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Rheinpfalz-News

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Für weitere Antworten geschlossen.
das wollt ich auch gerade posten Fiete.

die trainer halten doch in der regel auch alle zusammen, sind ja alles kollegen.



aber schwamm drüber konzentrieren wir uns auf lev!
 
was los`? Wo sind die RP-Poster?

Na dann will ich den Laden hier mal ...
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Ernst will in die Schießbude



FUSSBALL: FCK heute gegen Leverkusen - Henke fordert Leidenschaft



KAISERSLAUTERN (zkk). Den Ernstfall hat der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal erfolgreich geprobt. Heute (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen dürfte Thomas Ernst für Jürgen Macho ins FCK-Tor zurückkehren. Trainer Michael Henke gestern Abend nach dem Abschlusstraining: „Schau"n mer mal ..."



„Ich habe mich noch nicht entschieden", behauptet der Lauterer Trainer und möchte die Torwartfrage erst heute öffentlich beantworten. „Ich bin mit Jürgen Macho nicht unzufrieden, ihm sind nur drei der 25 Gegentore anzulasten", sagt Henke. „Nicht unzufrieden" aber heißt auch, dass er nicht wirklich zufrieden ist. Das eröffnet Thomas Ernst die Chance des Comebacks in der Schießbude der Liga. Es wäre das 104. Bundesligaspiel des 37-Jährigen.



„Die Mannschaft besteht nicht nur aus einzelnen Spielern, man muss das ganze Gefüge im Auge haben", erklärt der Lauterer Trainer vieldeutig. Eine Interpretation, die auf Ernst als neue Nummer 1 deutet. Warum hätte er sonst in Erfurt gespielt? Warum hätte Henke Macho sonst überhaupt zur Diskussion gestellt, der ja als dauerhafte Nummer 1 ausgerufen war? Das liest sich heute anders: „Das muss von Spiel zu Spiel gesehen werden."



Nach sieben Bundesligaspielen ohne Sieg heißt die FCK-Devise heute „Bayer Leverkusen niederkämpfen", verdeutlicht Henke die Gangart. Einsatzbereitschaft signalisiert Ingo Hertzsch. Seine Oberschenkelprobleme scheinen ausgestanden, so dass Hervé Lembi, der sich nach seiner Zerrung noch nicht topfit fühlt, nur als 19. Profi mit ins Mannschaftshotel ging. Lembi rückt nur in den Kader, wenn über Nacht noch was passiert. Daheim bleiben mussten Timo Wenzel und Mihael Mikic. „Das ist frustrierend, ich trainiere gut ..." gibt Mikic Einblick in sein Seelenleben.



Thomas Riedl wird auch heute als Rechtsverteidiger eingesetzt. „Tommys Vorteil ist, dass er mehrere Positionen spielen kann. Er gibt läuferisch und kämpferisch immer alles, gerade deshalb ist er in unserer Situation so wertvoll", lobt Henke.



Gut möglich, dass die in Erfurt erfolgreich erprobte Mittelfeld-Raute heute ihre Betzenberg-Uraufführung erlebt. „Das ist eine Überlegung wert, wir haben uns nach den vielen Gegentoren Gedanken gemacht, wie wir mehr Kompaktheit herstellen können", verdeutlicht der Trainer.



Seinen Beitrag zu Ordnung und taktischer Disziplin leisten kann Christian Nerlinger. In Mönchengladbach gehörte er vor Wochenfrist erstmals nach einem Jahr wieder zur Startformation. „Ich bin dankbar, dass ich wieder so weit bin", bilanziert der frühere Nationalspieler, den mancher nach zwei Zehenoperationen schon abgeschrieben hatte. Dass er letzten Samstag Glück hatte, nach rüder Attacke auf Jeff Strasser Gelb und nicht Rot gesehen zu haben, das räumt der Mittelfeldmotor ein. „Das war kein Black-out, das war auf dem Platz die total falsche Einschätzung der Situation, was ich auf fehlende Spielpraxis zurückführe. Ich wollte den Ball noch erreichen, ins Aus schlagen, um den Eckball zu verhindern. Im Fernsehen habe ich dann gesehen, dass das relativ brutal ausgesehen hat", schildert der 32-Jährige das Geschehen.



„Ich muss mich steigern - in allen Bereichen", betont Christian Nerlinger, vom Typ her ein Führungsspieler, intelligent, mit Charisma. „Das Wichtigste für uns als Mannschaft ist jetzt das Erfolgserlebnis", weiß der Routinier, wie die Mannschaft stabilisiert werden kann: „Wir haben viele saudumme Gegentore bekommen. Wir haben nach vorne sehr gute Qualität mit echten Spielerpersönlichkeiten."



Die Chance gegen Bayer Leverkusen sieht Linksfuß Stefan Blank in erkennbaren Abwehrschwächen des Gegners: „Das passt noch nicht." Seine Formkurve sieht Blank ansteigend: „In Gladbach habe ich eines meiner besten Spiele gemacht, konnte sehr viel nach vorne tun."





So spielen sie:



1. FC Kaiserslautern: Ernst (Macho) - Riedl, Pletsch, Schönheim, Blank - Nerlinger, Engelhardt - Zandi, Skela - Sanogo, Altintop - Ersatz: Hertzsch, Mettomo, Reuter, Göktan, Seitz, Jancker - Es fehlen: Lehmann (Aufbautraining), Sforza (suspendiert)



Bayer Leverkusen: Butt - Juan, Roque Junior, Madouni - Barnetta, Castro, Athirson, Babic - Schneider - Berbatov, Voronin - Es fehlen: Callsen-Bracker (Aufbautraining), Nowotny (suspendiert), Ramelow (Meniskus-OP)



Schiedsrichter: Fleischer (Sigmertshausen)



KONZOKH / KONZOKH







FCK hat finanziell Luft



FUSSBALL: Mindestens ein Neuer im Winter



Von unserem Redakteur

Oliver Sperk



KAISERSLAUTERN. „Wir sparen uns nicht zu Tode, sind nicht auf Rosen gebettet, wir sind auf einem guten Weg", beschrieb Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi gestern bei der Bilanzpressekonferenz die finanzielle Lage des 1. FC Kaiserslautern. 1,8 Millionen Euro Gewinn nach Steuern weist der FCK für das Geschäftsjahr 2004/2005 per 30. Juni aus.



Im Vorjahr hatte der Verlust noch 6,9 Millionen betragen. Jäggi will den Konsolidierungskurs fortsetzen und strebt weiter die Umwandlung der Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft an. Der Schweizer tritt Befürchtungen entgegen, er spare den FCK kaputt und sagt hinsichtlich der wirtschaftlich desaströsen Lage in der Vergangenheit: „Wir haben hier einen, der zum Tode verurteilt war, wieder zum Laufen gebracht." Der 56-Jährige sieht die „deutliche Trendwende" vollzogen. Für das laufende Geschäftsjahr plant der FCK mit einem Gewinn von mindestens 500.000 Euro.



Die Steigerung des Ergebnisses 2004/2005 beruht auf knapp 6,6 Millionen Euro Transfererlösen, insbesondere aus dem Verkauf Miroslav Kloses an Werder Bremen. Zudem wurden die Personalkosten im Lizenzspieler-Betrieb von 21,2 auf 17,3 Millionen Euro gesenkt.



Jäggi machte klar, dass der FCK darauf angewiesen sei, auch künftig auf die Jugendarbeit zu setzen und nicht in der Lage sei, Millionen-Transfers zu stemmen. Einen vorzeitigen Verkauf von Torjäger Halil Altintop schon in der Winterpause schließt der Klubchef generell aus; es sei denn, es komme ein „außergewöhnlich gutes Angebot für die letzten sechs Monate".



In der Planung für das laufende Geschäftsjahr seien bereits die Kosten für einen weiteren Spieler enthalten. Das Geld war für die schon für Sommer geplante Verpflichtung des iranischen Mittelfeldspielers Javad Nekounam vorgesehen. Ob der 25-Jährige nun in der Winterpause komme oder ein anderer Spieler, sei Sache von Trainer Michael Henke und Teammanager Olaf Marschall. „Es sollte aber ein Spieler sein, der uns wirklich weiterbringt. Das Geld ist da", sagte Jäggi. Der Vorstandsvorsitzende betonte, es sei „zusätzlich noch ein kleiner Spielraum vorhanden". Ein weiterer, nicht zu teurer Transfer sei also möglich.



Durch den Gewinn hat sich das Eigenkapital des FCK von 0,6 Millionen auf 2,4 Millionen Euro per 30. Juni erhöht. Damit seien die 2,5 Millionen, die gegenüber der Deutschen Fußball-Liga für die Gründung einer Kapitalgesellschaft ausgewiesen werden müssen, fast erreicht. Ziel sei ein Eigenkapital von sechs Millionen Euro, sagte Jäggi. Nennenswerte Bankdarlehen bestünden nicht, informierte Vorstandsmitglied Erwin Göbel.



Bei der Suche nach Investoren für die Kapitalgesellschaft habe er unter anderem mit Dietmar Hopp gesprochen, dessen Pläne für einen Rhein-Neckar-Bundesligisten er nachvollziehen könne, sagte Jäggi. „In Kaiserslautern allerdings ist es so, dass wir die Großindustrie nicht haben", beschrieb der Klubchef die schwierige Suche und ließ durchblicken, dass ein ausländischer Investor die Lösung sein könnte. Der 56-Jährige weiß aber andererseits um die Schwierigkeit, den FCK-Mitgliedern einen nicht-rheinland-pfälzischen Investor zu vermitteln.



