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Referendum: Schweizer stimmen gegen Minarett-Bau

Das Ergebnis ist erschreckend. Es geht hier um ein generelles Verbot von Minaretten. Ich kann jeden verstehen der aus lärmgründen kein Minarett in seiner Straße haben möchte. Dies könnte man allerdings umgehen, wenn man den Muslimen erlaubt Minarette entfernt von Wohngebieten bauen zu dürfen. So beschneidet man die Religion der Muslime, da eine der 5 Grundsäulen des Islams das Gebet ist und dies seit Generationen in der Gemeinschaft abgehalten wird.

Ein komplettes Verbot gleicht einem Schlag ins Gesicht der Demokratie (Stichwort Religionsfreiheit)
 
Verstehe ich das richtig, dass das Votum sich explizit gegen Minarette und nicht generell gegen Moscheen richtet? Dass also quasi Kirchen ohne Glockentürme gebaut werden sollen?



Da m.E. Religion Privatsache ist, könnte ich mich durchaus damit anfreunden, dass der Ruf zur Messe/zum Gebet diskreter erfolgt (ich habe selbst mehrere Jahre gegenüber der Marienkirche in KL gewohnt und weiß wovon ich rede), aber wenn sich der Plebiszit allein auf den muslimischen Glauben beschränkt, liegt halt doch der Verdacht der latenten Fremdenfeindlichkeit nahe. Wobei man aber auch nicht irgnorieren darf, dass das Abendland nun mal "christlich" sozialisiert ist, was das auch immer im Einzelfall heißen mag.



Das ist die Crux mit der direkten- oder auch Basis-Demokratie: In Deutschland angewandt hätten wir zwar vermutlich keine Atomkraftwerke mehr, dafür aber eben auch z.B. die Todesstrafe.
 
@fck-schwabe:



noch nie gehört wie laut dass is, aber gleich populismuss u.a. unterstellen, bzw. dass ma sich erstmal informieren soll... ich habs, wie gesagt, 1 mal gehört.. und ich kann dir versichern dass das mind. so laut (wenn net noch lauter) wie ´n kirchturm war.. vor allem geht des auch ne zeitlang...



so viel dazu...
 
@fck-schwabe:


noch nie gehört wie laut dass is, aber gleich populismuss u.a. unterstellen, bzw. dass ma sich erstmal informieren soll... ich habs, wie gesagt, 1 mal gehört.. und ich kann dir versichern dass das mind. so laut (wenn net noch lauter) wie ´n kirchturm war.. vor allem geht des auch ne zeitlang...



so viel dazu...


Also die wenigsten informieren sich genug, das ist fakt.

Und das sie sich (ohne infos) sehr leicht von den Rechten Parteien beeinflussen lassen ist wohl auch so.

Ok du hast dich informiert, ob es nun lauter ist sei nun dahin gestellt. Aber es gibt wie gesagt auch andere möglichkeiten. Siehe König Otto, bzw. auge clausthaler.
 
Das Ergebnis ist erschreckend. Es geht hier um ein generelles Verbot von Minaretten. Ich kann jeden verstehen der aus lärmgründen kein Minarett in seiner Straße haben möchte. Dies könnte man allerdings umgehen, wenn man den Muslimen erlaubt Minarette entfernt von Wohngebieten bauen zu dürfen. So beschneidet man die Religion der Muslime, da eine der 5 Grundsäulen des Islams das Gebet ist und dies seit Generationen in der Gemeinschaft abgehalten wird.Ein komplettes Verbot gleicht einem Schlag ins Gesicht der Demokratie (Stichwort Religionsfreiheit)


Die Muslime werden doch nicht am beten gehindert!



Und das damit zu rechtfertigen, dass es eine der Grundsäulen des Islams sei, halte ich für keine Rechtfertugung für einen Bau von Minaretten, da es in keinster Weise etwas mit der Religionsausübung zu tun hat.



Wenn ein Naturvolk aus Südamerika als Grundsäule ihrer Religion das Opfern von Tieren oder Menschen hat und sie das auch nach einer Einwanderung nach Deutschland weiter praktizieren will, wärst du genauso dagegen (hoffe ich zumindest;) )
 
Der Unterschied ist, Sebastian, dass wohl jedem hier schon mal in Discos und Bars war und dass solche Dinger unsere Freizeitgestaltung sehr beleben und Teil unserer Gesellschaft und Kultur sind. Aber was bringt uns ein Minarett? Müssen wir denn jeder Randgruppe, welche dazu von vielen noch sehr kritisch gesehen wird, alles zugestehen.


Unsere Kultur...was ist denn bitte unsere Kultur?

Was bringt uns ein Minarett? Was bringt den ganzen Alten in Deutschland eine Disko??

Randgruppe?...weil Leute wie du sie zu einer Randgruppe machen. Was sind denn bitte Randgruppen? Und warum sollen die nicht die gleichen Rechte haben? Bitte hier mal mit Argumenten antworten. Danke.



Die Kirchen in Deutschland bimmeln auch oft zu jeder halben und vollen Stunde. Ich habe in zwei Städten fast neben Kirchen gewohnt und es nach einer Woche nicht mehr gehört. Aber hey...das wäre ja ein Argument, ein stichhaltiges für den Islam, scheiße...
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Natürlich kann man sich NICHT daran gewöhnen, weil der "Vorbeter oder so" irgendwas rumbrüllt.







@ redcity: Religionen brauchen aber doch Versammlungsräume, wo sich die Gemeinde trifft. In meinen Augen ist es deswegen schon eine Einschränkung der freien Religionsausübung.



