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RHEINPFALZ - Ehemalige FCK Führung

Quelle: Fußball24.de



Ex-FCK-Führung beruft sich auf DFB-Statuten



Meldung vom 30.05.2005 18:15

Kaiserslautern (dpa) - Das ehemalige Führungstrio des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hat auch am zweiten Tag des Steuerprozesses vor dem Landgericht Kaiserslautern Vorwürfe der Anklage zurückgewiesen.



Ex-Vorstandschef Jürgen Friedrich, seinem ehemaligen Vorstandskollegen Gerhard Herzog und dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Robert Wieschemann wird unter anderem angelastet, in ihrer Amtszeit verdeckte Gehaltszahlungen an fünf FCK-Profis geleistet zu haben.



Das wegen Untreue in einem und Steuerhinterziehung in mehreren Fällen angeklagte Trio war sich einig, dass nach dem damals geltenden Lizenzspieler-Statut des DFB der FCK verpflichtet gewesen sei, die Persönlichkeitsrechte der Spieler zu erwerben. Spieler, die aus dem Ausland kämen, hätten diese schon oft an Firmen abgetreten, so dass die Rechte hätten zurück gekauft werden müssen. Man habe aber keine Kenntnis davon gehabt, dass diese vom FCK gezahlten Gelder von Dritten an die Spieler weiter geleitet worden seien.



Die laut Anklage verschleierten Gehaltszahlungen sollen an die ehemaligen Lauterer Spieler Youri Djorkaeff (11,8 Millionen Mark), Jeff Strasser (400 000), Nenad Bjelica (1,5 Millionen), Lincoln (1 Million) und Taribo West (766 000) zumeist über Verträge zur Abtretung von Persönlichkeitsrechten getätigt worden sein. Außerdem sollen 375 000 Mark an «Rogon Sportmanagement» für Medienberatungen geflossen sein, die aber nicht geleistet worden seien.



Den deutlichsten Vorhalt machte das Gericht im Fall Bjelica. Der Ex-FCK-Profi hatte bei einer Vernehmung angegeben, über eine Firma in den USA sei mehr als die Hälfte der Ablösesumme - 1,3 Millionen Mark - auf sein Konto in der Schweiz geflossen. Friedrich erklärte dazu, der abgebende kroatische Fußballclub Osiejek habe zunächst 2,2 Millionen Mark verlangt.



Dann hätte Osiejek als Alternative vorgeschlagen, die Ablöse auf 900 000 Mark zu reduzieren und der FCK solle eine amerikanische Firma mit der Talentsuche beauftragen. Der Vertrag mit der US-Firma sei zu Stande gekommen. Ob die Kroaten das vorschlugen, weil ihr Club noch Rückstände bei der US-Firma gehabt hätte, wisse Friedrich nicht.



Am Fall Strasser erörterte Friedrich, dass er in einer Vereinbarung mit der Londoner Firma die Rechte für 400 000 Mark zurückgekauft hatte. Der Luxemburger Strasser hatte - rund eineinhalb Monate vor dem Abschluss des Vertrages mit dem 1. FCK - seine Persönlichkeitsrechte an eine Londoner Firma abgetreten.



Auf die Frage, warum die entsprechenden Verträge nicht an die Deutsche Fußball Liga (DFL) beziehungsweise den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden seien, sagte Friedrich: «Sie mussten nicht vorgelegt werden.» Als Wieschemann gefragt wurde, warum man für einen unbekannten Mann wie Strasser 400 000 Mark für die Abtretung von Persönlichkeitsrechten gezahlt habe, sagte er, der Betrag sei zu gering gewesen, um sich Gedanken darum zu machen.



Warum Strasser über die Londoner Firma einen Werbevertrag für Toto, Lotto Rheinland-Pfalz schließen konnte, wenn die entsprechenden Rechte zu der Zeit beim FCK oder beim DFB lagen, soll mit Zeugenaussagen in der nächsten Verhandlung am 6. Juni geklärt werden.





Angesichts eines unüberwindlichen Hindernisses ist es dumm,

Starrsinn an den Tag zu legen.

Simone de Beauvoir
 
Als Wieschemann gefragt wurde, warum man für einen unbekannten Mann wie Strasser 400 000 Mark für die Abtretung von Persönlichkeitsrechten gezahlt habe, sagte er, der Betrag sei zu gering gewesen, um sich Gedanken darum zu machen.


Jo, Peanuts halt! Da könnt ich am Rad drehen, wenn ich so einen Käse höre!
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Die Knaller sollten sich mal überlegen, wie lange ein durchschnittlicher Fan braucht, um diese Summe zu verdienen! Schließlich sind es auch diejenigen, die das Geld in die Kasse bringen! Der Wieschemann hat bis heute keinen Durchblick.
 
Vor jeder Versammlung haben die einen "Super-Transfer" präsentiert sodass die Mitglieder gekuschht haben.
 
