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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
EDITH sagt mir gerade, dass die politikergilde ein groesserer karnevalsverein ist als der fsv mainz 05 ... und das will was heissen ...
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Dann macht der Strutz ja alles richtig.
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Die Sache mit Gewissen zu begründen ist natürlich Schwachsinn. Frau Ypsilanti ist selbst daran Schuld, dass die 4 Leute sie nicht wählen wollen. In einer Partei wie die SPD müssen alle Flügel bedacht werden. Gerade wenn man eine richtig linke Koalition machen möchte. Wie man dem rechten Flügel kein einziges Ressort geben kann, verstehe ich nicht wirklich. Hätte man die 3 Leute eingebunden in die Regierungsarbeit, so hätten sie garantiert mit ja abgestimmt. Es ist genauso wie in Bayern die Landesproporz und jeder Verband innerhalb der CSU bekommt sein Pöstchen.



Für alle die gegen Politiker und die Demokratie hetzen. Gründet eine eigene Wahl und tretet an
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Wo ist das Problem? Die freie Wählergemeinschaft in Bayern hat es vorgemacht und es wäre doch mal eine schöne Abwechselung nette und ehrliche Leute zu wählen. Der Spielball ist bei dir uppsala
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Für alle die gegen Politiker und die Demokratie hetzen. Gründet eine eigene Wahl und tretet an
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Wo ist das Problem? Die freie Wählergemeinschaft in Bayern hat es vorgemacht und es wäre doch mal eine schöne Abwechselung nette und ehrliche Leute zu wählen. Der Spielball ist bei dir uppsala
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sorry, aber da machst du es dir m.e. zu einfach ... ich war vor gut 20 jahren kommunalpolitisch aktiv ... um auf landes-/oder bundesebene sich zu "etablieren" um parteiintern gehoer zu finden bedarf es eines fulltime-politiker-jobs ... mit allen schleimereien, "spielchen" und hinterfotzigkeiten, die dazu gehoeren, um "an die macht" zu kommen ... mitlaeufer zu sein reicht nicht, um etwas zu bewegen ... ausser, dass der eigene geldbeutel ob der monatlichen "aufwandsentschaedigung" gut gefuellt ist ... und was die freien waehler in bayern landespolitisch (und vlt. auch irgendwann mal bundespolitisch) bewegen, muss sich erst noch beweisen ... die mechanismen dieses staates sind fuer mich vergleichbar mit einem oeltanker, der in voller fahrt ist ... und an dem reisst man auch nicht mal eben so das steuer rum ... langerredekurzersinn: die innerparlamentarischen strukturen und deren probleme lassen sich m.e. nicht via parteien regeln, die darauf ausgerichtet sind, in eben diese strukturen zu gelangen ... die frage der ausserparlamentarischen opposition hatten wir schon mal in deutschland ... ob dies jemals wieder so kommt und aehnliche ausmasse annimmt wie seinerzeit vermag ich nicht zu beurteilen ... aber nur weil man glaubt, dass eine wahl von 20% der wahlberechtigten (40% der stimmen bei 50% wahlbeteiligung) sein eigenes regieren legitimiert, dann sollte man sich nicht zu sicher sein ... aber da sind wir wieder beim demokratieverstaendnis ... resp. der frage der angemessenheit einer parlamentarischen demokratie ...
 
Erinnert mich an die Starbucks-Clips: "Wählen sie und bekommen sie einen großen Becher Kaffee auf unsere Kosten"



So funktioniert Demokratie jedoch nicht!




Hm, wenn ich ehrlich bin versteheich den Werbespruch nicht ganz, aber ist ja noch früh.



Was soll ich sagen, ich mag diese Politiker eben nicht. Wie schon gesagt, die Frau Metzger hatte vorher gesagt was Sache ist und ich bin mir recht sicher das ein Herr Walter die Ypsilanti gewählt hätte, wenn er sein Pöstchen bekommen hätte.

Ich habe eben die Meinung, das die Politiker leider viel zu sehr auf sich schauen und viel zuwenig auf das was sie bewirken sollen/müssen.



Schaut Euch doch mal eine Übertragung aus Debatten an? Da kann die CDU die Eierlegendewollmilchsau erfinden und trotzdem springen alle

SPD Politiker auf und lachen/buhen die CDU aus. Umgekehrt ist es genauso… Anstatt zusammen etwas zu bewirken was den Staat vorwärts bringt wird aus

parteipolitischen Ansichten heraus nur drauf acht gelegt die anderen zu verunglimpfen. Das ist es was mich extremst an allen Parteien stört!

