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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Multiple exclamation marks are a sure sign for a diseased mind.
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Zu deiner erhofften Rettung durch Gysi zitiere ich den Herrn selber.


"Das Licht am Ende des Tunnels war bis jetzt immer nur das Licht von einem entgegenkommenden Zug."


Der Mann ist wenigstens realistisch und spricht die Wahrheit aus.
 
Zu deiner erhofften Rettung durch Gysi zitiere ich den Herrn selber.


"Das Licht am Ende des Tunnels war bis jetzt immer nur das Licht von einem entgegenkommenden Zug."


Wobei im Moment eher passen würde.



"Das Licht am Ende des Tunnels, wurde aus wirtschaftlichen Gründen abgestellt"
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Gregor Gysi for Kanzler!!!


Nur dumm, dass sich die Linkspartei, wohlwissend, dass ihr Programm nicht umsetzbar ist, als Oppositionspartei definiert... Meckern kann jeder, machen nicht... und wenn man sich schon auf das meckern spezialisiert hat, dann weiss man wenigstens, dass man das machen nicht kann. Ist auch eine Erkenntnis. Sich dann aber dafür von den Bürgern bezahlen zu lassen ist eine Frechheit. Man tritt an mit dem Versprechen quasi keine Leistung zu bringen, ausser unrealistische Parolen ins Volk zu schmeissen, geiles Geschäftsmodell eigentlich... warum mach ich da nicht mit?



Nicht, dass wir uns falsch verstehen, bin ein Anhänger der Theorie des Sozialismus, aber die Realität hat eben gezeigt, dass diese Utopie nicht umsetzbar ist, weil der Mensch 1. Machthungrig und 2. Faul ist. Das heisst die Machthungrigen setzen sich oben hin und erzählen den faulen was zu tun ist... da die ihr Geld aber so und so bekommen arbeiten sie nicht richtig... und dann kommt halt irgendwann der Staatsbankrot... aber wenn das 93 für Dein Geburtsjahr steht, dann hast Du diese Phase scheinbar leider verpasst... als all diese glücklichen sozialistischen Systeme zusammengefallen sind wie ein Kartenhaus...



Falls Du es nicht glaubst, dass es nicht funktioniert gebe ich Dir den Tip: Wandere aus: Kuba und China sollen sehr schöne Länder sein, wenn man dort zur sozialistischen Elite (was sich per Definition zwar ausschließt) gehört... Viel Spass da...
 
Jenny, nix für ungut, aber einer ernsthaften Diskussion wirst du mit deinen Beiträgen nicht gerecht
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Falls Du es nicht glaubst, dass es nicht funktioniert gebe ich Dir den Tip: Wandere aus: Kuba und China sollen sehr schöne Länder sein, wenn man dort zur sozialistischen Elite (was sich per Definition zwar ausschließt) gehört... Viel Spass da...
O-o... das hab ich doch schon mal so ähnlich gehört... Damals hieß das: Geh doch nach drüben, wenn's dir hier nicht passt:D
 
Nur dumm, dass sich die Linkspartei, wohlwissend, dass ihr Programm nicht umsetzbar ist, als Oppositionspartei definiert... Meckern kann jeder, machen nicht... und wenn man sich schon auf das meckern spezialisiert hat, dann weiss man wenigstens, dass man das machen nicht kann. Ist auch eine Erkenntnis. Sich dann aber dafür von den Bürgern bezahlen zu lassen ist eine Frechheit. Man tritt an mit dem Versprechen quasi keine Leistung zu bringen, ausser unrealistische Parolen ins Volk zu schmeissen, geiles Geschäftsmodell eigentlich... warum mach ich da nicht mit?


Nicht, dass wir uns falsch verstehen, bin ein Anhänger der Theorie des Sozialismus, aber die Realität hat eben gezeigt, dass diese Utopie nicht umsetzbar ist, weil der Mensch 1. Machthungrig und 2. Faul ist. Das heisst die Machthungrigen setzen sich oben hin und erzählen den faulen was zu tun ist... da die ihr Geld aber so und so bekommen arbeiten sie nicht richtig... und dann kommt halt irgendwann der Staatsbankrot... aber wenn das 93 für Dein Geburtsjahr steht, dann hast Du diese Phase scheinbar leider verpasst... als all diese glücklichen sozialistischen Systeme zusammengefallen sind wie ein Kartenhaus...



