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Sonntagsfrage

Was würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 65 100,0%
  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis90/Grüne

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • WASG/PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ja, ich erinnere mich. Man sollte bei einem Atomangriff den Aktenkoffer über den Kopf halten und Jodtabletten schlucken.
 
Kann bei Interesse heut abend mal n Link posten wo s so Filmchen gibt, auch viel Werbung aus der Zeit "als rauchen noch gesund war"...
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Ich hoffe mal BMW-Suppoerter und BayernDepp werden noch was zu meinem Beitrag zum Atomstrom antworten. Für jedes Argument pro Atom gibt es sicher zwei Gegenargumente!!!


Klar, antworte ich dir.



Ich stelle mir die Frage:



Haben wir in den nächsten Jahre eine alternative zu der Atomernergie?

Sollen wir ganz Deutschland mit Solaranlagen oder Windrädern pflastern.

Klar jeder will Strom haben, aber schlussendlich wird wahrscheinlich Euer Strom den ihr gerade mit Eurem PC benutzt, von einem Atomkraftwerk produziert. Oder?



Klar ist, die Solar- und Windanlagen produzieren nicht genug Strom, um die Atomkraft abzulösen. Und das auf lange Zeit.



Ich weiss schon das Atomenergie scheisse ist, aber woher soll der Strom kommen?



Sag ja auch gar nicht, dass man noch mehr Atomkraftwerke bauen soll, sondern den Ausstieg aus der Kernenergie weiter hinauszögern soll, bis eine Alternative gefunden wurde und diese ausgereift ist.



Über die USA reden wir hier gar nicht, weil das ist ein Volk für sich, aus dem man nicht schlau wird.
 
Atomenergie is SCHEISSE und v.a. gefährlich! .


Also ich gebs offen zu.



Ich war nie gegen Atomenenergie und werde auch nie gegen Atomenergie sein (und das obwohl ich selbst in der Nähe eines AKWs wohne).



Ich halte Atomenergie für sicher (zumindest nach unseren technischen Vorgaben) und sofern sich die schnelle Brütertechnologie weiter entwickeln läßt auch für sauber.



Energie aus Kohle ist wesentlich belastender für die Umwelt und Windkraft und Solarenergei sind zumindest für unsere Breitengrade nur bedingt eine Lösung. Das muss man einfach offen eingestehen.
 
Ich finde eher der Verbraucher hier in unserem Land sollte keine Produkte abgewanderter Betriebe kaufen. Deutsche Ware hat immer noch einen recht guten Ruf in Übersee. Der Teufelskreis geht ja weiter wie folgt: Käufer hat kein Geld, kauft das billigste, kein inländisch erzeugtes Produkt, dann wandert der nächste Betrieb ab, um Kosten zu sparen.
Da die Aktionäre dieser Unternehmen meist keine Interessen haben wo die Kohle gemacht wird, nur dass es viel ist wird von Unternehmen zuerst Druck auf die Regierung erzeugt (siehe Airbus HH), dann irgendwann doch umverlagert. Das kanns ja auch nicht sein!


@Wildsau,

guter Ansatz, jedes Produkt, dass in Deutschland hergestellt wurde müsste gesondert mit dem Hinweis versehen werden. Damit man als Käufer entscheiden kann jawohl ich zahle etwas mehr, aber dafür bleiben die Arbeitsplätze auch hier. Das sage ich obwohl wir das Export Land Nummer 1 sind. Die Exporte machen ein paar grosse Konzerne Reich, Steuern zahlen sie dann im Ausland wenn überhaupt.Wir brauchen Binnenmarkt-Nachfrage. Dafür müssen unsere Menschen Arbeit haben und genügend Einkommen.



Ich interstütze Oskar
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guter Ansatz, jedes Produkt, dass in Deutschland hergestellt wurde müsste gesondert mit dem Hinweis versehen werden. Damit man als Käufer entscheiden kann jawohl ich zahle etwas mehr, aber dafür bleiben die Arbeitsplätze auch hier. Das sage ich obwohl wir das Export Land Nummer 1 sind. Die Exporte machen ein paar grosse Konzerne Reich, Steuern zahlen sie dann im Ausland wenn überhaupt.Wir brauchen Binnenmarkt-Nachfrage. Dafür müssen unsere Menschen Arbeit haben und genügend Einkommen.


