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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Wenn keiner auch nur einen mm von seiner Meinung abrücken würde, gäb's keine Koalitionsverträge. Politik LEBT von Kompromissen. Die einzige Staatsform, in der du nur Kompromisse mit dir selbst ausmachen musst, ist die Diktatur.



@maddin: Vorsicht, dir kuckt da ein Klischee ausm Hemdkragen raus
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@saar-betzi:

Habe kein Hemd an. Musst mich verwechseln!
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Generell ist es doch so, wie Wehner damals sagte (und das gilt für alle Parteien): Der Wähler legalisiert die Handlungen, die später gegen ihn unternommen werden!
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Thema logisches Denken.


Wer das Euro-Währungsgebiet auflöst, kehrt zurück zu nationalen Währungen.



Wenn Deutschland den Euro nicht braucht, was denn? Die Reichsmark?


Thema logisches Denken.^^



Wer den Euro-Währungsraum auflöst, muss nicht zwangsläuf zu nationalen Währungen zurückkehren.



Deutschland braucht den Euro in der aktuellen Form nicht. Zwei unterschiedliche Währungszonen (Deutschland, Finnland, Österreich, Niederlande mit neuer Währung), anderen Länder mit einer anderen neuen Wärung wäre für mich ein guter Kompromiss und ein erster gangbarer Weg, die Krise endlich zu überwinden. Die Problemländer könnten ihre Währung abwerten, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Die fehlende Konkurrenzfähigkeit der Problemländer durch den Euro (kann nicht einfach abgewertet werden) ist das Problem der Eurokrise und nur durch mindestens zwei unterschiedliche Währungssysteme zu lösen).
 
Also ich hab mich mit der AFD nur mal etwas beschäftigt, was die wollen ist keine Euroauflösung sondern die wollen, das die hoch verschuldeten Länder wie Griechenland den Euro als Zahlende Währung behalten aber die Drachme als Staatswährung wieder einführen. Das hat folgenden Grund, so kann Griechenland den Drachme entsprechend abwerten ( sagt man inflationieren? ich weiß es nicht genau) um so die Schulden zu senken und das Land aber am Leben zu halten.



Das ist schon Alles in Allem recht kompliziert aber die Jungs sind ja auch hochdotierte Gelehrte mit Prof und Dr vor ihren Namen. Im Grunde fordern sie das Deutschland eben mehr auf Deutschland achten sollte und dann erst auf Europa.



Man kann davon halten was man will aber irgendwo wird auch da ein Körnchen Wahrheit drin stecken nur in welchem Ausmass weiß keiner.

Und zum Thema Reichsmark, da hab ich noch welche, ich hab sogar noch 20 Mio Markscheine aus der guten alten Zeit davor und noch davor^^
 
@wueterich

Aber so wie oben beschrieben, ist es meines Erachtens eben auch besser für Griechenland, als es derzeit ist. Deswegen begreife ich sie auch als proeuropäische Partei - ich denke, so ist es für alle besser.



Ich muss dabei auch zugeben, dass für mich natürlich das Thema Euro-Krise wahlentscheident ist, da eben keinem anderen Thema langfristig gesehen eine ähnliche Wichtigkeit zukommt (außer vielleicht der Energiewende, aber gut^^).
 
Thema logisches Denken.^^


Wer den Euro-Währungsraum auflöst, muss nicht zwangsläuf zu nationalen Währungen zurückkehren.



Deutschland braucht den Euro in der aktuellen Form nicht. Zwei unterschiedliche Währungszonen (Deutschland, Finnland, Österreich, Niederlande mit neuer Währung), anderen Länder mit einer anderen neuen Wärung wäre für mich ein guter Kompromiss und ein erster gangbarer Weg, die Krise endlich zu überwinden. Die Problemländer könnten ihre Währung abwerten, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Die fehlende Konkurrenzfähigkeit der Problemländer durch den Euro (kann nicht einfach abgewertet werden) ist das Problem der Eurokrise und nur durch mindestens zwei unterschiedliche Währungssysteme zu lösen).


Dann mach ich auch mal mit:



Thema logisches Denken ^^^^



Die fehlende Konkurrenzfähigkeit kann auch von der anderen Seite "aufgehoben" werden. Nämlich indem in Deutschland die Löhne steigen und die Menschen am erwirtschafteten Reichtum teilhaben! Dadurch würde Deutschland zwar zunächst etwas an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, welche andere europäische Länder dann gewinnen könnten. Langfristig gesehen, stiege in Deutschland jedoch die Binnennachfrage, es gäbe wieder einen stärkeren Druck innovativ zu sein; sozial gesehen könnten sich Kinder aus dem unteren Mittelstand das Studium eher leisten (siehe Problem Facharbeitermangel) etc. pp.