Falls Du es nicht glaubst, dass es nicht funktioniert gebe ich Dir den Tip: Wandere aus: Kuba und China sollen sehr schöne Länder sein, wenn man dort zur sozialistischen Elite (was sich per Definition zwar ausschließt) gehört... Viel Spass da...


Das nennt man populistisch und Dein Beitrag hat genau die gleiche Qualität wie die ganzen von Jenny.
 
Ich finde die Linkspartei so wie die kritische/marxistische Theorie: Schon irgendwie richtig, bringt nur nichts.



Das in unserem System eine Menge nicht stimmt und das zu viele Menschen und Menschlichkeit generell auf der Strecke bleiben sehen viele - auch außerhalb der Linkspartei. Nur was dran ändern? Mit einer reformpessimistischen Einstellung wird man momentan nicht weit kommen - nach Revolution siehts derzeit nicht aus, allerdings kann sich so etwas schnell ändern (siehe die globale Lage und speziell Deutschland zu Beginn des letzten Jahrhunderts).
 
Ich finde die Linkspartei so wie die kritische/marxistische Theorie: Schon irgendwie richtig, bringt nur nichts.


Das in unserem System eine Menge nicht stimmt und das zu viele Menschen und Menschlichkeit generell auf der Strecke bleiben sehen viele - auch außerhalb der Linkspartei. Nur was dran ändern? Mit einer reformpessimistischen Einstellung wird man momentan nicht weit kommen - nach Revolution siehts derzeit nicht aus, allerdings kann sich so etwas schnell ändern (siehe die globale Lage und speziell Deutschland zu Beginn des letzten Jahrhunderts).


Huch! Also ich find der Vergleich hinkt arg.

Aus der kritischen oder auch der marxistischen Theorie lassen sich zumindest alternative Denkansätze gewinnen, die dann auch auf die Realität durchschlagen können. Ich denke viele NGOs und mitunter auch Mitglieder der Grünen und SPD orientieren sich an den Werten und Idee der kritischen Theorie. Auch "die 68er" sind sicher als Beispiel anzuführen. Kritische und marxistische Theorie gehen doch viel weiter in die Strukturen hinein, als die plumpen populistischen Reden eines Herrn Lafontaines.



Das Parteiprogramm der Linken holt hingegen nur realitätsfremde Träumer hinter dem Ofen hervor.
 
Populistisch? Nein! Polemisch und Sarkastisch? Ja! Und zwar ganz bewusst... nennt man das Stilmittel der Übertreibung... weist Du...
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Naja, jedenfalls ging Dein Statement an der Realität genausoweit vorbei wie die von Jenny, das wollt ich damit sagen.



Und nur um das mal gleich klarzustellen: Die plumpen populistischen Reden kurz vor und jetzt auch nach der Wahl kommen ganz sicher nicht aus dem linken Lager...
 
Nur dumm, dass sich die Linkspartei, wohlwissend, dass ihr Programm nicht umsetzbar ist, als Oppositionspartei definiert... Meckern kann jeder, machen nicht... und wenn man sich schon auf das meckern spezialisiert hat, dann weiss man wenigstens, dass man das machen nicht kann. Ist auch eine Erkenntnis. Sich dann aber dafür von den Bürgern bezahlen zu lassen ist eine Frechheit. Man tritt an mit dem Versprechen quasi keine Leistung zu bringen, ausser unrealistische Parolen ins Volk zu schmeissen, geiles Geschäftsmodell eigentlich... warum mach ich da nicht mit?