So wie früher der Vermerk "Made in Germany"???



Wäre ein guter Ansatz...
 
Find die Politik ganz gut, die da im Programm steht, aber die streiten schon so rum und der Oskar hats sichs auch verschiss als er alles higeschmiss hat. Gab viele Verluste in Gerd seinem Startkabinett...
 
Also ich gebs offen zu.



Ich war nie gegen Atomenenergie und werde auch nie gegen Atomenergie sein (und das obwohl ich selbst in der Nähe eines AKWs wohne).



Ich halte Atomenergie für sicher (zumindest nach unseren technischen Vorgaben) und sofern sich die schnelle Brütertechnologie weiter entwickeln läßt auch für sauber.



Energie aus Kohle ist wesentlich belastender für die Umwelt und Windkraft und Solarenergei sind zumindest für unsere Breitengrade nur bedingt eine Lösung. Das muss man einfach offen eingestehen.


Auf diene Argumente gibt es Antworten der internationalen Organisation: Ärzte gegen Atomkrieg. Die sind natürlich nicht objektiv, aber bedenkenswert ist schon, was sie schreiben. Ich zitiere in Auszügen:



Atomenergie führt ebenso in eine Sackgasse wie die Verfeuerung der begrenzt vorhandenen fossilen Brennstoffe. Denn das für den Betrieb von Atomkraftwerken benötigte Uran ist ein knapper Rohstoff. "Schnelle Brüter", mit denen man hoffte, die Reserven zeitlich strecken zu können, sind aus technischen und wirtschaftlichen Gründen gescheitert. In wenigen Jahrzehnten wird der Atomwirtschaft der Brennstoff ausgehen. Da neben den Uranreserven auch die Erdöl- und Erdgasreserven in absehbarer Zeit verbraucht sein werden, kann die Menschheit ihren Energiebedarf auf Dauer nur mit erneuerbaren Energien Energien und effizienter Energienutzung decken.



Atomstrom ist für die Energieversorgung verzichtbar



Um die Bedeutung der Atomenergie zu betonen, weist die Atomwirtschaft immer wieder auf den Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung hin. Schaut man sich aber an, welchen Beitrag die Atomenergie zum gesamten weltweiten Energieverbrauch leistet, zeigt sich, dass die Atomenergie für den Energiebedarf der Menschheit nahezu bedeutungslos ist. Atomstrom deckte im Jahr 2001 nur 2,3 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Weltenergieversorgung liegt heute schon deutlich höher. Die Menschheit kann auf den geringen Beitrag der Atomenergie durchaus verzichten.



In jedem Atomkraftwerk kann es aufgrund von technischen Mängeln und menschlichen Fehlern zu einem schweren Unfall kommen, bei dem große Mengen Radioaktivität in die Umwelt freigesetzt werden. Nach der offiziellen “Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke - Phase B” kommt es in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer Betriebszeit von rund 40 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent zum Super-GAU. In der Europäischen Union sind mehr als 150 Atomkraftwerke in Betrieb. Die Wahrscheinlichkeit für einen Super-GAU in Europa liegt bei 16 Prozent. Das entspricht der Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb eine 6 zu würfeln. Weltweit sind etwa 440 Atomkraftwerke in Betrieb. Die Wahrscheinlichkeit, dass es weltweit in 40 Jahren zu einem Super-GAU kommt, liegt bei 40 Prozent. Wie die Atomkatastrophe in Tschernobyl zeigt, ist bei einem Super-GAU mit mehreren zehntausend Toten zu rechnen.
 
Haben wir in den nächsten Jahre eine alternative zu der Atomernergie?

Sollen wir ganz Deutschland mit Solaranlagen oder Windrädern pflastern.

Klar jeder will Strom haben, aber schlussendlich wird wahrscheinlich Euer Strom den ihr gerade mit Eurem PC benutzt, von einem Atomkraftwerk produziert. Oder?


Nein!




Klar ist, die Solar- und Windanlagen produzieren nicht genug Strom, um die Atomkraft abzulösen. Und das auf lange Zeit.


