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Saisonziele (Pressekonferenz)

Der Schnitt ist realistisch gesetzt, wobei ich hoffe das der gesetzte Schnitt übertroffen wird! Bei guter Leistung kommen auch mehr Zuschauer!
 
Also 36.000 zu erreichen wird eher schwer. Klar gibt es Topspiele, aber wir hatten letzte Saison auch Spiele wo nur 30.000 kamen.
 
stimmt, RR! Sogar unter 30 000, das erste Mal in den letzten ... Jahren!





Hier mal die zwei Berichte aus der heutigen Rheinpfalz:



Mit Leidenschaft 40-Punkte-Schallmauer durchbrechen



FUSSBALL: Bei FCK-Jahrespressekonferenz rechnet Vereinschef Jäggi mit Amanatidis ab - Zwei neue Planstellen möglich





KAISERSLAUTERN (zkk). Eine, vielleicht zwei neue Planstellen darf Trainer Michael Henke beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern bis zum Saisonstart noch besetzen. Weiter getestet wird der Brasilianer Bruno Reis.



„Nach den Reisestrapazen war es für ihn die erste Trainigseinheit. Da kann man noch keine Rückschlüsse ziehen", sagte Henke gestern Abend bei der FCK-Jahrespressekonferenz im Casino des Kulturzentrums Kammgarn in Kaiserslautern.



Bruno Reis, der 27-jährige defensive Mittelfeldspieler, der mit Maccabi Tel Aviv in der letzten Saison in der Champions League spielte, ist ein Kandidat für die zentrale Defensivrolle. Henke sieht bei dieser Rollenbesetzung Verstärkungsbedarf. Das müsse nicht unbedingt zu Lasten eines möglichen vierten Angreifers gehen, meinte FCK-Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi. Durch den Verkauf von Ioannis Amanatidis ist nicht nur eine Ablösesumme weit über einer Million eingespielt, die sich offenbar im Fall des Frankfurter Klassenerhalts erhöht, sondern auch ein Top-Verdiener von der Gehaltsliste. Das schafft Handlungsspielraum, sagte Jäggi.



Eigentlich sah der FCK-Boss den Vorhang im Theater um den griechischen Nationalstürmer schon gefallen. „Nach geschlagenen Schlachten soll man die Medaillen verteilen und Leichen beerdigen und fertig", sagte Jäggi, machte dann aber seine menschliche Enttäuschung über das Verhalten des Abwanderers aber doch sehr deutlich. Amanatidis habe alle im Verein und die Öffentlichkeit schamlos angelogen, als er versichert habe, keinen Vertrag in Frankfurt unterschrieben zu haben. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL), nicht der Spieler, habe die Wahrheit enthüllt. Das sei ein glatter Vertrauensbruch gegenüber dem Trainer gewesen, der vorbehaltlos auf den 23-Jährigen gesetzt habe.



Vehement brach der Vereinschef eine Lanze für den neuen Cheftrainer und dessen Arbeit. In der „Bild"-Zeitung hatte Trainer-Lästermaul Max Merkel gestern dem neuen Lauterer Coach in einem Verriss alle Fähigkeiten abgesprochen, die Mannschaft in Bausch und Bogen verdammt. „Ich weiß, dass sich Michael Henke nicht darüber ärgert, aber ich muss meinen Trainer vor dieser Stimmungsmache schützen", wetterte René C. Jäggi und attackierte den über 80 Jahren alten Merkel verbal, der sich gerne als Meistermacher feiern lässt, aber 1969 - ein Jahr nach dem Titelgewinn - mit dem 1. FC Nürnberg abgestiegen ist: „Seine Erfolge sind schon so alt wie Dinosaurierkacke."



