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Ich möchte mit diesem Thema mal eure Meinung wissen. Ab wann ging die Spirale beim FCK vorwiegend nach unten und was, denkt ihr, sind die Gründe ? Ging es schon vor dem ersten Abstieg 1996 los, oder erst nach der Meisterschaft 98? nach dem Ausscheiden gegen Essen (zweifellos auch ein Traditionsverein in der Regionalliga) habe ich mir überlegt, warum verschwanden etliche Vereine in der Versenkung (Essen, Wuppertal, Düsseldorf usw.) während andere Vereine plötzlich ins Licht rücken (Mainz, Wolfsburg, Leverkusen). Liegt es wirklich nur am Geld (jüngstes Beispiel Hoffenheim)? Es gibt aber auch Vereine wie Bochum, Bielefeld und selbst eine hochkarätige Mannschaft wie Bremen strotzt wohl nicht mit Millionen. Warum kommen in der heutigen Zeit manche Vereine nicht zurecht, während Andere problem- und nahezu skandallos über die Runden kommen?

Warum findet der FCK keine Geldgeber? Liegt es am Standort Rheinland-Pfalz? Ich habe langsam den Verdacht, dass der glorreiche Namen "Fritz Walter" in dieser Beziehung auch ein Hindernis sein kann. Denkt man an den 1. FC Kaiserslautern, denkt man als erstes an den Fritz und dann gleich an das "Fritz-Walter-Stadion" oder an den Betzenberg. Da bleibt eigentlich kein Platz für Chio-Chips oder etwas Ähnliches (Bei Wolfsburg denkt man doch sofort an VW). Ich möchte hier keine neue Anti-Jäggi-Kampagne starten, aber die Frage sollte erlaubt sein, warum können andere Vereine problemlos mit Schulden im dreistelligen Millionen-Bereich leben (Dortmund; Schalke, ok, Schalke hat jetzt Gas, hatte aber auch schon vorher x-Millionen Schulden), während andere Traditionsvereine am Hungertuch nagen.

Ist eventuell auch das "Bosman-Urteil" mitschuldig? Kommen einige Vereine damit weniger zurecht als Andere? Oder der Fall der "Ausländer-Quote"? Werden durch diese Entscheidungen zu viele mittelmäßige (billige) Fußballer aus der ganzen Welt geholt, welche sich nur noch für ihr Bankkonto aber nicht mehr für den Verein interessieren (beim FCK sehr naheliegend), und die kleinere Vereine (es ist schon sehr traurig den FCK als kleinen Verein titulieren zu müssen) nur als Sprungbrett benutzen wollen?

Es ist meiner Meinung nach zu einfach, alles nur auf falsches Management und die Trainer zu schieben, denn es gibt auch beim FCK genügend Beispiele, dass Fußballer beim FCK versagen, und bei anderen Vereinen groß einschlagen (Engelhardt, Amanatidis). Es muss also an den Spielern selbst liegen. Fühlen die Spieler sich beim FCK nicht wohl? Ist eigentlich unmöglich, da unsere Fans ihre Idole vergöttern, wenn sie denn Leistung bringen und das sollte man erwarten dürfen. Für mich haben die Fans am allerwenigsten Schuld an der Misere.
 
kurz gesagt ging es mit den freunden rehhagel, friedrich, wieschemann und herzog los

und abwärts.

wovon wir uns bis heute nicht erholt haben.
 
DM 98.. Als Rehagel dann Rausflog wurds von Jahr zu Jahr, Trainer zu Trainer, schlechter..
 
Meiner Meinung nach ging es im Sommer 2003 los, Friedrich war zwar ein Gangster und wurde von Wittmann uU über den Tisch gezogen, Qualität war aber teilsweise schon noch dabei. Im Herbst 2002 kam Gerets nach Lautern, der anfangs überhaupt keinen Erfolg hatte, dazu kam noch die schwierige finanzielle Lage. Wir sind mit recht wenigen Punkten (am 17. Spieltag der Hinrunde schießt Harry Koch in der 94. Minute im Heimspiel gegen Hertha Berlin den Elfmeter im zweiten Anlauf rechts oben in den Winkel) in die Winterpause und es war klar, dass was passieren muss. Was dann kam, ist bekannt: Gerets holte etwa einen Tchato für die Linksverteidigerposition, der nicht nur geschmeidig nach vorne spielte, sondern sogar defensiv einiges drauf hatte. Im Tor hatten wir mit Tim "Held von Istanbul" Wiese einen guten Keeper, Knavs und Wenzel (damals!!!) waren hinten sicher, Mitte der Runde konnte sogar Sforza wieder an alte Leistungen anknüpfen, José "der Kleine" Dominguez hatte starke Phasen, vorne Klose und Lokvenc - alles in allem eine sehr gute Mannschaft, wir sind dann ja sogar ins Pokalfinale eingezogen und hatte den Uefa-Cupplatz sicher. Dann das Pokalspiel in Berlin, Ballack traf 2x (u.a. nach Torwartfehler Wiese) und der Pokal war futsch, aber alles in allem natürlich eine super Rückrunde und die Vorzeichen für die kommende Spielzeit waren eigentlich sehr gut.

