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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Nun, daß gewissermaßen die Atomkraft auf soziologischen Wurzeln aufgebaut wurde ist ja durchaus bewiesen:



http://www.toplo.de/albert_einstein_politik.htmhttp://www.toplo.de/albert_einstein_politik.htm



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Aus dem Artikel spricht ziemlich viel Frust über den Machtverlust von schwarz-gelb. Bisschen weltfremd, 100% Umweltkompatibilät in sämtlichen Lebensbereichen von den Grünen-Wählern zu verlangen - als ob Schwarz- und Gelb-Wähler jeweils mit allen Parteiprogrammpunkten übereinstimmen geschweige denn diese leben. Wenn jeder Grünen-Wähler auch nur in Teilbereichen etwas zum Umweltschutz beiträgt, dann ist das schon ein guter Anfang. Und wenn vor allem die Entwicklung weg von der Atomenergie forciert wird, dann hat der Wahlsieg der Grünen seinen vorläufigen Hauptzweck schon erfüllt.


Ich hab keine Ahnung, was der Autor wählt oder ob er erklärter CDU-Mensch ist. Jedenfalls fand ich die Formulierungen sehr pointiert und hab grinsen müssen.



Meine Grundeinstellung ist, dass man von jedem Menschen verlangen können muss, konsequent zu sein, will heißen: Man sollte das, was man nach außen propagiert, auch so weit wie es möglich ist, versuchen umzusetzen.



Was den Umweltschutz angeht, finde ich sogar, dass es Allgemeingut ist, jeder sollte sich dafür Mühe geben, nicht nur Grüne und ihre Wähler
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.



Wenn der Ausstieg aus der Kernkraft durch den Grünen-Hype schneller klappt, ist mir das recht, auch wenn ich selbst nie grün wählen würde. Wenn das erreicht wird, haben die Grünen ihren Zweck erfüllt.



Interessant ist dann allerdings die Frage, ob sie danach ein Identitätsproblem bekämen, wenn der Hauptzweck ihrer Partei wegfallen würde. Das zu beobachten, wird noch sehr interessant werden.
 
@Onkel Helmut:



Bin zwar kein Mitglied der Grünen und auch kein Wähler der Grünen, aber trotzdem halte ich deine These, dass deren Hauptzweck im Ausstieg aus der Kernkraft liegt und dass somit bei deren Ende die Grünen ihre Identität bzw. sogar ihre "Daseinsberechtigung" verlieren würden, für reichlich gewagt.



Grüne Politik fängt weder alleine bei der Kernkraft an, noch hört sie dort auf. Im Übrigen sind die Grünen ja bereits längst darüber hinaus, lediglich für rein umweltpolitische Themen zu stehen.
 
Interessant ist dann allerdings die Frage, ob sie danach ein Identitätsproblem bekämen, wenn der Hauptzweck ihrer Partei wegfallen würde. Das zu beobachten, wird noch sehr interessant werden.


Die Frage stellt sich aber erst, wenn die ganzen Anlagen rückgebaut und der Müll entsorgt ist, wo auch immer und das kann Jahrzehnte dauern, wie in einem TVbericht letzte Woche, zum Rückbau von Lubmin, gesagt wurde, die werden noch ca 20 Jahre zu tun haben nur zum Abbau und reinigen und dann ist das ganze noch nicht entsorgt
 
@Onkel Helmut:


Bin zwar kein Mitglied der Grünen und auch kein Wähler der Grünen, aber trotzdem halte ich deine These, dass deren Hauptzweck im Ausstieg aus der Kernkraft liegt und dass somit bei deren Ende die Grünen ihre Identität bzw. sogar ihre "Daseinsberechtigung" verlieren würden, für reichlich gewagt.



Grüne Politik fängt weder alleine bei der Kernkraft an, noch hört sie dort auf. Im Übrigen sind die Grünen ja bereits längst darüber hinaus, lediglich für rein umweltpolitische Themen zu stehen.


Natürlich war das etwas überspitzt formuliert. Trotzdem ist es ja so, dass der Kampf gegen die Kernenergie ja seit der Gründung quasi das Steckenpferd der Grünen ist. Dieses Thema polarisiert und mobilisiert die Wähler.

Und was Umweltthemen angeht, haben die meisten anderen Parteien mittlerweile auch ernsthafte Umweltprogramme aufgelegt. Das Umweltministerium als Behörde wurde im Übrigen sogar 1986 unter Helmut Kohl (!) neu gegründet.



Und klar - Bürgerrechte, Sozialstaat, Verbraucherschutz, da gibt es durchaus noch andere Themenbereiche, wo sich die Grünen profilieren können. Nur - nichts polarisiert eben so sehr wie das Atomthema. Und auf das haben sie - mit recht - das Abonnement, weil sie seit 30 Jahren konsequent dagegen sind.



Was Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik angeht, tun sie sich teilweise immernoch schwer. Unter Joschka Fischer haben sie was diese Themen angeht schmerzhaft das Laufen gelernt (Farbbeutel). Mal sehen, wie sie sich weiterentwickeln.



Im Übrigen sind sie auch dabei, die FDP als Partei der Besserverdienenden abzulösen. Die Stimmenverluste der FDP wandern zu großen Teilen ja zu den Grünen.
 
Hab die Wahl nicht verfolgt, gibt es schon irgend welche Aussagen, wie die Regierung zusammengesetzt sein "könnte"? Rot-Grün reicht ja nicht, Rot-Schwarz oder Rot-Rot?
 
Ah hier wird diskutiert, habe mich noch gewundert, warum im "Wahlen in Deutschland"-Fred nichts steht...
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Mag das mal jemand verschieben?
 
Die geringe Wahlbeteiligung ist schon ziemlich krass, gerade wenn man die NPD in seinem Landtag sitzen hat, sollte man sich doch mal von seinem Sofa hoch quälen könn...

Zum Kotzen das die es schon wieder in den Landtag geschafft haben
 
Die geringe Wahlbeteiligung ist schon ziemlich krass, gerade wenn man die NPD in seinem Landtag sitzen hat, sollte man sich doch mal von seinem Sofa hoch quälen könn...
Zum Kotzen das die es schon wieder in den Landtag geschafft haben


Umso erstaunlicher, dass das von den Medien mal kurz angesprochen wird, aber das - als eines der Grundproblematiken - im Grunde immer unter den Teppich gekehrt wird.

Die Beteiligung sinkt ja stetig und nicht erst seit gestern - Ausnahme waren vielleicht höchstens die Wahlen zum Zeitpunkt des Fukushima-Unglücks in RLP und BaWü.
 
Berlin, Berlin...
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FDP 2%

Piraten 8,5%



Meine Herren.
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Ach ja, der Rest:

SPD: 29,5%

CDU: 23,5%

Grüne: 18,5%

Linke: 11,5%
 
Wow, die Piraten, das ist sehr überraschend. Da würde mich ja glatt die Wahlbeteiligung von jungen Erwachsenen interessieren.

Dass die FDP raus ist, ist ja mittlerweile nicht mehr überraschend. Da könnte man ja schon bald ne neue Form von Oddset einführen. Scheint ja sogar ein weiteres Rot-Grün-Gebiet zu werden.
 
1,8
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die können sich in zukunft ja immer ein Duell mit der anderen Spaßpartei DIE PARTEI liefern
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Piraten gegen FDP, auch kein schlechter tausch in meinen augen, auch wenn ich zu den piraten noch nicht viel sagen kann.

Gegen Rot-Grün hab ich auch nichts...

mich würde mal noch interessieren wie die immerhin 7,5% sonstige verteilt sind, kann man das irgentwo nachschaun?
 
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