Man müsste den dreien eine dreigeteilte Strafe aufbrummen. Zunächst mal ne ordentliche Geldstrafe, dann ne Zeitlang in den Bau und schließlich jeden zweiten Samstag mit Begrüßung durch den Stadionsprecher in die Westkurve.
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aber ehrlich wie kann man einfach mal so geld zum fenster rausschmeißen in dieser höhe?

kein wunder, dass die am ende noch behauptet hatten, der fck hat keine geldprobleme.

waren das mal ddr funktionäre?
 
11,8 Mio. für Djorkaeff - echt der Hammer!
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zusätzlich zum normalen Gehalt gezahlt
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deswegen haben wir heute kein Stadion mehr
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und dann hat sich dieser Stinkstiefel immer noch als das unverstandene Fussballgenie aufgespielt. Der uns Abgezockt und dabei haben Ihm diese Gauner Atze und Co geholfen. Stellt sich die Frage wieviel % des Geldes die Gauner auf diverse Konten bekamen. Wenn man überlegt was das für ein Jahresgehalt war für Djorkaeff kein Real oder AC Mailand hätten das bezahlt
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Und noch ein bisschen was aus dem "Wiesbadener Tagblatt" vom 31.05.2005:



Zitate:



"Wussten Sie, dass Youri Djorkaeff mit zweitem Vornamen "Raffi" heißt?" (Der vorsitzende Richter zu den Angeklagten)





"Otto Rehhagel hat sich mit der griechischen Nationalelf unterhalten, obwohl er gar kein Griechisch kann." (Gerhard Herzog zum Talent des Ex-Coach, sich ohne Dolmetscher zu unterhalten.)





"Rehhagel hat sich auch mit Djorkaeff unterhalten, obwohl er kein Französisch kann." (Der ehemalige FCK-Vorstandschef Jürgen Friedrich zum selben Thema)
 
Gericht durchleuchtet Djorkaeff-Vertrag



Verdeckte Lohnzahlungen in Höhe von 11,8 Millionen Mark? - Prozess gegen frühere FCK-Bosse



KAISERSLAUTERN . Im Prozess gegen die alte FCK-Führung hat die Zweite Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts gestern Zahlungen für Persönlichkeitsrechte von Spielern genau unter die Lupe genommen. Die Verträge der Ex-FCK-Profis Youri Djorkaeff, Nenad Bjelica und Jeff Strasser wurden durchleuchtet.



Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Robert Wieschemann, der frühere Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich sowie das frühere Vorstandsmitglied Gerhard Herzog müssen sich, wie berichtet, im Zusammenhang mit Zahlungen für Persönlichkeitsrechte von Spielern zwischen Juli 1999 und August 2002 verantworten. Dem ehemaligen Führungstrio werden mehrere Fälle von Steuerhinterziehung sowie ein Fall von Untreue zur Last gelegt. Friedrich und Herzog sollen je rund fünf Millionen Euro Steuern hinterzogen haben, bei Wieschemann sollen es 3,78 Millionen Euro gewesen sein.



Das umfangreiche Vertragswerk von Djorkaeff stand gestern im Mittelpunkt der Verhandlung. Der Franzose erhielt bei seinem Wechsel von Inter Mailand zum FCK im Sommer 1999 einen Arbeitsvertrag, der ihm monatlich 50.000 Mark Grundgehalt plus Prämien zusicherte. Dazu überwies der FCK Millionenbeträge an eine Agentur in der Schweiz, die im Besitz der Persönlichkeitsrechte des Franzosen war und ihm für die Abtretung seiner Werberechte eine Leibrente zusicherte. Mit einer weiteren Firma in der Schweiz schloss die FCK-Führung einen Vertrag über die sofortige Auflösung der Transferrechte von Inter Mailand und den Erwerb der Persönlichkeitsrechte von Djorkaeff. Mehr noch: Eine Vereinbarung mit der Firma sah vor, dass eine „Wertanpassung" erfolgen sollte, wenn Djorkaeff bei der Europameisterschaft 2000 zum Einsatz kommen sollte. Nach der EM erhöhte sich demgemäß das Grundgehalt des Franzosen auf 100.000 Mark monatlich, an die Firma in der Schweiz wurden weitere Millionenbeträge gezahlt. Die Zahlungen an die Firmen in der Schweiz dienten nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ausschließlich dem Zweck, Lohnzahlungen an Djorkaeff zu verschleiern.



Das Gericht machte kritische Anmerkungen zur Vertragsgestaltung. So müsse Djorkaeff wohl ein schlechter Kaufmann sein, wenn er tatsächlich für ein Grundgehalt von einer Million Mark beim FCK spielte, während 11,8 Millionen Mark an Firmen in der Schweiz flossen. Außerdem war dem Gericht nicht klar, wie man überhaupt auf die Idee kommen konnte, dass die Firma in der Schweiz im Besitz der Transferrechte von Djorkaeff sein könne; und wieso ein Jahr nach dem Transfer noch mal Ablösezahlungen fällig wurden.



