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Politikgebabbel

Umfrage beendet

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Also, Jonny, tut mir leid aber ich habe selten einen solch hundsmiserablen Kommentar gelesen - Inhalt? NULL! Wirkung? Volltreffer!


Es wird immer schön geguckt, wo man skandalisieren kann - gerade bei dieser Partei.


Ich gucke bei dieser Partei nicht immer schön, dass ich skandalisieren kann. Ich würde mir sogar wünschen, dass nur ein paar Idioten auf unterster Ebene so denken, die man dann aus der Partei ausschießen könnte. Jede vernünftige Partei tut der Demokratie gut! Aber da der Chef der Partei sowas sagt, muss es meiner Meinung nach nunmal diskutiert werden. Und da würde ich jede andere Partei genauso behandeln. Warum die AFD da nun Welpenschutz genießen sollte, erschließt sich mir nicht so ganz.



Ich finde solche Äußerungen unter aller Sau. Schließlich wird total verallgemeinert, dass alle Sinti und Roma nach Deutschland kommen, um den Sozialstaat auszubeuten. Diese Sinti und Roma-Bashe ist gerade arg in Mode. Aber die Zustände in deren Heimatländern werden geflissentlich ausgeblendet.



Und genau aufgrund dieser Verallgemeinerung finde ich die Aussage Luckes auch unterschwellig-rassistisch. Und wenn ich dieses böse Wort nicht benutzen darf ...




Daran ist nichts rassistisch, das ist noch nicht mal fremdenfeindlich. Nur populistisch, aber das ist Dein Kommentar in noch stärkerem Maße.


... dann nenne ich es fremdenfeindlich und hinterwäldlerisch.



@ Saarbetzi: Es dient der Sache nicht? Welcher Sache soll ich denn dienen? Hier macht ein deutscher Politiker Wahlkampf am rechten Rand. Warum darf ich das nicht kritisieren? Er verpackt es schön, aber im Grunde sagt er schlicht und einfach, dass er diese Menschen hier nicht haben will. Und das ist ein klares "Wir gegen die (von außen)". Wenns ihm nur um die vermeintliche (!!!) Ausnutzung des Sozialsystems gehen würde, dann müsste er auch Deutsche kritisieren, die das Sozialsystem ausnutzen. Aber das sind ja seine Wähler, vermutlich sogar genau diejenigen, die er mit seiner Sinti/Roma-Schelte ansprechen wird.
 
... dann nenne ich es fremdenfeindlich und hinterwäldlerisch.



@ Saarbetzi: Es dient der Sache nicht? Welcher Sache soll ich denn dienen? Hier macht ein deutscher Politiker Wahlkampf am rechten Rand. Warum darf ich das nicht kritisieren? Er verpackt es schön, aber im Grunde sagt er schlicht und einfach, dass er diese Menschen hier nicht haben will. Und das ist ein klares "Wir gegen die (von außen)". Wenns ihm nur um die vermeintliche (!!!) Ausnutzung des Sozialsystems gehen würde, dann müsste er auch Deutsche kritisieren, die das Sozialsystem ausnutzen. Aber das sind ja seine Wähler, vermutlich sogar genau diejenigen, die er mit seiner Sinti/Roma-Schelte ansprechen wird.


Mit Deiner Wortwahl machst Du nur die wirklichen rassisten und fremdenfeindlichen stark.
 
Weil die sich dann hinter den von Dir fälschlicherweise als solche Bezeichneten verstecken können ... wenn diese Wörter inflationär und falsch gebraucht werden, verlieren sie an Bedeutungskraft. Am Ende ist es dann nicht mehr schlimm "Rassist" zu sein, weil jeder ja mal als solcher Bezeichnet wurde und dann können sich diese Leute wieder hinstellen und sagen, sie seien auch keine Rassisten, sondern nur gute Deutsche.



Wenn man die Einwanderung begrenzen will, dann hat das weder mit Fremdenfeindlichkeit noch mit Rassismus zu tun, das ist ein ganz normales Recht jeden Staates. Und hier wurde nicht einmal gefordert, die Einwanderung zu stoppen, sondern lediglich die Anreize dafür zu verringern.
 
Ich gucke bei dieser Partei nicht immer schön, dass ich skandalisieren kann.


Ich meinte damit in erster Linie den Kommentar in der Frankfurter Rundschau (bzw. den Verfasser dieses Kommentars). Du hast ihn lediglich (leider!) aufgegriffen - so viel zur Schuldverteilung
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Warum die AFD da nun Welpenschutz genießen sollte, erschließt sich mir nicht so ganz.


Auf keinen Fall sollte sie das - allerdings nicht auf dieser fragwürdigen Ebene! Nicht erst seit heute. Nicht erst seitdem sich beim Bürger die "Anti-Euros" eingeprägt haben. Der FR-Kommentar strotzt nur von (leeren) Phrasen und Parolen. Wie es anders geht, zeigt sich in diesem heutigen Artikel, obwohl ich auch darin nicht alles unterschreibe: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article118454302/Die-Kritik-an-der-AfD-ist-undemokratisch.htmlhttp://www.welt.de/debatte/kommentare/article118454302/Die-Kritik-an-der-AfD-ist-undemokratisch.html




Ich finde solche Äußerungen unter aller Sau. Schließlich wird total verallgemeinert, dass alle Sinti und Roma nach Deutschland kommen, um den Sozialstaat auszubeuten. Diese Sinti und Roma-Bashe ist gerade arg in Mode. Aber die Zustände in deren Heimatländern werden geflissentlich ausgeblendet. Und genau aufgrund dieser Verallgemeinerung finde ich die Aussage Luckes auch unterschwellig-rassistisch. Und wenn ich dieses böse Wort nicht benutzen darf ...


