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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Weil sie ehrlich waren und als einzige die letzten Jahre kein Wort gebrochen haben


Nadenn ... machen wir fleißig weiter Schulden, damit die Steuersenkung kommen kann.
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Dann lieber Versprechen brechen. Die Agenda2010 war ein Erfolg, leider schlecht vermarktet und somit verlor die SPD seitdem fast die Hälfte der Stimmen.



Wenn es so weitergeht, mit einer Politik des Duckmäusertums, einer Präsidentin als Kanzlerin, die so lange mit einer Entscheidung abwartet, bis diese Entscheidung irgendwie von unten nach oben gefloßen ist, dann gute Nacht Deutschland.



Auch prima, dass Schwarz-Gelb in 4 Jahren sagen kann: Wir können Wirtschaftspolitik...
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...der Aufschwung wird in 4 Jahren so oder so gekommen sein, egal wer regiert.



Ich habs aber auch satt, was die SPD veranstaltet. Warum bis morgen warten Herr Müntefering? Ihre Zeit ist abgelaufen! Und auch ob mit Steinmeier ein guter Neuanfang gelingen kann....derzeit, wahrscheinlich noch arg von diesem Ergebnis erschrocken, würde ich sagen: Alte Zöpfe abschneiden. Wirklich neue, junge Leute ans Ruder lassen, mit neuen Ideen. Leute die ruhig 2, 3 Jahren Zeit brauchen dürfen, um deutschlandweit bekannt zu werden.



Zur Linken braucht man nichts sagen. Wenn sie das mit der Partei wirklich ernst meinen, dann MÜSSEN sie jetzt endlich von ihrer Trotzburg runter und soziale Ideen an den Start bringen, die auch bezahlbar sind. Ein kompletter Systemwechsel (Mindestlohn bei 10 Euro anfangen, jetzt und sofort raus aus Afghanistan, Grundgehalt für alle) ist einfach nicht möglich. Das muss in Etappen gehen.

Wenn die Linken das nicht einsehen und sich über so ein "Ergebnis aus Frust" freuen, dann wird der Kater nach der Party groß sein, denn dann wird der vernünftige linke politische Flügel (SPD, Grünen) auf Jahre bei zusammen 30-35% rumkrebsen.
 
Warum sich das Wahlergebnis am Ende so darstellt wie war das heute gesehen haben ist für mich momentan, auch 90 Minuten nach der Wahl, noch immer ein großes Rätsel



Die CDU hat im Grunde keinen echten themenbezogenen Wahlkampf geführt, sondern immer nur die "Kanzlerin Merkel" propagiert. An echten Themen war dieser Wahlkampf generell sehr flach, bei der CDU wie ich finde sogar sehr stark.

Warum in Bayern viele Menschen ihre Erststimme der CSU geben und die Zweitstimme an die FDP abgeben bleibt für mich nicht so wirklich nachvollziehbar. Kaum eine Partei hat in den letzten Wochen und Monaten härter gegen die FDP geschossen als die CSU.



Die FDP ist auch für mich eine Partei die sich auf eine einzige Person zentriert. Die Situation hatte man bei der FDP eigentlich die ganzen 11 Jahre schon, erst stand ein Jürgen Möllemann im Fokus, jetzt ist es sein Nachfolger Westerwelle. Die zweite und dritte Reihe der Partei kommt in der Öffentlichkeit doch sehr schwach durch. Mit Ausnahme von Niebel und Brüderle sind die hinteren Reihen doch eher mau besetzt. Westerwelle wird für mich auch vorläufig noch ein rotes Tuch bleiben, zu sehr haben mich damals die Jahre mit Guido im Spaß-Mobil irritiert. Diesen Markel kann er auch nur durch eine souveräne und ehrliche Regierungsarbeit wettmachen. Mir fehlt da doch der ehrliche Politiker vom Schlage eines Genschers.