Ich weiß einfach nicht wen ich wählen soll, weil ich keine Partei gut finde… Wählen tue ich trotzdem, aber leider zuwenig aus reiner Überzeugung wer

mit meiner Stimme am meisten bewirkt, sondern damit gewisse Parteien Ihren Nutzen draus ziehen, wenn möglichst wenige Menschen wählen gehen.



Im übrigen halte ich es wie Uppsala. Sich einfach wählen lassen und perfekte tolle Politik machen, auch wenn man die Lösung zu allen Problemen hätte,

geht einfach nicht!
 
sorry, aber da machst du es dir m.e. zu einfach ... ich war vor gut 20 jahren kommunalpolitisch aktiv ... um auf landes-/oder bundesebene sich zu "etablieren" um parteiintern gehoer zu finden bedarf es eines fulltime-politiker-jobs ... mit allen schleimereien, "spielchen" und hinterfotzigkeiten, die dazu gehoeren, um "an die macht" zu kommen ... mitlaeufer zu sein reicht nicht, um etwas zu bewegen ... ausser, dass der eigene geldbeutel ob der monatlichen "aufwandsentschaedigung" gut gefuellt ist ... und was die freien waehler in bayern landespolitisch (und vlt. auch irgendwann mal bundespolitisch) bewegen, muss sich erst noch beweisen ... die mechanismen dieses staates sind fuer mich vergleichbar mit einem oeltanker, der in voller fahrt ist ... und an dem reisst man auch nicht mal eben so das steuer rum ... langerredekurzersinn: die innerparlamentarischen strukturen und deren probleme lassen sich m.e. nicht via parteien regeln, die darauf ausgerichtet sind, in eben diese strukturen zu gelangen ... die frage der ausserparlamentarischen opposition hatten wir schon mal in deutschland ... ob dies jemals wieder so kommt und aehnliche ausmasse annimmt wie seinerzeit vermag ich nicht zu beurteilen ... aber nur weil man glaubt, dass eine wahl von 20% der wahlberechtigten (40% der stimmen bei 50% wahlbeteiligung) sein eigenes regieren legitimiert, dann sollte man sich nicht zu sicher sein ... aber da sind wir wieder beim demokratieverstaendnis ... resp. der frage der angemessenheit einer parlamentarischen demokratie ...


Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es innerhalb einer Partei ist. Meine Partei aus dem Saarland hat insgesamt 5 Posten (1 Bundestagsabgeordneter, 1 Europaabgeordneter und 3 Landtagsabgeordnete) und an einen dieser Posten zu kommen ist schier unmöglich. Aber darum geht es mir sowieso nicht.

Nur nervt es mich, dass es in Deutschland so viele Leute gibt, die nur meckern aber absolut gar nichts tun (du gehörst scheinbar nicht dazu!). Dies ärgert mich weitaus mehr als das Versagen der Politiker. Es wird wie bereits geschrieben nur auf sich geschaut, danach kommt die Partei und irgendwann gegen Ende kommt dann das Land. Zudem kommt es innerhalb der Partei nicht darauf an, was die einzelnen Leute vorzuweisen haben, sondern wie gut die Netzwerke funktionieren! Quereinsteiger mit Können haben so fast keine Chance und ein top Manager würde für seine Verhältnisse viel zu wenig verdienen im Parlament (mag jetzt für viele hier ein Tiefschlag sein, aber in der freien Wirtschaft lebt es sich besser und die Anfeindungen sind nicht ganz so groß).
 
Am meisten ärgert mich, das 1/3 der Wahlberechtigten nicht wählen geht, aber von den Politikern verlangt sie richtig zu vertreten!


Ich find das gar nicht so unverschämt, wie immer getan wird. Alle reden immer von der Bürgerpflicht wählen zu gehen

@ orschel: Das meinte ich auch mit dem Starbucks wahlspot "gebt eure stimme für eine tasse kaffee her...damit die demokratie funktioniert"





Wenn die Nichtwähler aber so sehr von den Politikern enttäuscht sind, dass sich die Wahl für sie sowieso nur als eine Wahl zwischen dem kleineren Übel darstellt...ich seh den Sinn nicht, dass sie dann ihre Stimme abgeben, dann denken die Politiker doch: "Wahlbeteiligung von 90% - wir machen unsere Sache schon richtig."