Nicht, dass wir uns falsch verstehen, bin ein Anhänger der Theorie des Sozialismus, aber die Realität hat eben gezeigt, dass diese Utopie nicht umsetzbar ist, weil der Mensch 1. Machthungrig und 2. Faul ist. Das heisst die Machthungrigen setzen sich oben hin und erzählen den faulen was zu tun ist... da die ihr Geld aber so und so bekommen arbeiten sie nicht richtig... und dann kommt halt irgendwann der Staatsbankrot... aber wenn das 93 für Dein Geburtsjahr steht, dann hast Du diese Phase scheinbar leider verpasst... als all diese glücklichen sozialistischen Systeme zusammengefallen sind wie ein Kartenhaus...



Falls Du es nicht glaubst, dass es nicht funktioniert gebe ich Dir den Tip: Wandere aus: Kuba und China sollen sehr schöne Länder sein, wenn man dort zur sozialistischen Elite (was sich per Definition zwar ausschließt) gehört... Viel Spass da...


Immerhin findest Du die Theorie des Sozialismuses gut.
 
Naja, jedenfalls ging Dein Statement an der Realität genausoweit vorbei wie die von Jenny, das wollt ich damit sagen.


Und nur um das mal gleich klarzustellen: Die plumpen populistischen Reden kurz vor und jetzt auch nach der Wahl kommen ganz sicher nicht aus dem linken Lager...


Ähm mal ganz ehrlich, ich mag zwar die Realität verkürzt und süffisant zusammengefasst haben, aber ein gewisser Wahrheitsgehalt ist auf jeden Fall drin...



Die Linke hat ein "Programm" in dem sie absolut unrealistische Dinge vertritt um Wähler zu fangen, die an diese Art von Sozialträumereien glauben, weil es für sie der einzige Weg ist ein wenig vorwärts zu kommen... Aber finanzierbar ist davon rein garnichts. Das hat soviel Hand und Fuss wie die Haushaltsführung der DDR. Und dass die DDR nicht die Grenzen aufgemacht hat, weil es ihr wirtschaftlich so gut ging, ist auch ein Fakt.



Klar ist mein Liebling Lästerschwelle im Moment richtig gut auf der populistischen Autobahn unterwegs, aber ein Oskar L. und ein Gregor G. (den ich als Rethoriker und Menschen unheimlich schätze, nur ist er leider in der falschen Partei...) bauen ihre komplette Politik nur auf Populismus auf. Dass dabei der ein oder andere richtige Ansatz dabei ist und das ein oder andere richtige Wort gesprochen wird ist schön und gut, aber das ändert nichts daran, dass der Rest unbezahlbare Sozialromantik ist...



Und es stimmt wirklich. Die Linkspartei (zumindest im Westen) sieht sich großteils als Protestpartei, als Oppositionspartei, die den anderen Parteien sagen will wo es lang geht... aber warum soll ich meine Stimme einer Partei geben, die garnicht regieren will... und warum will sie nicht regieren, weil sie dann an ihren Worten gemessen würde und dann bliebe nicht mehr viel übrig...



Wie widersinnig diese Partei ist konnte man vor der Bundestagswahl z.B. in Darmstadt sehen. Da hatte ein ganz cleverer Plakatekleber die Wahlplakate so verteilt, dass auf einmal die ganze Programatik klar wurde...



1. Schild: "Reichtum für alle! Die Linke"

2. Schild: "Reichtum besteuern! Die Linke"



Also, wir machen alle Leute Reich und ziehen ihnen dann das Geld wieder aus der Tasche... ganz tolles Tennis...
 
...
Also, wir machen alle Leute Reich und ziehen ihnen dann das Geld wieder aus der Tasche... ganz tolles Tennis...
ohne hier jetzt wieder eine grundsatzdiskussion anfangen zu wollen ... reichtum muss nicht unbedingt materieller art sein ... man kann sich auch ohne probleme "reich" fuehlen ohne 100 tsd auf dem konto, wenn man die richtigen leute um sich rum hat, einen job, der sicher ist und spass macht und man nicht das gefuehl hat, dass andere sich (materiell) "bereichern" auf meine kosten ... nur mal so zum nachdenken ...
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ohne hier jetzt wieder eine grundsatzdiskussion anfangen zu wollen ... reichtum muss nicht unbedingt materieller art sein ... man kann sich auch ohne probleme "reich" fuehlen ohne 100 tsd auf dem konto, wenn man die richtigen leute um sich rum hat, einen job, der sicher ist und spass macht und man nicht das gefuehl hat, dass andere sich (materiell) "bereichern" auf meine kosten ... nur mal so zum nachdenken ...
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Man könnte auch sagen, im Grunde geht es um Gerechtigkeit bzw. gerechte Verteilung des Einkommens und Vermögens. Und gerade da sehe ich erhebliche Defizite in unserer Gesellschaft, die zu einer Entsolidarisierung führt, die irgendwann auch mal überkochen kann.
 