Deine Reaktion zeigt m.M.n. eher, dass du dich instrumentalisieren lässt. Ich kann mich Traditionsverein Südwest dabei nur anschließen:
Wenn man die Einwanderung begrenzen will, dann hat das weder mit Fremdenfeindlichkeit noch mit Rassismus zu tun, das ist ein ganz normales Recht jeden Staates. Und hier wurde nicht einmal gefordert, die Einwanderung zu stoppen, sondern lediglich die Anreize dafür zu verringern.
 
Weil die sich dann hinter den von Dir fälschlicherweise als solche Bezeichneten verstecken können ... wenn diese Wörter inflationär und falsch gebraucht werden, verlieren sie an Bedeutungskraft. Am Ende ist es dann nicht mehr schlimm "Rassist" zu sein, weil jeder ja mal als solcher Bezeichnet wurde und dann können sich diese Leute wieder hinstellen und sagen, sie seien auch keine Rassisten, sondern nur gute Deutsche.


Wenn man die Einwanderung begrenzen will, dann hat das weder mit Fremdenfeindlichkeit noch mit Rassismus zu tun, das ist ein ganz normales Recht jeden Staates. Und hier wurde nicht einmal gefordert, die Einwanderung zu stoppen, sondern lediglich die Anreize dafür zu verringern.


"Die Einwanderung" ist etwas anderes als "die Einwanderung der Sinti und Roma". Wenn Lucke Einwanderung generell stoppen oder begrenzen möchte, dann nenn ich ihn weißgott nicht Rassist. Ich habe heute erst erfahren, dass Lucke ein kanadisches Einwanderungssystem installieren möchte (ich gebs mal wörtlich wieder, was mir mein Kollege heute erzählt hat: Einwanderung nur mit Sprachtest; nur, wenn die Einwanderer einen guten Job erlernt haben. Zum Asylrecht und wie die AFD das sieht, konnte mir mein Kollege (der dort ehrenamltich mitarbeitet) auf Nachfrage nichts genaues erzählen). Dazu habe ich bewusst nichts geschrieben. Wenn aber ein Mensch sagt, dass eine (!) bestimmte Volksgruppe nur einwandert, um unser Sozialsystem auszunutzen, dabei aber die Realitäten in ihren Heimatländern absolut übersieht, dann sehe ich da definitiv rechte Tendenzen.



Aber scheinbar muss ich in Zukunft mehr auf meine Sprache achten und Wörter wie Rassismus nicht mehr benutzen. "Rechte Tendenzen" ist mir für so eine Äußerung jedoch zu schwach. Vielleicht haben wir ja einen Sprachwissenschaftler im Forum, der mir helfen könnte, den obigen Absatz geschickt in ein oder zwei Begrifflichkeiten zu verpacken? Wie nennt man Politiker, die eine solche Meinung über einen Volksgruppe haben?? Oder wie nennt man Politiker, die mit solchen Aussagen bestimmte Wählergruppen ansprechen wollen?



P.S.: Wenn man sich in Deutschland sprachlich verdrehen muss, um "rechte Tendenzen" (ich benutzt das einfach mal, auch wenns viel zu harmlos ist) als solche zu bezeichnen, dann haben die Radikalen schon einen ersten Sieg errungen. Wenn ich hier jetzt 20 Minuten an einem Beitrag rumschreibsel, um Luckes Äußerung und seine Implikationen zu beschreiben (es ist eben nicht etwas, "was man ja noch mal sagen dürfe", sondern Politik auf Kosten nationaler Minderheiten), nur um keine verbotene Sprache zu benutzen, dann läuft doch irgendwas falsch.





Edit:

Ich lasse mich instrumentalisieren? Für was denn?? Als würde ich nicht jede Partei oder alle Parteivorsitzenden egal welcher Coleur für eine solche Äußerung kritisieren. Ich dachte ich schreibe hier lang genug zu politischen Themen, als das man wüsste, dass ich nicht irgendeiner Partei blind folge ... also für was lasse ich mich bitte instrumentalisieren?? Es geht mir auch gar nicht um den ganzen Artikel, dann hätte ich ja auch andere Auszüge oder Aussagen Luckes zitiert.



Und was heißt denn fragwürdige Ebene? Ernsthaft ich verstehe nicht, was fragwürdig ist?! Eine Äußerung eines Parteivorsitzenden wird kritisiert. Was ist daran fragwürdig? Wenn Steinrbrück sowas gesagt hätte, dann wäre hier aber weitaus mehr Krawall im Gebälk.





Und was hat das:



Die Kritik an der AfD ist undemokratisch



Die Alternative für Deutschland wird heruntergeschrieben. Das ist hochmütig und hat nichts mit den Idealen der Demokratie zu tun. Die AfD gibt der Skepsis gegenüber dem Euro eine legitime Stimme.



... mit der Äußerung zu tun, die ich kritisiere?
 