Der 1. FC Kaiserslautern plant in der Saison 2005/2006 wieder mit einem Schnitt von 36.000 Zuschauern, obgleich mit 18.000 Dauerkarten bislang 3000 weniger als in der letzten Saison abgesetzt wurden. „Wir müssen das Feuer selbst entfachen", sieht Vorstandsmitglied Erwin Göbel die Mannschaft in der Pflicht, mit Leistung und Leidenschaft den Verkauf der Tickets anzukurbeln. Die „wirtschaftliche Konsolidierung fortsetzen" und die sportliche Leistung schrittweise forcieren, sieht Göbel als Ziele auf dem Weg der Beharrlichkeit.



„Ich wäre zufrieden, wenn wir gut spielen, wieder auf 40 oder 42 Punkte kommen, und die Zuschauer wieder zufrieden vom Betzenberg gehen", sagte Jäggi und träumt von attraktivem Fußball im Fritz-Walter-Stadion.



„Ich glaube, dass wir stabiler spielen werden", prognostizierte Teammanager Olaf Marschall. Seinen gedämpften Optimismus stützt er auf den Zugang von Marcelo Pletsch als Stabilisator der Deckung und auf die Kreativität von Neuzugang Ervin Skela.



„Wir basteln noch an der Mannschaft", bekannte Trainer Henke, der die 40-Punkte-Marke als Zielvorgabe nennt. „Ich will helfen, die Mannschaft und damit den ganzen Verein weiterzuentwickeln", sagte Henke. Die Frage des neuen Mannschaftskapitäns will er erst nächste Woche beantworten, das Spielsystem soll variabel gehalten werden. „Offiziell 50:50", bewertet er das Duell der Torhüter Thomas Ernst und Jürgen Macho. Am Samstag (18 Uhr) in Kehl gegen Slavia Prag spielt Thomas Ernst.



Der Mannschaft bescheinigt der Trainer nicht nur eine gute Arbeitsmoral, sondern auch eine sehr gute Disziplin. „Ich spüre eine gewisse Aufbruchstimmung im ganzen Verein, wir werden bald ein wunderbares Stadion haben", schwärmte der neue Trainer, der seinem Arbeitgeber ein erstklassiges Zeugnis ausstellte.



„Das Ziel ist, schnell die 40 Punkte zu holen und vor allem die Leidenschaft wieder zu wecken, die den FCK einmal ausgezeichnet hat", proklamierte Stefan Blank, der Linksfuß: „Wir müssen als Mannschaft auftreten, sonst kriegen wir Probleme."



Quelle: RP

KONZOKH / KONZOKH
 
Hier der Kommentar:



Der Klassenkampf

Von Horst Konzok



Die Erwartungshaltung ist gering. Und realitätsnah: Der 1. FC Kaiserslautern kämpft auch 2005/2006 ums sportliche Überleben. Alles andere wäre eine Überraschung. Die 40-Punkte-Marke ist und bleibt die Überlebensformel.



Die Vorbereitungsspiele dämpfen den Optimismus, den die qualifizierte Arbeit des neuen Trainers Michael Henke weckt: 1:2 beim Zweitligisten Aue, 1:0 beim Zweitligisten 1. FC Saarbrücken, 2:1 beim Oberligisten FK Pirmasens, 0:0 beim Regionalligisten TuS Koblenz - Resultate, die offenbaren, dass sich die Mannschaft extrem schwer tut, Tore zu erzielen. 16 haben in der vergangenen Saison Amanatidis, Altintop und Jancker zusammen erzielt. Zu wenig! 16 macht ein guter Bundesliga-Stürmer allein. Nach Amanatidis" Abgang kam Boubacar Sanogo, der große, talentierte Unbekannte. Ob die Perle glänzt? Ein vierter Stürmer mit Knipserqualität würde dem FCK gut tun, der Trainer aber forciert zunächst den Einkauf einer klassischen Nummer 6. Das große Angebot von Mittelfeldspielern entspricht an zentraler Stelle nicht dem Qualitätsanspruch des Trainers.



