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RHEINPFALZ NEWS

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Henke-Plädoyer für Göktan



FUSSBALL: FCK-Profis am Donnerstag zum Benefizspiel in Haßloch



HASSLOCH (zkk). Freunde zu Gast bei Freunden. Das ist das Leitmotiv des Benefiz-Gastspiels des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern am Donnerstag (18.30 Uhr) auf dem Haßlocher VfB-Platz. Die Profis spielen im Rahmen der RHEINPFALZ-Aktion „Sportler helfen Sportlern" gegen eine Kombination von VfB und 1. FC 08 Haßloch zugunsten des Beinamputierten VfB-Trainers Peter Schlegel.





„Das war eine ziemlich spontane Sache. Wenn wir die Möglichkeit haben zu helfen und alles passt, dann tun wir das gerne. Gerade hier liegt der Fall klar auf der Hand. Man weiß, um was und wen es geht. Hinzu kommt, dass es sich um einen Trainerkollegen handelt, wenn ich ihn auch persönlich noch nicht kenne. Grundsätzlich denke ich, dass jeder normale Mensch hilft, wenn er helfen kann. Allein schon aus der Einstellung heraus, dass es einen selbst jeden Tag treffen kann", erklärte FCK-Cheftrainer Michael Henke gestern seine Motivation zum Ja für das Benefizspiel.





„Bisher haben wir 1050 Karten im Vorverkauf abgesetzt", informierte Matthias Gillich, der Vorsitzende des VfB Haßloch. Er hofft und rechnet mit mindestens 3000 Besuchern. 4500 Zuschauer fasst die VfB-Sportanlage auf der Horst Schömbs, der Stadionsprecher der FCK, mit „DJ" Horst Schuff für Betzenberg-Atmosphäre sorgen wird.





FCK-Trainer Henke tendiert dazu, den kompletten Kader im einzigen Testspiel während der Bundesligapause einzusetzen. Fehlen werden die Nationalspieler Halil Altintop, Ervin Skela und Kamil Kosowski. Torjäger Altintop steht im Kader der Türkei für die WM-Qualifikationsspiele am Samstag in Istanbul gegen Dänemark und am 7. September in Kiew gegen die Ukraine. Skela soll bei den Albanern im Spiel der gleichen Qualifikationsgruppe am Samstag in Tirana gegen Kasachstan Regie führen. Kosowski spielt mit Polen am Samstag in Chorzow gegen Österreich und vier Tage später in Warschau gegen Wales um die WM-Qualifikation. Beim FCK wurde der Pole, der heute 28 Jahre alt wird, zuletzt gar nicht mehr eingesetzt. „Ich habe Kamil fairerweise schon nach der Vorbereitung gesagt, dass ich nicht mit ihm plane. Ein solcher Spielertyp hat fast keine Chance, bei mir zu spielen. Ich glaube, dass er vom taktischen Verhalten her nicht ins System passt", urteilt der FCK-Trainer, der von den Außen mehr Defensivarbeit verlangt. Die beispielsweise Jochen Seitz leistet. Henke: „Kosowski geht mit der Situation professionell um, ich kann ihm vom Training her keinen Vorwurf machen." Der Vertrag Kosowskis läuft bis 30. Juni 2007.





Leidenschaftlich plädiert Henke für die Verpflichtung von Berkant Göktan. „Wir brauchen ihn unbedingt, gerade weil wir in diesem Bereich wenig gleichwertige Alternativen haben", betont der Coach. Der 24 Jahre alte türkische Offensiv-Allrounder hat seinen Vertrag bei Besiktas Istanbul gekündigt. Der Verein stehe mit Gehaltszahlungen bei dem Profi in Rückstand. Der FCK werde die FIFA wegen der Spielberechtigung für Göktan, der das Spiel der Lauterer in Köln als Tribünengast verfolgte, einschalten, sagte FCK-Vorstandschef René C. Jäggi.





In der Ära Hitzfeld/Henke galt Berkant Göktan, der mit 17 in den Profi-Kader des FC Bayern München befördert wurde, so gar Champions-League-Luft schnupperte, als Ausnahmetalent. „Er hat es aber nirgends geschafft, ich weiß in etwa auch warum und bin überzeugt, dass er er"s noch packen kann", betont der Lauterer Trainer.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
DAS PROZESS-TAGEBUCH

Der Fußballgott über einen Bibeltreuen



„Wie würden Sie den charakterisieren? Was würde Ihnen spontan einfallen?" Der Vorsitzende Richter im Wirtschaftsstrafprozess gegen die früheren Verantwortlichen auf dem Betzenberg setzte darauf, dass der erste Gedanke meist der beste ist. Und so forderte er Olaf Marschall, den FCK-Teammanager, auf, ohne lang nachzudenken sich an Taribo West zu erinnern.



Die Verteidigung hatte den 39-jährigen früheren FCK-Profi kommen lassen - in der Hoffnung, die Glaubwürdigkeit des nigerianischen Abwehrspielers zu erschüttern. Jenen Spieler, der mit seinem Vertragswerk die Grundlage für die heutige Anklage gegen die frühere Troika auf dem Betzenberg, Jürgen Friedrich, Gerhard Herzog und Robert Wieschemann, wegen Steuerhinterziehung lieferte.



Hoffnung setzte Friedrich-Verteidiger Ernst Misamer darauf, der frühere Fußballgott auf dem Betzenberg würde dem Tenor nach sein Zitat über Taribo West bestätigen, das am 10. Dezember 2003 in der „Sport-Bild" gestanden hatte. Die Zeitschrift hatte den früheren deutschen Nationalspieler folgendermaßen zitiert: „Der ist völlig unberechenbar. Erst sagt er Ja und dann Nein - wie er"s gerade braucht. Auf den kann man sich nicht verlassen."



Würde der Verteidiger mit dem früheren Stürmerstar des FCK nun auch im Wirtschaftsstrafverfahren punkten können? Würde er dank seiner den Glauben an die Erklärungen, die Taribo West seinerzeit vor dem Ermittlungsrichter in Zweibrücken abgegeben hatte und die den früheren FCK-Vorstandsvorsitzenden dem Vorwurf aussetzen, Zahlungen am Fiskus vorbei geleistet zu haben, untergraben können? Würde er hernach ein noch stärkeres Fragezeichen hinter die Einlassungen von Taribo West setzen können?



Der Wunsch erfüllte sich nicht. Der erhoffte Steilpass, der den Verteidiger in eine aussichtsreiche Position bringen sollte, blieb aus. An das Zitat in „Sport-Bild" konnte sich der Deutsche Pokalsieger von 1996 und Deutsche Meister von 1998 nicht mehr erinnern. Und auch die gestern dazu vernommene Autorin des Artikels konnte allenfalls den Glauben an die Boulevardpresse etwas schmälern.



