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Nummerschild -vorne- beim Motorrad?

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Seit langem geistert mir dieses Thema durch den Kopf. Bis heute konnte mir keiner diese Frage beantworten.



Wieso müssen Motorradfahrer keine Nummernschildner vorne am Motorad montieren?



Ich wurde mal in einer 30 Zone von einem Motarad überholt. Ich habe mich total geärgert. Ich würde geblitzt werden, dieser Motorradfahrer nicht. Das kann doch nicht sein. Er hatte bestimmt 90 km/h auf dem Tacho! Wahnsinn!



Immerwieder hört man von Unfällen. Auf Bundesstraßen sieht man oft Rasser mit dem Motorrad!



Falls die Polizei nicht gerader mit der Pistole lasert, haben die doch immer Glück und können weiter rassen. Die Autofahrer dagegen müssen blechen! Frechheit!



Der Staat führt doch nur wirre Dinge ein! z.B. Umweltschutzplakete etc.

Aber ein Nummernschild vorne am Motorrad nicht!



Nichts gegen anständige Motorafahrer.



Was sagt ihr dazu? Sollte am Motorrad vorne ein Nummernschild?



Für mich ein eindeutiges: JA!!
 
nein, weil sonst jedes motorrad der welt umgerüstet werden müsste. noch dazu dürfte es bei einem motorrad sicherlich probleme. wo willst du so ein kennzeichen anbringen? noch dazu in einem winkel, der blitzen erlaubt. am motorrad ist ja nicht wirklich viel platz.

ich frage mich auch, warum fahrradfahrer kein kennzeichen brauchen...
 
Das mit dem Fahrradfahrer kannst dir sparen!



Irgendwo vorne ein kleines Kennzeichen sollte kein Problem sein!

Großes umrüsten! Man, man, man!



Ist so! Fas nur Raser auf den Straßen!



Da muß was passieren!
 
dahat er schon Recht, irgendwie.



Nur gibt es halt das angesprochene 2Platzproblem".



Dem könnte man jedoch abhilfen, wenn man eine Art Barcode vorne montiert.

Die Polizei könnte den dann auslesen.



ja, das wäre eine Idee. Das wäre meine Idee!
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Ich bin selber Motorradfahrer und wäre für eine Möglichkeit, ein Fahrzeug von vorne zu erfassen.

Aber kein Nummernschild, das stört nur und sieht bescheuert aus!

Motorräder werden immer windschnittiger und dann nageln wir mal ein Blechschild vorne dran.
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Es ist richtig, dass viele es als Freibrief sehen, von vorne nicht geblitzt werden zu können.

Irgend etwas muss man dagegen tun, aber was?

Mehr Video-Motorräder einsetzen und Anlagen die von vorne und von hinten blitzen. (ist mir selber schon zum Verhängnis geworden)
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Jo so sehe ich es auch, wenn man eine Möglichkeit finden würde das Bike per Laser zu erfassen o.ä. wäre es bestens. Aber wenn ich mir jetzt nen Nummernschild an der Nase von ner GSXR vorstelle stellen sich mir die Haare zu Berge.



Viele Maschinen haben vorne auch gar keinen Platz um ein Nummernschild anzubringen. Außer Scheinwerfer, Reifen und nen bissle Schutzblech ist da nicht mehr.



Also dann lieber wie oben beschrieben mehr Anlagen die von Vorne und von hinten blitzen.
 
Das mit dem Fahrradfahrer kannst dir sparen!


Ich bin auch schon mit dem Fahrrade geblitzt worden, so ist das nicht!



Das erfassen von Motorrädern ist einfach schwierig, am einfachsten geht das wohl noch mit Blitzern die auch das Hinterteil fotografieren oder eben über Kontrollen an einschlägigen Stellen an denen oft und gerne am Gas gezogen wird.



Barcode scannen ist relativ unmöglich, machbar wäre eine rfid erkennung an jedem fahrzeug, dazu braucht es nichtmal eines großen umbaus, einfach ein anderes kennzeichen. allerdings müsste jeder blitzer auch auf diese technik umgerüstet werden
 
Also einem Motorrad vorne ein Nummernschild zu verpassen, halte ich für Blödsinn.



Bin selbst begeisterter Motorradfahrer und mir fehlt jegliche Phantasie, wie so ein Nummernschild aussehen sollte und wie das überhaupt vorne am Motorrad befestigt werden sollte. Dies würde auch nicht die Lösung des "Problems" darstellen. Um einige - zugegebenermaßen - schwachsinnige Mopedfahrer zu erwischen, ist das wohl die unpraktikabelste Lösung, die es gibt.



