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RHEINPFALZ NEWS

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Der Trainer - ein Grund für den Wechsel von Besiktas Istanbul zum FCK. „Die Bundesliga war immer mein Traum", schwelgt der Türke, der Musik und Lesen mag, enge Bande zu den Eltern und den drei Brüdern in München unterhält: „Ich bin ein Familienmensch." Göktans Deutsch ist gut, im Seehotel Gelterswoog fühlt er sich wohl: „Tolles Essen - viel Pasta."





„Es ist ein guter Schritt hier her, mit diesem Umfeld, diesen tollen Fans", schwärmt der Junggeselle, der sich bei Besiktas in der Sackgasse sah: „Meine ganze Konzentration gehört jetzt dem 1. FC Kaiserslautern!"





Offen spricht Berkant Göktan über die Gründe seines Scheiterns: „Ich wollte alles viel zu schnell. Ich habe mich zu sehr unter Druck gesetzt, ich war nicht geduldig genug. Ich habe auch nicht immer das richtige Ohr für den Trainer gehabt. Ich war auch zu egoistisch. Ich habe aber auch niemand gehabt, der mir die richtige Richtung gezeigt hätte. Die vier Jahre in der Türkei waren dennoch gut für mich; denn ich habe mich dort menschlich und charakterlich zu 100 Prozent geändert!"





Nach einem Muskelfaserriss hofft Göktan heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Vielleicht ist der Neue am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen schon im Kader, orakelt sein Trainer.





„Ich bin heiß. Ich weiß, was ich will. Diese Fans hier beim FCK, die Stimmung im Stadion, das alles ist überragend", fiebert Berkant Göktan seinem Debüt entgegen. „Im Sturm oder hinter den Spitzen, egal, ich bin beidfüßig", macht der Neuzugang ein großes Revier für sein Tun aus.





„Michael Henke ist ein menschlicher Typ. Er geht, auch im Training, individuell auf die Spieler ein", sagt der Neu-Lauterer, der sich schon beim Probetraining in der Mannschaft sehr wohl fühlte: „Da ist Respekt, da herrscht eine sehr gute Atmosphäre."





Berkant Göktan wird beim FCK das Trikot mit der Nummer 8 tragen. „Ich habe mich für die Acht entschieden, weil sie frei war, ich bei Besiktas auch die Acht hatte. Aber jetzt weiß ich, dass das beim FCK eine ganz besondere Nummer ist, die Nummer Fritz Walters. Das passt. Das macht mich stolz - und noch viel ehrgeiziger!"







die üblichen schleimigen worte
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als ob die fans in istanbul so viel schlechter waren.



ob er wirklich weiss, was diese nummer für eine bedeutung hat?

bzw. FRITZ WALTER.
 
Sforza spürt das Feuer



FUSSBALL: FCK morgen gegen Werder Bremen



KAISERSLAUTERN (zkk). Nichts ist unmöglich: Auch nicht, dass Ciriaco Sforza (35) seine Karriere 2006 fortsetzt. Möglich ist auch, dass der Schweizer seinen dann auslaufenden Vertrag beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern verlängert.





„Ich kenne die Planung des Vereins nicht", sagte der Mittelfeldspieler gestern. Er verspürt keine Eile für Gespräche und Verhandlungen, erwartet aber, im Dezember Klarheit zu bekommen. Sforza: „Ich will keine Prognosen über die Zukunft abgeben. Ich habe momentan Spaß und ich habe noch immer Ziele. Ich merke - es ist innerlich immer noch Feuer da!"





Der Routinier ist fit in die neue Saison gegangen. Er hat seinen Part in allen drei Saisonspielen überzeugend erfüllt, beim 3:2-Sieg in Köln vor allem in der ersten Stunde eine Top-Leistung abgeliefert: stark in der Balleroberung, sicher im Passspiel, sehr gut abgestimmt mit Marco Engelhardt.





„Es ist ein Prozess, der sehr ins Positive geht. Jeder versucht, diszipliniert für die Mannschaft zu arbeiten. Ich rede schon zwei, drei Jahre davon, ich wiederhole mich, aber ohne Disziplin und Taktik kannst Du keinen Erfolg haben", betont der Schweizer.





„Marco ist läuferisch gut und zweikampfstark. Das passt. Das sind Automatismen, die sich entwickeln. Wir machen das, was uns stark macht", sieht „Ciri" Sforza Fortschritte in der Mittelfeld-Zentrale.





Dass die FCK-Mannschaft sich taktisch verbessert präsentiert, schreibt er auch der Arbeit von Michael Henke zu. „Man sieht schon, dass der Trainer unter großen Leuten wie Ottmar Hitzfeld gearbeitet hat. Du kannst nur Titel gewinnen, wenn die Defensive steht", philosophiert Sforza.





„Nur wenn wir nicht abheben, werden wir auch erfolgreich sein", sinniert der Profi. „Wenn Du in der Bundesliga eine Minute nicht konzentriert bist, kann das Spiel kippen", warnt Sforza: „In Köln mussten wir 5:0 führen, gegen Duisburg acht Tore machen. Gegen Duisburg darfst Du keine drei Tore bekommen! Unser Konzept steht, aber es ist noch nicht fertig. Wir sind auf gutem Weg, aber der ist noch lang. Wir haben noch nichts erreicht!"