Mit dem Lizenzspieleretat von 14,5 Millionen Euro liegt der FCK da, wo er in der realen Tabelle nicht hin will: ziemlich am Ende. René C. Jäggi, der Vorstands-Boss, besitzt zwar grünes Licht zur Ausgliederung der Profi-Abteilung, bislang vermochte er aber noch keinen Investor zu präsentieren. Dafür gewinnt die Nachwuchsarbeit an Glaubwürdigkeit. Michael Henke beherzigt das Konzept des Vereins, der verstärkt den Transfer au dem eigenen Talentschuppen machen will und muss. Der Profivertrag für Fabian Schönheim ist Zeichen und Ansporn für Matthias Henn, Daniel Damm, Sebastian Reinert und andere. Mittelfristig stehen einige gute Jungs auf dem Sprung.



Im sportlichen Überlebenskampf setzt der neue Trainer auf hartes Training. Die Mannschaft muss mehr, länger und härter arbeiten als in der Ära Jara. Fitness scheint garantiert. Das ist die Voraussetzung, um beherzten Power-Fußball spielen zu können, der dem neuen Trainer vorschwebt. Der Stilwandel hin zu alten Betzenberg-Tugenden soll die Fans daheim wieder mitreißen, den Betzenberg wieder zur Festung machen.



Die Torwart-, die Kapitäns- und die Systemfrage sind noch nicht beantwortet. Im Tor scheint alles offen. Ciriaco Sforza ist nach engagierter Vorbereitung als Kapitän denkbar. Aber auch Stefan Blank ist eine Alternative, Thomas Ernst sowieso, wenn er die Nummer 1 bleiben sollte.



Die Stammplätze sind umkämpft, einen der sichersten hat wohl Stefan Blank. Von den Neuzugängen scheint der kluge Passgeber Ervin Skela gesetzt. Gute Chancen auf einen Platz im Deckungszentrum besitzt der kopfballstarke Marcelo Pletsch. Der junge Heimkehrer Torsten Reuter hält gute Karten im Kampf mit Hervé Lembi um die Position des rechten Außenverteidigers. Im Kader festzubeißen scheint sich Linksfuß Axel Bellinghausen. Zunächst als Joker dabei sein dürfte „Bouba" Sanogo.



Gelingt der Stilwandel, kann sich der FCK im Klassenkampf auf seine Fans verlassen.



Quelle: RP

KONZOKH / KONZOKH
 
Hab halt noch Hoffnung das wir eine gute Saison spielen werden.



Spielen wir gut ====> kommen auch mehr Zuschauer!
 
also ich hoffe mal, dass sich die aussage, dass bouba erstmal joker sein wird, sich auf seine fitness bezieht...
 
@ WWW: wird wohl auch so sein, wie angedeutet.



@ BMW...: also, es wird schon eine Aktiengesellschaft (AG), das ist ja eine Kapitalgesellschaft, nur gehen wir im Gegensatz zu Dortmund damit nicht an die Börse!
 
Spielen wir gut ====> kommen auch mehr Zuschauer!


Schon, aber das ist nicht besonders realistisch.



Vielleicht kämpfen die Soieler wieder mehr, aber ich bezweifele es, dass wir mehr Punkte holen oder einen besseren Tabellenplatz am Ende belegen.
 
@ RR: naja, es müssen ja nicht unbedingt mehr Punkte geholt werden, aber wenn´s am Ende reicht und man offensiven, guten, kämpferischen Fussball - wie Mainz in der letzten Saison eben - gesehen hat, werden auch wieder mehr kommen - wenn man sieht, dass sich da wieder was bewegt, wie´s Blank beispielsweise sagte.
 
Am Schluss sind wir alle eine Einheit, weil wir Lautern siegen sehen wollen und das Stadion ist jedes Spiel ausverkauft! Da würde euch mal das Lachen aussem Gesicht fallen!



