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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Wir hatten wenigstens ein Paket mit programmatischen Inhalten. Wenn man in das gleiche Paket der CDU hineingeschaut hat, war da nur "Kanzlerin" zu finden. Schon ein bisschen wenig drin, in dieser Schachtel...


Ah ja, der Vorwurf kam ja gestern schon gegenüber der fdp. Vielleicht sollte man aber nicht nur Plakate und Sondersendungen ansehen, sondern auch mal die Programme der Parteien lesen. Die waren bei cdu.de und fdp.de sehr einfach zu finden, durchaus lesenswert und sicher nicht mit weniger programmatischem Inhalt. Und man glaubt gar nicht wie wenig im Regierungsprogramm das Wort Merkel vor kommt
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Mir kommt es hier so vor wie bei den SPD-Politikern. Man gibt sich als schlechter Verlierer und mahnt weiter das ach so böse und unsoziale Schreckgespenst CDU/FDP an.
 
Die SPD muss erkennen, dass sie mit der Linken zusammen- statt gegen sie arbeiten muss. Sie darf nicht länger everybody's Darling sein wollen - wie man sieht, ist sie jetzt der Depp...


Es wäre zumindestens eine Möglichkeit, die Linken unter Kontrolle zu halten - wenn es funktioniert. Könnte die SPD aber auch vollkommen unglaubwürdig machen, wenn man auf einmal den Oskar wieder hoffiert...
 
Mir kommt es hier so vor wie bei den SPD-Politikern. Man gibt sich als schlechter Verlierer und mahnt weiter das ach so böse und unsoziale Schreckgespenst CDU/FDP an.


Schlechte Verlierer ist ja immer Ansichtssache. Aber es stimmt, dass hier jetzt immernoch im Wahlkampfmodus diskutiert wird. Wobei die spannenden Sachen jetzt erst kommen auch parteipolitisch. Was macht die SPD ? Was passsiert im Saarland ? Wer bleibt Minister wer geht ?



Und vor allem doch bitte ein wenig sachlicher. Ob es einem gefällt oder nicht, das Ergebnis steht nunmal so.
 
Aber genau das muss die SPD tun. Ich hab nie verstanden, warum die SPD immer auf das Mantra der Konservativen anspringt, die Linken seien nicht koalitionsfähig. Dass die Schwarzgelben das tun, ist ja nachvollziehbar, die fürchten die Linke ja wie der Teufel das Weihwasser. Dabei machen die Linken auf Landesebene bereits vielerorts einfach pragmatische Politik. Indem die SPD in die gleiche Leier wie die Konservativen und Wirtschaftsliberalen einstimmt, nimmt sie sich jegliche Möglichkeit, gestaltend in die Politik einzugreifen. Denn allein wird die SPD es nicht mehr schaffen, so gesichtslos wie sie geworden ist.


Ich sehe das genau wie Teufelsanbeterin. Ich habe mich immer gefragt, warum der Seeheimer Kreis nicht einfach zur CDU geht. Eine CDU Light braucht es nicht, die SPD braucht ihr Arbeitnehmer-Image wieder und nur das wird ihr auch wieder Stimmen einbringen.



Ich habe zwar SPD gewählt, aber mit Magenschmerzen und ich kann jeden verstehen, der sagt, er sei von der SPD enttäuscht oder hielte sie nicht für glaubwürdig und habe die Linke gewählt.



Bei so gut wie allen politischen Feldern würde ich eine Öffnung zur Linken begrüßen, wer hier ein paar Beiträge von mir gelesen hat, wird sich denken können, bei welcher ich das nicht wünsche. Aber okay, man kann nicht alles haben.
 
Genau Teufelsanbeterin! Ich finde die Vorurteile gegen die Linkspartei auch ungerecht. Die wollen nur die Macht und das Geld in Deutschland gerechter verteilen, und werden dafür überall angefeindet.


