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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Also zum einen braucht nicht jeder Nachhilfe um das Abi zu schaffen, oder haben alle oben erwähnten 25 anderen Schüler Nachhilfe erhalten? Fällt mir etwas schwer das zu glauben. Wie gesagt, ich sehe eher das Problem der Grundlagen im Elternhaus bzw. auch den Willen. Weder die Eltern meiner Frau noch die meines Kumpels wollten bzw. hielten es für nötig, dass das Abi gemacht wird und studiert wurde. Das kam ganz allein von den beiden selbst, und das ist nicht bei jedem so. Die Eltern geben eben oft das Lebensmodel vor und Geschichte wiederholt sich.
Und Privatunis?!?! Langsam wird's lächerlich. Kann man in D nur in Privatunis studieren? Es gibt BAs, FHs, staatliche UNIs und und und... über was reden wir denn eigentlich?

Man kann an einer stinknormalen UNI alles bis zum Doktor machen, ohne dafür Leute bestechen zu müssen. Ich hab mein Diplom zumindest nicht gekauft, dafür hätt ich gar nicht die Kohle gehabt, und nein, ich war auch auf keiner Privatuni und bezieh trotzdem kein Hartz4


Und wieder wird einem hier etwas in den Mund gelegt ... macht echt keinen Spaß mehr.



Ich habe gesagt, Nachhilfe ermöglicht es Kindern aus reichen Familien Noten oder Abschlüsse zu erreichen, die Kinder (mit "Lernproblemen") aus ärmeren Familien nicht erreichen können. Natürlich können intelligente / kluge Kinder aus armen Familien das Abitur und einen Uni-Abschluss schaffen (siehe meinen Beitrag oben). Aber für die Kinder aus armen Familien, die es schwer haben mitzukommen, ist das unmöglich - wobei Kinder aus reichen Familien dann noch 10 Stunden Nachhilfe pro Woche nehmen.



Ebenso habe ich gesagt, dass Privatunis es einigen Kindern aus sehr reichen Familien erlauben, in paradisischer Zustände zu studieren, obwohl sie an guten staatlichen Unis kaum Zugangschancen hätten, da ihre Fähigkeiten dazu eben nicht ausreichen.



Und selbst wenn das alles nicht stimmen sollte und das Vermögen der Eltern für den Erfolg der Kinder absolut keine Rolle spielen sollte, dann müssten Kinder aus bildungsfernen Schichten dazu ermutigt werden, zu studieren, wenn sie das Zeug dazu haben - falls dies eine der entscheidenden Ursachen für die Problematik ist, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten weniger Aufstiegschancen haben.
 
Btw. zur Reallohnentwicklung seit der Krise bzw. während der letzten 4 Jahre.



http://www.handelsblatt.com/politik...ne-in-deutschland-steigen-weiter/7750486.htmlhttp://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/lohnentwicklung-realloehne-in-deutschland-steigen-weiter/7750486.html



Ich will nicht unterschlagen, dass wir noch nicht das inflationsbereinigte Niveau der 90er erreicht haben, allerdings ist die derzeitige Entwicklung (Tendenz) durchaus beachtlich angesichts zweier schwerer Krisen innerhalb eines Jahrzehnts, zumal der Rest Europas mit ganz anderen Problemen kämpft.
 
Zur Erinnerung: Bildungspolitik ist LÄNDERsache. Aktuell ist die SPD in 13 von 16 Parlamenten in der Regierung. Warum zum Teufel sorgen die denn dann nicht schon lange für die Bildungsgerechtigkeit?


In BaWü seit 2011.

In Hamburg seit 2011.

In Niedersachsen seit 2013.

In NRW seit 2010.

Im Saarland seit 2012.

In Sachsen-Anhalt seit 2007.

In Schleswig-Holstein seit 2012.

In Thüringen seit 2009.



Gar nicht so einfach, schon lange für Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.
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Hast du einen Überblick darüber, wieviel z.B. ein Jurastudium kostet? Inkl. Semesterbeitrag (nicht Studiengebühren), Lehrbücher etc.? Das ist ohen finanziell starken Hintergrund ODER jobben (worunter definitiv das Studium leidet) oder Kredite (womit man mit Schulden ins Berufsleben startet) nicht machbar. Da reicht Bafög nicht.


Klar, vom Staat her kann es jeder schaffen, weil theoretisch jeder Zugang zu allen Ausbildungsmöglichkeiten hat. Aber Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuh.