Ich finde das Argument passt nicht in die Bebauungsstruktur irgendwie seltsam. Warum passen Kirchen und Synagogen denn in Bebauungstrukturen? Würd mich echt mal interessieren, wo der Unterschied zwischen Kirchtürmen und Mineretttürmen liegt? Ist auch gar nicht polemisch gemeint, ausnahmsweise mal
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Für Leute die nicht dem christlichen Glauben anhängen, mögen Kirchen auch total hässlich und "unpassend” sein.
 
Wo ist der Eklat?

Das ist Demokratie, wie sie den Deutschen offensichtlich nicht zugetraut wird. So lange in islamischen Ländern Christen fast ausnahmslos verfolgt werden, dürften bei uns keine Moscheen gebaut werden. Erdogan hat mal gesagt, dass die Minarette die Bajonette des Islam sind.
 
Ganz ehrlich? Ich hätte auch dagegen gestimmt, und ich bin sicherlich nicht rechtsradikal veranlagt. Vielleicht ist hier mein Horizont zu beschränkt, aber ich hab noch nie von einer Kirche in einem muslimischen Land gehört. Zudem möchte ich nicht neben so nem Gebetsturm wohnen, hatte einmal im Urlaub in der Türkei das Vergnügen ein Zimmer am Rand der Anlage in der Nähe einer Moschee zu erwischen. War nicht sonderlich erholsam..
 
Was bringt den ganzen Alten in Deutschland eine Disko??


Seltsamer Vergleich. Das ist wie wenn du fragst, was Jungen ein Seniorenheim bringt.




Randgruppe?...weil Leute wie du sie zu einer Randgruppe machen. Was sind denn bitte Randgruppen? Und warum sollen die nicht die gleichen Rechte haben? Bitte hier mal mit Argumenten antworten. Danke.


Lesen erleichtert das Leben:




Jedoch nehme ich mir das Recht heraus, mir meine eigene Meinung von Fall zu Fall und von Gruppe zu Gruppe zu bilden.


Gegenfrage: Warum gibt es sowas wie ein Rauchverbot? Warum können die Raucher nicht rauchen wo sie wollen? Wie ich sagte, finde ich es gut, dass manche Gruppen eingegrenzt werden.




Ich habe in zwei Städten fast neben Kirchen gewohnt und es nach einer Woche nicht mehr gehört.


Ein Glockengeläut ist aber etwas anderes als ein dissonanter (arabischer) Gesang, der mir bei allem Respekt in den Ohren weh tut.




Religionen brauchen aber doch Versammlungsräume, wo sich die Gemeinde trifft. In meinen Augen ist es deswegen schon eine Einschränkung der freien Religionsausübung.


Das interpretierst du vielleicht in den Paragraphen hinein, stehen tut das nirgends.




Würd mich echt mal interessieren, wo der Unterschied zwischen Kirchtürmen und Mineretttürmen liegt?


Wo liegt denn der Unterschied zwischen Kopftuch und Ordenstracht? Ist die gleiche Geschichte und dennoch hat der bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden, dass das eine verboten und das andere erlaubt ist.
 
Wo ist der Eklat?
Das ist Demokratie, wie sie den Deutschen offensichtlich nicht zugetraut wird. So lange in islamischen Ländern Christen fast ausnahmslos verfolgt werden, dürften bei uns keine Moscheen gebaut werden. Erdogan hat mal gesagt, dass die Minarette die Bajonette des Islam sind.


Auge um Auge, Zahn um Zahn...so gehts natürlich auch. Wie gut, dass es Menschen da draußen gab und gibt, die anders dachten un denken.




Ganz ehrlich? Ich hätte auch dagegen gestimmt, und ich bin sicherlich nicht rechtsradikal veranlagt. Vielleicht ist hier mein Horizont zu beschränkt, aber ich hab noch nie von einer Kirche in einem muslimischen Land gehört. Zudem möchte ich nicht neben so nem Gebetsturm wohnen, hatte einmal im Urlaub in der Türkei das Vergnügen ein Zimmer am Rand der Anlage in der Nähe einer Moschee zu erwischen. War nicht sonderlich erholsam..


Hier ähnlich.

Und natürlich gibt es Kirchen in "muslimischen" Ländern.



Und selbst wenn nicht, wäre das kein Argument mit der Religionsfreiheit zurück in die Steinzeit zu gehen.

Und auch wenn Andersgläubige in einigen Ländern verfolgt werden: Warum soll das ein Argument sein??






Seltsamer Vergleich. Das ist wie wenn du fragst, was Jungen ein Seniorenheim bringt.


Jungen sind bald auch "Randgruppen"








Gegenfrage: Warum gibt es sowas wie ein Rauchverbot? Warum können die Raucher nicht rauchen wo sie wollen? Wie ich sagte, finde ich es gut, dass manche Gruppen eingegrenzt werden.


Weil passiv-rauchen tötlich ist etc. Lies mal auf den Packungen nach. Steht doch alles drauf. Passiv-Muslimisch sein gibts nicht und von dem ohrenbetäubenden Lärm
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ist auch noch niemand gestorben.








Wo liegt denn der Unterschied zwischen Kopftuch und Ordenstracht? Ist die gleiche Geschichte und dennoch hat der bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden, dass das eine verboten und das andere erlaubt ist.


