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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Was da in Hessen abgeht ist ein Skandal sondergleichen. Da wurde versucht Menschenleben zu zerstören.


Ist es vorstellbar, dass Koch nicht informiert wurde?



Nein, ein Ministerpräsident schwebt nicht über solchen Dingen, er ist der bestinformierte Mann des Landes, ihm wird alles vorgelegt. Er hätte handeln müssen. Man kann den Fall gar nicht dramatisch genug sehen: Da sollten vier Menschen den bürgerlichen Tod sterben, persönlich vernichtet werden. Weimar und Koch können nicht so tun, als ob ihnen das nicht glasklar gewesen wäre. Dieser Gutachter hatte ein Gefälligkeitsgutachten zu erstellen. Selbst wenn Weimar und Koch das leugnen, trifft sie die Schuld dafür. Der Rücktritt von Koch und Weimar ist unumgänglich, wenn Verantwortung in Hessen noch irgendeinen Sinn haben soll.



http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/die_steuerfahnder_affaere/?em_cnt=2130836&http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/die_steuerfahnder_affaere/?em_cnt=2130836&



Wundert mich, dass der Spiegel dazu noch keinen Titel gebracht hat.


Mich nicht. Wir werden nicht nur von den Politikern, sondern auch von den Medien nach Strich und Faden belogen und manipuliert. Dieser Fall hätte jeden Tag in die Schlagzeilen gehört, bis das Unrecht beseitigt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden wären. Der KGB lässt grüßen. Dort war es an der Tagesordnung, Kritiker für geistesgestört zu erklä ren und in Verbannung zu schicken.
 
habe jetzt nur die überschrift gelesen, aber wirklich erschreckend! oO man kann doch nicht leute die ihren job machen (und das allem anschein nach auch noch sehr gut) so fertig machen, nur weil es einem nicht passt...haben die in hessen den könig martin I. der leute demütigt an den pranger stellt und wohlmöglich dadurch ihr leben zerstört?!
 
l



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,668759,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,668759,00.html

Schwarz-Gelb zankt um höhere Sozialbeiträge





Finanzminister Schäuble muss das Milliardenloch im Haushalt stopfen - aber wie? Höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung lehnen Politiker von Union und FDP vehement ab. Auch Opposition und Arbeitgeber sind gegen solche Pläne.





Jetzt gehts los! Nachdem ich schon nix vom Wachstumsbeschleunigungsgesetzt habe, soll ich nun dieses Geschenk für andere auch noch finanzieren. Von den Banker Boni ganz zu schweigen.

Hoffentlich überlebe ich diese 4 Jahre.
 
Schwarz-gelbe Mehrheit schmilzt

Carstensen regiert künftig auf dünnem Eis





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Die Neuauszählung bestätigte Unregelmäßigkeiten im Wahlbezirk Husum 3.



Vier Monate nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein wird die Drei-Stimmen-Mehrheit der schwarz-gelben Koalition auf eine schrumpfen. Dies ergab eine Stimmen-Nachzählung, die der Landeswahlausschuss am Freitag für den Wahlbezirk Husum 3 vornahm. Demnach wurden bei der Landtagswahl am 27. September 2009 für die Linke 41 Zweitstimmen abgegeben - am Wahlabend waren jedoch nur neun gezählt worden. Dies teilte Landeswahlleiterin Manuela Söller-Winkler nach zwei Neuauszählungen der 929 abgegebenen Stimmzettel mit. Wenn der Landtag in der nächsten Woche die Korrektur formal bestätigt, geht das letzte der 95 Mandate von der FDP auf die Linke über.

Bei der Neuauszählung seien "tatsächlich Unregelmäßigkeiten" festgestellt worden, sagte Söller-Winkler. Außerdem seien noch minimale Änderungen bei der Stimmenzahl für den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) und die Freien Wähler vorgenommen worden. Über Gründe für die Fehler wolle sie nicht spekulieren, meinte die Wahlleiterin.

"Einmalig in Deutschland"



Landtagspräsident Torsten Geerdts (CDU) sprach angesichts der 32 ungezählten Stimmen von einem "erheblichen Unterschied". "Ich denke, es ist ziemlich einmalig in Deutschland, dass so etwas passiert."