Sowohl ich, als auch meine Frau haben beide während des Studiums gejobbt. Wir haben beide überdurchschnittliche Abschlüsse. Aber "Ja", wir sind vielleicht weniger am Wochenende während dieser Zeit unterwegs gewesen, weil dafür die Kohle nicht da war. Man muss auch Prioritäten setzen. Zudem wird man immer eine Studienrichtung finden, die Geld kostet, bspw. Filmregie etc.. Darum geht es aber nicht. Es ging um die grundsätzliche Frage, ob man ohne Kohle automatisch keine Chance auf einen höheren Bildungsweg/-abschluss hat, und das stimmt eben nicht. Kohle macht sicherlich das Leben einfacherer, aber sie ist nicht der Grund warum ich keinen höheren Bildungsweg einschlagen kann.
 
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Gar nicht so einfach, schon lange für Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.
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Wieso so in die FERNE schweifen...Rheinland-Pfalz???

Aber passt schon. Wir lassen jetzt mal die ganzen Jahre untern Tisch fallen und stellen mal auf Null. Ich bin mir sicher, dass wir in den auch in den nächsten 8 Jahren in keinem dieser Länder eine weitreichende Bildungreform erleben werden, die Chancengleichheit schafft.
 
Betzi



es geht nur darum, dass es möglich ist und es gibt nicht nur Bafög, es gibt Wohnweld, Mietnebenkostenunterstützung von der Arge usw usw Ausserdem haben Studenten ja auch besondere Besteuerungen was Einkommen betrifft.



Und egal wie teuer es ist, es ist möglich! Viele machen es auch über Fernstuduim neben der Arbeit, ist wie schon so oft gesagt eine Sache von jedem Einzelnen wie viel Energie man für etwas aufbringt.

Der einen Person ist Geld nicht so wichtig wie Freizeit, der anderen ist Geld wichtiger als Freizeit. Manch Andere sagen jetzt 15 Jahre Vollgas und dann dann ausgesorgt haben und in Ruhestand.



Für mich ist entscheidend ( und das unabhängig der Regierungsparteien) das es mir hier gut geht, ich selbst im worst case noch genügend abgesichert bin, ich kann über die Strasse gehen ohne mit einem Überfall zu rechnen weil es im Verhältnis kaum welche gibt. Das ich in einem Land leben wo ich offen eine Meinung haben kann ohne Angst haben zu müssen, verhaftet zu werden.



Das es Dinge gibt, die zu Verbessern sind, das ist auch klar aber ganz objektiv gesehen sind es keine existenziellen Dinge sondern maximal soziale Ungerechtigkeiten, wo ich immer noch überzeugt bin, das es nicht über die Politik zu regeln ist, wo die Politik nur Anstöße zum Handeln geben kann.
 
Und wieder wird einem hier etwas in den Mund gelegt ... macht echt keinen Spaß mehr.


Ich habe gesagt, Nachhilfe ermöglicht es Kindern aus reichen Familien Noten oder Abschlüsse zu erreichen, die Kinder (mit "Lernproblemen") aus ärmeren Familien nicht erreichen können. Natürlich können intelligente / kluge Kinder aus armen Familien das Abitur und einen Uni-Abschluss schaffen (siehe meinen Beitrag oben). Aber für die Kinder aus armen Familien, die es schwer haben mitzukommen, ist das unmöglich - wobei Kinder aus reichen Familien dann noch 10 Stunden Nachhilfe pro Woche nehmen.


Sorry, wollte Dir nix in den Mund legen, was Du nicht gesagt hast. Aber das jetzt geschriebene hast Du SO auch nicht gesagt, sondern nur "Nachhilfe...kostet Geld", worauf ich mich dann bezogen habe. Den Zusammenhang zweifel ich immer noch an, aber sei's drum.




Und selbst wenn das alles nicht stimmen sollte und das Vermögen der Eltern für den Erfolg der Kinder absolut keine Rolle spielen sollte, dann müssten Kinder aus bildungsfernen Schichten dazu ermutigt werden, zu studieren, wenn sie das Zeug dazu haben - falls dies eine der entscheidenden Ursachen für die Problematik ist, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten weniger Aufstiegschancen haben.
Da sind wir auf einer Linie. Das meinte ich ja mit der kostenlosen Hausaufgabenbetreuung. An einer Stelle wird es aber immer schwierig bleiben, die Vorbildfunktion der Eltern. Das Problem hast Du in allen Bereichen. Du kannst noch so viele Sportvereine fördern, dass Kinder dort aktiv werden, wenn Du Eltern hast, die Bewegungslethargiker sind, dann wird das Kind in 8 von 10 Fällen deren Beispiel folgen. Wenn die DVD-Sammlung größer ist als das Bücherregal, wirst Du es schwer haben ein Kind von außerhalb der Familie zum Lesen zu animieren. Da hängt ganz viel von den Eltern ab, und die können und müssten auch mehr tun.