ohne hier jetzt wieder eine grundsatzdiskussion anfangen zu wollen ... reichtum muss nicht unbedingt materieller art sein ... man kann sich auch ohne probleme "reich" fuehlen ohne 100 tsd auf dem konto, wenn man die richtigen leute um sich rum hat, einen job, der sicher ist und spass macht und man nicht das gefuehl hat, dass andere sich (materiell) "bereichern" auf meine kosten ... nur mal so zum nachdenken ...
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DEfinitiv. Ich sehe Deutschland sowie als allgemein "reiches" Land an. Hier muss im Normalfall niemand Hungern, auf der Strasse leben, um sein Leben fürchten. Es wird jeder versorgt der es nötig hat. Wie gesagt es gibt Ausnahmen und es gibt Ungerechtigkeiten... aber im Allgemeinen geht es Deutschland gut. Manchen geht es besser und manchen weniger gut, aber wirklich "schlecht" in dem Rahmen der von Politik beeinflusst werden kann geht es kaum jemanden...



Aber ich denke nicht, dass die Linke die "Reichtum für alle Schilder" wegen dieser Interpretation aufgestellt hat, das war eher Bauernfängerei auf niedrigstem Niveau...
 
Aber ich denke nicht, dass die Linke die "Reichtum für alle Schilder" wegen dieser Interpretation aufgestellt hat, das war eher Bauernfängerei auf niedrigstem Niveau...


Den Reichtum, welchen deren Vorgängerpartei geschaffen hat, zahlen wir heute noch mit und das obwohl es den Menschen damals trotz unermesslichem Reichtum garnicht so gut ging. Schon merkwürdig. Reichtum ist abhängig von der Betrachtungsweise. Staatlich proklamierter Reichtum hilft sicher nicht weiter.
 
Huch! Also ich find der Vergleich hinkt arg.
Aus der kritischen oder auch der marxistischen Theorie lassen sich zumindest alternative Denkansätze gewinnen, die dann auch auf die Realität durchschlagen können. Ich denke viele NGOs und mitunter auch Mitglieder der Grünen und SPD orientieren sich an den Werten und Idee der kritischen Theorie. Auch "die 68er" sind sicher als Beispiel anzuführen. Kritische und marxistische Theorie gehen doch viel weiter in die Strukturen hinein, als die plumpen populistischen Reden eines Herrn Lafontaines.



Das Parteiprogramm der Linken holt hingegen nur realitätsfremde Träumer hinter dem Ofen hervor.


Ich habe ja nichts anderes gesagt - für die Politik reichen nunmal keine Denkansätze. Und negativ darstellen wollte ich die Theorie auch nicht, so wie du es scheinbar aufgenommen hast. Ich sehe für mich mehr mich ansprechende Aspekte in der kritischen Theorie als im Realismus oder Liberalismus.



Ich würde die Linkspartei nicht an dem Populismusgehalt der "Spitzenleute" messen - Populisten finden sich nahezu in jeder Partei.

An der Basis sind schon einige Leute, die einfach etwas zum Besseren verändern wollen (mit den entsprechenden Denkansätzen), allerdings haperts an dem Bezug zur politischen Praxis.



Das sich dann noch viele Leute in dieser Partei tummeln, die ein möglichst chilliges Leben alimentiert haben möchten, ist natürlich ebenso äußerst negativ zu bewerten, wie die Anhänger totalitärer Staatsordnungen.
 
