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Stefan Kuntz

Und der Nächste!




(...) Nein, ich habe nicht vergessen, was Kuntz als Spieler und auch vor 5 Jahren für den Verein geleistet hat. Ob ihr es glaubt oder nicht, noch vor 2 Jahren war Kuntz für mich der Held.
Aber so wie der Mann seit eineinhalb Jahren seine "One-Men-Show" abzieht, geht mir gegen den Strich. Er wurde vor eineinhalb Jahren schon als Sonnenkönig bezeichnet, und das völlig zu recht.


Einerseits: Solange er die Emotionalen Bedürfnisse und die Begierde auf sportlichen Ruhm zufriedenstellend befriedigt, ist er also der Held.



Andererseits: Wenn sich dann aber mal Mißerfolg einstellt - was innerhalb der beschriebenen Parameter, die für den FCK gelten - einfach mit einkalkuliert werden MUSS, ist er also der Sonnenkönig.




Er repräsentiert als VV den Verein nach aussen
, hat gerne viel Macht, also ist er auch der erste, der kritisiert wird.


Einerseits: Natürlich repräsentiert er den FCK nach außen. Das ist seine Aufgabe als V.V. Erinnerst du dich noch, wie sich alle über Göbel aufgeregt haben?



Andererseits: Wie leitest du aus der Wahrnehmung seiner ureigenen Funktion im Verein ab, dass er "gerne viel Macht" hat? Erinnere dich daran, dass er den FCK übernommen hat, als das sonst keiner mehr wollte. Damals war hier nur noch Schande zu ernten, aber sicher keine Macht. Und aus der Tatsache, dass er eben den Verein repräsentiert, muss er sich dann automatisch dauernd kritisieren lassen. Interessant!




Keiner möchte, dass er vollkommen zurücktritt
(...) Aber er könnte etwas Macht abgeben


Einerseits: Du möchtest Kuntz behalten.

Andererseits: Er soll einen Teil seiner "Macht", die er angeblich gerne hat, an jemand anderen abgeben. Entweder ich bin Vorstandsvorsitzender, dann leite ich im Ganzen das operative Geschäft und trage dafür die Verantwortung auch in meiner Person, oder ich bin es nicht. Was dazwischen gibt es nicht. Er kann nur Kompetenzen abgeben. Die Gesamtverantwortung bleibt. Sie ergibt sich aus seiner Funktion und deren Aufgaben.



Und auch hier haben wir's wieder: So lang das "Recht" auf ruhmreiche Erfolge durch den FCK befriedigt wird, sind die Führungspersonen die Helden. Dieses Recht glaubt man offenbar alleine aus der Tatsache, dass einem am FCK was liegt, gepachtet zu haben. Daraus ergibt sich wie selbstverständlich dann auch die Urteilskraft, von außen beurteilen zu können, wie im Inneren des Vereins die Sachen mit Sicherheit laufen und auch zu laufen haben.

Stellt sich der sportliche Erfolg nicht linear und dauerhaft ein, sind die Führungspersonen "Sonnenkönige", die "Macht wollen" und hinter deren Handlungen mit Sicherheit dunkle Machenschaften stecken. Denn an irgendwas muss es ja liegen, dass der 1.FC Kaiserslautern nicht wieder seinen angestammten Platz im Fußball-Olymp zurückerobert.



Der Systemfehler liegt aber nicht im FCK begraben sondern ganz woanders. Rate mal wo!
 
Wenn ich in der freien Wirtschaft VV bin, die Gesamtverantwortung und die entsprechende Machtfülle trage, und in meiner Firma läuft so wie seit eineinhalb Jahren beim FCK, muss ich mich als VV auch mal selber hinterfragen und mir ernsthaft Gedanken machen, ob die Firma nicht pleite geht, wenn sich nichts ändert. Ein VV, der dazu noch in der Öffentlichkeit steht, muss sich bei Misserfolg etwas anders verhalten als in Erfolgszeiten. Letztes Jahr sind wir abgestiegen, dieses Jahr wurde der Wiederaufstieg versemmelt, 2 Jahre hintereinander wurde das Saisonziel nicht erreicht. Dann muss man auch einmal weiterdenken und der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken.

In der freien Wirtschaft werden die Manager gefeuert.

In der Politik müssen die Minister zurücktreten.

Nur im Fussball ist der VV unantastbar, wenn es sich um einen ehemaligen verdienten Spieler handelt oder wie?
 
In der freien Wirtschaft werden die Manager gefeuert.


Ja? Die werden alle reihenweise gefeuert, wenn die Aktienkurse mal runtergehen oder die Firma Verluste einfährt? Ist mir ja was ganz neues!




In der Politik müssen die Minister zurücktreten.


Ich wüsste nicht, dass Kuntz seine Dr.-Arbeit gefälscht hat oder sich mit einer Frau öffentlichkeitswirksam im Pool vergnügt hätte. Zeig mir mal einen Minister, der wegen Misserfolg gehen musste!!




Nur im Fussball ist der VV unantastbar, wenn es sich um einen ehemaligen verdienten Spieler handelt oder wie?


Nein. Aus anderen Gründen. Siehe die Argumente auf den vorherigen Seiten.



Ich finds krass wie man aufgrund solcher Prämissen und der Vorstellung es gäbe Automatismen (Erfolglose Menschen werden sofort gefeuert), die unbedingt eingehalten werden müssen, argumentieren kann. Zumal man ja ohne Probleme sieht, wohin es führt, wenn man nur auf den kurzfristigen Erfolg und die Aktienkurse schaut.



Es gibt auch genug Manager, die einen schwierigen Job übernommen haben und erst nach Jahren Erfolg aufweisen konnten bzw. denen es schon als Erfolg zugeschrieben wurde, das Unternehmen erst einmal zu konsolidieren und dann langfristig wieder in die Erfolgsspur zu führen.
 