Wichtig ist vor allen Dingen, die Fakten zu kennen:



Der weit überwiegende Teil der Motorradfahrer fährt anständig - sprich im Rahmen der Verkehrsvorschriften (dies gilt wohl auch für Autofahrer).

Dass Motorradfahrer demnach generell als Raser abgestempelt werden, ist Schwachsinn.

Die kleinere Silhouette, das im Vergleich zu einem PKW erheblich bessere Beschleunigungsvermögen und die generell höhere Lautstärke eines Mopeds, führen oftmals zu der falschen Annahme höherer Geschwindigkeiten eines Motorrads.

Bei mehr als 2/3 aller Begegnungsunfälle zwischen PKW und Motorrad tragen die PKW-Fahrer die Schuld.

Es gibt keine nachweisbaren Zusammenhänge zwischen Leistung des Motorrads und Unfallhäufigkeit, sondern lediglich einen deutlichen Zusammenhang zwischen Lebensalter und Unfallhäufigkeit. Dementsprechend ist die Gruppe derer bis 25 Jahre überproportional an Unfällen beteiligt. Dies gilt im Übrigen auch für PKW's. Ein etwas anders laufender Trend zeichnet sich durch Motorradneueinsteiger jenseits der 40 ab (gilt aber nicht für mich, da ich seit meinem 16. Lebensjahr mit motorisierten Zweirädern unterwegs bin).



Also Motorradfahrer generell unter "Raserverdacht" zu stellen, ist nicht haltbar.



Was die Geschwindigkeitskontrollen betrifft, ist es auch kein Problem, ob Motorräder auch vorne ein Kennzeichen haben oder nicht. In der Regel steht so ein Überwachungsgerät ja nicht alleine in der Gegend herum, sondern wird durch Beamte überwacht. So kann auch bei einem Frontfoto von einem Motorrad das Kennzeichen abgelesen werden. Ein Freifahrtschein ist das fehlende Kennzeichen mit Sicherheit nicht. Ich halte solche Vorschläge eher für einen Beitrag zur "Neiddiskussion": Die meisten, die bei einem Verkehrsverstoß erwischt wurden, ärgern sich darüber, dass es anderen nicht genauso geht. Nicht das eigene Fehlverhalten steht im Vordergrund, sondern das der anderen. Ganz beliebter Hinweis an die Verkehrsüberwachungskräfte: "Würdet ihr euch lieber mal um die richtigen Verbrecher kümmern!" Toll!



Tempo-30-Zonen halte ich generell für problematisch. Ich wohne mitten in einer solchen Zone. Ich empfinde es auch nicht als störend, wenn ich - egal, ob auf dem Moped oder im Auto - mit 30-35 km/h hier durch fahre. Der Zeitverlust ist absolut lächerlich. Allerdings fällt mir dann immer wieder auf, dass ich damit wohl einige zur Weißglut bringe. Dafür habe ich generell kein Verständnis, da ich gerade in dieser Zone täglich an einer Schule und einem Kindergarten vorbeifahre.
 
Vor allem die Begründung des Threaderöffners...ich muss zahlen, also sollen DIE es auch!!!! Das Sicherheitsargument würde mich weitaus mehr überzeugen, stattdessen wieder dieses Fingerzeigen auf andere.



Und mit 90 ist der sicher nicht an dir vorbei, DOINK. Du kannst ein Motorrad auch mit 45 klingen lassen, als hättest du 110 drauf.
 
@ redskin



Sicherlich gibt es bei den Bikern genauso viele Raser wie auch bei den Autofahrern.

Nur ist das Risiko als Motorradfahrer erwischt zu werden, doch deutlich geringer!

Wird man von einem fest aufgebauten Standblitzer erwischt, dann hat das keine Konsequenzen, vorausgesetzt es sind Einzelfälle und keine gravierende Verstöße.

Es geht auch mir so, dass ich in einer Autobahnbaustelle schneller fahre, als ich es mit dem Auto tun würde, in der Gewissheit, dass die Gefahr erwischt zu werden relativ gering ist.

Und ich zähle mich bestimmt nicht zu den Rasern, aus dem Alter bin ich mittlerweile raus!
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In Italien und der Schweiz haben Motorräder auf dem vorderen Schutzblech links und rechts Nummernschilder - oder hatten zumindest - meine ich mal...
 