Der in Blue Jeans und cremefarbenem Polo salopp gekleidete Olaf Marschall und frühere Mitspieler des Afrikaners wusste nur davon zu berichten, dass Taribo West ein „lockerer Typ" war, dass er seine Bibel mit sich trug und das Wort Gottes an die Mannschaft verteilte, dass er nach einem freien Tag schon mal verspätet zum Training angetreten war und dass dies Thema in der Mannschaft war. Justitiabel war das nicht.



Mehrfach wiederholte er den oberflächlichen Eindruck, den er von Taribo West als Mitspieler gewonnen hatte: „Wenn der Lust hatte und gut drauf war, konnte er ein Riesenfußballer sein, wenn der nicht so gut drauf war, dann ging nichts." Kontakt hatte er außerhalb des Platzes nicht mit dem Nigerianer, der vom FCK als Verstärkung in der Abwehr geholt worden war, sich dann aus dem Staub gemacht hatte. Djorkaeff und Strasser hatten mehr Beziehung zu ihm, wusste Olaf Marschall. Die französische Sprache einte offensichtlich.



Die Bemühungen des Gerichts, den heutigen Zweitligaspieler in Plymouth, von dem erst kürzlich gemeldet worden war, dass er in den Kader der nigerianischen Nationalmannschaft zurückkehren soll, als Zeuge vor die Schranken des Landgerichts zu bringen, scheiterten bisher mehrfach. Neueste Erkenntnisse des Gerichts lauten, dass er noch in Italien weilt und täglich in Südengland zurückerwartet wird...



Ob nun auch noch „Loddar" Mätthäus vor Gericht zitiert wird, der in demselben Artikel über die richterliche Vernehmung von Taribo West in Zweibrücken gesagt haben soll?: „Er hat in Lautern etwas unterschrieben, das ihm Ärger vom Hals nimmt. Ihm kann jetzt steuerlich nichts mehr passieren." Kaum.



Quelle:RON
 
Zahlungen via USA-Firma

Neue Details im FCK -Prozess



KAISERSLAUTERN. Im Wirtschaftsstrafverfahren gegen die frühere FCK -Führung vor dem Landgericht hat der angeklagte frühere Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich gestern nochmals den Bjelica-Transfer zum FCK thematisiert. Friedrich erklärte, dass es beim Transfer von Nenad Bjelica auf den Betzenberg Ende 2000 zu der Vereinbarung mit NK Osijek gehört hat, dass 1,3 Millionen Mark der Ablösesumme von 2,2 Millionen Mark über die Firma ATC in den USA finanziell abgewickelt werden. Osijek habe den Teil der Ablösesumme für den kroatischen Mittelfeldspieler an die ACT abgetreten, so Friedrich.



Die 1,3 Millionen Mark waren, abzüglich einer amerikanischen Steuer von zwölf Prozent, über die ACT auf einem Schweizer Konto Bjelicas gelandet. Die Anklage sieht darin eine verschleierte Gehaltszahlung an den früheren FCK -Profi. Die Mittel waren über einen so genannten Scouting-Vertrag zwischen dem FCK und ACT geflossen, der Talentsuche in den USA, in Mittelamerika und in den früheren Staaten Jugoslawiens vorsah und dem FCK ein Exclusivrecht bei der Verpflichtung von Spielern einräumte.



Quelle:RON
 
Olaf Marschall entdeckt das Juwel



Fußball: Viel Lob für Sanogo



KAISERSLAUTERN (zkk). Von wegen Sorgenkind! Der Angriff des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern funktioniert bislang vortrefflich. Im Mittelpunkt des Geschehens: Torjäger Halil Altintop und Boubacar Sanogo, die groß aufspielende Trumpfkarte von der Elfenbeinküste. Entdeckt wurde Sanogo, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielte, von FCK-Teammanager Olaf Marschall.





„Dass uns so einer vor die Füße fällt, unfassbar", schwärmt Marschall. Er sah zunächst ein Video mit den tollsten Toren des 22-Jährigen. „René, das glaube ich nicht, was der für Tore schießt. Den müssen wir uns unbedingt ansehen", erinnert sich Marschall an das Gespräch mit Vereinschef Jäggi. Bei zwei Spielen von Al Ain Club sah Marschall zwei grandiose Auftritte des jungen Stürmers, den Jäggi bis 2009 für den FCK verpflichtete.





„Boubacar hat ein überragendes Kopfballspiel, er schießt rechts wie links, ist fußballerisch stark", attestiert der Lauterer Teammanager. Er ist überzeugt, dass der neue Stürmer jetzt auch den Sprung ins Nationalteam der Elfenbeinküste schafft, das gute Aussichten hat, sich für die WM 2006 zu qualifizieren. „Mir gefällt, dass ,Bouba" seine konditionellen Defizite selbst sieht", spornt Trainer Michael Henke an.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Angeklickt: KICKER IM NETZ

Früher Gläser aus der Vitrine geschossen

Die Homepage von Ervin Skela ist schon lange nicht mehr aktualisiert worden: www.ervin-skela.de



Er ist neu beim 1. FC Kaiserslautern und hat in den ersten Spielen direkt überzeugt - Grund genug für uns, sich einmal der Homepage von Ervin Skela ausgiebig zu widmen! Während sich die Seite www.ervin-skela.de (oder: com) aufbaut, kann sich der leidenschaftliche FCK -Fan schon mal freuen, denn ihm springt sogleich ein feuriges Rot entgegen. Schön, dass der albanische Nationalspieler die Vereinsfarbe so schnell übernommen hat. Doch nein, halt! Was es da gleich auf der Startseite zu lesen gibt, ruft sofort Empörung hervor.



Ganz unten, einen der letzten Sätze vollendet Skela mit den Worten: „(...) am Samstag auf dem Betzenberg die Serie ohne Niederlage fortsetzen". Von dieser Saison ist da keinesfalls die Rede - Ervin Skela ist zwar zwischenzeitlich in Kaiserslautern angekommen, nicht aber sein Webmaster, so scheint es. Denn für den spielt der Mittelfeldspieler noch bei der Eintracht in Frankfurt.



Ein Update gab es da wohl schon länger nicht mehr, das liefern wir gerne nach: Die Eintracht ist in der Saison 2003/2004 abgestiegen, wogegen der FCK mit dem 1:1 in Dortmund am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern konnte. Die vergangene Saison hat Ervin Skela in Bielefeld gespielt, den Saisonauftakt 05/06 erlebte er dann im Trikot der roten Teufel. Und hat sich am Samstag gleich als Elferschütze empfohlen.



Ansonsten erfährt man auf der 2002 angelegten (und immerhin auch in albanisch verfügbaren) Startseite zu allererst einmal, dass Ervin Skela ziemlich kleine Füße hat - Schuhgröße 39,5. Aber vielleicht sind auch die noch einmal gewachsen und auch hier ist ein update fällig. Wer weiß ...



Mit einem Klick auf den Biografie-Button lernt der Leser, dass Ervin Skela am 17. November 1976 in der albanischen Hafenstadt Vlora „an der Mündung von Adria und Ionischem Meer" als Sohn eines Öl-Ingenieurs und einer Ärztin geboren wurde. Sein fußballerisches Talent übte er früh im familiären Wohnzimmer aus, wo er Gläser aus der Vitrine schoss und alsdann von der Mutter zum Spielen auf die Straße verbannt wurde - mit einem selbstgemachten Ball.