Heute Mittag, nicht wie sonst vor Heimspielen üblich erst nach dem Abschlusstraining, sammelt Michael Henke den 19 Mann starken Kader im Seehotel Gelterswoog. Ein Spieler muss für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen noch aus dem Aufgebot gestrichen werden. Wenn klar ist, dass die angeschlagenen Hervé Lembi und Boubacar Sanogo spielen können, wird der Kader reduziert. Erstmals dabei ist Berkant Göktan, unter den 19 Mann Thomas Riedl. Nicht nominiert wurden Mihael Mikic und der nach seinem Einsatz in der Regionalliga noch angeschlagene Christian Nerlinger. Axel Bellinghausen und Fabian Schönheim spielen heute Abend in der Regionalliga.







WEHNERO / WEHNERO

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Denke auch das Riedl in die Röhre gucken muss. Schade, er hat letzte Saison wirklich über weite Strecken stark gespielt, nur momentan kommt er nicht wirklich auf die Beine.



Denke es ist seine letzte Saison hier



Hoffe das unsere Jungs noch fit werden. Und dann hoffe ich auf ein erfolgreiches Spiel gg. Bremen!
 
war ja auch immer n Riedl-Befürworter, aber wie im anderen Fred schon gesagt, spielte er nicht schlecht, gut in der letzten Runde, aber scheinbar geht´s auch noch besser.



Das derzeitige (DM-) Mittelfeld ist absolut gesetzt!!
 
ja.. und wenn der iraner kommt im winter wirds sicher nicht einfacher einen platz zu bekommen im DM..
 
im porträt: sv werder bremen

Hier und heute zählt"s

FUSSBALL: Schaafs Appell - Wieses Groll



Heute ist Kaiserslautern. Und erst am Mittwoch kommt der FC Barcelona. Heute ist Bundesliga, nächste Woche Champions League. Von Spiel zu Spiel denken, nicht schon heute von übermorgen träumen: Maß- und Vorgaben, die Trainer Thomas Schaaf der Mannschaft des SV Werder Bremen heute (15.30 Uhr) im Fritz-Walter-Stadion mit auf den Weg ins Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern gibt. „Für uns ist auch mit Blick auf Barcelona wichtig, in Kaiserslautern gut zu spielen. So müssen wir jedes Spiel angehen, in der Liga, im DFB-Pokal, in der Champions League", predigt der Coach.





„Nach sehr vielen Negativ-Schlagzeilen in den letzten Jahren ist in Kaiserslautern eine neue, erfreuliche Begeisterung spürbar. Lautern ist ein Gegner, der uns alles abverlangen wird. Sie spielen nicht international, für sie steht nur dieses Spiel im Brennpunkt, auf das sie alles abstellen", sagt Thomas Schaaf gegenüber der RHEINPFALZ.





Bis auf die verletzten Ümit Davala und Tim Wiese kann der Bremer Trainer heute personell aus dem Vollen schöpfen. Bitter für Wiese, der mit so großen Hoffnungen zum SV Werder ging, dass er sich in der dritten Woche der Saisonvorbereitung erneut einen Kreuzbandriss zugezogen hat, bis Januar ausfallen wird. So steht mit Andreas Reinke, dem 36 Jahre alten Dauerbrenner, ein anderer Ex-Lauterer im Tor der Grün-Weißen. Den Bochumer Christin Vander (24) haben die Nordlichter als Bankhalter ausgeliehen. „Ich bin jetzt in der sechsten Woche der Rehabilitation. Es läuft gut, ich sehe Fortschritte", berichtet Wiese.





„Mir war sofort klar, dass das Kreuzband wieder gerissen ist. So einen Schmerz vergisst man nie wieder", erinnert der Torwart an den Tag der Verletzung im Testspiel gegen Hansa Rostock. „Ich muss da durch, ich will endlich wieder spielen! Es ist ein verlorenes Jahr. Wenn ich daran denke, wo ich stehen könnte, wenn das damals nicht passiert wäre", sinniert der Keeper. Damals - das war am 27. November 2004 im Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Freiburg. „Ich weiß, dass ich wieder gesund werde. Talent verliert man nicht", zeigt sich der 23-Jährige überzeugt von seinem Comeback. In die Pfalz will er heute nicht kommen. „Was soll ich da? So wie mich das ganze Stadion bei meinem Abschied ausgepfiffen hat ... Ich habe immer Leistung gebracht, alles gegeben, frühzeitig gesagt, dass ich gehen werde. Ich habe diese Pfiffe nie verstanden", grollt Tim Wiese.





„Wir sind auf gutem Weg, aber noch nicht da, wo wir hin wollen", beschreibt Trainer Schaaf den Aufbau der neuen Werder-Elf. Auch mit Blick auf die Königsklasse wurde der Kader erweitert, auf Qualität gesetzt. So wie bei der „Heimkehr" von Torsten Frings. „Er ist gereift", attestiert der Trainer, der auch beim neuen, 22 Jahre jungen brasilianischen Innenverteidiger Naldo einen deutlichen Aufwärtstrend registriert.





Längst zum Leistungsträger der Hanseaten geworden ist Nationalspieler Tim Borowski. „Ich hätte nichts dagegen, diese Position in der Nationalmannschaft zu behalten", sagte der 25-Jährige am Mittwoch nach dem 4:2 gegen Südafrika, als er sich als Nebenmann Michael Ballacks profilierte. Der lange Blonde beeindruckt als schneidiger Zweikämpfer mit Siegermentalität. (zkk)







KONZOKH / KONZOKH
 
Sanogo in der Warteschleife

FUSSBALL: FCK gegen Werder - Halil Altintop Spieler des Monats

KAISERSLAUTERN (zkk). Einsatz fraglich: Boubacar Sanogo, die sprunggewaltige Stürmerhoffnung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, plagt sich mit einer langwierigen Hüftverletzung, pausierte gestern beim Abschlusstraining. Heute (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Werder Bremen wüsste Cheftrainer Michael Henke Sanogo gerne wenigstens als Joker auf der Bank.