Solar und Wind ist ja nicht alles. Solar ist in den meisten Gegenden Deutschlands auch eher nutzlos, da zu wenig Sonne scheint...Aber gute Gaskraftwerke produzieren wenig CO² und wenn man forscht, findet man auch noch bessere alternative Energien (Wasserstoff etc.).

Weniger verbrauchen (Standby abschalten!)






Sag ja auch gar nicht, dass man noch mehr Atomkraftwerke bauen soll, sondern den Ausstieg aus der Kernenergie weiter hinauszögern soll, bis eine Alternative gefunden wurde und diese ausgereift ist.

Über die USA reden wir hier gar nicht, weil das ist ein Volk für sich, aus dem man nicht schlau wird.


Herauszögern, herauszögern...ja dann wird aber nie etwas passieren! Dann kann man Jahrhunderte warten, bis ein Forscher durch Zufall etwas entdeckt, wie damals Magnetismus...

Über die USA reden wir auch nicht, nur ebenso wie es in den USA passiert ist, kann ein Reaktorunfall auch hier passieren. Siehe Sellafield, da ist die Radioaktivität um das hundertfache höher als der Normalwert und es werden ganze Gebiete radioaktiv verstrahlt, das passiert zwar unter Wasser, aber das ist genauso lebensraum, wie alles andere auch.



@ RR: Windkraft ist für unsere Breitengrade eine gute Alternative. Im Norden weht "guter Wind" (in Bezug auf Winkraftanlagen). Mit Solarenergie hast du recht, dass lohnt sich vllt auf 10% der Fläche Deutschlands.



Atomernergie ist nicht sicher, wenn ein Kraftwerk "hochgeht" und der Wind "gut" steht, dann gehen für viele Deutsche die Lichter aus.

Atomenergie ist auch nicht sauber, aber da wiederhole ich mich, siehe bitte oben.
 
@ RR

Bin da der gleichen Meinung. Atomenergie ist zur Zeit leider die einzige Art von Energie, die in ausreichendem Maß produziert werden kann, um ein Industrieland wie die Bundesrepublik mit genügend Strom zu versorgen.

Wind- und Solarenergie können das auch nicht in Ansätzen leisten.

Ideal wäre in der Tat, die schnelle Brüter-Technik weiterzuenwtickeln. Die Allerbeste Lösung wäre natürlich Kernfusion, bei der viel mehr Energie gewonnen wird als bei der Kernspaltung, und zudem noch kein radioaktiver Abfall anfällt. Aber ob wir das mal kriegen...?

Bis etwas gleichwertig effektives wie die Atomenergie entwickelt ist, werden wir mit ihr Vorlieb nehmen müssen. Außerdem: Wenn man die Atomenergie abschafft, dann wird der Strom in der Tschechischen Republik oder in Frankreich eingekauft werden müssen, um die fehlenden Kapazitäten ausgleichen zu können. Da produzieren wir ihn dann doch lieber selber und mit UNSEREN Sicherheitsstandards!

Auch ich habe jahrelang als Kind gegenüber von einem AKW gewohnt (Philippsburg) und später Jahrelang keine 60 Km von einem entfernt (Obrigheim), und inzwischen wieder im Einzugsbereich von Philippsburg.

Und ich bin trotzdem für die Beibehaltung von Atomenergie - unter dem Vorbehalt, dass intensiv daran geforscht und gearbeitet ist, sie durch etwas gleich effektives und weniger gefährliches zu ersetzen.
 
Atomstrom deckte im Jahr 2001 nur 2,3 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Weltenergieversorgung liegt heute schon deutlich höher.


Du kannst doch nicht ernsthaft den Energiebedarf weltweit hier als Maßstab ansetzen. Wenn das kein Problem wäre, dann könnten wir mit grossen Solarflächen in der Sahara locker den Weltenergiebedarf decken. Aber beim Transport von Strom entstehen nicht zu vernächlässigende Leitungsverluste, von daher muss man Strombedarf und Stromerzeugung regional betrachten, und da hat Atomstrom dann doch höhre Anteile was z.B. Deutschland oder angrenzende Länder betrifft.
 
@ Ramser und Betzeblut

Oskar Lafontaine ist ein ganz gefährlicher Mann und ein eiskalter Machtpolitiker, dem es nie und nimmer um die Menschen, sondern immer nur um seine eigene Person geht.