*Traummodus aus*
 
was mir gestern auch schon durch den Kopf ging, war, dass Blank wirklich einer der wenigen sein kann, die gesetzt sind. Wer soll auf dieser Position auch sonst spielen, Tchato ist weg und Bello brauch noch seine Zeit, ist eigentlich besser weiter vorne. Könnte also ein Kandidat zumindest für den Stellvertreter des Kapitäns (Sforza?) sein - als Kapitän würde ich ihn noch nicht sehen, aber als zweiten Mann vielleicht.
 
Sforza würde ich nicht zum Kapitän machen.



Spieler mit seiner Autorität brauchen so ein Amt nicht um sich für die Mannschaft einzusetzen. Abgesehen davon wird er eh zwischendurch Spielpausen haben bei seinem Alter.



Ich denke da eher an Blank. Der wäre der richtige.
 
Bei so Neuen, bei seiner Person relativ Neuen ähnlich wie Wenzel damals, der auch in der Rückrunde kam, kann das aber auch in die Hose gehen. Zu viele Gedanken, Überlastung, Überforderung...



Ich würde einen nehmen, der sich hier auskennt und schon länger im Verein ist - entweder Sforza, Riedl oder Ernst.
 
Ich würde einen nehmen, der sich hier auskennt und schon länger im Verein ist - entweder Sforza, Riedl oder Ernst



Einen Neuen oder fast Neuen zu nehmen halte ich auch für nicht richtig. In diesem Zusammenhang fällt dann auch auf, dass ausser diesen Dreien nahezu alle zienlich neu sind



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Ein Torwart ist nicht so gut geeignet als Kapitän.



Ein Feldspieler kann da wesentlich mehr Einfluss nehmen.
 
man kann ihn in frage stellen wenn ein reuter wirklich überzeugt.

lembi hat zwar ne tolle runde gespielt, aber auch oft defiziete im gang nach vorne gezeigt...da ist reuter besser...

lembi sehe ich eher als IV..
 
denke mal weil pletsch ein neuer ist und blank vielleicht favorit als kapitän ist.was sagt ihr dazu???
 
ich finds gut
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bringt die spieler mal wiede rnäher an die leute, und dass muss auch so sein, aufm platz und neben dem platz!
 
De Reuter muss sich erstmal in der BuLi beweisen. Ich meine, am Herbert führ erstmal kein Weg vorbei.


genau!

ich bin nämlich von reuter nocvh ganz und gar nicht überzeugt.

ein paar gute zweitligaspiele reichen im oberhaus net aus, da muss noch mehr kommen.
 
aber so ganz falsch ist das auch nicht! Nach vorne hin, hat Reuter womöglich schon seine Vorteile, was bei einem Aussenverteidiger durchaus wichtig ist. Lembi wäre vielleicht im DM oder der IV doch besser aufgehoben, obwohl er die Rolle als RV´s in der letzten Saison wirklich toll löste.
 
Ich finde nicht, dass Lembi zwangsläufig gesetzt sein muss.

Was man so hört, hat der Reuter die Testspiele ganz ordentlich absolviert. Was letzte Saison war sollte nicht mehr die Aufstellung von dieser Saison beeinflussen. Wenn Reuter der bessere ROV ist, soll er spielen!
 
Wenn Reuter wirklich so überzeugt hat und BULI Niveau haben soll dann soll er auch rechts spielen.Nur muss dann de Herbert in die IV, kein Thema.Er ist unser bester Abwehspieler.da wir in der IV sowieso arge probleme haben wäre es sogar gut wenn Reuter rechts spielen könnte.Nur ich zweifle daran ob er gut genug ist.
 
genau!

ich bin nämlich von reuter nocvh ganz und gar nicht überzeugt.

ein paar gute zweitligaspiele reichen im oberhaus net aus, da muss noch mehr kommen.


Das gilt aber nicht nur für Reuter sondern für alle Neulinge.
 
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