erklären muss und dann erst zur Sache kommen kann.

Somit wird es zwar nicht ausgesprochen, aber als einfacher Grund für das mediale Ungemach bleiben hier einfach die faulen Griechen hängen. Dann die korrupten Italiener, Spanier, Portugiesen, Iren, etc.



Siehe auch die Nutzung des Wortes "Schuldenkrise" - es suggeriert ja, dass die Staatsverschuldung Ursache ist (obwohl die Schulden erst als Folge der Bankenrettungen explodierten) und legt die Vermutung nahe, dass Austeritätspolitik (also radikale Einsparungen, vor allem im sozialen Bereich, Privatisierungen und wirtschaftliche Deregulierung) die Lösung ist. Hier lässt sich einmal mehr sehr schön die kulturelle Macht neoliberaler Akteure belegen. Partikularinteressen, die der Mehrheit einer Bevölkerung schaden und nur einer kleinen Minderheit wirklich nutzen, werden von der Mehrheit als eigener Wunsch adaptiert und von vielen gefordert. Die Schafe begeben sich nicht nur zur Schlachtbank, sie wetzen dabei auch noch die Messer.
 
Stimmt so aber nicht hundertprozentig Klinge. Die Bankenrettung ist nicht die Ursache der Staatsverschuldung. Nehmen wir doch mal Griechenland. Die Griechen machen seit Jahren Schulden und das nicht weil diese die Banken gerettet haben, sondern weil sie schlichtweg über Ihren Verhältnissen leben. Damit meine ich hauptsächlich den Staat Griechenland der zu geringe Steuereinnahmen generiert (weil es Bereiche gibt die keine Steuern zahlen), der Staatsapparat viel zu groß ist, das Einkommen vieler Beamten zu hoch ist, sich Griechenland ein am BIP gemessenen hohes Militärbudget leistet (2,8%, Im Vergleich Deutschland 1,3%) und und und...



Schau Dir ansonsten mal Deutschland an. Deutschland hat die letzten 3 Jahre ein großes Wirtschaftswachstum generiert und selbst in so fetten jahre loben sich die Politiker das man die Nettokreditaufnahme gesenkt hat. Aber man muß doch mal sehen das wir trotzdem noch Schulden machen. Ich würde es gerne so sehen, das wir in wirtschaftlich guten Jahren die Schulden abbaut um in schlechten Jahren wieder mehr Kredite aufnehmen zu können um die Wirtschaft anzukurbeln. Wir hingegen nehmen mal weniger und mal mehr Schulden auf, aber reduzieren diese nie... Das machen auch alle anderen Staaten so und irgendwann platzt die ganze Geschichte eben!



Ich als Privatmann kann auch nur ausgeben was ich habe und wenn ich immer mehr Schulden mache, wachsen mir diese zwangsläufig irgendwann über den Kopf, es sei denn ich generiere ein immer höheres Einkommen um meine wachsenden Zinsen zu bezahlen. Das klappt so aber nicht, weder für mich, noch für die Staaten!
 
Stimmt so aber nicht hundertprozentig Klinge. Die Bankenrettung ist nicht die Ursache der Staatsverschuldung. Nehmen wir doch mal Griechenland. Die Griechen machen seit Jahren Schulden und das nicht weil diese die Banken gerettet haben, sondern weil sie schlichtweg über Ihren Verhältnissen leben. Damit meine ich hauptsächlich den Staat Griechenland der zu geringe Steuereinnahmen generiert (weil es Bereiche gibt die keine Steuern zahlen), der Staatsapparat viel zu groß ist, das Einkommen vieler Beamten zu hoch ist, sich Griechenland ein am BIP gemessenen hohes Militärbudget leistet (2,8%, Im Vergleich Deutschland 1,3%) und und und...


Schau Dir ansonsten mal Deutschland an. Deutschland hat die letzten 3 Jahre ein großes Wirtschaftswachstum generiert und selbst in so fetten jahre loben sich die Politiker das man die Nettokreditaufnahme gesenkt hat. Aber man muß doch mal sehen das wir trotzdem noch Schulden machen. Ich würde es gerne so sehen, das wir in wirtschaftlich guten Jahren die Schulden abbaut um in schlechten Jahren wieder mehr Kredite aufnehmen zu können um die Wirtschaft anzukurbeln. Wir hingegen nehmen mal weniger und mal mehr Schulden auf, aber reduzieren diese nie... Das machen auch alle anderen Staaten so und irgendwann platzt die ganze Geschichte eben!



Ich als Privatmann kann auch nur ausgeben was ich habe und wenn ich immer mehr Schulden mache, wachsen mir diese zwangsläufig irgendwann über den Kopf, es sei denn ich generiere ein immer höheres Einkommen um meine wachsenden Zinsen zu bezahlen. Das klappt so aber nicht, weder für mich, noch für die Staaten!