Dass man sich nun quasi den Prototypen des Turbo-Kapitalismus ausgesucht hat, um der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten Herr zu werden ist für mich auch eher fraglich. Vom "roten Gedanken" her würde ich jetzt sagen "Der Henker führt mich sicherlich nicht ins Paradies"...



Die Grünen haben in meinen Augen verständlicherweise ein gutes Ergebnis erzielt, einen guten themen- und personenbezogenen Wahlkampf geführt und in Zeit von Wirtschafts- und Klimakrise sicherlich ein gutes und glaubwürdiges Programm aufgelegt. Die Grünen werden in meinen Augen auch in den kommenden Jahren deutlich gestärkt aus Wahlen hervorgehen. Momentan kann man noch sagen, dass ein bestimmter Altersschnitt sich mit den Grünen nicht so wirklich wird anfreunden können. Diese Gruppe wird ja aber von Wahl zu Wahl geringer.



SPD und Linkspartei muss man in meinen Augen zusammen betrachten. Das Ergebnis heute ist die (hoffentlich letzte) Spätfolge der Ära Schröder. Sozialreformen in diesem Land sind nicht gern gesehen und werden leider vom Wähler auch entsprechend abgestraft. Die Hartz-Reformen waren in meinen Augen notwendig und richtig, die SPD haben sie leider in eine Situation geführt in der die Glaubwürdigkeit der Partei immer wieder in Frage gestellt werden wird. Das konnte sich auch in meinen Augen so lange nicht ändern, wie die SPD in der Regierungsverantwortung gewesen ist.

Die Linkspartei ist ja im Grunde erst aus dieser Situation heraus entstanden. Die SPD hat sich somit den größten Feind selbst geschaffen. Diese schäzungsweise 6 bis 7 Prozent die die SPD an dieses Lager verloren hat sind schmerzhaft, sehr schmerzhaft.

Die Linkspartei ist für mich als gesamtes Gebilde mehr als fraglich. Ich bleibe dabei, dass es hier weniger um ein politisches Interesse geht, sondern eine der großen Triebkräfte in dieser Partei aus einer tiefen Abneigung gegenüber der SPD entstanden ist. Nicht, weil die SPD eine "falsche Polititk" betrieben hat, sondern weil eine Person aus persönlichen Gründen gegenüber der Sozialdemokratie auf beleidigte Leberwurst gespielt hat. Ohne Oskar Lafontaine wäre diese Partei im Westen nicht so stark verwurzelt, wie sie es heute ist. Und das mit einem Wahlkampf, der in meinen Augen auf Themen aufbaut, die nichts anderes als populistisches Gewäsch sind. Ich denke hier immer grinsend an die beiden Wahlplakate die oft hintereinander hingen: "Reichtum für alle" und "Reichtum besteuern"

Die SPD wird sich in der Oppositions-Zeit klar positionieren müssen, sich wieder nach links orientieren, ohne die Mitte wieder zu verlieren. Und noch dazu wird die Partei frische personelle Kräfte in die Führung bringen. Personen, die auch bei der breiten Mehrheit ankommen und das ist für mich nicht Andrea Nahles.
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Nun wie es auch sei: Es stehen harte Zeiten vor unserem Land und bevor man sich jetzt selbst gegenseitig zerfleischt sollte man sich selbst sehr genau überlegen wie man dem Land helfen kann. Denn aus dieser Krise wird es wohl nur gemeinsam gehen und auch nur dann, wenn man als Bürger endlich den Mut und den Willen zu einem echten Reformprozess mitbringt!
 
Warum sich das Wahlergebnis am Ende so darstellt wie war das heute gesehen haben ist für mich momentan, auch 90 Minuten nach der Wahl, noch immer ein großes Rätsel


Die CDU hat im Grunde keinen echten themenbezogenen Wahlkampf geführt, sondern immer nur die "Kanzlerin Merkel" propagiert. An echten Themen war dieser Wahlkampf generell sehr flach, bei der CDU wie ich finde sogar sehr stark.

