Tote nach Massenpanik
Wolfgang Sidka war zwischen 1997 und 1998 Trainer in Bremen
Pjöngjang - Der ehemalige Bundesliga-Profi Wolfgang Sidka hat einen gelungenen Einstand als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft des Königreichs Bahrain gefeiert.
Die Sidka-Truppe kam in Pjöngjang zu einem 2:1 (1:0)-Erfolg über Gastgeber Nordkorea.
Mit dem gleichen Ergebnis bezwang der Iran vor 100.000 Zuschauern in Teheran WM-Achtelfinalist Japan mit 2:1.
Hashemian trifft doppelt
Bayern-Profi Vahid Hashemian avancierte mit zwei Toren für den Iran zum Matchwinner.
Bahrain und Iran führen nach zwei Spieltagen weiterhin punkt- und torgleich die Qualifikationsgruppe B in Asien an. Die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Endrunde in Deutschland.
Sechs Todesopfer bei Massenpanik
Überschattet wurde die Partie in Teheran von einer Massenpanik. Laut der iranische Nachrichtenagentur "IRNA" gab es dabei sechs Todesopfer .
Zu den tragischen Zwischenfällen war es nach Spielende gekommen, als die rund 100.000 Zuschauer das riesige Azadi-Stadion verlassen wollten. Neben den sechs Opfern wurden weitere 40 Fußball-Fans zum Teil schwer verletzt. Das iranische Innenministerium hat bereits ein Untersuchsverfahren zur Klärung der Vorfälle eingeleitet.
Bahrain am Mittwoch gegen Japan
Am Mittwoch gastiert Sidkas Mannschaft in Japan. Der Ex-Profi von Hertha BSC Berlin, 1860 München und Werder Bremen wurde von seinem Verein Al-Arabi in Katar für diese beiden Spiele freigestellt.
Nach Saisonende im Mai wird der 50-Jährige seinen Job im Scheichtum Katar aufgeben und Bahrain bei den Quali-Spielen gegen Japan (3. Juni) und im Iran (8. Juni) betreuen.
Vor zwei Jahren hatte Sidka schon einmal das Nationalteam des Bahrain trainiert.
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