Carstensen "ohne Sorge"



Damit steigt die Abgeordnetenzahl der Linken auf sechs, während sie bei den Liberalen auf 14 sinkt. Opfer der Neuauszählung ist die FDP-Abgeordnete Christina Musculus-Stahnke. Sie muss ihren Sitz für Björn Thoroe (Die Linke) räumen, wenn die neue Sitzverteilung offiziell wird. Dann hat die Koalition unter der Führung von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) im Landtag nur noch die Minimalmehrheit von einer Stimme. "Unsere Arbeit wird sich dadurch nicht verändern", sagte Carstensen. Mit der FDP habe die CDU einen guten Koalitionspartner, die knappe Mehrheit schweiße zusammen. "Ich habe wenig Sorgen", meinte der Ministerpräsident.

Trotz des Mandatsverlustes äußerte sich auch die FDP zuversichtlich. "Das schwarz-gelbe Bündnis ist stabil und wird auch in Zukunft geschlossen auftreten", sagte die stellvertretende Fraktionschefin Katharina Loedige.

Dickes Risiko bei dünner Mehrheit



Dennoch könnte es bei einer Ein-Sitz-Mehrheit für die Koalition eng werden, denn die Mandatsverteilung ist nach wie vor umstritten. Sollte ein CDU-Abgeordneter ausscheiden, dürfte möglicherweise kein anderer Christdemokrat nachrücken. So sieht es der wissenschaftliche Dienst des Landtags. Hintergrund der Frage ist, dass CDU und FDP nur aufgrund von Überhangmandaten regieren können. Es sind aber nur acht CDU-Mandate durch Ausgleichsmandate "gedeckt".

Die Landeswahlleiterin Söller-Winkler dagegen hält ein Nachrücken für möglich. "Das ist eine sehr spannende Rechtsfrage, die wahrscheinlich vom Landesverfassungsgericht zu entscheiden ist."

Opposition mit Entscheidung zufrieden



Die Opposition sieht die Regierung in Zukunft deutlich geschwächt. "Nun wird die schwarz-gelbe Koalition noch hinfälliger", sagte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. Laut der Grünen-Landesvorsitzenden Marlene Löhr wird das Parlament durch die knappe Regierungsmehrheit aufgewertet. Die Linke zeigte sich zufrieden. "Zum Glück hat der Kontrollmechanismus gegriffen, der im Landeswahlgesetz vorgeschrieben ist", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Uli Schippels.

Gravierende Abweichungen bei Zweitstimmen



Der Innen- und Rechtsausschuss des Landtages hatte im Zuge der Wahlprüfung die Nachzählung der 928 Stimmen aus dem Husumer Wahlbezirk beschlossen. Dort waren der Linken nach der Wahl auffällig wenig Zweitstimmen zugeordnet worden. Ihr fehlten lediglich vier Stimmen für ein sechstes Landtagsmandat.

Zudem wurde die Stimmauszählung nach Angaben der Landeswahlleiterin nicht ordnungsgemäß protokolliert. In dem umstrittenen Wahlbezirk hatte die Linke 47 Zweitstimmen für den Bundestag bekommen, aber nur neun für den Landtag. Solche gravierenden Abweichungen hatte es in anderen Wahlbezirken nicht gegeben.

Stand: 22.01.2010 16:25




quelle: ndr.de
 
Hey, soeben wurde der Atomausstieg endgültig gekippt... Diese Wi.... schhön ihrem Klientel das Geld in den Arsch pumpen und kein Stück an die Zukunft denken... Danke an alle die diese Idioten gewählt haben!!!!
 
Kann man irgendwo erfahren, wieviel die Atom- und Energielobby an die Koalition gespendet hat?


Man munkelt, dass es diesen Sommer zwei neue Sorten Mövenpick-Eis gibt. Uran am Stiel und Meilernogger, außen grau, innen grün. Aber wie vertraulich meine Quellen da sind, keine Ahnung.
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Wie wollten die Koalitionäre allen voran unser Aussenminister Ihre Steuer Utopie (oder besser Idiotie) nochmal finanzieren? War da nicht die Rede von Sparen und Bürokratieabbau???



Stellenpläne der Bundesregierung

Steuerzahlerbund entsetzt über Bürokratieausbau




Die Bundesregierung macht Rekordschulden - trotzdem will sie mehr als 1000 neue Stellen in Ministerien schaffen. Der Bund der Steuerzahler reagiert empört: Nach seinen Berechnungen könnte Berlin sogar 1,7 Milliarden Euro bei den Personalkosten einsparen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,675361,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,675361,00.html
 
FDP in der letzten Umfrage bei 8%...nach 14,6% bei der Wahl im letzten Jahr. Und wieder stellt sich die Frage: Wer hat die eigentlich gewählt und warum? Deren Klientel machen doch nur höchstens 10% aus, von denen wiederum 75% so klug sein sollten, dass sie so Hanseln nicht wählen.
 