Fakt ist, dass er über ein brillantes rethorisches Talent verfügt, mit dem er in der Lage ist, viele Menschen für sich und seine Ideen einzunehmen. Aber dieser Mann ist gefährlich, und ein Demagoge!
 
@ RR

Eben. Atomstrom deckt zur Zeit ungefähr ein Drittel unseres Energiebedarfs. In Frankreich sind es sogar rund 70 %.

@Palatino

Das muss man erstmal wieder ausgleichen, und steigt man schnell aus der Atomenergie aus, dann wird man nicht umhinkommen, in der Zeit bis was adäquates als Ersatz gefunden ist, entweder im großen Stil auf fossile Brennstoffe umzusteigen, oder wie schon erwähnt, Atomstrom in den Nachbarländern zu kaufen. Und das macht ja wohl wenig Sinn.
 
@ RR: Windkraft ist für unsere Breitengrade eine gute Alternative. Im Norden weht "guter Wind" (in Bezug auf Winkraftanlagen).


Atomernergie ist nicht sicher, wenn ein Kraftwerk "hochgeht" und der Wind "gut" steht, dann gehen für viele Deutsche die Lichter aus.

Atomenergie ist auch nicht sauber, aber da wiederhole ich mich, siehe bitte oben.


Windkraft ist regional eine Alternative, aber auch wirklich nur regional. Meines Wissens lohnt sich Windenergie trotzdem nicht wirklich vom Energieüberschuss her, da die nötige Energie für die Herstellung von Windkraftanlagen höher ist als der zu erwartende Ausstoss.



Wenn ein AKW hochgeht, dann hast du sicher recht, aber bei unseren Sicherheitsstandards rechne ich nicht damit. Was mich wundert ist, dass du anscheinend die Probleme der globalen Klimaerwärmung vernächlässigst die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gefördert wird. Was meinst du denn was die Energiegewinnung durch Kohle in dem Bereich schon angerichtet hat und noch anrichtet? Wenn das mit der Klimaerwärmung so weiter geht, säufst du in der Norddeutschen Tiefebene ab, und daran ist dann sicher kein AKW Schuld...
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@ RR
Eben. Atomstrom deckt zur Zeit ungefähr ein Drittel unseres Energiebedarfs. In Frankreich sind es sogar rund 70 %.

@Palatino

Das muss man erstmal wieder ausgleichen, und steigt man schnell aus der Atomenergie aus, dann wird man nicht umhinkommen, in der Zeit bis was adäquates als Ersatz gefunden ist, entweder im großen Stil auf fossile Brennstoffe umzusteigen, oder wie schon erwähnt, Atomstrom in den Nachbarländern zu kaufen. Und das macht ja wohl wenig Sinn.


Frankreich als Vergleich zu ziehen ist mehr als arm. Die würden 110 % ihres Stromes aus Atomen herstellen, wenn es ginge!



Mit Erdgas kann man vorerst Ersatz schaffen! Zudem wird es nicht lange dauern, bis Ersatz gefunden ist, wenn man die Forschung nur halb so stark unterstützt wie die Stromkonzerne zu Beginn des Atomzeitalters unterstützt wurden (Atomkraftwerkbau und Forschung!).



Es gibt kein Argument pro Atomstrom, welches man nicht widerlegen kann, aber scheinbar muss erst was großes passieren, bis die Menschheit aufwacht, wenn sie denn eines Tages aufwachen sollte (bezieht sich jetzt nicht nur auf Atomenergie, sondern auch auf Atomwaffen, Kriege, biologische Waffen etc etc).
 
@ Ramser und Betzeblut
Oskar Lafontaine ist ein ganz gefährlicher Mann und ein eiskalter Machtpolitiker, dem es nie und nimmer um die Menschen, sondern immer nur um seine eigene Person geht.

Fakt ist, dass er über ein brillantes rethorisches Talent verfügt, mit dem er in der Lage ist, viele Menschen für sich und seine Ideen einzunehmen. Aber dieser Mann ist gefährlich, und ein Demagoge!


Seit seinem Hinwurf hat der bei mir eh jegliche Sympathien verspielt, aber Westerwelle, Merkel und der schwarze Fürst sind Grund genug net für die alten Werte und Stammtischparolen unserer Konservativen zu votieren, überhaupt mag ich eigentlich bloß den Gysi, den BÖÖSEN Kommunisten!
 