"Die Einwanderung" ist etwas anderes als "die Einwanderung der Sinti und Roma". Wenn Lucke Einwanderung generell stoppen oder begrenzen möchte, dann nenn ich ihn weißgott nicht Rassist. Ich habe heute erst erfahren, dass Lucke ein kanadisches Einwanderungssystem installieren möchte (ich gebs mal wörtlich wieder, was mir mein Kollege heute erzählt hat: Einwanderung nur mit Sprachtest; nur, wenn die Einwanderer einen guten Job erlernt haben. Zum Asylrecht und wie die AFD das sieht, konnte mir mein Kollege (der dort ehrenamltich mitarbeitet) auf Nachfrage nichts genaues erzählen). Wenn aber ein Mensch sagt, dass eine (!) bestimmte Volksgruppe nur einwandert, um unser Sozialsystem auszunutzen, dabei aber die Realitäten in ihren Heimatländern absolut übersieht, dann sehe ich da definitiv rechte Tendenzen.


Lucke hat sich nur auf den Städtetag und andere Quellen berufen, steht auch im Artikel.




Aber scheinbar muss ich in Zukunft mehr auf meine Sprache achten und Wörter wie Rassismus nicht mehr benutzen. "Rechte Tendenzen" ist mir für so eine Äußerung jedoch zu schwach. Vielleicht haben wir ja einen Sprachwissenschaftler im Forum, der mir helfen könnte, den obigen Absatz geschickt in ein oder zwei Begrifflichkeiten zu verpacken? Wie nennt man Politiker, die eine solche Meinung über einen Volksgruppe haben?? Oder wie nennt man Politiker, die mit solchen Aussagen bestimmte Wählergruppen ansprechen wollen?


CDU-Wähler? FDP-Wähler? SPD-Wähler? Sicherlich.




P.S.: Wenn man sich in Deutschland sprachlich verdrehen muss, um "rechte Tendenzen" (ich benutzt das einfach mal, auch wenns viel zu harmlos ist) als solche zu bezeichnen, dann haben die Radikalen schon einen ersten Sieg errungen. Wenn ich hier jetzt 20 Minuten an einem Beitrag rumschreibsel, wenn ich Luckes Äußerung und die Implikationen (es ist eben nicht etwas, "was man ja noch mal sagen dürfe", sondern Politik auf Kosten nationaler Minderheiten), nur um keine verbotene Sprache zu benutzen, dann läuft doch irgendwas falsch.


Und wenn Beamten das Gehalt gekürzt wird, dann ist das auch Politik auf Kosten nationaler Minderheiten.



Du kannst Dir sicher sein, dass Lucke einen Roma oder Sinti, der deutsch spricht und einen guten Job erlernt hat sicher gerne willkommen heißt.



Die Drosselung der entsprechenden Sozialleistungen auf das Niveau ihrer Heimatländer dürfte nicht zwingend zur Rückkehr in eben diese führen, sondern vielmehr auch Roma und Sinti zu einer qualifizierten Ausbildung ermutigen.
 
Wenn ich hier jetzt 20 Minuten an einem Beitrag rumschreibsel, um Luckes Äußerung und seine Implikationen zu beschreiben (es ist eben nicht etwas, "was man ja noch mal sagen dürfe", sondern Politik auf Kosten nationaler Minderheiten), nur um keine verbotene Sprache zu benutzen, dann läuft doch irgendwas falsch.


Es läuft aus meiner Sicht ganz entschieden was falsch - nämlich, dass du dich an dieser Aussage aufreibst - genauso wie der Verfasser des Kommentars.



Die Antwort ist doch ganz einfach - siehe oben.




Edit:
Ich lasse mich instrumentalisieren? Für was denn??


Aus 'ner Mücke 'n Elefant zu machen




Es geht mir auch gar nicht um den ganzen Artikel, dann hätte ich ja auch andere Auszüge oder Aussagen Luckes zitiert.


Genau das ist der Punkt. Im Zusammenhang klingt dieser Auszug nämlich noch schlimmer, als er eigentlich schon ist - nach einer bewussten "Ins-schlechte-Licht-Rücken" des Verfassers. Es ist m.E. offensichtlich, dass der Verfasser sich wenig auf Inhaltliches einlassen will, sondern lieber polemisiert und skandalisiert - und sich dann natürlich (als krönender Abschluss) auch an diesen Aussagen aufhält, deren hintergründige Kritik man mit zwei Sätzen widerlegen kann. Toller Hecht, dieser Schreiberling.




Und was heißt denn fragwürdige Ebene? Ernsthaft ich verstehe nicht, was fragwürdig ist?! Eine Äußerung eines Parteivorsitzenden wird kritisiert. Was ist daran fragwürdig? Wenn Steinrbrück sowas gesagt hätte, dann wäre hier aber weitaus mehr Krawall im Gebälk.


Der Krawall, der Krach, der darum gemacht wird - im Kontext dieses Artikels - finde ich alles andere als eine sachliche Basis.




Und was hat das:


Die Kritik an der AfD ist undemokratisch



Die Alternative für Deutschland wird heruntergeschrieben. Das ist hochmütig und hat nichts mit den Idealen der Demokratie zu tun. Die AfD gibt der Skepsis gegenüber dem Euro eine legitime Stimme.



... mit der Äußerung zu tun, die ich kritisiere?


Zugegeben, mit dieser Äußerung hat sie nichts zu tun. Ich wollte nur aufmerksam machen, dass man endlich auch mal von Medienseite aufgegriffen hat, dass die Partei bislang schon sehr fragwürdige Kritik einstecken musste, indem sie in ein falsches Licht gerückt oder einfach ignoriert wurde.
 
Lucke hat sich nur auf den Städtetag und andere Quellen berufen, steht auch im Artikel.


Er hat das gesagt. Er gibt nicht einfach wieder, was auf dem Städtetag gesagt wurde!