Wenn ich in der freien Wirtschaft VV bin, die Gesamtverantwortung und die entsprechende Machtfülle trage, und in meiner Firma läuft so wie seit eineinhalb Jahren beim FCK, muss ich mich als VV auch mal selber hinterfragen und mir ernsthaft Gedanken machen, ob die Firma nicht pleite geht, wenn sich nichts ändert. Ein VV, der dazu noch in der Öffentlichkeit steht, muss sich bei Misserfolg etwas anders verhalten als in Erfolgszeiten. Letztes Jahr sind wir abgestiegen, dieses Jahr wurde der Wiederaufstieg versemmelt, 2 Jahre hintereinander wurde das Saisonziel nicht erreicht. Dann muss man auch einmal weiterdenken und der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken.
In der freien Wirtschaft werden die Manager gefeuert.

In der Politik müssen die Minister zurücktreten.

Nur im Fussball ist der VV unantastbar, wenn es sich um einen ehemaligen verdienten Spieler handelt oder wie?


Der Abstieg 2012 war ärgerlich, weil er mit einem anders zusammengestellten Kader vielleicht zu vermeiden gewesen wäre. Diesbezügliche Fehler hat Kuntz ja auch selbst bereits eingeräumt.



Aber in Bezug auf die Gesamtsituation des FCK war der Abstieg kein Mißerfolg, sondern musste einkalkuliert werden. Der FCK bewegt sich innerhalb von wirtschaftlichen und sportlichen Gegebenheiten, die nicht mehr dieselben sind wie vor 20 Jahren und nicht ignoriert werden können. Aus diesen Parametern, die inzwischen für den FCK gelten, ergibt sich inzwischen ein Platz unter den Top 25-Vereinen im Deutschen Fußball, und zwar im unteren Drittel.



Innerhalb dieses Rahmens sind Auf- und Abstiege ein völlig normales Ereignis und daher weder eine Katastrophe, noch ein wirklicher Mißerfolg. Der FCK ist nicht mehr in der Lage etwas anderes als Ziele, die sich in diesem Rahmen bewegen, zu erreichen. Das bedeutet: Das Maximum ist der Abstiegskampf in Liga 1, den man mit Glück und Kanonieren das ein oder andere Mal erfolgreich gestalten kann. Ansonsten bewegt sich die sportliche und wirtschaftliche Normalität des Clubs zwischen Platz 6 in Liga 2 und Platz 16 in Liga 1.



Innerhalb dieses Rahmens ist der FCK trotz der wirtschaftlichen und kriminellen Katastrophen zurzeit von Wischemann und Co. mittlerweile dank der Arbeit von Stefan Kuntz und seinem Team vergleichsweise wirtschaftlich gesund und steht unter etwas weniger Druck als 2007/2008. Das ist aber auch schon alles.



Aus deinen Worten spricht die Uneinsichtigkeit, sich mit dieser Realität nicht anfreunden zu können und der allseits bekannte Beißreflex derjenigen, die mit den Positionen in der Führungsetage eines Proficlubs in erster Linie Prominenz und Vip-Logen verbinden und aus dieser Fehleinschätzung meinen, sich das Recht ableiten zu dürfen, an jemanden aufgrund seiner exponierten Stellung und seinem hohen Einkommen maschinengleiche Ansprüche mit Erfolgsgarantie stellen zu dürfen. Das ist die andere Version von "die verdienen so viel Geld, dafür könnense net mal nen Pass über 5m spielen".



Man sollte schon die Situation in ihrer Gesamtheit betrachten und nicht nur aus dem selektiven Blickwinkel, der einem passt.
 
Wenn ich in der freien Wirtschaft VV bin, die Gesamtverantwortung und die entsprechende Machtfülle trage, und in meiner Firma läuft so wie seit eineinhalb Jahren beim FCK, muss ich mich als VV auch mal selber hinterfragen und mir ernsthaft Gedanken machen, ob die Firma nicht pleite geht, wenn sich nichts ändert. Ein VV, der dazu noch in der Öffentlichkeit steht, muss sich bei Misserfolg etwas anders verhalten als in Erfolgszeiten. Letztes Jahr sind wir abgestiegen, dieses Jahr wurde der Wiederaufstieg versemmelt, 2 Jahre hintereinander wurde das Saisonziel nicht erreicht. Dann muss man auch einmal weiterdenken und der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken.
In der freien Wirtschaft werden die Manager gefeuert.

In der Politik müssen die Minister zurücktreten.

Nur im Fussball ist der VV unantastbar, wenn es sich um einen ehemaligen verdienten Spieler handelt oder wie?


Wo gehen wir pleite? Wo hat Kuntz gesagt, dass der Aufstieg existenziell wichtig ist? Wo haben wir letzte Saison unser offizielles Saisonziel verpasst? Wo läuft es im Verein nicht?



Der VV hat die Aufgabe den Verein zu führen und das macht SK sehr gut. Er hat mit seinem Charme und seiner positiven Ausstrahlung viel beim FCK bewegen können, beginnend mit dem Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fans, über die vielen neuen Sponsoren/Partner bis hin zu den Maßnahmen für das NLZ.



Sportlich läuft es sicher nicht rund, aber ist das die Schuld von SK? Steht er auf dem Platz? Hat er die Mannschaft trainiert und aufgestellt? Hat er die Mannschaft auf die Gegner vorbereitet?



Wenn du so denkst, dann müssen auch Grünewald und der Aufsichtsrat gehen, da Grünewald - wie SK - auch dem Vorstand angehört und der Aufsichtsrat ja alles absegnet... Leute, überlegt mal vorher wer was im Verein macht, welche Kompetenzen er besitzt etc. bevor ihr in die Tasten haut. Unfehlbar ist auch SK nicht, aber die alleinige Schuld für die jetzige Situation (wir waren schon in ganz anderen Situationen) nun bei ihm zu suchen ist einfach absurd und unpassend.



By the way: Unser Saisonziel lautet zum 30. Spieltag die Chance zu haben, am Ende Platz 1-3 zu belegen...
 
Kuntz hat in den letzten beiden Jahren einen soliden Job gemacht (ganz zu schweigen von der Zeit davor). Finanziell dürfte der Verein ja zur Zeit stabil dastehen und der Kader ist gut. Ob es nun der beste der Liga ist, darüber kann man streiten, aber mit einem ordentlichen Trainer muß dieses Spielermaterial für die Spitze ausreichen!