Hossa! Wenn Du meine Meinung zur Linkspartei haben möchtest - die betreiben Bauernfängerei der übelsten Sorte! Da wird versprochen was auch immer Stimmen bringt, unabhängig von der Realisierbarkeit! Wenn ganz Deutschland aus Waldhof-Fans bestehen würde, würden die Linken Dir die Deutsche Meisterschaft von Waldhof Mannheim im Jahr 2012 versprechen!
 
Hossa! Wenn Du meine Meinung zur Linkspartei haben möchtest - die betreiben Bauernfängerei der übelsten Sorte! Da wird versprochen was auch immer Stimmen bringt, unabhängig von der Realisierbarkeit! Wenn ganz Deutschland aus Waldhof-Fans bestehen würde, würden die Linken Dir die Deutsche Meisterschaft von Waldhof Mannheim im Jahr 2012 versprechen!


Ich frage mich eher, wie Westerwelle sein gerechtes, einfaches und niedriges Steuersystem finanzieren möchte. Das ist meiner Meinung nach fernab aller Realität.
 
Ich stell mir grad vor, wie Westerwelle in Least Developed Countries für die totale Öffnung der Märkte plädiert und das auch noch in bester Absicht...


Dafür brauchts keinen Westerwelle...bei der Öffnung der Märkte dreht Deutschland doch eher am kleinen Rad. Stichwort IWF und Weltbank.



Bin gespannt, wer nun das BMZ übernimmt...






Ah ja, der Vorwurf kam ja gestern schon gegenüber der fdp. Vielleicht sollte man aber nicht nur Plakate und Sondersendungen ansehen, sondern auch mal die Programme der Parteien lesen. Die waren bei cdu.de und fdp.de sehr einfach zu finden, durchaus lesenswert und sicher nicht mit weniger programmatischem Inhalt. Und man glaubt gar nicht wie wenig im Regierungsprogramm das Wort Merkel vor kommt
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Mir kommt es hier so vor wie bei den SPD-Politikern. Man gibt sich als schlechter Verlierer und mahnt weiter das ach so böse und unsoziale Schreckgespenst CDU/FDP an.


Naja, so Sachen wie Kündigungsschutz lockern, kein Mindestlohn (2x von 27 EU-Staaten praktizieren das wunderbar) etc. steht ja sicher nicht in den Programmen, oder? Durchführen werden sie es dennoch.



Aber warten wir mal das Regierungsprogramm ab.





@ Mika: Tschuldige, aber wenn eure Firma pleite macht (toitoitoi das nicht!!), dann wirst du im neuen Job der erste sein, den es treffen wird (mittelalt (sorry, aber im Berufsleben biste das schon fast
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), neu etc.), wenn der Kündigungsschutz gelockert wird. Auch schonmal daran gedacht?
 
kündigungsschutz mach ich mir keine sorgen, da wir eh nur ein kleines unternehmen sind, ich einer der wichtigsten mitarbeiter bin (merk ich grad jetzt wieder wo ich wochenlang fehle)und meinen chef schon ewig kenne, bzw. seit fast 30 jahre...


wegem gehalt:



mag sein, aber ich glaub kaum das unter einen roten regierung auf einmal mehr geld über wäre...


Du bist 29 (laut der Anzeige des Alters von deinem Profil) und kennst deinen Chef schon fast 30 Jahre. Respekt. OK könnte natürlich dein Vater, Zwillingsbruder o.ä. sein.
 
Hossa! Wenn Du meine Meinung zur Linkspartei haben möchtest - die betreiben Bauernfängerei der übelsten Sorte! Da wird versprochen was auch immer Stimmen bringt, unabhängig von der Realisierbarkeit!


Das hat die neue Regierung doch auch. Vor allem is Deutschland im internationalen Vergleich BISHER relativ gering von der Wirtschaftskrise betroffen und einige Sachen werden erst verzögert hier ihre komplette Auswirkung entfalten. Trotzdem meinen CDU und FDP die Sache rein innerdeutsch schon in den Griff zu bekommen. Ebenso geht die CDU dann auch noch hin und verspricht Steuersenkungen und Familienschnickschnack obwohl sie gerade Millarden an die Banken gegeben haben und jetzt noch mehr Bänker einstellen, die dafür bezahlt werden (und zwar nicht zu schlecht) den anderen Bänkern auf die Finger schauen.
 