Und?? Sorry. Aber du bringst nicht wirklich Argumente. Das ist ein Ausweichen, wie man es kennt...
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Warum sind Muslime für dich denn eine Randgruppe? Und warum darf man Randgruppen Rechte beschränken?
 
Warum sind Muslime für dich denn eine Randgruppe? Und warum darf man Randgruppen Rechte beschränken?


Es gibt etwa 3,5 Millionen Muslime in Deutschland, etwa die Hälfte davon ist praktizierend (laut Bekir Alboga). Daher für mich eine Randgruppe. Und ich behaupte einfach mal, dass die meisten damit leben können, wenn sie eine Moschee ohne Minarett bekommen, weil sie wissen, dass eine Moschee an sich entgegenkommend genug ist.

Ich verstehe einfach deine Selbstverständlichkeit nicht, die du mitbringst, dass man hier jeden willkommen heißen und allen alles bieten muss. Nenn du es Toleranz, ich nenne es Beliebigkeit.

Wenn man Einwände gegen Minderheiten vorbringt, wird man von Leuten wie dir immer gleich in eine Ecke gedrängt, die da entweder heißt rechts, vorurteilsbehaftet oder unaufgeklärt mit unbegründeten Ängsten oder am besten noch alles drei.

Meiner Meinung nach kann man sowohl grundgesetzkonform sein muss trotzdem nicht sämtliche "Phänomene" und Gruppen tolerieren (ohne jetzt diese Aussage auf den Islam oder das hier vorliegende Thema zu beziehen).
 
ich würd auch gegen sowas in meiner nachbarschaft stimmen.. ich hab einmal beim monnemer kollegen gepennt, der in der nähe der fetten moschee wohnt.. da is ja morgend ab 5 uhr schon high life, mit dem vorbeter,oder was auch immer...


sowas würde ich net in meiner nachbarschaft dulden...



da kann ich die gegner schon verstehn..


Wo du die Monnemer Moschee ansprichst. Das Ding gehört besser heut als morgen abgerissen oder zumindest umbenannt. Ist schon bezeichnend, dass man in einem Land, in dem man wegen jedem Furz mit der Nazikeule kommt, eine Moschee duldet, die nach diesem Sultan Selim I. benannt ist.

Zitat von diesem Hansel: "Mein Kampf geht solange weiter bis Gottesgesetz, die Scharia, auf der ganzen Welt herrscht oder ich sterbe."
 
Losgelöst von der Sache ist es für mich auch ein Zeichen von "Überzeugung einer Höherwertigkeit" wenn eine Minderheit das Votum einer Mehrheit als dumm bezeichnet
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Seltsame Argumentation, die man mit hier schon angesprochenen Beispielen leicht aushebeln kann. Die Sklaverei war in den USA viele Jahrzehnte lang normal - die Anti-Sklaverei-Bewegung war eine Minderheit.

Offener Widerstand in Deutschland gegen das Nazi-Regime war auch eine Minderheit. Wenn 60 Millionen Deutsche die Todesstrafe wollen, sind die Gegner auch in der Minderheit. To be contionued.



Ich sehe hier eindeutig das Recht auf freie Religionsausübung beschnitten. Jetzt braucht auch keiner irgendwelche Horrorbeispiele zu bringen (von wegen Menschenopfer, oder ähnliches), hier geht es um eine von 3 Weltreligionen und dieser sollte man auch dementsprechend begegnen.




Also erst mal die Frage an dich Klinge, was würdest du zu so einem Bau, in deiner direkten Nachbarschaft, sei es in Mainz oder Solingen sagen? Wo jeden Tag mehrmals der Muezzin ruft oder ein Band abläuft.


Sowohl in Solingen, als auch in Mainz-Kastel wohne ich in Hörweite einer Kirche. In Solingen werde ich freundlicherweise Sonntags um 9:50 Uhr und hier unter der Woche teilweise schonmal um 07:00 geweckt. Mich stört das, aber ich respektiere, dass es (noch) Menschen gibt, die auf so etwas Wert legen.






Meine Meinung und ich habe wirklich nix gegen Ausländer, ich hab viele ausländisch Freunde, ist, dass erstens diese Gebäude nirgends in unsere Baustrukturen passen, warum sonst, werden die bis jetzt genehmigten, an den Rand oder in Industriegebiete gebaut.
2. Es geht auch ohne diese Gebäude, oder wo sonst haben die Gläubigen ihre Versammlungen abgehalten oder wurden dazu gerufen.

3. Keiner nimmt ihnen irgendetwas von ihrer Religion weg, wie schon die ganzen Jahre

4. Eine Verweigerung der Grundrechte kann ich da nicht erkennen, sie können und dürfen ihre Religion ausüben, ob das so wie in Ihrem Heimatland sein muß, denke nein, du darfst deine ja auch ausleben, egal in welchem Land, hast du überall katholische oder evangeliche Kirchen stehn


1. Baustruktur. Ist das jetzt eine Diskussion über architektonische Ästhetik? Ich finde, dass Haus unserer Nachbarn sieht hässlich aus - was kann ich dagegen tun?

2. Klar geht es auch ohne diese Gebäudeteile. Aber wenn einige Wert darauf legen, warum sollen dann diejenigen darüber befinden, die es nicht brauchen?

3. Verstehe ich nicht. Meinst du, dass ihnen keiner etwas wegnimmt, weil sie es ja eh nicht haben? Seltsame Argumentation.