Harte Zeiten, die sich aber früh bezahlt machten: Wie unter der Rubrik „Karriere" zu erfahren ist, spielte die neue Nummer 7 des FCK (auf den alten Homepage-Fotos noch ohne blondgefärbten Schopf) bereits mit 15 Jahren in der ersten Mannschaft des albanischen Erstligisten Flamutari, wechselte später zum Sportclub Tirana, um dann 1996 seine Zelte zu Hause abzubrechen und sich auf nach Deutschland zu machen. Erste Station: Union Berlin, zwei Jahre später spielt er für eine Saison bei Erzgebirge Aue, danach wird der Chemnitzer FC sein Arbeitgeber. In dieser Zeit wurde Skela auch Spieler in der albanischen Nationalelf, in der ihm heute sein Stammplatz sicher ist. Auch sein Lebensmotto erfährt der Surfer hier: „Schau immer nach vorne!"



Geografisch dem 1. FCK angenähert hat er sich bereits im Jahr 2000, als er für eine Saison bei Waldhof Mannheim spielte. Es folgte ein Jahr darauf der Wechsel zu Eintracht Frankfurt, hier enden die Einträge zu seiner Spielerkarriere auf der offiziellen Homepage. Es ist allerdings nun auch keine allzu große Überraschung, vorwegzunehmen, dass sich Ervin Skelas Lebenstraum von der Ersten Fußballbundesliga bereits erfüllt hat!



Privat gilt Ervin Skela als „geselliger Zeitgenosse" und humorvoll, Kino und Reisen sind laut Webmaster seine Hobbys. Und auf den Fotos zeigt er sich als Familienmensch, etwa mit seinem Nachwuchs und der Jugendliebe Mariola, mit der er nächstes Jahr seinen zehnten Hochzeitstag feiern kann.



Neben dem längst fälligen Update gibt es für uns noch einen anderen Grund zu meckern: Das Gästebuch funktioniert leider auch nicht. Hoffentlich wird das bald behoben, damit wir Ervin Skela dort zum gelungenen Einstand auf dem Betzenberg gratulieren können!



Quelle:RON
 
FCK spielt für FCK-Fan Schlegel



FUSSBALL: Heute Benefizspiel - Göktan kommt - Kosowski geht



HASSLOCH (zkk). „Sportler helfen Sportlern" - im Rahmen der RHEINPFALZ-Aktion gastiert Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern heute (18.30 Uhr) auf dem Haßlocher VfB-Platz. In dem Benefizspiel zugunsten des bein-amputierten VfB-Trainers Peter Schlegel trifft der FCK auf eine Kombination von Landesligist VfB Haßloch und Verbandsligist 1. FC 08 Haßloch.



Noch nicht dabei sein wird heute beim FCK der gestern bis 2006 unter Vertrag genommene Offensivmann Berkant Göktan (24). Er hat seinen Vertrag bei Besiktas Istanbul aufgelöst.





Den FCK verlassen hat gestern Kamil Kosowski (28). Er wird für ein Jahr an den FC Southampton ausgeliehen, der aus der englischen Premier League abgestiegen ist. Die Modalitäten beider Transfers sind geheime Kommandosache. Bis zur Winterpause auf Eis gelegt wurde der Wechsel des iranischen Nationalspielers Javad Nekounam (24), den Pas Club Teheran in der asiatischen Champions League benötigt, teilte FCK-Vorstandschef René C. Jäggi gestern Abend mit.





Bis auf die in Länderspielen engagierten Nationalspieler Halil Altintop und Ervin Skela sowie die verletzten Michael Lehmann und Boubacar Sanogo und die zur zweiten Mannschaft delegierten Florian Fromlowitz, Fabian Schönheim und Axel Bellinghausen hat Michael Henke den kompletten Profi-Kader für die Dienstfahrt heute Abend nach Haßloch nominiert. „Boubacar hat Adduktorenprobleme. Er ist in intensiver Behandlung, wir versuchen das in Griff zu bekommen. Anscheinend war das sehr intensive Spiel in Köln doch noch zu viel für ihn", mutmaßt der Trainer.





Im FCK-Tor beginnt heute Abend Thomas Ernst. Jürgen Macho, die neue Nummer 1, schaut zu. Ernst, der die Versetzung auf die Bank als „die brutalste Enttäuschung meiner Laufbahn" bezeichnete, beweist sich indes als großartiger Sportsmann. Der 37-Jährige lebt und leidet mit seiner Mannschaft - so als würde er spielen. Auch Trainer Michael Henke registriert das Verhalten des Musterprofis mit großer Freude: „Ich hatte gehofft, dass er das so überwindet. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und ich beobachte auch in der Kabine, wie er die Jungs anfeuert, sich einbringt. Wir brauchen ,Gustel", denn wir haben ja nicht so viele Typen wie ihn! Ich sage es fast jeden Tag: Wir brauchen jeden Mann. Jeder ist wichtig! Wir können uns gar nicht leisten, einen abzuschreiben."





Der heutige Abend - es ist der Abend des Peter Schlegel. Der FCK, der Club seines Herzens, spielt für ihn! Der 18. April hat Schlegels Leben dramatisch verändert: Bei einem tragischen Unfall im heimischen Garten wurde er lebensgefährlich verletzt. Er wurde gerettet - die Amputation seines Beines aber war unvermeidlich.





Peter Schlegel ist dabei, sein Schicksal zu meistern. Seit Wochenbeginn geht der Druckermeister wieder arbeiten, das richtige Gehen mit Prothese hat er gelernt. Das Benefizspiel soll dem Sportsmann helfen, Folgekosten des Schicksalsschlages aufzufangen.





Der Unfall und seine Folgen - überlebt, aber noch nicht ausgestanden. „Ich komme klar, das Schlimmste sind die Phantomschmerzen: teuflische Schmerzen am Fuß, der gar nicht mehr da ist. In Altrip stand ich bei Regen an der Trainerbank, da hab" ich gefroren, weil der Fuß nass war - aber es war kein Fuß mehr da ..."





2500 Karten wurden für das FCK-Gastspiel im Vorverkauf abgesetzt. Zu Gast sein werden auch Paralympics-Sieger Wojtek Czyz, der Schlegel hilfreich zur Seite stand, sowie Udo Bassemir. Der Mitarbeiter des FC Bayern München stammt aus Lambrecht und spielte einst unter Schlegel beim VfL Neustadt. Freunde fürs Leben ...