Westerwelle hat eben nicht ernsthaft gesagt, dass die Pressekonferenz auf deutsch laufen muss zu dem englischen Journalisten, oder? "Wir sind hier in Deutschland", meinte er. Mein lieber Mann, ich bin grad echt fassungslos und schockiert über diese Repräsentation unseres Landes. Ich schäme mich grad echt für diese Aussage(n). Das soll unser neuer Vizekanzler und Außenminister sein?
 
Genau Teufelsanbeterin! Ich finde die Vorurteile gegen die Linkspartei auch ungerecht. Die wollen nur die Macht und das Geld in Deutschland gerechter verteilen, und werden dafür überall angefeindet. Ich denke, dass sich rot - rot - grün in den nächsten 4 Jahren zusammenraufen werden und bei der nächsten Wahl hoffentlich eine Mehrheit haben.


Wer so auf Linkspartei steht... So etwas richtig unverfälscht linkes gibt es noch in Nordkorea. Nur so als Tipp.



OK zugeben, das war jetzt natürlich sehr krass. So schlimm sind sie nicht einzustufen. Aber für mich ist da immer noch die SED drin enthalten. Und, auch meiner Meinung nach versprechen die das Blaue vom Himmel, erklären aber nicht wie es durchführbar ist.
 
Westerwelle hat eben nicht ernsthaft gesagt, dass die Pressekonferenz auf deutsch laufen muss zu dem englischen Journalisten, oder? "Wir sind hier in Deutschland", meinte er. Mein lieber Mann, ich bin grad echt fassungslos und schockiert über diese Repräsentation unseres Landes. Ich schäme mich grad echt für diese Aussage(n). Das soll unser neuer Vizekanzler und Außenminister sein?


Es sind diese ganzen vermeintlichen Kleinigkeiten...wie lange wurde nichts zum Thema Türkei-EU-Beitritt gesagt oder gemacht...über kurz oder lang wird sich die Türkei Russland und dem Iran zuwenden...
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Westerwelle hat eben nicht ernsthaft gesagt, dass die Pressekonferenz auf deutsch laufen muss zu dem englischen Journalisten, oder? "Wir sind hier in Deutschland", meinte er. Mein lieber Mann, ich bin grad echt fassungslos und schockiert über diese Repräsentation unseres Landes. Ich schäme mich grad echt für diese Aussage(n). Das soll unser neuer Vizekanzler und Außenminister sein?


wieso hat er doch recht?! welcher deutschsprachige journalist kann denn im ausland erwarten, dass für ihn auf so ner pressekonferenz auf deutsch gewechselt wird?! wieso sollten wir es dann andersrum machen?
 
Ich habe zwar SPD gewählt, aber mit Magenschmerzen und ich kann jeden verstehen, der sagt, er sei von der SPD enttäuscht oder hielte sie nicht für glaubwürdig und habe die Linke gewählt.
Das sehe ich genauso. Ich habe noch in der Wahlkabine (bzw. hinter der aufgestellten Pappschachtel
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) mit mir gerungen. Die Linke hätte ich zwar nicht gewählt, aber eigentlich sehr gerne die Grünen. Letztlich ist es aus wahltaktischen Gründen doch wieder die SPD geworden. Da bei den Direktmandaten sowieso nichts zu holen war, bestand die Gefahr dass es aus der ganzen Region Trier auch über die Landesliste kein einziger SPD'ler schafft, da Karl Diller nicht mehr angetreten ist und der neue ein extremer Wackelkandidat ist. Er (Manfred Nink) hat's dann über die Landesliste doch ganz knapp geschafft, deshalb bin ich auch froh, dass ich SPD gewählt habe, die Bauchschmerzen sind jetzt geringer.