4. Wenn es eine kritische Masse praktizierender Christen auf einem Haufen gibt, dann wird auch eine Kirche gebaut - das gilt für viele Länder. Die Sache ist nur die, dass Christen in der Regel Probleme dabei haben, die Gelder dafür zusammenzubringen, während Muslimen in Deutschland und auch in der Schweiz die finanziellen Mittel haben. In Deutschland wird kein Bau einer muslimischen Einrichtung aus Budgets der BRD bezahlt.





Das verlogene, doppelzüngige oder einfach nur paradoxe an dieser Situation ist doch folgendes:



Es wird von der Mehrheitsgesellschaft immer "Integration" eingefordert und ein klares Bekenntnis zur Aufnahmegesellschaft.

Jetzt wollen einige Muslime aus erster, zweiter und/oder dritter Generation religiöse Bauwerke errichten. Das ist doch ein klares Bekenntnis zum jeweiligen Standort und dazu, dass diese Menschen sich in ihrer (für manche) neuen Umgebung wohl fühlen möchten.

Auf diesen Schritt, der klar zu einem engeren "Miteinander" führt, kommt dieser Faustschlag ins Gesicht, der die Parteien drei Schritte auseinandertreibt. Und sobald wieder ein einziger Mensch mit ausländischen Wurzeln straffällig wird, geht wieder eine Debatte über angebliche "Integrationsverweigerung" los.





Außerdem:




Voraussichtlich werden in der Schweiz nun aber trotzdem weiterhin Minarette gebaut werden dürfen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird über das Verbot wohl endgültig urteilen müssen. Und die meisten Staatsrechtler sind der Ansicht, dass ein grundsätzliches Minarettverbot der freien Religionsausübung und dem Diskriminierungsverbot widerspricht.


aus: <span>Die Schweiz wählt die Islam-Angst</span>



Die Schweizer wollen keine Minarette, eine Mehrheit votierte für ein komplettes Bauverbot. Die Entscheidung ist keine Reaktion auf schwelende Probleme in der Eidgenossenschaft. Sie zeigt tief sitzende Ängste vor dem Islam - die auch in anderen europäischen Staaten akut sind.




Mehr...(spiegel)
 
Jetzt wollen einige Muslime aus erster, zweiter und/oder dritter Generation religiöse Bauwerke errichten. Das ist doch ein klares Bekenntnis zum jeweiligen Standort und dazu, dass diese Menschen sich in ihrer (für manche) neuen Umgebung wohl fühlen möchten.


Ich wage mal eine Behauptung, mit der ich sicherlich anecken könnte: Viele derjenigen, die Moscheen in Deutschland möchten, wollen auf der einen Seite die Vorteile der Wirtschaftsmacht Deutschland genießen, aber auf der anderen Seite nicht auf ihre heimische Religion verzichten, der sie ja in ihrem Heimatland ohne Probleme nachgehen könnten, daher die Forderung nach Moscheen, nicht aus Gründen der Identifikation mit dem Standort.




Sie zeigt tief sitzende Ängste vor dem Islam - die auch in anderen europäischen Staaten akut sind.


Diese Behauptung ist für mich eigentlich eine Frechheit, da sie suggeriert, dass das Votum aus Gründen der Angst und nicht der Überzeugung gefällt wurde, was den Wählern gegen Minarette quasi die Fähigkeit einer klaren und begründeten Meinungsbildung abspricht.
 
Ich wage mal eine Behauptung, mit der ich sicherlich anecken könnte: Viele derjenigen, die Moscheen in Deutschland möchten, wollen auf der einen Seite die Vorteile der Wirtschaftsmacht Deutschland genießen, aber auf der anderen Seite nicht auf ihre heimische Religion verzichten, der sie ja in ihrem Heimatland ohne Probleme nachgehen könnten...


Ob ich noch mal die Gruppe der deutschstämmigen Muslime ansprechen sollte?
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Jaja, klare Minderheit, ich weiß, die Argumentation kenn ich.
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Und selbst wenn nicht, wäre das kein Argument mit der Religionsfreiheit zurück in die Steinzeit zu gehen.

Und auch wenn Andersgläubige in einigen Ländern verfolgt werden: Warum soll das ein Argument sein??


Können die Muslime nicht auch ohne Minarette ihre Religion frei ausüben? Wer entscheidet denn darüber, wie hier das Recht der Religionsfreiehit auszulegen ist? Nenn mich berschränkt, aber mir erschließt sich nicht ganz, wieso man mit einem Votum gegen Minarettürme mit der Religionsfreiheit wieder in die Steinzeit gehen solle..
 
Ich wage mal eine Behauptung, mit der ich sicherlich anecken könnte: Viele derjenigen, die Moscheen in Deutschland möchten, wollen auf der einen Seite die Vorteile der Wirtschaftsmacht Deutschland genießen, aber auf der anderen Seite nicht auf ihre heimische Religion verzichten, der sie ja in ihrem Heimatland ohne Probleme nachgehen könnten, daher die Forderung nach Moscheen, nicht aus Gründen der Identifikation mit dem Standort.


Sehe ich inhaltlich genauso. Aber ich verstehe die Problematik nicht. Natürlich sind die Menschen hier, weil sie sich hier eine bessere Lebensführung versprechen. Da das Wetter hier in der Regel schlechter ist als in den meisten mehrheitlich muslimischen Ländern, liegt der Verdacht durchaus nahe, dass sie deswegen hier leben möchten. Das ist doch vollkommen normal und legitim. Und warum sollten sie auf ihre Religion hier verzichten müssen? Ist doch okay, wenn das zu ihrem Wohlbefinden hier beiträgt, dann sollen sie halt ihre Moschee und ihr Minarett haben.