SCHOEPU / SCHOEPU







Betze-Geflüster Michael Henkes Geheimniskrämerei

Ja, wer spielt denn nun jetzt? Thomas Ernst, der am Dienstagabend im DFB-Pokal in Erfurt sein erstes Pflichtspiel dieser Saison absolviert hat? Oder doch wieder Jürgen Macho, der zwar schon 25 Gegentore in den bislang zehn Bundesligaspielen kassiert hat, aber nur an dreien wirklich schuld war? FCK-Cheftrainer Michael Henke hat auch gestern wieder ein Geheimnis daraus gemacht. Warum eigentlich? Entschieden wird er sich wohl hoffentlich schon haben...



Soll er sich doch hinstellen - oder hinsetzen, wie gestern bei der Pressekonferenz - und sagen: Der spielt aus dem und dem Grund. Macht er aber nicht. Immer diese Geheimniskrämerei. Was soll"s, dann müssen wir eben spekulieren. Machen die Fans sowieso schon die ganze Woche über.



Ich gehe davon aus, dass Thomas Ernst heute gegen Bayer Leverkusen zwischen den Lauterer Pfosten stehen wird. Weil ich denke, dass einfach die Zeit für den Wechsel gekommen ist. Nicht weil ich Jürgen Macho schlecht fände oder ihn nicht mögen würde. Im Gegenteil: Ich finde den im persönlichen Umgang sehr unkomplizierten Österreicher absolut nett. Und halte ihn auch für einen sehr guten Torhüter. Vor allem in Eins-gegen-Eins-Situationen hat er schon Dinger entschärft, die nicht jeder bekommt.



Aber nach sieben Spielen ohne Sieg und den erwähnten 25 Gegentoren in zehn Spielen muss man irgendwie ein Zeichen setzen. Und zwar in der Defensive. Da hat Henke schon viel ausprobiert. Außer eben den Wechsel des Keepers. Stellen wir uns mal vor, Henke wäre nach der 1:4-Pleite in Gladbach entlassen worden (was natürlich völliger Schwachsinn gewesen wäre, aber hier mal als Beispiel). Ein neuer Trainer hätte dann mit Sicherheit den Torhüter gewechselt. Zeichen setzen, wie gesagt. Und da Henke bekanntlich im Amt geblieben ist, wird eben er diesen Wechsel nun vollziehen. Zumal auch ihm bestimmt die vielen Stimmen nach dem Gladbach-Spiel nicht entgangen sind, die mit Ernst im Kasten ein besseres Gefühl hätten.



Ernst hat einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der Mannschaft. Die Spieler halten sich mit öffentlichen Aussagen natürlich zurück. Verraten nicht, wenn sie nun als letzten Mann bevorzugen würden. Beispiel Stefan Blank: „Das ist die Entscheidung des Trainers. Im Grunde sind beide gut drauf." Und Henke hat gestern fast schon krampfhaft versucht zu verhindern, dass man aus seinen Worten lesen kann, für wen er sich entschieden hat. Erst sagte er: „Es ist noch nichts entschieden." Dann ergänzte er: „Die Mannschaft weiß noch nicht, wer spielt, auch wenn ich schon Dinge im Kopf habe." Es ging weiter mit: „Der Unterschied zwischen den beiden ist so gering, dass die Möglichkeit besteht, dass man auch da mal einen Wechsel vornehmen kann." Und: „Man muss natürlich das ganze Gefüge im Auge haben", und da könne eine Änderung positiv wirken. Und zum Schluss: „Dass Macho den Platz im Pokal für seinen Konkurrenten räumen musste, da sollte man auch nicht zu viel hinein interpretieren." Noch Fragen?



Steffen Gall
 
1. FC Kaiserslautern rettet in der Schlussminute 2:2 gegen Bayer Leverkusen

Göktan-Tor als Seelen-Balsam



Kaiserslautern. Der Joker kam, dribbelte und traf mit einem abgefälschten Schuss in der Schlussminute: So rettete Berkant Göktan dem 1. FC Kaiserslautern das karge 2:2 (1:1) gegen Bayer Leverkusen.





„Das Tor tut meiner Seele gut. Ich habe immer gesagt, ich brauche ein Erfolgserlebnis", jubelte Göktan, der im Sommerschlussverkauf von der Ersatzbank von Besiktas Istanbul in die Pfalz gekommen ist.





Die Nummer 21 ist wieder die Nummer 1 beim FCK: Thomas Ernst, zunächst wenig geprüft, sehr sicher, aber auch er war machtlos am Ausgleich und am Rückstand. So trickste Paul Freier in der 32. Minute Marco Engelhardt aus, Tranquillo Barnetta, der Bayer-Glückspilz, traf aus 16 Metern. Fabian Schönheim hatte den Ball unhaltbar für den Lauterer Torwart abgefälscht. „Das ist immer ärgerlich, auch wenn man nichts dafür kann", bemerkte der 18-Jährige. Das Gegentor traf den bis dahin gut Fußball spielenden FCK am Nerv, die Mannschaft bekam Angst vor der eigenen Courage und lud den zunächst wenig überzeugenden Gast regelrecht zum Abschuss ein. Den setzte Andrej Voronin 13 Minuten vor dem Ende nach einer vom völlig unbelästigten Dimitar Berbatov verlängerten Fritz-Flanke mit dem 1:2. Mit zwei Glanztaten verhinderte Thomas Ernst das spielentscheidende 1:3 und wurde zum Retter des einen (verdienten) Punktes.





Für die verdiente, die überfällige Führung der „Roten Teufel" hatte Engelhardt nach Nerlinger-Zuspiel in der 32. Minute aus knapp 17 Metern gesorgt. Es war die Belohnung für eine anfangs gut Fußball spielende FCK-Elf. Sie hätte früher führen können, ja müssen! Doch in der 6. Minute ließen Stefan Blank, Halil Altintop und Ervin Skela eine Dreifach-Chance ungenutzt. Und dann hätte der FCK nachlegen müssen, aber Altintop vermasselte einen Konter, als der mutig-selbstbewusste Fabian Schönheim durchgestartet war.





Seinem ersten Feldtor im FCK-Dress hechelt Ervin Skela, der brillante Ideen aufblitzen ließ, weiter hinterher. In der 36. Minute nach tollem Sanogo-Pass parierte der sehr gute Butt Skelas satten Schuss. Auffällig, dass Sanogo nach einem grandiosen Skela-Pass den falschen Laufweg wählte, ebenso wie Halil Altintop gestern weit unter seiner Bestform blieb.





Altintop spielte ganz schwach und unglücklich, biss in der gut organisierten Bayer-Deckung gegen Juan und Roque Junior meist auf Granit. In der 55. Minute aber hätte der Lauterer Torjäger für das 2:1 sorgen müssen, legte sich nach einem Traumpass Ferydoon Zandis, der nach ansprechender erster Hälfte stark nachließ, den Ball zu weit vor. Das war leichte Beute für Butt. Die Lauterer Abwehr arbeitete engagiert, jeder war bestrebt, Fehler des Mitspielers auszubügeln. So unterstützte Marcelo Pletsch den jungen Schönheim vorbildlich, patzte aber zweimal in der Spieleröffnung mit Katastrophenpässen. Auffällig die Stellungsfehler des verletzt ausgestiegenen Kilometerfressers Thomas Riedl und des eingewechselten Ingo Hertzsch. Stefan Blank, der in der 37. Minute nach guter Engelhardt-Ecke nur das Außennetz traf, erwies sich einige Male als Kombinationsbremse. Ansprechend: Christian Nerlinger als Abfangjäger. Horst Konzok





So spielten sie





1. FC Kaiserslautern: Ernst - Riedl (63. Hertzsch), Pletsch, Schönheim, Blank (76. Seitz) - Nerlinger, Engelhardt - Zandi (84. Göktan), Skela - Sanogo, Altintop





Bayer Leverkusen: Butt - Juan, Roque Junior, Babic - Castro, Barnetta, Rolfes, Athirson (67. Krzynowek) - Freier (61. Fritz), Voronin (90. Lazovic), Berbatov





Tore: 1:0 Engelhardt (32.), 1:1 Barnetta (39.), 1:2 Voronin (71.), 2:2 Göktan (90.) - Gelbe Karten: Engelhardt (3) - Athirson (2), Freier (2) - Beste Spieler: Ernst, Skela, Engelhardt - Butt, Freier, Barnetta - Zuschauer: 27.468 - Schiedsrichter: Fleischer (Sigmertshausen).







KAMMC / KAMMC

Quelle:

Publikation: Sonntag Aktuell
 
Zwischen Jammern und Jubeln



Jammern? Jubeln? Lachen? Weinen? Nach dem 2:2 des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gestern gegen Bayer Leverkusen wusste niemand im Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadion so recht, was mit dem dürftigen Pünktchen anzufangen ist.