Die einzige Möglichkeit wäre es die Kinder möglichst viel außerhalb der Familie zu erziehen und zu fördern, aber dann wäre der Aufschrei ungleich größer und Worte wie "Kader", "Indoktrinierung" etc. würden bald fallen.
 
The same procedure as every 4 years. Kaum stehen wieder Wahlen an werden sich in diesem Fred wieder die Köppe eingeschlagen.



Wie vor 4 Jahren schlage ich an diese Stelle wieder vor diese Fred aus diesem Forum zu verbannen - es gibt andere Foren die dafür geeigneter sind als ein Fußballforum. Wie vor 4 Jahren wird wieder der Einwand kommen das diese Diskussion ja überhaupt wichtig ist und daher stattfinden sollte.



Kann man dem Politik-Spam Einhalt gebieten oder ihn auslagern? Muss man zu DBB wechseln wenn man was über den FCK lesen will?
 
The same procedure as every 4 years. Kaum stehen wieder Wahlen an werden sich in diesem Fred wieder die Köppe eingeschlagen.


Wie vor 4 Jahren schlage ich an diese Stelle wieder vor diese Fred aus diesem Forum zu verbannen - es gibt andere Foren die dafür geeigneter sind als ein Fußballforum. Wie vor 4 Jahren wird wieder der Einwand kommen das diese Diskussion ja überhaupt wichtig ist und daher stattfinden sollte.



Kann man dem Politik-Spam Einhalt gebieten oder ihn auslagern? Muss man zu DBB wechseln wenn man was über den FCK lesen will?


Sobald der Ball wieder rollt bzw. wir 1-2 Spiele verloren oder gewonnen haben, dreht es sich hier um ganz andere Themen. Entspann Dich! Es ist Sommerpause, alle Transfers sind getätigt und wir warten auf den 1. Spieltag... dann ist wieder nur Fußball!
 
Sobald der Ball wieder rollt bzw. wir 1-2 Spiele verloren oder gewonnen haben, dreht es sich hier um ganz andere Themen. Entspann Dich! Es ist Sommerpause, alle Transfers sind getätigt und wir warten auf den 1. Spieltag... dann ist wieder nur Fußball!


dann wünscht man sich es wäre jeden monat bundestagswahl
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Dem kann man gegensteuern wenn endlich ein fairer Mindestlohn kommt!

Meine Meinung ist, das es Deutschland wirklich nicht schlecht geht. Das liegt aber mit Sicherheit nicht an der jetzigen Regierung.

Und in sachen Bildung: Es geht immer besser! Aber alles schlecht reden ist auch nicht richtig.
 
Wenn man hier Hintern-Threads aushalten muss, kann man auch Politik-Threads aushalten, Andreas.
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Wenn man das bashing für Hintern-Threads aushalten muss, kann man auch die Kritik für Politik-Threads aushalten!



Abgesehen mal davon wurde im Hintern-Thread schon lange nicht mehr verkehrt!
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Wenn man das bashing für Hintern-Threads aushalten muss, kann man auch die Kritik für Politik-Threads aushalten!


Abgesehen mal davon, wurde im Hintern-Thread schon lange nicht mehr verkehrt!
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Hier eigentlich auch nicht... aber freut mich, dass ich die Diskussion wieder in Gange bekommen habe
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jackass



der Mindestlohn kann nicht von der Politik kommen, sondern nur von den Branchen selbst. Aber wir haben uns zu einer *Geiz ist Geil* Bevölkerung entwickelt.

Man nehme nur mal alle Berufe die mit Lebensmitteln zu tun haben...

vor 40 Jahren hat man ca 50% seines Einkommens für Lebensmittel ausgegeben und nur 10% fürs Wohnen

heut ist es genau umgekehrt. Trotzdem gab es früher in jedem Dorf mehrere Bäcker und Metzger heut hat man in 30 000 Einwohnerstädten vielleicht noch 1-2 Bäcker und Metzger.

Die Qualität ist definitiv viel besser und die Ware viel frischer, trotzdem kaufen die Menschen wissentlich schlechteres Fleisch und Brot im Discounter weil es billiger ist.