Friedrich sagte dazu, es sei nicht außergewöhnlich, dass Transferrechte in der Hand von Privatleuten oder Firmen liegen. Wieschemann erklärte, damals habe man nicht gewusst, dass die Agentur keine Ablöse an Inter Mailand gezahlt hat.



Fragen warfen auch die Verträge auf, die bei der Verpflichtung von Nenad Bjelica im Dezember 2000 abgeschlossen wurden. An den kroatischen Verein von Bjelica wurden 900.000 Mark Ablöse überwiesen. Parallel dazu wurde mit einer Agentur, die Bjelica vertrat, ein Scoutingvertrag über Talentsichtung in Amerika und Kroatien geschlossen. Dafür zahlte der FCK 255.000 US-Dollar. Bjelica hat nach den Worten des Vorsitzenden Richters in einer Selbstanzeige erklärt, er habe bei seinem Wechsel auf den Betzenberg 1,3 Millionen Mark vom FCK auf ein Konto in der Schweiz erhalten. Die Zahlungsflüsse müssten im weiteren Verlauf der Verhandlung eruiert werden, sagte der Vorsitzende Richter.



Nächster Termin: 6. Juni, 9 Uhr.



Quelle:RON
 
DAS PROZESS-TAGEBUCH Friedrich im Rampenlicht



Mittagspause gestern im Prozess gegen die früheren Bosse auf dem Betzenberg. Ernst Misamer, der Verteidiger des Ex-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Friedrich, beschwert sich bei den Mitangeklagten und ihren Anwälten darüber, dass sein Mandant zum Alleinunterhalter im Gerichtssaal geworden ist. „Ich glaube, wir ändern die Sitzordnung. Der Atze kriegt ja alles ab", macht Misamer die anderen an. Nicht ganz ernst gemeint, wohlgemerkt. Jürgen Friedrich, der in der ersten von zwei Anklagebänken sitzt und überdies dem Gericht am nächsten, ficht es freilich nicht an, so ins Rampenlicht geraten zu sein wie in den Stunden zuvor. „Ich bin ja gut vorbereitet", strahlt er.



Friedrich weiß sich zu verkaufen. Aus seinen Worten vor Gericht strömt Selbstbewusstsein. „Ich kann Ihnen Aufklärung über alles geben. Ich habe Tag und Nacht gearbeitet", sagt er. Das mit Tag und Nacht erinnert mich irgendwie. Genau, an Otto Rehhagel.



Es bringt nicht unbedingt neue Erkenntnisse, hat aber Unterhaltungswert, wenn Friedrich aus dem Nähkästchen plaudert, darüber, wie der Verein bei der Verpflichtung neuer Spieler vorgegangen ist. „Es gibt keine Norm bei Spielerverpflichtungen", erzählt er. Wichtig sei, ob er ein Gewinn für den Verein sei, ob er in das Budget des Vereins passe. „Das Wichtigste ist das Wunschprofil des Trainers", sagt er. „Herzog und ich - wir waren äußerst sparsame Leute", baut er falschen Eindrücken vor.



Gerne gibt Friedrich Einblick in die weite Welt des Fußballs. Mit den Spielervermittlern und den Repräsentanten von Firmen, die Persönlichkeits- und Werberechte von Spielern besitzen, mit den Verwandten der Spieler, die bei Verpflichtungen auch gerne mitmischen. Das Gericht schaut hinter die Kulissen einer schillernden Branche mit eigenen Gesetzen. So weit es Friedrich zulässt.



An Recht und Gesetz hätten sie sich immer gehalten, seien ordentliche Kauf- und Geschäftsleute gewesen. Friedrich präsentiert sich als jemand, der eine weiße Weste hat, der Opfer eines erfundenen Konstrukts geworden ist. Friedrich gibt sich als Ehrenmann. Leutselig, offen, erklärerisch, überzeugt. Und Professor Egon Müller, das Ohr des FCK auf der Pressebank, notiert fleißig.



Die Aufarbeitung der einzelnen Fälle, hinter denen die Anklage Steuerhinterziehung wittert, kostet Zeit. Etwa der Fall Jeff Strasser. Fast den ganzen Vormittag beschäftigt sich das Gericht mit dem Spieler, der 1999 vom FC Metz auf den Betzenberg kam, seinem Arbeitsvertrag - und dem besagten Vertrag über die Ablösung von Persönlichkeits- und Werberechten des Spielers mit der Londoner Firma Temara. Wert 400.000 Mark. Für die Staatsanwaltschaft ein klarer Fall von Lohnverschleierung und Steuerhinterziehung. So viel Aufmerksamkeit war dem Schlaks auf dem Rasen des Betzenbergs früher nicht zuteil geworden wie gestern vor den Schranken des Gerichts. Lief bei der Verpflichtung des Spielers alles sauber ab, wie Friedrich es sieht? Das Gericht sät Zweifel.