FCK-Trainer Michael Henke jedenfalls wählte - ob Joker Berkant Göktans 2:2-Ausgleichs in der Schlussminute - die positiv-optimistische Interpretations-Variante: „Wir sind sehr glücklich über den späten Ausgleich. Wir haben sehr gut begonnen, gut nach vorne gespielt." Nach dem 1:1 „aus dem Nichts" (Henke) aber war es vorbei mit dem optimistisch stimmenden ersten Elan des FCK, die Mannschaft wirkte nach dem 1:1 konsterniert, nach dem 1:2 sogar ratlos. „Wir haben in der zweiten Hälfte zu inaktiv gespielt. Wir hatten in der Pause besprochen, dass wir weiter nach vorne spielen wollen ...", ergänzte der 48-Jährige und versuchte wieder, den zwei verlorenen Punkten etwas Erfreuliches abzugewinnen: „Dass die Moral in Ordnung ist, sieht man daran, dass wir nach dem 1:2 immer wieder versucht haben, in die Spitze zu gehen."





Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hatte eine andere Sicht der Dinge: „Es ist ärgerlich, dass man zwei Punkte verloren hat gegen eine Mannschaft, die kein richtiges Aufbäumen gezeigt hat. Wir hätten den Sack zu machen müssen." Bayer-Trainer Michael Skibbe zeigte sich „tief enttäuscht" über den verpassten Sieg.





„Wir müssen jetzt sehen, dass wir vor allem Punkte gegen die Mannschaften holen, die mit uns hinten stehen", forderte FCK-Boss René C. Jäggi, der hofft, dass „wir uns in den Winter durchschmuggeln". Um dann auf die ersehnte Neuverpflichtung zu bauen.





Lachen durfte gestern FCK-Torwart Thomas Ernst, dem Trainer Henke am Freitagabend gesagt hatte, dass er nach dem Pokaleinsatz in Erfurt auch zum ersten Saisonspiel in der Bundesliga kommen würde. Dass Jürgen Macho bisher den Vorzug erhalten hatte, machte Ernst zu schaffen. Er habe zwischenzeitlich gar bei einem Motivationstrainer angerufen, um wieder „innere Ruhe" zu finden. „Aber da war nur der Anrufbeantworter dran; der Mann hatte zwei Wochen Urlaub. Danach ging es mir aber schon von alleine wieder besser", plauderte „Vadder" Ernst, im vergangenen Jahr ein Garant für den Nicht-Abstieg, aus seinem Seelenleben. Will er dieses Jahr wieder die Bundesliga festhalten für den FCK? „Ich hätte nichts dagegen", gab der 37-Jährige lachend zu Protokoll. „Ich verspreche mir von Thomas Ernst, dass er als erfahrener Spieler auf die Hintermannschaft stark einwirkt", begründete Henke den Torwartwechsel.





Eher lachend war dem 18-jährigen Fabian Schönheim nach seinem zweiten Erstligaspiel zu Mute. Er machte seine erste Bundesligapartie von Beginn an und gab vor gestern nur noch 27.468 Zuschauern ein gutes Heimdebüt. Henke war zufrieden mit dem talentierten Innenverteidiger. Schönheim gestand: „Ich war sehr nervös, aber mit der Unterstützung der Fans ist die Nervosität weggeflogen." Oliver Sperk







KAMMC / KAMMC

Quelle:

Publikation: Sonntag Aktuell
 
Pfälzer Hypothek



Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern ist wieder auf einem Abstiegsplatz angekommen: Das ist das logische Resultat nach acht Bundesliga-Spielen ohne Sieg. Die Mannschaft hat neun Punkte, braucht noch 31, um das Klassenziel zu erreichen. Die Überlebens-Arithmetik veranschaulicht, wie dramatisch die Situation der „Roten Teufel" ist: 23 Spiele bleiben, davon müssen zehn gewonnen werden, nur zwölf Niederlagen darf sich die wenig gefestigte Mannschaft noch erlauben. Das Torverhältnis ist eine weitere Hypothek im Klassenkampf der Erben Fritz Walters: 16:27 Tore - ein Alarmsignal.





Trainer Michael Henke hat gestern die Rolle rückwärts vollzogen. Jürgen Macho, zu Saisonbeginn zur Nummer 1 erklärt, saß gegen Bayer Leverkusen auf der Bank. 25 Gegentore in den ersten zehn Spielen haben dem Österreicher den Platz im Tor gekostet, obwohl auch Henke ihm nur drei Treffer direkt ankreidet. Aber der neue Trainer hatte bei seiner Pro-Macho-Entscheidung zu sehr die leichten Vorteile des 28-Jährigen in der Vorbereitung gegenüber dem 37-Jährigen im Auge, verkannte die Bedeutung der Ausstrahlung von Thomas Ernst. Er besitzt im Verein, bei den Fans und in der Mannschaft einen hohen Stellenwert. Das Wort von Thomas Ernst hat Gewicht. Der Routinier, der in den Abstiegskämpfen 2003/2004 und 2004/2005 als Wiese-Ersatz sein Retter-Gen bewies, sich als Mann ohne Nerven zeigte, ist eine der wenigen gestandenen Führungspersönlichkeiten im Kader. Sein gutes Comeback - ein Hoffnungsschimmer.





Der FCK muss, wenn er im Winterschlussverkauf Geld in die Hand nimmt, Qualität kaufen, nicht nur wieder Quantität, um die Bank oder die Tribüne zu besetzen. Zehn Jugend-Nationalspieler zwischen U 15 und U 19 tragen das Trikot der „Roten Teufel". Wenn einige davon den Sprung schaffen, nicht nur Verträge als Alibi-Deutsche bekommen, dann trägt der Fröhnerhof, das Jugend-Ausbildungszentrum, in ein, zwei, drei Jahren endlich Früchte. Fabian Schönheim zeigte auch gestern, was er mit 18 schon zu leisten vermag. Torwart Florian Fromlowitz, Mittelfeldmann Sebastian Reinert oder Offensivmann Daniel Halfar - drei weitere Hoffnungsträger für die Zukunft. Und Matthias Henn, der schnelle Abwehrmann, darf nicht vergessen werden.





27.468 Zuschauer kamen gestern auf den Betzenberg - das ist Saison-Minusrekord. Die Quittung für die Talfahrt. 48.500 Zuschauer fasst das WM-Stadion in der Rückrunde. Schafft die Mannschaft die Trendwende nicht, bleiben 21.000 Plätze frei. Ein Indiz, dass der Stadionausbau für Stadt, Land und Verein vom ersten Tag an mehrere Nummern zu groß gewesen ist!





Die wirtschaftliche Sanierung des FCK hat René C. Jäggi eingeläutet. Die „Roten Teufel" schreiben wieder schwarze Zahlen. Aber nur, wenn auch die sportliche Sanierung gelingt, kann der pfälzische Patient dauerhaft gesunden. Das weiß Jäggi. Und auch der unter Druck geratene Henke. Horst Konzok







KAMMC / KAMMC

Quelle:
 
Hier die Artikel vom 31.10.2005:





Später Jubel verschleiert bittere Realität: 2:2 verloren



FUSSBALL: FCK -Joker Berkant Göktan glaubt nach Punkt für die Moral an die Wende - Lob für Fabian Schönheim



KAISERSLAUTERN. Der erlösende Jubel über den Last-Minute-Ausgleich von Joker Berkant Göktan hat einen Makel: Der 1. FC Kaiserslautern, seit acht Bundesliga-Spielen sieglos, hat beim 2:2 (1:1) gegen Bayer Leverkusen wieder zwei Punkte verloren.



An die heilende Wirkung des Tores glaubt Berkant Göktan. In der 84. Minute löste er Zandi ab, traf mit dem von Roque Junior abgefälschten Schuss. Es war eine Kopie von Barnettas 1:1 - ausgleichende Gerechtigkeit. Göktan: „Das Tor ist eine Befreiung."



Eigentlich hätte der 24-Jährige nach Schönheims Vorstoß und Sanogos Zuspiel den freilaufenden Altintop bedienen müssen. Tat er aber nicht, machte, was der Türke am liebsten tut, setzte zum Dribbling an, das auch im Training allzuoft zum Ärger des Trainers und zum Verdruss der Kollegen in der Sackgasse endet. Am Samstag aber hatte Göktan Glück. Im siebten Einsatz für den FCK das erste Tor, ein Punkt für die Moral. „Wir haben gezeigt, dass wir ein Spiel umbiegen können", jubelte der Offensivmann, der bislang nur angedeutet hatte, dem FCK wahrhaft helfen zu können.



„Ich habe dieses Erfolgserlebnis gebraucht. Mir fehlt die Spielpraxis, körperlich bin ich erst bei 80 bis 90 Prozent", analysierte der einstige Wunderknabe aus dem Talentschuppen des FC Bayern. Göktan sieht Licht am Ende des Tunnels - für sich und den Verein. „Auf Berkant wird bei uns ja immer ein bisschen rumgehackt, weil er nicht abgibt. Heute aber wurde er für seinen Egoismus belohnt", bemerkte Marco Engelhardt, der den FCK nach Mitarbeit des cleveren Abräumers Christian Nerlinger in Front geschossen hatte. „Wir haben ganz gut angefangen, dann wieder so ein Ei gefangen", bewertete der Kapitän das 1:1 als Ursache für den plötzlichen Bruch im bis dahin guten FCK -Spiel. „Inaktiv", bezeichnete Trainer Michael Henke das, was seine Mannschaft nach der Pause angeboten hat. Bayer kam auf und war in der zweiten Halbzeit dominant. Halil Altintop und Boubacar Sanogo blieben schwach. Bei Altintop ging gar nichts, bei Sanogo fast nichts. Folgen des Fastens im Ramadan - nicht auszuschließen.