Warum in Bayern viele Menschen ihre Erststimme der CSU geben und die Zweitstimme an die FDP abgeben bleibt für mich nicht so wirklich nachvollziehbar. Kaum eine Partei hat in den letzten Wochen und Monaten härter gegen die FDP geschossen als die CSU.



Die FDP ist auch für mich eine Partei die sich auf eine einzige Person zentriert. Die Situation hatte man bei der FDP eigentlich die ganzen 11 Jahre schon, erst Sand ein Jürgen Möllemann im Fokus, jetzt ist es sein Nachfolger Westerwelle. Die zweite und dritte Reihe der Partei kommt in der Öffentlichkeit doch sehr schwach durch. Mit Ausnahme von Niebel und Brüderle sind die hinteren Reihen doch eher mau besetzt. Westerwelle wird für mich auch vorläufig noch ein rotes Tuch bleiben, zu sehr haben mich damals die Jahre mit Guido im Spaß-Mobil irritiert. Diesen Markel kann er auch nur durch eine souveräne und ehrliche Regierungsarbeit wettmachen. Mir fehlt da doch der ehrliche Politiker vom Schlage eines Genschers.

Dass man sich nun quasi den Prototypen des Turbo-Kapitalismus ausgesucht hat, um der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten Herr zu werden ist für mich auch eher fraglich. Vom "roten Gedanken" her würde ich jetzt sagen "Der Henker führt mich sicherlich nicht ins Paradies"...



Die Grünen haben in meinen Augen verständlicherweise ein gutes Ergebnis erzielt, einen guten themen- und personenbezogenen Wahlkampf geführt und in Zeit von Wirtschafts- und Klimakrise sicherlich ein gutes und glaubwürdiges Programm aufgelegt. Die Grünen werden in meinen Augen auch in den kommenden Jahren deutlich gestärkt aus Wahlen hervorgehen. Momentan kann man noch sagen, dass ein bestimmter Altersschnitt sich mit den Grünen nicht so wirklich wird anfreunden können. Diese Gruppe wird ja aber von Wahl zu Wahl geringer.



SPD und Linkspartei muss man in meinen Augen zusammen betrachten. Das Ergebnis heute ist die (hoffentlich letzte) Spätfolge der Ära Schröder. Sozialreformen in diesem Land sind nicht gern gesehen und werden leider vom Wähler auch entsprechend abgestraft. Die Hartz-Reformen waren in meinen Augen notwendig und richtig, die SPD haben sie leider in eine Situation geführt in der die Glaubwürdigkeit der Partei immer wieder in Frage gestellt werden wird. Das konnte sich auch in meinen Augen so lange nicht ändern, wie die SPD in der Regierungsverantwortung gewesen ist.

Die Linkspartei ist ja im Grunde erst aus dieser Situation heraus entstanden. Die SPD hat sich somit den größten Feind selbst geschaffen. Diese schäzungsweise 6 bis 7 Prozent die die SPD an dieses Lager verloren hat sind schmerzhaft, sehr schmerzhaft.

Die Linkspartei ist für mich als gesamtes Gebilde mehr als fraglich. Ich bleibe dabei, dass es hier weniger um ein politisches Interesse geht, sondern eine der großen Triebkräfte in dieser Partei aus einer tiefen Abneigung gegenüber der SPD entstanden ist. Nicht, weil die SPD eine "falsche Polititk" betrieben hat, sondern weil eine Person aus persönlichen Gründen gegenüber der Sozialdemokratie auf beleidigte Leberwurst gespielt hat. Ohne Oskar Lafontaine wäre diese Partei im Westen nicht so stark verwurzelt, wie sie es heute ist. Und das mit einem Wahlkampf, der in meinen Augen auf Themen aufbaut, die nichts anderes als populistisches Gewäsch sind. Ich denke hier immer grinsend an die beiden Wahlplakate die oft hintereinander hingen: "Reichtum für alle" und "Reichtum besteuern"