Man kann Kuntz sicherlich auch Fehler vorwerfen (z.B. zu große Kaderfluktuation / manche Interviewaussagen), aber seien wir doch mal ehrlich: über einige Beweggründe für Transfers wissen wir auch einfach nichts genaues. Grundsätzlich wäre ein SD trotzdem zu begrüßen, da es ja auch auf langfristige Planung ankommt. Man stelle sich nur vor, Kuntz wäre jetzt plötzlich weg. Das wäre ein riesiges Vakuum! Es müssen weitere fähige Leute mit eigener Meinung ins Boot geholt werden. Inwieweit Kuntz zu Kompromissen und konstruktiver Diskussion mit anderen starken Charakteren bereit ist - das bliebe halt abzuwarten...



Was die spielerische Linie der Mannschaft auf dem Platz angeht: dafür kann Kuntz nun wirklich nichts. Es ist Aufgabe des Trainers, den Spielern eine Taktik an die Hand zu geben, mit der sie in dieser Liga in jedem Spiel auf 3 Punkte gehen können (...was schlicht Pflicht ist, denn wohin zuviele UE führen, haben wir ja gesehen...). Dies ist der Knackpunkt der letzten 14 Monate gewesen. Foda konnte das nicht. Sicherlich ist es nicht so einfach, wenn die Gegner eher defensiv auftreten, aber andere Favoriten haben das ja auch hinbekommen, und teilweise dabei auch noch ansehnlichen Fußball geboten (Hertha, Braunschweig, Fürth).



Ach so, und wer hier ernsthaft den Rücktritt / die Ablösung von Kuntz fordert, der möge sich doch vorher nochmal an grandiose Zeiten erinnern, in denen oben auf dem Berg ein Defizit an Durchblick herrschte, etc... Im Vergleich dazu sind wir wohl aktuell tausendmal besser dran, und zwar egal ob in Bezug auf repräsentative oder wirtschaftliche Belange!



ps: Was ich gerne mal wüßte: woher kommt eigentlich dieses "Sonnenkönig"-Image, das manche Kuntz so gerne andichten?
 
@Onkel

Das mit der Erwartungshaltungs ist schon richtig, allerdings:



1) Hat der Verein trotzdem die Mittel gehabt, einen Kader aufzustellen, mit dem man aufsteigen muss (letzte Saison) ... leider hat hier Kuntz als SD den falschen Trainer gewählt

2) War dieses Jahr die fehlende Qualität im Kader seit Saisonbeginn sichtbar. Kuntz hat bereits mit geringeren finanziellen Mitteln einen deutlich besseren Kader zusammengestellt (Transfers 2008/2009 und 2009/2010).

3) Darf ein Verantwortlicher nicht aus dem Bauch heraus handeln. Sagt das Umfeld dies und dies, dann reagiert er entweder eingeschnappt oder versucht es dem Umfeld Recht zu machen. Das ist nicht richtig, er muss mit dem Kopf entscheiden. Gleichzeitig ist er sich dieses Fehlers überhaupt nicht bewusst und wirkt oft wie ein verzweifelter, gernegroßer Manager. Zu seiner Anfangszeit hat er ganz anders geredet, sich ganz anders verhalten etc.



Ich bin daher nach wie vor dafür, zumindest Runjaic auch zum SD zu machen, sollte dieser kommen. Kuntz selber kann da auch nur gewinnen, entweder ist er aus der Schusslinie, dann kann er sagen, dass er seinen Fehler eingesehen hat und einen tollen Fußballfachmann eingestellt hat oder aber, es läuft nicht so gut und dann kann er sagen, seht mal, so schlecht waren meine Transfers nicht etc.





Du weißt doch selber, ich habe Kuntz jahrelang verteidigt, aber hier muss er nun nachbessern. Ich bin sicher niemand, der ihm böses will oder der uns als dauerhaften Erstligisten sieht, aber da wurden Fehler gemacht und diese müssen angesprochen und dann daraus die richtigen Lehren gezogen werden.
 
Nur im Fussball ist der VV unantastbar, wenn es sich um einen ehemaligen verdienten Spieler handelt oder wie?


Ich kann deine Frage nicht ernst nehmen, weil sie ohne groß nachzudenken gestellt wurde, besonders was den zweiten Teil des Satzes angeht,

der genaugenommen mal gar nichts mit der allgemeinen Rolle eines VV zu tun hat.



Aber ich will dir einen Einblick in die Vereinssatzung geben:



http://www.der-betze-brennt.de/verein/vereinssatzung.php#artikel_13http://www.der-betze-brennt.de/verein/vereinssatzung.php#artikel_13

Lies Absatz 2 - betreffend den Vorstand.



basierend darauf: http://www.der-betze-brennt.de/verein/vereinssatzung.php#artikel_16http://www.der-betze-brennt.de/verein/vereinssatzung.php#artikel_16

Lies Teile des Absatzes 8 & 9 betreffend den AR.





Zu welchem Entschluss kommst du jetzt, wenn du nun eine richtige Antwort auf deine abenteurliche Frage suchst?
 
ps: Was ich gerne mal wüßte: woher kommt eigentlich dieses "Sonnenkönig"-Image, das manche Kuntz so gerne andichten?
die definition in bezug auf Kuntz würde mich auch mal interessieren.



ansonsten bin ich mal gespannt, welches arme schwein man als nächstes durchs FCK-dorf treibt.
 
Also das mit dem Sönnenkönig habe ich zuerst im anderen Forum gelesen - und hier immer wieder von den gleichen Leuten.
 
die definition in bezug auf Kuntz würde mich auch mal interessieren.


ansonsten bin ich mal gespannt, welches arme schwein man als nächstes durchs FCK-dorf treibt.


Da bleiben ja nicht mehr so viele übrig:



Haber (als Teammanager wohl eher nicht in der Schusslinie)

Aufsichtsrat

die Mannschaft bzw. einzelne Spieler

Fans
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Vielleicht muss man manchen noch erklären dass mit SK Stefan Kuntz gemeint ist und nicht irgendein SonnenKönig, eine andere Verbindung fällt mir beim besten Willen nicht ein.