Um diesen Branchen wieder auf die Füsse zu helfen und das mit angemessenem Lohn, da müsstest Du die Menschen zwingen mehr Geld für bessere Lebensmittel auszugeben. Allein die Tatsache das Stadtkinder so gut wie noch nie lebende Kühe oder Schweine gesehen haben und das Fleisch im Discounter nicht mit Lebewesen in Verbindung bringen macht es schwierig. Zu meiner Kindeszeit hatte mein Opa noch Schweine, Hühner, Enten und Gänse weil es für den normalen Arbeiter finanziell nicht ging alles Fleisch beim Metzger zu kaufen. Ich habe als Hausschlachtungen miterlebt und bis heute habe ich das Quieken der Schweine im Ohr wenn sie zur Schlachtbank geführt wurden oder das wegflatternde Huhn ohne Kopf weil die Nerven eben noch mit Blut versorgt waren.



Jetzt kann man sagen iieehh wie eklig, das mag sein aber ich habe genau deshalb schon immer Respekt vor dem Tier gehabt und esse das Fleisch auf auch wenn es nicht nach meinem Geschmack gewürzt ist oder wenn es fettdurchzogen ist. Ich schneide auch beim kochen nicht die Hälfte weg wie man es im TV jeden Tag sieht. Ich kaufe weiterhin *teuer* beim Metzger und Bäcker selbst wenn es bedeuten würde ich könnte nicht jeden Tag Fleisch essen, dann wäre es eben so.



Jackass aber Du siehst allein nur bei diesem Thema wie tief das geht, man könnte hier ja noch weiter machen, z.B. dass grad auch bei den sozial schwachen Menschen kaum wer kochen kann und das Interesse daran auch nicht groß ist. Es geht mehr darum es muss schnell gehen und wenig Arbeit machen obwohl man grad da sagen könnten, mensch ihr habt doch die Zeit.



Wie Feindesland schon sagte, oft nehmen Kinder das an was sie bei sich zuhaus erlebt haben, das ist nicht nur mit Schulbildung so, sondern auch beim Essverhalten und kochen. Selbst wenn man Kinder durch tolle Schulprogramme an Obst, Gemüse und richtiges Kochen heranführt, wo sollen sie es machen wenn bei ihnen zuhause sowas nicht gewünscht ist.



Und schwupp sind wir von Mindestlöhnen bei Schule und Kindern.

Abschliessend noch, die Statistik sagt, bei Lohnerhöhungen von Einkommen unter 2000,- Brutto gehen so gut wie 100% direkt in die Wirtschaft, was eigentlich genial ist. Aber was man nicht dazu gefragt hat in welche Bereiche der Wirtschaft. Denn auch hier wird es nicht dem Bäcker, Metzger,kleinen Radio-Tv-Spezialist oder Schreinermeister im Ort zu Gute kommen, es wird bei Läden wie Ikea, Mediamarkt und den Discountern gelassen. Und so hoch, das sich jeder ein neues AUto davon leisten könnte wird wohl keine Lohnerhöhung.
 
Ich nehme mal deinen Beitrag exemplarisch, um einige Unwahrheiten und romantischen Vorstellungen darüber, wie toll es bei uns ist, zu widerlegen.




Reddy


genau wie Feindesland und ich schrieben, jeder kann es schaffen was die Voraussetzungen vom Staat betrifft, er sorgt für ein Schulsystem wo jeder entsprechend seiner Leistung abschliessen kann und dann bei Abitur auch studieren kann ( finanzielle Unterstützung gibts vom Staat schrieb ich ja sind eben viele Anträge aber es ist möglich)


Nein!



Nicht jeder bei uns kann es schaffen, wenn er nur will. Nicht jeder kann den Schulabschluss erreichen, zu dem er im Stande wäre.



Es gibt massenhaft Untersuchungen und Berichte, die dies klar und eindeutig widerlegen. Das ist für eine Wirtschafts- und Industrienation wie Deutschland - die schließlich von gut ausgebildeten Facharbeitern, Ingenieuren usw. lebt - absolut beschämend.

Der Maßstab für den Bildungsabschluss ist das verfügbare Einkommen des Elternhauses und dessen Bildungsnähe - kaum ein anderer Faktor spielt da eine große Rolle.