Im Ernst: Komm mal etwas runter und diskutier mal bitte etwas weniger, als hättest du die einzige Wahrheit gepachtet und alle anderen wären dumme Idioten. Danke!







P.S.: Die Schulden Griechenlands blieben in Euro bestehen. Jedenfalls die Schulden bei privaten Gläubigern (Banken, Anlegern etc.). Werten die dann ihre Drachme ab, dann explodieren die Euro-Schulden (sie würden dann ja umgerechnet weniger Euro für ihre Export-Produkte erhalten und wären noch weitaus weniger fähig, Schulden zurück zu zahlen) und das Land steht noch näher am Staatsbankrott.



Weitere Folgen einer Rückkehr zur Drachme (oder für Südwest: einer abgewerteten Währung - egal, ob die Drachme oder Süd-Euro heißt) hier nachzulesen. Das sagen übrigens auch Dr. und Prof. und nicht nur der "dumme Focus"
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http://www.focus.de/finanzen/news/s...fuehrt-die-drachme-wieder-ein_aid_625500.htmlhttp://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-22238/griechenland-szenario-drei-griechenland-fuehrt-die-drachme-wieder-ein_aid_625500.html
 
Thema logisches Denken.^^


Wer den Euro-Währungsraum auflöst, muss nicht zwangsläuf zu nationalen Währungen zurückkehren.



Deutschland braucht den Euro in der aktuellen Form nicht. Zwei unterschiedliche Währungszonen (Deutschland, Finnland, Österreich, Niederlande mit neuer Währung), anderen Länder mit einer anderen neuen Wärung wäre für mich ein guter Kompromiss und ein erster gangbarer Weg, die Krise endlich zu überwinden. Die Problemländer könnten ihre Währung abwerten, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Die fehlende Konkurrenzfähigkeit der Problemländer durch den Euro (kann nicht einfach abgewertet werden) ist das Problem der Eurokrise und nur durch mindestens zwei unterschiedliche Währungssysteme zu lösen).


Zwei-Klassen-Europa? Na Prost Mahlzeit, da können wir uns die europäische Idee gleich sonstwohin stecken.



@wueterich: Ein Doktortitel bringt noch keinen politisch intelligenten Menschen hervor.
 
@ südwest

ich denke genau diese Ungewißheit macht uns Allen Angst, wieviel Geld kostet uns der Finanzausgleich ( ich nenns mal so) noch und es ist ja nicht so, das wir neue Länder in die Eurofamilie aufnehmen die Finanzstark sind.

Ich halte dieses 2-Währungssystem für durchaus überlegenswert. Bin mir nur nicht sicher ob man den Euro dafür splitten müßte aber hab mir da wie gesagt noch keine großen Gedanken gemacht.



Fakt ist auf jeden Fall so wie jetzt kann es nicht weiter gehen, ich glaub die einzigen Länder, die die Vorgabe der Verschuldung eingehalten haben, sind Finnland, Luxemburg und Belgien, selbst wir haben ja schon über der Grenze gelegen. Es wird zumindest irgendwie immer instabiler.



@ Saarbetzi

hab ich auch nicht geschrieben, ich schrieb von Hochdotierten die ein ziemlich umfangreiches und nicht für Jeden verständliches wirtschaftswissenschaftliches Pamphlet erstellt haben.
 
Dann mach ich auch mal mit:


Thema logisches Denken ^^^^



Die fehlende Konkurrenzfähigkeit kann auch von der anderen Seite "aufgehoben" werden. Nämlich indem in Deutschland die Löhne steigen und die Menschen am erwirtschafteten Reichtum teilhaben! Dadurch würde Deutschland zwar zunächst etwas an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, welche andere europäische Länder dann gewinnen könnten. Langfristig gesehen, stiege in Deutschland jedoch die Binnennachfrage, es gäbe wieder einen stärkeren Druck innovativ zu sein; sozial gesehen könnten sich Kinder aus dem unteren Mittelstand das Studium eher leisten (siehe Problem Facharbeitermangel) etc. pp.