Kuntz macht seine ihm auferlegten Aufgaben als VV nach bestem Wissen und Gewissen (zudem insgesamt sehr erfolgreich), und tut darüber hinaus aus Überzeugung mehr für den Verein als so manch anderer VV. Dabei ist er durchaus Kritikfähig und gesteht sich Fehler (die jeder VV im Laufe der Jahre macht) ein.
 
Sonnenkönig:



Doch der König wollte alle Welt nicht nur politisch überraschen, sondern auch seine Macht und Reichtum zur Schau stellen. Dies ging am besten durch prächtige, für den Barock typische Hoffeste. Daher fand 1664 das Fest Die Freuden der verzauberten Insel (Plaisirs de l’Île enchantée) statt. Europas Fürsten waren verblüfft und erstaunt über den Luxus dieser Vergnügungen und begannen zunehmend den Lebensstil des französischen Monarchen nachzuahmen. Die Legende des „Sonnenkönigs“ nahm hier ihren Anfang.



http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenkönighttp://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenk%C3%B6nig



Jaja, Kuntz liebt die spätrömische Dekadenz
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Neid! Mehr ist das nicht. Neid darauf, dass jemand etwas bewegt und Applaus bekommt.



Dass Kuntz den FCK im Herzen trägt und sein letztes Hemd für diesen Verein geben würde (s. die letzte JHV und seine zittrige Stimme, als er zu den Vorwürfen der Selbstbereicherung Stellung nahm), das übersehen solche Leute gerne. Von 12 bis mittags ... sagt man bei uns im Norden.



(Und hiermit verteidige ich Kuntz nicht bedingungslos und es reicht natürlich auch nicht, dass er aufopferungsvoll arbeitet und den FCK im Herzen trägt. Ich nehme hiermit nur Stellung zu den Sonnenkönig-Vorwürfen.)
 
Lieber Mika, eigentlich hat Scusi schon alles sehr schön beschrieben. Ich hab dir die Passagen, in denen du dir selbst widersprichst, mal mit unterschiedlichen Farben markiert.
Mal zur Klärung: Ich will dich auf keinen Fall bloßstellen. Ich will dir nur zeigen, dass deine emotionalen Ausbrüche genau das sind, was ich mit dem, was ich ein paar Seiten weiter vorne beschrieben habe, gemeint habe.







Du sagst einerseits, wir hätten immer mindestens einen Kader für die Top 3. Andererseits kritisierst du Kuntz. Wer ist nochmal gleich für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich? Kuntz, gell?
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Einerseits:

Kuntz soll mit dem sportlichen Bereich "maßlos überfordert sein".



Andererseits:

Die Mannschaft hat aber laut deinen Worten die Qualität, um aufzusteigen. Das spricht für die Arbeit von Stefan Kuntz. Warum sollte sich Kuntz dann hinterfragen, wenn wir nicht aufsteigen? Laut deinen eigenen Worten hat er die Mannschaft doch gut zusammengestellt. Und für die Leistung auf dem Platz ist Kuntz nicht verantwortlich.



Einerseits:

Du behauptest, deine Aussagen hätten nichts mit Bashing und Pfälzer Dickköpfen zu tun.



Andererseits:

Du behauptest, diese Aussagen seien der normale Lauf der Dinge.



Nein, das sind sie nicht. Sie widersprechen sich. Und damit hast du genau ungewollt den Nagel auf den Kopf getroffen, der von Scusi und mir umschrieben wurde.







Hier sind wir uns einig. Das ärgert uns alle. Aber man muss daraus ganz nüchtern und ohne Emotionen seine Schlüsse ziehen und dann Entscheidungen treffen. Der FCK ist unter anderem deswegen jetzt dort, wo er ist, weil sich die Chefetage in der Vergangenheit zu oft von Emotionen und Einflüssen aus dem Umfeld heraus hat leiten lassen. Dadurch hat sie sich zu Entscheidungen hinreißen lassen, die den FCK ruiniert haben.







Kuntz macht doch in deinen Augen sehr viel falsch. Dann versteh ich die Aussage nicht, er würde den Verein gut aufgestellt haben. Das passt nämlich nicht zusammen
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.



Der FCK braucht keinen blinden Aktionismus, sondern ein Konzept zur Jugendarbeit- und Förderung sowie ein bis zwei Spielsysteme, die von der F-Jugend bis in die Profimannschaft eingeübt werden und dadurch allen Spielern in Fleisch und Blut übergehen, so dass jeder weiß, was er auf dem Platz zu tun hat. Ergänzt werden muss das Ganze von einer völlig sachlichen und emotionsfreien Vereinsführung (damit ist NICHT die Außendarstellung gemeint!), die aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Vereins Abstiege mit einkalkuliert und auf dieser Basis die Finanzen verwaltet.

Dieses Konzept muss den Mitgliedern und Fans so vermittelt werden, dass sie sich mitgenommen fühlen. Zusätzlich müssen die Mitglieder durch Glaubwürdigkeit von dem Konzept überzeugt werden. Das bedeutet: Man müsste z.B. mal einen Trainer (vorausgesetzt sein Konzept und seine Menschenführung passen) einfach mal 5 Jahre lang NICHT entlassen - selbst wenn er in Liga 1 nach einem Aufstieg 34 mal verliert.



Die Kunst ist, sich nicht verrückt machen zu lassen. Der FCK kann nur durch Kontinuität, die mit einer gewissen Sturheit und stoischer Ruhe gepaart ist, wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Und bedenke, lieber Mika, dass die von dir angesprochene hohe Fluktuation von Spielern und Personal vor allem deswegen zustande kommt, weil das Umfeld diese Eckdaten aufgrund des Helmut-Berger-Syndroms nicht akzeptieren will.



Die Vergangenheit ist vergangen. Wir sind ein Zweitliga-Club wie viele andere und müssen uns neu aufstellen. Und zwar mit Ruhe, Geduld und ohne emotionale Ausbrüche. Die gehören auf die Tribüne, wenn Hoffenheim einen Elfmeter verschießt. Ansonsten vernebeln sie nur den Blick für das, was notwendig ist.