Der Fußballfan erfährt in dem Zusammenhang, dass Friedrich skeptisch war, was die Verpflichtung des Luxemburger Nationalspielers, heute im Trikot von Borussia Mönchengladbach, anbetrifft. Und dass es Otto Rehhagel war, der den Transfer des Spielers aus der französischen Liga eins auf den Betzenberg durchdrückte. Er sah Potenzial in ihm. Aber darauf kommt es vor der Wirtschaftsstrafkammer nicht an.



Zurück zur Mittagspause. Kaum hat das Verfahren den zweiten Verhandlungstag erreicht, wird auch schon darüber spekuliert, wie lange es dauern könnte. Der Anklagevertreter macht sich da schon seine (auch persönlichen) Gedanken. Und schließt durchaus in Erwägung, dass es in den Herbst hinein gehen könnte. Wenn"s in dem Tempo weitergeht und viele neue Zeugen dazu kommen. Ein Name, der gestern auf Seiten der Angeklagten fiel: Gerd Niebaum, der frühere BVB-Präsident, der über Vertragsgestaltung in der Praxis aussagen soll.



Und der neueste „Kicker" macht in der Mittagspause die Runde unter den Angeklagten und ihren Anwälten. Die Freude über eine kleine Ailton-Nachricht ist groß. Darin steht, dass dem brasilianischen Enfant terrible ein persönlicher Betreuer für seine Auftritte außerhalb des Platzes, unter anderem für die PR-Arbeit, zugewiesen wurde. Von Rogon, einer Agentur des Spielervermittlers Roger Wittmann. Welch ein Zufall!



Quelle:RON
 
morgen sollen ja unter anderem deubig (OB) und die ex-aufsichtratsmitglieder fritz und kessler aussagen.

das gesabbel vom kessler würd ich gern mal hören.

der wird doch von friedrichs anwalt auseinandergenommen wie ne weihnachtsente.
 
Deubig sieht „eklatante Satzungsverstöße"



Kaiserslauterer Oberbürgermeister erhebt als Zeuge in Prozess Vorwürfe gegen alte FCK-Führung



KAISERSLAUTERN . Ehemalige Mitglieder des FCK-Aufsichtsrates haben gestern als Zeugen im Prozess gegen die alte Führung des Vereins ausgesagt. Der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Bernhard Deubig warf den drei Angeklagten dabei „eklatante Satzungsverstöße" vor.



In dem Verfahren vor der Zweiten Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Kaiserslautern müssen sich der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Robert Wieschemann, der frühere Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich sowie das frühere Vorstandsmitglied Gerhard Herzog wegen mehrerer Fälle von Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Zahlungen für Persönlichkeitsrechte von Spielern sowie einem Fall von Untreue verantworten. Im Fall Taribo West beispielsweise wurden drei Jahresraten à 1,5 Millionen Mark vereinbart, zahlbar an eine Firmenadresse in Mailand. Die Staatsanwaltschaft sieht darin eine getarnte Lohnzahlung.



Nach den Worten des Lauterer Oberbürgermeisters wurde in Aufsichtsratssitzungen kein Wort über diese vereinbarte Zahlung von dreimal 1,5 Millionen Mark gesprochen. Satzungsgemäß hätte der Aufsichtsrat dem aber zustimmen müssen. Er habe auch nicht gewusst, dass beim Transfer von Nenad Bjelica Scouting-Verträge abgeschlossen wurden, die die Staatsanwaltschaft als verdeckte Lohnzahlung an Bjelica wertet, sagte Deubig.



Ein „Wahnsinnseklat" ist für ihn die Verpflichtung von Ciriaco Sforza im Sommer 2002, wovon er aus dem Radio erfahren habe. Denn kurz vor diesem teuren Transfer habe der Aufsichtsrat noch darüber diskutiert, ob wegen der angespannten Finanzlage des FCK im Trainingszentrum Fröhnerhof überhaupt gebaut werden könne. Sforza sei dann verpflichtet worden, ohne den Aufsichtsrat vorher zu informieren. Wegen dieses „hundertprozentigen Satzungsverstoßes" habe er damals auf den Rücktritt Wieschemanns gedrängt, sagte Deubig, der davon ausging, dass beide Vorstände und Wieschemann aktiv Tagesgeschäft gemacht haben und sich „die drei Herren in allen wesentlichen Dingen gegenseitig über alles informierten".