Es gibt in der Menschheitsgeschichte nichts normaleres, als Wanderungsbewegungen. Ich bin gewissermaßen auch Migrant, weil ich aus bestimmten Gründen den Hauptwohnsitz gewechselt habe.



Wird die Klimaproblematik nicht angegangen, dann werden uns sehr große Flüchtlingsströme aus Afrika erreichen. Sollte in Deutschland der Länderfinanzausgleich gekippt werden, dann werden hier Wanderungsbewegungen von Nord (Schleswig-Holstein) und Ost nach Süd (Bayern und Ba-Wü) einsetzen.



Wenn jemand hier eine bessere Perspektive sieht, als in seiner Heimat, dann herzlich Willkommen. Wenn ich anderswo eine bessere Perspektive sehe als hier, dann gehe ich auch dahin und würde mich freuen, wenn ich dort willkommen geheißen, anstatt direkt diskriminiert werde.
 
Wenn jemand hier eine bessere Perspektive sieht, als in seiner Heimat, dann herzlich Willkommen. Wenn ich anderswo eine bessere Perspektive sehe als hier, dann gehe ich auch dahin und würde mich freuen, wenn ich dort willkommen geheißen, anstatt direkt diskriminiert werde.


Alles kein Problem, solang man die dortige Kultur respektiert und sich einordnet.

Es fängt doch schon bei den arroganten oxford-deutschen Annilin-Doktoren-Kindern an, die Pfälzisch als was minderwertiges ansehen.

Wie will mer da sich erst gegen die Masse an Türken behaupten?
 
wie scheinheilig diese debatte hier geführt wird. es geht doch gar nicht um das minarett an sich. ob das nun nicht in die bebauungsstruktur passt oder ob davon eine besondere lärmbelästigung ausgeht. das ist nichts anderes als (rechts)populistische argumentation. hier geht es um ein generelles misstrauensvotum gegenüber der muslimischen religionsgemeinschaft. was heute das minarett ist, das ist morgen die ganze moschee. das greift die idee der religionsfreiheit und der einer offenen und toleranten gesellschaft an.
 
Es gibt etwa 3,5 Millionen Muslime in Deutschland, etwa die Hälfte davon ist praktizierend (laut Bekir Alboga). Daher für mich eine Randgruppe. Und ich behaupte einfach mal, dass die meisten damit leben können, wenn sie eine Moschee ohne Minarett bekommen, weil sie wissen, dass eine Moschee an sich entgegenkommend genug ist.


Das behauptest du einfach mal? Worauf baut diese Behauptung auf?



Du machst eine Randgruppe von der Anzahl abhängig?




Ich verstehe einfach deine Selbstverständlichkeit nicht, die du mitbringst, dass man hier jeden willkommen heißen und allen alles bieten muss. Nenn du es Toleranz, ich nenne es Beliebigkeit.


Hallo??

1. hab ich das nirgendwo behauptet!!!!

2. gibt es unter den 3,5 Millionen Muslimen 1000nde "Gruppen". Du scherst hier Menschen über einen Kamm, dass ist der absolute Wahnsinn!






Wenn man Einwände gegen Minderheiten vorbringt, wird man von Leuten wie dir immer gleich in eine Ecke gedrängt, die da entweder heißt rechts, vorurteilsbehaftet oder unaufgeklärt mit unbegründeten Ängsten oder am besten noch alles drei.
Meiner Meinung nach kann man sowohl grundgesetzkonform sein muss trotzdem nicht sämtliche "Phänomene" und Gruppen tolerieren (ohne jetzt diese Aussage auf den Islam oder das hier vorliegende Thema zu beziehen).


Du scherrst 3,5 Millionen Menschen über einen Kamm. Entschuldige mich bitte, dass ich das etwas vorurteilsbehaftet (und nur das! hab dir nirgendwo vorgeworfen du seist rechts oder unaufgeklärt) finde.



Dann nenn doch mal einen Grund, warum du 3,5 Millionen Muslime oder 1,7 Millionen praktizierende Muslime nicht tolerieren willst?! Was stört dich explizit an dieser Minderheit? Wenn 200 wären, denen man irgendeine spezielle Ausprägung (radikal, lehnen unsere Grundordnung ab, whatever) wären...aber über 1 Millionen!!




(ohne jetzt diese Aussage auf den Islam oder das hier vorliegende Thema zu beziehen).


Warum schreibst du dann sowas (also das was ich oben zitiere) in ein solches Thema?? Du gehst gar nicht auf meine Beiträge ein. Deine Meinung über mich ("von Leuten wie dir") hat NULL mit dem Thema zu tun. Du schreibst irgendwelche haltlosen Behauptungen, gehst dann schnell dazu über mir Selbstverständlichkeit und blinde Toleranz vorzuwerfen...entschuldige, dass ich grad persönlich werden muss, aber so läuft der Meinungsaustausch mit dir immer ab. Das finde ich äußerst schade, da ich verstehen möchte, wie Leute mit anderer Meinung ticken und wie sie ihre Meinung unterfüttern.








Können die Muslime nicht auch ohne Minarette ihre Religion frei ausüben? Wer entscheidet denn darüber, wie hier das Recht der Religionsfreiehit auszulegen ist? Nenn mich berschränkt, aber mir erschließt sich nicht ganz, wieso man mit einem Votum gegen Minarettürme mit der Religionsfreiheit wieder in die Steinzeit gehen solle..


