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Schwul-lesbischer FCK-Fanclub gegründet

Teufelsanbeterin

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Aus der heutigen RHeinpfalz:



„Zeichen für mehr Toleranz im Fußball"

Schwul-lesbischer FCK-Fanclub gegründet - Schon zehn Mitglieder



Von unserem Mitarbeiter





Claus Martin





Das Runde muss ins Eckige, und am Ende zählen nur die Punkte. Alte Fußballweisheiten. Aber Fussball ist mehr, viel mehr. „Fussball ist alles - auch schwul!" Getreu diesem Motto gibt es jetzt den „Schwul-lesbischen FCK-Fanclub Queer-Devils". Die Gründungsunterlagen hat der Fanclub bereits offiziell an Stefan Roßkopf, den Fanbeauftragten des 1. FC Kaiserslautern, übergeben.





„Es geht uns im Wesentlichen darum, ein Zeichen für mehr Toleranz im Fussball zu setzen", sagt Matthias Gehring, der erste Vorsitzende des neuen Clubs. Der 44-jährige selbstständige Diplom-Ingenieur aus Ludwigshafen will Fans, Funktionären und auch Spielern die Berührungsängste mit dem Thema Homosexualität nehmen. „Nur schwer vorstellbar sei, wie die Reaktionen in den Stadien wären, wenn der ein oder andere Spieler oder auch Schiedsrichter sich öffentlich zu seiner sexuellen Neigung bekennen würde", sagt Marco Härth, der zweite Vorstand. Bis vor vier Jahren war der 26-jährige Bankkaufmann aus Mannheim selbst sogar noch an der Schiedsrichterpfeife aktiv.





In quasi greifbarer Nähe zum Fritz-Walter-Stadion wohnt der gleichaltrige Schatzmeister der Queer-Devils, Jan Bamberg. „"Wir zeichnen uns alle durch eine leidenschaftliche Identifikation mit dem 1.FCK aus", berichtet der angehende Innenarchitekt. Nicht umsonst sind die drei Männer seit langen Jahren Dauerkarteninhaber und Mitglieder des Lauterer Traditionsvereins.





Am 21. Juli gegründet, ist der Fanclub bereits zehn Mitglieder stark, besser gesagt sind es neun Männer und eine Frau. „Und die ist hetero", verrät Gehring schmunzelnd. Der FCK ist nunmehr der dritte Bundesligist, der eine sich so offen bekennende und in Vereinsform organisierte Fangruppe hinter sich hat. „Schwul und Fussball - das gibt"s" - dieser Leitsatz wird bis dato lediglich als eingetragener Verein bei den Hertha-Junxx und den Stuttgarter Junxx gelebt.





Der FCK-Fanbeauftragte Roßkopf begrüßt die Initiative und kann die Queer-Devils als 50. Club in der Fanregion Kaiserslautern/Sickinger Höhe willkommen heißen. Ab sofort also Berlin, Stuttgart und auch Kaiserslautern.





Ganz im Sinne der Inhalte des 1. DFB-Fankongresses im letzten Juni vertreten die Queer-Devils eine klare Position gegenüber jeglicher Form der Diskriminierung im Fussball. Und nicht nur deshalb steht die Mitgliedschaft auch jedem FCK-Sympathisanten offen, gleich welcher sexuellen Ausrichtung. Schlussendlich steht die Unterstützung der „Erben Fritz Walters", der heutigen Generation der „Roten Teufel", auch bei Gehring und Co. mit an vorderster Stelle. „In den letzten Jahren waren mehr ,Rote Lämmer" auf dem Platz, das muss sich ändern", sind die drei Vorstände einer Meinung. „Kjetil Rekdal scheint ein Glücksgriff für die junge Truppe zu sein", ist ihr einhelliger Tenor. In den Spielern aus der eigenen Jugendarbeit, darin besteht für das Trio die Überlebensgarantie für den FCK.







GIESM



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ
 
Gute Sache!! Ich gratuliere den Queer Devils zur Gründung. Das ist mal ein sichtbares Zeichen gegen die in deutschen Stadien herrschende Homophobie.
 
...aber nicht mit Prosecco-Gläsern auf's Spielfeld werfen!
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...aber nicht mit Prosecco-Gläsern auf's Spielfeld werfen!
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auch wenns ja n ganz flotter spruch ist... wäre nicht ein kommentar, der nicht sich lächerlich macht angebrachter gewesen?
nur so als vorschlag
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wer mehr über homophobie im fussball lesen möchte, schaut doch mal hier



ich gratuliere den queer devils zu diesem schritt. es wird ihnen wohl auch das eine odere andere mal ein harter wind um die nase wehen, hoffe da stehen se drüber.
 
Finde es sehr gut das es sowas jetzt beim FCK gibt. Respekt das sie sich mit solch eienm Fanclub in der Öffentlichkeit outen.
 
Na, das ist ja mal ne prima Sache. Wird ein ganz schön harter Weg, bis diese verklemmte Homophobie im Fußball wenigstens mal ins Wanken gerät.



