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Henke-Plädoyer für Göktan
FUSSBALL: FCK-Profis am Donnerstag zum Benefizspiel in Haßloch
HASSLOCH (zkk). Freunde zu Gast bei Freunden. Das ist das Leitmotiv des Benefiz-Gastspiels des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern am Donnerstag (18.30 Uhr) auf dem Haßlocher VfB-Platz. Die Profis spielen im Rahmen der RHEINPFALZ-Aktion „Sportler helfen Sportlern" gegen eine Kombination von VfB und 1. FC 08 Haßloch zugunsten des Beinamputierten VfB-Trainers Peter Schlegel.
„Das war eine ziemlich spontane Sache. Wenn wir die Möglichkeit haben zu helfen und alles passt, dann tun wir das gerne. Gerade hier liegt der Fall klar auf der Hand. Man weiß, um was und wen es geht. Hinzu kommt, dass es sich um einen Trainerkollegen handelt, wenn ich ihn auch persönlich noch nicht kenne. Grundsätzlich denke ich, dass jeder normale Mensch hilft, wenn er helfen kann. Allein schon aus der Einstellung heraus, dass es einen selbst jeden Tag treffen kann", erklärte FCK-Cheftrainer Michael Henke gestern seine Motivation zum Ja für das Benefizspiel.
„Bisher haben wir 1050 Karten im Vorverkauf abgesetzt", informierte Matthias Gillich, der Vorsitzende des VfB Haßloch. Er hofft und rechnet mit mindestens 3000 Besuchern. 4500 Zuschauer fasst die VfB-Sportanlage auf der Horst Schömbs, der Stadionsprecher der FCK, mit „DJ" Horst Schuff für Betzenberg-Atmosphäre sorgen wird.
FCK-Trainer Henke tendiert dazu, den kompletten Kader im einzigen Testspiel während der Bundesligapause einzusetzen. Fehlen werden die Nationalspieler Halil Altintop, Ervin Skela und Kamil Kosowski. Torjäger Altintop steht im Kader der Türkei für die WM-Qualifikationsspiele am Samstag in Istanbul gegen Dänemark und am 7. September in Kiew gegen die Ukraine. Skela soll bei den Albanern im Spiel der gleichen Qualifikationsgruppe am Samstag in Tirana gegen Kasachstan Regie führen. Kosowski spielt mit Polen am Samstag in Chorzow gegen Österreich und vier Tage später in Warschau gegen Wales um die WM-Qualifikation. Beim FCK wurde der Pole, der heute 28 Jahre alt wird, zuletzt gar nicht mehr eingesetzt. „Ich habe Kamil fairerweise schon nach der Vorbereitung gesagt, dass ich nicht mit ihm plane. Ein solcher Spielertyp hat fast keine Chance, bei mir zu spielen. Ich glaube, dass er vom taktischen Verhalten her nicht ins System passt", urteilt der FCK-Trainer, der von den Außen mehr Defensivarbeit verlangt. Die beispielsweise Jochen Seitz leistet. Henke: „Kosowski geht mit der Situation professionell um, ich kann ihm vom Training her keinen Vorwurf machen." Der Vertrag Kosowskis läuft bis 30. Juni 2007.
Leidenschaftlich plädiert Henke für die Verpflichtung von Berkant Göktan. „Wir brauchen ihn unbedingt, gerade weil wir in diesem Bereich wenig gleichwertige Alternativen haben", betont der Coach. Der 24 Jahre alte türkische Offensiv-Allrounder hat seinen Vertrag bei Besiktas Istanbul gekündigt. Der Verein stehe mit Gehaltszahlungen bei dem Profi in Rückstand. Der FCK werde die FIFA wegen der Spielberechtigung für Göktan, der das Spiel der Lauterer in Köln als Tribünengast verfolgte, einschalten, sagte FCK-Vorstandschef René C. Jäggi.
In der Ära Hitzfeld/Henke galt Berkant Göktan, der mit 17 in den Profi-Kader des FC Bayern München befördert wurde, so gar Champions-League-Luft schnupperte, als Ausnahmetalent. „Er hat es aber nirgends geschafft, ich weiß in etwa auch warum und bin überzeugt, dass er er"s noch packen kann", betont der Lauterer Trainer.
KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
FUSSBALL: FCK-Profis am Donnerstag zum Benefizspiel in Haßloch
HASSLOCH (zkk). Freunde zu Gast bei Freunden. Das ist das Leitmotiv des Benefiz-Gastspiels des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern am Donnerstag (18.30 Uhr) auf dem Haßlocher VfB-Platz. Die Profis spielen im Rahmen der RHEINPFALZ-Aktion „Sportler helfen Sportlern" gegen eine Kombination von VfB und 1. FC 08 Haßloch zugunsten des Beinamputierten VfB-Trainers Peter Schlegel.
„Das war eine ziemlich spontane Sache. Wenn wir die Möglichkeit haben zu helfen und alles passt, dann tun wir das gerne. Gerade hier liegt der Fall klar auf der Hand. Man weiß, um was und wen es geht. Hinzu kommt, dass es sich um einen Trainerkollegen handelt, wenn ich ihn auch persönlich noch nicht kenne. Grundsätzlich denke ich, dass jeder normale Mensch hilft, wenn er helfen kann. Allein schon aus der Einstellung heraus, dass es einen selbst jeden Tag treffen kann", erklärte FCK-Cheftrainer Michael Henke gestern seine Motivation zum Ja für das Benefizspiel.
„Bisher haben wir 1050 Karten im Vorverkauf abgesetzt", informierte Matthias Gillich, der Vorsitzende des VfB Haßloch. Er hofft und rechnet mit mindestens 3000 Besuchern. 4500 Zuschauer fasst die VfB-Sportanlage auf der Horst Schömbs, der Stadionsprecher der FCK, mit „DJ" Horst Schuff für Betzenberg-Atmosphäre sorgen wird.
FCK-Trainer Henke tendiert dazu, den kompletten Kader im einzigen Testspiel während der Bundesligapause einzusetzen. Fehlen werden die Nationalspieler Halil Altintop, Ervin Skela und Kamil Kosowski. Torjäger Altintop steht im Kader der Türkei für die WM-Qualifikationsspiele am Samstag in Istanbul gegen Dänemark und am 7. September in Kiew gegen die Ukraine. Skela soll bei den Albanern im Spiel der gleichen Qualifikationsgruppe am Samstag in Tirana gegen Kasachstan Regie führen. Kosowski spielt mit Polen am Samstag in Chorzow gegen Österreich und vier Tage später in Warschau gegen Wales um die WM-Qualifikation. Beim FCK wurde der Pole, der heute 28 Jahre alt wird, zuletzt gar nicht mehr eingesetzt. „Ich habe Kamil fairerweise schon nach der Vorbereitung gesagt, dass ich nicht mit ihm plane. Ein solcher Spielertyp hat fast keine Chance, bei mir zu spielen. Ich glaube, dass er vom taktischen Verhalten her nicht ins System passt", urteilt der FCK-Trainer, der von den Außen mehr Defensivarbeit verlangt. Die beispielsweise Jochen Seitz leistet. Henke: „Kosowski geht mit der Situation professionell um, ich kann ihm vom Training her keinen Vorwurf machen." Der Vertrag Kosowskis läuft bis 30. Juni 2007.
Leidenschaftlich plädiert Henke für die Verpflichtung von Berkant Göktan. „Wir brauchen ihn unbedingt, gerade weil wir in diesem Bereich wenig gleichwertige Alternativen haben", betont der Coach. Der 24 Jahre alte türkische Offensiv-Allrounder hat seinen Vertrag bei Besiktas Istanbul gekündigt. Der Verein stehe mit Gehaltszahlungen bei dem Profi in Rückstand. Der FCK werde die FIFA wegen der Spielberechtigung für Göktan, der das Spiel der Lauterer in Köln als Tribünengast verfolgte, einschalten, sagte FCK-Vorstandschef René C. Jäggi.
In der Ära Hitzfeld/Henke galt Berkant Göktan, der mit 17 in den Profi-Kader des FC Bayern München befördert wurde, so gar Champions-League-Luft schnupperte, als Ausnahmetalent. „Er hat es aber nirgends geschafft, ich weiß in etwa auch warum und bin überzeugt, dass er er"s noch packen kann", betont der Lauterer Trainer.
KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