Tja, und was dann kam wisst ihr alle: Vreven, Nurmela, Kosowski (Jäggi: "Eine Rakete!"), Freund hießen die neuen Hoffnungsträger und Gerets war im Januar 2004 schon wieder weg. Auch wenn danach genug Zeit zum Wiederaufbau da war, war das meiner Meinung nach der Anfang vom Ende.
 
Wenn Du schon Mainz bei Deinen Beispielen anführst, solltest Du bemerken, dass Geld und Standort keine Argumente sein können.



Für die aktuelle Krise des FCK kann man genausowenig einen einzelnen Grund wie einen einzelnen Ausgangspunkt finden. Alle Ereignisse und Entscheidungen bauen mehr oder weniger aufeinander auf; und bei der Rückwärtsbetrachtung landet man dann schnell bei der Gründungsversammlung des Vereins.



Fußball ist aufgrund der Vielzahl von nicht planbaren Ereignissen eben ein unstetes Geschäft. Wenn sich Pech und Unvermögen dann zueinander gesellen, geht's eben abwärts. Das ist ja auch kein Einzelfall, schließlich haben 22 der insgesamt 49 Bundesligisten nichts mehr mit Profifußball am Hut.



Eine glorreiche Vergangenheit wie beim FCK ist dahingehend hinderlich, dass Erfolge immer eine gewisse Erwartungshaltung für die Zukunft hervorrufen.



Um auf die eigentliche Frage zu antworten: Ohne das jetzt großartig belegen zu können, glaube ich, dass die Meisterschaft einige Probleme übertüncht hat, die schon vorher bestanden und anschließend nicht ernst genug genommen wurden. Der Rest waren dann Notwendigkeiten in kleinstmöglichen Dosen.
 
der anfang wurde mit dem rauswurf rehhagels gemacht, weil unser anspruchsdenken schon enorm war und ein platz 5 für uns zu wenig...
 
@Mika

Das ist ne typisch menschliche Eigenschaft. Die Leute kriegen den Hals nicht voll. Siehe Rauswurf Wolf.
 
der anfang wurde mit dem rauswurf rehhagels gemacht, weil unser anspruchsdenken schon enorm war und ein platz 5 für uns zu wenig...


rehagel hat selbst gekündigt und auf sein gehalt verzichtet
 
es gibt zu diesem thema ein interessantes buch. ob alles der wahrheit entspricht kann ich nicht beurteilen, aber es macht so den eindruck da viele quellen genannt werden.

mich das das buch tief getroffen, da die machenschaften der herren friedrich, wieschemann + herzog gut dargestellt werden!



dort begann der niedergang!



_2004%20-%20Becker.jpg




http://www.aufschwung03.de/blog/?p=133
 
ich fand es scheiße mit Jara da haben wir auch gut in der tabelle gestanden und er wurde gefeuert


Erstens war die Saison mit Jara die mit abstand beste(vom Tabellenplatz her) in einigen jahren. Allerdings wollte er am ende doch nicht verlängern, obwohl es eigentlich keine bedenken gab. Dann hat Jäggi ihn gesagt das er gleich seine koffer packen soll - so weit ich mich erinnere. Wir hätten also so oder so einen neuen Trainer finden müssen.
 
Ich denke der Niedergang hat schon mit der Meisterschaft begonnen, weil man auf einmal Ansprüche hatte, die weit über die Möglichkeiten hinausgingen. So viel Geld wie da aus dem Fenster geworfen wurde und welche Praktiken da angewendet wurden, da wurde der Verein dauerhaft in geschädigt.