Die SPD wird sich in der Oppositions-Zeit klar positionieren müssen, sich wieder nach links orientieren, ohne die Mitte wieder zu verlieren. Und noch dazu wird die Partei frische personelle Kräfte in die Führung bringen. Personen, die auch bei der breiten Mehrheit ankommen und das ist für mich nicht Andrea Nahles.
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Nun wie es auch sei: Es stehen harte Zeiten vor unserem Land und bevor man sich jetzt selbst gegenseitig zerfleischt sollte man sich selbst sehr genau überlegen wie man dem Land helfen kann. Denn aus dieser Krise wird es wohl nur gemeinsam gehen und auch nur dann, wenn man als Bürger endlich den Mut und den Willen zu einem echten Reformprozess mitbringt!


Respekt. Klasse Beitrag.
 
@ redcity: WOW. Sprachlos. Kann ich absolut, 100% unterschreiben. Jeden einzelnen Satz. Beim "frische personelle Kräfte" der SPD hab ich sofort an Nahles gedacht und mit dem Kopf geschüttelt und dann taucht sie am Ende des Satzes auf
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@ redcity: WOW. Sprachlos. Kann ich absolut, 100% unterschreiben. Jeden einzelnen Satz. Beim "frische personelle Kräfte" der SPD hab ich sofort an Nahles gedacht und mit dem Kopf geschüttelt und dann taucht sie am Ende des Satzes auf
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Genauso ging's mir auch
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Überhangmandate entstehen dann, wenn eine Partei auf Landesebene mehr Direktkandidaten gewählt bekommt, als ihr nach den 2 Stimmen insgesamt zustehen würden...


Die Prozentzahlen aus der Prognose entstehen aus einer Befragung der Wähler direkt am Wahllokal. Die der Hochrechnungen, aus den eingegangenen Ergebnisse der Wahllokale, die schon ausgezählt haben...


Schonmal Danke!

Insgesamt = in ganz Deutschland? Beispiel, SPD bekommt in RLP von 30 zu vergebenen Direktmandaten 11, hat aber bundesweit nur 33 % (also 1 Überhangmandat)?
 
@s ganz klää: Geht nach Bundesländern. Sagen wir ein Bundesland schickt 100 Abgeordnete nach Berlin und eine Partei holt 30% der Zweitstimmen, schickt sie 30 Abgeordnete nach den Landeslisten nach Berlin.



Wenn die Partei aber 35 Direktmandate gewinnt, schickt sie 35 Abgeordnete nach Berlin. Da fallen die 30 Landeslistenkandidaten raus und werden durch 30 Direktmandatsträger ersetzt plus 5 zusätzliche Direktmandatsträger (=Überhangsmandate) für die zusätzliche Plätze im Bundestag geschaffen werden. Eigentlich sind im Bundestag 598 Abgeordnete, die Zahl, die am Ende steht, sagen wir 614, sind dann die 598 plus 16 Überhangsmandate.
 
Die SPD schafft es im Gegensatz zu sämtlichen anderen Parteien im Bundestag nicht, charismatische Leute an die Spitze zu bringen. Selbst Schröder war mit seiner arroganten Art kein Sozialdemokrat, wie ich ihn mir vorstelle. Was kam danach? Müntefering, Platzeck, Beck (bei aller Liebe), Steinmeier... Das sind Leute, deren Ausstrahlung nicht weit übers Redepult reicht. Von Sprachbegabung garnicht zu reden. Hört mal einem Gysi oder eben Lafontaine beim Reden zu. Die besten Beispiele sind für mich aber immernoch Özdemir und Roth, für mich persönlich auf bundespolitischer Ebene absolute Sympathieträger, die es verstehen, gute Inhalte menschennah rüberzubringen.

Im Vergleich dazu erscheint die SPD profillos, keine klare Linie, keine klare Wählerschaft mehr. Langfristig gesehen haben sie seit der rot-grünen Regierung nach und nach immer mehr Wähler an ausnahmslos alle Parteien verloren. Dennoch ist man irgendwo in diesem Vakuum geblieben, anstatt den entscheidenden Schritt nach links zu gehen oder sich eben ein paar grüne Stimmen zurückzuholen.