Hmm, kurz gesagt: In der Sache gebe ich dir natürlich Recht, gewichte und schlussfolgere aber etwas anders.



Den Vergleich Privatmann/Unternehmen mit einem Staat halte ich für nicht zielführend. Staaten sollte man volkswirtschaftlich betrachten, nicht betriebswirtschaftlich. Dazu passt ja auch, dass die absolute Wirtschaftssupermacht USA auch gleichzeitig die höchste Staatsverschuldung hat.



Und: Klar wäre eine antizyklische Fiskalpolitik wünschenswert (über Form und Aufbau müsste man dann aber noch sprechen), aber schwerwiegender für die aktuelle sogenannten "Schuldenkrise" finde ich die wechselseitigen Abhängigkeiten, durch die man kaum durchblickt.

Beispiel: Vermögende Privatperson (P) lässt sein Vermögen bei einer Großbank verwalten (
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. Der Staat (S) lässt über diese Großbank Anleihen ausgeben, die diese Bank dann auch selber für sich und P kauft. Der Staat wiederrum lässt verschiedene Pensionsfonds seiner Beamten bei dieser Bank verwalten. Durch deftige Fehlspekulation steht B aber kurz vorm Kollaps. Um das Vermögen von P und auch von S zu sichern, muss B gerettet werden, wodurch S weiteres Geld (Schulden) von P und B' leihen muss. Wer ist jetzt vom wem abhängiger??



Den chronisch defizitären Staatshaushalt führe ich (jedenfalls in Deutschland) vor allem auf die Steuerreduzierungen der letzten Jahrzehnte für Reiche und Großunternehmen zurück. Während die Ausgaben moderat gestiegen sind, sind gerade die Einnahmen extrem eingebrochen.



Um zu Jonnys Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich glaube einfach, dass das Thema wirklich zu komplex für die normalen 20-Uhr-Nachrichten ist und deshalb nach plausiblen einfachen Lösungen gesucht wird. Hier kann man jetzt streiten, ob die Zielgruppe kompliziertere Nachrichten nicht verdauen könnte, oder ob die Nachrichtenproduzenten ihr dies nur nicht zutrauen.

Aber es gab ja mal diese Studie, nach der die Tagesschau/-themen, Heute, etc. überflüssig ist, weil die eine Hälfte der Zuschauer die Nachrichten nur aufnehmen und geistig nicht verarbeiten können (wegen zur Kontextualisierung unabdingbaren Hintergrundkenntnissen) und die andere Hälfte der Zuschaer diese Nachrichten nicht benötigt, weil sie über diese Hintergrundkenntnisse verfügen und die vorgestellten "Nachrichten" für sie gar keine sind. Schade, dass ich den Link dazu nicht mehr habe...

Aber wie auch immer, ich schaue trotzdem gerne Nachrichten und rege mich auch immer fleißig und gerne über sie auf.
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Natürlich muß man die ganze Angelegenheit weiter fassen und ist natürlich auch nicht mit 3 Sätzen erklärt und natürlich sind die Banken mitunter auch selber Schuld das diese gerettet werden müssen, keine Frage, aber die Hauptverantwortung für einen ordentlichen Staatshaushalt sehe ich immernoch beim Staat selber.



Beispiel Deutschland. Was haben die Leute geschimpft das der Staat die Commerzbank gestützt hat. Was gab es denn aber für eine Alternative? Davon mal abgesehen das die Coba Gewinne einfährt diese aber Bilanztechnisch so "schönt" das man plötzlich minus gemacht hat und somit um die Zinszahlung herum kommt. Letzten Endes und 3 Jahre später muß man aber sehen das der Staat das meiste Geld zurückbekommen hat plus eben eine einmalige Zahlung von ich glaube 1 Mrd. €. Jetzt kann man natürlich streiten ob dieses genug ist, aber wie erwähnt hatte man letzendlich wenig andere Möglichkeiten gehabt.

Auf einem völlig anderen Blatt steht natürlich das die BRD noch massig Coba Aktien hat die tief in den roten Zahlen sind...
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Ein Angestellter hat das gesamte Einwohnermeldeverzeichnis Israels gestohlen. Es landete schließlich im Internet. Familienverhältnisse, Personalausweisnummern: Alles war online. Nun verschärft sich der Streit über die Sicherheit einer geplanten Biometrie-Datenbank.



... Mit Hilfe dieser Daten und der Auswertungs-Software Agron wären Betrug, Wahlbetrug, Fälschung und der Diebstahl fremder Identitäten ein Leichtes gewesen, so Justizbeamte. Sie vermuten, dass die Daten auch zu kriminellen Zwecken eingesetzt wurden.



http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793924,00.htmlhttp://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793924,00.html



Soviel zum ewigen Argument: Wer nichts zu verbergen hat ...