„Wir haben ihn noch nicht aufgegeben. Wir probieren alles. Ein ganzes Spiel, das geht auf keinen Fall. Wir hoffen aber, dass er auf der Bank sitzen kann", sagte Henke gestern Abend nach dem Training im Fritz-Walter-Stadion. Wieder heil, aber ohne Einsatz von der Länderspielen der Türkei gegen Dänemark und in der Ukraine ist Halil Altintop zum „Betze" zurückgekehrt. „Halils Markenzeichen ist, dass er bei allem Ehrgeiz seine Ruhe bewahrt. Und er weiß, dass seine Zeit auch in der türkischen Nationalmannschaft kommt", sagte Henke.





Heute vor dem Spiel gegen den SV Werder Bremen wird Halil Altintop als Spieler des Monats, einer Wahl von „Kicker" und Deutscher Fußball-Liga (DFL), ausgezeichnet. „Er ist ein Vollblut-Fußballer", lobt der FCK-Trainer den Torjäger, der in den ersten drei Saisonsspielen sechs Tore markierte. Tore, die Begehrlichkeiten anderer Klubs weckten. Auch Schalke 04 und Borussia Dortmund baggern ...





Der FCK will den 22-Jährigen halten. Auch Henke versucht, den Stürmer zu überzeugen, hat mit Altintop geredet. „Da darf man sich als Trainer aber nicht überschätzen", bekundet Henke, nachdem er die Situation mit dem viel Umworbenen besprochen hat: „Halil hat einerseits klare Vorstellungen über seine Zukunft, andererseits macht er sich Gedanken darüber, was für ihn der nächste Schritt sein soll. Ich habe vor allem versucht, ihm aufzuzeigen, wo die Gefahren bei anderen Vereinen für ihn liegen. Er ist noch jung, ich glaube, dass es für ihn von Vorteil wäre, die nächsten Schritte in Kaiserslautern zu tun."





„Wir sind aber nicht der FC Altintop! Halil weiß, dass er seine Erfolge auch anderen verdankt. Zum Beispiel einem Ervin Skela oder Carsten Jancker, der viele Lücken für ihn reißt", veranschaulicht Michael Henke und pflegt - auch verbal - den Teamgeist.





Gestern Mittag schon sammelte der Coach 19 Mann im Seehotel Gelterswoog um sich. Nach dem Mittagessen gab es eine rund halbstündige Video-Einstimmung „auf die deutsche Spitzenmannschaft" aus Bremen. Der Zusammenschnitt zeigte auch die Gefahren durch Standards auf. Der Hinweis auf die Extraklasse der toll gestarteten Torjäger „Miro" Klose und Ivan Klasnic fehlte nicht. Johan Micoud wird heute wieder Regie führen.





Seiner Premiere fiebert FCK-Neuzugang Berkant Göktan entgegen. „Erstmal ist wichtig, dass ich überhaupt im Kader bin. Für mich zählt es jetzt, Schritt für Schritt weiter zu kommen", skizziert der 24-Jährige seine Pläne. Sein Trainer sieht den Mann, der die Ausbildung beim FC Bayern durchlaufen hat, als Alternative auf „allen offensiven Positionen".





„Ich bin beidfüßig", verdeutlicht Göktan einen seiner Vorteile. Auf die Fans im Fritz-Walter-Stadion, wo heute mehr als 30.000 Zuschauer erwartet werden, aber noch ausreichend Eintrittskarten vorhanden sind, freut sich der Neuzugang sehr. „Vielleicht bekomme ich die Chance, zu spielen. Ich bin fit, es wird bestimmt wunderschön, vor 35.000, 40.000 aufzulaufen", hofft der Mann, der von Besiktas Istanbul kam, um seine letzte Chance in der Bundesliga zu nutzen.





Beim Freistoßtraining der Spezialisten Marco Engelhardt, Ferydoon Zandi, Ervin Skela und Stefan Blank durfte sich der „Neue" am Donnerstag schon mal einklinken. „Übung macht den Meister", sagt Göktan lächelnd.





So spielen sie:





1. FC Kaiserslautern: Macho - Lembi, Pletsch, Mettomo, Blank - Sforza, Engelhardt - Altintop, Skela, Seitz - Jancker - Ersatz: Ernst, Hertzsch, Wenzel, Reuter, Riedl, Zandi, Göktan, Sanogo (?) - Es fehlen: Lehmann (Sprunggelenk lädiert), Nerlinger (Trainingsrückstand)





Werder Bremen: Reinke - Owomoyela, Pasanen, Naldo, Schulz - Baumann - Frings, Borowski, Micoud - Klose, Klasnic - Es fehlen: Davala (Muskelentzündung), Wiese (Kreuzbandriss)





Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg).







KONZOKH / KONZOKH
 
Henke heute im Sportstudio. Michael Henke, der Trainer des 1. FC Kaiserslautern, ist heute Abend Gast im ZDF-Sportstudio. Moderator ist Rudi Cerne. (zkk)





Das Wort zum Sport





„Wir haben ein Problem im Kader, weil sich Torwart-Trainer ,Gerry" Ehrmann einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Sein Spurt war gut. Aber es war nur einer ..."





FCK-Trainer Michael Henke. (zkk)
 
@Schollbrunner:



Danke für die Infos!





