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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Gute Nacht, Deutschland.

Vielleicht können einige Anhänger der "Gewinner" dieser Wahl ja nochmal die Versprechungen von schwarz/gelb zusammenfassen, die vor der Wahl gemacht wurden.
 
Gute Nacht, Deutschland.
Vielleicht können einige Anhänger der "Gewinner" dieser Wahl ja nochmal die Versprechungen von schwarz/gelb zusammenfassen, die vor der Wahl gemacht wurden.


Kuck doch einfach in einem Jahr auf dein Konto
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Bin mal gespannt, ob die Bundestagswahl Einflüsse auf die Regierungsbildung bei uns im Saarland hat. Könnte mir vorstellen, dass die Saar-Grünen, auch um die CDU/FDP nicht noch stärker in den Bundesrat zu drücken, eher zu rot-rot-grün tendieren. Aber gut, wir werden sehen.
 
Bin mal gespannt, ob die Bundestagswahl Einflüsse auf die Regierungsbildung bei uns im Saarland hat. Könnte mir vorstellen, dass die Saar-Grünen, auch um die CDU/FDP nicht noch stärker in den Bundesrat zu drücken, eher zu rot-rot-grün tendieren. Aber gut, wir werden sehen.


Ja
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Es wird nun von großer Bedeutung sein, wie sich die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat entwickeln. Große Koalitionen auf Landesebene sind nun für die SPD keine Option mehr, wenn sie eine Doppelmehrheit von Schwarz-Gelb verhindern will. D.h. man wird den Linken sehr weit entgegen kommen und z.B.in Thüringen den Anspruch auf den Posten des Ministerpräsidenten aufgeben müssen. Interessant wird es auch im Saarland und in Brandenburg, in Schleswig-Holstein hat es ja knapp für Schwarz-Gelb gereicht.
 
Mein grösster Albtraum ist Realität geworden - das Duo Merkel / Westerwelle. Ich schreibe besser nicht, was ich denke, sonst riskiere ich eine Sperre.
 
Augrund dieser arroganten, bornierten Aussage der FDP & CDU ist es nur noch leichter für mich diese Parteien zu missachten.
Kann ja wohl nicht angehen dann zu betonen, dass man die Kanzlerin aller Bürger sein will, oder?

Hierbei hat Merkel aber alle Bürger Deutschlands gemeint. Und nicht nur die "Gutsituierten". Sehr widersprüchliche aussagen wie ich finde.



Zumal es irgendwie sowieso eigenartig ist ein christliche Partei in Deutschalnd zu haben. Gerechterweise müsste es so gehandhabt werden, wie z.B. in der Türkei.



Trennung von Politik und Glaube.




So hat man ja dann doch mehr Stimmen als ohne Glaubeneinfluss.



Aber das ist ja ein andere Thema...




1. das ist schlicht und ergreifend FALSCH! der glaube und die wahlentscheidung lassen sich eben oft nicht trennen, da viele christen ja wollen, dass ihre grund- und wertvorstellungen auch politisch umgesetzt bzw. geschützt werden. und nirgendwo auf der welt ist politik und glaube getrennt...es gibt einige länder die laizistisch geprägt sind, wie die von dir aufgeführte türkei, aber selbst dort ist politik und glaube nicht getrennt, sondern staat und glaube und das is ein großer unterschied.



2. welche aussage ist/war arrogant und borniert? etwa die aussage, dass sie sich als bürgerliche parteien bezeichnen? tut mir leid, aber so nennt man die konservativen parteien nunmal. und das ist nicht nur bei uns in deutschland so....so werden sie ja auch in und von den medien genannt.
 
Ich sehe die CDU und die CSU nicht so sehr als religiöse Partei bzw. eine Partei, deren Politik durch einen religiösen Hintergrund bestimmt wird. Mal abgesehen vielleicht von Themen wie Schwangerschaftsabbruch, aber da geht es auch eher um Werte. Das war früher vielleicht mal so, aber jetzt, wo selbst Katholiken eine Protestantin zur Kanzlerin machen, ist das sicher kein großes Ding mehr. Christlich ist eher ein Synonym für konservativ geworden.
 
Vor allem wird auf großes Wachstum gesetzt. Dabei weiß jeder, dass Wachstum nur begrenzt existieren kann. Genauso wie alle Resourcen nur begrenzt verfügbar sind. Die Spirale dreht sich nicht ewig und immer weiter. Diese platten Aussagen immer. Aber das machen ja alle Politiker.