Wenn den Wählern kein Programm gefällt und sie trotzdem ihre Stimme abgeben, dann wird doch einfach so weitergewurschtelt. Und die Begründung: Dann kommen keine Rechten in die Parlamente...auch wieder so ein kleineres Übel Ding.



Ich wäre dafür, dass die Stimmen der Nichtwähler bei den Übersichten auch aufgezählt werden und es dann so aussehe (CDU 30%, SPD 20%, kleine Parteien zwischen 5 und 10%, Nichtwähler: 25%). Das wäre für mich richtige Demokratie, da das Meinungsbild des Souveräns dann wirklich mal abgebildet wäre. Klar müssten dann noch rausgefunden werden, ob die Leute einfach kein Interesse haben oder meine These richtig ist, dass sie enttäuscht sind und deswegen nicht wählen.



Kurz: Der Wähler ist Souverän und er lässt sich in meinen Augen diese Souveränität nehmen, wenn ihm die Politiker sagen: "Wähle, sonst funktioniert die Demokratie nicht." Nicht-Wahl kann schließlich auch eine Wahl sein...in meinen Augen eine bessere, als wenn man (ein) System(e) (Parteiensystem, politisches System, wie es sich jetzt darstellt, Wahlsystem) am Leben erhält, welche(s) man vielleicht nicht richtig findet.



Gewagte Thesen...müsste alles mal wissenschaftlich untersucht werden
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P.S.: Alles nicht sehr strukturiert...bin hundemüde.
 
Ich find das gar nicht so unverschämt, wie immer getan wird. Alle reden immer von der Bürgerpflicht wählen zu gehen
@ orschel: Das meinte ich auch mit dem Starbucks wahlspot "gebt eure stimme für eine tasse kaffee her...damit die demokratie funktioniert"





Wenn die Nichtwähler aber so sehr von den Politikern enttäuscht sind, dass sich die Wahl für sie sowieso nur als eine Wahl zwischen dem kleineren Übel darstellt...ich seh den Sinn nicht, dass sie dann ihre Stimme abgeben, dann denken die Politiker doch: "Wahlbeteiligung von 90% - wir machen unsere Sache schon richtig."



Wenn den Wählern kein Programm gefällt und sie trotzdem ihre Stimme abgeben, dann wird doch einfach so weitergewurschtelt. Und die Begründung: Dann kommen keine Rechten in die Parlamente...auch wieder so ein kleineres Übel Ding.



Ich wäre dafür, dass die Stimmen der Nichtwähler bei den Übersichten auch aufgezählt werden und es dann so aussehe (CDU 30%, SPD 20%, kleine Parteien zwischen 5 und 10%, Nichtwähler: 25%). Das wäre für mich richtige Demokratie, da das Meinungsbild des Souveräns dann wirklich mal abgebildet wäre. Klar müssten dann noch rausgefunden werden, ob die Leute einfach kein Interesse haben oder meine These richtig ist, dass sie enttäuscht sind und deswegen nicht wählen.



Kurz: Der Wähler ist Souverän und er lässt sich in meinen Augen diese Souveränität nehmen, wenn ihm die Politiker sagen: "Wähle, sonst funktioniert die Demokratie nicht." Nicht-Wahl kann schließlich auch eine Wahl sein...in meinen Augen eine bessere, als wenn man (ein) System(e) (Parteiensystem, politisches System, wie es sich jetzt darstellt, Wahlsystem) am Leben erhält, welche(s) man vielleicht nicht richtig findet.



Gewagte Thesen...müsste alles mal wissenschaftlich untersucht werden
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P.S.: Alles nicht sehr strukturiert...bin hundemüde.


Das wäre die einzige richtige alternative, das finde ich auch! Dann wäre wirklich mal eine Abstrafung möglich und wenn wir ehrlich sind ist es halt quatsch das nur von den wählenden Stimmen ausgegenagen wird und nicht von den zur verfügung stehenden...
 
Neuwahlen wäre die beste Lösung. Die Bürger in Hessen wissen jetzt, was sie von wem erwarten können und sollten selber entscheiden, von wem sie regiert werden wollen. Das wäre meiner Meinung nach gerechte Demokratie.
 
Ich sehe das wie viele hier. Der Wähler als Souverän hat entschieden. Die Jungs und Mädels Politiker sind jetzt an der Reihe. Es kann nicht sein, dass so lange gewählt wird bis es passt.