Ich hoffe auch sehr, dass Sanogo wenigstens einen Kurzeinsatz bekommt. Wir schaffen es sich auch ohne ihn, aber ich sehe ihn gerne spielen. Wäre doch schade, wenn wir heute auf solch ein Erlebnis verzichten müssten!
 
@ redskin



genau das seöbe habe ich auch gedacht...

es macht spaß bouba zuzusehen, hoffentlichlangts für 20 min oder so...aber wenns kritisch wird lieber verzichten...gg mainz ist er wichtiger
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lembi ist da natürlich wichtiger fürs team...
 
heute hätten wir ihn dringender denn je gebraucht, jancker regt mich immer mehr auf!



de henke im sportstudio?

ohje und dann so ein ergebnis.
 
ja, super, ne?



War irgendwie klar und is typisch, dass man n FCKler nach so´nem Spieltag einlädt - aber wir Fans haben uns ja für die Medien gut verkauft!



Hatte ich ja auch gesagt, dass Sanogo wichtiger denn je wäre - vllt. sogar noch wichtiger als Herbert. Jancker ist nicht mal halb so gut.
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heute hätten wir ihn dringender denn je gebraucht, jancker regt mich immer mehr auf!


Aber 100%!!! Der geht kaum mal auf'n Ball zu, trabt teilweise über den Platz und fällt die meiste Zeit um. Allmählich geht mir das auch auf den Wecker.
 
Kein Wildwechsel nach Abschuss

FUSSBALL: Siebtes Saisontor kein Trost für FCK -Torjäger Halil Altintop



KAISERSLAUTERN. Das siebte Saisontor des Halil Altintop, nicht mehr als ein Trostpflaster. Es reichte nicht, um alle Wunden, die das schmerzhafte 1:5 (0:3) des 1. FC Kaiserslautern gegen Werder Bremen riss, auch nur annähernd zu verpflastern.



„Wir waren einfach schlecht", lautete Altintops simple Formel für ein Desaster, das den FCK unsanft auf den Boden der Realität schleuderte: In der Defensive schlecht sortiert, im Mittelfeld schlecht organisiert und in der Spitze lange gar nicht vorhanden!



„Ich fühle mich beschissen! Wir haben die Bremer zum Toreschießen eingeladen. Sie konnten sich die Bälle ungehindert im Strafraum hin- und herspielen. Mit dieser Abwehrleistung werden wir nicht weit kommen", wetterte Torhüter Jürgen Macho. In vier Spielen hat der Österreicher zwölf Bälle aus seiner Schießbude geholt. Schuld waren andere. Nicht nur der fleißige Stefan Blank, der so viel tut, aber in entscheidenden Momenten zu oft patzt. Hervé Lembi und Lucien Mettomo spielten zu sehr für die Galerie, als mit sauberem Handwerk dem Hauptauftrag eines Abwehrspielers gerecht zu werden.



„Jetzt ist wieder die Abwehr schuld. Aber das ist falsch! Nach dem 0:1 sind doch alle blind nach vorne gerannt und wir stehen hinten allein. So hast Du gegen solche Klassestürmer keine Chance", beantwortete Marcelo Pletsch die Schuldfrage. Das mangelhafte Zeugnis sollte dem Kollektiv und nicht wieder nur den Abwehrspielern ausgestellt werden.



Johan Micouds Glückstreffer zum 0:1 hatte die Lauterer überrascht. Und aus der Deckung gelockt. Sie drängten und verloren den Überblick. Hektik keimte nach zwei nicht geahndeten Fouls an Carsten Jancker, die Spieler ließen sich von der nun aufheizten Atmosphäre anstecken, attackierten geradezu blindwütig. „Miro" Klose und Frings nutzten die Freiflächen, stockten die Pausenführung locker auf.



Struktur hatte das Lauterer Spiel, wenn sich ab und an Ervin Skela durch und in Szene setzte. So als Passgeber beim Ehrentor. So in der 42. Minute, als der Spielmacher Altintop wunderbar freispielte. Doch der Torjäger schloss nicht ab, spielte stattdessen unpräzise Richtung Jancker. Aus die Maus statt 1:1!



„Die vielen Gegentore beruhigen mich nicht gerade. Ziel muss sein, stabil zu stehen, so zu spielen, dass man nicht so viele Tore kassiert. Ich bin überzeugt, dass wir uns in dieser Hinsicht verbessern", konstatierte FCK -Trainer Michael Henke. Er ist nicht der Mann, der sich nach dem ersten Rückschlag zum Wildwechsel verleiten lässt. Auf der Wartebank sitzt Ingo Hertzsch, letzte Runde eine gesetzte Konstante. Er hat seinen Stammplatz an Pletsch verloren, der in den ersten drei Spielen ordentlich agierte, gegen Bremen nicht gut aussah und mit allen Lauterer Verteidigern (inklusive Hertzsch) das Manko teilt, nicht schnell zu sein. Das ist Torsten Reuter. Der Schadensbegrenzer kam nach der Pause, störte den Rhythmus Micouds, arbeitete laufstark. Mag sein, dass der FCK 2005 gegen die Micouds, Rosickys und Ballacks dieser Welt Schattenmänner abstellen muss, um sich in ein besseres Licht zu rücken.



Vermisst wurde der verletzte Lichtblick Boubacar Sanogo. Vor allem auch, weil Jancker kein guter Ersatz war: 45 Minuten Einsatz, wenig Effektivität, nach der Pause resignierte er in aufreizender Passivität. Für Jancker kam Berkant Göktan. „Ein sehr bitteres Spiel", sagte der nach seinem 24-Minuten-Debüt frustriert. „Ich muss sehen, dass ich Spielpraxis bekomme", verdeutlichte der Neuzugang, der gute Ansätze verriet.