Wurde editiert, wegen totaler Wurschtfinger und Verballhornung der deutschen Sprache in Schriftform. Entschuldigung an Alle, welche nun dadurch Augenkrebs haben.
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1. das ist schlicht und ergreifend FALSCH! der glaube und die wahlentscheidung lassen sich eben oft nicht trennen, da viele christen ja wollen, dass ihre grund- und wertvorstellungen auch politisch umgesetzt bzw. geschützt werden. und nirgendwo auf der welt ist politik und glaube getrennt...es gibt einige länder die laizistisch geprägt sind, wie die von dir aufgeführte türkei, aber selbst dort ist politik und glaube nicht getrennt, sondern staat und glaube und das is ein großer unterschied.


2. welche aussage ist/war arrogant und borniert? etwa die aussage, dass sie sich als bürgerliche parteien bezeichnen? tut mir leid, aber so nennt man die konservativen parteien nunmal. und das ist nicht nur bei uns in deutschland so....so werden sie ja auch in und von den medien genannt.


zu 1.:



Meines Erachtens steht das "C" bei CDU/CSU ausschließlich zum Erhalt vornehmlich katholischer Wählerschichten. Hat auch nicht sonderlich viel mit christlicher Weltanschauung, geschweige denn mit einem solchen Verhalten oder Politik zu tun. Bei der mir bekannten "christlichen" Wählerschaft beschränkt sich das "Christlichsein" auf den mehr oder minder regelmäßigen Kirchbesuch, anschließend ein Kreuzchen machen bei der CDU und schon hat es sich mit christlichen Werten. Das, was ich mir unter "christlich" vorstelle, sieht anders aus.



zu 2.:



Sobald sich eine politische Strömung als "bürgerlich" bezeichnet, ist das auf alle Fälle schon mal eine Ausgrenzung aller anderen, also negativ besetzt und abgegrenzt. Bleiben in soziologischer Hinsicht nur noch Adel und Klerus (dürften die wenigsten sein) sowie Bauern und Arbeiter übrig, wozu wir Sozis uns dann rechnen dürfen. Da der "Traum" des "kleinen Mannes" ein ruhiger ist und er gerne zur gleichförmigen Masse der Unauffälligen gezählt werden möchte, fühlt er sich durch den Begriff der "bürgerlichen Mitte" natürlich besonders angesprochen. Alle anderen sind dann irgendwas anderes wie z. B. Kommunisten oder anderes Gesocks. Das alles wird nicht dadurch besser, dass es die Medien in dieser Form aufgreifen und weiter transportieren.



Ich, als alter Sozi, fühle mich genauso als Bürger dieses Staates wie die selbsternannte bürgerliche Mitte. Und wenn dies nur für diese gilt, dann will ich da bestimmt nicht dazu gehören!
 
1. das ist schlicht und ergreifend FALSCH! der glaube und die wahlentscheidung lassen sich eben oft nicht trennen, da viele christen ja wollen, dass ihre grund- und wertvorstellungen auch politisch umgesetzt bzw. geschützt werden. und nirgendwo auf der welt ist politik und glaube getrennt...es gibt einige länder die laizistisch geprägt sind, wie die von dir aufgeführte türkei, aber selbst dort ist politik und glaube nicht getrennt, sondern staat und glaube und das is ein großer unterschied.


2. welche aussage ist/war arrogant und borniert? etwa die aussage, dass sie sich als bürgerliche parteien bezeichnen? tut mir leid, aber so nennt man die konservativen parteien nunmal. und das ist nicht nur bei uns in deutschland so....so werden sie ja auch in und von den medien genannt.


Zu 1. Nö, ist nicht falsch. Man kann sehr wohl Glauben und Politik trennen.

Der christliche Glaube sagt aber z.B. auch: Geben ist seeliger denn nehmen. Verhält sich die CDU/CSU so? Also auf solch eine Argumentationskette brauchen wir hier nciht zurrückgreifen.



Wieso dürfen Parteien den Galubensansatz in Ihren Parteinamen aufnehmen. Wie gesagt ist ja nur meine Meinung und gehört hier in diese Diskusion wohl nicht hinein.



Zu 2. borniert und arrogant finde ich die Bezeichnung bürgerliche Parteien. Wenngleich wir doch alle Bürger dieses Landes sind.