Was DIE LINKE anbelangt: Die Taktik des 'Aussitzens' ist gescheitert. Die Linke wird nicht verschwinden und sich selbst auflösen, sie ist jetzt da und bleibt auch da. Und es ist keine 5%-rumkrebs-Partei mehr, die man ignorieren kann. Sie hat einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und verdient eine ordentliche Auseinanderstzung mit ihr. Auch wenn es heißt, dass man auf Lafontaine und Gysi zugehen muss. Die Partei besteht nicht nur aus ihren Führungspersönlichkeiten, da stehen Millionen Wähler hinten dran die es auch verdient haben, gehört zu werden.



Es muss ein Weg gefunden werden, wie man zusammen kommt. Beide müssen sich aufeinander zubewegen. Nicht nur die SPD muss nach links rücken um sich wieder stärker zu profilieren, auch die LINKE muss sich mit der Wirklichkeit n Deutschland auseinadersetzen. Die Agenda 2010 war schwer zu verdauen, aber sie war und ist eben ein Stück (harte) Realität. Wenn die LINKE irgendwann mitgestalten will, dann muss sie grundsätzlich anerkennen dass unser Land Reformen braucht. Auch solche, die weh tun. Das bei der Agenda alles richtig umgesetzt wurde will ich keinesfalls behaupten, aber sie müssen den Leitgedanken dahinter verstehen und akzeptieren. Denn von einem Rot-Rot-Grün dass die Regierung übernimmt und dann mangels Konsens unser Land zugrunderichtet, hat auch keiner was.



Man ist sich in vielen Punkten doch sowieso im Grundsatz einig: Ein Mindestlohn muss her, Die Bundeswehr muss (perspektivisch!) raus aus Afghanistan, Atomenergie muss weg, dafür in erneuerbare Energien investieren um die Vorreiterposition Deutschlands auszubauen, Investitionen in Bildung insbesondere KEINE Studiengebühren...



Es ließe sich auf jeden Fall ein gutes gemeinsames Programm der Opposition auflegen, wenn jeder einen kleinen Schritt auf den anderen zubewegt.



In 4 Jahren kann auch viel passieren. Merkel ist beliebt, weil sie nichts tut, was irgendwo anecken könnte. Sie ist aber auch eine Langweilerin, die Verwalterin der Krise. Wenn die SPD es schafft jemand unverbrauchten zu pushen, jemand mit Energie und Visionen, dann kann man noch verhindern dass Merkel ihrem Ziehvater Kohl nacheifern kann. 16 Jahre Merkokratie wäre mehr, als unser Land verkraften kann...
 
Naja, so Sachen wie Kündigungsschutz lockern, kein Mindestlohn (2x von 27 EU-Staaten praktizieren das wunderbar) etc. steht ja sicher nicht in den Programmen, oder? Durchführen werden sie es dennoch.


Zumindest "Kein Mindestlohn" steht natürlich drin.




CDU und CSU gewährleisten Mindesteinkommen für alle in Deutschland. Das für ein menschenwürdiges Leben notwendige
Einkommen sichert nicht ein einheitlicher, gesetzlicher Mindestlohn,

sondern, wo dies erforderlich ist, eine Kombination aus fairen Löhnen und ergänzenden staatlichen Leistungen. Für uns gilt: Wer arbeitet, muss mehr haben, als wenn er nicht arbeitet. Ein Mindesteinkommen macht Arbeit gerade auch für die Arbeitsuchenden ohne Berufsabschluss oder mit geringer Qualifikation, aber auch für Ältere in Unternehmen attraktiver. Mit dem Mindesteinkommen gelingt es, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen – mit dem Mindestlohn werden Arbeitsplätze zerstört. Die Mini-Jobs

sollen erhalten bleiben.
 
wieso hat er doch recht?! welcher deutschsprachige journalist kann denn im ausland erwarten, dass für ihn auf so ner pressekonferenz auf deutsch gewechselt wird?! wieso sollten wir es dann andersrum machen?


Warum denn nicht, wenn ers kann? Finde gerade wenn er dem Journalisten eine gute Antwort auch auf Englisch geben kann, dann ist es ziemlich unfreundlich und wenig gastfreundlich die Frage abzulehnen, weil der Journalist kein deutsch kann.

Kann da nur immer und immer wieder mit dem Kopf schütteln...ist doch auch eine Ehre, dass sich die ausländische Presse sofort für die neuen Machthaber interessiert.