Quelle:RON
 
Henke: Zwölfter Mann bester Mann



FUSSBALL: FCK-Trainer als Fan der Fans - Aufarbeitung einer Pleite



KAISERSLAUTERN (zkk). Boubacar Sanogo, die Stürmer-Hoffnung des 1. FC Kaiserslautern, steht (noch) nicht auf der Rechnung für das Fußball-Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld.





Eine Hüftverletzung hatte den 23-Jährigen schon vor dem 1:5 gegen Werder Bremen ausgebremst. Michael Henke rechnet auch heute und morgen noch nicht mit dem Afrikaner im Mannschaftstraining. „Sein Einsatz in Bielefeld ist nicht realistisch", verdeutlichte der Coach.





Die theoretische und praktische Aufarbeitung der Heimpleite gegen die Bremer ist Tages- und Wochenthema. „Man muss darüber reden", kündigte Henke gestern vor der ersten Trainingseinheit nach dem Desaster Gesprächsbedarf an.





„Wir werden weiter an der taktischen Grundordnung arbeiten. Die haben wir gegen Bremen aufgegeben und vernachlässigt. Hätten wir gegen Bremen so gespielt wie in Schalke, hätten wir vielleicht einen Punkt gemacht oder sogar gewonnen", argumentierte der Trainer: „Wir haben, was die Grundordnung angeht, zu viele Fehler gemacht. Das kann an der Situation liegen, dass wir noch nicht so stabil sind, dass das noch nicht automatisiert ist."





„Nach dem 0:1, was gegen Bremen, was gegen jede Mannschaft passieren kann, da müssen wir anders reagieren! Jeder hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Wir sind eine Mannschaft, die nur Erfolg haben kann, wenn wir die taktische Disziplin einhalten", wiederholte Henke im RHEINPFALZ-Gespräch einen Satz, den er seiner Mannschaft immer und immer wieder einzutrichtern versuchte und versucht.





„Die Ängstlichkeit hat mich überrascht. Ich frage mich: Wovor hatten wir Angst? Respekt - okay. Wir waren uns einig, dass wir eine Chance haben. Oder - das werde ich in Gesprächen noch zu ergründen versuchen - hat sich der eine oder andere schon etwas zurückgelehnt, weil"s ganz gut lief, wir viel Lob erfuhren?"





Dass Johan Micoud so viel Freiraum genoss, immer wieder unbehelligt angespielt werden konnte, führte Henke auf Unzulänglichkeiten im eigenen Mittelfeld zurück. „Wir spielen mit einem Fünfer-Mittelfeld: Das funktioniert nicht, wenn man so weit auseinander steht. Da haben wir taktisch nicht gut reagiert. Die hatten alle zu viel Bewegungsspielraum: Micoud, Borowski und auch Frings."





„Jürgen Macho hat keinen Fehler gemacht, jeder andere sollte sich kritisch mit seiner Leistung auseinandersetzen", riet der Lauterer Coach. Die Schuld auf die Innenverteidiger Marcelo Pletsch und Lucien Mettomo abzuladen, sei falsch. „Sie können sicher besser spielen, haben Fehler gemacht, haben beim 2:0 auch schlecht ausgesehen. Aber wir haben verloren, weil unser System nicht funktioniert hat", analysierte der Trainer.





Der beste Mann war für ihn der Zwölfte: das Publikum, das die Mannschaft nicht verdammte, auch nach dem 1:5 aufzubauen versuchte. „Die Reaktion war sehr erfreulich. Auffällig, außergewöhnlich! Um Erfolg zu haben, braucht man solche Fans, die auch Geduld haben, Rückschläge verzeihen und nicht die Nerven verlieren. Das Publikum war außergewöhnlich: richtig gute Fans! Das war fantastisch! Die Mannschaft hat sich ein bisschen Kredit erarbeitet, den darf sie nicht leichtfertig verspielen."





Toll empfangen wurde beim Stand von 0:3 Neuzugang Berkant Göktan. „Super, diese Fans", schwärmte denn auch der 24-Jährige, mit dessen Debüt der Trainer absolut zufrieden war. „Es war ordentlich. Er hat um jeden Ball gekämpft, versucht, ihn auch zu verteidigen. Berkant hat seine Ballsicherheit, sein Durchsetzungsvermögen und seine Wendigkeit angedeutet", attestierte Henke. „Er braucht Zeit, um sich an die Mannschaft heranzuarbeiten. Aber ich bin guten Mutes. Er hat sich positiv verändert, seine fußballerischen Qualitäten sind eh außerhalb jeder Diskussion", sagte der Coach, der sieht, dass sich der neue Angreifer im Training mit Feuereifer engagiert. „Ich weiß, dass es meine letzte Chance in der Bundesliga ist. Die will ich nutzen" versprach Göktan. Die Partie in Bielefeld - eine besondere für ihn; denn bei den Arminen hat er"s als Leihgabe des FC Bayern nicht geschafft.





„Gegen Mannschaften wie Bielefeld, da müssen wir unsere Punkte holen. 40 - so schnell wie möglich. Sechs haben wir ja schon", sagte Marcelo Pletsch.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
„Hebel umlegen"



FUSSBALL: Coach Henkes Appell an FCK-Profis



KAISERSLAUTERN (osp). „Nicht nervös werden, weil wir "ne Klatsche gekriegt haben!", bläute Michael Henke, Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, gestern seinen Spielern nach der Vormittagseinheit auf dem Betzenberg ein.