Mit Steinzeit meinte ich, dass wir Moscheen oder Teile von Moscheen verbieten, weil in einzelnen muslimischen Ländern der christliche Glaube nicht frei ausgeübt werden kann. Das kann doch keine Begründung sein.



Ich verstehe einfach nicht, warum bimmelnde Kirchentürme, aber keine Minarette? Ich glaube aber gar nicht, dass die Minarette das Problem sind, sondern die vermeintlich unterschiedliche Kultur, das "Wir" gegen "Die". Und das ist umso größer, je weniger Kontakt es zwischen Gruppen gibt.
 
Junge, Junge, Junge... sind wir wieder im Mittelalter angekommen???

Ich finde solch ein Referendum auch sehr bedenklich, aber von einem Eklat zu sprechen... ist vielleicht wirklich das falsche Wort...



So und nun zum Thema... meine Meinung ist, dass Minarette erlaubt sein sollten, weshalb? Ganz einfach, diejenigen, die sich jetzt gerade darüber beschweren, dass Minarette gebaut werden sollen sind doch genau diejenigen, die sich darüber beschweren, dass Ausländer im allgemeinen und Mosleme im speziellen sich nicht integrieren. Ihnen aber nahezulegen ihren Glauben, der für sie ein wichtiger Teil in ihrem leben ist, in irgendwelchen Hinterhöfen auszuleben und ja nicht im Erscheinungsbild der guten deutschen Städte aufzutreten ist verlogen, es zeigt mir, dass diejenigen, die Integration fordern, Assimililation mit der Aufgabe aller kulturellen Wurzeln forden.



Wer von Euch hat denn schonmal neben ner Kirche gewohnt? Wisst Ihr wie beschissen das ist, wenn die Glocken früh morgens losgehen? Was ist da der Unterschied zu nem Vorbeter? Ach wie? Die Glocken dürfen erst zu einer gewissen Zeit geläutet werden? Prima, diese Reglung kann man auch für den "Vorbeter" treffen, ist ja kein Problem...



Über die optischen Qualitäten mancher Kirche kann man durchaus streiten, über die mancher Moschee ebenfalls, aber es gibt auch schöne Beispiele

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Das ist dann so, wenn man sich richtig präsentieren kann. Ausserdem würden m.M.n. größere und öffentlichere Moscheen zu mehr Austausch zwischen den Kulturen führen. Christen würden auch eher in den Kontakt mit der "fremden" Religion kommen, wenn sie nicht in irgendwelchen Industriegebieten wÄren und sicherlich einiges an Vorurteilen ablegen. Aber bisher sind in manchen Augen Moscheen ja Brutorte des Terrorismus und die Hassprediger haben freien Lauf. Auch das ist ein Punkt, erstens sind nur ein verschwindent geringer Teil der muslimischen Prediger dieser Art und zweitens würde so etwas schneller publik, wenn es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wäre.



Merkwürdigerweise stört sich keiner am Neubau von Synagogen. Wie kommts? Peinliches herunterschauen auf die Füße bei dem Thema? LAtente Schuldgefühle aus der Vergangenheit? Fakt ist allerdings, dass, und das muss mal ganz deutlich gesagt werden, auf Wunsch der deutschen Bevölkerung Millionen Muslime nach Deutschland kamen um hier zu arbeiten, aber bitte lasst Euch nicht sehen, dass verschandelt unser sauberes Strassenbild. Fakt ist eben auch, dass durch die Gastarbeiterpolitik der 70er und 80er Jahre inzwischen deutlich mehr Muslime als Juden in Deutschland leben. Warum sollten sie ihren Glauben unbehelligt in aller Öffentlichkeit ausüben dürfen und Muslime nicht?



Und kommt mir bitte nicht mit dem Argument: Das passt nicht in unsere Kultur! Aufwachen, es ist 2009, Muslime sind längst Teil unserer Kultur! Evangelische Kirchen waren auch mal nicht Teil unserer Kultur... Synagogen waren auch mal nicht Teil unserer Kultur... beides wurde lange Zeit verfolgt, bis es ein normaler Bestandteil der deutschen Kultur wurde. Wir haben ca. 4 Mio. Muslime in Deutschland, sprich 5% der Bevölkerung, warum sollten die sich verstecken müssen? Sie sind längst ein Teil der Kultur und wenn man ihnen die Chance gibt ein normales LEben mit ihrem Glauben zu führen, dann wird sich auch irgenwann ein muslimischer Glaube deutscher Prägung entwickeln. Moscheen werden ein ganz normaler Teil unseres Straßenbildes sein und die Bauten nicht mehr solch plumpe Fakeminarettchen, die aus Kostengründen aus Sperrholz im Industriegebiet aufgestellt werden...



Und zum Thema Lärmbelästigung, fragt mal bitte bei den Anwohnern am Betze nach, speziell in den Hochhäusern, die würden auch gerne so einiges verboten sehen... ob es eine Moschee ist weiss ich nicht, aber einen anderen Tempel ganz sicher!




Da ich behaupte, dass du meine politische Gesinnung nicht mal ansatzweise kennst, ignoriere ich diesen Satz.


Ich nehme mir aus den bisherigen Diskussionen heraus zu sagen, dass Du Dir deine eigentliche politische Gesinnung nicht zugestehen willst... ich empfehle Dir mal die Lektüre "Biedermann und die Brandstifter".... Dein Fremdenhass ist nämlich für jemanden der auch nur ein wenig zwischen den Zeilen lesen kann unverkennbar... nur sich selbst den Spiegel vorzuhalten und sich das einzugestehen, was nicht sein darf ist nunmal schwer...
 