Wenig ergiebig waren die Aussagen der früheren Aufsichtsratsmitglieder Annemarie Becker und Wolfgang Fritz. Auf die Frage des Gerichts, ob sie sich jemals über die einzelnen Bestandteile von Spielerverträgen informiert habe, sagte Becker: „Warum sollte mich das interessieren?" Auch Fritz erklärte, er habe sich keine Verträge mit Spielern angesehen, der Wirtschaftsprüfer habe mehrfach bestätigt, dass gute Arbeit geleistet werde.



Wenig ergiebig war auch die Vorladung von Thomas Summerer, Leiter Recht und Personal bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL), der über die Lizenzierungspraxis der DFL aussagen sollte. Er konnte mehrfach Detailfragen des Gerichts und der Verteidiger nicht beantworten, worauf Wieschemann sich nach dem Namen des Leiters der DFL-Lizenzierungsabteilung erkundigte, um diesen vorladen zu können.



Der Vorsitzende Richter zeigte großes Interesse an den Lizenzierungskriterien, fragte nach, ob sich die DFL nur die Bilanzen ansehe oder auch wissen wolle, wofür das Geld bei Spielerverträgen ausgegeben werde. Die DFL könne den Prozess vielleicht zum Anlass nehmen, bei den 17 anderen Vereinen der ersten Bundesliga die Vertragsgestaltung mit ausländischen Spielern zu hinterfragen.



Quelle:RON
 
Das prozess-tagebuch Spannungsreiche 84 Minuten im Zeugenstand



Der gute Geist, der draußen im beschaulichen Innenhof des Justizzentrums das Grün wässerte, konnte die Bedeutung des Auftritts allenfalls erahnen. Mit Oberbürgermeister Bernhard Deubig sagte gestern das frühere FCK-Aufsichtsratsmitglied vor der Wirtschaftsstrafkammer aus, das mit seiner Darstellung des Falls Taribo West in der Mitgliederversammlung des FCK im November 2002 den Ball ins Rollen gebracht hatte.



Es waren spannungsreiche 84 Minuten und es war mucksmäuschenstill im großen Sitzungssaal. Wie weit würde der Oberbürgermeister die wg. Steuerhinterziehung angeklagten Friedrich, Herzog und Wieschemann in Bedrängnis bringen? Wie würden die Anwälte das Stadtoberhaupt in die Mangel nehmen?



Deubig zeigte sich vielseitig. Deubig, der Spaßvogel: Nicht verwandt, nicht verschwägert und auch nicht verheiratet sei er mit einem der Angeklagten, erklärte er von sich aus dem Vorsitzenden Richter; und dass er sich die Aussagenehmigung als Chef der Stadtverwaltung selbst erteilt habe.



Deubig, der FCK-Anhänger: Mit dem Verein sei er von Jugend an aktiv verbunden, betonte er. Frage des Vorsitzenden Richters: „Haben Sie selbst gespielt?" Antwort Deubig: „Leider nicht, aber oft mitgelitten."



Deubig, der kecke Zeuge: Er bat den Vorsitzenden Richter um Verständnis dafür, dass er sich nicht mehr an den 29. Juni 2001 erinnern kann. Und reagierte mit der Gegenfrage: „Was haben Sie da gemacht?"



Deubig, der korrekte Jurist: „Alles was drin steht, ist so", bestätigte er das Protokoll seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft im Vorfeld der Anklageerhebung gegen die früheren Bosse auf dem Betzenberg.



Deubig, der Weltenbummler: Er berichtete, dass der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Wieschemann ihn einmal am Handy im Capitol in Washington erreicht habe, ein anderes Mal in Brandenburg.



Deubig, der Kritikaster: Er beklagte, dass Protokolle von Aufsichtsratssitzungen unendlich spät kamen. „Fristen von drei Monaten waren durchaus drin; ein Monat war schon sehr schnell."



Deubig, der Zurechtrückende: Die Geschäftspolitik des Vereins hätten alle drei Angeklagten, die beiden Vorstände und der Aufsichtsratschef, betrieben, auch das Tagesgeschäft. Ein Trio sei es gewesen, das gut harmoniert habe. Und: „Die Position von Dr. Wieschemann war nicht die geringste", stellte er klar.



Und vor allem Deubig, die Stütze der Anklage: Er gab an, vor September 2002 nichts über den Erwerb von Persönlichkeitsrechten von Spielern durch den Verein gewusst zu haben. Persönlichkeitsrechte seien weder als Begriff noch sinngemäß Gegenstand der Erörterung im Aufsichtsrat gewesen. Auf das Thema sei er erst über den Frankfurter Fall Yeboah gestoßen, die entsprechende Anklageschrift sei ihm zugespielt worden, verbunden mit dem Hinweis, dass dies auch Praxis beim FCK sei.



Freilich musste Deubig Friedrich-Anwalt Ernst Misamer gegenüber einräumen, dass es möglich ist, dass im Aufsichtsrat über etwas gesprochen worden ist, er nicht anwesend und das Gesagte auch nicht protokolliert war. „Selbstverständlich kann das sein", knurrte Deubig. Und musste sich auflisten lassen, dass er von 35 Aufsichtsratssitzungen zwischen September 1999 und September 2002 nur an 19 teilgenommen hatte, an fünf davon nur teilweise.