Bezeichnend, dass auch Ferydoon Zandi nach Ervin Skelas tollem Solo in der 70. Minute nicht zum Abschluss kam. Eine Minute später führte Bayer 04 - begünstigt durch die FCK -Fehlerkette: Clemens Fritz darf seine Flanke ungehindert platzieren, da Stefan Blank zu spät aus dem Abwehrzentrum kommt, Marcelo Pletsch vermag Berbatovs cleveren Kopfball von der Torauslinie ins Sturmzentrum nicht zu unterbinden, Andrej Voronin schießt an Zandi vorbei und trifft zum 1:2. „Da hat die Abstimmung bei uns gefehlt", gestand Fabian Schönheim. Die Ruhe seines Tuns hat dem Trainer imponiert. Und der 18-Jährige bewies auch Mut im Vorwärtsgang, arbeitete das 2:2 mit herbei. „Ich versuch"s immer wieder", sagte der Gymnasiast, der noch nicht weiß, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. „Ich muss einen Kompromiss zwischen Schule und Fußball finden. Ich schreibe im Januar Abitur. Das ist mir wichtig, um ein zweites Standbein zu haben", betonte der Jung-Profi, der die schulische Problematik mit dem Trainer bereden möchte.



„Thomas hat mir gesagt, dass ich für das Tor nichts kann", reflektierte der junge Abwehr-Stabilisator, der die Kugel beim 1:1 abgefälscht hatte. „Ich muss als Jungspund fehlende Erfahrung mit Ehrgeiz wettmachen. Die Mannschaft hilft mir sehr, gerade auch Marcelo Pletsch", dankte Schönheim vor allem dem Nebenmann.



Torwart Thomas Ernst könnte mit 37 Lenzen der Vater Schönheims sein. Jungs wie er gefallen dem „Vadder", der das Engagement seiner Vorderleute lobte: „Sicher steht sich die Mannschaft oft noch selbst im Weg. Aber was die laufen ... Fit sind sie!"



Die Rückkehr Ernsts zwischen die Pfosten - geglückt, was Leistung und Ausstrahlung des Routiniers angeht. Das Ergebnis aber stimmte wieder nicht. „Aufgrund des Spielverlaufs müssen wir zufrieden sein", räumte Marco Engelhardt ein, wohlwissend, dass Berbatov und Voronin das 3:1 hätten machen müssen.



„Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit prima gespielt. Das war ein Spiel, das schon gewonnen war. In der letzten Minute wollte die Mannschaft das dritte Tor nachlegen, anstatt das Ergebnis zu sichern. In der Situation haben zu viele Spieler die falsche Entscheidung getroffen und sind mit nach vorne gegangen", analysierte Bayer-Trainer Michael Skibbe. Und wartet weiter auf den ersten Sieg mit seinem neuen Verein.





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Quelle:RON
 
Nervenspiele am Abgrund



Die Tabelle lügt nicht: Der 1. FC Kaiserslautern steckt im tiefen Sumpf des Bundesliga-Abstiegskampfes. Mainz 05 atmet auf Platz 13 etwas durch.



Dem FSV Mainz 05 ist gestern Abend mit dem 4:1 gegen das traurige Schlusslicht aus Nürnberg ein ganz wichtiger Sieg gelungen. Gut für die Mainzer, dass sie ihre Abschlussschwäche ausgerechnet gegen einen direkten Konkurrenten besiegten: Aus fünf, sechs Chancen machten die Klopp-Schützlinge vier Tore, bestätigten so die Prognose ihres Trainers, dass der Knoten vor dem gegnerischen Tor schon irgendwann platzen werde.



Wenn die Mainzer zudem weiter so konzentriert verteidigen wie gegen den Club, dann ist mit Tabellenplatz 13 noch nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange erreicht.



Ein krasses Kontrastprogramm läuft dagegen beim Club ab, bei dem Trainer Wolfgang Wolf seinen Mut, auf Talente mit deutschem Pass zu setzen, bald mit seinem Job bezahlen könnte. Das Aushängeschild des Nürnberger Jugend-Stils heißt Stefan Kießling und stürmt in der U21-Nationalmannschaft. Kießling überzeugte auch gestern wieder mit viel Einsatz und einem Tor. Doch wie schon so oft in dieser Saison raubte sich der Club durch haarsträubende Fehler in der Defensive die Chance auf einen Punktgewinn. Wer sich solche Tore fängt, der wird es schwer haben, in der Bundesliga zu bestehen. Trainer Wolf bleibt nur die Hoffnung, dass seine jungen Spieler möglichst schnell aus ihren Fehlern lernen - die Partie gegen keineswegs übermächtige Mainzer jedenfalls liefert genügend Anschauungsmaterial. Ob Wolf das Comeback des verletzten Torjägers Marek Mintal noch im Amt erlebt, jedenfalls ist fraglicher denn je.



Die Situation des 1. FC Kaiserslautern spitzt sich bedrohlich zu. Die Mannschaft ist seit gestern Abend Vorletzter. Das eigene Stadion ein halbleerer Selbstbedienungsladen, viele Fans genervt vom Dauer-Abstiegskampf, die Mannschaft ernüchtert und verunsichert - und so geht es nächsten Samstag zu Hertha BSC Berlin.



Der Lauterer Vereinschef rät zur Besonnenheit, trägt Ruhe zur Schau, um die Unruhe im Umfeld zu drosseln. Trainer Henke streicht die Moral seiner Mannschaft heraus. Fakt aber war am Samstag: Der FCK hat sich nicht wirklich gegen die drohende Niederlage aufgebäumt, nur mit viel Glück egalisiert. Die zunächst gut spielende Mannschaft wirkte schon nach dem Leverkusener 1:1 wie paralysiert. Die Analysen der Verantwortlichen haben durchaus etwas von Durchhalteparolen. Auf den Winterschlussverkauf zu hoffen, kann keine Lösung sein. Der FCK braucht Punkte! Wenigstens die drei letzten Heimspiele 2005 gegen Nürnberg, Frankfurt und Wolfsburg müssen gewonnen werden.





Quelle:RON
 
sport-magazin



DFB verurteilt Henke:





10 000 Euro-Geldstrafe





KAISERSLAUTERN (zkk). Seine verbale „Scheiß-Ossi-Entgleisung" beim DFB-Pokalspiel in Erfurt muss Trainer Michael Henke vom 1. FC Kaiserslautern mit einer 10.000 Euro-Strafe büßen. Das entschied das DFB-Sportgericht. Strafmildernd anerkannt wurde Henkes Entschuldigung bei den Erfurtern und dem betroffenen Spieler Björn Brunnemann sowie die zugesagte 10.000 Spende an die Jugendabteilung von Rot-Weiß Erfurt.







WEHNERO / WEHNERO





Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Göktan zum Effektiv-Dribbler erziehen



FUSSBALL: Lernziele für einen begabten FCK-Profi - Außenseiter in Berlin





KAISERSLAUTERN (zkk). Wir haben keine Chance. Und die wollen wir nutzen. Leitsatz beim Fußball-Bundesliga-Vorletzten 1. FC Kaiserslautern vor dem Samstagsspiel bei Hertha BSC Berlin.







„In Berlin erwartet niemand so richtig etwas von uns", setzt Marco Engelhardt auf die Außenseiterchance seiner Mannschaft. „Man kann überall etwas holen", betont der Kapitän, der zuletzt als echtes Vorbild voran ging.







Gestern beim Training konnten elf gegen elf spielen - nur Michael Lehmann fehlte, absolvierte eine Sonderschicht auf seinem langen, mühevollen Weg zurück.







Gut drauf ist in diesen Tagen Berkant Göktan. Er erhofft sich von seinem ersten Tor, dem Ausgleich gegen Bayer Leverkusen, einen Schub. „Berkant arbeitet gut, er nimmt die Ratschläge an, er hat auf seine Chance gewartet", lobt Trainer Michael Henke den Fleiß des kleinen Dribblers.







Im Training wird er oft gezwungen, mit nur zwei Ballkontakten zu spielen, wenn für andere schon „freies Spiel" ausgerufen ist. So will der Trainer den ballverliebten Türken zum Effektiv-Dribbling umerziehen. „Berkant besitzt Potenzial, deshalb haben wir ihn ja geholt", attestiert Henke.







Der Coach ist zuversichtlich, dass es im Fall Fabian Schönheim gelingt, Schule und Profi-Fußball unter einen Hut zu bekommen. Der 18-Jährige beginnt im Januar mit seiner Abiturprüfung, sein Trainingspensum soll schon nach Ende der Herbstferien individuell auf ihn zugeschnitten werden. „Fabian muss athletisch zulegen, das kann er mit einem Sonderprogramm und Extratraining bei Zvonko Komes", sagt Henke: „Fabian ist ein helles Köpfchen, der kriegt das hin." Wichtig sei, dass sich der talentierte Abwehrspieler seine Unbekümmertheit erhalte.







Bei der favorisierten Hertha bestimmt Kunstschütze Marcelinho als Torschütze und Ideengeber das Geschehen. Einen Sonderbewacher will Henke nicht auf den Brasilianer ansetzen: „Er spielt sehr unkonventionell, ist überall zu finden, geht auch in die Spitze. Da muss die Abwehr hellwach sein. Das geht im defensiven Mittelfeld nur im Verbund. Nimmt man Marcelinho in Manndeckung, werden die Lücken zu groß."







KONZOKH / KONZOKH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
naja, im letzten Jahr hat´s ja auch geklappt, als man Marcelinho nur im Raum nicht mit Mann deckte.