Da somit die SPD, die Grünen und die Linken keiner bürgerlichen Partei angehören sind es auch keine Bürger? Die Formulierung ist unglücklich und leider auch falsch.
 
Zu 1. Nö, ist nicht falsch. Man kann sehr wohl Glauben und Politik trennen.
Der christliche Glaube sagt aber z.B. auch: Geben ist seeliger denn nehmen. Verhält sich die CDU/CSU so? Also auf solch eine Argumentationskette brauchen wir hier nciht zurrückgreifen.



Wieso dürfen Parteien den Galubensansatz in Ihren Parteinamen aufnehmen. Wie gesagt ist ja nur meine Meinung und gehört hier in diese Diskusion wohl nicht hinein.



Zu 2. borniert und arrogant finde ich die Bezeichnung bürgerliche Parteien. Wenngleich wir doch alle Bürger dieses Landes sind.

Da somit die SPD, die Grünen und die Linken keiner bürgerlichen Partei angehören sind es auch keine Bürger? Die Formulierung ist unglücklich und leider auch falsch.


zu 1. staat und politik ist was ganz anderes...und deswegen ist es falsch was du sagst, oder ich verstehe dich falsch.



zu 2. die formulierung ist nicht unglücklich...bürgerlich ist eben ein feststehender begriff und auch nicht unglücklich formuliert, siehe stillers erklärung.



oder hier ausschnitt aus wikipedia:



Zur Soziologie des Bürgertums



Als gesellschaftliche Schicht wird das Bürgertum gegenüber dem Adel und Klerus sowie gegenüber Bauern und Arbeitern abgegrenzt. Es umfasst weitgehend in sich heterogene Sozialgruppen, die sich, sei es durch ihre wirtschaftliche Selbständigkeit (Besitz), sei es durch spezielle Berufsvorbereitung (Bildung) auszeichnen und dadurch als Sozialgruppe bestimmte Vorrechte bezüglich Selbstverwaltung sowie Chancen zur Kontrolle sozialer Machtmittel zu erlangen vermögen.



„Bürgertum“ ist die zusammenfassende Bezeichnung für eine vielschichtig strukturierte, im Einzelnen nur schwer abgrenzbare Gesellschaftsschicht zwischen Oberschicht sowie Bauern und Arbeiterschaft. Sie setzt sich im Wesentlichen aus den Teilschichten des Großbürgertums und des Kleinbürgertums zusammen. Seit der industriellen Revolution wird sie meist dem Mittelstand zugeordnet.



Da also das Bürgertum meist aus weitgehend heterogenen Schichten besteht, ist der Prozess der Vergesellschaftung für das Bürgertum noch etwas problematischer als bei homogeneren sozialen Kategorien (zur Frage der Entwicklung eines Klassenbewusstseins bzw. der Klasse an sich und Klasse für sich, vgl. Das Elend der Philosophie). Strikt genommen ist die Tatsache, dass in einer bestimmten Gesellschaft eine Mittelschicht existiert, noch nicht ausreichend, um auf die soziale und kulturelle Existenz eines Bürgertums schließen zu können. Voraussetzung ist beim Bürgertum eine hinreichend ausdifferenzierte Sozialstruktur der Gesellschaft; außerdem müssen sich bei ihm auf seine Interessenlage abgestimmte Ordnungsvorstellungen durchgesetzt haben (z. B. Wirtschaftsliberalismus für das Wirtschaftsbürgertum oder Aufklärung, Bildung und Freiheit der persönlichen Lebensführung, der Kunst und der Wissenschaft beim Bildungsbürgertum).
 
Jonny86, ich glaube, schruppen will eher den Unterschied zwischen "bürgerlichem Lager" und "Bürger" herausstellen und findet die Formulierung Merkels unglücklich. Eigentlich sind alle 82 Millionen Deutschen Bürger dieses Landes. Das bürgerliche Lager umfasst aber, streng genommen und ein bisschen überspitzt, nicht die Geringverdiener, die einen großen Teil der Bundesbürger ausmachen.