Im Ernst: Komm mal etwas runter und diskutier mal bitte etwas weniger, als hättest du die einzige Wahrheit gepachtet und alle anderen wären dumme Idioten. Danke!







P.S.: Die Schulden Griechenlands blieben in Euro bestehen. Jedenfalls die Schulden bei privaten Gläubigern (Banken, Anlegern etc.). Werten die dann ihre Drachme ab, dann explodieren die Euro-Schulden und das Land steht noch näher am Staatsbankrott.


Erstmal vor der eigenen Haustür kehren, Freundchen^^ Selbst austeilen, aber nicht einstecken können, das sind ja die Besten
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In Deutschland steigen aber nicht die Löhne, Zeitarbeit ist an der Tagesordnung, die Armut steigt auch hier. Das ist überhaupt nicht realistisch.



PS: Sie sind dann aber wieder konkurrenzfähiger, es kommt wieder mehr Kapital rein.





@Saar

Die europäische Idee hat nichts, aber auch gar nichts mit einer gemeinsamen Währung zu tun.





@wueterich

Ja, sehe ich auch so. Mir fehlt auch bei den derzeit im Bundstag vertretenen Parteien einfach die wirtschaftliche Kompetenz, im Interesse Europas könnte ich daher eine Wahl dieser Parteien nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren (jedenfalls auf Bundesebene).



Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Erstmal vor der eigenen Haustür kehren, Freundchen^^ Selbst austeilen, aber nicht einstecken können, das sind ja die Besten
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Deine Nehmerqualitäten passen aber auch erhobenen Hauptes unter der Tür durch
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Finanzkrisen sind nicht währungsabhängig, Kinder.
 
@ südwest
ich denke genau diese Ungewißheit macht uns Allen Angst, wieviel Geld kostet uns der Finanzausgleich ( ich nenns mal so) noch


Und hast du mal überlegt, was uns dieser "Finanzausgleich" bringt?



- wer kauft denn bei uns?? Die Länder, die groß Schulden machen: Griechenland (frag mal bei der Rüstungsindustrie nach), Italien, Frankreich ... Deutschland exportiert am meisten in den EU-Binnenmarkt. Nicht nach China oder in die USA!



- wieviel Zinsen zahlen wir denn gerade für unsere Staatsanleihen? 0,0irgendwas Prozent! Und warum?? Weil die Anleger sichere deutsche Anleihen wollen und nicht die unsicheren Anleihen der Griechen, Italiener, Portugisen. Das hängt unmittelbar kausal miteinander zusammen!! Und warum sind die unsicher? Weil die Griechen so faul waren?? Nein! Weil die ihre Banken retten mussten - gezwungenermaßen durch die EU! Google mal "Irland Banken Deutschland". Denn wenn Griechenland seine Banken nicht gerettet hätte, dann hätten die deutschen Banken am meisten darunter gelitten! Und warum? Weil die deutschen Banken so nett waren, den Griechen Kredite zu geben? Nein!! Weil die deutschen Banken Profite machen wollten!



@ Traditionsverein: Ja und warum steigen die Löhne nicht? Merkel könnte ohne weiteres einen Mindestlohn einführen. Ohne weiteres. Steigende Löhne sind nur in einer Welt unrealistisch in der man alles für die Wirtschaft tut und alles der Wettbewerbsfähigkeit unterordnet. In der man also national und nicht europäisch denkt. In der man gegen andere europäische Nationen agiert! DAS passt nämlich in Europa nicht zusammen. Gemeinsame Währung, aber gegeneinander wirtschaften. Das wird auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen, der überall (in D, Italien, Griechenland) zu knapsen hat, wenn wir alles der Wettbewerbsfähigkeit unterordnen.
 
Deine Nehmerqualitäten passen aber auch erhobenen Hauptes unter der Tür durch
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Finanzkrisen sind nicht währungsabhängig, Kinder.


In diesem Fall offensichtlich schon.




Und hast du mal überlegt, was uns dieser "Finanzausgleich" bringt?


- wer kauft denn bei uns?? Die Länder, die groß Schulden machen: Griechenland (frag mal bei der Rüstungsindustrie nach), Italien, Frankreich ... Deutschland exportiert am meisten in den EU-Binnenmarkt. Nicht nach China oder in die USA!