Die SPD hats versucht und ist gescheitert. Jetz muss halt der Rest mal sehen das sie in die Gänge kommen.



Vor allem sollte der Koch mal einsehen, dass ihn "niemand" mehr will!
 
Ich sehe das wie viele hier. Der Wähler als Souverän hat entschieden. Die Jungs und Mädels Politiker sind jetzt an der Reihe. Es kann nicht sein, dass so lange gewählt wird bis es passt.
Die SPD hats versucht und ist gescheitert. Jetz muss halt der Rest mal sehen das sie in die Gänge kommen.



Vor allem sollte der Koch mal einsehen, dass ihn "niemand" mehr will!
der souverän ist aber vor der wahl getäuscht worden..

wenn keiner den koch mehr will, dann wird der souverän dass auch

in der neuwahl zum ausdruck bringen. wenn der souverän rot-rot-grün will,

dann wird das auch so sein. aber erst getäuscht werden und dann hören

zu müssen "jetzt ist das halt so, da kann man nix ändern" das kann nicht

richtig sein.
 
ähm, ganz ganz dumme frage, aber is das bild so entstanden, oder wurde koch nachträglich eingefügt ?
 
[beleidigende Äußerung gelöscht - redskin].. sry, aber wenn se schon so ne scheiße fabriziert, soll se die suppe auch auslöffeln... ganz schwach..
 
[beleidigende Äußerung gelöscht - redskin].. sry, aber wenn se schon so ne scheiße fabriziert, soll se die suppe auch auslöffeln... ganz schwach..


Und du meinst nochmal antreten?



Ich finde sie löffelt die Scheiße grad einigermaßen gut aus. Möcht nicht wissen, was hier abgegangen wäre, wenn sie sich nochmal hätte aufstellen lassen.



Finde eher den Koch lächerlich bis zum Abwinken. Wieviele Hessen haben den damals noch gleich gewählt oder besser ABGEWÄHLT! und jetzt fühlt er sich wie der King. Leider leider wird er wohl nochmal gewählt werden.
 
Und du meinst nochmal antreten?




Finde eher den Koch lächerlich bis zum Abwinken. Wieviele Hessen haben den damals noch gleich gewählt


Ähm.. wer hat nochmal die meisten Stimmen bekommen??



Wenn jetzt die SPD zehn Prozent Stimmen bei den Neuwahlen verliert,

aber dennoch stärkste Partei werden sollte, aber die Grünen zehn Prozent

hinzugewinnen, würdet ihr dann auch sagen "die SPD ist abgewählt, Al wazir for MP!" ?
 
Ähm.. wer hat nochmal die meisten Stimmen bekommen??


Wenn jetzt die SPD zehn Prozent Stimmen bei den Neuwahlen verliert,

aber dennoch stärkste Partei werden sollte, aber die Grünen zehn Prozent

hinzugewinnen, würdet ihr dann auch sagen "die SPD ist abgewählt, Al wazir for MP!" ?


Da ich linksextremer Grüner bin...;D



Ne, im Ernst:

Koch hat aber derbe viele Stimmen verloren, gut ist kein wirklich allzu überzeugendes Argument, muss ich zugeben.



Ich hätte es jedoch überzeugender gefunden, wenn beide "ihre Koffer gepackt" hätten. Gewonnen haben beide die letzte Wahl nämlich nicht, beziehungsweise nur zusammen hätten sie...
 
Da ich linksextremer Grüner bin...;D


Ne, im Ernst:

Koch hat aber derbe viele Stimmen verloren, gut ist kein wirklich allzu überzeugendes Argument, muss ich zugeben.



Ich hätte es jedoch überzeugender gefunden, wenn beide "ihre Koffer gepackt" hätten. Gewonnen haben beide die letzte Wahl nämlich nicht, beziehungsweise nur zusammen hätten sie...


also bei dem wahlausgang wäre die einzig vernünftige option eigentlich gewesen:

Koch und Ypsilanti weg, große Koalition, MP von der CDU..

aber das haben persönliche Eitelkeiten beiderseits nicht zugelassen..
 
also bei dem wahlausgang wäre die einzig vernünftige option eigentlich gewesen:
Koch und Ypsilanti weg, große Koalition, MP von der CDU..

aber das haben persönliche Eitelkeiten beiderseits nicht zugelassen..


Da sind wir uns mal einig.