Wenn nun die Kanzlerin sagt, sie will die Kanzlerin aller Bürger sein und die CDU/FDP bürgerliche Parteien sind, dann sind das entweder schöne Worte oder ein Ansatz, dass Merkels Herz roter ist, als es Westerwelle gefallen dürfte.
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Jonny86, ich glaube, schruppen will eher den Unterschied zwischen "bürgerlichem Lager" und "Bürger" herausstellen und findet die Formulierung Merkels unglücklich. Eigentlich sind alle 82 Millionen Deutschen Bürger dieses Landes. Das bürgerliche Lager umfasst aber, streng genommen und ein bisschen überspitzt, nicht die Geringverdiener, die einen großen Teil der Bundesbürger ausmachen.


Wenn nun die Kanzlerin sagt, sie will die Kanzlerin aller Bürger sein und die CDU/FDP bürgerliche Parteien sind, dann sind das entweder schöne Worte oder ein Ansatz, dass Merkels Herz roter ist, als es Westerwelle gefallen dürfte.
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Manchmal sollte man nicht versuchen zu viel zu interpretieren. Eigentlich sollte es immer das Ziel eines Kanzlers sein, der Kanzler aller Bürger des Landes zu sein. Gelingt es ihm/ihr hat er wohl auch die größten Chancen wieder gewählt zu werden.



Und Merkel hat mit Sicherheit alle Bürger gemeint. Sie sagte ja auch nicht, dass sie Kanlerin des "bürgerlichen Lagers" sein will.
 
zu 1. staat und politik ist was ganz anderes...und deswegen ist es falsch was du sagst, oder ich verstehe dich falsch.


zu 2. die formulierung ist nicht unglücklich...bürgerlich ist eben ein feststehender begriff und auch nicht unglücklich formuliert, siehe stillers erklärung.



oder hier ausschnitt aus wikipedia:



Zur Soziologie des Bürgertums



Als gesellschaftliche Schicht wird das Bürgertum gegenüber dem Adel und Klerus sowie gegenüber Bauern und Arbeitern abgegrenzt. Es umfasst weitgehend in sich heterogene Sozialgruppen, die sich, sei es durch ihre wirtschaftliche Selbständigkeit (Besitz), sei es durch spezielle Berufsvorbereitung (Bildung) auszeichnen und dadurch als Sozialgruppe bestimmte Vorrechte bezüglich Selbstverwaltung sowie Chancen zur Kontrolle sozialer Machtmittel zu erlangen vermögen.



„Bürgertum“ ist die zusammenfassende Bezeichnung für eine vielschichtig strukturierte, im Einzelnen nur schwer abgrenzbare Gesellschaftsschicht zwischen Oberschicht sowie Bauern und Arbeiterschaft. Sie setzt sich im Wesentlichen aus den Teilschichten des Großbürgertums und des Kleinbürgertums zusammen. Seit der industriellen Revolution wird sie meist dem Mittelstand zugeordnet.



Da also das Bürgertum meist aus weitgehend heterogenen Schichten besteht, ist der Prozess der Vergesellschaftung für das Bürgertum noch etwas problematischer als bei homogeneren sozialen Kategorien (zur Frage der Entwicklung eines Klassenbewusstseins bzw. der Klasse an sich und Klasse für sich, vgl. Das Elend der Philosophie). Strikt genommen ist die Tatsache, dass in einer bestimmten Gesellschaft eine Mittelschicht existiert, noch nicht ausreichend, um auf die soziale und kulturelle Existenz eines Bürgertums schließen zu können. Voraussetzung ist beim Bürgertum eine hinreichend ausdifferenzierte Sozialstruktur der Gesellschaft; außerdem müssen sich bei ihm auf seine Interessenlage abgestimmte Ordnungsvorstellungen durchgesetzt haben (z. B. Wirtschaftsliberalismus für das Wirtschaftsbürgertum oder Aufklärung, Bildung und Freiheit der persönlichen Lebensführung, der Kunst und der Wissenschaft beim Bildungsbürgertum).




Da finde ich Redskins posting über Dir eigentlich einleuchtender und es drückt auch in etwas das aus, was ich meine.



Zum Thema Glauben /Staat/ Politik finde ich nur, wie bereits dargelegt, das es nicht zusammenhehört. Sonst würde es auch irgendwann eine jüdisch demokratische Partei Deutschland geben oder Partei muslimischer Glaubensgemeinschaft Deutschland. Vielleicht erkennst du nun worauf es hinausläuft? Wenn man weiterspinnt, führt es über kurz oder Lang zu einem "Glaubenskrieg". Es ist zwar sehr überspitzt dargestellt, ich hoffe du verstehst nun aber was ich meine.
 