Noch ein wichtiger Aspekt für diese Diskussion:



Das Kennzeichen, egal ob am Auto oder Motorrad bzw. hinten oder vorne, dient dazu, den Halter des Fahrzeugs zu ermitteln. Der muss ja nicht unbedingt deckungsgleich mit dem Fahrer zum Tatzeitpunkt sein. Wenn also ein Auto von vorne schön mit Kennzeichen geblitzt worden ist, der Fahrer aber aus irgendwelchen Gründen nicht zu identifizieren ist, wird's auch nichts mit einem Bußgeld. Ich frage mich, wie man einen total vermummten Motorradfahrer, der möglicherweise von vorne und auch noch mit Kennzeichen fotografiert wurde, zweifelsfrei identifizieren will. Das Kennzeichen selbst ist somit nur ein kleiner Baustein in der "Beweiskette" die zum Täter führt.
 
Barcode scannen ist relativ unmöglich,


Da unterschätz mal die Möglichkeiten von Barcodescannern nicht. Die Informationsmenge ist doch sehr gering, die im Barcode stehen müßte (Nur 8 Zeichen).



Aber im Sinne der Verkehrserziehung gibts immer noch die einfachste Möglichkeit: Sofort anhalten!

Ich sage das aus eigener Erfahrung: Sofort angehalten zu werden ist erheblich sinnvoller als 4 Wochen später ein Briefchen zu bekommen.



Mit Videoaufnahme parallel dürfte es dann auch rechtlich kein Problem geben. Und das Problem mit dem Halter stellt sich auch nicht, weil man ja den Fahrer sofort hat.

Und da ja Radarkontrollen bekanntlich AUSSCHLIESSLICH an Stellen gemacht werden, wo ein hohes Gefahrpotential besteht, sollte die Polizei auch genügend Personal haben ...
 
@pelzerkrischer:



Im Sinne der Verkehrserziehung und der Beweisführung ist das direkte Anhalten die beste Alternative.



Dass Radarkontrollen an Unfallschwerpunkten bzw. an besonders gefährlichen Punkten gemacht werden, kann ich - soweit es sich um durch die Polizei durchgeführte Kontrollen handelt - nur bestätigen. Etwas anders sieht es aus, wo Kommunen auch für Geschwindigkeitskontrollen zuständig sind (und somit auch die Einnahmen aus entsprechenden Verstößen kassieren).
 
Da unterschätz mal die Möglichkeiten von Barcodescannern nicht. Die Informationsmenge ist doch sehr gering, die im Barcode stehen müßte (Nur 8 Zeichen).


Richtig, die Daten sind gering aber, der Barcode darf nicht verschmutzt sein, der Barcode muss in einem bestimmten Abstand und Winkel vom Scanner erfasst werden und das zur Not auch bei über 200 km/h. Und das wird mit einem Barcode-Scanner problematisch. Da gibt es zu viel Risiko, dass dir wieder einer durch die Lappen geht.

Dann lieber in das Kennzeichen einen RFID-Chip einbauen, das wird schon gemacht um zu kontrollieren ob ein Fahrer z.B. eine City-Maut in bestimmten Städten bezahlt hat. Das System ließe sich auch in Deutschland einbauen, wird ein Motorradfahrer geblitzt erkennt das Kontrollgerät welcher RFID und welches Motorrad somit gerade geblitzt worden sind.

Aber wie ich Deutschland kenne gibt es da wieder große Sicherheitsbedenken bzgl. des Datenschutzes
 
@ Redskin



Wieso Neid? Ich bin seit über 3 Jahren nicht mehr geblitzt worden! Ich finde, hier würde es sich nur um ausgleichende Gerechtigkeit handeln. Da brauchen wir uns nicht streiten!



Ob es jetzt blöd aussieht, ist erstmal gar nicht relevant. Die Gesundheit seht im Vordergrund!



Klar das du das negativ auffasst, da du ja selbst Motorrad fährst! Du fühlst dich angegriffen und redest nur zu deinen Gunsten! Ja, kein Nummernschild. Das sieht blöd aus und kostet wahrscheinlich wieder Geld! Und macht Arbeit.



Man sieht natürlich auch, gerade in Kurven, immerwieder Kreuze von verunglückten Motorradfahrer die einfach zu schnell gefahren sind und wort wörtlich die Kurve nicht mehr gepackt haben. Vorsichtig, Ironie
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Ob ein Motoradfahrer vermummt geblitzt wird und keine Beweise vorliegen spielt doch keine Rolle. Völliger Schwachsinn! Der Halter des Bikes sollte zuerst zur Rechenschaft gezogen werden! Der wahre Fahrer wird sich schon noch später rausstellen.