Und deswegen find ich es irgendwie seltsam, dass der Koch nochmal antritt. Machtgeilheit?
 
ja letztendlich wird der Koch der große Gewinner sein. leider. er hat sich die ganze zeit zurückgelehnt und abgewartet wie die megashow der frau Y ausgeht....



man kann ja davon ausgehen,dass die SPD gegenüber dem letzten mal stark verlieren wird, da viele Leute ihnen Übelnehmen, dass sie ihr Walversprechen nicht eingehalten haben. Der neue Kandidat hatte damit zwar nichts zutun, aber letztendlich hat er keine Chance und wird elendig untergehen.



ich vermute, dass die wahlbeteiligung sehr gering sein wird.

eigentlich sollte man sich ja die Parteiprogramme anschauen und danach entscheiden, aber ich bin auch jemand der auch nach der sympathie des spitzenkandidaten schaut.



Koch ist einfach total unsympathsich, den wollen viele nicht wählen.

Die SPD scheidet jetzt auch bei vielen aus.
 
Die SPD hat's halt leider völlig verbockt. Wie kann man sich selber so zu Grunde richten? Koch wird mit einer gewaltigen Mehrheit gewinnen. Ohne dass er was dazu getan hätte. Das ganze ist einfach nur absurd.



Das Ypsilanti abtritt, ist aber natürlich richtig. Nach dieser Farce ist sie untragbar für die SPD, wäre sie nochmal angetreten, wäre die SPD ins völlig bodenlose gefallen, so gibt's wenigstens die Chance dass einige schwankende SPD-Wähler der Partei nochmal ne Chance geben. Obwohl Y immernoch im Hintergrund herumstümpert... Parteiausschlussverfahren ftw.
 
Und du meinst nochmal antreten?


Ich finde sie löffelt die Scheiße grad einigermaßen gut aus. Möcht nicht wissen, was hier abgegangen wäre, wenn sie sich nochmal hätte aufstellen lassen.



Finde eher den Koch lächerlich bis zum Abwinken. Wieviele Hessen haben den damals noch gleich gewählt oder besser ABGEWÄHLT! und jetzt fühlt er sich wie der King. Leider leider wird er wohl nochmal gewählt werden.


Wer sagt, dass Roland Koch abgewählt wurde verkennt die Fakten und dreht sich Zahlen zu Recht bis sie ihm passen!

Sobald eine Partei/Person nicht mindestens 50 Prozent der Stimmen erhalten hat ist die Mehrheit der Wählerschaft gegen ihn. Da könnte ich selbst einer Partei mit 49% der Stimmen noch erklären, dass die Mehrheit gegen die Partei und die Politik ist.



Roland Koch hat einen herben Dämpfer bekommen, für eine unglückliche Politik und für eine Art und Weise des Auftretens, wie sie ein Ministerpräsident nicht an den Tag legen sollte. Er ist aber noch immer der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinen kann - und wenn es nur 3.511 Stimmen waren, es waren die meisten Stimmen. Wenn man es also anders ausdrücken möchte, Roland Koch wurde in gewisser Weise abgewählt, aber mehr als Koch abgewählt wurde ist Ypsilanti nicht gewählt worden.



Ich bin mir sicher, dass die SPD - leider, denn ich bin ein überzeugter Sozialdemokrat - die vorgezogenen Landtagswahlen im Frühjahr 2009 mehr als deutlich gegen die Christdemokraten verlieren wird und daran trägt Andrea Ypsilanti die größte Schuld.

Es ist ihr nicht gelungen eine regierungsfähige Koalition auf die Beine zu stellen und sie hat eine der wesentlichen Versprechungen ihres Wahlkampfs bereits kurz nach der Wahl gebrochen.



Eine Minderheitenregierung kann nur Mittel zum Zweck sein und niemals auf Dauer ausgelegt sein. Mit nur einer Stimme Mehrheit im Kabinett wird eine Koalition automatisch erpressbar und das durch eine Partei am extremen linken Lager, die ein unsägliches populistisches Verhalten an den Tag legt. Eine stolze Partei wie die SPD, eine Partei die viel Gütes für Deutschland bewirkt hat darf sich niemals erpressbar machen durch eine extreme Partei, gleich welcher Gesinnung diese Partei ist.