Für einen ganz großen Fehler halte ich auch die WM nach KL geholt zu haben. 75 Millionen (der Großteil staatliches Geld) um ein Stadion von 38000 auf 48000 auszubauen (Gladbach hat für 50 Mios ein komplett neues Stadion gebaut) ist der totale Wahnsinn, gerade weil wir ein Stadion in der Größe gar nicht brauchen, auch nicht als Erstligist im gesicherten Mittelfeld.



Und dann würde ich Jäggi (der bei all dem was schon kaputt war nicht mehr viel Handlungsspielraum hatte) ankreiden, dass er es versäumt hat, schon zum Anfang einen qualifizierten Sportdirektor in die Führung zu holen.



@frankenteufel: das mit Jara halte ich auch für einen großen Fehler, so gut wie unter ihm (5-6 Spieltage vor Saisonende Klassenerhalt und noch UI-Cup als Ziel) haben wir nie mehr gestanden und werden wir auch so bald nicht wieder stehen. Allerdings hat er wohl menschlich nie richtig hier hingepasst und das war wohl auch der Grund warum er nicht verlängern wollte.
 
Der Grund dass Jara nicht verlängern wollte waren die Reaktionen der Fans nach der Niederlage gegen Hannover... das hat letztendlich den Ausschlag gegeben, dass er den unterschriftsreifen Vertrag dann nicht angenommen hat... Ich fand es damals schon ein Fehler!
 
Ich denke, alles fing an, als der Vorstand anfing vom WM Stadion zu träumen. Unser ganzes Geld, welches wir lieber ins sportliche gesteckt hätten, steckt jetzt in unserem ach so tollen WM-Stadion, welches im moment nicht mal halb gefüllt ist. Für mich war der Bau ein absoluter Fehler und total sinnlos. Wir brauchen keine 48.500 Plätze... Was wir brauchen sind gute Spieler. Von dem Namen Fußball WM Stadion können wir uns jedenfalls nichts mehr kaufen... leider!
 
Es gab einen Moment und das war das 1:5 in Frankfurt, mit dem Frankfurt drin geblieben ist und wir ohne Einstellung und Ehre aufgetreten sind.
 
es gibt zu diesem thema ein interessantes buch. ob alles der wahrheit entspricht kann ich nicht beurteilen, aber es macht so den eindruck da viele quellen genannt werden.
mich das das buch tief getroffen, da die machenschaften der herren friedrich, wieschemann + herzog gut dargestellt werden!



dort begann der niedergang!



_2004%20-%20Becker.jpg




http://www.aufschwung03.de/blog/?p=133
Das Buch ist in der Tat sehr interessant und aufschlussreich, wenn auch man natürlich bedenken muss, wer das Buch geschrieben hat, welche Interessen die Person verfolgt/verfolgte und inwieweit sich ein Spielerberater Becker von den Methoden oder Berufsphilosophie von einem Agenten Wittmann unterscheidet.
 
für mich wurden 5 glasklare fehler gemacht, an denen wir immernoch (mehr oder weniger) zu knappern haben:



1.) unter dem damaligen präsidenten thines wurde es versäumt (danke herr klingowski) die pos. als nr. 2 oder 3 hinter bayern zu festigen.. damals wurde schon eher ins stadion (nord-süd tribüne) investiert, als das geld eher in die mannschaft zu stecken...



war ja bekannt, das klingowski geizig war... aber wenigstens hatte damals geyer ab und an noch einen richtig guten riecher für einkäufe...



2.) in der 1. abstiegssaison wurde bis zum ende nicht mit dem abstieg gerechnet.. motto : "der fck steigt net ab oder kann nie absteigen".. (wurde nie so gesagt, aber es kam so rüber..fans, verantwortliche, ect.)... zudem gab es krasse taktische fehler (brehme anstatts kadlec libero, kuntz verkauf, ect.)



3.) unter der ära friedrich hatte man wieder die möglichkeit versäumt,sich unter die top5 in der BL zu etablieren.. ablösen und vor allem handgelder die barcelona/madrid/turin/mailand - niveau hatten, wurden bezahlt und somit das geld reihenweise aus dem fenster geworfen...



4.) und,wie oben schon erwähnt, der wm-bau, der niemals nötig war.. da wollten sich nur "bestimmte" leute ein eigenes denkmal setzen... hätte man den betze nie zur wm-arena erkoren und das geld in die mannschaft investiert, wer weis wo wir heute stehn...