@ RR:

Ich plädiere weder für Kohle noch für Atom, sondern für regenerative Rohstoffe und in der Übergangzeit für Gas und vor allem für weniger Verbrauch. Zudem spielen bei der Klimaerwärmung ganz andere Faktoren eine Rolle, so ist CO2 nur "hochgejubelt" worden und es gibt dutzend andere Gase, die genauso gefährlich sind.



Außerdem ein Übel mit einem noch größeren Übel aufzurechen ist auch keine faire Methode. Atomstrom ist genauso wie Kohle oder Erdöl der flasche Weg, daran ändert auch die Klimaerwärmung nichts.



Lest bitte auch mein Posting unten auf der vorherigen Seite.
 
Oskar Lafontaine ist ein ganz gefährlicher Mann und ein eiskalter Machtpolitiker, dem es nie und nimmer um die Menschen, sondern immer nur um seine eigene Person geht.


Das meinst du doch nicht ernst, oder?



Klar ist Lafontaine eine eiskalter Machtpolitiker (das ist meines erachtens jeder der soweit gekommen ist wie er, und von daher unterscheidet er sich auch nicht großartig von anderen), aber das es nicht um die Menschen geht halte ich für Quatsch. Gerade er hat sich doch um die Belange der sozial Schwächeren gekümmert. Klar geht es ihm auch um seine Person, aber es geht ihm auch um die Menschen.



Ich bin froh für die politische Landschaft in Deutschland das jemand wie er jetzt wieder zurück ist. Das gilt im übrigen auch für Gysi.



Ich finde es wichtig eine "Linke" Partei jenseits der Grünen und der SPD (?) im Bundestag zu haben. Wir haben alle Spektren im Bundestag vertreten. Von Mitte Rechts (CSU) bis hin zur "Mitte" und zu "Liberalen". Nur eine überzeugende Partei die Links fehlt hier noch, da die PDS diese Rolle für das gesamte Bundesgebiet nie einnehmen konnte.
 
Frankreich als Vergleich zu ziehen ist mehr als arm. Die würden 110 % ihres Stromes aus Atomen herstellen, wenn es ginge!


Was ist daran arm Jonny?



Ich denke man muss diese politische Entscheidung der Franzosen aktzeptieren. Ebenso wie man akzeptieren muss, dass bei uns die Grünen die "Verspargelung" der Landschaft mit Windkrafträdern vorantreiben.
 
Was ist daran arm Jonny?



Ich denke man muss diese politische Entscheidung der Franzosen aktzeptieren. Ebenso wie man akzeptieren muss, dass bei uns die Grünen die "Verspargelung" der Landschaft mit Windkrafträdern vorantreiben.


Sich mit den zweitgrößten (
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) Umweltverschmutzern zu vergleichen ist so, als wenn man sagen würde: "Den ganz Armen in Deutschland gehts doch gut, guck mal nach Angola."



Wie gesagt, liefert mir ein Argument, welches ich nicht widerlegen kann. Ich habe einfach keine Lust den nachfolgenden (! mehrere !) Generationen einen Planeten voller Müll (atomarer wie normaler) zu hinterlassen und in einem Land zu wohnen, in dem tickende Zeitbomben stehen, denn ich habe schonmal eine 6 auf Anhieb gewürfelt. Und das hat auch nichts mit Paranoia zu tun.
 
Ich finde es wichtig eine "Linke" Partei jenseits der Grünen und der SPD (?) im Bundestag zu haben. Wir haben alle Spektren im Bundestag vertreten. Von Mitte Rechts (CSU) bis hin zur "Mitte" und zu "Liberalen". Nur eine überzeugende Partei die Links fehlt hier noch, da die PDS diese Rolle für das gesamte Bundesgebiet nie einnehmen konnte.


Wow, das is mir in d Tat aus der Seele gesprochen! Besser hät ich s net sagen können.