Aber Du listest hier doch wunderbar einige der Fragen die man Kuntz stellen muss sauber auf.



Blinder Aktionismus - Trainerentlassungen/Einstellungen lassen das vermuten. Auch die Spielerverpflichtungen habe ein wenig diesen unangenehmen Fremdgeruch

Konzept - wer sollte dafür verantwortlich sein? siehst Du es bei uns?

Nüchtern und ohne Emotionen Entscheidungen treffen/sachliche emotionslose Vereinsführung - siehst Du das bei uns in der Führungsebene?

Eine Philosophie/Konzept den Mitgliedern/Fans vermitteln und diese mitgenommen werden - welche Note könnte am da geben?

Die Kunst sich nicht verückt machen zu lassen - was passiert da gerade?



Also ich will Kuntz nicht weghaben. Aber ich sehe etliche Fehler bei ihm uns seiner Vereinsführung. (Sorry FoxLennon - bin kein Vereinsmitglied, aber eingefleischter FCK Fan, sollte das ein Forum für Vereinsmitglieder sein, dann bitte ich um Entschuldigung, dass ich mich hier äußere, aber dafür bin ich hier, wenn das unerwünscht ist und nur auf der MV gestattet ist, dann am besten auf Foren gleich verzichten). Und die sollten auch angesprochen und hinterfragt werden.



Mich kotzt das Kuntz macht alles richtig mindestens genauso an, wie hier manchen, wenn Kuntz hinterfragt wird.



Es stimmt was nicht - nicht nur der Trainer, das ist mein Gefühl, und wer außer Kuntz könnte noch verantwortlich sein, wenn soviel Sand im Getriebe ist.



Noch ne Frage, die ich nicht beantworten kann und mich brennend interessiert, aber von meiner Wissenslage und auch Kompetenz nicht wirklich beurteilen kann. Sind wir jetzt wirklich finanziell gut aufgestellt oder nicht. Sowohl Kuntz, als auch seine Befürworter (hier sicher nicht alle) bedienen hier gerne beide Seiten. Wenn es um die wirtschaftliche Leistung von Kuntz geht, wird gerne behauptet wir sind schuldenfrei und es ist eine super Leistung von SK, wenn es um sportliche Minderleistung geht wird die ja gerne mit fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit beantwortet. Da bin ich irritiert und würde gerne mal die Fakten auf dem Tisch haben um es wirklich beurteilen zu können. (Auf TM gab es ja eine Berechnung, die bewiesen haben wollte, dass die finanzielle Lage, was das Eigenkapital betrifft unter Kuntz negativ verlaufen ist).



Ich bin nicht gegen Kuntz, aber ich bin gegen die ständige Gebetsmühle - er wird es schon richtig machen, der weiß schon was er tun muss.
 
Ich würde es Kuntz nicht übel nehmen, wenn er irgendwann sagt, dass er sich diese Provinzposse nicht mehr antun will, egal wie sehr er den FCK im Herzen trägt. Andere Vereine beneiden uns um einen solchen Mann, der fast rund um die Uhr für den Verein tätig ist. Man sollte sich mal verdeutlichen, was ohne Kuntz wäre. Erst er hat aus Chaoslautern wieder einen Verein gemacht, der in ruhigem Fahrwasser schwimmt. Sein Wort hat bei Sponsoren und der Stadt ein wahnsinniges Gewicht, ohne das wir wahrscheinlich aus Armut längst ein oder zwei Ligen tiefer rumdümpeln würden. Aber trotzdem würden das einige nur zu gerne mit dem Arsch wieder alles einreißen. Selbst wenn er einen SD einstellt, dann wäre doch wieder Kuntz der Buhmann wenn es nicht läuft, denn er ist ja für dem SD verantwortlich. Mich kotzt es nur noch an. Wenn es wirklich soweit ist und Kuntz rausgeekelt wurde, dann zeige ich gerne mit dem Finger auf diejenigen, die den Verein damit erneut zum kentern bringen. Nur wird mir das dann leider auch nichts bringen und den Schuldigen wärs egal. Auch dann findet man sicher noch irgendein Bauernopfer, das mit der Mistgabel durchs Dorf getrieben werden kann.
 
Erst er hat aus Chaoslautern wieder einen Verein gemacht, der in ruhigem Fahrwasser schwimmt.


Im Moment sind wir aber auf dem besten Weg dahin zurück und damit meine ich nicht die Arbeit von Kuntz. Aber Fakt ist auch die Kritik wird nicht leiser werden bis wir wieder sportlich erfolgreich werden und Kuntz trägt eben als oberste Spitze die Verantwortung dafür.

Im Endeffekt kann man seine sportliche Leistung für den Club auch nur an der Tabelle messen (Kuntz stellt den Trainer ein und stellt die Mannschaft zusammen), dass noch andere Faktoren da eine Rolle spielen ist auch klar, aber auch hier im Endeffekt trägt er die Verantwortung.
 
Ich würde es Kuntz nicht übel nehmen, wenn er irgendwann sagt, dass er sich diese Provinzposse nicht mehr antun will, egal wie sehr er den FCK im Herzen trägt. Andere Vereine beneiden uns um einen solchen Mann, der fast rund um die Uhr für den Verein tätig ist. Man sollte sich mal verdeutlichen, was ohne Kuntz wäre. Erst er hat aus Chaoslautern wieder einen Verein gemacht, der in ruhigem Fahrwasser schwimmt. Sein Wort hat bei Sponsoren und der Stadt ein wahnsinniges Gewicht, ohne das wir wahrscheinlich aus Armut längst ein oder zwei Ligen tiefer rumdümpeln würden. Aber trotzdem würden das einige nur zu gerne mit dem Arsch wieder alles einreißen. Selbst wenn er einen SD einstellt, dann wäre doch wieder Kuntz der Buhmann wenn es nicht läuft, denn er ist ja für dem SD verantwortlich. Mich kotzt es nur noch an. Wenn es wirklich soweit ist und Kuntz rausgeekelt wurde, dann zeige ich gerne mit dem Finger auf diejenigen, die den Verein damit erneut zum kentern bringen. Nur wird mir das dann leider auch nichts bringen und den Schuldigen wärs egal. Auch dann findet man sicher noch irgendein Bauernopfer, das mit der Mistgabel durchs Dorf getrieben werden kann.