Sehe auch, abgesehen von der Drohsel, die aber wirklich einen Sprung nach links bedeuten würde, keine Personalien, die da kurzfristig Aufschwung geben können. Jetzt haben sie ja vier Jahre um sich neu zu positionieren und das ist auch mehr als notwendig.
 
@s ganz klää: Geht nach Bundesländern. Sagen wir ein Bundesland schickt 100 Abgeordnete nach Berlin und eine Partei holt 30% der Zweitstimmen, schickt sie 30 Abgeordnete nach den Landeslisten nach Berlin.


Wenn die Partei aber 35 Direktmandate gewinnt, schickt sie 35 Abgeordnete nach Berlin. Da fallen die 30 Landeslistenkandidaten raus und werden durch 30 Direktmandatsträger ersetzt plus 5 zusätzliche Direktmandatsträger (=Überhangsmandate) für die zusätzliche Plätze im Bundestag geschaffen werden. Eigentlich sind im Bundestag 598 Abgeordnete, die Zahl, die am Ende steht, sagen wir 614, sind dann die 598 plus 16 Überhangsmandate.


Oke, soweit klar:) Und die 30 % sind dann aufs Bundesland oder ganz Deutschland bezogen?

Ui ich komm mir reichlich blöd vor
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Oke, soweit klar:) Und die 30 % sind dann aufs Bundesland oder ganz Deutschland bezogen?
Ui ich komm mir reichlich blöd vor
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Man nimmt die Gesamtprozentzahl, daraus die Zahl der Abgeordneten einer Partei und berechnet dann die jeweilige Zahl der Abgeordneten eines Bundeslandes. Glaub, da war eben meine Rechnung ein bisschen missverständlich.
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Das kann man so pauschal nicht sagen.

Ich sags mal so: Wenn du wie die Linkspartei einen radikalen Wahlkampf führst, dann kannst du doch auch viel viel eher auf den Putz hauen. Das hat nicht nur was mit den Personen zu tun, sondern auch mit den Themen. Die Zwiespalt bei Lafontain muss doch für jeden klar denkenden Menschen offensichtlich sein. Wie kann einer die soziale Fahne hochhalten und sich zum Mittagessen mit dem Hubschrauber einfliegen lassen. Frag mal einen der wenigen Saarländer mit Grips, der Typ ist der reinste Napoleon im Kleinformat.

Ohne jetzt auf Lafontain oder sonstwen anspielen zu wollen: Hitler konnte auch gut reden und kam sicherlich anfangs auch charismatisch rüber und hat eine klare Linie vertreten. Das macht ihn aber trotzdem nicht wirklich zu einem guten Politiker
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Die (für mich) positivsten Dinge des Wahlergebnisses:

Der Atomausstieg wird (hoffentlich) gekippt, Nazis haben weiter keine Chance auf Bundesebene.





Aber Frage, wo/ab wann kann ich sehen, was die Direktkandidaten meines Wahlbezirks prozentual so gemacht haben?
 
Die (für mich) positivsten Dinge des Wahlergebnisses:
Der Atomausstieg wird (hoffentlich) gekippt...


Ich will hier keine große Diskussion zu aufkommen lassen, möchte nur mal gerne hören warum für dich grade dieses Thema so wichtig ist, vor allem das man die AKws beibehält.
 


Danke!
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Ich will hier keine große Diskussion zu aufkommen lassen, möchte nur mal gerne hören warum für dich grade dieses Thema so wichtig ist, vor allem das man die AKws beibehält.


Also, ich hab weder die einen noch die anderen gewählt, aber das ist ein Thema, das ich persönlich aus verschiedenen Gründen für sehr wichtig erachte und es mit jeder anderen Farbkombination nicht möglich gewesen wäre. Daher ziehe ich für mich das als positiven Punkt aus dem Ergebnis.