Deubig seinerseits versuchte, die Tätigkeit der Angeklagten in ein kritisches Licht zu setzen, indem er ihnen mehrere Satzungsverstöße vorhielt. Darunter vor allem die Verpflichtung von Ciriaco Sforza im Sommer 2002, ohne dass der Aufsichtsrat es wusste. „Eine skandalöse Vorgehensweise", befand Deubig. Erst kurze Zeit vorher habe man in der „Wartenberger Mühle" darüber gesprochen, ob sich der Verein aufgrund seiner Finanzlage eine Million für den Weiterbau auf dem Fröhnerhof leisten könne, mit dem Engagement Sforzas sei er eine Verpflichtung von bis zu 6,8 Millionen Euro eingegangen. Im Dienstwagen habe er im Radio von der Verpflichtung des Schweizers gehört. Sein Vertrauen in die Führung sei damit endgültig dahin gewesen, das Fass sozusagen übergelaufen.



Um 13.16 Uhr war Deubigs Auftritt vor der Wirtschaftsstrafkammer zu Ende. Auf eine finanzielle Entschädigung verzichtete er großzügig. Die Zeit im Zeugenstand wollte er nachts nacharbeiten...



Seinen Chauffeur dirigierte er wieder an das Justizzentrum. „Die haben mich wieder entlassen", witzelte er. Deubig, wieder ganz der Spaßvogel.



Quelle:RON
 
Ich würde sagen, die Schlinge zieht sich langsam zu. Das wird für unsere 3 Sportskameraden immer enger!
 
Ja, die drei Schlawiner hätten ne ordentliche Strafe verdient. Aber die gehen bei einer Verurteilung sicher in Berufung. Das kann noch Jahre dauern.



Was noch interessanter ist, ist die Frage, ob sie dem Verein ordentlich Schadensersatz zahlen müssen. Das wär klasse.
 
@palatino1:



Die werden letztlich nicht um den Schadensersatz herum kommen. Allerdings wird dies nicht den tatsächlichen Schaden betreffen, der dem Verein entstanden ist. Die Millionen, die beispielsweise für einen Djorkaeff rausgepulvert worden sind, sind auf Ewigkeit futsch!
 
mir ist eigentlich begal wie, hauptsache sie werden bestraft. am schönsten wäre natürlich, wenn der ein odcer andere von den dreien in den knast müsste.
 
Quelle: swr.de





Im Prozess des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gegen sein ehemaliges Führungstrio haben die damaligen Aufsichtsräte Hubert Kessler und Arnold Neu teils schwere Vorwürfe gegen die Angeklagten erhoben.



"Wenn ich früher gewusst hätte, dass ich so hintergangen werde, hätte ich auf der nächsten Sitzung den Antrag gestellt, den Vorstand zu entlassen", erklärte der frühere FCK-Vorsitzende Hubert Keßler vor dem Landgericht Kaiserslautern. Er fungierte in der Ära des Mitangeklagten Jürgen Friedrich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.



Wie offenbar auch andere Aufsichtsratsmitglieder vor ihm habe er nicht gewusst, dass Gelder des FCK für den angeblichen Erwerb von Persönlichkeitsrechten bei Fußballprofis geflossen seien. Zudem wisse er nichts über Medienverträgen mit der Firma Rogon Sportmanagement.



Die Anklage wirft Friedrich, dessen Vorstandskollegen Gerhard Herzog und dem früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Robert Wieschemann Untreue in einem und Steuerhinterziehung in mehreren Fällen vor. An fünf FCK-Profis sollen verschleierte Gehaltszahlungen geflossen sein. Außerdem seien 375.000 DM an die Firma Rogon Sportmanagement geflossen, für Medienberatungen, die nicht geleistet worden seien.



Beide Zeugen stützten teilweise die Aussagen des ehemaligen Vorstandsmitgliedes Gerhard Herzog. Er hatte geäußert, sich in den angeklagten Fällen ganz auf die Mitangeklagten Friedrich und Wieschemann verlassen zu haben. Keßler zufolge teilten sich insbesondere Friedrich und Wieschemann die operativen Geschäfte. So habe Friedrich ihn (Keßler) bei einem Telefonat anlässlich des Vertrages mit dem Schweizer Ciriaco Sforza mitgeteilt, er übernehme alle Verantwortung - auch für Gerhard Herzog.