Die, die Kuntz rausekeln wollen, das sind doch nur ein paar. Die meisten möchten nur mehr Qualität auf der Trainerbank und in der Mannschaft. Wenns mit Runjaic als Teammanger nicht läuft, dann kann er immer noch einen neuen einstellen. Ich denke, das würde aber gut passen. Wenn man es objektiv betrachtet, kann man gegen Runjaic nichts sagen - der holt wirklich das beste aus den Mannschaften und finanziellen Mitteln heraus, selbst wenn er dieses Jahr nicht aufsteigen sollte ist es doch eine ganz andere Geschichte als bei Foda. Und vier Augen sehen mehr als zwei.
 
Kuntz stellt doch die Trainer ein und entlässt sie auch. Er entscheidet über jeden Transfer mit. Das erzählt doch selber. Das ist ja auch in Ordnung, er ist ein VV mit Fussballsachverstand, selber ein ehemaliger Profi im Gegensatz zu vielen Wirtschaftsbossen bei anderen Vereinen, die vom sportlichen keine Ahnung haben. Das ist ein positiver Punkt, das habe ich nie bestritten. Aber er kann auch bei sportlichem Misserfolg einen Teil der Verantwortung übernehmen, mit Taten anstatt immer nur mit Worten. Bis jetzt war der einzige Fehler, den er eingeräumt hat, die Verpflichtung von Balakov. Taten wäre, wenn er einen SD einstellen würde. Ich wäre hier für Hans-Peter-Briegel. Warum Briegel? Kuntz hat sich mit ihm immer gut verstanden, er hat ihm den FCK-Ring zurück gegeben und ihn wieder zu einem Teil der FCK-Familie gemacht. Briegel hat eine eigene Meinung und würde Kuntz auch mal contra geben. Wenn Briegel wirklich den Verein so liebt wie er immer sagt, würde er es sicher auch für weniger Gehalt machen. Und ich habe klar geschrieben, dass ich Kuntz nicht aus dem Verein raushaben möchte. Ein starker Mann mit Fussballsachverstand neben Kuntz müsste es noch geben.
 
Also entweder einen Fachmann oder Kuntz macht das besser selber weiter. Leute wie Briegel oder Sforza können das nicht besser als Kuntz.
 
Kuntz stellt doch die Trainer ein und entlässt sie auch. Er entscheidet über jeden Transfer mit. Das erzählt doch selber. Das ist ja auch in Ordnung, er ist ein VV mit Fussballsachverstand, selber ein ehemaliger Profi im Gegensatz zu vielen Wirtschaftsbossen bei anderen Vereinen, die vom sportlichen keine Ahnung haben. Das ist ein positiver Punkt, das habe ich nie bestritten. Aber er kann auch bei sportlichem Misserfolg einen Teil der Verantwortung übernehmen, mit Taten anstatt immer nur mit Worten. Bis jetzt war der einzige Fehler, den er eingeräumt hat, die Verpflichtung von Balakov. Taten wäre, wenn er einen SD einstellen würde. Ich wäre hier für Hans-Peter-Briegel. Warum Briegel? Kuntz hat sich mit ihm immer gut verstanden, er hat ihm den FCK-Ring zurück gegeben und ihn wieder zu einem Teil der FCK-Familie gemacht. Briegel hat eine eigene Meinung und würde Kuntz auch mal contra geben. Wenn Briegel wirklich den Verein so liebt wie er immer sagt, würde er es sicher auch für weniger Gehalt machen. Und ich habe klar geschrieben, dass ich Kuntz nicht aus dem Verein raushaben möchte. Ein starker Mann mit Fussballsachverstand neben Kuntz müsste es noch geben.


Ich bin überzeugt davon, dass das was Kuntz ausmacht er nur in der jetztigen Funktion bringen kann. Wäre es für den Verein gut wenn noch jemand neben ihm da wäre? Kann gut sein, ist aber meiner Meinung nach einfach nicht realistisch!

Im Endeffekt zählst du doch selbst die Punkte auf die für diese These sprechen. Der Mann hat einfach zuviel Fußballsachverstand als das er auf die sportliche "Macht" verzichten würde und wieso sollte er denn freiwillig auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden verzichten und damit seine Position verschlechtern? Von dem mal abgesehen stand es auch nie zur Disposition, dass Kuntz sich nur auf die sportliche Seite konzentriert.
 
Die, die Kuntz rausekeln wollen, das sind doch nur ein paar.


Diese Aussage ist mir schon seit ein paar Wochen ein Dorn im Auge. Man hört sie oft, man hört auch z.B. oft, dass es den Verein schon vor und nach Kuntz gab - nicht zuletzt beim Training von ein, zwei Kiebitzen bei insgesamt 12-15 Zuschauern.



An der Aussage ist einiges richtig, aber auch eines bewusst (aber auch unbewusst) gefährlich: Ja, Kuntz ist nur ein Mann, der sich in den Dienst des Vereins gestellt hat. Er machte vieles richtig, machte bislang auch einige Fehler - Punkt. In dieser Aussage steckt aber so viel negatives Potential, dass es einem Angst werden kann - so mein Eindruck zumindest. Man geht ja relativ oft vom einfachsten Weg, vom Idealfall aus, den es aber nicht immer gibt; die Frustationstoleranz sinkt. Dabei müsste man erst recht kühlen Kopf bewahren, sachlich bleiben: Zu dieser Sachlichkeit gehören nämlich zuerst einmal ernstzunehmende Lösungsvorschläge und Alternativen. Diese gibt es in der Diskussion in den seltensten Fällen, aber sie wären angebracht, wenn man schon (leichtsinnig) den Kopf des Chefs fordert oder den Kopf aufs Spiel setzt. Die Aussage ist leicht daher gesagt, ohne sie durchdacht oder zu Ende gedacht zu haben. Sie macht deutlich, wie schnell Vertrauen aufgebraucht ist, wie wenig konstruktiv man die Situation zu lösen versucht.