- wieviel Zinsen zahlen wir denn gerade für unsere Staatsanleihen? 0,0irgendwas Prozent! Und warum?? Weil die Anleger sichere deutsche Anleihen wollen und nicht die unsicheren Anleihen der Griechen, Italiener, Portugisen. Das hängt unmittelbar kausal miteinander zusammen!! Und warum sind die unsicher? Weil die Griechen so faul waren?? Nein! Weil die ihre Banken retten mussten - gezwungenermaßen durch die EU! Google mal "Irland Banken Deutschland". Denn wenn Griechenland seine Banken nicht gerettet hätte, dann hätten die deutschen Banken am meisten darunter gelitten! Und warum? Weil die deutschen Banken so nett waren, den Griechen Kredite zu geben? Nein!! Weil die deutschen Banken Profite machen wollten!



@ Traditionsverein: Ja und warum steigen die Löhne nicht? Merkel könnte ohne weiteres einen Mindestlohn einführen. Ohne weiteres.


Ach komm, das mit dem Mindestlohn glaubst Du nicht ernsthaft, oder? Der wird doch gar nicht eingehalten. Und wenn doch, führt dieser zu Gewinneinbußen der Unternehmen, es kommt zu weiteren Entlassungen etc.






Merkel könnte ohne weiteres einen Mindestlohn einführen. Ohne weiteres. Steigende Löhne sind nur in einer Welt unrealistisch in der man alles für die Wirtschaft tut und alles der Wettbewerbsfähigkeit unterordnet. In der man also national und nicht europäisch denkt. In der man gegen andere europäische Nationen agiert! DAS passt nämlich in Europa nicht zusammen. Gemeinsame Währung, aber gegeneinander wirtschaften. Das wird auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen, der überall (in D, Italien, Griechenland) zu knapsen hat, wenn wir alles der Wettbewerbsfähigkeit unterordnen.


Wirtschaft funktioniert nur durch Wettbewerb. Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten ist ein gemeinsames Wirtschaften nicht machbar. Was würde sich denn dadurch ändern, wenn alles in einem einzigen Staat zusammengefasst werden würde? Das hatten wir schonmal, Du brauchst nur einmal rüber zu fahren und kannst Dir dann das Brachland und die braunen Trupps drüben ansehen. Aus Fehlern wird man klug? Scheinbar nicht.
 
In diesem Fall offensichtlich schon.






Ach komm, das mit dem Mindestlohn glaubst Du nicht ernsthaft, oder? Der wird doch gar nicht eingehalten. Und wenn doch, führt dieser zu Gewinneinbußen der Unternehmen, es kommt zu weiteren Entlassungen etc.


Siehe oben. Durch einen Mindeslohn würde die Nachfrage steigen. Warum sollte es dann zu Gewinneinbußen kommen?
 
Siehe oben. Durch einen Mindeslohn würde die Nachfrage steigen. Warum sollte es dann zu Gewinneinbußen kommen?


Es muss nicht zwingend zu steigender Nachfrage kommen, das Geld könnte auch bei den privaten verbleiben. Niemand der einigermaßen gut verdient gibt soviel Geld aus, wie er erhält, dadurch ginge Kapitel in der Wirtschaft verloren.
 
Es muss nicht zwingend zu steigender Nachfrage kommen, das Geld könnte auch bei den privaten verbleiben. Niemand der einigermaßen gut verdient gibt soviel Geld aus, wie er erhält, dadurch ginge Kapitel in der Wirtschaft verloren.


Ich habe Familienangehörige, die nur knapp über dem vorgeschlagenen Mindestlohn von 7,50 Euro verdienen. Ich kann dir versichern, dass die eine Lohnsteigerung zu mindestens 75% "verkonsumieren" würden (Kino, Fahrrad kaufen, mal ins Restaurant gehen).





Und was schreibst du oben von braunen Truppen und DDR? Hab ich was von Kommunismus geschrieben?
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Ich schrieb nur, dass wir nicht alles dem Streben nach noch mehr Wettbewerbsfähigkeit unterordnen dürfen. Das es Wettbewerb geben muss, ist doch klar und das Gegenteil habe ich nirgends behauptet.
 
@ Jonny

natürlich kaufen gerade die Länder aber ich habe nichts davon, wenn die Steuern aus den Verkäufen nicht ausreichen um die Länder mit unserem Geld am Leben zu halten.

Und es sollte doch auch klar sein, dass in einer Situation wie sie in Griechenland ist sparen völlig verkehrt ist, wie soll denn da dann eine Binnennachfrage steigen bzw entstehen, die haben keine Arbeit, es gibt kein Geld für Existenzgründer, also bricht der Arbeitsmarkt immer weiter ein weil immer weniger Geld haben um sich etwas zu kaufen.