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Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Schiedsrichter: Haargummis als Gefahrengut



FUSSBALL: Der Zweibrücker Klebeband-Einsatz bleibt einmalig - Eugen Strigel: Aktion überzogen



Von unserem Redakteur





Claus-Peter Schmidt





Am vergangenen Samstag geriet Christian Weinkauff in einen Gewissenskonflikt. Als Mann hätte er ja ganz anders entschieden. Aber als Schiedsrichter? „Da taten mit die Damen schon leid. Aber was sollte ich machen? Regel ist nun mal Regel, und die hat ein Schiedsrichter nun mal anzuwenden. Basta." So sah sich der 25-Jährige, übrigens Schiedsrichter-Lehrwart im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken, vor dem Frauen-Verbandsligaspiel TSC Zweibrücken - SV Großsteinhausen zu einer unpopulären Maßnahme genötigt: Die Damen mit längeren Haaren mussten ihre Haargummis ablegen.





Wegen angeblicher Verletzungsgefahr der Gegnerinnen und mutmaßlich konform der Regel Nummer 4 - Ausrüstung der Spieler -, die seit 1. Juli das Tragen jeglichen Schmucks bei Spielen des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) verbietet. Dem Schmuck zugeordnet sind auch die modischen Bekenntnisbändchen nach Vorbild der Lance-Armstrong-Stiftung. Und Gummi ist Gummi, folgerte Weinkauff. Ergo eine Gefahr im Sinne der Regel 4.





Klar, dass der Schiedsrichter alle 22 Spielerinnen gegen sich hatte. Denn womit die Locken nun bändigen? Kurzerhand wurden die Pferdeschwänze mit Klebeband fixiert - geflucht wurde später, als das Tape unter Schmerzen wieder herausgepfriemelt werden musste. „Völlig unverständlich diese Regel. Wir sind doch froh, dass unsere Frauen schöne Haare haben. Dass man Schmuck ablegen muss, ist klar, aber mit einem Haargummi kann man doch niemanden verletzten", stand auch TSC-Trainer Siegmar Thibaut mannhaft hinter seinen Damen. Die wünschten Schiedsrichter Weinkauff an diesem Tag nichts Gutes.





„Da hat aber der Kollege maßlos überzogen", meint DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel nach Schilderung des Falls amüsiert. „Ein Haarband ist genauso wenig gefährlicher Schmuck im Sinne der Regel wie ein Schweißband. Auch wenn es aus Gummi ist wie die Bändchen oder Lederriemen, die wir aus gutem Grund verbieten." Halsketten, Ohr- und Fingerringe hätten in der Vergangenheit schon schwere Verletzungen hervorgerufen. „Sogar bei uns Schiedsrichtern", sagt Strigel und schildert einen Fall, der ihm vom Hamburger Lehrwart zugetragen wurde. Da hatte ein Kollege die Masche eines Tornetzes unter der Latte anbringen wollen, war dann aber unglücklich mit dem Ehering in einem Haken hängengeblieben. „Dem hat"s einfach den Finger rausgerissen. Wenn diese extremen Fälle gehäuft bei der FIFA aufschlagen, dann ändert sie die Regel."





Die Schiedsrichter seien aber gehalten, dass Schutzgut nicht aus den Augen zu verlieren. Und da sei nun mal ein Haargummi anders als „Gefahrengut" zu bewerten als ein loses Gummiband am Arm, in das man schon mal hineingeraten könne.





Dass er mit seiner Anweisung, die Haare fallen zu lassen, daneben lag, weiß Schiri Christian Weinkauff seit Montagabend auch ganz offiziell. „Wir haben uns auf Grund des Falles noch mal bei unserem Verbandslehrwart Ehrhard Blaesy erkundigt. Und der hat klar gestellt, dass Haargummis, Stirn- und Schweißbänder getragen werden dürfen", sagt Weinkauff. Als Mann und Schiri war ihm an der Klärung gelegen.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Danke, danke, danke! Es ist grandios"

FUSSBALL: Peter Schlegel begeistert von „seinem" Benefiz-Spiel - FCK 10:0 gegen VfB/08 Haßloch



HASSLOCH (zkk). Das Ergebnis - 10:0 (6:0) für den Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gegen die Kombination VfB/1. FC 08 Haßloch - war zweitrangig. Beim Benefiz-Spiel der „Roten Teufel" zugunsten des Haßlocher VfB-Trainers ging es um den guten Zweck, der mit einem Reinerlös von rund 20.000 Euro absolut erfüllt worden ist.





„Wir runden die Summe auf jeden Fall nach oben auf", versprach Georg Adolf Schnarr, der Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes vor der Partie, die 4500 Zuschauer in den ausverkauften Haßlocher Eichelgarten gelockt hatte. „Fer umme" am Mikrophon: FCK-Stadionsprecher Horst Schömbs und DJ Udo Schuff.





Es war ein großes Fest der pfälzischen Fußball-Familie. Der Besuch des Bundesligisten hatte den vom Schicksal so schwer geschlagenen Peter Schlegel tief berührt und von Herzen gefreut. „Das ist unwahrscheinlich grandios. Mit so vielen Zuschauern habe ich nicht gerechnet", gestand der 59 Jahre alte Coach, der am 18. April bei einem tragischen Unfall im heimischen Garten lebensgefährlich verletzt worden war. Sein Bein musste amputiert werden. Um ihm auf dem beschwerlichen Weg der Rehabilitation zu helfen, spielte der FCK gestern in Haßloch. FCK-Trainer Michael Henke: „Unter Trainer-Kollegen ist es Ehrensache zu helfen!"





Peter Schlegel freute sich ganz besonders, dass sein ehemaliger Spieler aus großen Neustadter VfL-Tagen, Udo Bassemir, früherer Amateurtrainer des FC Bayern und heute im Nachwuchsbereich des deutschen Rekord-Meisters tätig, a zum Benefiz-Spiel in die alte Heimat gekommen war. „Wojtek, du bleibst mein Vorbild", rief Peter Schlegel Paralympics-Sieger Wojtek Czyz zu, der dem 59-Jährigen nach der Amputation und bei der Rehabilitation manch guten Tipp geben konnte. Es war eine herzliche Begegnung zwischen dem Amateur-Trainer Peter Schlegel und dem Profi Michael Henke, der dem 59-Jährigen ein Trikot mit den Unterschriften der Bundesliga-Profis verehrte. Peter Schlegel bewegt: „Das hätte ich nie gedacht, dass ein Mann wie er, der aus der Bundesliga kommt, so natürlich, so herzlich ist. Michael, das werde ich nie vergessen! An alle, die hier sind: danke, danke, danke! Es ist grandios ...!"





DIE RHEINPFALZ, die das Spiel mit ihrer Aktion „Sportler helfen Sportlern" initiiert hatte, wurde von Chefredakteur Michael Garthe repräsentiert. „Ich finde es toll, dass Sie alle hier sind", dankte Garthe den 4500 Zuschauern, die für einen finanziellen Erfolg der von den beiden Haßlocher Vereinen top organisierten Veranstaltung sorgten. René C. Jäggi, der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern: „Eine beeindruckende Veranstaltung, eine gute Idee der RHEINPFALZ. Unsere Fans spüren, dass das, was wir tun, authentisch ist. Henke ist ein Glücksfall für den FCK!"