Ich halte jedenfalls die Tendenz, wie zuletzt auch von Briegel (und Friedrich) beschrieben, für gefährlich.
 
Was stört Dich an der Aussage genau? Irgendwie kann ich keinen Zusammenhang zwischen dem Fakt, dass sie Dich stört und dem was Du sonst danach schreibst herstellen.



Ich habe doch klar geschrieben, dass ich möchte, dass Kuntz dauerhaft weiter VV bleibt und gleichzeitig auch eine Alternative genannt (Runjaic als Teammanager oder Schupp als SD, Runjaic als Trainer). Die Leute, die sowieso nur persönlich werden (Kurz-Gerüchte und Kuntz-dauer-Basher) kann ich doch sowieso nicht ernst nehmen.



Wir dürfen auch nicht wie im Abstiegsjahr den Fehler machen, dass man sich auf jemandem einschießt, der eigentlich gute Arbeit leistet (Kurz). Allerdings, wenn es Defizite gibt (letztes Jahr der Trainer, seit 2 Jahren ist konstanst entweder der Trainer und/oder der Kader, ich nenne es mal nett ausgedrückt ausbaufähig), so muss da eben entsprechend gehandelt werden, zumal es aus meiner Sicht durchaus die Alternative wie geschildert gibt und ich sie auch für finanzierbar halte.
 
Was stört Dich an der Aussage genau? Irgendwie kann ich keinen Zusammenhang zwischen dem Fakt, dass sie Dich stört und dem was Du sonst danach schreibst herstellen.


Hab's oben mal editiert: Die Aussage ist leicht daher gesagt, ohne sie durchdacht oder zu Ende gedacht zu haben. Sie macht deutlich, wie schnell Vertrauen aufgebraucht ist, wie wenig konstruktiv man die Situation zu lösen versucht.



Ansonsten geht es mir nicht um deine Position und Sichtweise. Ich wollte nur deine AUSSAGE aufgreifen, die ich schon jetzt mehrfach (!), also nicht so unerheblich wenig, andererseits gehört habe und in der aktuellen Situation eben gefährlich finde. Aus besagten Gründen: Vertrauensbruch zwischen Fans-VV, geringe Durchhaltefähigkeit des Umfelds, Aktionismus des Vereins. Aber genau der passiert m.M.n., wenn immer mehr (!) diese Aussage in der Debatte um Kuntz in den Mund nehmen. Nicht wenige nehmen sie aber einfach in Kauf - für mich ist das nicht mehr als 'ne Stammtischparole.
 
Ich linke mich hier mal aus, ich werde zum Thema Kuntz nichts mehr schreiben. Hier im Forum wird man gleich niedergemacht, wenn man eine andere Meinung vertritt als die Mehrheit.

Darf ich euch an ein Beispiel erinnern :

Saison 2007/2008 : wie lange hatten die Fans hier im Forum damals Tomaten auf den Augen und einem SD, der ebenfalles ein ehemaliger verdienter Spieler war und einem Trainer, der selber eingestand, die zweite Liga nicht zu kennen die Treue gehalten? Ein Tipp : der SD stammte aus Dänemark und der Trainer aus Norwegen. Leute, die die Wahrheit früh erkannten wurden hier im Forum niedergemacht oder sogar gesperrt!

Vielleicht müssen wir erst wieder um den Klassenerhalt in der zweiten Liga kämpfen, bevor die Leute aufwachen!
 
@ph

Ja, was willst Du mit den Leuten machen, die Kuntz rausekeln wollen? Die werden eh so bleiben. Und es wird immer Leute gleben, die ernsthaft denken, dass Sforza ein guter SD oder Trainer wäre oder das er immer nur das Vereinswohl im Blick gehabt hätte. Oder andere, die denken, Briegel sollte was machen, weil er eine FCK-Legende ist. Oder Leute, die lieber die Spieler aus der eigenen Jugend spielen sehen wollen als "den aus Afrika" (oder eine beliebiges Land z.B. Algerien ode Norwegen), der "hier nicht her gehört", obwohl der viel besser ist als der Jugendspieler, der einen Fehler nach dem anderen macht. Ich vertraue einfach mal darauf, dass die Leute so intelligent und reflektiert sind, dass sie durchschauen, wie diese Leute gestrickt sind.



Und auf dbb postet sogar einer im Akkord (und mit mehreren Accounts vllt?), dass man Foda besser behalten hätte und wir mit ihm jetzt viel besser wären etc.





@betzefeuer

Leider keine Argumente in Deinem Post.
 
Der FCK braucht keinen blinden Aktionismus, sondern ein Konzept zur Jugendarbeit- und Förderung sowie ein bis zwei Spielsysteme, die von der F-Jugend bis in die Profimannschaft eingeübt werden und dadurch allen Spielern in Fleisch und Blut übergehen, so dass jeder weiß, was er auf dem Platz zu tun hat. Ergänzt werden muss das Ganze von einer völlig sachlichen und emotionsfreien Vereinsführung (damit ist NICHT die Außendarstellung gemeint!), die aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Vereins Abstiege mit einkalkuliert und auf dieser Basis die Finanzen verwaltet.

Dieses Konzept muss den Mitgliedern und Fans so vermittelt werden, dass sie sich mitgenommen fühlen. Zusätzlich müssen die Mitglieder durch Glaubwürdigkeit von dem Konzept überzeugt werden. Das bedeutet: Man müsste z.B. mal einen Trainer (vorausgesetzt sein Konzept und seine Menschenführung passen) einfach mal 5 Jahre lang NICHT entlassen - selbst wenn er in Liga 1 nach einem Aufstieg 34 mal verliert.



Die Kunst ist, sich nicht verrückt machen zu lassen. Der FCK kann nur durch Kontinuität, die mit einer gewissen Sturheit und stoischer Ruhe gepaart ist, wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Und bedenke, lieber Mika, dass die von dir angesprochene hohe Fluktuation von Spielern und Personal vor allem deswegen zustande kommt, weil das Umfeld diese Eckdaten aufgrund des Helmut-Berger-Syndroms nicht akzeptieren will.