Und genau so läuft es grad da, die bekommen den drohenden Zeigefinger von den zahlenden Eurostaaten, das sie sparen müssen, wenn sie Geld wollen, also sparen sie und nichts geht mehr. Normal müßte gerade jetzt ein 50 Milliardenpaket dahin wo es heißt, das ist nur für Firmen und Existenzgründer, dann würden wieder Leute eingestellt, die Leute hätten wieder Geld undf könnten wieder kaufen, also würden weitere Firmen gegründet. Aber dieses Geld bekommt Griechenland eben nicht, mit einer 2. Währung würde z.B. der Fisch, der gestern 20 Drachmen gekostet hat heute nur noch 5 Drachmen kosten weil eben nicht mehr geht. ABer fakt ist, der Fischer bekommt 5 Drachmen anstatt gar keine und der Käufer hat zu essen. Da der Fischer jetzt natürlich nur 5 Drachmen hat zahlt er eben auch entsprechend weniger für sein Bootsbenzin usw usw.



Ich hab das jetzt gaaaanz einfach beschrieben, mir ist klar das es so einfach nicht ist, es soll die Situation nur anschaulich machen.



Ich hab 1985 in Jugoslawien ( damals noch 1 Land) Urlaub gemacht und werde es nie vergessen, da gab es einen Tag, das ist das Brot ein einem Tag 2 Mal teurer geworden so krass war da die Inflation, da hat man die Dinar nur privat getauscht und auch nur für 1-2 Tage weil keiner wußte wo das so hingeht. ABer das Land hat es überlebt und ging nicht pleite.



Oh: PS ich schreibt über Konjunkturanschub es wurde festgestellt, das bei Einkommen von 5000,- Brutto auch bei Lohnerhöhung nicht mehr gekauft wird, aber bei den Einkommen bis 2000,- Brutto geht die Erhöhung 1zu1 in die Wirtschaft, also da hat Jonny schon Recht
 
25% sind dann aber immer noch weg.



Nein, das bezieht sich auf die zu schnelle Wiedervereinigung, die den Ländern der ehemaligen DDR massiv geschadet hat. Hier gab es auch andere Vorschläge einer wirtschaftlich vorteilhafteren Einigung. Ich dachte Du wolltest auf einen gemeinsamen europäischen Staat hinaus, aber da habe ich Dich wohl missverstanden, mein Fehler.



Wie gesagt, ich glaube nicht mehr daran, dass das was bringt, aber es bleibt Dir ja wie gesagt belassen, wie Du das siehst. Ich denke über eine Art von Wettbewerb, der die Krisenländer stärkt (zwei Währungsunionen), ließe sich die Problematik am Besten lösen.



Die Idee eines gemeinsamen Europas definiert sich für mich auch nicht über kapitale Interessen, sondern in erster Linie über eine kulturelle, soziale und gesellschaftliche Staatengemeinschaft, ein friedliches Zusammenleben unter Nachbarn mit der gemeinsamen Ausarbeitung gemeinsamer Interessen. Das ist für mich Europa. Eine gemeinsame Währung haben wir auch jahrzehntelang nicht gebraucht, es war ein Fehler, gut, aber er lässt sich ja korrigieren und zwei Währungsunionen wären ein guter Kompromiss. Eine Rückkehr zur D-Mark würde ich auch nicht zwingend wollen. Wozu denn auch?
 
Wie kommt man hier eigentlich auf die Idee, dass uns eine große Koalition weiterbringen würde? Das wird doch wieder Stillstand deluxe...


In der Politischen Praxis stimmt das leider. Vom Potential her - aufgrund der großen Mehrheiten im Parlament - sind in großen Koalitionen grundsätzlich immer die Änderungen möglich, die notwendig sind und allen wehtun. Der Wähler kann dann bei der nächsten Wahl nicht die andere Volkspartei wählen, die ansonsten in der Opposition ist - beide sind bei einer großen Koalitionen an Einschnitten "schuld".



Das Problem ist eben, dass der Gestaltungswille bei großen Koalitionen meistens fehlt, da nur wahltaktisch gedacht wird. Mit Änderungen an nur wenigen Rahmenbedingungen - etwa 2 Termine für alle Landtagswahlen, Verlängerung der Legislaturperioden im Bund, Verringerung der Anzahl der Bundesländer und einer Begrenzung der Anzahl der Legislaturperioden für Bundestagsabgeordnete (z.B. 3) könnten aber Politikprozesse beschleunigt und effektiver gestaltet werden. Das würde dann auch wieder zu einem positiveren Bild der Demokratie in der Bevölkerung führen.