Hoffentlich lassen sich die Jungs und Mädels nicht so schnell entmutigen.
 
wer mehr über homophobie im fussball lesen möchte, schaut doch mal hier



ich gratuliere den queer devils zu diesem schritt. es wird ihnen wohl auch das eine odere andere mal ein harter wind um die nase wehen, hoffe da stehen se drüber.


Danke für diesen Hinweis. Ich kann nur jedem empfehlen diesen Artikel zu lesen. Es wird Zeit das wir endlich im 21. Jahrhundert ankommen.



LIEBE DEINE KURVE
 
Ich finds richtig gut ... Naja hoffentlich kommen von Fans die gegen Homos sind keine dummen Sprüche...

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Einmal Lautrer - IMMER Lautrer
 
Es wird Zeit das wir endlich im 21. Jahrhundert ankommen.


Und gerade deshalb find ich die Gründung eher als Schritt in die falsche Richtung. Im 21. Jahrhundert sollt es doch möglich sein, auch diese Personengruppe in bestehende Fanklubs "einzubauen". Durch eine solche Gründung ensteht doch erst wieder eine Abgrenzung gegenüber "normalen" Menschen.
 
Sehe ich geau so wie PälzerBu. Ein Fanclub für Homosexuelle ist überflüssig. Wer als Schwuler integriert und akzeptiert sein will soll sich in bestehende Institutionen einbinden und sich nicht durch die Gründung eigener Institutionen abgrenzen.
 
auch wenns ja n ganz flotter spruch ist... wäre nicht ein kommentar, der nicht sich lächerlich macht angebrachter gewesen?
Hmm - ich hätte eigentlich nicht erwartet, dass eine harmlose Frotzelei gleich als Homophobie gewertet wird. Im Übrigen halte ich es mit Pälzer Bu, der es m.E. auf den Punkt bringt:




Im 21. Jahrhundert sollt es doch möglich sein, auch diese Personengruppe in bestehende Fanklubs "einzubauen". Durch eine solche Gründung ensteht doch erst wieder eine Abgrenzung gegenüber "normalen" Menschen.


Wer sich dennoch lieber als schwul-lesbischer Fanclub exponieren möchte, sollte dann aber auch nicht zu dünnhäutig sein. Ernsthafte Anfeindungen erwarte ich nicht, aber das eine oder andere schlüpfrige Späßchen lässt sich wohl nicht vermeiden - "und das ist auch gut so" (Klaus Wowereit)
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queer devils ? bestimmt abgeleitet von queer as folk.. *g*

so tollerant sollte ja wohl jeder sein, das zu akzeptieren, sind ja immerhin net mehr im mittelalter... aber ich sehs auch so wie PälzerBu, das man sich durch so einen fanklub eher ein wenig abgrenzt..



ich kann mir net vorstellen das es irgendeinen fanklub in KL gibt, wo man homosexuelle wirklich kategorisch ausschließen würde..
 
Also ich finde es in Ordnung, dass sie einen eigenen Fanclub gründen. Sie haben außer dem FCK eine weitere Gemeinsamkeit, wie andere Fanclubs auch. Wenn jeder in den selben Fanclub geht, geht leider die Vielseitigkeit verloren. So, die Teufelsweiber gibt es ja auch schon.
 
auf der einen seite bedenklich, wenn jede "normale" Gruppe einen eigenen Fanclub aufmacht, Schwule und Lesben sind ja keine "unnormalen" Menschen, auch wenn ich mit Schwulen ehrlich gesagt nichts zu tuen haben will..in meinem Bett
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In meinen Augen sollte es möglich sein Schwule und Lesben in "normalen" Fanclubs zu integrieren und das findet so ja auch hundert prozentig statt, vielleicht auch zu großen Teilen ohne dass es die Beteiligten in den FC´s auch wissen. Es wäre ja auch merkwürdig wenn du bei deinem Eintritt in einen FC nach deiner sexuellen Neigung befragt wirst.



Andererseits muss man aber bedenken, dass es hier um Fußball geht. Und im Fußball ist vieles anders wie im "normalen" Leben. Das Paradoxe ist dabei die Unverhältnismäßigkeit: Man stelle sich mal vor ein Fußballspieler würde sich hinstellen und sagen "Ich bin schwul", das würde einigen sehr bitter aufstoßen und gerade die Fans der gegnerischen Mannschaft würden das vermutlich versuchen auszunutzen. Es gibt ja auch die Rufe "XYZ ist homosexuelle", noch nicht mal böse gemeint aber doch wird da eine Gruppe der Gesellschaft indirekt angegriffen.

Was die Sache aber merkwürdig macht, gibt es irgendjemand der sich beschweren würde wenn eine Frauenfußballerin sagen würde "Ich bin lesbisch!" Das würde keinen interessieren, weil (fast) jeder davon ausgeht, das 90% der Leistungssportlerinnen eh zum gleichen Geschlecht tendieren.



Bei Frauen sehen es viele als absolut okay und akzeptabel an, während es bei Männern vermutlich einen gewissen Aufschrei geben würde..