CDU-Wähler? FDP-Wähler? SPD-Wähler? Sicherlich.


???




Und wenn Beamten das Gehalt gekürzt wird, dann ist das auch Politik auf Kosten nationaler Minderheiten.


Ich wusste nicht, dass Beamte eine Nationalität oder ein Volk darstellen.




Du kannst Dir sicher sein, dass Lucke einen Roma oder Sinti, der deutsch spricht und einen guten Job erlernt hat sicher gerne willkommen heißt.


Achso ... jetzt hat er es also nicht so gemeint?








Es läuft aus meiner Sicht ganz entschieden was falsch - nämlich, dass du dich an dieser Aussage aufreibst - genauso wie der Verfasser des Kommentars.


Die Antwort ist doch ganz einfach - siehe oben.



Aus 'ner Mücke 'n Elefant zu machen


Sorry, für mich ist so eine Äußerung keine Mücke. So eine Äußerung wie sie Lucke getätigt hat, macht Sinti und Roma zu einem (großen) Problem, welches sie gar nicht sind.








Genau das ist der Punkt. Im Zusammenhang klingt dieser Auszug nämlich noch schlimmer, als er eigentlich schon ist - nach einer bewussten "Ins-schlechte-Licht-Rücken" des Verfassers. Es ist m.E. offensichtlich, dass der Verfasser sich wenig auf Inhaltliches einlassen will, sondern lieber polemisiert und skandalisiert - und sich dann natürlich (als krönender Abschluss) auch an diesen Aussagen aufhält, deren hintergründige Kritik man mit zwei Sätzen widerlegen kann. Toller Hecht, dieser Schreiberling.


Sorry, aber ich bin nicht dieser Schreiberling. Aber schön, dass wir lieber darüber diskutieren, ob ein Journalist einen Politiker ins schlechte Licht rücken will, anstatt über die Äußerung dieses Politikers.



Es wird grad so getan, als wäre die rechte Äußerung eines Parteivorsitzenden weniger schlimm, nur weil einige Medien dieser Partei mehr auf die Finger schauen als anderen Parteien (was sollen dann erst die SPD-Wähler sagen, schließlich ist Steinbrück DIE Sau, die durchs Dorf getrieben wird bzw. wurde, als er noch (geringe) Chancen hatte).




Der Krawall, der Krach, der darum gemacht wird - im Kontext dieses Artikels - finde ich alles andere als eine sachliche Basis.


Ich habe nach meiner ersten Aufregung versucht, das Ganze zu versachlichen und die Äußerung sachlich zu kritisieren. Leider wird auf meine Argumente nicht eingegangen.



Ich bin hier vorerst raus. Mir geht das zu nah, dass ein beißender, sarkastischer Kommentar härter bewertet wird ("demokratisches Politikgefühl" ...) als die rechte Äußerung eines Parteivorsitzenden.
 
Er hat das gesagt. Er gibt nicht einfach wieder, was auf dem Städtetag gesagt wurde!


Lies doch nochmal, was Du dazu zitiert hast: <___base_url___>/showthread.php?21341-Wahlen-in-Deutschland/page270http://www.roteteufel.de/showthread.php?21341-Wahlen-in-Deutschland/page270






Du sprachst von bestimmten Wählergruppen, die er ansprechen wollte. Ich habe Dir einige dazu genannt, die meines Erachtens nach am wahrscheinlichsten wären.




Achso ... jetzt hat er es also nicht so gemeint?


Er hat es so gemeint, wie er es gesagt hat, nicht wie dieser Schreiberling oder Du es gerne interpretiert hätten.




Ich bin hier vorerst raus. Mir geht das zu nah, dass ein beißender, sarkastischer Kommentar härter bewertet wird ("demokratisches Politikgefühl" ...) als die rechte Äußerung eines Parteivorsitzenden.


Weil es halt keine besonders übertriebene rechte Äußerung ist. Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass Lucke das auf alle Roma und Sinti bezog.
 
Auch wenn ich den von Jonny geposteten Kommentar nicht gut finde, geb ich ihm dahingehend recht, dass man solche Aussagen nicht unterschätzen sollte. Auch wenn es "nur" populistisch gemeint ist, umso schlimmer. Wer es nötig, mit solchen "Fakten" auf Wahlkampffang zu gehen, nun ja. Die sozialschmarotzenden Ausländer sind üblicherweise die Spielwiese der NPD.



@Jonny: Ich meinte, dass man dieser Parteo, wenn man ihr so Breitseite gibt, eher stärkt. Sie definieren sich ja bewusst als Gegenstück zum Politikerestablishment, als echte Alternative, vor der die etablierten Parteien Angst haben müssen. Wenn dann "die Medien" so auf die AfD einschlagen, fühlen die sich nur bestätigt und können bei überlegenden Wählern damit argumentieren: Seht her, die haben Angst vor uns! Wir sind die wahre Alternative! Viel Feind, viel Ehr. Die AfD ist weder inhaltlich noch organisatorisch mit der NPD zu vergleichen, der gegenüber man sich einfach überlegen fühlen kann.



Ich weiß, dass dir bei sowas gerne die Hutschnur hochgeht (mir ja auch), aber der Artikel pusht diese Leute m.E. noch.
 
@Jonny:




Sorry, für mich ist so eine Äußerung keine Mücke. So eine Äußerung wie sie Lucke getätigt hat,
macht Sinti und Roma zu einem (großen) Problem, welches sie gar nicht sind.