Am ersten Trainingstag nach der 1:5-Heimschlappe gegen den SV Werder Bremen ließen Henke und sein Assistent Manfred Rauscher die FCK-Profis Pass-Spiel sowie taktisches Verhalten vor allem in der Defensive und Zweikämpfe einüben. „Wir müssen aus den Fehlern lernen; wichtig ist, dass man drüber redet und das direkt aufarbeitet in der praktischen Umsetzung", betonte Trainer Henke.





Nicht mit von der Partie waren gestern Stefan Blank, der wegen muskulärer Probleme nur Lauftraining absolvierte, und Florian Fromlowitz sowie Fabian Schönheim. Die beiden weilen wie Daniel Halfar bei den Nationalteams der U19 und U20. Ingo Hertzsch fehlte beim Vormittagstraining - er wurde gestern Vater eines gesunden Mädchens. Nach der Nachmittagseinheit feierte er das freudige Ereignis mit seinen Kameraden.





Mit Blick auf die Partie am Samstag bei Arminia Bielefeld analysierte Coach Henke die Lage: „Es besteht kein Grund, nervös zu werden. Wir haben einen guten Saisonstart hingelegt, waren aber gegen Bremen total von der Rolle. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Fehler in dieser Masse nicht mehr machen werden. Wir müssen den Hebel wieder umlegen!"





Das weiß auch FCK-Kapitän Marco Engelhardt: „Alles muss besser werden: das ganze Abwehrverhalten, wir müssen kompakter auftreten, enger bei den Leuten stehen." Dass die Spieler willens sind, auf dem Platz viel zu kommunizieren, hat sich gestern gezeigt. Trotz des 1:5-Rückschlags sagt Engelhardt: „Die Stimmung ist gut. Wir reden viel miteinander; mehr, als das letztes Jahr der Fall war."





Nach dem Kurzeinsatz im Confed-Cup bekommt der 24-Jährige von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nach wie vor E-Mails zum Stand der Dinge in der Nationalelf. „Ich gehe davon aus, dass ich weiter zumindest zum erweiterten Kreis gehöre, auch wenn das Gedränge im Mittelfeld natürlich groß ist - ich gebe Gas, bis zur WM ist noch Zeit!", weiß Engelhardt.







KULLMAK / KULLMAK

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
DER HINTERGRUND



Im Guten wie im Bösen untrennbar verwoben



FUSSBALL: DFB lässt Verbandsgeschichte zwischen 1933 und 1945 wissenschaftlich aufarbeiten



Von unserem Redakteur





Hartmut Rodenwoldt, Berlin





Er hieß eigentlich Julius Hirsch. Aber alle nannten ihn „Juller". Im Trikot des Karlsruher FV wurde „Juller" 1910 Deutscher Meister, ebenso 1914 mit der SpVgg. Fürth. In sieben Länderspielen schoss er vier Tore für Deutschland. Der Fußballer zählte zu den populärsten Stürmern vor dem Ersten Weltkrieg.





Dann der 1. März 1943: Hirsch wurde deportiert. Nach Auschwitz. Das letztes Lebenszeichen eine Postkarte an seine Tochter. Abgeschickt am 3. März 1943. Julius Hirsch wurde ermordet. Julius Hirsch war Jude.





Der nationalsozialistische Rassenwahn hat alle Lebensbereiche der Deutschen durchzogen. Während aber vieles inzwischen aufgearbeitet wurde, hat der organisierte Fußball sein dunkles Kapitel unerforscht in den Archiven verstauben lassen. Erst jetzt, gut 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, liegt eine umfassende Studie über die Verstrickungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in die Nazi-Barbarei vor. Das Ergebnis ist, „ ... dass der DFB ... im Ansehnlichen wie im Unansehnlichen, im Guten wie im Bösen untrennbar in die nationalsozialistische Diktatur verwoben war", so der wissenschaftliche Leiter der Studie, der Historiker Klaus Hildebrand.





Schon im Vorfeld der 100. Verbandsjubiläums im Jahr 2000 war dem DFB vorgeworfen worden, sich seiner Geschichte nicht wirklich zu stellen. Daraufhin fasste der Verband Ende 2001 den Beschluss, die Verflechtung zwischen Sport und Politik in den Jahren 1933 bis 1945 untersuchen zu lassen. Damit beauftragt wurden die Historiker Nils Havemann (Mainz) als Autor und Klaus Hildebrand (Bonn) als wissenschaftlicher Leiter. Havemann recherchierte in über 40 in- und ausländischen Archiven.





Wie stark der organisierte Fußball zwischen mit dem Naziregime verbandelt war, zeigen zwei von unzähligen, in der Studie aufgeführten Beispielen. Im April 1933 etwa, veröffentlichten 14 süd- und südwestdeutsche Klubs, darunter der 1. FC Kaiserslautern, Phönix Ludwigshafen, der FC Pirmasens, der SV Waldhof, der Karlsruher FV und Phönix Karlsruhe eine Resolution. Sie kündigten an, „insbesondere in der Frage der Entfernung der Juden aus den Sportvereinen" rasch vorzugehen. Daraufhin schrieb Julius Hirsch am 10. April an „seinen" Karlsruher FV: „Leider muss ich nun bewegten Herzens meinem lieben KFV meinen Austritt anzeigen."