Was Schönheim betrifft, bin ich zuversichtlich - mol gugge, wie sich Göktan weiter entwickelt...
 
So viel Pech wie G´Bach werden wir in Berlin nicht mehr haben. Ich bin zuversichtlich.
 
hoffe schönheim kriegt das mitm abi gut hin..

an göktan glaube ich fest, schade das er verletzt ist..
 
Verletzungspech bremst Göktan



FUSSBALL: FCK-Stürmer pausiert in Berlin wegen Außenbanddehnung



KAISERSLAUTERN (zkk). Glück im Unglück: Berkant Göktan, Stürmerhoffnung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, erlitt bei einem Zusammenprall mit Hervé Lembi „nur" eine Außenbanddehnung im rechten Knie. „Ich glaube, das Außenband ist gerissen", hatte Göktan zunächst Schlimmeres befürchtet.



„Gott sei Dank ist nichts kaputt, ich habe gebetet, dass nichts gerissen ist", gab sich der verletzte Offensivmann gestern Abend erleichtert. „Ich hatte, wie man so schön sagt, Glück im Unglück. In drei Wochen bin ich aber wieder dabei. Eine Woche gewinne ich, weil nächste Woche ja spielfrei in der Bundesliga ist", verdeutlichte Göktan seinen Ehrgeiz.



„Das war Pech. Und es ist natürlich schade, denn Berkant hatte gerade mit seinem Tor gegen Leverkusen für sich selber einen Schub erwartet", bedauerte Trainer Michael Henke den Ausfall des türkischen Offensivspielers. In der Planung für die Partie am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC Berlin stand der 24-Jährige durchaus auf des Trainers Rechnung.



„Berlin hat eine spielerisch starke Mannschaft mit starken Individualisten. Anfällig ist Hertha in der Abwehr. Da geht die Offensivkraft auf Kosten der Defensive", beobachtete der FCK-Trainer. Er setzt auch im Olympiastadion auf Thomas Ernst. „Eine Torwart-Rotation werden wir nicht haben. Thomas Ernst ist in Berlin die Nummer 1. Ich habe im Training aber registriert, dass Jürgen Macho sich nicht hängen lässt, den Konkurrenzkampf, den wir brauchen, sucht", erklärte Henke.



„Mir geht es als Nummer 1 natürlich besser als in den Wochen vorher", betonte Oldtimer Ernst, der sich im FCK-Tor festbeißen möchte: „Ich freue mich auf jedes Spiel, wenn meine Leistung stimmt, wird sich an der Situation auch nichts ändern."



Das Verhältnis zu seinem Konkurrenten, dem knapp zehn Jahre jüngeren österreichischen Nationaltorhüter Macho, beurteilt Ernst als korrekt: „Daran hat sich nichts geändert, wir sind beide Sportler genug, um mit dieser Situation anständig umzugehen."



An dem Trainingsunfall mochte der Routinier dem wiedergenesenen Verteidiger Lembi keine Schuld zuschreiben. „Solche Dinge passieren im Fußball, vielleicht haben gerade wir solche Pressschläge im Training viel zu wenig, denn solche Situationen muss man auch samstags im Spiel für sich entscheiden", argumentierte der Torwart. Trainer Henke: „Das war kein Foul, wir sind ja dafür, dass die Spieler im Training konsequent in die Zweikämpfe gehen."



Durch die Rückkehr Lembis in den Kader deutet sich eine Versetzung von Thomas Riedl aus der Abwehrkette ins Mittelfeld an. „Mit Thomas können wir dort noch mehr Aggressivität reinbringen", deutete Henke an.



„Rechts hinten sehe ich mich bekanntlich nie, ich habe aber keine Position beansprucht, dort gespielt, wo mich der Trainer braucht. Aber lieber spiele ich natürlich im Mittelfeld", sagte Riedl. Gegen die ambitionierte Hertha dürfte der Renner und Flankengeber neben Christian Nerlinger und Kapitän Marco Engelhardt in der Defensivzentrale arbeiten.





KONZOKH / KONZOKH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Betze-Geflüster

Auch Aggressivität muss man üben



Fußball ist ein Kampfspiel. Und Kämpfe fordern Opfer. Gestern Morgen hautnah zu erleben beim Training des 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Rote Teufel. Ein langer Ball auf Berkant Göktan auf die linke Seite (genau am Zaun, wo die Zuschauer stehen). Abwehrspieler Hervé Lembi rauscht heran - und befördert den Ball aus vollem Lauf mit gestrecktem Bein ins Seitenaus. Pech nur, dass er dabei auch Göktans Knie erwischt und der Türke lauthals schreiend zu Boden geht...



Göktan blieb lange lieben, krümmte sich vor Schmerzen, musste behandelt werden. Am Nachmittag lieferte der FCK die Diagnose nach einer Kernspintomografie nach: nichts kaputt, „nur" eine Außenbanddehnung. Glück im Unglück also. Da wird auch Lembi aufatmen, denn der Kongolese mit belgischem Pass stand völlig bedröppelt neben Göktan, als der sich gequält am Boden wälzte. Und einige Mannschaftskollegen meckerten auch noch mit ihm. Das Einsteigen sei zu hart gewesen. Da meldete sich aber gleich Torwart Thomas Ernst auf dem Platz zu Wort: „Klar ist das scheiße! Aber das passiert halt mal, das gehört zum Fußball dazu!" Eine gute Stunde später wiederholte der Routinier seine Worte noch einmal im Presseraum des Fritz-Walter-Stadions und fügte an: „Vielleicht haben wir solche Situationen ja viel zu wenig..."



Soll heißen: Wer im Training nicht richtig zur Sache geht, wird im Spiel kaum den Schalter auf volle Pulle umlegen können. Ist was dran. Natürlich kann man drüber streiten, ob ein Einsteigen wie das Lembi"sche unbedingt sein muss. Aber festzuhalten ist: Es war kein Foul. Auch Cheftrainer Michael Henke nahm den Abwehrmann in Schutz und betonte, dass man die Aktion in einem Bundesligaspiel „nicht hätte pfeifen müssen".



Im Training eines Erstligisten muss es ordentlich zur Sache gehen. Aggressive Zweikämpfe sind da Pflicht. Der Offensivspieler muss schon unter der Woche regelmäßig daran gewöhnt werden, dass ihm samstags auf dem Platz kaum Luft zum Atmen gelassen und immer wieder in die Parade gefahren wird. Und der Abwehrspieler muss auf dem Trainingsplatz üben, wie er die vielen Klassestürmer in der Beletage des deutschen Fußballs am Toreschießen hindern kann. „Wir verlangen auch im Training, dass man konsequent hingeht", betonte Henke und bezeichnete den unglücklichen Ausgang des Duells Lembi/Göktan als „einfach nur Pech, ein Unglück".



Ein Unglück wäre es für Henke auch, wenn er beim 1. FC Kaiserslautern scheitern würde. Zur Erinnerung: Es ist seine erste Stelle als Cheftrainer. Da sollte man zumindest die erste Saison schon überstehen. Henke tut alles dafür, arbeitet hochprofessionell, macht sehr vieles richtig (wobei er ab und zu ein bisschen lockerer sein könnte, aber das ist nur eine persönliche Meinung). Natürlich hat er auch schon Fehler gemacht. Taktische und personelle. Aber wer macht die nicht? Nachdem Wolfgang Wolf beim 1. FC Nürnberg entlassen worden ist, wünschen sich einige den gebürtigen Pfälzer schon als Nachfolger Henkes. Aber erst sollte man dem jetzigen Trainer die Chance geben, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, bevor man über den nächsten spekuliert. Aber auch Henke weiß, dass er letztendlich an den Ergebnissen gemessen wird. Acht Bundesligaspiele ohne Sieg sind eine Menge Holz. Noch ist das Umfeld recht ruhig. Aber wie lange noch?



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Quelle:RON
 
ach, de Herbert hat halt ääfach die richtige Einstellung!



Der muss sowieso wieder in die erste Elf, für mich net verständlich, wie er jemals da in Frage gestellt wurde...
 
Jaja de Herbie hölzt se alle um:-D Wollte wahrscheinlich zeigen das er spielen will.Hoffe er gibt im Spiel auch alles!
 
hätte gerne beide spielen sehen.. aber naja.. passiert halt sowas..

und zu der wolf sache.. das die immer wieder hetzten müssen..

das kotz mich an..
 
Fehler-Teufel im Teufelskreis



FUSSBALL: FCK heute in Berlin - Henke arbeitet am Stabilitätspakt



KAISERSLAUTERN. 27 Gegentore in elf Spielen liegen dem Trainer schwer im Magen. „Deshalb können wir nicht zur Tagesordnung übergehen", sagt Michael Henke. So überdenkt der Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern vor dem Spiel heute (15.30 Uhr) bei Hertha BSC Berlin einen neuen Stabilitätspakt.



Im Training erprobte Henke am Donnerstag eine Lösung mit Hervé Lembi und Lucien Mettomo in der Innenverteidigung, um der fast schon chronischen Probleme Herr zu werden. Außen verteidigten Ingo Hertzsch und Fabian Schönheim. „Eine Variante, die ernst gemeint ist", betont der FCK -Coach - und hält sie doch heute im Olympiastadion für unwahrscheinlich. „Es liegt nie immer nur an einem Mannschaftsteil", sinniert Henke.