DEfinitiv. Ich sehe Deutschland sowie als allgemein "reiches" Land an. Hier muss im Normalfall niemand Hungern, auf der Strasse leben, um sein Leben fürchten. Es wird jeder versorgt der es nötig hat. Wie gesagt es gibt Ausnahmen und es gibt Ungerechtigkeiten... aber im Allgemeinen geht es Deutschland gut. Manchen geht es besser und manchen weniger gut, aber wirklich "schlecht" in dem Rahmen der von Politik beeinflusst werden kann geht es kaum jemanden...


Hmm...



Sicher ist Deutschland - als Ganzes gesehen - ein reiches Land. Sicher ist unsere "Armut" im Vergleich mit den ärmsten Ländern der Welt eine ganz andere. Aber ich wehre mich trotzdem gegen diese "Jammern-auf-hohem-Niveau-Diskussion" und vor allen Dingen aus dem daraus erwartenden Schluss, die Diskussionen zu verniedlichen oder damit zu ersticken.



Die Frage für mich ist weniger der internationale Vergleich. Die Betroffenen leben hier mitten in unserer Gesellschaft und sind, sofern sie nicht den über ein entsprechendes Einkommen verfügen - zu weiten Teilen vom Leben dieser Gesellschaft ausgeschlossen. Da hilft es wenig, wenn es Menschen woanders noch schlechter geht.



Im Übrigen halte ich es für ein sehr gefährliches Zeichen, dass bei uns die "Schere zwischen Arm und Reich" immer schneller und deutlicher auseinandergeht. Besonders Kinder sind immer mehr davon betroffen.



Nebeneffekte stellen sich fast automatisch ein: Kinder aus ärmeren Familien haben erheblich schlechtere Bildungschancen als solche, aus reicheren Familien. Eine ganz bedrohliche Spirale, die da in Gang gesetzt ist!



Unterm Strich bleiben wir eine "reiche Gesellschaft" - nur die Verteilung stimmt nicht mehr. Und wenn die obigen Tendenzen nicht gestoppt und umgekehrt werden können, wird es auch mit der "reichen Gesellschaft Bundesrepublik" ganz schnell vorbei sein.



Ich selbst "jammere auf hohem Niveau". Allerdings mache ich das weniger, weil ich meine materielle Situation so bescheiden empfinde, sondern weil ich es nicht aktzeptiere, dass hier weite Teile der Bevölkerung aus unserer Mitte an den Rand gedrängt werden und das mit stetig wachsender Dynamik. Letztlich bedroht das auch meinen Wohlstand und - wenn's ganz hart kommt - auch den Bestand unserer Gesellschaftsordnung. Mag zwar nach Panikmache klingen, aber: Wehret den Anfängen!
 
Hmm...


Sicher ist Deutschland - als Ganzes gesehen - ein reiches Land. Sicher ist unsere "Armut" im Vergleich mit den ärmsten Ländern der Welt eine ganz andere. Aber ich wehre mich trotzdem gegen diese "Jammern-auf-hohem-Niveau-Diskussion" und vor allen Dingen aus dem daraus erwartenden Schluss, die Diskussionen zu verniedlichen oder damit zu ersticken.



Die Frage für mich ist weniger der internationale Vergleich. Die Betroffenen leben hier mitten in unserer Gesellschaft und sind, sofern sie nicht den über ein entsprechendes Einkommen verfügen - zu weiten Teilen vom Leben dieser Gesellschaft ausgeschlossen. Da hilft es wenig, wenn es Menschen woanders noch schlechter geht.



Im Übrigen halte ich es für ein sehr gefährliches Zeichen, dass bei uns die "Schere zwischen Arm und Reich" immer schneller und deutlicher auseinandergeht. Besonders Kinder sind immer mehr davon betroffen.



Nebeneffekte stellen sich fast automatisch ein: Kinder aus ärmeren Familien haben erheblich schlechtere Bildungschancen als solche, aus reicheren Familien. Eine ganz bedrohliche Spirale, die da in Gang gesetzt ist!