Macht aber keiner. Wer sägt schon an dem Ast, auf dem er sitzt.



P.S.: Diskussionen über die Abschaffung des Euro sind völlig unrealistisch. Diese Entwicklung ist ohne weltweite volkswirtschaftliche Schäden, die die derzeitige Finanzkrise alt aussehen lassen würden, nicht rückgängig zu machen. Wir haben jetzt den Euro und müssen mit ihm auskommen, ob's uns passt oder nicht.
 
@ wueterich:



Ehrlich gesagt, kann ich dir nicht folgen. Und ich glaube, es liegt daran, dass du es dir zu einfach machst. Eine Volkswirtschaft ist kein Betrieb oder keine bloße Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer. Da gibts noch Staatsschulden, Inflation (die sich auch auf die Ersparnisse auswirkt), auf- und abwertende Währung, Importe und Exporte, Zinsen (sowohl für Sparer als auch Investoren und den Staat (Staatsanleihen)) etc. pp.



Ich verstehe auch grad nicht, wie du bei deutschen Exporten gen Griechenland auf Steuern kommst. Das sind doch Einnahmen deutscher Unternehmen mit denen auch Löhne bezahlt werden. Davon profitiert Deutschland (Unternehmen und Arbeiter / Angestellte) gerade immens. Und ich glaube, dass würden noch nicht einmal Merkel und Schäuble abstreiten.



Und: Ich bin auch dafür, dass man den Wirtschaften der Südländer wieder auf die Beine hilft. Aber, und da sind wir wieder bei der Ausgangsfrage: Das kostet uns nicht nur! (Genau deswegen diskutieren wir doch nur: Weil ich den Eindruck habe, dass du denkst, die Eurokrise kostet Deutschland nur ("Zahlmeister").)) Davon würden wir auch profitieren. Denn wenn die nicht auf die Beine kommen, wer soll dann unsere Waren kaufen? Die gehen nunmal zu über 50% ins europäische Ausland.



Und: Griechenland wird nicht einfach wieder auf die Beine kommen, nur weil sie zur Drachme zurückkehren. Siehe den Focus Artikel (ich will das jetzt nicht alles beschreiben, wenns da doch so schön aufgelistet ist).
 
@ Onkel

da geb ich Dir Recht, da bei uns ja jedes Jahr irgend eine Bundeslandwahl ist will keiner sichs mit den Wählern versauen, 1 Termin wäre für das vorankommen auch von eben unangenehmen Dingen.



Daumen hoch
 
Hmm, als ich diesen Artikel gelesen habe, musste ich an Deine Worte denken Wüterich... soviel zum Thema kein Inhalt und nur leeres Geschwätz bei Rot-Grün... anders als die Kanzlerdarstellerin sind diese beiden Programme nämlich durchgerechnet...


http://www.sueddeutsche.de/politik/...d-gruenen-sie-koennen-sogar-rechnen-1.1713017http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlversprechen-von-spd-und-gruenen-sie-koennen-sogar-rechnen-1.1713017


Richtig! Und der 'Gegenentwurf' von CDU\CSU besteht nur aus netten Versprechungen - unter Finanzierungsvorbehalt.
 
Wann wird dieser Thread endlich umebnannt?



Vorschlag: "SPD Online-Zentralorgan" oder "roter Bruder oder roter Teufel? egal, hauptsache rot" oder "der rote Weg...wie man ein Forum fuer sich politisert"
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Hehehe....bin weder das eine noch das andere, aber sachlich ist die Diskussion nicht gerade. Das sieht man ja am Beiss-Reflex den einige entwickeln, wenn man es wagt den Spiegel hinzuhalten.



Ich werde immer skeptisch, wenn die eine Seite behauptet sie haette die Weisheit mit Löffeln gegessen, während die anderen angeblich voellig unfähig sind. Auf der ganzen Welt gibt es das nicht, dass nicht jeder seinen Teil an Fehlern uns seinen Teil an Verdiensten hat, nur bei politischen Debatten, bei Sozialisten insbesondere, artet das Ganze in "ich gut-du schlecht" aus und Diskussionen mit derart weniger Differenzierung sind mir grundsaetzlich nicht sympathisch.
 
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