(P.S.: Interessante Diskussion führt ihr da.)
 
Euro-Krise: Russland und Japan wollen Europa retten



Wer engagiert sich für den Rettungsschirm? Überall werben Vertreter der Euro-Zone bei möglichen Geldgebern um Investititonen. China ziert sich mit festen Zusagen - aber zwei weitere Schwergewichte signalisieren guten Willen.



Spiegel Online
 
Merkel wird zur Freude des Union-Arbeitnehmerflügels noch sozialdemokratischer und bringt einen gesetzlichen Mindestlohn ins Spiel - sehr zum Ärger von dessen Antagonisten, Arbeitgeberverband und FDP.



Spiegel Online beleuchtet die schlechtbezahltesten Jobs: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,795043,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,795043,00.html



Passend dazu ein älterer Beitrag von Frontal 21 und ein

<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/EslSlaZzkp4?feature=oembed" frameborder="0"></iframe> der das Thema aus einer systemischen Perspektive angeht.
 
Jetzt offiziell: Mainzer SPD-Chef Michael Ebling will Oberbürgermeister werden



„Ich bin bereit!“ Mit diesen Worten, die ein wenig an Barack Obamas „Yes, we can“ erinnern, hat der SPD-Vorsitzende Michael Ebling beim „kleinen Parteitag“ am Donnerstagabend seinen Willen zur Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters bekannt gegeben.



Allgemeine Zeitung
 
Irgendwie fühle ich mich vera*scht, und zwar schon die ganze Zeit...




US-Papier enthüllt deutsche Euro-Fehleinschätzung


Ahnungslosigkeit und ein interessantes Politikverständnis: Als die Griechenlandkrise losbrach, war die Bundesregierung froh, den Deutschen die Wahrheit verschweigen zu können.



Man mag über Wikileaks denken, was man will. Aber das jetzt dort veröffentlichte Papier der US-Botschaft in Berlin an die Regierung in Washington erhellt auf ganz besondere Weise die deutsche Haltung zur Griechenlandkrise. Genau genommen ist es ein Dokument, das erschreckende Ahnungslosigkeit und grobe Fehleinschätzungen der deutschen Seite ebenso offenbart wie deren Politikverständnis.



[...]



Alle Aufzeichnungen aus Murphys Botschaft entstanden in den Wochen um den EU-Gipfel im Februar 2010. Damals wurde die griechische Schuldenkrise akut. Doch die Bundesregierung weigerte sich offenbar, den Ernst der Lage wahrzunehmen und die Bürger hinreichend zu informieren. Jedenfalls legen die Aufzeichnungen diesen Schluss nahe.



[...]



„Kanzlerin Merkel ist sichtlich erleichtert, dass sie ihren Bürgern jetzt noch nicht erklären muss, warum die Bundesregierung ihren Schuldenberg erhöhen muss, um die Griechen zu retten“, schreiben die US-Diplomaten.



[...]


Quelle und der (lesenswerte) Rest: http://www.welt.de/politik/article13706612/US-Papier-enthuellt-deutsche-Euro-Fehleinschaetzung.htmlhttp://www.welt.de/politik/article13706612/US-Papier-enthuellt-deutsche-Euro-Fehleinschaetzung.html
 
Nun, ob man die US Botschaft in Berlin als Verkünderin der abschließenden Wahrheit in Bezug auf diese Frage ansehen darf sollte man erst mal kritisch hinterfragen bevor man weitere Schlüsse zieht...
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Nun, ob man die US Botschaft in Berlin als Verkünderin der abschließenden Wahrheit in Bezug auf diese Frage ansehen darf sollte man erst mal kritisch hinterfragen bevor man weitere Schlüsse zieht...
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Nun ist es ja auch nicht so, dass dies US-Botschaft dokumentiert hat, um es an die Öffentlichkeit zu bringen.

Und - ehrlich gesagt - das passt für mich alles wunderbar zusammen!
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Nun ist es ja auch nicht so, dass dies US-Botschaft dokumentiert hat, um es an die Öffentlichkeit zu bringen.


In der US Botschaft sitzen nun mal Botschaftsmitarbeiter. Wenn Du denen die Kernkompetenz zutraust, den komplexen zugrundeliegenden Sachverhalt abschließend zu bewerten dann kannst Du die Kollegen dort auch als Deine Versicherungsagenten einstellen, deren Qualifikation dafür sollte eine ähnliche sein.




Und - ehrlich gesagt - das passt für mich alles wunderbar zusammen!
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Das überrascht mich nun weniger.
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