auge clausthaler
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Ich habe gerade eine Mail an RPR1-Geschäftsführer Christian Mager geschickt. Bin auf die Reaktion gespannt. Wer nicht weiß, was es mit dem 10.000 Euro-Anruf auf sich hat, bitte hier klicken...
Sehr geehrter Herr Mager,
durch zwangsweises Mithören am Arbeitsplatz konnte ich nicht umhin, von Ihrem Gewinnspiel "Der 10.000-Euro-Anruf" Kenntnis zu erlangen. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, dass ich, obwohl ich von privaten Rundfunksendern einiges an Niveaulosigkeit gewohnt bin, diese Aktion als besonders abstoßend empfinde. Mehr noch: Ich bin mir nicht sicher, ob der "10.000-Euro-Anruf" die Tatbestände "Nötigung" und "unlauterer Wettbewerb" nicht zumindest streift. Fast möchte man hoffen, die tatsächlich im Radio gesendeten Telefonate seien von A bis Z gefaked, denn was kann einem den Tag gründlicher versauen, als plötzlich einen enervierend gut gelaunten Quassel-Kasper namens "Money-Markus" an der Strippe zu haben, der einem erklärt, dass man gerade 10.000 Euro NICHT gewonnen hat, weil man nicht bereit war, sich für RPR zum Affen zu machen - oder von der ganzen Aktion gar nichts weiß, z.B. weil man auf "Super-Hits im Mega-Mix" getrost verzichten kann.
Machen Sie sich eigentlich Gedanken darüber, was Sie im ungünstigsten Fall mit einem solchen Anruf auslösen? Können Sie garantieren, dass kein jähzorniger Ehemann mit finanziellen Problemen seine Frau grün und blau schlägt, weil sich die "blöde Kuh" am Telefon mit "Müller" statt mit "Hallo RPR1!" meldet?
Im Gegensatz zu Gewinnspielen, an denen sich Ihre Hörer aktiv beteiligen können, wenn sie es denn wollen, versuchen Sie mit dieser Aktion ein ganzes Sendegebiet ungefragt zu verhaften - und zur Kollaboration zu zwingen. Ich finde, das ist ein Armutszeugnis, wenn nicht Schlimmeres.
Falls es "Money-Markus" einfallen sollte, bei mir oder meiner Familie anzurufen, wird das auf jeden Fall ein juristisches Nachspiel haben.
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr Mager,
durch zwangsweises Mithören am Arbeitsplatz konnte ich nicht umhin, von Ihrem Gewinnspiel "Der 10.000-Euro-Anruf" Kenntnis zu erlangen. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, dass ich, obwohl ich von privaten Rundfunksendern einiges an Niveaulosigkeit gewohnt bin, diese Aktion als besonders abstoßend empfinde. Mehr noch: Ich bin mir nicht sicher, ob der "10.000-Euro-Anruf" die Tatbestände "Nötigung" und "unlauterer Wettbewerb" nicht zumindest streift. Fast möchte man hoffen, die tatsächlich im Radio gesendeten Telefonate seien von A bis Z gefaked, denn was kann einem den Tag gründlicher versauen, als plötzlich einen enervierend gut gelaunten Quassel-Kasper namens "Money-Markus" an der Strippe zu haben, der einem erklärt, dass man gerade 10.000 Euro NICHT gewonnen hat, weil man nicht bereit war, sich für RPR zum Affen zu machen - oder von der ganzen Aktion gar nichts weiß, z.B. weil man auf "Super-Hits im Mega-Mix" getrost verzichten kann.
Machen Sie sich eigentlich Gedanken darüber, was Sie im ungünstigsten Fall mit einem solchen Anruf auslösen? Können Sie garantieren, dass kein jähzorniger Ehemann mit finanziellen Problemen seine Frau grün und blau schlägt, weil sich die "blöde Kuh" am Telefon mit "Müller" statt mit "Hallo RPR1!" meldet?
Im Gegensatz zu Gewinnspielen, an denen sich Ihre Hörer aktiv beteiligen können, wenn sie es denn wollen, versuchen Sie mit dieser Aktion ein ganzes Sendegebiet ungefragt zu verhaften - und zur Kollaboration zu zwingen. Ich finde, das ist ein Armutszeugnis, wenn nicht Schlimmeres.
Falls es "Money-Markus" einfallen sollte, bei mir oder meiner Familie anzurufen, wird das auf jeden Fall ein juristisches Nachspiel haben.
Mit freundlichen Grüßen