Im Spiel demonstrierte der Bundesligist seine Überlegenheit, schoss einen zweistelligen Erfolg heraus. Das Ehrentor der Amateure verhinderte Thomas Ernst mit Glanzparaden gegen Litzel (9., 15.) und Müller (82.). Ansonsten wurde der 37-jährige Keeper auf einer Sympathiewelle getragen, vor allem, als er mitten im fairen Spiel mit den Fans die Welle durch die kleine Arena schwappen ließ.





so spielten sie:





VfB/1. FC 08 Haßloch: Berardinucci - Reisenweber, Beckmann, Roth, Floth - Andreas Schlegel, Keck, Wiehmann, Martin Schlegel - Litzel, Schaaf





Ab 31. Minute: Berardinucci (ab 46. Schnur) - Speicher, Schneider, Rudingsdorfer, Worscheck - Vierling, Stefan Schlegel, Eichholz, Ackermann - Hofmeister, Tolga





Ab 60. Minute: Schnur - Rieger, Stefan Schlegel, Beckmann, Tobias Schlegel - Müller, Schaub, Günes, Koop - Ugur, Unruh





1. FC Kaiserslautern: Ernst - Hertzsch, Pletsch (46. Lembi), Mettomo (46. Blank), Wenzel - Sforza (46. Reuter) - Riedl (59. Da Veiga), Zandi (59. Damm), Engelhardt (46. Nerlinger) - Mikic, Seitz (46. König)





Tore: 0:1 Seitz (18.), 0:2 Mikic (28.), 0:3 Zandi (33., Foul-Elfmeter), 0:4 Pletsch (35.), 0:5 Seitz (40.), 0:6 Zandi (43.), Reuter (64.), 0:8 Blank (74.), König (78.), 0:10 Mikic (85.) - Beste Spieler: Schnur, Litzel, Speicher - Mikic, Nerlinger, Zandi, Ernst - Zuschauer: 4500 - Schiedsrichter: Föckler (Weisenheim/Sand).







KONZOKH / KONZOKH
 
FCK soll Verein zum Anfassen sein

Fußball-Experten der Region loben die neu entdeckte Kooperationsbereitschaft des Bundesligisten



Das Klima zwischen dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und den Amateurvereinen der Region nimmt eine gute Entwicklung. Darin war sich die Runde in der RHEINPFALZ-Sommerredaktion einig.



Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem verbesserten Image waren die Freundschaftsspiele vor der eigenen Haustür. „Das war für meine Spieler ein einmaliges Erlebnis", schwärmte Patrick Wieczorek von der Begegnung mit dem Bezirksklasse-Verein ESC West Kaiserslautern. Auch beim TuS Hohenecken ist man immer noch dankbar für die Stippvisite des prominenten Nachbarn. „Das war lange Jahre keine Selbstverständlichkeit. Dabei erzeugen solche Testspiele ein ungeheuer positives Echo", bekräftigte TuS-Trainer Matthias Reh die Wirksamkeit solcher Maßnahmen. „Es ist uns ein Anliegen, den Kontakt zu den Leuten zu pflegen. Darüber hinaus erhalten die Ergänzungsspieler wertvolle Spielpraxis. Voraussetzung ist, dass es in den Terminkalender passt. Da wir nicht international gefordert sind, sind wir flexibler", unterstreicht Michael Henke den Nutzen, den der FCK seinerseits aus derartigen Gastspielen zieht. Gerne stellte sich der neue Cheftrainer den Fragen des Forums, auch den kritischen. „Warum muss der FCK 60 Prozent der Einnahmen für sich reklamieren?", wunderte sich TuS-Abteilungsleiter Harry Milster, der spontan zur Runde gestoßen war. „Umsonst tritt kein Bundesligist an", erwiderte Henke, der über diese Modalitäten nicht informiert war, da dies nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt.



Geben und nehmen - ein Prinzip das auch für die Ausbildung junger Fußballer in der Region gilt. „Kleinere Vereine verlieren oftmals Talente, auch weil überehrgeizige Eltern meinen, ihr Sohn müsse unbedingt beim FCK spielen", warf Milster ein. Umgekehrt profitieren die Amateurclubs aber auch von der auf dem Fröhnerhof geleisteten Arbeit. „Einen Spieler der A-Junioren übernehme ich blind. Da weiß ich, dass sie gut ausgebildet sind", machte Matthias Reh deutlich.



Doch in erster Linie möchte der Bundesligist die besten Talente natürlich in den eigenen Kader integrieren. „Es wäre doch schön, wenn es jedes Jahr zwei Spieler schaffen würden", wünscht sich der Fußball-Kreisvorsitzende Rolf Hänßel. „Wir arbeiten daran und haben mit Fromlowitz und Schönheim aktuell zwei ganz junge Spieler mit dabei. Meist ist der Umweg über die Regionalliga notwendig", sieht FCK -Pressechef Michael Novak die Vorgabe erfüllt. Die auftretenden Schwierigkeiten hat Torsten Reuter am eigenen Leib erfahren. Als echter Lauterer bahnte er sich den Weg von der D-Jugend bis in den Profikader. „Es ist immer ein Riesenschritt. Das ist bei kleinen Vereinen so und bei einem Bundesligisten umso mehr. Die Besinnung auf die eigenen Talente ist meistens aus der Not geboren", beschreibt er die Regeln des Geschäfts. Braucht es mehr Mut auf Seiten der Trainer? „Optimal ist, junge Leute einzubauen, wenn es gut läuft. Die Schwierigkeit liegt in der Ausgeglichenheit der Liga. Da bleibt wenig Platz für Experimente", sagte Henke.



Immer weniger Platz lässt den Amateurvereinen auch die wachsende Fernsehpräsenz des Fußballs (und anderer Sportarten). „Den Vereinen laufen die Zuschauer weg", beklagte Hänßel, wohlwissend dass sein Ansprechpartner nicht der 1. FCK , sondern die DFL sein müsste, deren kurzfristige Spielansetzungen die Problematik zusätzlich verschärfen. „Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, denn die großen Klubs wollen ihre kommerziellen Interessen gewahrt wissen. Trotzdem sollte man die Sorgen der Kleinen ernst nehmen. Der DFB war immer dann am stärksten, wenn es an der Basis gestimmt hat", kennt Henke beide Seiten der Medaille. Der Doppelpass, der momentan in Kaiserslautern gespielt wird, sollte beiden Lagern zugute kommen.



Quelle:RON
 
Radau-Touristen schlagen wieder zu



Fußball: Randale in Bratislava



BRATISLAVA (sid). Neun Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft haben randalierende deutsche Hooligans den WM-Gastgeber erneut in ein schlechtes Licht gerückt.





Nach dem Skandal Ende März in Slowenien sorgten Krawallmacher nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in der Slowakei (0:2) für schwere Randale. In Bratislava wurden sechs Personen verletzt, davon einer schwer. Die Polizei nahm zwei „Fans" in Gewahrsam.