Jonny86, ich glaube, schruppen will eher den Unterschied zwischen "bürgerlichem Lager" und "Bürger" herausstellen und findet die Formulierung Merkels unglücklich. Eigentlich sind alle 82 Millionen Deutschen Bürger dieses Landes. Das bürgerliche Lager umfasst aber, streng genommen und ein bisschen überspitzt, nicht die Geringverdiener, die einen großen Teil der Bundesbürger ausmachen.


Wenn nun die Kanzlerin sagt, sie will die Kanzlerin aller Bürger sein und die CDU/FDP bürgerliche Parteien sind, dann sind das entweder schöne Worte oder ein Ansatz, dass Merkels Herz roter ist, als es Westerwelle gefallen dürfte.
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Gut ausgedrückt!
 
Nach meiner Überzeugung gibt es dreii Gründe für das schlechte Abschneiden der SPD:


- der falsche Spitzenkandidat: Steinmeier kommt nicht rüber wie ein "typischer Sozialdemokrat". Er hat eher was von einem distanzierten Intelektuellen als von einem bürgernahen Politiker.

- die "Ypsilanti-Affäre": das gebrochene Wahlversprechen...trau-schau-wem. Enttäuschte Wähler könnten zu den Grünen abgewandert sein.

- die Linken: haben es mit realitätsfremden Wahlversprechen geschafft, der SPD einen Teil der leichtgläubigen Stammwähler abzugraben.


An der Person Steinmeier hat es mMn am wenigsten gelegen. Seit dem TV-Duell mit Merkel hat er persönlich - nicht seine Partei - an Zuspruch enorm zugelegt. Eher hat es am farblosen, verbrauchten Müntefering gelegen. Auch SPD-Anhänger haben nix gegen kluge Köpfe...



Die Stimmen ehemaliger SPD-Wähler an die Linke sehe ich in erster Linie als Protest gegen die Unionisierung der SPD und als gewollten Warnschuss, zu den traditionellen Werten der Sozialdemokratie zurückzukehren. Die SPD muss jetzt die Chance in der Opposition nutzen, zu regenerieren und sich zurückzubesinnen. Dazu ist ein weitgehender Neuanfang mit neuen Personen nötig. Das könnte länger dauern als 4 Jahre...



Und es wird auf längere Sicht kein Weg daran vorbeiführen, dass sich SPD und Linke annähern. Dazu muss von beiden Seiten baldmöglichst von einigen Dogmen abgerückt werden. Sie müssen nicht zwangsläufig fusionieren, aber es muss eine Basis geschaffen werden, damit es künftig wieder einen geschlossenen Mitte-Links-Block gibt, der zusammen mit den Grünen koalitionswillig und regierungsfähig ist.
 
In meinen Augen braucht sie weder neue Personen, noch muss sie ihre Programmatik nach links verscheiben. Sie muss sich nur einigen (Thema Agenda 2010), gemeinsam agieren (kein linker Flügell vs rechter Flügel -> gemeinsame Positon zu Die.Linke) und glaubwürdig sein (Ypsilanti). Ferner sollte sie den Schulterschluss zu den Gewerkschaften suchen. Sie muss/ sollte programmatisch gar nicht viel verändern, das war dieses Jahr das beste Programm einer SPD seit 98. Meine Hoffnung ist deshalb, dass sie nicht blind nach links rutscht. Sondern einfach ihre mehrheitsfähigen Positionen (Atomausstieg, Mindestlohn, Arbeitnehmerrechte) geschlossen und lautstark vorbringt. Auch der Austausch von Köpfen ist da eher kontraproduktiv ( Münte von mir aus). Wer glaubt denn ehrlich, dass Nahles der SPD helfen kann. Wowereit schon eher, wobei der in Berlin auch die Kacke am dampfen hat. Jede Kriese ist eine Chance, nur diese sollte die SPD nutzen.
 
Und es wird auf längere Sicht kein Weg daran vorbeiführen, dass sich SPD und Linke annähern.


Genau dies wird einige potentielle SPD-Wähler abschrecken. Keine Frage, die SPD muß versuchen, and die Linken verlorene Wähler wieder zurückzugewinnen wenn sie wieder wettbewerbsfähig werden will, sich also wieder ein wenig nach links orientieren. Fängt sie jedoch an, mit den Linken bei Landtagswahlen Koalitionen zu bilden, könnte dies Wähler des rechten SPD-Flügels abschrecken. Keine Ahnung ob es eine Lösung aus diesem Dilema gibt.
 
ich hab doppelschwarz gewählt, und bin zufrieden..