Ein Teil hat sie gewählt, weil sie die "Wirtschaftskompetenz" haben und wir ne Krise haben... ein Teil hat sie gewählt, weil sie Steuersenkungen versprochen haben... ein Teil, weil der Guido so sympathisch jugendlich rüberkommt... und ein anderer Teil hat die FDP gewählt, weil sie die Spasspartei sind...
 
Ein Teil hat sie gewählt, weil sie die "Wirtschaftskompetenz" haben und wir ne Krise haben... ein Teil hat sie gewählt, weil sie Steuersenkungen versprochen haben... ein Teil, weil der Guido so sympathisch jugendlich rüberkommt... und ein anderer Teil hat die FDP gewählt, weil sie die Spasspartei sind...
Und ein Teil wählt sie vielleicht, weil Liberalismus auch im 21. Jahrhundert seine Relevanz nicht verloren hat und man gerne eine Antwort darauf hätte, wie die Freiheit des Einzelnen mit der Verantwortung für das Ganze verknüpft werden kann.

Gut, darauf mag die FDP gerade keine sonderlich gute Antwort geben, aber das Gebashe hier ist ja teilweise wirklich nicht zu ertragen. Jede Einführung in die Empirische Wahlforschung zeigt mögliche Gründe dafür auf, FDP zu wählen. Nur hier scheint es so, als ob nur Schwachmaten die Truppe wählen würden.

Und das klingt sogar bei denen durch, die ansonsten einen ziemlich gepflegten Diskussionsstil führen. Warum nur?
 
Weil Liberalismus in allen Ehren an sich eine gute Sache ist, der Wirtschaftsliberalismus der FDP aber eine andere... Ausserdem haben sehr viele die FDP aus Gründen gewählt, die mit ein wenig nachdenken als bloßes Wahlversprechen hätte geoutet werden können. Und viele, die die FDP gewählt haben werden selbst von diesen Versprechen wenig bis garnichts haben. Sie haben also ein Programm gewählt was für sie insgesamt nur nachteilig ist...

Wie Jonny es sagte, es gibt einen kleinen Teil der Bevölkerung für die das Wahlprogramm der FDP wirklich Sinn macht, aber dieser Teil reicht nicht für 15% aus... der Rest der auf die nun wirklich durchsichtige und Platte Rethorik von Vizewelle reingefallen ist kann man zu den von Dir erwähnten Schwachmaten zählen... und das ist scheinbar ein erschreckend hoher Teil, der sich jetzt bewusst wird was sie eigentlich gewählt haben... In 3 Monaten fast 40% seiner Stimmen zu verlieren ist schon eine Leistung!
 
Ich zitiere einen Artikel bei welt.de:





Das Urteil fällt vernichtend aus. „Streit und Misstrauen“ präge die Arbeit der neuen Regierung, heißt es im „Focus“. „Harmonie als Ausnahme – in der Regel läuft nichts richtig rund“, konstatiert die „Welt am Sonntag“. Und der „Stern“ höhnt: „Von einer Wende ist jedenfalls nichts zu bemerken.“





Habt ihr es erkannt? Genau diese Kommentare gab es 1999 nach 100 Tage Schröder Regierung
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Ansonsten sollte man wirklich nicht die Anzahl an Wähler kleinreden, die die FDP wegen dem Liberalismus an sich wählt. Irgendwie finde ich es ziemlich übel, dass ich mich als FDP Mitglied nach lesen in diesem Thread immer als riesen großes Arschloch fühlen muss.

Zur Politik von ihr möchte ich mich jedoch selbst nicht äußern, da ich von der Regierung und der FDP in der Regierung selbst sehr enttäuscht bin.





