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tour de france 2005

wer gewinnt die tour?

  • ullrich

    Stimmen: 69 100,0%
  • armstrong

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    69
"Lance stürzen - dazu braucht es etwas Großes"







Vorweg: Es tut mir leid, dass ihr zwei Tage lang auf meine Kolumne verzichten musstet. Aber mir ging es echt schlecht. Der Ritt ins Gelbe Trikot war für meinen Körper wohl einfach zu viel. Am Ruhetag fühlte ich mich dann schon nicht so gut. Als ich dann in Gelb auf die 10. Etappe gegangen bin, merkte ich bereits nach wenigen Kilometern, dass meine Beine nicht so sind, wie sie sein sollten. Ich habe mich dann noch mit Hilfe meines Teamkollegen Giovanni Lombardi nach Courchevel hochgequält.











Im Ziel bekam ich Schüttelfrost-Attacken und im Hotel wurde 40 Grad Fieber gemessen. Am Morgen der 11. Etappe wollte mich unser Teamarzt dann auch gar nicht starten lassen. Das war wohl so eine Art Bronchitis, eine Lungeninfektion. Mit fiebersenkenden Mitteln und Antibiotika wollte ich dann irgendwie durchkommen, aber es hat nicht gereicht.



Es hätte auch nichts gebracht, wenn ein, zwei Teamkollegen bei mir geblieben wären. Wenn ich einfach nicht schneller fahren kann, dann helfen mir auch zehn Leute um mich herum nicht. Das Rennen ist für mich einfach dumm gelaufen. Die ersten Ausreißversuche kamen zu schnell und da ist das Feld dann gleich explodiert. Wenn sich das Gruppetto erst hoch zum Telegraph gebildet hätte, dann hätte ich mich vielleicht so durchmogeln können.



Wäre ich der einzige Fahrer außerhalb der Karenzzeit gewesen, hätte mich die Jury wahrscheinlich drin gelassen. Aber da Kevin Hulsmans, einer der wichtigsten Helfer von Tom Boonen, noch nach mir ins Ziel kam, war die Entscheidung klar, uns beide von der Tour auszuschließen. Schließlich wollen sich die Verantwortlichen ja von den anderen Sprinterteams keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen. Pech für mich, dass Boonen nach seinem Sturz nun auch aufgegeben hat.



Die Attacke von Vinokourov war übrigens großartig. Das war genau der richtige Weg. Denn Lance ist ein großartiger Fahrer und deshalb muss man auch etwas Großartiges leisten, um ihn zu schlagen. Den kann man nicht mit kleinen, taktischen Spielchen austricksen. Dazu bedarf es einer außergewöhnlichen Aktion. Mit einer einfachen 10-Kilometer-Attacke wird das nichts, dazu ist Discovery zu stark. Um Lance zum Wackeln zu bringen, musst du etwas reißen, was ihm, seiner Mannschaft, aber auch dir und deinem eigenen Team richtig weh tut.



Dass mein Teamkollege Basso noch nicht angegriffen hat, ist auch irgendwo verständlich. Ivan will seinen Podiumsplatz ja auch nicht einfach so verschenken. Lance hatte hoch zum Galibier noch fünf Fahrer an seiner Seite. Was hilft es Ivan da, wenn er seine Körner in einer sinnlosen Attacke verschwendet. Einfach mal angreifen, so einfach ist das nicht. Der Radrennsport ist da viel komplizierter. Aber: So ganz frisch sah Lance hoch zum Dach der Tour auch nicht aus. Mal schauen.



Nochmal zurück zu mir und meiner Krankheit: Meine Frau ist irgendwo erleichtert, dass ich jetzt raus bin. Denn wie schnell holt man sich als Sportler mit einer Infektion eine Herzmuskelentzündung und setzt damit seine Karriere aufs Spiel. Das ist schon gefährlich. Und schließlich habe ich auch eine Verantwortung gegenüber meiner Familie.



Bis dann,



Euer Jens Voigt!



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Moncoutié macht ganz Frankreich froh





Ein französischer Sieg am Nationalfeiertag! David Moncoutié (Cofidis) hat sich bei der Tour de France den in seiner Heimat so wichtigen Erfolg am 14. Juli gesichert.











37 Kilometer vor dem Ziel hatte sich Moncoutié von einer Ausreißergruppe abgesetzt, der auch Stephan Schreck von T-Mobile angehörte, und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Den französischen Triumph machte Sandy Casar als Zweiter und Patric Halgand als Vierter perfekt. Als Dritter überquerte Angel Vicioso die Ziellinie.



Auf dem Weg von Briancon nach Digne-les-Bains unternahm der Lance Armstrong nicht viel gegen eine 13-köpfige Ausreißergruppe, die den Sieger der 12. Etappe nach 187 Kilometern unter sich ausmachte.







Moncoutié trat in gewisser Weise die Nachfolge von Eddy Merckx an, der bei der letzten Tour-Etappenankunft in Digne 1969 gesiegt hatte. Der Franzose stemmte sich mit einer großen Energieleistung gegen seine Verfolger.



Im Gesamtklassement gab es keine Änderungen: Rekordsieger Armstrong führt auf dem Weg zu seinem siebten Tour-Triumph in Serie weiter mit 38 Sekunden vor dem dänischen Bergkönig Mickael Rasmussen und 2:34 Minuten vor Christophe Moreau (Frankreich). Jan Ullrich (4:02 Minuten zurück) und Andreas Klöden (4:16) verteidigten ihre Plätze neun und zehn. Alexander Winokurow (4:47), der an Armstrongs langer Leine am Vortag in Briancon gewinnen konnte, blieb 12.