Westerwelles Guido is noch net Außenminister, und schon wird wieder gleich gemeckert.. typisch deutschland..

lasst doch erstmal arbeiten, vlt. macht er´s ja gut, und am ende sind alle zufrieden..

unwahrscheinlich, aber net unmöglich..



was gabs den auch sonst für alternativen außer schwarz-gelb ? spd, da lach ich drüber.. selbst schuld über dieses ergebniss.. grüne ? gott bewahre.. und zu den linken enthalte ich mich mal besser..



ich bin froh das es keine große koalition mehr gibt, bzw. noch fröhlicher dass keine jamaika-koalition gibt...



und zum atomausstieg:



bin derselben meinung wie TuK.. klar, wir müssen da so schnellst wie möglich raus, aber ich finde es jetzt auch noch zu früh und nicht machtbar.. was bringts, wenn wir jetzt alles AKWs usw. dichtmachen ? haufen arbeitslose mehr, und völlig überteuerter strom.. DANN möchte ich mal die stimmen hier höen, wenn der strompreis richtig hoch werden würde.. dann meckern gerade die, die den ausstwig gefordert haben..

außerdem: holen wir uns den atomstrom aus dem ostblock, na bravo.. das is natürlich viel geiler..
 
Alter, du mit deinen Abkürzungen. Mein erster Gedanke war "Guido Westerwelle ist noch nicht Angela Merkel".
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Ach sooo... ich dachte es wäre sowas wie



"GlückWunsch ist noch nicht Am Mann..."



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Deswegen ist es für mich reichlich absurd, auf die "Selbstheilungskräfte" der Marktwirtschaft zu setzen. Und das Wörtchen "sozial", das die CDU der Marktwirtschaft gerne voransetzt, ist bei der CDU mittlerweile auch nur noch zur leeren Worthülse verkommen.


Och, dann könnte sich die SPD auch gleich in DPD umbenennen
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ich hab doppelschwarz gewählt, und bin zufrieden..
Westerwelles Guido is noch net Außenminister, und schon wird wieder gleich gemeckert.. typisch deutschland..

lasst doch erstmal arbeiten, vlt. macht er´s ja gut, und am ende sind alle zufrieden..

unwahrscheinlich, aber net unmöglich..



was gabs den auch sonst für alternativen außer schwarz-gelb ? spd, da lach ich drüber.. selbst schuld über dieses ergebniss.. grüne ? gott bewahre.. und zu den linken enthalte ich mich mal besser..



ich bin froh das es keine große koalition mehr gibt, bzw. noch fröhlicher dass keine jamaika-koalition gibt...



und zum atomausstieg:



bin derselben meinung wie TuK.. klar, wir müssen da so schnellst wie möglich raus, aber ich finde es jetzt auch noch zu früh und nicht machtbar.. was bringts, wenn wir jetzt alles AKWs usw. dichtmachen ? haufen arbeitslose mehr, und völlig überteuerter strom.. DANN möchte ich mal die stimmen hier höen, wenn der strompreis richtig hoch werden würde.. dann meckern gerade die, die den ausstwig gefordert haben..

außerdem: holen wir uns den atomstrom aus dem ostblock, na bravo.. das is natürlich viel geiler..


Ich könnte mir vorstellen, dass Du es als kleiner Angestellter im Sicherheitsdienst noch bereuen wirst, dass Du schwarz - gelb unterstützt hast. Wenn Du

1. mit Deinem Gehalt nicht mehr über die Runden kommst,

und

2. der Kündigungsschutz gelockert wird.
 
kündigungsschutz mach ich mir keine sorgen, da wir eh nur ein kleines unternehmen sind, ich einer der wichtigsten mitarbeiter bin (merk ich grad jetzt wieder wo ich wochenlang fehle)und meinen chef schon ewig kenne, bzw. seit fast 30 jahre...



wegem gehalt:



mag sein, aber ich glaub kaum das unter einen roten regierung auf einmal mehr geld über wäre...
 
Och, dann könnte sich die SPD auch gleich in DPD umbenennen
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Von mir aus!