Edit: achja hier ist der ganze Artikel: http://www.welt.de/politik/deutschl...Tage-Was-Schwarz-Gelb-und-Rot-Gruen-eint.htmlhttp://www.welt.de/politik/deutschland/article6249025/100-Tage-Was-Schwarz-Gelb-und-Rot-Gruen-eint.html
 
Aber so schlechte Umfragewerte wie jetzt hatte Rot-Grün nicht. Naja, vielleicht wurden bei der Wahlumfrage auch Leute gefragt, die Konten in der Schweiz haben und gehofft hatten, die Lobbypartei könnte den CD-Kauf verhindern.
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Ich verwehre mich auch dagegen, dass Liberalismus eine schlechte Sache ist. Allerdings ist diese FDP keinesfalls in irgendeinerweise liberal. Sie macht gezeilt Politik für eine kleine Gruppe der Bevölkerung, der es nicht einmal schlecht geht. Am schlimmsten finde ich die Hotelier-Affäre...und keinen interessiert es wirklich. Pfui!!!
 
Habt ihr es erkannt? Genau diese Kommentare gab es 1999 nach 100 Tage Schröder Regierung
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Und die 100 Tage Grenze ist sowieso nur von Journalisten gemacht und auch nur für Journalisten gemacht. Stimmt natürlich. Ob diese Art Journalismus jedoch sich schon auf die neuen Umfragewerte auswirkt?






Ansonsten sollte man wirklich nicht die Anzahl an Wähler kleinreden, die die FDP wegen dem Liberalismus an sich wählt. Irgendwie finde ich es ziemlich übel, dass ich mich als FDP Mitglied nach lesen in diesem Thread immer als riesen großes Arschloch fühlen muss.
Zur Politik von ihr möchte ich mich jedoch selbst nicht äußern, da ich von der Regierung und der FDP in der Regierung selbst sehr enttäuscht bin.


Bitte nicht als Arschloch fühlen! Ich wollte mit meinem bissigen Kommentar eher auf die vielen Wechselwähler anspielen, die aus mir unerfindlichen Gründen die FDP gewählt haben. philos hat das gut beschrieben.



Ich frag mich halt, wie man in der Krise eine Partei wählen kann, die eine Wirtschafts- und Finanzpolitik vertritt, die haargenau mit der Politik übereinstimmt, die die Krise herbeigeführt hat. Natürlich waren es rot-grün, die vieles dieser Politik umgesetzt haben und sich nicht gegen eine vorsichtigere Politik gegenüber Finanzsektor entschieden haben. Dennoch: Die FDP hat quasi gesagt, dass wir so weitermachen und macht es nun ja auch.
 
Schwarz-Gelb macht Spaß! Kaum ist es mal einen Tag verhältnismäßig ruhig, haut der Spaß-Vize-Kanzler noch einen raus.
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Debatte um Hartz-IV-Urteil

Westerwelles Worte schlagen Wellen

In Deutschland herrscht "geistiger Sozialismus" - das findet zumindest Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle, wenn es um die Hartz-IV-Regelsätze geht. Ein einmaliger verbaler Ausrutscher des Vizekanzlers? Keineswegs, denn nun legte er noch einmal nach: "Die Diskussion über das Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat sozialistische Züge. Von meiner Kommentierung dieser Debatte habe ich keine Silbe zurückzunehmen", sagte Westerwelle der "Passauer Neuen Presse". Und schob als Erklärung hinterher: "Wenn man in Deutschland schon dafür angegriffen wird, dass derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, dann ist das geistiger Sozialismus."



"Westerwelle lässt die Maske fallen"

Die Reaktion von Opposition und Gewerkschaften kam prompt - und zwar in Form wütender Kritik: "Jetzt lässt Guido Westerwelle die Maske fallen", sagte ver.di-Chef Frank Bsirske der Zeitung. Sozialleistungen seien keine Gnadengabe, sondern Verpflichtung eines demokratischen Rechtsstaats, der die Menschenwürde garantiert. Ähnlich argumentierte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast: "Wenn er in Zusammenhang mit Hartz IV von spätrömischer Dekadenz spricht, beleidigt Herr Westerwelle Millionen Langzeitarbeitslose in Deutschland."





Eine Entschuldigung forderte der rheinland-pfälzische Ministerpräsidenten Kurt Beck von Westerwelle: Die Äußerungen zum Hartz-IV-Urteil seien "empörend", sagte der frühere SPD-Chef im ZDF. "Ich finde, da ist eine Entschuldigung fällig", sagte Beck.