@rewe:



dass du das natürlich wieder anführst, war ja auch klar...



wenn ich manche meinungen hier lese rollen wir doch vor lauter dankbarkeit und "respekt" doch gleich den roten teppich aus, und lassen die mal machen was se wollen.. ein großteil derer will sich doch gar net groß in die gesellschaft integrieren, und wir dulden dass ja auch noch großzügig..



ich sehs ja als, wenn ich meinen dad im KH besuche.. 3er zimmer, mit 2 türken drin.. vater schwer herzkrank, (kriegt hoffentlich nä. transplantation nä. jahr), und die machen da von früh bis spät party.. da komme teilweise um 9 uhr schon 10-20 leute, das geht manchmal bis abends um 21 uhr.. und mein dad bräuchte ruhe.. die versiffen alles , nehmen auf NIX rücksicht.. das sind solche dinge, wo ich keinen respekt habe und richtig sauer werde..



und NEIN, ich kenn das net so von deutschen... ich war schon oft genug im KH gelegen, über mehrere wochen.. oder andere famillienmitglieder, wo ich besucht habe.. aber sowas hab ich noch net erlebt..



und so benimmt sich auch ein großteil derer in der öffentlichkeit.. reiche den finger, und die nehmen den ganzen arm... hier wachsen immer mehr paralellgesellschaften im land, aber wage sowas bloss net als deutscher anzusprechen, dann biste gleich nazi.. prangere und motze net über solche kleinigkeiten, den dann biste rechtsradikal... der deutsche hat seine fresse gegenüber ausländern zu halten, denn den (hitler)deutsche hat ewig für seine gräultaten vom 2ten weltkrieg zu büssen..







@philos:



ich begrüße neubauten von synagogen genauso wenig wie die von moscheen....
 
@philos:



ich begrüße neubauten von synagogen genauso wenig wie die von moscheen....


Wie kommts? Wie sieht es mit Kirchenneubauten aus?



Von mir aus bräuchten wir weder das eine noch das andere, aber da wir Religionsfreiheit haben muss ich halt mit dem einen und mit dem anderen leben. Wie gesagt, für mich kein Unterschied, ob da ne Kirche, ne Synagoge oder ne Moschee steht...



Aber der einen Gruppe zuzugestehen über Jahrhunderte teils unter Ausbeutung der Bevölkerung riesige Tempel hinzustellen und der anderen großen Gruppe zu empfehlen ihren Glauben doch bitte im Hinterhof auszuüben finde ich schon ziemlich daneben.



Das mit Deinem Vater tut mir Leid, aber dann muss man das Ganze vielleicht mal ganz offen und ruhig ansprechen und sich nicht nur still darüber ärgern. Und ausserdem gibt es diese Art von Familienzusammenhalt einfach nicht mehr in Deutschland, geschweige denn die Großfamilie...



Du sprichst über eine Paralellgesellschaft und willst gleichzeitig, dass Muslime sich und ihren Glauben in irgendwelchen Hinterhöfen ausleben, wo sie absolut unter sich sind und von der Allgemeinheit nicht wahrgenommen werden? Diese Logik erschließt sich mir absolut nicht.
 
ich hab das schon mehr als einmal angesprochen, seis bei den schwestern (zitat: könne mer nix machen) oder zu denen gesagt (zitat: verstehn nix, bzw. keine einsicht) , bzw. zum oberarzt.. der wollte sich dann mal darum kümmern.. das war vor 3 wochen, immernoch nix passiert..



dann wurds heut halt mal lauter.. wenn die diese woche wieder so zahlreich daa sind, komm ich mal mit paar freunden und famillienmitgliedern, und werden dann mal so laut wie die..mal sehn ob se es dann verstehn... zum oberarzt hab ich schon gesagt: sollte sich hier der gesundheitszustand meines dads verschlechtern, kann er und das KH sich aber mal gewaltig warm anziehn..



und zum thema großfamillie: als meine family is schon bissle größer, als die derzeitigen "normal-familys"..



ich hab nie gesagt, dass die irgendwo im hinterhof ihre religion ausüben sollen, nur das hier net ständig irgendwelche neue moscheen /synagogen aus dem boden spriessen... genauso brauchen wir auch keine neuen kirchen...



ich seh einfach zum großteil nicht den willen der anpassung, oder der integrität.. und deswegen wäre ich auch mit den ganzen zugeständnissen mal etwas zurtückhaltender von seiten der regierung, bevor sich da net was ändert..



auch wenn das der herr rewe anders sieht...
 
Du sprichst über eine Paralellgesellschaft und willst gleichzeitig, dass Muslime sich und ihren Glauben in irgendwelchen Hinterhöfen ausleben, wo sie absolut unter sich sind und von der Allgemeinheit nicht wahrgenommen werden? Diese Logik erschließt sich mir absolut nicht.


Okay, wir erlauben also Moscheebauten frei wie den Bau einer Kirche. Spätestens in einer Generation sind wir dann soweit, dass man poltisch korrekt den Islam als hier heimisch zu betrachten hat; sie haben ja schließlich Moscheen mitten in den Städten. Wer ein islamisches Land haben will, soll in den Orient gehen, fertich.
 
the same procedure as every Month, hier bei rt.....



Ich will mich auch gar nicht groß dazu äußern ist auch schon spät und ich bin müde, aber wie man hier in eine Ecke gestellt wird, nur weil man gegen einen bau von den Minaretten ist, finde ich mal sowas von daneben.
 