Sehr kurze und einfache Begründung:

Ich finde, wir sind bei alternativen Energien noch nicht weit genug, um auf Atomkraft zu verzichten, und ob wir bei den Nachbarn (die übrigens fleißig und [gen Ostblock blickend] nicht zwingend nach dem neuesten Stand der Technik AKWs bauen) Atomstrom einkaufen oder unseren eigenen produzieren, macht nun dann doch nen Unterschied.

Lieber hab ich Atommüll, bei dem ich mir Gedanken machen muss, wie ich ihn langfristig sicher verwahre, als dass ich mit Kokhlekraftwerken gleich alles zerstör und gar nicht die Möglichkeit habe, mir über ne "saubere" Lösung Gedanken zu machen.





Edit:




Danke, aber ist ja auch keine große Überraschung.
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Die (für mich) positivsten Dinge des Wahlergebnisses:
Der Atomausstieg wird (hoffentlich) gekippt, Nazis haben weiter keine Chance auf Bundesebene.





Aber Frage, wo/ab wann kann ich sehen, was die Direktkandidaten meines Wahlbezirks prozentual so gemacht haben?


Mit den Nazis geb ich Dir recht... aber wie kann ein normaldenkender Mensch sich über das Kippen des Atomausstiegs freuen???



Atomstrom ist eine veraltete, nicht zukunftsfähige Technik, die zudem noch hohe Gefahren birgt...

Die Vorräte an Uran reichen noch max. 40 -50 Jahre, was dann mit all den schönen neuen Kernkraftwerken?

Beim Abbau werden riesige Landstriche verseucht und Menschen vertrieben.

Die Gefahr eines Unfalls im Betrieb ist zwar sehr gering, aber die möglichen Folgen um so heftiger.

Es gibt keine sicheren Endlager, in denen der Abfall für die nächsten 100.000 Jahre sicher verborgen werden kann...

Die Folgen für schlechte Endlagerung, bzw. neue Endlagerungsstellen werden horrend werden und ich weiss schon wer dafür blechen muss... diejenigen, die das Geld damit machen sind es sehr wahrscheinlich nicht!



Statt in diese uralte Technikutopie zu investieren, und den Energieversorger somit quasi ohne Gegenleistung Milliarden zu schenken, sollte man dieses Geld in den Ausbau und die Weiterentwicklung regenerativer Energien stecken. Dann haben wir einen Entwicklungsvorsprung, wenn andere Länder merken, dass ihren Dinos der Saft ausgeht...
 
Mit den Nazis geb ich Dir recht... aber wie kann ein normaldenkender Mensch sich über das Kippen des Atomausstiegs freuen???


Atomstrom ist eine veraltete, nicht zukunftsfähige Technik, die zudem noch hohe Gefahren birgt...

Die Vorräte an Uran reichen noch max. 40 -50 Jahre, was dann mit all den schönen neuen Kernkraftwerken?

Beim Abbau werden riesige Landstriche verseucht und Menschen vertrieben.

Die Gefahr eines Unfalls im Betrieb ist zwar sehr gering, aber die möglichen Folgen um so heftiger.

Es gibt keine sicheren Endlager, in denen der Abfall für die nächsten 100.000 Jahre sicher verborgen werden kann...

Die Folgen für schlechte Endlagerung, bzw. neue Endlagerungsstellen werden horrend werden und ich weiss schon wer dafür blechen muss... diejenigen, die das Geld damit machen sind es sehr wahrscheinlich nicht!



Statt in diese uralte Technikutopie zu investieren, und den Energieversorger somit quasi ohne Gegenleistung Milliarden zu schenken, sollte man dieses Geld in den Ausbau und die Weiterentwicklung regenerativer Energien stecken. Dann haben wir einen Entwicklungsvorsprung, wenn andere Länder merken, dass ihren Dinos der Saft ausgeht...
genau meine Meinung. Regenerative Energien sind zwar jetzt noch nicht effizient aber ohne Geld in die hand zu nehmen werden sie es nie.