"Für viele Linke ist Leistung eine Form von Körperverletzung"

Davon ist der FDP-Chef aber offenbar weit entfernt: Im Gegenteil, er sah sich bestätigt. Die wütenden Reaktionen aus dem linken Lager zeigten doch, dass er den Finger in die Wunde gelegt habe, sagte er. Und weiter: "Für viele Linke ist Leistung ja beinahe eine Form von Körperverletzung. Dagegen wehre ich mich."





Auch wenn ihn die Sozialdemokraten aller Parteien kritisierten, er bleibe dabei: "Leistung muss sich lohnen, und es gibt keinen Wohlstand ohne Anstrengung und Leistung," sagte Westerwelle. Kleine und mittlere Einkommen dürften nicht länger die Melkkühe der Gesellschaft sein.



"Für einen Vizekanzler unangemessen", so der Kommentar vom Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer. "Vielmehr wäre es seine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die soziale Balance in diesem Land erhalten bleibt", sagte Sommer den "Ruhr Nachrichten".



Bildungsangebote statt Geld

Derweil mehrten sich die Vorschläge zur künftigen Ausgestaltung der Hartz-IV-Sätze. So forderte die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer unterschiedliche Hartz-IV-Sätze für Geschwisterkinder. "Wir sollten nun auch überlegen, ob für das zweite und dritte Kind der gleiche Bedarf besteht wie für das erste Kind", sagte sie der "Passauer Neuen Presse". Zudem sprach sich die CSU-Politikerin dafür aus, statt Geldleistungen alle Bildungsangebote für Kinder umsonst anzubieten. "Was wir an Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder bereitstellen, müssen wir genauso wie Straßen kostenlos zur Verfügung stellen."



Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schloss derweil höhere Kosten für den Staat durch das Urteil nicht aus. Diese könnten vor allem dadurch entstehen, dass der Richterspruch den Berechnungsmodus der Hartz-IV-Sätze für Kinder infrage stelle. "Das kann die Sache teurer machen und das ist dann auch richtig", sagte sie.



Verhandlungen mit SPD um Jobcenter-Reform



Heute trifft sich die CDU-Ministerin mit Vertretern von SPD und Union, um über die angestrebte Reform der Jobcenter für Langzeitarbeitlose zu verhandeln. Bei dem Treffen wollen Union und SPD die Bedingungen für eine Reform und die angestrebte Grundgesetzänderung ausloten. Für die Änderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag und damit auch die Zustimmung der SPD notwendig. Für die SPD sind Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck bei dem Treffen dabei, als Vertreter der Unions-regierten Bundesländer wird der sächsische Ministerpräsident Tillich teilnehmen.



tagesschau
 
Westerwelles Stern sinkt noch schneller wie Bierhoffs. Zwei selbtsherrliche Unsympathen in unterschiedlichen Positionen, aber mit dem (hoffentlich) gleichen Schicksal.





Alllerdings: Jeder sechste Wähler hat genau diese von Westerwelle propagierte Politik gewählt. Von dieser Politik profitieren aber nur höchstens 1% der Bevölkerung. Dass die FDP in dem Umfragen abstürzt ist kein Wunder, leider informieren sich die Wähler vor den wahlen offenbar nicht mehr so wie sie das tun sollten... jedes Land bekommt irgendwann die Regierung die es verdient hat.
 
"Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat." Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei "ein Esel Bundesaußenminister geworden."



Der Heiner, sehr schön
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"Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat." Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei "ein Esel Bundesaußenminister geworden."


Der Heiner, sehr schön
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Hat mich auch sehr gefreut!
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Politischer Aschermittwoch!


it's gettin better
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Westerwelle wirft politischer Konkurrenz Feigheit vor



FDP-Chef Westerwelle: "Das Volk will die Wahrheit hören"



Guido Westerwelle zeigt sich von der Kritik an seiner Hartz-IV-Schelte unbeeindruckt: Er spreche nur aus, was alle Politiker wüssten, betonte der FDP-Chef beim Politischen Aschermittwoch - den anderen würde nur der Mut für eine solche Offenheit fehlen.



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,678471,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,678471,00.html



Zur besseren Entfaltung seiner Männlichkeit bitte diese im Hintergrund hören:



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Westerwelle nannte einmal mehr das Beispiel einer verheirateten Kellnerin mit zwei Kindern: Sie würde mehr als 100 Euro weniger verdienen als wenn sie Hartz-IV-Bezieherin wäre. "Das geht nicht", sagte Westerwelle.


Wie wäre es dann mit Löhne erhöhen, statt die Steuern des Hotelgewerbes zu senken? Stärkung der Binnennachfrage!
 