Hier nur ein paar wahllos heraus gegriffene Links, die genau das belegen:



http://www.spiegel.de/schulspiegel/...schland-land-der-schulabsteiger-a-820475.htmlhttp://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/alarmierende-studie-deutschland-land-der-schulabsteiger-a-820475.html



http://www.spiegel.de/unispiegel/st...nen-familien-studieren-seltener-a-854507.htmlhttp://www.spiegel.de/unispiegel/studium/abiturienten-aus-bildungsfernen-familien-studieren-seltener-a-854507.html



http://www.zeit.de/2013-01/studie-herkunft-aufstieghttp://www.zeit.de/2013-01/studie-herkunft-aufstieg






Und genau wie Feindesland und ich auch schrieben hat es ein Kind *reicher* Eltern dann leichter bzw wird dort viel mehr darauf geachtet eben in der Schule die geforderten Leistungen auch erbracht werden. ABer soll man jetzt also den Hartz4-Eltern die Kinder wegnehmen weil sie ihren Kindern nicht genug auf die Füsse treten was die Schule betrifft?


Der letzte Satz ist ja schon fast menschenverachtend! Gibt es für dich nur die Möglichkeit, den betroffenen Eltern die Kinder wegzunehmen?

Wie wäre es mit frühkindlicher Bildung, Rechtsanspruch auf kostenlose Kita-Plätze, gemeinsamem Lernen bis zur 10. Klasse, Ausbau von Ganztagsschulen usw. usw.?



Sicher spielt da unser föderales System, in dem die Bildung Ländersache ist, sehr stark mit hinein. Aber auch mit dem Argument, dass es ja in einigen Ländern SPD-geführte Regierungen gäbe und es dort auch nicht besser aussähe, wird daraus kein Schuh. All die Dinge, die ich oben aufgezählt habe (Kita-Plätze etc.) sind dort Grundanliegen und z. T. auch schon umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht. Der entscheidende Faktor, warum dort erst zartfühlende Verbesserungen messbar sind, liegt daran, dass Veränderungen im Bildungssystem in der Regel erst 10-15 Jahre nach deren Einführung messbar sind.






Und zum Thema Tätigkeit und Entlohnung dazu schrieb ich oben bereits was. Jede Arbeit hat einen gewissen Wert sollte mir der Wert nicht reichen, dann muss ich mich entsprechend fortbilden.


Was passiert mit den Leuten, die für eine Fortbildung oder auch Umschulung zu alt sind oder schlicht nicht die kognitiven Fähigkeiten dazu haben? Schmeißen wir die auf den Schrotthaufen der Gesellschaft?

Ich bleibe dabei: ein Mensch kann nicht mehr, als seine Arbeitskraft vollumfänglich zur Verfügung zu stellen. Wenn er das tut, hat er einen Anspruch auf eine Entlohnung, die ihm ein Existenzminimum garantiert, ohne dass der Staat - also die Gemeinschaft, wir alle - ihn dabei noch zusätzlich unterstützen müssen. Alles andere ist Kapitalismus und Ausbeutung in Reinkultur!




Jeder sollte eben mal nicht nur an sich denken aber das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern mit sozialer Kompetenz


Und genau das tust du - an dich selbst denken! Du hast möglicherweise für dich einen Weg gefunden und bist mit deiner Situation zufrieden. Es sei dir gegönnt. Aber unsere immens reiche Gesellschaft hängt immer mehr Menschen einfach ab. Davor die Augen zu verschließen - wie das unsere Bundesregierung mit ihrem geschönten und frisierten Reichtums- und Armutsbericht gemacht hat - beseitigt dies nicht. Alles, was hier unter den Teppich gekehrt wird, kommt irgendwann wieder darunter hervor. Dann aber gewaltig.
 
jackass


der Mindestlohn kann nicht von der Politik kommen, sondern nur von den Branchen selbst. Aber wir haben uns zu einer *Geiz ist Geil* Bevölkerung entwickelt.

Man nehme nur mal alle Berufe die mit Lebensmitteln zu tun haben...

vor 40 Jahren hat man ca 50% seines Einkommens für Lebensmittel ausgegeben und nur 10% fürs Wohnen

heut ist es genau umgekehrt. Trotzdem gab es früher in jedem Dorf mehrere Bäcker und Metzger heut hat man in 30 000 Einwohnerstädten vielleicht noch 1-2 Bäcker und Metzger.

Die Qualität ist definitiv viel besser und die Ware viel frischer, trotzdem kaufen die Menschen wissentlich schlechteres Fleisch und Brot im Discounter weil es billiger ist.