Einige Chaoten unter den rund 500 deutschen Fans hatten nach dem Spiel eine Absperrung durchbrochen und sich mit slowakischen Sicherheitskräften eine wüste Schlägerei geliefert. Schon während der Partie waren die Randalierer mit rechtsradikalen Parolen aufgefallen. „Das große Problem ist speziell in ehemaligen Ostblockstaaten, dass dort vor Ort Karten an Chaoten verkauft werden. Das ist bedauerlich und betrüblich. Es wirft ein schlechtes Licht auf Deutschland. Man muss sich dafür schämen und kann sich nur entschuldigen. Die Fans, die in Deutschland Karten erworben haben, waren alle anständig", sagte DFB-Präsident Mayer-Vorfelder.





„Es ist deprimierend, wenn man sieht, dass sich solche Vorfälle wiederholen", erklärte DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt. „Ich schäme mich für unsere Landsleute. Das wirft einen Schatten auf ganz Deutschland - und das vor so einem Großereignis wie die WM", klagte DFB-Sicherheitsexperte Alfred Sengle.





Schmidt, als Vize-Präsident im WM-OK unter anderem für Sicherheitsfragen zuständig, befürchtet allerdings keine Auswirkungen auf das WM-Turnier im kommenden Jahr: „Die sicherheitsrelevanten Voraussetzungen bei einem Auswärtsspiel und einem Turnier zu Hause sind nicht zu vergleichen. Glücklicherweise kennen wir bei unseren Heimspielen solche Ausschreitungen nicht mehr." Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger: „Bei der WM werden die Karten nur unter strengstens Sicherheitsvorkehrungen abgegeben."





Schmidt übte Kritik an den slowakischen Behörden, die offenbar die Hinweise aus Deutschland nicht ernst genug genommen hatten. Bestürzung herrschte bei den deutschen Spielern.





„Wir sind WM-Gastgeber, wir vertreten Deutschland. Das ist traurig. Ich hoffe, dass es Konsequenzen gibt", meinte Bastian Schweinsteiger.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Dumme Störfeuer



Von Horst Konzok



Deutsche Krawallbrüder haben am Samstag in Bratislava dem Ansehen des WM-Gastgebers schlagend und pöbelnd schweren Schaden zugefügt.





Die Welt zu Gast bei Freunden - ein wunderbarer Slogan des WM-Gastgebers. Einige „Fans" aus Deutschland haben sich in Bratislava vor, während und nach der 0:2-Pleite der deutschen Mannschaft gegen die Slowakei als üble Botschafter erwiesen. Gröhlend, pöbelnd, schlagend - so hätte Deutschland den Zuschlag für die Weltmeisterschaft nie und nimmer bekommen.





So wie die deutsche Mannschaft ihre beiden letzten Länderspiele bestritten hat, hätte sie sich kaum für die WM qualifiziert. In Rotterdam schönte das glückliche Remis den grottigen Auftritt. Bei den international zweitklassigen Slowaken brachte die Mannschaft nichts auf die Reihe. Ein Indiz dafür, dass die Leistungen beim Confederations Cup allzu schön gesungen wurden. Die euphorisierte Öffentlichkeit sah gönnerhaft über die eklatanten Mängel in der Defensive hinweg. In Jürgen Klinsmanns Mannschaft stimmte am Samstag nichts. Die WM-Prämie ist zwar längst ausgehandelt, weltmeisterlich sind die Leistungen aber beileibe nicht.





Nur ein Störfeuer: Das Torwart-Theater, das nun auch noch der „Kaiser" bereichert. Fakt ist: Oliver Kahn ist die Nummer 1, Jens Lehmann der Herausforderer. Egal auf wen sich der Bundestrainer jetzt auch festlegen würde, der Saisonverlauf bestimmt die WM-Hierarchie. Läuft alles glatt, wird Kahn 2006 das WM-Tor hüten. Und Lehmann auf der Bank, Timo Hildebrand auf der Tribüne sitzen. Mit Schalkes Frank Rost oder dem Dortmunder Roman Weidenfeller gibt es weitere Hochkaräter, die der Bundestrainer bedenkenlos aufs Torhüter-Karussell setzen könnte.







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Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
„Erfurt - ein sensationelles Los"

Fußball: FCK -Kapitän kehrt heim



KAISERSLAUTERN. Heimspiel in Erfurt: Marco Engelhardt, der Kapitän des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, kehrt in der 2. DFB-Pokalrunde am 25./26. Oktober in seine Heimat zurück. Im Steigerwald-Stadion geht es gegen Regionalligist Rot-Weiß Erfurt.



„Ich spiele zum ersten Mal in Erfurt, seit ich weg gegangen bin. Das Los ist super-toll, sensationell", schwärmte Engelhardt kurz nach der Auslosung. Der aus Bad Langensalza stammende Engelhardt spielte von 1994 bis 2001 für Rot-Weiß Erfurt, danach drei Jahre für den Karlsruher SC.



„Ich freue mich unheimlich über das Los. Erstens, weil es Erfurt ist, zweitens, weil die Aufgabe lösbar ist", sagte Nationalspieler Engelhardt.



„Machbar", lautete der erste, spontane Kommentar von FCK -Cheftrainer Michael Henke nach der Auslosung. „Ich hätte lieber zu Hause, gegen wen auch immer, gespielt. Auswärts ist es immer kribbelig", erklärte Henke. Die Voraussetzungen in Erfurt seien vergleichbar mit denen in der ersten Runde in Trier: „Wir müssen das Spiel ähnlich konzentriert angehen."



„Sportlich ein schweres Los, die Fans in Thüringen freuen sich aber auf die ,Roten Teufel", denen wir es schwer machen wollen", sagte Rot-Weiß-Manager Stephan Beutel.



Quelle:RON
 
Sport



sport-magazin



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Fussball in Kürze



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Göktan mit Nummer 8. Neuzugang Berkant Göktan (24) wird beim 1. FC Kaiserslautern das Trikot mit der Nummer 8 tragen. (zkk)

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Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Das nenn ich mal Journalismus!

Alles auf einen Punkt gebracht. Kurz, präzise, ohne viel Schnörkel, kein bla bla -DANKE-
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:lol:
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Gutes Zeugnis für alte FCK -Führung

Früherer Sparkassenchef sagt im Wirtschaftsstrafverfahren aus



KAISERSLAUTERN. Im Wirtschaftsstrafverfahren wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung gegen die frühere Führung des FCK haben gestern Zeugen der Verteidigung zugunsten der Angeklagten Jürgen Friedrich, Gerhard Herzog und Robert Wieschemann ausgesagt.



Günter Hartmann, der frühere Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Kaiserslautern, einem seinerzeit maßgeblichen Kreditgeber des Vereins, stellte dem FCK unter der Führung der Angeklagten ein hervorragendes Zeugnis aus. Der Verein sei eine erste Adresse in der Region gewesen, eine bedeutende Wirtschaftsinstitution. „Guthaben waren da, hohe Festgelder waren da", blickte Hartmann zurück. Die Bankvorstände hätten sich auf dem Betzenberg die Klinke in die Hand gegeben. Die Führung des Vereins charakterisierte der frühere Sparkassenchef als sehr solide, sehr korrekt und mit fundiertem Wissen ausgestattet. Hartmann vertrat vor Gericht die Auffassung, dass der Verein nie in eine Finanzmisere gekommen wäre, wenn er nicht den Stadionausbau betrieben hätte.