Unter dem Punkt kann ich schon verstehen, dass man mit einem "besonderen" Fanclub versuchen will das Interesse der Öffentlichkeit auf diese spezielle Situation zu lenken. Und sie haben ihr Ziel ja schon jetzt zum Teil erreicht, welcher Fanclub hat bei Gründung schon einen Artikel in der Rheinpfalz?
 
Seh ich ganz genauso wie Satani, wäre der FCK die einzige Gemeinsamkeit, gäbe es nur einen großen Fanclub....



Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Mitglieder des neuen Fanclubs offensiv mit diesem gerade im Fußball weit verbreiteten Tabu umgehen und sich nicht in einem anderweitig definierten Fanclub verstecken.




Wer sich dennoch lieber als schwul-lesbischer Fanclub exponieren möchte, sollte dann aber auch nicht zu dünnhäutig sein. Ernsthafte Anfeindungen erwarte ich nicht, aber das eine oder andere schlüpfrige Späßchen lässt sich wohl nicht vermeiden - "und das ist auch gut so" (Klaus Wowereit)
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Würdest du auch von MItgliedern von Behinderten-Fanclubs verlangen, dass sie "nicht dünnhäutig" sein dürfen, wenn auf ihre Kosten Späßchen gemacht werden? Und das ein oder andere schlüpfrige Spässchen ließe sich sehr wohl vermeiden - man könnte selbst damit anfangen...
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würde wenn eine Frauenfußballerin sagen würde "Ich bin lesbisch!" Das würde keinen interessieren, weil (fast) jeder davon ausgeht, das 90% der Leistungssportlerinnen eh zum gleichen Geschlecht tendieren.


Das halte ich aber für eine gewagte Aussage
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Aber auch von mir Glückwunsch zur Gründung des Vereins
 
Herzlichen Glückwunsch und viel Glück beim Erreichen der gesteckten Ziele!



Wie schon vielfach gesagt, was spricht gegen einen "Homo-Fanclub"?

Die Mitglieder können doch auch in anderen Fanclubs aktiv sein, wisst ihr was gegenteiliges? Dieser Club hat sich wohl das Ziel gesetzt, auf Diskriminierung aufmerksam zu machen, Stellung dagegen zu beziehen und "Berührungsängste" und Vorurteile aus der Welt zu schaffen.



Meint ihr, dass wäre in einem normalen Club in dem Maße möglich?

Ich glaubs nicht.

Das der Club sich nicht abgrenzen will, wird doch dadurch belegt, dass auch "nicht-Homosexuelle" Zutritt haben...
 
Würdest du auch von MItgliedern von Behinderten-Fanclubs verlangen, dass sie "nicht dünnhäutig" sein dürfen, wenn auf ihre Kosten Späßchen gemacht werden? Und das ein oder andere schlüpfrige Spässchen ließe sich sehr wohl vermeiden - man könnte selbst damit anfangen...
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Das genau ist die Crux übertriebener Political Correctness. Möglicherweise hast du eben mit dieser Aussage sowohl Behinderte, als auch Schwule und Lesben tödlich beleidigt - selbstverständlich ohne es zu wollen.

Ich persönlich bevorzuge inzwischen die Hart-Aber-Herzlich-Ansprache, logischerweise mit der Maßgabe, auch mal einen wüsten Witz auf meine Kosten einstecken zu müssen. Meine schwulen, lesbischen und behinderten Freunde wissen das richtig einzuschätzen - und meistens überbieten sie mich in puncto Derbheit.
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Das genau ist die Crux übertriebener Political Correctness. Möglicherweise hast du eben mit dieser Aussage sowohl Behinderte, als auch Schwule und Lesben tödlich beleidigt - selbstverständlich ohne es zu wollen.
Ich persönlich bevorzuge inzwischen die Hart-Aber-Herzlich-Ansprache, logischweweise mit der Maßgabe, auch mal einen wüsten Witz auf meine Kosten einstecken zu müssen. Meine schwulen, lesbischen und behinderten Freunde wissen das richtig einzuschätzen - und meistens überbieten sie mich in puncto Derbheit.
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Huch, ich glaube fast, da hast du nicht ganz unrecht ..
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Das ist wirklich nicht das Problem...



Als dünnhäutig, wenns um schlüpfrige Späßchen geht, erlebe ich die Lesben und Schwulen in meinem Bekanntenkreis auch nicht, meistens im Gegenteil
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Es kommt halt sehr auf die Intention an - wenn die Späßchen von ignoranten, homophoben Spießern kommen und nur darauf abzielen, die Leute lächerlich zu machen oder vorzuführen, dann find ichs jedenfalls zum Kotzen.
 
Es kommt halt sehr auf die Intention an - wenn die Späßchen von ignoranten, homophoben Spießern kommen und nur darauf abzielen, die Leute lächerlich zu machen oder vorzuführen, dann find ichs jedenfalls zum Kotzen.


Wo wir wieder bei den Grenzen wären, die ein Internetforum so hat...
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