Sicher scheint, dass Hervé Lembi wieder spielt. Wahrscheinlich verteidigt er rechts. Nicht ausgeschlossen aber, dass Marcelo Pletsch sein 100. Bundesligaspiel nicht schon heute feiert, weil Hertzsch den Vorzug erhält. „Wir müssen alles überdenken, weil wir versuchen müssen, mit aller Macht zu punkten", mag der Lauterer Trainer die Punkte nicht einfach herschenken.



Dass die Fehler-Teufel ihre Fehler minimieren, dass sie aus dem Teufelskreis ausbrechen, wenn sie nur endlich wieder ein Erfolgsgeheimnis haben, darauf baut Christian Nerlinger. Er hat die Chance nach Sforzas Rauswurf genutzt, ordentlich gespielt. „Wir haben diese Woche wieder sehr gut gearbeitet", betont Nerlinger. Er setzt auf die Klasse der Offensive, die er Halil Altintop, Ervin Skela und Boubacar Sanogo bescheinigt.



Im Umfeld des FCK ist es spürbar unruhiger geworden. Viele Fans haben sich nun auch auf den Trainer eingeschossen. Kritische Leserbriefe und E-Mails belegen - die Trainerdiskussion hat schon begonnen. Michael Henke sieht das nicht so: „Ich denke von Spiel zu Spiel. So weit ich das beurteilen kann, geht das Umfeld sehr realistisch mit der Situation um."



Am 14. Dezember ist Jahreshauptversammlung - mit der Neuwahl des FCK -Aufsichtsrates. Das birgt Zündstoff. Das Kontrollgremium kürt den Vorstandsvorsitzenden. Dessen Vertrag läuft am 31. Juli 2006 aus. „Ich weiß noch nicht, was ich am 1. August 2006 mache", beteuert René C. Jäggi.



Hannover 96 hat die Fühler nach dem Schweizer ausgestreckt. Der ist geschäftlich mit dem früheren 96-Präsidenten Martin Kind verbunden, hat in der Branche Respekt gewonnen, weil die „Roten Teufel" wieder schwarze Zahlen schreiben. „Ich erfülle meinen Vertrag", verweist Jäggi auf seine Aufgabe als Chef des Kaiserslauterer WM-Organisationskomitees.



Ein Angebot zur Vertragsverlängerung beim FCK gibt es nicht. Die Personalie muss der neue Aufsichtsrat klären. Für das Gremium hat Ex-Kapitän Hans Günter Neues seine Kandidatur angemeldet. Der Vertrag Neues" als Fan-Beauftragtem wurde vor zwei Jahren nicht verlängert, Jäggi holte den pfiffigen Stefan R0ßkopf ...



So spielen sie:



Hertha BSC Berlin: Fiedler - Friedrich, van Burik, Madlung, Fathi - Dardai - Cairo, Marx, Schröder - Marcelinho - Pantelic - Es fehlen: Bastürk (Knieverletzung), Dejagah, Simunic (gesperrt), Gilberto (Syndesmosebandanriss und Außenbandanriss im Sprunggelenk), Müller (Aufbautraining nach Schien- und Wadenbeinbruch)



1. FC Kaiserslautern: Ernst - Lembi, Pletsch, Schönheim, Blank - Riedl, Nerlinger, Engelhardt - Skela - Altintop, Sanogo - Ersatz: Macho, Mettomo, Hertzsch, Reuter, Zandi, Seitz, Jancker - Es fehlen: Göktan (Außenbanddehnung), Lehmann (Trainingsrückstand), Sforza (suspendiert)



Schiedsrichter: Rafati (Hannover).



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Quelle:RON
 
DIE WOCHENEND-KOLUMNE Ich bin der Meinung, ...



... dass die Lage so brenzlig ist wie noch nie beim FCK .



Alarm! Tabellenplatz 17. Neun Pünktchen nach elf Bundesligaspielen. 27 Gegentore - kein Team hat mehr. Nur zwei Siege, beide gegen Aufsteiger. Mindestens genauso alarmierend für den einstigen pfälzischen Fußball-Stolz 1. FC Kaiserslautern: der Tiefpunkt eines langsamen, aber stetigen Zuschauerschwunds; nur noch 27.468 Fans wollten den FCK gegen den kriselnden TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag sehen. Nicht wenige von ihnen haben Lauterns 2:2-Ausgleich gar nicht mehr mitbekommen, weil sie schon frustriert auf dem Heimweg waren. 80.100 dagegen schauten sich Dortmund gegen Gladbach an. Wenn der FCK und sein gesamtes Umfeld nicht ab sofort wirklich alle an einem Strang ziehen, verabschiedet sich Kaiserslautern im Mai 2006 sang- und klanglos in die Zweite Liga.



Dann wird es brutal für den FCK und seinen Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi. Für den Schweizer, der immer noch nach Investoren sucht, die sich an einer FCK -Kapitalgesellschaft beteiligen, würde dieses Unterfangen eine Etage tiefer noch viel schwieriger. Über ein Finanzszenario für Liga zwei wolle er (noch) gar nicht reden, bekundete Jäggi jüngst bei der Bilanzpressekonferenz. Verständlich, denn es dürfte ein Szenario des Grauens sein.



Das ehemals vereinseigene Stadion, früher eiserne Reserve, hat Jäggi veräußern müssen, um die von der Ex-Vorstandschaft angehäufte Schuldenlast zu tilgen. Das Eigenkapital beläuft sich auf nicht üppige 2,4 Millionen Euro. Der zurzeit so wertvolle Torjäger Halil Altintop geht im Sommer. Ablösefrei. Und die TV-Gelder (12,7 Millionen Euro 2004/2005 - ein Drittel des FCK -Umsatzes) betragen in Liga zwei nur einen Bruchteil.



Stopp! Noch ist es nicht so weit. Aber die Lage ist mehr als prekär. Vor allem angesichts dessen, dass die einst deutschlandweit gefürchteten Stärken des nie sonderlich reichen FCK verschwunden sind: die enge Verbindung zwischen Spielern, Klub und den leidenschaftlichen Fans in der Ex-„Hölle". Das kollektive Jetzt-erst-recht-Gefühl war entscheidend für den direkten Wiederaufstieg nach dem Abstieg 1996. Während in der Eliteklasse 2005 gegen Leverkusen nur 27.468 kamen, wollten 36.396 das 6:2 gegen den weltberühmten VfB Oldenburg am 26. Oktober 1996 sehen - in Liga zwei; 36.611 pilgerten gegen Carl Zeiss Jena auf den Betzenberg. Zahlen, die angesichts der momentanen Entwicklung in einer möglichen Lauterer Zweitliga-Saison 2006/2007 im viel zu großen Top-WM-Stadion utopisch anmuten.



Die Tendenz lässt sich nicht mit bundesweiten Trends erklären: Seit 2001/2002 steigt der Gesamtschnitt ligaweit stetig: von 33.030 über 37.806 im Jahr 2004/2005 auf aktuell 40.158 pro Spiel; der FCK droht auch dort immer weiter hinterherzuhinken, wo er einst vorn dabei war.



Selbst in der Abstiegssaison 1995/1996 kamen nach einem 0:3 in Rostock (!) im Dezember 1995 beim 1:0 gegen das ebenfalls abstiegsbedrohte Leverkusen 34.632, nachdem das 0:0 gegen 1860 München drei Wochen zuvor mit 38.000 ausverkauft war.



Die letzten FCK -Heimspiele 2005 gegen Nürnberg, Frankfurt und Wolfsburg sind für das weitere Schicksal des Vereins ganz entscheidend. Da gilt es für alle - Spieler, Verein, Umfeld und Fans - an einem Strang zu ziehen. Alle haben ihren Anteil an der gefährlichen Entwicklung in Kaiserslautern. Der ohnehin wirtschaftlich gebeutelten Region droht durch einen Abstieg des Aushängeschilds weiteres Ungemach.



Der Teufelskreis beim FCK verschärft sich noch weiter, wenn, wie von Milliardär Dietmar Hopp angekündigt, auch noch ein Retortenverein Rhein-Neckar um die Gunst der Zuschauer in der Vorderpfalz buhlt.



Und dem FCK - zumal, wenn dieser nicht mehr Bundesliga spielt - neben Fans dank des Netzwerkers Hopp auch regionale Investoren streitig macht. Alarm! Der umso heftiger ausfallen muss, wenn Besucher des Mainzer 4:1 gegen Nürnberg sagen: Das war von der Stimmung und von der Leidenschaft von Mannschaft und Fans so wie früher beim FCK .



Quelle:RON
 
Leserbriefe

„Anhänger vor den Kopf gestoßen"



Zu den Berichten „Entgleisung kostet Henke 10 000 Euro" vom 26. Oktober sowie zum Kommentar „Verlierer Henke" vom 27. Oktober:



Bravo Herr Henke! Sie haben es geschafft, die vielen treuen Anhänger des 1. FCK in den neuen Bundesländern mit Ihrer verbalen Entgleisungen vor den Kopf zu stoßen und zu beleidigen. Waren es nicht „Scheiß Ossis" (Marschall, Ballack), die maßgeblich daran beteiligt waren, das „Wunder von Lautern" in der Saison 1997/ 1998 zu schaffen? (...) Herrn Rehhagel wären solche Worte nicht über die Lippen gekommen; er hat mit Leistung überzeugt - was man von Ihnen Herr Henke bis zum heutigen Tag aber nicht behaupten kann. Herr Jäggi hätte in diesem Fall genauso konsequent reagieren müssen wie bei Ciriaco Sforza: neben der zu bezahlenden Geldstrafe an die Jugendmannschaft des FC Rot-Weiß-Erfurt, den Trainer mit sofortiger Wirkung zu beurlauben. Das wäre eine glaubwürdige Reaktion auf diesen Skandal!