Die Vergangenheit ist vergangen. Wir sind ein Zweitliga-Club wie viele andere und müssen uns neu aufstellen. Und zwar mit Ruhe, Geduld und ohne emotionale Ausbrüche. Die gehören auf die Tribüne, wenn Hoffenheim einen Elfmeter verschießt. Ansonsten vernebeln sie nur den Blick für das, was notwendig ist.


Ich seh das mit dem Konzept haargenau so. Es ist entscheidend für den dauerhaften "Erfolg" des Vereins, der sich selbst bei Erfolg des Konzepts meiner Meinung nach "nur" in dauerhafter Erstligazugehörigkeit ausdrücken kann, mit dem ein oder anderen kalkulierten Abstieg. Ich glaube auch, dass "Traditionsvereine" sich mit einer solchen Umstellung deutlich schwerer tun, als Vereine wie Mainz, Freiburg, Augsburg usw., die quasi aus dem Nichts (das betrifft auch die Erwartungen der Fans) kommen und somit Jahre Zeit haben ein Konzept zu etablieren. Man sieht die auch in Hamburg und Bremen (wo plötzlich auf die fehlenden Einnahmen aus dem internationalen Geschäft reagiert werden muss). Die Fallhöhe ist bei uns und bei denen einfach höher, die Erwartungshaltung extremer. Gegenbeispiele bei denen dies in Ansätzen im letzten Jahrzehnt gelungen ist, sind Frankfurt und Nürnberg, aber auch die sind noch lange nicht "über den Berg" bzw. werden auch nur sehr schwer den alten Status dauerhaft zurückgewinnen. Und zumindest Frankfurt kommt ja noch aus einer strukturstarken Region...



Die Frage ist halt nur, ob so ein Konzept/Spielidee bereits im Kopf von Kuntz existiert oder ob es erst von außen - etwa durch einen Trainer, Sportdirektor oder beides oder was-weiß-ich-wen - mit Kuntz zusammen erarbeitet werden muss. Quasi das Kloppmodell, der in Dortmund und wohl auch etwas unbemerkter in Mainz, da vom ersten Tag an gearbeitet hat. Aber Personalentscheidungen zu treffen, wird nicht leicht sein. Mag sein dass Runjaic ein erster Schritt dahin ist, mag aber auch nicht sein. Es hätte genauso Foda sein können. Fakt ist: wir benötigen die Kontinuität, die wir seit dem Antritt von Kuntz nur auf einer Position im Verein haben (nämlich der des VV), auch auf anderen Positionen. Allein mir fehlt daran der Glaube, wenn sich nicht gleichzeitig ein gewisser und auch zumindest über einen längeren Zeitraum andauernder Erfolg einstellt...
 
Ich linke mich hier mal aus, ich werde zum Thema Kuntz nichts mehr schreiben. Hier im Forum wird man gleich niedergemacht, wenn man eine andere Meinung vertritt als die Mehrheit.
Darf ich euch an ein Beispiel erinnern :

Saison 2007/2008 : wie lange hatten die Fans hier im Forum damals Tomaten auf den Augen und einem SD, der ebenfalles ein ehemaliger verdienter Spieler war und einem Trainer, der selber eingestand, die zweite Liga nicht zu kennen die Treue gehalten? Ein Tipp : der SD stammte aus Dänemark und der Trainer aus Norwegen. Leute, die die Wahrheit früh erkannten wurden hier im Forum niedergemacht oder sogar gesperrt!

Vielleicht müssen wir erst wieder um den Klassenerhalt in der zweiten Liga kämpfen, bevor die Leute aufwachen!


Argumentationsaustausch ist das wesentliche Element einer Diskussion. Dazu gehört auch, dass man dir ergo auch mal widerspricht. Niemand macht dich nieder, sondern dir wurde mit Gegenargumenten sachlich begegnet. Das muss man abkönnen.



edith sagt, dass ich sven1108 noch antworten sollte:



Die Kontiunität ist im Führungsstab ja jetzt schon 5 Jahre vorhanden. Dort ist Personal vorhanden, dass wirtschaftlich sauber arbeitet und den Verein in ruhigere Fahrwasser gebracht hat. Der sportliche ist der schwierigere Teil, weil der von der Tribüne aus mit Emotionen besetzt ist. Aber auch dieses Feld sollte man eigentlich emotionslos bestellen. Vielleicht wird es mal auf der JHV Zeit für eine Grundsatzrede im Sinn von Top25, Rahmenbedingungen usw., da einige im Umfeld immernoch nicht begriffen zu haben scheinen, dass



a) die Führung eines Proficlubs heute etwas komplexer ist als zu Zeiten von Udo Sopp und

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Ambitionen auf dauerhafte Bundesligazugehörigkeit im Sinn von 20 Jahren sowie auf Europapokalplätze im Hinblick auf die nächsten 20-30 Jahre unrealistisch sind.
 
Mir gehts hier tierisch auf den Sack,, wenn man ständig liest, bzw. lesen muss "blablabla, jaja, der Kuntz wird das schon schaukeln". Genau so reden wir seit dem Abstieg. Ist es bis jetzt eingetroffen ? Nein! Der nä. Trainer - Schuss, der hoffentlich bald gemeldet wird, muss sitzen. Sonst wirds hier wieder richtig ungemütlich. Dazu braucht man ja kein Hellseher zu sein.
 
Dann sollte man ihn allerdings auch den Zeitpunkt seines Abgangs selbst wählen lassen und das Blatt nicht so lange überreizen, bis ihm dafür die Zeit fehlt!


@Diavolo Rosso: Ich glaub, wir alle sind alt genug, um selber zu entscheiden, worauf wir wie antworten
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Und nein, ich nehm betzefeuer nicht ernst.


Meine Bemerkung war nicht auf dein Post gemuenzt, sondern allgemein, aber ich sehe schon du hast dich angesprochen gefuehlt.
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Wie auch immer, ich will selbstverstaendlich keinem vorschreiben, wie er wem zu antworten hat. Er (sie) hat ja auch damit eine relativ hochwertige Diskussion losgetreten, insofern kann auch der duemmste Post manchmal zu etwas gut seqin
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