Ach ne, sind se net ? Dann darfste gerne mal nach MA zu mir auf die Arbeit kommen, wenn im KH wieder

alles voll mit Kwieks (Roma) sind. Mal gespannt ob dann immernoch so denkst....
 
Es gab zu dem Thema nen paar TV-Diskussionen

Da wurden dann Berichte gezeigt, wie es z.B. in Duisburg ein einem Viertel aussieht, wo sich Sinti und Roma niedergelassen haben.

Da es eine komplett andere Kultur ist, Leben sie auch hier so wie sie es aus Rumänien gewohnt sind. Genau da liegt das Problem,

denn es wird der Müll einfach in Plastiksäcken aus dem Fenster auf einen Haufen geworfen und der liegt dort und liegt und liegt, es nisten sich Ratten und andere Tiere dort ein.

Sie leben mit 20 Leuten auf 70qm obwohl das deutsche Sozialsystem das Geld finanziert, damit sie nach unserem Standard leben können ( siehe Lebensraum Hartz4).

Sie erkennen kein Rechtssystem an sondern Leben nach ihren Familiengesetzen, auch wenn diese nach deutschem Recht strafbar sind.



Es liegt also nicht immer an den bösen Deutschen, man muss auch mal ausländische Mitbürger kritisieren können ohne als Rechtsradikaler beschimpft zu werden.



Menschen die Wohneigentum in Vierteln haben, wo jetzt Sinti und Roma, so ich ich es oben beschrieb, leben haben ihren Wohnwert laut Makler auf 10% des eigentlichen Wertes redúziert.



Wir haben hier in Deutschland eh schon mit das lockerste Einwanderungsgesetz da wird man doch erwarten können, das sich Einwanderer zumindest an unsere Regeln und Gesetze halten und wenns nötig ist, eben schnell lernen die umsetzen zu können. ( Allein die Müllsache, dafür brauchts ja nun kein Studium)



Wenn man sich ausserdem mit der Sache beschäftigt und weiß, das zu Anfang des 2014 Rumänen auch ohne (angebliche) Arbeit (bzw Scheinselbstständigkeit) zu uns übersiedeln können und dazu Berichte aus Rumänien gesehen hat, dann weiß man das von dort nicht nur 1000e sondern 100 000e kommen werden, weil sie dort nur eine bestimmte Summe Kindergeld bekommen egal wieviel Kinder. Und bei uns bekommen sie ja pro Kind Geld. Es wurde in einem Bereicht ein Dorf gezeigt, wo der Priester Deutschland pries und dankte, denn 2014 wird das GESAMTE Dorf zu uns überwechseln, weil es hier mehr Geld gibt.



Es kann ja nun nicht sein, das andere Regierungen ihren Bürgern einfach kein Geld gibt weil sie wissen, durch die EU und das EU-Recht können sie so die Armen schön abschieben. Und die kommen dahin wo es am Meisten gibt und es am Einfachsten ist... Deutschland.



Weiter muss man auch mal Leute bedenken, die keinen krisensicheren Job haben, bzw auf der Suche nach nem Job sind. Da meine ich jetzt eben die Jobs, wo man nicht gelernt haben muss, bzw die auch ohne Lehre schnell auszuüben sind. Das die natürlich Angst und Panik haben kann ich verstehen und ich denke solang wir in Deutschland nicht erstmal unsere momentanen Probleme mit Arbeitslosigkeit, Mindestlohn ( nicht einheitlich wie es die SPD meint, aber anderes Thema), Krankenversicherung, Rentenversorgung usw im Griff haben können wir einfach nicht Alle EU-Bürger ungefiltert aufnehmen, da müssen auch Menschen bei sein, die uns in Deutschland weiter bringen und das zeitnah.
 
@wueterich: Es geht hier nicht um Kritik an ausländischen Mitbürgern. DIe Keule wird bei solchen Äußerungen immer geschwungen, obwohl "Die schmarotzen bei unserem Spzialsystem" überhaupt nichts von sachlicher Kritik hat, sondern allerbilligster und brechrezierregender Stammtischpopulismus ist. Es gibt immer ein paar Betroffenheitsfanatiker, mit denen sich auch nicht über sachliche Kritik diskutieren lässt, aber die meisten Menschen sind dafür offen. Mit solchen Äußerungen wie der hier gegenständlichen erreiche ich aber nur das Gegenteil, nämlich verhärtete Fronten.



Und was Verallgemeinerung bzgl. negativer Eigenschaften auf eine ganze Volksgruppe betrifft, nun ja, da begibt man sich ganz schnell auf ekliges Terrain. Ein Bekannter von uns hat einen Sinti als Schwiegersohn. Der arbeitet und ist noch nie straffällig geworden. Und schon kommen wir mit "Die Sinti und Roma" nicht mehr weiter.



Das Problem sind nicht bestimmte Volksgruppen. Das Problem sind Menschen. Und nur, weil ein Mensch einer bestimmten Ethnie angehört, wird er nicht eher oder weniger zum Problem.
 
@ Saarbetzi



Genauso wie es in Volksgruppen ein paar Böse gibt, gibt es ein paar Gute.

Ich habe die Berichte wiedergegeben worum es sich auf den Großteil dieser Volksgruppen handelt. Ich gehe mal davon aus, das die Redakteure von Maischberger und Jauch sich da schon schlau gemacht haben, bevor sie solche Berichte senden.