Auch Sepp Herberger, der als Bundestrainer 1954 mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister wurde, ließ sich von den Nazis instrumentalisieren, so die Studie. Etwa für den erstmals 1942 gezeigten Film „Das große Spiel". Der Regisseur Robert Adolf Stemmle hatte vor dem Russlandfeldzug den Auftrag für einen fußballerischen Propagandafilm mit dem Leitmotiv „Einer für alle und alle für einen" erhalten. Herberger wirkte mit. Die Studie billigt Herberger zwar zu, darin eine Möglichkeit gesehen zu haben, seine Spieler wie Fritz Walter vor Kriegseinsätzen bewahren zu können. Doch der Bundestrainer offenbarte einen „maßlosen Ehrgeiz, der sich gegen die Einsicht sperrte, an einem Propagandastück der Nazis mitzuwirken". Dahinter verbarg sich „die Egozentrik des kühl kalkulierenden Karrieristen, der alle Entwicklungen - gleichgültig, wie schrecklich sie für andere sein mochten - in erster Linie danach beurteilte, welche Folge sie für die eigene Laufbahn haben würden", so Urteil des Historikers.





Herbergers Vorgänger Otto Nerz war den Nazis freilich enger verbunden. In einem Brief vom Dezember 1935 schrieb er an die Nationalspieler: „Kameraden! Es ist kein Zufall, dass der Aufschwung des deutschen Fußballsports zur Weltgeltung im Jahre 1933 begann. Seit Adolf Hitler Deutschland führt, geht es auch mit dem Fußball aufwärts. ... Wenn Ihr mit Stolz auf Eure Erfolge blickt, gedenkt auch des Führers."





Info





Nils Havemann: „Fußball unterm Hakenkreuz", Campus Verlag, ISBN 3-593-37906-6.







KULLMAK / KULLMAK

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Kettenwechsel nicht vom Tisch



FUSSBALL: Wenzel und Hertzsch „äußere Alternativen" beim FCK



KAISERSLAUTERN (osp). Marcelo Pletsch und Lucien Mettomo - die Innenverteidigung des 1. FC Kaiserslautern bleibt wohl auch für das Fußball-Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld gesetzt.





„Entgegen einiger Analysen haben die beiden bisher ganz ordentlich gespielt. Da sehe ich jetzt keinen Grund zum Wechseln", sagte FCK-Trainer Michael Henke gestern nach dem knapp zweistündigen Training und ließ damit keine Spekulationen aufkommen, was eine Umbesetzung des Innenblocks der Vierer-Abwehrkette angeht.





Die Defensive ist nach wie vor offenkundig die Achillesferse des 1. FC Kaiserslautern. Zwölf Gegentore in vier Spielen; damit ist der FCK die einzige Bundesliga-Mannschaft, die eine zweistellige Zahl an Gegentreffern aufweist. Dennoch mag Henke, der akribische Analytiker, nicht allein der Abwehrkette die Schuld am zwölfmaligen Torjubel der Lauterer Gegner zuschreiben: „Wir müssen insgesamt an unserem Defensivverhalten arbeiten, auch im Mittelfeld. Wir haben nicht umsonst so viele Tore kassiert."





Gezielte Übungsformen wie Abwehr gegen Angriff, ein kleines Turnier, um das Zweikampfverhalten zu verbessern und gestern ein ausdehntes Spiel elf gegen elf - Henke und sein Trainerteam arbeiten mit den „Roten Teufeln" hart an einem verbessertem Auftreten des FCK, speziell, was das Toreverhindern angeht.





Angedeutet hat sich gestern im recht flotten und konzentriert geführten Übungsspielchen, dass sich die beiden Außen der Viererkette nicht so sicher im Sattel wähnen dürfen wie ihre Kollegen im „Innendienst". Für den noch leicht angeschlagenen und beim 1:5 gegen Bremen unglücklich agierenden Stefan Blank (Oberschenkelverhärtung) spielte Timo Wenzel über die gesamte Trainingsdistanz den linken Kettenmann. Blank arbeitete gestern größtenteils noch mit Reha-Trainer Zvonko Komes, stieg erst später ins Trainingsmatch ein.





Rechts hinten begann zwar Hervé Lembi, später ließ Henke aber Ingo Hertzsch auf Lembis Position spielen. Zuvor hatte der Coach die Trainingspartie unterbrochen - direkt auf Fehler hingewiesen: Lembi war zu ungestüm zu offensiv geworden und hatte sein Team damit in der Rückwärtsbewegung in Schwierigkeiten gebracht. „Hervé, bleib" weg in dieser Situation. Bleib" hinten dran als Anspielstation", erklärte der 48-Jährige seinem fußballerisch so starken, aber zu leichtsinnigen Aktionen neigenden Schützling. „In einer Situation macht Hervé vorne rechts einen Einwurf, das darf er natürlich nicht", erläuterte Henke, dem kein Detail zu entgehen scheint.





Ob Wenzel und Hertzsch in Bielefeld neben Pletsch und Mettomo zum Zuge kommen, ließ Henke, auf personelle Wechsel angesprochen, offen: „Da werden auch die Trainingseindrücke von Donnerstag und Freitag einfließen." Zur Stärkung der Defensive deutete sich gestern erneut eine weitere Option an: Der gegen Bremen eingewechselte Torsten Reuter spielte im defensiven rechten Mittelfeld an der Seite von Ciriaco Sforza und Marco Engelhardt. Ein mögliches zusätzliches Sicherheitsventil, Leidtragender könnte Jochen Seitz sein. Gegen Bielefeld definitiv ausfallen wird Boubacar Sanogo, der wegen seiner Hüftverletzung noch nicht wieder trainieren kann.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Fussball in kürze



Noch 4000 Derby-Karten. Für das Bundesliga-Derby 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 am Mittwoch, 21. September (20 Uhr) sind noch 4000 Karten vorhanden. (rhp)



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KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
@schnokes ...will einfach mal Danke sagen
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!!!!!! Genialer Service, Tag für Tag!