Putin redet mit der Angie doch auch in ihrer Muttersprache
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Find diese Vergleiche mit anderen Ländern, nunja ... nur weil in den USA keiner irgendeine Sprache beherrscht (nichtmal englisch) ...
 
habt ihr schonmal Westernwave englisch sprechen hörn? Ist wahrscheinlich besser das er es auf Deutsch macht;)



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EIn hoch auf unseren Außenminister!
 
@ph:



und ? wir sind in deutschland, da hats auch auf deutsch zu laufen.. wär ja noch schöner , wenn wir´s anders wie alle anderen machen würden...



@ano:



best friend von meinem onkel, der kennt mich halt von kleinauf.. deswegen hat ja auch FAST dabei gestanden...
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@jenny:




Genau Teufelsanbeterin! Ich finde die Vorurteile gegen die Linkspartei auch ungerecht. Die wollen nur die Macht und das Geld in Deutschland gerechter verteilen, und werden dafür überall angefeindet. Ich denke, dass sich rot - rot - grün in den nächsten 4 Jahren zusammenraufen werden und bei der nächsten Wahl hoffentlich eine Mehrheit haben.




ja ne, is klar... grad de saar-napoleon is doch nur bedacht darauf das ihm gut geht, er geld hat und er der spd eine rein würgen kann.. die sind genau so scheinheilig wie andere parteien, die net (gott sei dank) über 5% gekommen sind, nur sind die net so dämlich wie diese parteien..



ansonsten haben die genauso unrealistische wahlversprechen...
 
Ich habe jetzt einige seiten mitgelesen und mir ist eines aufgefallen:

die pro schwarz/gelben hatten immer nur die selben argumente, von wegen man weiß was man hat, die fdp hält ihre versprechen, was westerwelle in jemden interview das ich gesehen habe ja auch immer so betont hat, usw.. Aber ich würde mal gern INHALTLICH wissen, warum jemand die FDP wählt???

Ich versteh einfach nicht was einem an dieser politik gefallen kann, außer das einen ständig der westerwelle angrinst. (tut mit leid wenn ich was überlesen hab...)



Ich wusste diesesmal irgentwie überhaupt nicht auf was ich hoffen sollte. Es gab ja eigentlich nur zwei realistische möglichkeiten. Die große Koalition wäre für die SPD auch nicht gut gewesen, da muss ein neuanfang her. Aber die Fdp wollt ich auf keinen fall an der macht. Ich hätte die grünen gewählt, da kann man wie ich finde nichts falsch machen. Die hatten einen Inhaltlich guten wahlkampf und sympatische leute! (schade das es für özdemir nicht gelangt hat
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)
 
Finde nur ich das in sich widersprüchlich?


Nein, nicht wenn man den kompletten Absatz liest. Vorher steht nämlich: "Zur Verhinderung von Lohndumping wollen wir das Verbot sittenwidriger Löhne gesetzlich klarstellen"



Aber es ist halt auch klar dass in manchen Branchen höhere Löhne nicht möglich sind. Also muss man sich auf einen fairen Betrag einigen
 
Aber genau das muss die SPD tun. Ich hab nie verstanden, warum die SPD immer auf das Mantra der Konservativen anspringt, die Linken seien nicht koalitionsfähig. Dass die Schwarzgelben das tun, ist ja nachvollziehbar, die fürchten die Linke ja wie der Teufel das Weihwasser. Dabei machen die Linken auf Landesebene bereits vielerorts einfach pragmatische Politik. Indem die SPD in die gleiche Leier wie die Konservativen und Wirtschaftsliberalen einstimmt, nimmt sie sich jegliche Möglichkeit, gestaltend in die Politik einzugreifen. Denn allein wird die SPD es nicht mehr schaffen, so gesichtslos wie sie geworden ist.


Und wenn damit der rechte Flügel der SPD vergrätzt wird - so what. Die wählen dann sowieso lieber das schwarze Original. Das Dilemma der SPD besteht darin, dass sie nicht erkannt hat, dass sie sich mit der Verweigerungshaltung gegenüber der Linken ins eigene Fleisch schneidet. Die Linke hat nur das Potential aufgefangen, das sich von der SPD enttäuscht abgewendet hat.