Und das Menschen, die nach Deutschland kommen hier in erster Linie arbeiten wollen und das auch tun, sollte selbstverständlich sein und damit erübrigt sich da eine extra Erwähnung. Darum auch meine Aussage zu der Angst in gewissen Arbeitsbereichen.



PS: Damit will ich sagen, das Menschen, die qualifizierte Arbeit haben meist auch in ihrem Land entsprechend gut leben können und deshalb nicht unbedingt zu der Gruppe gehören, die ihr Land verlassen obwohl wir eher aus diesen Bereichen Leute brauchen könnten, wenn man den Nachrichten glauben kann.
 
Das Problem sind nicht bestimmte Volksgruppen. Das Problem sind Menschen. Und nur, weil ein Mensch einer bestimmten Ethnie angehört, wird er nicht eher oder weniger zum Problem.


Das ist leider aber nur die halbe Wahrheit. Wenn sich Menschen aufgrund ihrer Kultur, Religion, oder was auch immer anderen Normen unterwirft und unseren Staat samt Gesetzen nicht anerkennt, weil ihnen dass so von Geburt an bei gebracht wurde, dann ist das schon ein gesellschaftliches Problem und nicht die auf Wissen gründende Entscheidung eines Einzelnen.



Ich möchte diese Aussage auf keine Volksgruppe, Religionsgemeinschaft oder ähnliches direkt gezielt wissen, sondern nur aufzeigen, dass es eben nicht immer am Einzelnen liegt.



Wenn bspw. Ehrenmorde stattfinden, dann ist das zu meist eben aus der kulturellen Problematik eines Clans heraus - aus dem ein Einzelner nur schwer heraus kann.



Wenn Kinder systematisch zum klauen geschickt werden, dann ist auch das nicht das Problem welches durch einen einzelnen Menschen hervorgerufen wird.



Kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Probleme kann man nicht so einfach dem Einzelnen vorwerfen oder ihn dadurch entlasten - alles nicht so einfach!
 
Hab ich nicht behauptet - aber "Die sind alle so, die wollen wir nicht" ist auch nicht des Rätsels Lösung.



Und wenn man jetzt beispielsweise die Anzahl der "Ehrenmorde" und ähnlicher Straftaten im Vergleich zur Anzahl türkischer Einwanderer / Deutsche türkischer Abstammung sieht, dann kann man da wirklich nicht mehr von einem kulturellen Problem sprechen. Die Taten beruhen auf kulturellen Motiven ja, aber die bloße Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie, Religion, Kultur oder was auch immer macht dich nicht eher zum Straftäter als andere. Die Motivation kann anders sein, das ist wahr. Aber die Mitbürger mit Migrationshintergrund, die nicht negativ auffallen, zieht man in solchen Beurteilungen gar nicht mehr heran bzw. nimmt sie nicht mehr zur Kenntnis. Es gibt viele Beispiele für gelunge Integration, dass man da jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken sollte, sondern weiterarbeiten sollte. Das gilt selbstverständlich für alle Seiten.



Wenn es nach kultureller und politischer Aufklärung geht, dürfte kein Deutscher der aus guten Verhältnissen kommt, zum Straftäter werden. Die Statistiken sprechen eine andere Sprache. Kultureller, religiöser, sozialer Hintergrund ist ein Aspekt bei der Entstehung von Verbrechen, aber nie und nimmer der einzige. So einfach ist es nicht.



Ich werd den Thread jetzt aber nicht weiter missbrauchen und mich wieder auf's Wahlkämpfen konzentrieren.
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Edit @wueterich: Wenn die Leute nur wegen zuwenig Geld ihre Länder verlassen würden, wäre das Asylrecht nutzlos.
 
Wenn es sich nicht um die Erlangung von Transferleistungen dreht, wo ist dann das Problem? Dann kürzen wir die im 1. Jahr und ersetzen sie durch staatlich geförderte Ausbildungsangebote. Entweder die Leute kommen dann immer noch, eben wegen der besseren Chancen und weil sie wirklich selbst was tun wollen oder eben nicht. Dann braucht man auch nicht mehr über Bevölkerungsgruppen zu streiten bzw. deren Zugehöhrigkeit, sondern einfach nur ob einer Engagement bzw. etwas für die aufnehmende Gesellschaft mitbringt oder eben nicht.



Das eigentliche Asylrecht kann man da ausnehmen, das gilt weiterhin.



Beim Blick auf die Landkarte bin ich allerdings skeptisch, ob Asylgründe wg. bspw. politischer Verfolgung noch bestehen, wenn ich auf dem Landweg nach Dtl. bspw. Österreich durchquere.
 
Ein Beitrag aus dem heute journal, der die Situation der Roma in Ungarn anhand von 2 Beispielen wiedergibt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1958416/Ungarn:-Roma-Mörder-verurteilthttp://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1958416/Ungarn:-Roma-M%C3%B6rder-verurteilt



Ein Kumpel von mir schrieb dies dazu und ich kann ihm nur vollkommen zustimmen:

"Auf der einen Seite wird auf Griechenland & Co. wegen ein paar Schulden rum gehackt, auf der anderen Seite ignorieren wir Menschenrechtsverletzungen, Rassismus & Co. in einem EU-Mitgliedsstaat. Prioritäten setzen, bitte!"



Wo ist jetzt das Europa der Werte? Das Europa, welches den Friedensnobelpreis erhielt?
 
Stimmt schon. Genauso wie sich die Empörung über Prism/NSA/BND in immer noch achtbaren Grenzen heißt, aber alle springen, weil die BILD den Grünen-Vorschlag zum Veggie Day als Wurstraub bezeichnet.
 