Okay, wir erlauben also Moscheebauten frei wie den Bau einer Kirche. Spätestens in einer Generation sind wir dann soweit, dass man poltisch korrekt den Islam als hier heimisch zu betrachten hat; sie haben ja schließlich Moscheen mitten in den Städten. Wer ein islamisches Land haben will, soll in den Orient gehen, fertich.


Gegenfrage: Kann man nicht den Islam bei 4 Mio Gläubigen nicht längst als hier heimisch ansehen? Nur weil man ihn nicht im öffentlichen Bild sieht, heisst das noch lange nicht, dass er nicht hier ausgeübt ist. Und es ist wohl ein Unterschied zwischen einem "islamischen Land" und einem Land in dem mehrere Religionen frei nebeneinander bestehen.



Es ist schon cool... viele haben diese "Wenn-ichs-nicht-sehe-kann-es-mich-auch-nicht-sehen" Attitüde. Schön hinter den eigenen Händen verstecken, dann bin ich auch für andere Unsichtbar... Werdet Erwachsen, das funktioniert nicht!



Aber wenn Du keine Moscheen in "den Innenstädten" (was fürn scheiss, wo gibt es da noch Baugrund?) willst, dann wäre ich dafür alle Religionen zu verbieten (die machen eh nur ärger) und gleich alle unnötigen Kirchen (sprich die, die keine Einnahmen aus Tourismus bringen) abzureissen. Auf den Plätzen kann man was sinnvolles bauen... Dann kann man Sonntag morgens auch mal wieder in Ruhe ausschlafen...




the same procedure as every Month, hier bei rt.....


Ich will mich auch gar nicht groß dazu äußern ist auch schon spät und ich bin müde, aber wie man hier in eine Ecke gestellt wird, nur weil man gegen einen bau von den Minaretten ist, finde ich mal sowas von daneben.


Das kommt mal wieder drauf an, wie man seine Meinung äussert... komm mir mit nachvollziehbaren Argumenten und ich akzeptiere sie, auch wenn sie nicht meiner Meinung entsprechen.

Aber solche vorgeschobenen Scheinargumente, aus denen die Ablehnung des Fremden spricht, geben einem schon das Recht, denjenigen darauf hinzuweisen, dass er sich argumentativ in eine Ecke begibt, in der er vielleicht garnicht sein will...
 
Aber wenn Du keine Moscheen in "den Innenstädten" (was fürn scheiss, wo gibt es da noch Baugrund?) willst, dann wäre ich dafür alle Religionen zu verbieten (die machen eh nur ärger) und gleich alle unnötigen Kirchen (sprich die, die keine Einnahmen aus Tourismus bringen) abzureissen. Auf den Plätzen kann man was sinnvolles bauen... Dann kann man Sonntag morgens auch mal wieder in Ruhe ausschlafen...


Keine Kirche bei uns ist unnötig. Sie sind seit Jahrhunderten Teil unserer Dörfer und Städte. Egal, wieviele heutzutage in die Kirche gehen, unsere Kultur ist zu eng damit verknüpft, als dass man sie abreißt.

Zum Ausschlafen: Es gehört mMn dazu, dass zu jeder vollen Stunde und Sonntags zum Vaterunser die Glocken leuten. Allein schon aus Tradition.




Gegenfrage: Kann man nicht den Islam bei 4 Mio Gläubigen nicht längst als hier heimisch ansehen? Nur weil man ihn nicht im öffentlichen Bild sieht, heisst das noch lange nicht, dass er nicht hier ausgeübt ist. Und es ist wohl ein Unterschied zwischen einem "islamischen Land" und einem Land in dem mehrere Religionen frei nebeneinander bestehen.


Ich hab kein Problem damit, dass mehrere Religionen nebeneinander bestehen, solang sie kompatibel miteinander sind. Der Islam in Kombination mit dieser vernagelten Mentalität der Gastarbeiter-Nachkommen ist aber nicht wirklich mit unserer Lebensweise kompatibel.

"Die" haben sich an uns anzupassen und ned umgekehrt. Es kann ja ned sein, dass in einem nichtislamischen Land z.B. mehr Freiheiten bzgl. Kopftuch gibt, als in deren eigenen Land.
 
Keine Kirche bei uns ist unnötig. Sie sind seit Jahrhunderten Teil unserer Dörfer und Städte. Egal, wieviele heutzutage in die Kirche gehen, unsere Kultur ist zu eng damit verknüpft, als dass man sie abreißt.
Zum Ausschlafen: Es gehört mMn dazu, dass zu jeder vollen Stunde und Sonntags zum Vaterunser die Glocken leuten. Allein schon aus Tradition.







Ich hab kein Problem damit, dass mehrere Religionen nebeneinander bestehen, solang sie kompatibel miteinander sind. Der Islam in Kombination mit dieser vernagelten Mentalität der Gastarbeiter-Nachkommen ist aber nicht wirklich mit unserer Lebensweise kompatibel.

"Die" haben sich an uns anzupassen und ned umgekehrt. Es kann ja ned sein, dass in einem nichtislamischen Land z.B. mehr Freiheiten bzgl. Kopftuch gibt, als in deren eigenen Land.


bedauernswert, wie wenig toleranz und wie viel traditionalistische starrheit und geistige enge sich bei einem 20jährigen schon gebilder haben. naja, du hast wohl gepachtet was richtig und was falsch ist, und kannst festlegen, welche praktiken wertvoll sind und welche nicht.
 
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