Sein ehemaliger Aufsichtsratskollege Arnold Neu monierte mangelnde Mitteilungen seitens der Angeklagten: "Man hat uns mit Informationen sehr knapp gehalten." Sein Wunsch, den Arbeitsvertrag des Franzosen Yuri Djorkaeff einzusehen, sei ins Leere gelaufen. Wieschemann habe ihm erklärt, er solle nicht so vorpreschen, er sei noch nicht so lange dabei. Laut Neu war Friedrich mit der wirtschaftlichen Führung des FCK überfordert. Herzogs Rolle im Trio schätzte Neu eher gering ein. "Wenn die Arbeit bei Herrn Herzog am größten war, gab man ihm etwas zu unterschreiben."
 
Da sieht mans Mal wieder: Die größten Halunken wie Friedrich und Wieschemann schaffens immer wieder, weil irgendwelche Kleingeister wie Kessler, Neu oder Herzog es mit sich machen lassen. Echt die Härte.
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Hier ein Bericht der Süddeutschen Zeitung 13.06.05, die sich im Wesentlichen auf dpa als Quelle bezieht und auch oben schon zitiert ist:



Schwere Vorwürfen gegen Ex-FCK-Führung



Kaiserslautern (dpa) - Die ehemaligen Aufsichtsräte Hubert Keßler und Arnold Neu haben im Prozess gegen das ehemalige Führungstrio des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zum Teil schwere Vorwürfe gegen die Angeklagten erhoben.



«Wenn ich früher gewusst hätte, dass ich so hintergangen werde, hätte ich auf der nächsten Sitzung den Antrag gestellt, den Vorstand zu entlassen», erklärte der frühere FCK-Vorsitzende Hubert Keßler vor dem Landgericht Kaiserslautern. Er war in der Ära des Mitangeklagten Jürgen Friedrich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.





Die Anklage wirft Friedrich, dessen Vorstandskollegen Gerhard Herzog und dem früheren Aufsichtsratschef Robert Wieschemann Untreue in einem und Steuerhinterziehung in mehreren Fällen vor. An fünf FCK-Profis sollen verschleierte Gehaltszahlungen geflossen sein. Außerdem seien 375 000 Mark an die Firma Rogon Sportmanagement geflossen, für Medienberatungen, die nicht geleistet worden seien.





Keßler sagte, der damalige Aufsichtsrat habe seinem Vorsitzenden Wieschemann vertraut. Wie schon andere Aufsichtsratsmitglieder vor ihm habe er nicht gewusst, dass Gelder des FCK für den angeblichen Erwerb von Persönlichkeitsrechten bei Fußballprofis geflossen seien. Auch von Medienverträgen mit Rogon Sportmanagement wisse er nichts.





Die beiden als Zeugen Geladenen stützten teilweise die Aussagen von Ex-Vorstandsmitglied Herzog, er habe sich in den angeklagten Fällen ganz auf die Mitangeklagten Friedrich und Wieschemann verlassen. Keßler zufolge teilten sich insbesondere Friedrich und Wieschemann die operativen Geschäfte. Friedrich habe ihn (Keßler) bei einem Telefonat anlässlich des Vertrages mit dem Schweizer Ciriaco Sforza mitgeteilt, er übernehme alle Verantwortung auch für Herzog.





Sei ehemaliger Aufsichtsratskollege, Hotelier Neu, monierte mangelnde Mitteilungen seitens der Angeklagten. «Man hat uns mit Informationen sehr knapp gehalten», betonte Neu. Sein Ansinnen, den Arbeitsvertrag des Franzosen Youri Djorkaeff einzusehen, sei ins Leere gelaufen. Wieschemann habe ihm erklärt, er soll nicht so vorpreschen, er sei noch nicht so lange dabei. Laut Neu war Friedrich mit der wirtschaftlichen Führung des FCK überfordert. Herzogs Rolle im Trio schätzte Neu eher gering ein. «Wenn die Arbeit bei Herrn Herzog am größten war, gab man ihm etwas zu unterschreiben.»
 
Abrechnung mit früherer FCK-Spitze



Ex-Aufsichtsrat Keßler belastet Angeklagte






KAISERSLAUTERN (dür). Die früheren FCK-Aufsichtsratsmitglieder Arnold Neu und Hubert Keßler haben gestern im Prozess gegen die alte FCK-Führung die drei Angeklagten belastet. Die Zeugenaussage von Keßler geriet zur Abrechnung mit dem Trio.



Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Robert Wieschemann, der frühere Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich sowie das frühere Vorstandsmitglied Gerhard Herzog müssen sich vor dem Landgericht Kaiserslautern im Zusammenhang mit Zahlungen für Persönlichkeitsrechte von Spielern wegen mehrerer Fälle von Steuerhinterziehung sowie einem Fall von Untreue verantworten.