Stimmt schon. Genauso wie sich die Empörung über Prism/NSA/BND in immer noch achtbaren Grenzen heißt, aber alle springen, weil die BILD den Grünen-Vorschlag zum Veggie Day als Wurstraub bezeichnet.


Die Blödzeitung weiß halt, wann's um die Worscht geht!
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Jo... die Bild halt wieder... den wichtigsten Teil der Veggie Day Initiative haben sie mal wieder weggelassen... damit kann man ja keine Stimmung machen...
 
Als jemand der mit Hausschlachtungen aufgewachsen ist und damit Respekt vor dem Tier hat, finde das die Grünen mit dem Ansatz, Massentierhaltung zu reduzieren recht haben aber eben der Veggieday die falsche Initiative ist.

Den Menschen muss viel mehr bewußt gemacht werden, das ein Huhn, was es im Handel für 3,- Euro gibt kein schönes Leben gehabt haben kann. Das ein Kilo Schnitzel für 4,- Euro, Schweinefilet für 7,- Euro das Kilo etc. nicht ausreicht um einem Schwein auch nur ansatzweise die Lebensbedingungen zu bieten die es eigentlich braucht.



Erwachsene zu einem Besuch in einer Legebatterie oder Schweinemast zu bringen ist leider kaum möglich aber es sollte in der Grundschule Pflicht sein, das die Kinder einmal Massentierhaltung sehen und dann zum Vergleich auch mal den kleinen Bauern um die Ecke wo die Tiere eben zum Eigenbedarf gezogen werden.

Weiter sollte dann in der 8. Klasse mal ein Besuch in einer Großschlachterei mit Viehanlieferung stattfinden und zum Vergleich auch ein Besuch beim Metzger ums Eck.



Ich denke das fördert viel mehr das Nachdenken und auch den freiwilligen Verzicht auf Billigfleisch, selbst wenn es dadurch ( da hätten wir dann Fleischfrei) eben nicht 7 Tage die Woche Fleisch geben kann weil es eben beim Metzger ums Eck teurer ist.



Es ist nämlich nicht nur so, das Kinder keine Gemüsesorten mehr kennen, viele wissen gar nicht, das hinter dem Schnitzel ein Schwein steckt weil sie es nur abgepackt aus dem Discounter kennen.

Ich hab für mich schon seit längerem beschlossen lieber etwas nicht sofort zu haben dafür dann aber irgendwann in einer guten Qualität und vor Allem aus der Region bzw aus Deutschland ( soweit es erkennbar ist). Uns ist bei dieser Geiz ist Geil Mentalität nämlich leider irgendwo der Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt abhanden gekommen.



Upsi abgeschweift geschwafelt^^
 
@wueterich

Da stimme ich Dir in allem zu. Und ich kann ein Lied davon singen, ich bin selbstständiger Fleischermeister.

Eines möchte ich aber noch hinzufügen. Unsere Gesellschaft kennt, wie Du richtig schriebst, nur noch abgepackt, billig und alles aus dem Discounter. Dadurch ergibt sich, das wir eine gewaltige Wegwerfgesellschaft geworden sind. Kostet ja halt alles nix. Bevor diese Dinger auf der grünen Wiese vorm Ort explodiert sind, kauften die Menschen in einem Fachgeschäft, wurden fachgerecht beraten und kauften auch nur das, was sie wirklich brauchten.

Heute gehts zu Aldi, Lidl, Globus, Netto oder sonstwas, der Karren wird vollgepackt, ist ja billig. Anstatt 250g. Aufschnitt wird dann eben 500g. gekauft. Und ich würd drauf wetten, das 40-50% der Leute einen Teil davon später wegschmeißen. Dadurch spart man nicht nur kein Geld, sondern erhöht auch die Produktionen, was automatisch die Massentierhaltung fördert.
 
Der "Veggie Day" soll ja nicht verpflichtend sein, sondern nur eine Anregung, vor allem für die Großküchen und Kantinen sein, dass sie einmal in der Woche freiwillig auf Fleisch verzichten. Das hätte u.A. den Effekt, dass sich die Köche auch mal wieder Gedanken machen müssten wie sie eine Firma ohne Fleisch satt bekommen und neue Gerichte auf bringen müssten, die sonst nicht drauf wären. Dadurch würden die Kunden auch mal wieder mit neuen Gerichten in Kontakt kommen und merken, dass vegetarische Küche aus mehr besteht als nur Salat und nudeln mit Tomatensoße... auf die Art und Weiße könnte Otto Normalbürger in seinen Nahrungsgewohnheiten mal wieder beeinflusst werden und vielleicht auch mal privat zu einer fleischlosen Alternative greifen.

Es schreien ja auch nicht die nudelfanatiker auf, dass es nicht jeden Tag Nudeln in den Kantinen gibt
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Zum anderen sollten wir uns bewusst werden, dass unser ausufernder Fleischgenuß auch anderweitige Konsequenzen hat, nämlich u.A. einen riesigen Ausstoß an CO2, sprich Klimaerwährmung...

Es soll hier niemanden der Fleischgenuss verboten oder verdorben werden, aber auf diese Art und Weise bewegt man evtl. mal wieder die Menschen dazu über die Nahrungsgewohnheiten und deren Konsequenzen nachzudenken...