Auch finde ich es zum Kotzen arrogant von den etablierten Parteien die Ossis immer so hinzustellen als hätten sie keine Ahnung wozu ne Wahl gut ist. Ich hab den Eindruck es gibt tatsächlich Bürger dort, die die NPD an der Regierung haben wollen oder die die PDS wählen, weil sie "linke" Politik machen. Es wird aber immer so geredet als wären die einfach nur ein paar Unzufriedene, die ja im Grunde ihres Herzens SPD,CDU wählen. Außer den Grünen hat das wohl noch keine Partei gepeilt.
 
Auch finde ich es zum Kotzen arrogant von den etablierten Parteien die Ossis immer so hinzustellen als hätten sie keine Ahnung wozu ne Wahl gut ist.


Da gibt es übrigens eine sehr interessante Untersuchung zu, die sich mit der Frage beschäftigt hat, wie Parteien aus Sicht ihrer Wähler sein sollten.



Dabei kam heraus, dass die Bürger sehr volksnahe Parteien bevorzugen, die einen möglichst engen Kontakt zu ihrer Klientel halten, auch über die Tagespolitik hinaus über andere Veranstaltungen (Grillen im Sommer, Skatabende etc.).



Aus dieser Einschätzung heraus wurden die PDS und die CSU als die "besten" Parteien angesehen. Interssant nicht.
 
@ Ramser und RR:

Ihr habt beide sooo recht.

Der Osten muss endlich zu Deutschland gehören! Wiedervereinigung auch in den Köpfen. Zudem darf man den "Ossis" nicht unterstellen, sie wüßten nicht was eine Wahl ist, nur weil sie vor mittlerweile schon mehr 15 (!) Jahren mit der Partei SED (die Partei, die Partei, die hat immer Recht...) keine Wahl hatten.





Um das Thema mal wieder auszuweiten
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:

Was sagt ihr den zu den Statements vieler konservativer Politiker, dass die Türkei nicht der EU beitreten wird, wenn sie an der Macht sind? Ich finde, wenn man die wirtschaftssupermächte Rumänien und Bulgarien aufnimmt, dann gibt es kaum Argumente gegen eine Aufnahme der Türkei außer der Unterdrückung der Frau (die es auch in Bayern gibt...der musste sein
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) und der drakonischen Strafen, die teilweise noch verhängt werden, aber dies kann sich mit einem Beitritt nur bessern.
 
Es gibt kein Argument pro Atomstrom, welches man nicht widerlegen kann.


Doch, aus meiner Sicht eines. Atomstrom ist einfach sauber. Während man die radioaktiven Abfälle beim Atomstrom sauber endlagern kann, blasen wir CO2 bei anderen Kraftwerken einfach in die Atmosphäre.



Von einem Gau auszugehen, ist nicht fair Jonny, da man immer den Normalbetrieb zu Grunde legen muss. Ansonsten könnte ich dir bei jeder Form der Energiegewinnung ein Horrorszenario an die Wand malen.
 
Was sagt ihr den zu den Statements vieler konservativer Politiker, dass die Türkei nicht der EU beitreten wird, wenn sie an der Macht sind?


Also ich denke eine von der Union geführte Bundesregierung wird sich da einem europäischen Trend (pro Türkei?) beugen müssen.



Momentan denke ich, dass man eher für als gegen eine Aufnahme der Türkei ist.



Wenn du mich persönlich fragst, bin ich allerdings dagegen. Weniger aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vielmehr weil die Türkei für mich einfach nicht mehr zu Europa gehört.
 
Doch, aus meiner Sicht eines. Atomstrom ist einfach sauber. Während man die radioaktiven Abfälle beim Atomstrom sauber endlagern kann, blasen wir CO2 bei anderen Kraftwerken einfach in die Atmosphäre.



Von einem Gau auszugehen, ist nicht fair Jonny, da man immer den Normalbetrieb zu Grunde legen muss. Ansonsten könnte ich dir bei jeder Form der Energiegewinnung ein Horrorszenario an die Wand malen.


Sichere Endlagerung? Hm naja, auch da kann was passieren und dann kommst du erstmal schwer an den Unfallort. Nach Tschernobyl sind hunderttausende Arbeiter gestorben bzw total verstrahlt, die versuchten den Reaktor zu versiegeln. Zudem blässt man auch bei Atomstrom CO2 in die Luft, da man vorher den Transport des Urans hat, bei dessen Abbau auch große Mengen an Strom verschwendet werden, während des Betriebs des Akws hat man den Transport und danach die Wiederaufbereitung (Sellafield!!) und die Endlagerung (da kosten die Wachanlagen, sowie Kontrollen auch wieder einen Teil Strom).