Jörg Harz, Kaiserslautern



„Sympathiewerte



gehen in den Keller"



Ich bin seit über 15 Jahren ein begeisterter Anhänger des 1. FCK und war in Erfurt beim DFB Pokalspiel zu Gast. (...) Mich persönlich würde interessieren, ob Herr Henke seinen Kapitän Marco Engelhardt auch als „Scheiß Ossi" bezeichnet (denn der kommt aus Thüringen). Ich finde es sehr schade, dass auch 15 Jahre nach der Wiedervereinigung immer wieder dieses Ost-West-Gerede aufflammt. Der FCK hat auch sehr viele Anhänger in Thüringen und es ist sehr schade, dass die Sympathiewerte des Klubs in den Keller gehen, nur weil sich ein einzelner Mann nicht unter Kontrolle hat. Herr Henke muss sich doch seiner Position und Vorbildfunktion bewusst sein. (...) René Glöde, Erfurt



„Hätte seinen Hut



nehmen müssen"



Das ist ja allerliebst, da beschimpft der Trainer die Erfurter Spieler als „Scheiß Ossis", entschuldigt sich danach artig, die Strafe drückt er aus der Portokasse ab und in zwei Wochen ist alles vergessen. Da geht mir das Messer im Sack auf. Vielleicht liegt es ja auch daran, in welchem Bundesland er vorher als Co-Trainer tätig war. Dort scheint das ja öfter der Fall zu sein, sich verbale Entgleisungen in dieser Richtung zu erlauben. Da hätte der Herr Jäggi ganz anders durchgreifen müssen. Wer so in der Öffentlichkeit steht und ein Riesen-Publikum erreicht, der sollte nach solchen Äusserungen seinen Hut nehmen und gehen. Sportlich gesehen wäre das für den Verein so und so das beste. Nach dem Fehler des Torwartwechsels, werden sicher auch noch andere Fehler folgen. Mit diesem Trainer wird der FCK absteigen.



Ulrich Erich, Bad Dürkheim



„Jäggi demütigt



Trainer öffentlich"



Nicht die dumme Entgleisung Michael Henkes, vielmehr die Reaktion von Club-Chef René C.Jäggi ist für mich der eigentliche Skandal.



Beleidigungen und Schmähungen sind zwar unschöne, aber auch sehr häufige Begleiterscheinung hektischer Fußballspiele. (...) Unter Sportkameraden folgt, wie geschehen, nach dem Spiel eine Entschuldigung, vielleicht begleitet von einer Kiste Bier. Und wer eine ehrliche Entschuldigung bei einer solchen Lappalie ablehnt, sollte seine sportliche Heimat eher beim Synchronschwimmen suchen. Aber Jäggi stellt sich vor die Presse, nicht vor den Trainer. Und versucht nicht die Wogen zu glätten, sondern verkündet eine Bestrafung in der unglaublich großkotzigen Höhe von 10.000 Euro! Letzte Woche wurde ein wertvoller und engagierter Spieler von Jäggi suspendiert, angeblich weil er wagte, intern das Training zu kritisieren. Der gleiche Jäggi demütigt aber den Trainer wenige Tage darauf in aller Öffentlichkeit. Nun zeigt sich auch die völlig überzogene Bestrafung Sforzas in einem anderen Licht: Wer den Trainer kritisiert, übt indirekt Kritik am allmächtigen René C.Jäggi und wird gnadenlos abgestraft. Diese selbstherrliche Alleinherrschaft passt nicht zur Tradition des 1. FCK und dem Selbstverständnis seiner Anhänger. Das Resultat ist der ständige, leistungshemmende Unfriede im Verein.



Hansgeorg Nötzig, Frankelbach



„Missstimmung



schnell ausgeräumt"



Michael Henke hat mit seinem Ausspruch sicherlich etwas getan, was nicht in Ordnung ist. Jetzt aber ein solches Spießrutenlaufen gegen ihn zu veranstalten, ist genauso wenig in Ordnung. In ähnlichen Fällen, wo schon mal etwas derbere Verbaläußerungen fielen, entschuldigte man dies immer mit der Anspannung, dem Stress, dem ein Trainer ausgesetzt ist. Im Fall Henke soll dies nicht gelten. Warum eigentlich nicht? Dass der FCK -Trainer nun (...) auch noch Autorität verloren haben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Was hat eine solche emotionale Reaktion mit der Autorität des Trainers zu tun? Meines Erachtens muss man auch die Vorgeschichte sehen, wie es zu dieser unglücklichen Äußerung kam. Ein Spieler liegt verletzt am Boden. Der Trainer weiß nicht, ob es sich um eine schwere Verletzung handelt. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten wird der Ball nicht ins Aus gespielt und auch der Schiedsrichter unterbricht die Partie nicht. Dass dann die schon vorhandene Erregung noch mehr ansteigt, ist doch allzu verständlich. Michael Henke hat sich unmittelbar nach Spielende für sein Verhalten entschuldigt. Wenn dann Pavel Dotchev und dessen Assistent Novak, diese Entschuldigung nicht akzeptieren, ist dies für mich nicht nachvollziehbar. Diese Ablehnung gießt nur zusätzlich Öl ins Feuer. Die Missstimmungen wurden schon kurz nach Spielschluss von Rene C. Jäggi und Rolf Rombach, dem Präsidenten von Rot-Weiß Erfurt, ausgeräumt. Michael Henke hat den betroffenen Spieler nochmals angerufen und sich persönlich bei diesem entschuldigt. Damit sollte ein Schlussstrich gezogen sein. (...) Es geht im deutschen Fußball immer mehr das Wesentliche verloren, der Sport. Vielleicht hilft da eine Weisheit Franz Beckenbauers: „Geht"s hin und spielt·s Fußball".



Heinz Lambert, Landau



„Ihn anzuprangern



halte ich für falsch"



Sehr geehrter Herr Konzok! Ich möchte Ihren Kommentar vehement verneinen. Klar, der Ausspruch Henkes beim Pokalspiel war unnötig. Aber wenn ich jetzt jeden Tag lese, ach wie schlimm diese Aktion doch war, treibt es mir die Zornesröte ins Gesicht. Michael Henke weiß selbst, dass dieses Verhalten nicht richtig war. Ihn dafür jedoch öffentlich anzuprangern halte ich für sehr falsch. Herr Henke steht sicherlich unter großem Druck, jedoch durch Ihre, aus meiner und auch sicherlich aus manch anderer Sicht, deutlich übertriebenen Kommentare schaden Sie dem Trainer und dem Verein. Ich möchte Sie bitten, in Zukunft Ihre negative Stimmungsmache gegen Michael Henke zu unterlassen. Michael Henke ist unter den Fans ein sehr angesehener Trainer mit sehr viel Fachverstand, der mit dem FCK noch viel erreichen kann.



Was er braucht, ist einfach noch ein bisschen Zeit, die er auf jeden Fall verdient hat.



Max Eisenhard, Altdorf



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Quelle:RON
 
Sport Bild , Ausgabe 44



Meine Meinung von Jochen Coenen



Ehrenkodex und Henke



Nein, es war nicht okay, daß Lauterns Trainer Michael Henke beim Pokalspiel in Erfurt Björn Brunnemann als "Scheiss Ossi" beschimpft hat. Aber es ist auch übertrieben, daraus eine Staatskrise zu machen. Es gibt einen Ehrenkodex unter Spielern, daß nach dem Spiel vergessen ist, was in 90 Minuten gesagt wurde. Folgende Dinge muß man daher festhalten. Erstens: Das Petzen von Brunnemann war auch daneben. Zweitens: Genauso verwerflich wie Henkes Ausrutscher war, daß Erfurts Trainer Dotchev dessen Entschuldigung nicht annahm. Er sprach nach dem Abpfiff davon , daß Henke die Region beleidigt habe. Damit hat er erst recht Öl ins Feuer gegossen. Und drittens-diese Frage muss erlaubt sein: Hätte es die gleiche Aufregung gegeben, wenn Henke vom Sportkameraden Brunnemann als "Scheiß-Pfälzer" bezeichnet worden wäre ? Mit Sicherheit nicht !



Ende





Endlich kommt mal eine wenig Vernunft in die Diskussion. Damit sollte jetzt auch Schluß sein. Wenn alles, was während eines Spiels so gerufen wird aufs goldene Tablett käme, würde die Sport Bild Spott Bild heißen.
 
Leserbriefe
„Anhänger vor den Kopf gestoßen"



Zu den Berichten „Entgleisung kostet Henke 10 000 Euro" vom 26. Oktober sowie zum Kommentar „Verlierer Henke" vom 27. Oktober:



Bravo Herr Henke! Sie haben es geschafft, die vielen treuen Anhänger des 1. FCK in den neuen Bundesländern mit Ihrer verbalen Entgleisungen vor den Kopf zu stoßen und zu beleidigen. Waren es nicht „Scheiß Ossis" (Marschall, Ballack), die maßgeblich daran beteiligt waren, das „Wunder von Lautern" in der Saison 1997/ 1998 zu schaffen? (...) Herrn Rehhagel wären solche Worte nicht über die Lippen gekommen; er hat mit Leistung überzeugt - was man von Ihnen Herr Henke bis zum heutigen Tag aber nicht behaupten kann. Herr Jäggi hätte in diesem Fall genauso konsequent reagieren müssen wie bei Ciriaco Sforza: neben der zu bezahlenden Geldstrafe an die Jugendmannschaft des FC Rot-Weiß-Erfurt, den Trainer mit sofortiger Wirkung zu beurlauben. Das wäre eine glaubwürdige Reaktion auf diesen Skandal!