Die SPD muss erkennen, dass sie mit der Linken zusammen- statt gegen sie arbeiten muss. Sie darf nicht länger everybody's Darling sein wollen - wie man sieht, ist sie jetzt der Depp...



20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Verteufelung der Linken als SED-Nachfolge-Partei durch die Konservativen langsam abgelutscht. Diesen Heuchlern, die sich stillschweigend die Blockflöten der SED einverleibt haben und die bis heute ehemaligen Nazigrößen eine wohlige Heimstatt in der CDU bieten, sollte endlich mal diese Parolen aus der Hand geschlagen werden.


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Ein sehr wortgewaltiger Beitrag wie ich finde. Es sind darin schon einige Denkanstöße enthalten. Respekt!
 
wieso hat er doch recht?! welcher deutschsprachige journalist kann denn im ausland erwarten, dass für ihn auf so ner pressekonferenz auf deutsch gewechselt wird?! wieso sollten wir es dann andersrum machen?


Ja, unser Herr Oberwirtschaftsliberaler ist ja auch der Meinung, die Wirtschaftskrise könne von ihm und Merkel allein mit deutschen Mitteln gelöst werden. Auf deutsch, versteht sich.



Nachdem ich Westerwelle inzwischen habe englisch radebrechen hören, vermute ich, dass diese pampig vorgebrachte Forderung, deutsch zu reden, nur den Zweck hat, seine blamablen Englischkenntnisse zu kaschieren.
 
Aber es ist halt auch klar dass in manchen Branchen höhere Löhne nicht möglich sind. Also muss man sich auf einen fairen Betrag einigen


Mit einem gesetzlichen Mindestlohn wäre zumindest verhindert, dass sich Branchen bzw. Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit von der Allgemeinheit sponsorn lassen. Anders ausgedrückt: Biete ich eine Ware oder Dienstleistung an, die so gering entgolten wird, dass der Ertrag nicht ausreicht, um die Leistungserbringer menschenwürdig zu bezahlen, dann stimmt entweder mit dieser Ware bzw. Dienstleistung oder aber mit dem System irgendetwas nicht.
 
@Teufelsanbeterin: Ja es ist auf jeden fall richtig, dass die spd anfangen muss sich auf die linke zuzubewegen. Das ergebnis bietet diese chance. Aber dazu muss die linke auch von ihren radikalen Meinungen runterkommen. Und um so länger der Mauerfall weg ist, um so mehr chancen hat die linke den "SED-Rattenschwanz" vielleicht wirklich mal endgültig zu verlieren...
 
Aber es ist halt auch klar dass in manchen Branchen höhere Löhne nicht möglich sind. Also muss man sich auf einen fairen Betrag einigen


Warum? In London gehen die Leute auch noch zum Friseur und lassen die Firmen ihre Gebäude reinigen.
 
Mit einem gesetzlichen Mindestlohn wäre zumindest verhindert, dass sich Branchen bzw. Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit von der Allgemeinheit sponsorn lassen. Anders ausgedrückt: Biete ich eine Ware oder Dienstleistung an, die so gering entgolten wird, dass der Ertrag nicht ausreicht, um die Leistungserbringer menschenwürdig zu bezahlen, dann stimmt entweder mit dieser Ware bzw. Dienstleistung oder aber mit dem System irgendetwas nicht.


Das ist im ersten Blick richtig. Trotzdem würde in manchen Branchen ein Mindestlohn erstmal nur Arbeitsplätze zerstören. Die Allgemeinheit müsste noch mehr sponsern. Da ist halt wieder die Frage wie weit der Staat hier einschreiten kann. Als Beispiel Frisöre: würde man hier einen Mindestlohn einführen, dann würde das zu sehr vielen Entlassungen führen. Was sollte man dann tun? Einen staatlich fairen Preis für einen Haarschnitt festlegen? Ich meine ich würde es auch der Branche wünschen, dass sie vernünftig bezahlt werden und dass sie vernünftige Preise erheben können. Aber so weit kann eine staatliche Reglementierung nicht gehen
 
Als Beispiel Frisöre: würde man hier einen Mindestlohn einführen, dann würde das so sehr vielen Entlassungen führen.