Nicht das jetzt jeder Autofahrer auf die Idee kommt, mit einer Sturmmaske zu fahren um ja nicht als Raser identifieziert zu werden.



Ich sage nichts gegen anständige Motorradfahrer. Aber jedes Motorrad sollte auch irgendwie von vorne erkennbar sein.
 
@ Redskin


Wieso Neid? Ich bin seit über 3 Jahren nicht mehr geblitzt worden! Ich finde, hier würde es sich nur um ausgleichende Gerechtigkeit handeln. Da brauchen wir uns nicht streiten!


Neid war jetzt nicht auf dich bezogen. Allerdings ist das Geheule bei jedem, der gerade mal erwischt wurde, in der Regel recht groß. Und dann mit dem Finger auf andere zu zeigen, hilft auch nicht weiter.




Ob es jetzt blöd aussieht, ist erstmal gar nicht relevant. Die Gesundheit seht im Vordergrund!


Da mir meine Gesundheit an und für sich sehr wichtig ist, habe ich es - ohne ein Nummernschild vorne ans Motorrad zu pappen - inzwischen auf 32 unfallfreie (!) Jahre gebracht.



Es ist auch keine Frage des Blöd-Aussehens, sondern eine schon rein technisch nicht lösbare Aufgabe. Jedenfalls ein Nummernschild in der bisherigen Form lässt sich an einem Motorrad nicht so anbringen, ohne dass die Funktion (zum Beispiel Vorderradfederung) eingeschränkt wäre.






Klar das du das negativ auffasst, da du ja selbst Motorrad fährst! Du fühlst dich angegriffen und redest nur zu deinen Gunsten! Ja, kein Nummernschild. Das sieht blöd aus und kostet wahrscheinlich wieder Geld! Und macht Arbeit.


Natürlich sehe ich das aus meiner Sicht! Nämlich aus meiner Sicht als Motorradfahrer, aber auch als Fußgänger, Autofahrer, Fahrradfahrer usw. Erstaunlicherweise bewege ich mich im Straßenverkehr auch anders fort, als ausschließlich mit dem Motorrad.




Man sieht natürlich auch, gerade in Kurven, immerwieder Kreuze von verunglückten Motorradfahrer die einfach zu schnell gefahren sind und wort wörtlich die Kurve nicht mehr gepackt haben.


Ob die Anzahl der Kreuze, die irgendwo rumstehen, auch nur einen halbwegs haltbaren und vernünftigen Rückschluss auf die tatsächliche Unfallursache oder gar auf das entsprechende Gefährt zulassen, lasse ich jetzt einfach mal so dahingestellt. Jedenfalls bringt man es auch auf dem Motorrad fertig, mit 30 km/h (also einer nicht allzu großen Geschwindkeit) von der Straße zu rauschen. Im Übrigen steht nicht jedes Kreuz am Straßenrand für einen verunglückten Motorradfahrer.



Per se wende ich mich gegen das gängige Vorurteil des "rasenden Motorradfahrers". Dies ist mit Sicherheit auch z. T. auf die Unfallstatistik und ihre Grundlagen zurückzuführen und betrifft somit auch die Autofahrer. "Unangepasste Geschwindigkeit" - so wird das Ganze erfasst - bedeutet nicht gleich Raserei. Das können im Einzelfall Geschwindkeiten in der Nähe von Schrittgeschwindigkeit sein. Nur im konkreten Fall war auch das u. U. zu schnell.




Ob ein Motoradfahrer vermummt geblitzt wird und keine Beweise vorliegen spielt doch keine Rolle. Völliger Schwachsinn! Der Halter des Bikes sollte zuerst zur Rechenschaft gezogen werden! Der wahre Fahrer wird sich schon noch später rausstellen.
Nicht das jetzt jeder Autofahrer auf die Idee kommt, mit einer Sturmmaske zu fahren um ja nicht als Raser identifieziert zu werden.



Ich sage nichts gegen anständige Motorradfahrer. Aber jedes Motorrad sollte auch irgendwie von vorne erkennbar sein.