Unterm Strich bleiben wir eine "reiche Gesellschaft" - nur die Verteilung stimmt nicht mehr. Und wenn die obigen Tendenzen nicht gestoppt und umgekehrt werden können, wird es auch mit der "reichen Gesellschaft Bundesrepublik" ganz schnell vorbei sein.



Ich selbst "jammere auf hohem Niveau". Allerdings mache ich das weniger, weil ich meine materielle Situation so bescheiden empfinde, sondern weil ich es nicht aktzeptiere, dass hier weite Teile der Bevölkerung aus unserer Mitte an den Rand gedrängt werden und das mit stetig wachsender Dynamik. Letztlich bedroht das auch meinen Wohlstand und - wenn's ganz hart kommt - auch den Bestand unserer Gesellschaftsordnung. Mag zwar nach Panikmache klingen, aber: Wehret den Anfängen!


Da hast du ganz Recht redskin, es geht nicht um das Jetzt, sondern um die Zukunft. Die Frage ist wie lange es dauert, bis die Regierung merkt, dass etwas aus dem Ruder läuft.



Bekanntlich dauert es ja sehr lange bis die sich rühren. Gerade jetzt wo kein Geld da ist könnte das dazu führen, dass viele Jugendliche ohne Perspektive sich dem rechten , oder linken Gewaltspektrum nähern.
 
Die Regierung weiß schon, dass da vieles aus dem Ruder läuft und die Zukunft unserer Kinder auf dem Spiel steht. Aber wenn man wie viele dieser Amtsträger gewöhnt ist, in 4-Jahren-Wahlabstands-Zeiträumen zu denken, wundert man sich nicht mehr, dass elementare Dinge wie Verteilungsgerechtigkeit, Umweltproblematik etc. dem eigenen kurzfristigen Interesse geopfert werden.



Einer derer, die etwas weiter denken, ist Westerwelle. Der versucht schon mal vorsorglich, das ärmste Drittel der Gesellschaft zu spalten und gegeneinander aufzuwiegeln. Nicht auszudenken, dass sich die Armen im Land zusammenschließen und gemeinsame Sache machen. Dann ginge es womöglich Westerwelle und Konsorten an den Kragen...
 
Sind wir aber nicht vielleicht auch selbst ein bissel schuld an dieser Situation? Weshalb sollte ein Politiker denn umfangreich reformieren, wenn jeder gleich die beleidigte Leberwurst spielt, für den Fall dass ihm Einschnitte angedroht werden. Wenn man sieht wo die SPD nach den Hartz-Reformen hingesegelt ist, ist es doch klar, dass die Politik da sehr sehr zurückhaltend zu Werke geht.
 
Die Regierung weiß schon, dass da vieles aus dem Ruder läuft und die Zukunft unserer Kinder auf dem Spiel steht. Aber wenn man wie viele dieser Amtsträger gewöhnt ist, in 4-Jahren-Wahlabstands-Zeiträumen zu denken, wundert man sich nicht mehr, dass elementare Dinge wie Verteilungsgerechtigkeit, Umweltproblematik etc. dem eigenen kurzfristigen Interesse geopfert werden.


Einer derer, die etwas weiter denken, ist Westerwelle. Der versucht schon mal vorsorglich, das ärmste Drittel der Gesellschaft zu spalten und gegeneinander aufzuwiegeln. Nicht auszudenken, dass sich die Armen im Land zusammenschließen und gemeinsame Sache machen. Dann ginge es womöglich Westerwelle und Konsorten an den Kragen...


Wäre ja schön, wenn sie über eine Periode von 4 Jahren hinaus denken würden... inzwischen ist es ja so, dass von Landtagswahl zu Landtagswahl gedacht wird... Da ist Stillstand absolut vorprogrammiert... bloß niemand verärgern mit neuen Gesetzen... werder die von "Oben" noch die von "Unten"...



Gut, die gutbezahlende Klientel wird schon längerfristig versorgt, aber da denken ja andere für die Politik... siehe Verlängerung der AKW - Laufzeiten bis 2030...
 
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