Warum darf man nicht von einem Gau ausgehen? Atomstrom ist wohl gefährlicher, als wenn ein "Spargel" mal auf das Feld eines Bauern kracht (ist hier im Norden passiert, Tote: 0, Verletzte: 0) oder jemand sich bei Solaranlagen die Hand verbrennt, weil er nicht aufpasst.



Nach 20 sec googlen findet man was zu deutschen Sicherheitsstandards:

http://www.oekonews.de/id/234/green...-projektionstour-zu-gefahren-von-billigstrom/http://www.oekonews.de/id/234/greenpeace-preussenelektra-verkauft-atomstrom-auf-kosten-der-sicherheit-greenpeace-startet-bundesweite-projektionstour-zu-gefahren-von-billigstrom/

"Ausserdem beschafft sich der Konzern Brennstoff in Russland, der dort aus Atombomben gewonnen wird. Seit Tschernobyl weiss jeder, was von den Sicherheitsstandards der osteuropaeischer Atomanlagen zu halten ist."
 
Man muss da glaub ich unterscheiden, wer was warum will. Ich wills nicht, weil ich es so sehe dass die viel Dreck am Stecken haben was die Unterdrückung der Kurden und das Vorgehen gg die dortige Zivilbevölkerung angeht. Nett waren auch die Bullen, die am Weltfrauentag die "gewalttätige" Demo gesprengt haben. Aber da wir auch mit Russland, USA und China gerne Geschäfte machen, sollte man das nicht überbewerten. Merkel geht doch da auf Stimmenfang indem homophobe Ansichten salonfähig gemacht werden ("Nicht wie wir Europäer!" etc..). Ihre wertekonservative Politik scheint aber im Milieu türkischer Einwanderer mehr Anklang zu finden als der Gerd... Es steht auch noch zur Debatte wozu die beitreten sollen. Diese Import/Export Läden die es zu tausenden gibt, haben die es leichter oder schwerer zu importieren exportiern und was bedeutet das für die Steuern? Ich sehe es so, dass wir schon lange unausgewogen belastet werden was die EU angeht und sich das besser ändern sollte. Die t. Lira is ja auch keine sonderl stabile Währung...
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Sichere Endlagerung? Hm naja, auch da kann was passieren und dann kommst du erstmal schwer an den Unfallort. Nach Tschernobyl sind hunderttausende Arbeiter gestorben bzw total verstrahlt, die versuchten den Reaktor zu versiegeln. Zudem blässt man auch bei Atomstrom CO2 in die Luft, da man vorher den Transport des Urans hat, bei dessen Abbau auch große Mengen an Strom verschwendet werden, während des Betriebs des Akws hat man den Transport und danach die Wiederaufbereitung (Sellafield!!) und die Endlagerung (da kosten die Wachanlagen, sowie Kontrollen auch wieder einen Teil Strom).



Warum darf man nicht von einem Gau ausgehen? Atomstrom ist wohl gefährlicher, als wenn ein "Spargel" mal auf das Feld eines Bauern kracht (ist hier im Norden passiert, Tote: 0, Verletzte: 0) oder jemand sich bei Solaranlagen die Hand verbrennt, weil er nicht aufpasst.


Klar sind in Tschernobyl hunderte Arbeiter gestorben, aber, und ich will das wirklich nicht gegenrechnen weil jedes verlorenen Leben tragisch ist, was meinst du wieviele schon durch die Klimaerwärmung gestorben sind? Meinst du manche klimatischen Reaktionen wie besonders starke Stürme entstehen durch Zufall?



Dein Beispiel mit dem Betrieb und der Lgerung ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, da auch bei der Herstellung von Windkraftanlagen etc. Strom verbraucht wird. Das kann man wohl kaum sinnvoll gegenrechnen.



Von einem Gau auszugehen ist einfach nicht fair. In deine Windkraftanlage könnte ja auch ein Helikopter fliegen, oder einen Bauern auf dem Feld erschlagen. Von daher ist das echt ein schlechtes Beispiel.
 
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