Wir hatten wenigstens ein Paket mit programmatischen Inhalten. Wenn man in das gleiche Paket der CDU hineingeschaut hat, war da nur "Kanzlerin" zu finden. Schon ein bisschen wenig drin, in dieser Schachtel...
 
Aber nochmal Thema AUßenminister:



Hab da so ein gewisses Gefühl, dass es ein junger Shootingstar der CSU werden könnte. Wäre eine Überraschung, aber so würde ich das aus Unionssicht machen und irgendwie hab ichs im Urin, dass Westerwelle sich auch als inenrdeutscher "Superminister" (Wirtschaft + x) zufrieden gibt. Wäre ein Novum in Deutschland, aber kein schlechtes.
 
Schon ein bisschen wenig drin, in dieser Schachtel...


Nur schade, wenn dieses "bisschen" Inhalt glaubwürdiger wirkt als alles andere zusammen.

Bin von Hause aus Sozialdemokrat, habe aber diesmal NICHT die SPD gewählt. Es gibt derzeit keinen an der Spitze der mich und meine Interessen vertritt. Dies ist sozusagen meine subjektive Meinung.

Dann lieber noch mal die Merkel 4 jahre wurschteln lassen um den Karren komplett an die Wand fahren zu lassen...

Klingt zwar jetzt hart , aber ist wohl so. Westerwelle sehe ich persönlich nicht so kritisch hier wie viele andere, nun muss er sich aber auch erst mal in der Regierung beweisen.
 
Fängt sie jedoch an, mit den Linken bei Landtagswahlen Koalitionen zu bilden, könnte dies Wähler des rechten SPD-Flügels abschrecken. Keine Ahnung ob es eine Lösung aus diesem Dilema gibt.


Aber genau das muss die SPD tun. Ich hab nie verstanden, warum die SPD immer auf das Mantra der Konservativen anspringt, die Linken seien nicht koalitionsfähig. Dass die Schwarzgelben das tun, ist ja nachvollziehbar, die fürchten die Linke ja wie der Teufel das Weihwasser. Dabei machen die Linken auf Landesebene bereits vielerorts einfach pragmatische Politik. Indem die SPD in die gleiche Leier wie die Konservativen und Wirtschaftsliberalen einstimmt, nimmt sie sich jegliche Möglichkeit, gestaltend in die Politik einzugreifen. Denn allein wird die SPD es nicht mehr schaffen, so gesichtslos wie sie geworden ist.



Und wenn damit der rechte Flügel der SPD vergrätzt wird - so what. Die wählen dann sowieso lieber das schwarze Original. Das Dilemma der SPD besteht darin, dass sie nicht erkannt hat, dass sie sich mit der Verweigerungshaltung gegenüber der Linken ins eigene Fleisch schneidet. Die Linke hat nur das Potential aufgefangen, das sich von der SPD enttäuscht abgewendet hat.



Die SPD muss erkennen, dass sie mit der Linken zusammen- statt gegen sie arbeiten muss. Sie darf nicht länger everybody's Darling sein wollen - wie man sieht, ist sie jetzt der Depp...



20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Verteufelung der Linken als SED-Nachfolge-Partei durch die Konservativen langsam abgelutscht. Diesen Heuchlern, die sich stillschweigend die Blockflöten der SED einverleibt haben und die bis heute ehemaligen Nazigrößen eine wohlige Heimstatt in der CDU bieten, sollte endlich mal diese Parolen aus der Hand geschlagen werden.
 
Genau Teufelsanbeterin! Ich finde die Vorurteile gegen die Linkspartei auch ungerecht. Die wollen nur die Macht und das Geld in Deutschland gerechter verteilen, und werden dafür überall angefeindet. Ich denke, dass sich rot - rot - grün in den nächsten 4 Jahren zusammenraufen werden und bei der nächsten Wahl hoffentlich eine Mehrheit haben.
 
kündigungsschutz mach ich mir keine sorgen, da wir eh nur ein kleines unternehmen sind, ich einer der wichtigsten mitarbeiter bin (merk ich grad jetzt wieder wo ich wochenlang fehle)und meinen chef schon ewig kenne, bzw. seit fast 30 jahre...


Ich glaube, du bist bei schwarz-gelb gut aufgehoben. Solidarität und Gemeinsinn ist deren Stärke ja auch nicht gerade. Jedem das seine und mir das meiste - nach dem Motto funktionierte die Ellenbogengesellschaft schon unter Kohl.
 
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