Keine Panik! In mir findest du einen vehementen Verfechter des Rechtsstaats! Insoweit ist es gerade alles anderer als "völliger Schwachsinn", dass ich von der Staatsgewalt verlange, dass sie im Einzelfall unrechtmäßiges Tun konkret beweisen kann. Alles andere wäre Willkür. Nicht mehr und nicht weniger. Das gilt im Übrigen für alle - nicht nur für Verkehrsteilnehmer. Eine Halterhaftung - die ja auch gar keine Haftung für das eigentliche Delikt ist - kann insoweit immer nur eine Ausnahme sein. Für den Geschwindigkeitsverstoß kann immer nur derjenige bestraft werden, der ihn auch konkret begangen hat. Der Halter würde deshalb auch nicht für schnelles Fahren bestraft, sondern für den Umstand, dass er sich eventuell nicht mehr erinnert, wer zur Tatzeit gefahren ist.



Sei's drum. Soweit ich mich richtig erinnere, hat ja dieses Kennzeichenthema irgendein gelangweilter Politiker zum Stopfen des Sommerlochs ausgegraben. Ist halt wie immer. Saisonal bedingt, sind halt im Moment die hirnlosen, durch die Landschaft rasenden Motorradfahrer dran. Das wird auch in diesem Jahr spätestens pünktlich mit der Wintersaison, also wenn dann wieder auf besoffene und den Berg runterrasende Ski- und Snowboarder umgeschwenkt wird. Business as usual...
 
@ Redskin



Jeder sieht es aus seiner Sicht. Ich akzeptiere deine Meinung und seh dich jetzt mal als anständigen Fahrer an. Nicht jeder rast! Kein Thema... Aber sehr viele! Es gibt wie immer, beide Seiten davon!



Aber wo ist die Gerichtigkeit? Ein Auto (nicht ich) wird in einer Tempozone 30 mit 40 geblitzt! Muß 20 Mäuse bezahlen. Ein Motoradfahrer fährt 5 Minuten später durch die Raderkontrolle mit 50 km/h und ihm passiert nichts.



Das hat nichts mit Neid zu tun (wie schon gesagt, hab ich schon seit ca. 3 Jahren nichts mehr bezahlt)! Nur gerecht ist da einfach nicht!



Ich spreche jetzt mal für alle Autofahrer
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Das Problem ist doch einfach das, dass du auch wenn du das Motorrad identifiziert hast durch das Nummernschild, noch lange nicht weißt wer gefahren ist. Daher gibt es ja auch in Deutschland kaum Blitzer, die von hinten blitzen. Es gibt halt in Deutschland keine Knöllchen für zu schnelles fahren für den Halter des Fahrzeugs.
 
@doink
wie möchtest du denn Motorradfahrer identifizieren?


Das ist doch erstmal Nebensache! Wenn der Halter seinen Hobel ausleiht etc. ist er selbst schuld. Dann bekommt er den Brief und kann es dann mit dem tatsächlichen Fahrer klären.



Wer leiht schon seine Maschine aus? Ich kenne auch welche, die würden das nie tun!



Und wie oben schon erwähnt! Ich setzt mir von meiner BW-Zeit eine Sturmmaske oder ABC-Maske auf! Dann bin auch ich im Auto nicht mehr zu identifizieren!
 
Wenn du als Halter keinen Fahrer benennen willst oder kannst, dann bekommst du die Auflage ein Fahrtenbuch zu führen.

Spätestens, wenn du das nächste mal erwischt wirst, gibt es keine Ausreden mehr, denn es steht im Buch, wer, wann, wohin gefahren ist.

Und wird das Buch nicht ordentlich geführt, dann bist du als Halter des Fahrzeugs fällig.

So einfach ist das!



Einen Kumpel von mir, hat dieses Schicksal ereilt!
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Das hat nichts mit Neid zu tun (wie schon gesagt, hab ich schon seit ca. 3 Jahren nichts mehr bezahlt)! Nur gerecht ist da einfach nicht!



Ich spreche jetzt mal für alle Autofahrer
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Mal davon abgesehen, dass es diese Form von Gerechtigkeit, wie du sie dir vorstellst, nirgendwo gibt und auch nicht geben kann. Dies würde in letzte Konsequenz bedeuten, dass Gerechtigkeit nur dann herrschen würde, wenn sämtliche Gesetzesübertretungen zu jeder Zeit und an jedem Ort bestraft werden würden. Das wird in der Praxis scheitern!
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Du kannst dich ja auch beispielsweise darüber grün und blau ärgern, wenn du einen Autofahrer siehst, der mit weit überhöhter Geschwindigkeit genau an der Stelle vorbeifährt, wo du beispielsweise erst gestern einen Strafzettel kassiert hast. Nur steht da heute halt kein Blitzer. Trotzdem halte ich das für gerecht. Denn jeder erhält - wenn man es ihm nachweisen kann - die gleiche Bestrafung.