Ein Atomausstieg kann natürlich nicht von jetzt auf gleich kommen aber man muss ihn meiner Meinung nach vor Augen haben, denn sonst schiebt man das problem nur vor sich her, aber das ist typisch Mensch.

So für mich genug dazu,

b2topic.
 
Was nützt es wenn Deutschland einen Atomausstieg vorzieht und dann der Strom aus dem Ausland importiert werden muß, der dann trotzdem wieder aus Atomstrom besteht, unsere Werke sind sicherer als die im Ausland, wenn das alles so durchgezogen werden sollte, müssten EU-weit alle Anlagen stillgelegt werden, dann bringts was, so, dass nur bei uns zu machen finde ich blauäugig.
 
Was nützt es wenn Deutschland einen Atomausstieg vorzieht und dann der Strom aus dem Ausland importiert werden muß, der dann trotzdem wieder aus Atomstrom besteht, unsere Werke sind sicherer als die im Ausland, wenn das alles so durchgezogen werden sollte, müssten EU-weit alle Anlagen stillgelegt werden, dann bringts was, so, dass nur bei uns zu machen finde ich blauäugig.


Danke, erspart mir das Tippen.
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Ein Atomausstieg kann natürlich nicht von jetzt auf gleich kommen aber man muss ihn meiner Meinung nach vor Augen haben, denn sonst schiebt man das problem nur vor sich her, aber das ist typisch Mensch.


Ja, realistisch gesehen werden die Laufzeiten für AKWs jetzt verlängert und in ein paar Jahren von ner anderen Regierung dann doch befristet.



Aber zumindest eine Verlängerung der ganzen Sache macht (meines Erachtens nach) schon Sinn.
 
Das mit der Sicherheit der deutschen Anlagen ist auch so ein Märchen... die sind auch nicht sicherer als die Französischen und die neueren im Ostblock. Kernenergie sicher zu betreiben ist (fast) kein Problem. Das einzige Problem sind menschliche Fehler und evtl. schlechte Wartung wegen mangelndem finanziellen Einsatz.



Und ganz ehrlich. Wir wissen jetzt schon nicht wohin mit dem strahlenden Sch... wie sieht das dann in ein paar Jahren aus, wenn die Lagerkapazitäten an den AKWs, die jetzt schon ziemlich erschöpft sind nicht mehr ausreichen und diese geräumt werden müssen. Wer von Euch stellt seinen Vorgarten zur Verfügung?



Man muss von Kohle und Atom unabhängig werden. Und das geht nur mit einem finanziellen Kraftakt. Da bleibt kein Geld mehr über für neue Kern- oder Kohlewerke... Autos waren auch ein Luxusgut, dass sich nur extrem betuchte leisten konnten, bis sie in Masse hergestellt wurden. So sieht es mit regenerativen Energien auch aus. Haben wir dann gegen Ende der Restlaufzeit noch immer ein drastisches Versorgungsloch, dann kann evtl. nochmal über eine kurzfristige Verlängerung nachgedacht werden, aber diese von vornherein mal so rauszuhauen ist der falsche Weg... dann werden die Unternehmen einen Sch... tun um neue Technologien zu entwickeln...
 
Ein sehr bitteres Ergebnis für die Sozialdemokratie. Konsequenz für mich: Schröder-Gefährten Steinmeier & Müntefering weg, linke Kräfte Wowereit & Nahles ran.
 
Du kannst ja wohl französische Akws und die aus dem Ostblock net mit unserem Sicherheitsstandard vergleichen, bei unseren wird ja wegen jedem pups abgeschaltet, da laufen die bei denen noch lange weiter und keine Sau interessierts, soviele Solaranlagen und Windräder können garnet aufgestellt werden, dass du das ersetzen kannst, dann sind da noch die immer mehr werdenden Einsprüche der Anwohner bei Windanlagen oder stellst du deinen Garten für ein Windrad zur Verfügung
 
tja... jetzt haben wir eine frau, die aussieht wie ein

mann & einen mann, der zickt wie eine frau.....