Dieser Thread hier ist mir inzwischen wichtiger als die Morgen-Zeitung, zumals im Badischen leider net arg viel vom Betze zu lesen gibt
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Joa das ist auch gut so, ist auch morgens immer das erste was im Netz mache...www.roteteufel.de - Thread: Rheinpfalz News II



Hier in der Aachener Gegend wird nur über Lautern berichtet wenn es irgendwas skandalöses zu berichten gibt. Naja und Montags und Donnerstags guck ich mir dann die News vom Kicker an.
 
ja.. ist schon genial das man ne regionale zeitung lesen kann ohne in der gegend zu wohnen
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danke
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ist diese rheinpfalz sowas wie ne normale tageszeitung mit nem sportteil oder was spezielles für sport?
 
@CT:



Die Rheinpfalz ist eine ganz normale pfälzische Tageszeitung mit einem Sportteil.



Auch von mir nochmals ein herzliches Dankeschön für das Einstellen der Artikel! Schön, dass man aus der alten Heimat immer so aktuell mit News versorgt wird.
 
Nüchterne Dienstreise in die Vergangenheit

FUSSBALL: FCK-Regisseur Ervin Skela gegen Ex-Verein - Arminia-Wirbelwind Fatmir Vata fällt aus



KAISERSLAUTERN (zkk). Reise in die Vergangenheit: Ervin Skela kehrt am Samstag (15.30 Uhr) mit dem 1. FC Kaiserslautern für 90 Minuten nach Bielefeld zurück.





„Heimspiel? Ich war eine Saison dort, habe eine sehr schöne Zeit gehabt. Heimspiele habe ich auf dem Betzenberg - oder in Albanien", sagt der Lauterer Regisseur. Seine Distanz zur Arminia ist schon groß: „Ich sehe das inzwischen als ganz normales Bundesligaspiel an. Ich komme dahin, um zu punkten. Wir müssen versuchen, den Abstand nach unten zu vergrößern."





Das 1:5 gegen Werder Bremen hat Spuren beim FCK hinterlassen. Die Stimmung ist gedämpft, die Euphorie wie weggeblasen. „Für mich war das sehr enttäuschend. Ich habe mir am Sonntag, als wir unseren freien Tag hatten, viele Gedanken gemacht. Ich habe im Fernsehen immer und immer wieder diese Ausschnitte gesehen", reflektiert der Spielmacher die bitteren Minuten. Das Drehbuch war ihm aus der Hand genommen worden, er war ein Regisseur ohne Ensemble.





„Wir haben 5:1 verloren, ich glaube nicht, dass ein Spieler bei uns sagen kann, dass er mit sich zufrieden war", urteilt der ehemalige Bielefelder: „Wie heißt es so schön: Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Wir hatten alle zusammen einen schwarzen Tag."





„Klose und Klasnic - so ein Sturm-Duo habe ich noch nicht gesehen. Die suchen sich so oft und bilden ein ideales Pärchen", schwärmt Skela vom Bremer Traumsturm. „Bielefeld ist eine ganz andere Mannschaft, spielt ein ganz anderes System als Bremen, so wie letztes Jahr unter Rapolder", sagt der Neu-Lauterer, der das Konzept mit einer Speerspitze und drei offensiven Mittelfeldleuten dahinter kennt.





Einer wird morgen fehlen, den Skela aus gemeinsamen Tagen beim SV Waldhof, in Bielefeld sehr gut kennt: sein Landsmann Fatmir Vata.





„Fatmir fällt vier bis sechs Wochen aus - Innenbandanriss", konstatierte gestern Arminen-Trainer Thomas von Heesen in einem RHEINPFALZ-Gespräch. Eine Schwächung der Bielefelder, denn der Respekt der Lauterer vor dem Wirbelwind ist groß. „Vata hat gegen Mainz für alle gefährlichen Situationen gesorgt", erinnert Henke, Augenzeuge des 2:0-Sieges der Arminen gegen die Nullfünfer. „Vata ist sehr gefährlich, er provoziert viel, fällt immer schnell", nennt Skela die „Vorzüge" seines ehemaligen Kollegen.





Dass die Arminen nach vier Spielen trotz der Abgänge der Leistungsträger Buckley, Owomoyela, Skela und Lense vier Punkte auf dem Konto haben, erfüllt den Ex-Arminen mit Respekt: „Wir hatten im letzten Jahr nach vier Spielen erst einen Punkt. Scheinbar sind sie jetzt noch stärker ..."





Heute (10.30 Uhr) ist Abschlusstraining, dann startet die Dienstreise nach Ostwestfalen. Nicht an Bord sind die verletzten Boubacar Sanogo und Michael Lehmann sowie Christian Nerlinger. „Christian hat Trainingsrückstand, das reicht noch nicht für die Bundesliga", urteilt Henke. Axel Bellinghausen, Fabian Schönheim und Florian Fromlowitz sind heute in der Regionalliga am Ball. „Wichtig, dass sie Spielpraxis bekommen", betont Henke, der in den nächsten drei, vier Spielen nicht mit dem an einer Hüftverletzung leidenden Sanogo rechnet. An die Mannschaft heran arbeitet sich mit Fleiß und Können Berkant Göktan. Er kehrt als FCK-Joker nach Bielefeld zurück, wo er den Durchbruch 1999/2000 nicht schaffte.



SCHOEPU / SCHOEPU



Quelle: Rheinpfalz
 
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