Um diesen Branchen wieder auf die Füsse zu helfen und das mit angemessenem Lohn, da müsstest Du die Menschen zwingen mehr Geld für bessere Lebensmittel auszugeben. Allein die Tatsache das Stadtkinder so gut wie noch nie lebende Kühe oder Schweine gesehen haben und das Fleisch im Discounter nicht mit Lebewesen in Verbindung bringen macht es schwierig. Zu meiner Kindeszeit hatte mein Opa noch Schweine, Hühner, Enten und Gänse weil es für den normalen Arbeiter finanziell nicht ging alles Fleisch beim Metzger zu kaufen. Ich habe als Hausschlachtungen miterlebt und bis heute habe ich das Quieken der Schweine im Ohr wenn sie zur Schlachtbank geführt wurden oder das wegflatternde Huhn ohne Kopf weil die Nerven eben noch mit Blut versorgt waren.



Jetzt kann man sagen iieehh wie eklig, das mag sein aber ich habe genau deshalb schon immer Respekt vor dem Tier gehabt und esse das Fleisch auf auch wenn es nicht nach meinem Geschmack gewürzt ist oder wenn es fettdurchzogen ist. Ich schneide auch beim kochen nicht die Hälfte weg wie man es im TV jeden Tag sieht. Ich kaufe weiterhin *teuer* beim Metzger und Bäcker selbst wenn es bedeuten würde ich könnte nicht jeden Tag Fleisch essen, dann wäre es eben so.



Jackass aber Du siehst allein nur bei diesem Thema wie tief das geht, man könnte hier ja noch weiter machen, z.B. dass grad auch bei den sozial schwachen Menschen kaum wer kochen kann und das Interesse daran auch nicht groß ist. Es geht mehr darum es muss schnell gehen und wenig Arbeit machen obwohl man grad da sagen könnten, mensch ihr habt doch die Zeit.



Wie Feindesland schon sagte, oft nehmen Kinder das an was sie bei sich zuhaus erlebt haben, das ist nicht nur mit Schulbildung so, sondern auch beim Essverhalten und kochen. Selbst wenn man Kinder durch tolle Schulprogramme an Obst, Gemüse und richtiges Kochen heranführt, wo sollen sie es machen wenn bei ihnen zuhause sowas nicht gewünscht ist.



Und schwupp sind wir von Mindestlöhnen bei Schule und Kindern.

Abschliessend noch, die Statistik sagt, bei Lohnerhöhungen von Einkommen unter 2000,- Brutto gehen so gut wie 100% direkt in die Wirtschaft, was eigentlich genial ist. Aber was man nicht dazu gefragt hat in welche Bereiche der Wirtschaft. Denn auch hier wird es nicht dem Bäcker, Metzger,kleinen Radio-Tv-Spezialist oder Schreinermeister im Ort zu Gute kommen, es wird bei Läden wie Ikea, Mediamarkt und den Discountern gelassen. Und so hoch, das sich jeder ein neues AUto davon leisten könnte wird wohl keine Lohnerhöhung.


Wenn es endlich einen gesetzlichen Mindestlohn geben würde, hätten wir weniger solche Probleme. Besser?
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Ich bleibe dabei: ein Mensch kann nicht mehr, als seine Arbeitskraft vollumfänglich zur Verfügung zu stellen. Wenn er das tut, hat er einen Anspruch auf eine Entlohnung, die ihm ein Existenzminimum garantiert, ohne dass der Staat - also die Gemeinschaft, wir alle - ihn dabei noch zusätzlich unterstützen müssen. Alles andere ist Kapitalismus und Ausbeutung in Reinkultur!


Ersetze "Kapitalismus" durch "maßlosen Kapitalismus" und ich bin bei dir
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Und um an der Stelle mal die FDP zu zitieren: Arbeit muss sich lohnen.
 
Reddy



Wenn Du Dir die Mühe machst und nochmal mein 2. Zitat liest, wirst Du lesen, das der 2. Satz mit Aber anfängt und mit einem Fragezeichen endet, was man als Situation verstehen sollte die ich nicht befürworte.



Zu Deiner AUssage jeder muss genug verdienen und die Gemeinschaft muss dafür aufkommen, was meinst Du denn wo das Hartz4 Geld herkommt? Das wächst nicht am Baum sondern wird von der Gemeinschaft der Steuerzahler verdient und eingezahlt.



Ich weiß nicht ob Du jemals in der freien Wirtschaft gearbeitet hast Reddy, aber da geht es nun mal nach Leistung, man kann es schaffen sich in einem Betrieb vom Hallenfeger zum Prokuiristen hochzuarbeiten. Wenn man erstmal in einem Betrieb ist, spielt dort die Qualifikation eine untergeordnete Rolle, wenn die Leistung eben besser als die der Anderen ist und das muss man immer wieder aufs Neue beweisen.