Jörg Harz, Kaiserslautern




Ja, ohne Ballack wären wir nie meister geworden.. der war DER spieler damals... und wenn ich den rest lese bin ich überzeugt davon das herrn harz die ossis scheiß egal sind und er nur nen grund sucht warum henke rausgeschmissen werden soll..




Das ist ja allerliebst, da beschimpft der Trainer die Erfurter Spieler als „Scheiß Ossis", entschuldigt sich danach artig, die Strafe drückt er aus der Portokasse ab und in zwei Wochen ist alles vergessen. Da geht mir das Messer im Sack auf. Vielleicht liegt es ja auch daran, in welchem Bundesland er vorher als Co-Trainer tätig war. Dort scheint das ja öfter der Fall zu sein, sich verbale Entgleisungen in dieser Richtung zu erlauben. Da hätte der Herr Jäggi ganz anders durchgreifen müssen. Wer so in der Öffentlichkeit steht und ein Riesen-Publikum erreicht, der sollte nach solchen Äusserungen seinen Hut nehmen und gehen. Sportlich gesehen wäre das für den Verein so und so das beste. Nach dem Fehler des Torwartwechsels, werden sicher auch noch andere Fehler folgen. Mit diesem Trainer wird der FCK absteigen.



Ulrich Erich, Bad Dürkheim


und mir wenn ich sowas lese.. auch wieder so einer der nen vorwand sucht um henke loszuwerden.. eben dem hat das mit sforza net gepasst, dem hier das mitm torwart.. und ich glaube das ist wohl nicht bundesland abhängig ob man emotonial ist oder nicht.. aber stimmt schon.. der trainer hätte seinen hut nehmen, sein gehalt für die saison zurückzahlen müssen, und mindest persönlich den bundesfond zum aufbau ost finanzieren müssen.. mindestens..

und das training müsste sofort herr erich übernehmen, sonst steigt der fck ab.
 
zu den ersten Leserbriefen brauch´ man ja nicht viel zu sagen - absoluter Käse! Was da manche wieder für einen Schmarn schreiben, ohne mal ihr Gehirn einzuschalten, ist ja echt arm. Zum 100.: Henke hat keine Antipathie gegen den Osten und JA, es war ein Fehler, für den sich Henke ja bislang auch schon 100 mal entschuldigt und erklärt hat.






DIE WOCHENEND-KOLUMNE Ich bin der Meinung, ...


... dass die Lage so brenzlig ist wie noch nie beim FCK .



Alarm! Tabellenplatz 17. Neun Pünktchen nach elf Bundesligaspielen. 27 Gegentore - kein Team hat mehr. Nur zwei Siege, beide gegen Aufsteiger. Mindestens genauso alarmierend für den einstigen pfälzischen Fußball-Stolz 1. FC Kaiserslautern: der Tiefpunkt eines langsamen, aber stetigen Zuschauerschwunds; nur noch 27.468 Fans wollten den FCK gegen den kriselnden TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag sehen. Nicht wenige von ihnen haben Lauterns 2:2-Ausgleich gar nicht mehr mitbekommen, weil sie schon frustriert auf dem Heimweg waren. 80.100 dagegen schauten sich Dortmund gegen Gladbach an. Wenn der FCK und sein gesamtes Umfeld nicht ab sofort wirklich alle an einem Strang ziehen, verabschiedet sich Kaiserslautern im Mai 2006 sang- und klanglos in die Zweite Liga.



Dann wird es brutal für den FCK und seinen Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi. Für den Schweizer, der immer noch nach Investoren sucht, die sich an einer FCK -Kapitalgesellschaft beteiligen, würde dieses Unterfangen eine Etage tiefer noch viel schwieriger. Über ein Finanzszenario für Liga zwei wolle er (noch) gar nicht reden, bekundete Jäggi jüngst bei der Bilanzpressekonferenz. Verständlich, denn es dürfte ein Szenario des Grauens sein.



Das ehemals vereinseigene Stadion, früher eiserne Reserve, hat Jäggi veräußern müssen, um die von der Ex-Vorstandschaft angehäufte Schuldenlast zu tilgen. Das Eigenkapital beläuft sich auf nicht üppige 2,4 Millionen Euro. Der zurzeit so wertvolle Torjäger Halil Altintop geht im Sommer. Ablösefrei. Und die TV-Gelder (12,7 Millionen Euro 2004/2005 - ein Drittel des FCK -Umsatzes) betragen in Liga zwei nur einen Bruchteil.



Stopp! Noch ist es nicht so weit. Aber die Lage ist mehr als prekär. Vor allem angesichts dessen, dass die einst deutschlandweit gefürchteten Stärken des nie sonderlich reichen FCK verschwunden sind: die enge Verbindung zwischen Spielern, Klub und den leidenschaftlichen Fans in der Ex-„Hölle". Das kollektive Jetzt-erst-recht-Gefühl war entscheidend für den direkten Wiederaufstieg nach dem Abstieg 1996. Während in der Eliteklasse 2005 gegen Leverkusen nur 27.468 kamen, wollten 36.396 das 6:2 gegen den weltberühmten VfB Oldenburg am 26. Oktober 1996 sehen - in Liga zwei; 36.611 pilgerten gegen Carl Zeiss Jena auf den Betzenberg. Zahlen, die angesichts der momentanen Entwicklung in einer möglichen Lauterer Zweitliga-Saison 2006/2007 im viel zu großen Top-WM-Stadion utopisch anmuten.



Die Tendenz lässt sich nicht mit bundesweiten Trends erklären: Seit 2001/2002 steigt der Gesamtschnitt ligaweit stetig: von 33.030 über 37.806 im Jahr 2004/2005 auf aktuell 40.158 pro Spiel; der FCK droht auch dort immer weiter hinterherzuhinken, wo er einst vorn dabei war.



Selbst in der Abstiegssaison 1995/1996 kamen nach einem 0:3 in Rostock (!) im Dezember 1995 beim 1:0 gegen das ebenfalls abstiegsbedrohte Leverkusen 34.632, nachdem das 0:0 gegen 1860 München drei Wochen zuvor mit 38.000 ausverkauft war.



Die letzten FCK -Heimspiele 2005 gegen Nürnberg, Frankfurt und Wolfsburg sind für das weitere Schicksal des Vereins ganz entscheidend. Da gilt es für alle - Spieler, Verein, Umfeld und Fans - an einem Strang zu ziehen. Alle haben ihren Anteil an der gefährlichen Entwicklung in Kaiserslautern. Der ohnehin wirtschaftlich gebeutelten Region droht durch einen Abstieg des Aushängeschilds weiteres Ungemach.



Der Teufelskreis beim FCK verschärft sich noch weiter, wenn, wie von Milliardär Dietmar Hopp angekündigt, auch noch ein Retortenverein Rhein-Neckar um die Gunst der Zuschauer in der Vorderpfalz buhlt.



Und dem FCK - zumal, wenn dieser nicht mehr Bundesliga spielt - neben Fans dank des Netzwerkers Hopp auch regionale Investoren streitig macht. Alarm! Der umso heftiger ausfallen muss, wenn Besucher des Mainzer 4:1 gegen Nürnberg sagen: Das war von der Stimmung und von der Leidenschaft von Mannschaft und Fans so wie früher beim FCK .

Quelle:RON


Jaaaaa... da ist schon was dran - brenslige Lage, wahrscheinlich mehr denn je. Viele FCK-Fans, wenn nicht alle, haben nur noch Angst, Angst vorm Abstieg. Weil die Punkte fehlen und die Spiele nicht gewonnen werden. Es muss endlich was passieren, auch was die Zuschauerzahlen angeht, wobei ich finde und auch letzt der Premiere-Kommentator meinte, die wenigen (28 000)Zuschauer wären eben nicht früher aufgestanden und nach Hause gefahren, sondern seien geblieben.



Was will Jäggi denn in Hannover?
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Was will Jäggi denn in Hannover?
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Was will er denn in Lautern? In Hannover hätte er eine bessere Mannschaft und die finanzielle Situation ist dort nicht so schlecht wie bei uns. Zudem würden deren Fans ihm vermutlich mehr danken als unsere die von den Sternen träumen die doch unerreichbar sind.
 
Was will er denn in Lautern? In Hannover hätte er eine bessere Mannschaft und die finanzielle Situation ist dort nicht so schlecht wie bei uns. Zudem würden deren Fans ihm vermutlich mehr danken als unsere die von den Sternen träumen die doch unerreichbar sind.


wie recht du hast
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Was will er denn in Lautern? In Hannover hätte er eine bessere Mannschaft und die finanzielle Situation ist dort nicht so schlecht wie bei uns. Zudem würden deren Fans ihm vermutlich mehr danken als unsere die von den Sternen träumen die doch unerreichbar sind.


Noch ist seine Aufgabe hier ja nicht erfüllt...
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