Ein langjähriger Steuerberater des Vereins sagte vor Gericht aus, dass die Zahlungen des FCK für Persönlichkeitsrechte von Spielern bei der Abschlussbesprechung einer Lohnsteuerprüfung im Juni 2002 vom Finanzamt thematisiert worden seien. Seitens des Finanzamts sei seinerzeit darauf hingewiesen worden, dass die Betriebsausgaben nicht als abzugsfähig anerkannt würden, sollte eine parallel zu der Lohnsteuerprüfung laufende Außenprüfung ergeben, dass es sich bei den ausländischen Empfängerfirmen um so genannte Domizilgesellschaften, also Briefkastenfirmen, handeln sollte. Der Steuerberater unterstrich, in dem Gespräch mit dem Finanzamt sei es kein Thema gewesen, dass die Zahlungen für die Persönlichkeitsrechte über die Gesellschaften eventuell an die Spieler geflossen sein könnten und damit sozusagen am Fiskus vorbei.



Hinter den Zahlungen für die Persönlichkeitsrechte der Spieler Jeff Strasser, Youri Djorkaeff, Nenad Bjelica, Lincoln und Taribo West werden in dem Verfahren von der Anklage verdeckte Gehaltszahlungen vermutet.



Quelle:RON
 
DAS PROZESS-TAGEBUCH Gastroenteritis!



Ausgerechnet! Da wollte er sich gestern im Wirtschaftsstrafprozess gegen die früheren FCK -Verantwortlichen Jürgen Friedrich, Gerhard Herzog und Robert Wieschemann den Fragen des Gerichts und der Prozessbeteiligten stellen, etwa dazu, wie es sich in seinem Fall mit der Ablösung von Persönlichkeitsrechten verhalten hat, da musste er sozusagen auf die Nase fallen.



Gestern Nachmittag sollte Andreas Brehme, der Weltmeister von 1990, der Deutsche Meister mit Bayern München und dem FCK , der Pokalsieger mit dem FCK , der italienische Meister mit Inter Mailand und, und, und... als Zeuge der Verteidigung in dem Verfahren aussagen. Die Kamera des SWR wartete bereits, um das Ereignis zu dokumentieren, und der RHEINPFALZ-Fotograf war auch schon geordert. Dann das!



Kurz vor der Mittagspause gab der Vorsitzende Richter bekannt, dass der frühere Star auf dem Fußballfeld nicht kommt. Nicht kommen kann. Er verlas ein ärztliches Attest, das ihm Krankheit bescheinigte. Und der Vorsitzende Richter, der mitunter die Ironie auf der Zunge trägt, grübelte über die Wirkung von Ladungen nach, die das Landgericht in Kaiserslautern verlassen. Sie hätten einen krankheitsauslösenden Effekt, stellte er fest.



Gastroenteritis! Fieberhafte Gastroenteritis! So lautete der ärztliche Befund aus dem Schwabenland. Mit anderen Worten: Andreas Brehme hat dem Befund nach etwas gegessen, was ihm nicht bekommen ist. Und den Magen-Darm-Trakt durcheinander gebracht hat. Und jetzt nach draußen drängt...



Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Verteidigung kann weiter darauf hoffen, dass die Aussagen des früheren FCK -Teammanagers Entlastung schaffen für die Angeklagten. Und der krankheitsbedingt Verhinderte braucht sich nicht zu grämen, dass ihm ein Wiedersehen mit Kaiserslautern auf Staatskosten (!) entgangen ist. Der nächste Ladungstermin steht bereits fest, es ist der 12. September.



Egal, ob purer Zufall und nette Absicht. Vielleicht gibt"s am Montag in einer Woche dann wieder im „Bistro Justitia" Maultaschen in Pilzrahmsoße und Weißbrot, wie das gestern der Fall war. Wem dies auf dem Reiter vor dem Bistro auffiel, der konnte es als kleine Reverenz gegenüber dem Neu-Stuttgarter Co-Trainer auslegen.



Wir bleiben beim Genuss. Wie Öl muss gestern den Angeklagten das runtergegangen sein, was der frühere Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Kaiserslautern, Günter Hartmann, als Zeuge der Verteidigung über die Angeklagten und den von ihnen geführten Verein sagte.



Positive Beschreibungen wie „sehr solide" oder „sehr korrekt" fielen da, als die Verteidigung den früheren Sparkassenchef bat, ein profundes Urteil als Banker über die ehemalige Führung des FCK abzugeben. Das war Wasser auf die Mühlen oder Balsam auf die Seelen.



Es war mal wieder ein Wiedersehen mit dem früheren Sparkassenchef. Korrekt wie ehedem gab sich der heute 67-jährige Rentner vor Gericht, der den Chefsessel an der Fackelstraße mit einem Platz in Gottes schöner Natur getauscht hat. Und nun Schafe hält.



Ganz besonders mit Lob bedacht wurde von ihm der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des FCK , Robert Wieschemann. Er zitierte Fachkreise von früher, die die Auffassung vertraten, dass es dem FCK zwar sportlich schlechter gehen könnte, er wirtschaftlich aber immer gut dastehen würde, solange Robert Wieschemann auf dem Fußballberg tätig sein würde.



Das hob die Stimmung!



Quelle:RON
 
ja, wir wären sicher auch mit der alten führung noch ein solider verein... in der regionalliga...
 
DAS PROZESS-TAGEBUCH Gastroenteritis!


Ganz besonders mit Lob bedacht wurde von ihm der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des FCK , Robert Wieschemann. Er zitierte Fachkreise von früher, die die Auffassung vertraten, dass es dem FCK zwar sportlich schlechter gehen könnte, er wirtschaftlich aber immer gut dastehen würde, solange Robert Wieschemann auf dem Fußballberg tätig sein würde.





Quelle:RON




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kopfschüttel... wirtschaftlich sehr gut
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Klar,wenn ,man zusammen essen geht,reisen zu UEFA-Cup-Spielen inklusive Flug,Mietwagen,Handy bekommt.... und das Guthaben durch Steuerhinterziehung zustande kommt--dann ist das solide.
 
Fritz Walters Nummer beflügelt

FUSSBALL: Berkant Göktan will Reifeprüfung auf zweitem Bildungsweg



KAISERSLAUTERN (zkk). Er ist wie einer, der reif für ein Einser-Abitur scheint und kurz vor der Prüfung das Handtuch wirft: Berkant Göktan war mit 17 Profi bei Bayern München, schnupperte Champions-League-Luft. Mit 24 nimmt der türkische Stürmer beim 1. FC Kaiserslautern einen neuen Anlauf in der Bundesliga.