Die Zeiten wo es in der freien Wirtschaft automatisch durch Betriebszugehörigkeit Lohn-und Gehaltserhöhungen gab, die sind leider bei fast allen Firmen vorbei im Gegensatz zu Staatbediensteten wo es das noch immer gibt.



Es ist immer leicht aus einem unkündbaren Arbeitsverhältnis Parolen rauszuhauen von wegen Alle sollen gut verdienen und allen soll es gut gehen. Das ist aber nicht die reale Welt und da die größten sozialen Ungerechtigkeiten die wir im Moment haben von Deiner SPD angeschoben wurden und die so massiv waren und sind, dass man sie nicht mal eben wieder rückgängig machen kann solltest Du was soziale Kompetenz im Bezug auf die SPD doch eher kleinere Brötchen backen.



Und ich fang jetzt nicht in der Tiefe damit an das es Rot/Grün war die den Hedgefonds bei uns die Chance gegeben haben so unkontrolliert Blasen aufzubauen. Wen es bei uns getroffen hat waren viele Kleinanleger die das Geld mühsam über viele Jahre angespart haben aber das habt ihr von der SPD irgendwie vergessen.



Und Reddy das Du mir unterstellst ich denke nur an mich, finde ich sehr unverschämt und anmassend. Du weißt doch überhaupt nicht was ich z.B. alles mache, wo ich mich beteilige, engagiere was ich unterstütze.

Bloß zu schreiben allen soll es gut gehen, das ist keine soziale Kompetenz sondern Weltfremd
 
Bloß zu schreiben allen soll es gut gehen, das ist keine soziale Kompetenz sondern Weltfremd


Und es einfach so hinzunehmen ist feige.
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Ich frage mich immer, warum jetzt alle darüber reden, was die SPD mal gemacht hat, anstatt über das, was sie für die Zukunft planen. Kann man Fehlentwicklungen nicht verbessern? Oder muss man sich auf ewig in die Ecke stellen und schämen?
 
@wueterich:



So langsam vergeht mir die Lust an der Diskutiererei. Was, bitteschön, hat den mein Arbeitsverhältnis mit meiner Kritik zu tun?

Um diese beurteilen zu können, muss man nicht unbedingt in ihnen gearbeitet haben.

Umso manifester scheinen jedoch deine Vorurteile gegenüber dem öffentlichen Dienst zu sein. Hast du dort schon mal gearbeitet?
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Und wo schreibe ich denn, dass es allen gut gehen soll?

Ich rede von Existenzminimum! Nicht mehr und nicht weniger.

Und da ich genau weiß, woher staatliche Gelder wie beispielsweise die Mittel für HartzIV-Leistungen kommen, sehe ich meine Kritik an einer ungerechten Bezahlung nur noch mehr bestätigt. Warum soll die Gesellschaft für eine Leistung, deren Ertrag ein privatwirtschaftliches Unternehmen ab schöpft mitbezahlen?
 
und kurz nochmal anfügend



Dei meisten werden den Begriff Hallenfeger gar nicht mehr kennen, aber es gab früher Menschen die keine Ausbildung hatten und die wurden dann durch nette Firmeninhaber eingestellt und haben eben einfache Arbeiten gemacht, wie z.B. Fertigungshallen zu fegen.

Da aber dann immer mehr Geld für gleiche Arbeit gefordert wurde, ist dieser *Beruf* einfach weggefallen. Das versteht aber nur jemand, der weiß das sein Geld am Monatsende nur dann kommt, wenn seine Firma erfolgreich war Und wenn von 1000 Leuten 100 Entlassungen anstehen die alle vom Arbeiter bis zum Abteilungsleiter betreffen, dann wird jeder Betroffene verstehen das es einem erstmal selbst gut gehen muss um Gutes zu tun; da stellt sich dann noch nicht Mal ein Betriebsrat hin und fordert mehr Geld für Niedriglöhner.



Auch da beneide ich die Beamten weil sie nie in so eine Situation kommen aber auch das ist ein Grund warum die meisten eben Wertigkeit der Arbeit und Leistungsgerechte Entlohnung nicht verstehen und nachvollziehen können.



Bloß weil man mal drüber gelesen hat weiß man noch lang nicht Alles darüber, Erfahrungswerte kann man nicht durch lesen ersetzen



Reddy ich hoffe jetzt hast Du kapiert was Dein Beamtenstatus damit zu tun hat
 
Also sollen alle staatlichen Angestellen / Beamten bei dem Thema die Backen halten?