Ich für meinen Teil muss sagen, dass die SPD eine große Chance verspielt hat und dass sie sich mit der gewählten politischen Richtung in Hessen einen Bärendienst erwiesen hat. Die SPD hätte die Chance gehabt eine angezählte Partei wie die CDU auszuknocken, sie hat es nicht geschafft. Vor allem hat sie es aber nicht geschafft einen deutlichen Schritt zu vollziehen. Ich bin mir sicher, dass der Wähler als Souverän nicht zufrieden sein wird mit der Wahl des Kandidaten der SPD und mit der im Koalitionspapier angestrebten Politik.

Roland Koch ist als Person nicht wirklich beliebt, dann einen unerfahrenen und unbekannten Politiker als Kandidaten zu nominieren, der als "Ziehkind" der gescheiterten Kandidatin der vergangenen Wahl angesehen werden muss macht es nicht leichter.



Die SPD macht eine sehr sehr schwere Zeit mit, die Demission von Kurt Beck, die Widerkehr von Franz Müntefering, das Wahltheater von Hessen, das schlechte Abschneiden in Bayern. Ich hoffe sehr, dass man sich mit einem guten Wahlkampf in einem sehr entscheidenden Wahljahr 2009 in eine gute Position bringen kann, um Deutschland weiterhin mit einer guten sozialdemokratischen Politik zu unterstützen, eine zwingend notwendige soziale aber nicht linksextreme Politik.



Den Mitgliedern des hessischen Landtags, die sich gegen die Wahl von Ypsilanti gestellt haben kann man nur den Vorwurf machen, dass sie sich zu spät zu ihrer Meinung bekannt haben und somit auch einen Imageschaden der Partei verursacht haben. Andererseits haben sie ihre Meinung vertreten und sich an die Versprechungen der Wahl von 2008 gehalten und eine Koalition oder Minderheitsregierung mit der Linkspartei abgelehnt haben.

Dafür habe ich mehr Respekt als Verachtung übrig und ich denke diese Personen haben sich richtig entschieden - für die Partei und für Hessen
 
Also als "Hesse" möchte da auch einmal meine Senf dazu geben:



1.) Fakt ist, die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei der Wahl im Januar hat Herrn Koch abgewählt. Daran gibt s nicht aber auch garnicht zu rütteln, denn Mathematik lügt nicht.

2.) Herr Koch muss sich hier nicht als der große Samariter aufspielen. Als erstes gelogen hat nämlich er und sonst niemand. ER hat in der Frage des Flughafenausbaus allen betroffenen Gemeinden versprochen, ein konsequentes Nachtflugverbot für diesen deorganisierten Choasflughafen in Frankfurt ist ein Dogma für die Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens. Das Ergebnis ist bekannt: Er hat alle betroffenen Menschen wissentlich angelogen.

3.) Ich habe großen Respekt vor Frau Ypsilanti. Diese Frau hat den Wählerwillen erkannt und versucht eine entsprechende Mehrheit zu finden. Auch auf Kosten ihres eigenen Wahlversprechens. Ich glaube nicht, dass die SPD wenigen Stimmen bekommen hätte, wenn man sich vor der Wahl alle Optionen offen gehalten hätte.

4.) Ich war über 26 Jahre Mitglied der CDU und bin im Januar nach der Wahl ausgetreten, weil ich es beschämend fand, wie der Berufspolitiker Koch versucht hat, nur seine eigenen Machtbefugnisse zu sichern und dies auf Kosten von Mendschen, die in der Minderheit sind. Dieser Mann ist für mich als Repräsentant und Ministerpräsident nicht tragbar.



So long

ramle65
 
@ramle65:



Als zugezogener Hesse (und Mitwähler) muss ich noch ergänzen, dass Herr Koch bei seiner "brutalstmöglichen" Aufklärung des Spendenskandals auch nicht gerade den wahrhaftigsten Eindruck hinterlassen hat oder bei seiner Postkartenaktion...



Und insoweit war das Wahlergebnis vom Frühjahr auch eindeutig gegen Koch gerichtet - ganz egal, wie man mit Prozentzahlen und Wählerstimmen auch rumjongliert.
 
Generell ist es die Pflicht eines Parlamentariers und einer Partei Mehrheiten zu organisieren, die dem Wählerwillen entsprechen und da hat das Gewissen echt nichts verloren. Möchte nicht wissen wie oft die 4 bei anderen Gelegenheiten ihr Gewissen hintenangestellt oder überhaupt befragt haben.

Die größte Hürde für eine mehrheitsfähige Regierung ist definitiv Koch!
 
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