Die Reifeprüfung - quasi auf dem zweiten Bildungsweg. Michael Henke traut Göktan den Durchbruch zu. „Leichtfüßig, dribbelstark, guter Schuss, beidfüßig", nennt der Coach die Qualitäten des in München geborenen Angreifers, den er aus gemeinsamen Bayern-Tagen kennt und schätzt.





Trainer Henke urteilt: „Ein gewisses Risiko ist da, da darf man die Augen nicht verschließen! Bei aller Qualität, Berkant hat es ja nirgends geschafft. Er wird auch bei uns sicher nicht von heute auf morgen explodieren, das muss Schritt für Schritt gehen. Aber für die Qualität, die er mitbringt, ist er ein günstiger Spieler, also ist das Risiko überschaubar. Er ist ehrgeizig, er ist heiß. Ich muss ihn eher bremsen, als antreiben."





Der Trainer - ein Grund für den Wechsel von Besiktas Istanbul zum FCK. „Die Bundesliga war immer mein Traum", schwelgt der Türke, der Musik und Lesen mag, enge Bande zu den Eltern und den drei Brüdern in München unterhält: „Ich bin ein Familienmensch." Göktans Deutsch ist gut, im Seehotel Gelterswoog fühlt er sich wohl: „Tolles Essen - viel Pasta."





„Es ist ein guter Schritt hier her, mit diesem Umfeld, diesen tollen Fans", schwärmt der Junggeselle, der sich bei Besiktas in der Sackgasse sah: „Meine ganze Konzentration gehört jetzt dem 1. FC Kaiserslautern!"





Offen spricht Berkant Göktan über die Gründe seines Scheiterns: „Ich wollte alles viel zu schnell. Ich habe mich zu sehr unter Druck gesetzt, ich war nicht geduldig genug. Ich habe auch nicht immer das richtige Ohr für den Trainer gehabt. Ich war auch zu egoistisch. Ich habe aber auch niemand gehabt, der mir die richtige Richtung gezeigt hätte. Die vier Jahre in der Türkei waren dennoch gut für mich; denn ich habe mich dort menschlich und charakterlich zu 100 Prozent geändert!"





Nach einem Muskelfaserriss hofft Göktan heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Vielleicht ist der Neue am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen schon im Kader, orakelt sein Trainer.





„Ich bin heiß. Ich weiß, was ich will. Diese Fans hier beim FCK, die Stimmung im Stadion, das alles ist überragend", fiebert Berkant Göktan seinem Debüt entgegen. „Im Sturm oder hinter den Spitzen, egal, ich bin beidfüßig", macht der Neuzugang ein großes Revier für sein Tun aus.





„Michael Henke ist ein menschlicher Typ. Er geht, auch im Training, individuell auf die Spieler ein", sagt der Neu-Lauterer, der sich schon beim Probetraining in der Mannschaft sehr wohl fühlte: „Da ist Respekt, da herrscht eine sehr gute Atmosphäre."





Berkant Göktan wird beim FCK das Trikot mit der Nummer 8 tragen. „Ich habe mich für die Acht entschieden, weil sie frei war, ich bei Besiktas auch die Acht hatte. Aber jetzt weiß ich, dass das beim FCK eine ganz besondere Nummer ist, die Nummer Fritz Walters. Das passt. Das macht mich stolz - und noch viel ehrgeiziger!"







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Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Lembi verletzt. Verteidiger Hervé Lembi ist gestern Nachmittag beim Training des 1. FC Kaiserslautern umgenkickt und musste wegen der Verletzung abbrechen. (zkk)



Quelle: Rheinpfalz
 
Fromlowitz nominiert. Torhüter Florian Fromlowitz (1. FC Kaiserslautern) steht im U20-Aufgebot des DFB für das Länderspiel Schweiz - Deutschland am 14. September in Biel-Bienne. Mario Diehl und Jonas Marz vom FCK stehen in der U17-Nationalmannschaft auf Abruf, die vom 11. bis 18. September in Niedersachsen am Vier-Nationen-Turnier teilnimmt. (rhp)



Quelle: Rheinpfalz
 
Institut klärt Familiengeschichte

Von Marcelo Pletsch



Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern hat die familiären Wurzeln des brasilianischen FCK -Spielers Marcelo Pletsch in der Pfalz aufgefunden. Wie die Spurensuche nach Auskunft von Institutsleiter Theo Schwarzmüller ergab, wanderte der Urururgroßvater Jakob Pletsch im Alter von 25 Jahren mit dem Schiff „Emma Luisa" nach Brasilien aus, wo er genau am Neujahrstag 1847 ankam.



Pletsch war in Jettenbach als Sohn der Anna Maria Geib geboren. Die Mutter heiratete 1823, zwei Jahre nach der Geburt ihres unehelichen Kindes, den Schwedelbacher Ackersmann Heinrich Pletsch, der Jakob Geib als seinen Sohn annahm. Einige Jahre später ließ sich die Familie in Kottweiler-Schwanden nieder. Obwohl Heinrich Pletsch zu den Bauern mit einem größeren Grundbesitz in der Gemeinde zählte, konnte er nicht allen seinen Kindern eine gesicherte Existenz bieten.



Ende 1846 verließ Jakob Pletsch mit einer ganzen Gruppe von Auswanderern aus der Landstuhler Gegend die Heimat in Richtung Südamerika. Pletsch siedelte sich in der deutschen Kolonie Sao Leopoldo an. Dort lebten bereits seit 1827 mehrere Familien aus Kottweiler-Schwanden und Umgebung. Er heiratete eine Frau aus der alten Heimat, Maria Catharina Wolf, 1826 in Schwedelbach als Tochter des Ackerers Peter Wolfs und der Maria Elisabetha Lenhard, geboren. Die Familie und ihre Nachkommen wohnten gemeinsam mit anderen pfälzischen Auswanderern in Picada Café, heute noch unter dem deutschen Namen „Kaffeeschneis" bekannt.



Die Eltern von Marelo Pletsch wurden 1953 und 1956 ebenfalls dort im brasilianischen Bundesstaat Rio Grando do Sul geboren. Ihr Sohn Marcelo Jose erblickte nach den sehr präzisen Unterlagen im Institut am 13. Mai 1976 um 10 Uhr das Licht der Welt.



Der ehemalige Hof Pletsch in Schwanden blieb über Generationen hinweg bis heute im Eigentum der Familie, wie das Institut weiter ermitteln konnte. Nachkommen des Heinrich Pletsch, die Familie Edgar Jung, besitzen noch heute das Anwesen.



Quelle:RON
 
Gut gemacht, liebes Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern! Der Ma'ssel is richtig ufgehob bei uns, will mer den gar nimmi aus de Mannschaft denke. (Vielleicht bin ich sogar mit ihm verwandt, mein Onkel heißt auch Jung...
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jep, auchn son guter Neuzugang!



Endlich mal einer der in der Innenverteidigung (!) Fehler anspricht (Sache mit Metto), Verantwortung übernimmt, schon eher n Leadertyp ist, mal hinlangt!!
 
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