Ich bin selbst leidenschaftlicher Fleischfresser und lebe mit ner Veganerin zusammen, habe also meinen privaten Veggieday zu Hause... und... ich lebe noch... hab sogar schon ein paar Kilo weniger
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Ich finde das Thema echt gut. Es kommt halt dank der BILD so rüber, als wollen die Grünen das Fleischessen verbieten, aber als reine Anregung doch in Ordnung. Mal abgesehen davon, dass sich viele sicher ganz unbewusst an manchen Tagen vegetarisch oder vegan ernähren. Und ich bin auch völlig bei SECO, dieser Geiz-ist-geil-Wahn ist bei Fleisch so daneben. Gerade, wenn sich Leute bei Netto noch um das 30%-reduzierte weil kurz vor Ablaufdatum stehende Hackfleisch prügeln. Ich geh mittlerweile auch lieber zum Metzger meines Vertrauens. Kostet mehr, aber ich brauch ja nicht täglich ein Pfund Hack oder Hähnchenbrust auf dem Teller.
 
Und es heißt ja auch nicht in der Bibel "Unser täglich Fleisch gib uns heute"! Man sollte vielleicht mal zurückdenken, seit wann es denn üblich ist täglich Fleisch zu essen... man muss nicht sehr weit in die Vergangenheit gehen um eine Zeit zu finden, in der es nicht so war... Ich sag nur "Sonntagsbraten" und so...
 
Für mich entwickeln sich die Grünen immer mehr zu einer Partei, die davon überzeugt ist, berechtigt sein Menschen ihre Lebensweise vorzuschreiben - ich als freiheitlich denkender Mensch fühle mich da alles andere als angesprochen. Aufgabe der Politik ist doch zum mitdenken anzuregen und nicht als durch Ge- und Verbote zu regeln. Welcher Ansatz ist es denn zu sagen, die Leute entscheiden falsch, deshalb regulieren wir, dass sie ohne Entscheidung sich besser ernähren!



Wenn es darum geht mit der pädophilen Vergangenheit eigener Parteimitglieder aufzuräumen -dann kommt nix! Aber offenbar war man seit Jahren in keiner Kantine mehr, sonst wüsste man, dass der Konsument in den letzten Jahren bereits vegetarische Alternativen fordert ohne, dass dies vorgeschrieben werden müsste und dies daher auch bereits weitestgehend angeboten wird.



Dass wir zu viel Fleisch essen und die Massentierhaltung nicht in unserem und noch viel weniger im Interesse der Tiere leigt, ist klar. Aber falsche Ernährung findet auch durch zu viel Zucker und Fett statt. Wann werden die Kantinen angewiesen, nur zuckerfreie Getränke und fettarme Speise anzubieten. Wo fangen wir an, wo hören wir auf?!?



In den Kantinen, in denen ich zuletzt war, da gab es an mindestens 3 von 5 Tagen vegatarische Alternativen + freitags Fisch. Wo ist hier die große Notwendigkeit was zu ändern?



Ich sehe den Ansatz eher da, wie bspw. von SECO dies sagt - das Bewusstsein zu schärfen. Der Kunde regelt es dann von selbst, indem er nach vegetarischem verlangt!



Jeder weiß inzwischen einseitige Ernährung ist ungesund - und so ist es auch wenn man 7 Tage die Woche Fleisch isst. Aber ich möchte nicht in einem Staat leben, der mir ungesunde Lebensweise selektiv verbietet, nur weil dieses eine Thema eine Partei interessiert.



Da sollen Sie lieber mal ihre älteren Mitglieder auffordern sich zu äußern, welche Zuckerstangen sie an Kinder austeilten...
 
Und genau da sind wir wieder bei der Bildzeitung... Es geht um eine freiwillige Initiative, die dabei helfen soll das Bewusstsein für die Themen die Du angesprochen hast zu schärfen... Nix Verbot und so... Viele, sehr viele menschen behaupten von sich weniger Fleisch essen zu wollen, essen es dann aber trotzdem, wenn es auf dem Speiseplan steht...

Ist Fleisch inzwischen "alternativlos", ist es kein vollständiges Essen, wenn kein Fleisch dabei ist? Was ist denn mit den Fischfanatikern? Dürfen die sich drüber beschweren,wenn es an den meisten Tagen keinen gibt? Fleisch ist eine Zutat wie jede andere und wenn sie mal nicht auf dem Speiseplan steht, was ist da so schlimm dran?

Es gibt also an 3 von 5 Tagen vegetarische Alternativen? Ich hoffe doch für die Vegies, dass es an 5 von 5 Tagen so ist. Denn da hat sich viel getan. Das stimmt. Es stimmt auch, dass die Leute hier wissen, was einseitige Ernährung bedeutet, aber was machen wir? Wir ernähren uns aus Gewohnheit einseitig...



Und zu dem anderen Thema... Nur weil man nach aussen hin im Moment nichts von Aufklärung zu dem Thema hört, heißt das nicht, dass sich nicht darum gekümmert wird... aber es ist m.M.n. immer besser ein Thema dann nach aussen anzusprechen, wenn es auch wirklich etwas zu sagen gibt und nicht bröckchenweise Halbwahrheiten ins Mikro zu blasen...
 
Es gibt also an 3 von 5 Tagen vegetarische Alternativen? Ich hoffe doch für die Vegies, dass es an 5 von 5 Tagen so ist.


Wenn man es genau nimmt, gibt es jeden Tag vegetarische Alternativen, gerade in Kantinen in Buffetform. Es wird immer mind. eine Gemüsesorte angeboten, Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Salat gibt es auch normalerweise jeden Tag. Ich versteh die Aufregung nicht.
 
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