"leistungsgerechte Entlohnung" ... sehr schöne Wortkombination. Wer Drecksarbeit macht, kriegt halt Drecksentlohnung. Herzlichen Glückwunsch.



Jetzt mal ehrlich: es kann nicht angehen, dass jemand, der Vollzeit arbeitet, noch zusätzlich staatliche Unterstützung bekommen muss, um einen MINDESTSTANDART an Lebensqualität zu halten. Da läuft doch irgendwas falsch. Und komm mir jetzt bitte keiner mit "Das ist halt so in der freien Wirtschaft!". Frag mal die Unmengen Amerikaner ohne Krankenversicherung oder sonstige soziale Absicherung. Die finden freien Kapitalismus auch echt geil.
 
@wueterich:



Es steht jedem frei, Beamter zu werden. Diese Wahl hättest auch du gehabt.

Hättest du sie getroffen, wäre dein 'Beneiden' sicher nicht vorhanden.



Und ich habe nicht mein komplettes Berufsleben im öffentlichen Dienst zugebracht.
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Wenn die Voraussetzung für eine eigene Meinung bzw. Ansichten über irgendeinen Sachverhalt, diese sein soll, dass man genau diesen Sachverhalt durch eigenes Erleben kennt, würden 90% aller Diskussionen an genau dieser Voraussetzung scheitern!
 
Boah ist unglaublich ihr wollt es nicht kapieren oder?



Es geht hier darum, das die Leute dann eben gekündigt werden, meint ihr es interessiert z.B. Amazon ob hier in Deutschland Leute arbeiten, die machen die Läden hier zu gehen nach Rumänien und verkaufen uns von da ihre Sachen. Was haben die Leute denn dann davon?



Was passiert denn wenn die Friseurin ihrer Mitarbeiterin Brutto 1000,. jeden Monat mehr zahlen muss? die wird ihr Mitarbeiterin entlassen oder auf 400 Eurobasis einstellen weil die ja durch Trinkgeld noch etwas nebenbei hat.



Was meinst was bei Mediamarkt, Real, Aldi usw usw passiert? Kann ich Dir sagen die schmeissen die Vollzeitleute raus und stellen auf 400,- Basis ein und wenn da auch der Mindestlohn zählt, dann werden die eben andere Wege finden wie Selbstständigkeit und damit es keine Scheinselbstständigkeit wird, Gibt es einen Vertrag bei Aldi und einen bei Lidl.



Der einzige Weg wie es in Deutschland zui einer gerechten Entlohnung bzw lebenswerten Entlohnung kommen kann, ist wie ich schon mehrmals schrieb nicht über die Politik.

Jeder einzelne Mensch muss kapieren, das Mediamarkt, Lidl usw usw nicht die Läden wo das Geld hinmuss, sondern in die kleinen Läden ums Eck weil die stellen auch ein und denen ist auch der einzelne Mitarbeiter wichtig.



Kein Großunternehmen, welches über Billiglöhner ( schlimmes Wort ist aber so) sein Geld verdient, wird darauf verzichten. Selbst wenn es in rein deutsches Unternehmen ist, dann machen die halt zu, siehe Schlecker,



Die Menschen müssen erzogen und zum Umdenken gebracht werden nur dann wird es eine Änderung geben, damit hat aber eine einzelne Partei nichts zu tun



Wie ich schrieb ich beneide Beamten um den Status der Unkündbarkeit weil es Planungssicherheit in den meisten Dingen gibt ansonsten gibt es nichts worum ich Beamte beneide ich werde lieber nach dem Leistungsprinzip bezahlt weil ich es damit selbst in der Hand habe
 
Also lieber den unbefriedigenden Ist-Zustand behalten, aus Angst vor den Unternehmern, als Veränderungen zu wagen?



Wenn alle so denken würden, stünden wir arbeitnehmerrechtlich noch im 19. Jahrhundert.
 
Und genau an dieser Stelle setzt staatliches Handeln ein, um dem ungezügelten Treiben eines freien Marktradikalismus' Grenzen zu setzen.

Dafür hat man in Deutschland sowas wie soziale Marktwirtschaft erfunden, die die Bundesrepublik zu dem gemacht hat was sie ist.
 
Betzi hast Recht dann mach ich es lieber wie Du forder utopische Dinge die eh nicht passieren, hilft ja auch ungemein.. koppschüttel



Reddy genau da versagt der Staat weil er dem freien Unternehmer mal gar nichts zu sagen hat. Versucht er es trotzdem, naja siehe Nokia oder dieser Postanbieter ( hab den Namen vergessen)
 
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