Wie wäre es dann mit Löhne erhöhen, statt die Steuern des Hotelgewerbes zu senken? Stärkung der Binnennachfrage!


Da müsste ich dann doch einhaken.

Löhne erhöhen liegt nicht in der Hand des Staates. Man kann höchstens die Nettolöhne durch die Lohnnebenkosten beeinflussen aber der Rest liegt dann doch eher in den Händen der Gewerkschaften und Unternehmensverbände.
 
Da müsste ich dann doch einhaken.
Löhne erhöhen liegt nicht in der Hand des Staates. Man kann höchstens die Nettolöhne durch die Lohnnebenkosten beeinflussen aber der Rest liegt dann doch eher in den Händen der Gewerkschaften und Unternehmensverbände.


Mindestlohn??? Gerade im Gastgewerbe werden gerne Löhne unter 5€ die Std. gezahlt...

Ausserdem ist in deiser Rechnung noch kein Trinkgeld drin, das dürfte bei einer Kellnerin durchaus nochmal einen guten 3stelligen Betrag ausmachen...
 
Da müsste ich dann doch einhaken.
Löhne erhöhen liegt nicht in der Hand des Staates. Man kann höchstens die Nettolöhne durch die Lohnnebenkosten beeinflussen aber der Rest liegt dann doch eher in den Händen der Gewerkschaften und Unternehmensverbände.


Die von dir angesprochene Tarifautonomie hat ganz sicher ihre Berechtigung. Allerdings ist es leider auch so, dass der ein oder andere Tarifpartner (oder eben auch gerade nicht) seine läppischen Tarife gerne mal durch staatliche Mittel aufstocken lässt, weil's halt zu einem menschenwürdigen Dasein nicht reicht. Insoweit finde ich die von philos angeführten Mindestlöhne eine gute Sache! Der Staat ist nicht dazu da, Dumpinglöhne aufzufangen!
 
Da müsste ich dann doch einhaken.
Löhne erhöhen liegt nicht in der Hand des Staates. Man kann höchstens die Nettolöhne durch die Lohnnebenkosten beeinflussen aber der Rest liegt dann doch eher in den Händen der Gewerkschaften und Unternehmensverbände.


Genau auf die Lohnnebenkosten wollte ich anspielen.

Der Staat hat durchaus Werkzeuge, damit den Arbeitnehmern am Ende mehr in der Tasche bleibt.



Diese einfache Rechung von Westerwelle - Hartz 4 liegt über den Geringverdienerlöhnen, also darf Hartz 4 nicht erhöht werden - ist halt mal wieder die typische Betrachtungsweise der FDP. Dass man das noch anders angehen kann und sich "Leistung wieder lohnen" wird wenn man die Nettolöhne erhöht, daran denkt die FDP gar nicht.
 
Genau auf die Lohnnebenkosten wollte ich anspielen.
Der Staat hat durchaus Werkzeuge, damit den Arbeitnehmern am Ende mehr in der Tasche bleibt.


Die hat er, ganz sicher aber Nutzen kann er diese ja leider auch nur begrenzt. Bei einem Sozialsystem, welches jetzt schon nicht funktioniert die Einnahme-Seite nochmals stark verschlechtern ist sicherlich auch nicht das Heilmittel. Die Einnahmen, die ich durch einen möglicherweise gesteigerten Konsum habe, werden mit Sicherheit die erhöhten Ausgaben nicht abfangen können. Damit rege ich zwar mit Sicherheit irgendwo ein wenig Binnennachfrage an, ich habe jedoch trotzdem herbe Verluste zu erleiden.



Über die MwSt-Senkung bei Übernachtungen brauchen wir aus meiner Sicht nicht diskutieren, die ist absoluter Kokolores!



@redskin

Mindestlöhne sind ein probates Mittel. Dafür müssen aber zwei Voraussetzungen gegeben sein:

1) Die Bevölkerung/der Konsument muss gewillt sein diesen Preis zu zahlen

2) Der Staat muss für eine Gleichbehandlung der Arbeitgeber sorgen

Vor allem letzteres ist in Deutschland ja leider absolutes Wunschdenken. Der Staat bevorzugt eigene Unternehmen massiv und jammert auf der anderen Seite, dass die Konkurrenten an der Gehaltsschraube drehen. So kann Mindestlohn leider nicht funktionieren!
 
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