Denk ich an Deutschland in der nacht...
 
Du kannst ja wohl französische Akws und die aus dem Ostblock net mit unserem Sicherheitsstandard vergleichen, bei unseren wird ja wegen jedem pups abgeschaltet, da laufen die bei denen noch lange weiter und keine Sau interessierts, soviele Solaranlagen und Windräder können garnet aufgestellt werden, dass du das ersetzen kannst, dann sind da noch die immer mehr werdenden Einsprüche der Anwohner bei Windanlagen oder stellst du deinen Garten für ein Windrad zur Verfügung


Wenn ich einen hätte würde wohl eins drin stehen
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@rmpa: Jaja, Kanzler Merkel und seine Firstlady Westerwelle...
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Am besten die SPD bewegt sich jetzt so weit nach links, dass sie inhaltlich mit der KPD - ach nein Der Linken - zur Sozialistischen Einheitspartei fusionieren kann. Dann gibt's bei der nächsten Wahl wieder ein gleichstarkes Pendant zur CDU und somit nicht mehr soviele Überhangmandate.

10 Überhangmandate in BaWü ist schon heftig. Das entspricht immerhin 1,5% der Sitze vom Bundestag. In BaWü wurde in CDU-Kreisen "unter der Hand" aktiv dafür geworben, mit der Zweitstimme nicht die CDU zu wählen.
 
Mal schauen, inwieweit es bei der nächsten Wahl noch Überhangmandate geben wird bzw. wie mit ihnen umgegangen wird.
 
Im Endeffekt passiert gegenteiliges. Der hat sich allen Ernstes feiern lassen dafür das er sagt er macht weiter.. Ich versteh die SPD nicht. Eigentlich bin ich SPD Wähler, wollte und konnte Ihnen aber meine Stimme aufgrund der vergangenen Legislaturperioden nicht geben, besonders der letzten. Die Agenda 2010 begrüße ich übrigens im Kern. Mir geht es da eher um Fragen wie die Bundeswehr in Afghanistan und der zunehmenden Zensur. Eine SPD die diese Dinge unterstützt, bzw. dafür verantwortlich ist kann ich nicht unterstützen. Ich denke vielen ergeht es da ähnlich nur das die Zensur/ Überwachung kein zentraler Punkt ist, vielmehr die Auswirkungen der AGenda 2010. All diese Themen haben jedoch eins gemeinsam, Sie entspringen einem sehr linksgerichteten Konstrukt wie Politik auszusehen hat. Manche haben als Wahlalternative ganz Links bzw. die Grünen gewählt (für mich kein Thema), andere sind erst gar nicht wählen gegangen. Statt einer für den Wähler sichtbaren Kurskorrektur geht das Wurschteln nun weiter. Wie will man uns glaubhaft machen das mit identischer Besetzung eine Kursädnerung erfolgt? Tut mir Leid für die SPD aber ich glaube nicht das man so in 4 Jahren die Regierungsmehrheit erhalten wird. (Wohl wird man nciht wieder so eine Schlappe einfahren, weil man ist ja in der Oposition da fällts ja leichter.) Was bleibt ist die Basis die durch Abwahl des Parteivorsitzenden ein Zeichen setzten könnte aber daran glaub ich im Leben nicht.





.. war die ANtwort auf JENS:



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Ein sehr bitteres Ergebnis für die Sozialdemokratie. Konsequenz für mich: Schröder-Gefährten Steinmeier & Müntefering weg, linke Kräfte Wowereit & Nahles ran.
 
Wird wohl keine mehr geben, da sie ja durchs BVG als nicht verfassungsgemäß befunden wurden, deswegen wollte die SPD ja dagegen vorgehen, sollte die Regierung nur auf Überhangmandate aufgebaut sein, was sich ja mit dem heutigen Tag erledigt hat.
 
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