Nachdem sich Jens Voigt mit seinem Ausflug in Gelb und Fabian Wegmann im Bergtrikot bereits eindrucksvoll in Szene gesetzt hatten, versuchten Stephan Schreck und Patrik Sinkewitz ins Rampenlicht zu fahren. Doch die beiden Tour-Debütanten aus dem T-Mobile- und Quickstep-Team scheiterten in verschiedenen Ausreißergruppen. Immerhin wurde der Ullrich-Helfer Schreck Etappen-Zwölfter. "Ich hatte heute freie Fahrt, musste aber am Schluss anerkennen, dass die anderen besser waren", sagte Schreck.



Der Deutsche mit den vielleicht meisten Möglichkeiten außerhalb des T-Mobile-Teams musste die Beine ziemlich ruhig halten. Jörg Jaksche, der bei Armstrongs Parforceritt auf der ersten Alpenetappe eine glänzende Figur gemacht hatte, kommt aus seiner Helferrolle bei Liberty Seguros nicht heraus. "Ich bin weiter hier, um Heras und Beloki zu helfen. Manolo Saiz ist der Chef und der bestimmt das so", sagte Jaksche und wirkte dabei am Start in Briancon ein wenig frustriert.



Der Ansbacher Arztsohn liegt nach der 12. Etappe auf Rang 13 des Gesamtklassements weiter deutlich besser platziert als seine beiden spanischen Team-Kapitäne, denen der Manager offensichtlich wenigstens noch einen Etappensieg in den Pyrenäen nahe der Heimat zutraut.



Am Donnerstag war die 92. Tour de France für zwei prominente Fahrer zu Ende: Der zweifache Etappengewinner Tom Boonen aus Belgien, Träger des Grünen Trikots, trat zur 12. Etappe wegen einer Knieverletzung nicht mehr an. Unterwegs gab Armstrong-Helfer und Bergspezialist Manuel Beltran (Spanien) nach einem Sturz auf.



"Alle, die uns im Team in den Bergen nicht helfen können, haben wir heute nach vorne geschickt. Leider hat es nicht ganz geklappt. Die Franzosen haben an ihrem Nationalfeiertag alles gegeben. Für mich war das heute ein schöner Ruhetag", sagte Ullrich nach der Hitzefahrt bei über 36 Grad.



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so, heut wird´s widder spannend oder aa net?!
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:?



Auf jeden Fall eine der letzten Etappen, wo Ulle wirklich angreifen und Zeit gutmachen muss...
 
Der muss jetzt in den Bergen angreifen, wenn er in der Gesamtwertung noch nach vorne kommen will, das könnte heute und morgen spannend werden.
 
13:05 ZDF, gibt aber schon Ticker. 10 Leute ham knapp 8 Minuten Vorsprung, u.a. Totschnig (Gerolsteiner) u. Nardello (T-Mobile) dabei.
 
Also finde es oft Ungerecht wie auf Ullrich eingehackt wird!Er versucht es gibt immer alles und hat eben auch immer was Pech.Ich mag ihn er ist immer realistisch und gibt nie auf.Von daher mal auch ein Lob an ihn.Für Armstrong reicht es eben nicht doch ich hoffe er wird 2, was eine Riesen Leistung wäre!
 
ja, hoffentlich - im Zeitfahren hat sich Basso aber auch stark verbessert und ich befürchte und schätze, dass Ulle net mal mehr 2. (sein Lieblingsplatz) werden wird...
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Heute steht n guter Artikel über ihn und Armstrong in der Sonntag Aktuell - das spiegelt so ungefähr das wieder, was ich auch gesagt hatte... beispielsweise, dass das Team von T-Mobile nicht schlecht ist, die 3 vermeindlichen Kapitäne Ullrich, Vino und Klöden aber einfach nicht stark genug und nicht in der Lage sind, Armstrong zu gefährden - sprich der Kapitän ist das Massgebende und da ist Lance eben schon seit Jahren ihm/ihnen um Längen voraus - selbst ohne Mannschaft. Wie SA auch schrieb, "Ulle" würde sich in dieser Kapitänsrolle nicht zurechtfinden, sehe ich ähnlich...
 
ich schau grad ein wenig t.d.F., dass was mir auf die nerven gehen würde, wären die Fans, die einen vom Fahrrad holen könnten...das grenzt ja schon an Behinderung der Fahrer...
 
Hincapie! Unglaublich...



Naja was soll man machen, Basso und Armstrong sind eine Klasse besser, Ulle hat sich gequält und wird im Zeitfahren wohl noch dritter, also Podium. Das wäre das sechste (?) mal Podium.
 
ich schau grad ein wenig t.d.F., dass was mir auf die nerven gehen würde, wären die Fans, die einen vom Fahrrad holen könnten...das grenzt ja schon an Behinderung der Fahrer...


ja das nervt etwas, vor allem der nebenherluafen einiger die ins TV wollen.

einer wurde vorhin von einem motorad halb überfahren, naja selbst schuld.



aber irgendwie gehört das auch zur tour, zumindest die menschenmassen am berg.
 
aber irgendwie gehört das auch zur tour, zumindest die menschenmassen am berg.


eben.



Dass "Ulle" noch auf´s Treppchen fährt, bezweifle ich stark - gut 3 Minuten wird er auch nicht auf Rasmussen aufholen können...



Basso wird klar Zweiter!
 
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