Warum? Weil die Leute dann seltener zum Friseur gehen? Wohl kaum.



In England und Frankreich (nur um zwei Beispiele zu nennen) wurden in den Branchen, die oftmals als gefährdet angesehen werden (Friseur, Reinigungsfachgewerbe, Objektschutz etc.) sogar Jobs geschaffen und die Mindestlöhne wiederholt angehoben. Insgesamt wurden in den Branchen in denen der Mindestlohn gezahlt wird (also nicht besser bezahlt wird), Jobs geschaffen!
 
wieso hat er doch recht?! welcher deutschsprachige journalist kann denn im ausland erwarten, dass für ihn auf so ner pressekonferenz auf deutsch gewechselt wird?! wieso sollten wir es dann andersrum machen?



@ph: und ? wir sind in deutschland, da hats auch auf deutsch zu laufen.. wär ja noch schöner , wenn wir´s anders wie alle anderen machen würden.


Es war diese abgehobene, arrogante Art und Weise, wie Westerwelle auf die Anfrage des Journalisten reagiert hat. Zumal es für den Journalisten dann auch kein Problem war, seine Frage(n) via Dolmetscherin zu stellen.

Habt ihr die Pressekonferenz gesehen? Ich weiß nicht, wie sich einer sowas rausnehmen kann, einen Journalisten so unter die Nase zu reiben, dass in Deutschland deutsch gesprochen wird. Hat was von einem Tadel eines Grund- oder Hauptschullehrers gegenüber einem seiner türkisch stämmigen, in Deutschland aufgewachsenen Schüler, den er während dem Unterricht beim Türkisch sprechen erwischt.

Ob das wirklich so ist, dass Anfragen ausschließlich in der jeweiligen Muttersprache gestellt werden müssen, ist zweitrangig. Ich will gar nicht mal darauf eingehen, ob er die Frage(n) auf Englisch beantworte hätte können. Den Umgang mit dieser Situation empfand ich fast schon als Eklat. Mal abgesehen davon, dass er bei dieser PK auf fast keine Frage eine Antwort hatte, machte er in dieser Situation einen sehr planlosen, unprofessionellen Eindruck. Zudem frage ich mich, was für ein Bild das auch außerhalb Deutschlands abgibt. Ich fand´s beschämend und unprofessionell. Und ich bin mal gespannt, ob die Medienwelt das aufgreift.
 
Das ist im ersten Blick richtig. Trotzdem würde in manchen Branchen ein Mindestlohn erstmal nur Arbeitsplätze zerstören. Die Allgemeinheit müsste noch mehr sponsern. Da ist halt wieder die Frage wie weit der Staat hier einschreiten kann. Als Beispiel Frisöre: würde man hier einen Mindestlohn einführen, dann würde das zu sehr vielen Entlassungen führen. Was sollte man dann tun? Einen staatlich fairen Preis für einen Haarschnitt festlegen? Ich meine ich würde es auch der Branche wünschen, dass sie vernünftig bezahlt werden und dass sie vernünftige Preise erheben können. Aber so weit kann eine staatliche Reglementierung nicht gehen


Aber würde das nicht nur dann zutreffen, wenn mit den bisherigen Kapazitäten im Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ein deutlich zu großes Angebot besteht? Wenn Unternehmen, wie es heute der Fall ist, oft so stark rationalisiert haben, dass sie keinerlei Überkapazität haben, dann kann die Einführung eines Mindestlohns eigentlich keine weiteren Arbeitsplätze mehr kosten. Die Nachfrage ist schließlich so hoch, dass sie gerade so mit dem vorhandenen Personal bewältigt werden kann. Somit würde ich nicht den großen Stellenabbau befürchten.

Meine Lieblingskonstellation wäre ein staatlicher Mindestlohn mit sinkenden Lohnnebenkosten.
 
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