Keßler erklärte gestern, er habe erst nach dem Ausscheiden von Wieschemann und Friedrich aus ihren Ämtern erfahren, dass es Zahlungen für Persönlichkeitsrechte von Spielern gab. „Hätte ich früher gewusst, dass ich so hintergangen werde, hätte ich am nächsten Tag den Antrag gestellt, den Vorstand fristlos zu entlassen", schimpfte Keßler. Er sei auch nicht informiert worden, dass es bei der Verpflichtung von Ciriaco Sforza einen Zusatzvertrag gab, demzufolge der Sportmanager werden durfte, habe nichts von Scouting-Verträgen im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Nenad Bjelica erfahren und nichts vom Medienvertrag mit der Firma Rogon gewusst, den die Staatsanwaltschaft als Untreuehandlung wertet. Zur Arbeitsverteilung sagte Keßler, Friedrich und Herzog hätten sich das operative Geschäft geteilt. Herzog war nach Auffassung von Keßler „in mindestens 99 Prozent der Fälle eingeweiht".





Auch Neu erklärte, im Aufsichtsrat sei nie über den Kauf von Persönlichkeitsrechten gesprochen worden. Auch vom Abschluss von Scouting-Verträgen habe er nie etwas gehört. Nach dem Eindruck von Neu gab Wieschemann „die großen Aufgaben vor". Zur Rolle von Herzog sagte er: „Wenn bei dem die Arbeit am größten war, gab man ihm etwas zu unterschreiben."





Der Steuerberater, der damals die Finanzbuchhaltung für den FCK machte, sagte, er habe die Bilanzen nach den vom Verein vorgelegten Belegen erstellt. Bilanzen habe er mit Friedrich und dem Controller Erwin Göbel besprochen, Herzog sei temporär dabei gewesen. Bei dem Vertragspaket mit Djorkaeff mit relativ niedrigem Grundgehalt und hohen Zahlungen für Persönlichkeitsrechte, noch dazu an eine Firma in der Schweiz, hätten bei jedem Steuerberater „alle Glocken geläutet". Er habe Friedrich dann auch vorgetragen, dass diese Vertragskonstruktion steuerlich „mit Sicherheit bei der nächsten Betriebsprüfung thematisiert wird". Er habe geraten, der Verein müsse sicher stellen, dass es sich bei den Unternehmen, die Gelder für Persönlichkeitsrechte bekamen, um wirkliche Firmen handelt. Zur Antwort habe er bekommen, mit diesen Firmen sei rechtlich alles wasserdicht.





Der Steuerberater erklärte weiter, das Finanzamt sei dem FCK gegenüber immer kulant gewesen. Bevor der jetzige FCK-Vorstandsvorsitzende René C. Jäggi zum Verein kam, sei bereits eine Lohnsteuerprüfung in Sachen Djorkaeff erfolgt. Im Juni 2002 habe man die vom Finanzamt erhobenen Forderungen von 850.000 auf 300.000 Mark gedrückt. Die Frage, ob es sich bei den Unternehmen, auf deren Konten Zahlungen für Persönlichkeitsrechte gingen, lediglich um Durchgangsstationen handelte, sei der folgenden Betriebsprüfung überlassen worden. Schlimmstenfalls hätte der FCK dann fünf Millionen Euro Steuern nachzahlen müssen und der Fall wäre erledigt gewesen.





Der damalige Wirtschaftsprüfer, inzwischen vom FCK zivilrechtlich mit Schadenersatzforderungen konfrontiert, sagte aus, er sei durch Überweisungen an ausländische Firmen auf Zahlungen für Persönlichkeitsrechte aufmerksam geworden und habe sich dann die entsprechenden Spielerverträge zeigen lassen. „Rein von der Buchhaltung her" sei damit der Fall erledigt gewesen. Der Medienvertrag mit Rogon sei unterhalb der Summe gewesen, die er sich selbst gesetzt hatte, um Verträge zu überprüfen. (Archivfoto: View)







SCHLICR / SCHLICR

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
"Der Medienvertrag mit Rogon sei unterhalb der Summe gewesen, die er sich selbst gesetzt hatte, um Verträge zu überprüfen"



Der ist gut. LOL
 
"Der Medienvertrag mit Rogon sei unterhalb der Summe gewesen, die er sich selbst gesetzt hatte, um Verträge zu überprüfen"


Der ist gut. LOL


Das ist genau die Stelle, an der ich auch erst mal die Luft anhalten musste. Das deckt sich ja fast mit Wisch-Waschi's Peanuts-Grenze! In welcher Welt leben diese Herren eigentlich und haben die eine Ahnung, was ein Brötchen kostet!
 
da sieht man mal, wie die mit dem vereinsvermögen umgesprungen sind.

da mchts ja auch nix, wenn die ein oder andere mark auch mal auf deren konten gelandet ist, bei einem transfer oder glaubt ihr, die haben nur im sinne unseres FCKs gehandelt.
 
gegen ein paar Euro hab ich auch nix

aber wenn schon alleine für anfang, timm und teber 1,8 mil. € auf das konto Von Rogon geflossen sind dann ist das doch sehr merkwürdig.
 
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