Wie ist eigentlich dein Gerechtigkeitsempfinden bei Streckensperrungen ausschließlich für Motorradfahrer? Ich kann dir jede Menge Strecken aufzählen, die für Motorräger mehr oder minder gesperrt sind. Die Standardbegründung sind immer die Unfälle. Hast du aber schon jemals von einer Streckensperrung für PKW's gehört, und zwar an den Stellen, wo halt besonders viele Autos in Unfälle verwickelt sind? Also ich nicht. Und wie sieht es da mit Gerechtigkeit aus?
 
@ Redskin



Sorry, das sind jetzt Ausreden... Fakt ist, dass Autofahrer auf jeden Fall öfter im Nachteil sind als Motorradfahrer.



Ich kenne keine Straße, die für Motorradfahrer verboten sind! Das kann ich leider nicht als Argument zählen lassen!
 
@ Redskin



Ok. Es wird vielleicht welche geben! Aber diese halten sich in den Städten bzw. in den Umgebungen doch sehr in Grenzen!
 
@ Redskin


Sorry, das sind jetzt Ausreden... Fakt ist, dass Autofahrer auf jeden Fall öfter im Nachteil sind als Motorradfahrer.



Ich kenne keine Straße, die für Motorradfahrer verboten sind! Das kann ich leider nicht als Argument zählen lassen!


Die Gerechtigkeit ist wieder hergestellt, da auch du Motorradfahrer werden darfst.



Sehr viele rasen...wenn ich das schon wieder höre. Das sind echt nur Meinungen...beleg mal mit Fakten, dass Motorradfahrer in x von 1000 Fällen gerechnet, öfter Schuld am Tod anderer Verkehrsteilnehmer tragen, als Autofahrer.
 
Man sieht natürlich auch, gerade in Kurven, immerwieder Kreuze von verunglückten Motorradfahrer die einfach zu schnell gefahren sind..


Und das sollen das Nummernschilder an der Front des Motorrads verhindern? Ist ein bissel sehr leichtgläubig. Ich hab auch noch keinen Blitzer in einer Kurve stehen sehen - von daher hat die Unfallzahl von Motorradfahrer wohl eher weniger was damit zu tun, ob Nummernschild ja oder nein...



Btw: Ich bin gegen die Nummernschilder am Motorrad. Nicht weil es vielleicht scheiße aussieht, oder ähnlich, aber es gibt Maschinen das ist es schier unmöglich ein Nummernschild anzubringen. Ich bewege mich zwar lieber auf vier Rädern, aber wenn ich die Maschine meiner Freundin sehe, wüßte ich net wie das auch nur annähern funtionieren soll...
 
Das ist doch erstmal Nebensache! Wenn der Halter seinen Hobel ausleiht etc. ist er selbst schuld. Dann bekommt er den Brief und kann es dann mit dem tatsächlichen Fahrer klären.


Wer leiht schon seine Maschine aus? Ich kenne auch welche, die würden das nie tun!



Und wie oben schon erwähnt! Ich setzt mir von meiner BW-Zeit eine Sturmmaske oder ABC-Maske auf! Dann bin auch ich im Auto nicht mehr zu identifizieren!




Meine Schwester macht Ausbildung zur Beamtin, dort waren sie auf der Bußgeldstelle, die haben ihnen erklärt, wenn man das Gesicht des Fahrers nicht richtig erkennen kann (Sonnenbrille, Mütze, Kopftuch, Sonnenschutz usw.) wird kein Bussgeldbescheid verschickt. Der Fahrer kann nämlich nicht zweifelsfrei ermittelt werden und somit wird erst gar kein Bescheid verschickt.
 
Meine Schwester macht Ausbildung zur Beamtin, dort waren sie auf der Bußgeldstelle, die haben ihnen erklärt, wenn man das Gesicht des Fahrers nicht richtig erkennen kann (Sonnenbrille, Mütze, Kopftuch, Sonnenschutz usw.) wird kein Bussgeldbescheid verschickt. Der Fahrer kann nämlich nicht zweifelsfrei ermittelt werden und somit wird erst gar kein Bescheid verschickt.


Das gilt vielleicht bei harmlosen Situationen, bei groben Verstößen kannst du dir sicher sein, das der Bescheid rausgeht.
 
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