5.) man hat es versäumt, kontinuität rein zu bekommen, vor allem bei trainern.. hätte man besser länger an einem gerets fest gehalten ,oder einem jara (ok, er war ein komischer und unsymphatischer kauz, und ich war auch froh als er weg war.. aber der erfolg gab ihm recht)...
 
Mir scheint es, als hätte die Opposition von 1997 recht behalten. Damals war mir völlig unverständlich, wieso ein Briegel gegen den erfolgreichen Rehagel schießt. Doch es gibt eine Aussage Briegels, die heute in ganz anderem Licht erscheint: "Der Erfolg verdeckt hier vieles. Doch die guten Zeiten können auch ganz schnell wieder vorbei sein."

Zumindest würde ich den Beginn des Niedergangs im Größenwahn der späten Neunziger sehen, als das "Team Professionelle Zukunft" ja gerade versuchte, uns auf Dauer zum Topklub zu machen. Eine Zeit lang ging das gut und brachte Erfolg. Eine Reihe von Fehlgriffen (T. West u.a.), gepaart mit "unlauteren" Mitteln und Wegen (verdeckte Handgelder u.a.), und schon war sie da, die Krise von 2002. Seither fehlt es völlig an Geld, Konzept und Perspektive, um uns wieder da raus zu bringen. Und ein Ende des freien Falls ist nicht in Sicht.
 
Das 1:5 in Frankfurt, da dachte ich auch gerade daran. Damals wurde mit neuen Spielern gewunken, sollten wir die Champions League wieder erreichen. Was ist denn das für eine Motivation für die alten Spieler?



Dann die Ära Brehme. Was wurden da für Fehler gemacht??? Man kann doch nicht einen als Trainer unerfahrenen ehemaligen Spieler mit sehr beschränktem Horizont und uneingeschränkten Machtgelüsten (1995 gegen Kadlec, 2000 gegen Djorkaeff) zum Trainer einer (damals) Spitzenmannschaft machen. Und die Einkaufspolitik unter dem "späten" Brehme...



Dann wir schon erwähnt die Einkäufe von Eric Gerets.



Schliesslich das Rausekeln von Jara.



Investitionen in Beton und in schlechte Spieler.



Insgesamt gesehen eine lange Verkettung verhängnisvoller Fehler, die uns in eine grosse und scheinbar aussichtslose Misslage gebracht haben.



Insgesamt gesehen kann man vielleicht sogar sagen, dass der FCK seit den siebziger Jahren nur unter zwei Trainern richtigen Erfolg hatte:



- Kalli Feldkamp

- Otto Rehhagel



Erfolg gab es auch in der frühen Ära Friedel Rausch. Aber da waren es eher die Leader auf dem Platz, Kuntz und Sforza, die den Erfolg herbeiführten; als die wegwaren, sind wir abgestiegen.
 
Warum Manschaften wie Bielefeld, Bochum drinbleiben?

Ganz einfach Antwort, die haben nicht mit ihrer "ruhmreichen" Vergangenheit zu kämpfen, nutzen ihre finanziellen Möglichkeiten clever. In Lautern kannste als Verantwortlicher doch net mal einen Pups lassen, ohne dass das elendige Gelabbere von Tradition beginnt.

Je mehr Tradition desto tiefer der Fall...
 
der anfang wurde mit dem rauswurf rehhagels gemacht, weil unser anspruchsdenken schon enorm war und ein platz 5 für uns zu wenig...
Nie habe ich mit dir so dermaßen übereingestimmt, wie bei dieser Aussage! Du hast vollkommen Recht!




rehagel hat selbst gekündigt und auf sein gehalt verzichtet
Naja, ich denke, man kann sagen, Rehhagel "wurde freiwillig gegangen".



Wie irrwitzig kann man sein... Das will mir bis heute nicht in den Kopf. Die Wegekelung Rehhagels damals ist mit folgendem zu vergleichen: Man nimmt einen Knüppel und zieht ihn sich selber über den Kopf. Weils einem aber nocht nicht reicht haut man noch ein paar mal kräftig zu.

Also das ist für mich einfach unfassbar und ich kann mir das bis heute nicht erkären. Das ist fast wie ein Naturphänomän, das ich nicht begreifen kann. Es ist mir einfach zu hoch. Und damit fing alles an.



Natürlich gab es später noch Punkte, an denen man den Fall hätte stoppen können. Aber auch dann hätte man es sehr schwer gehabt wieder aufwärts zu klettern.

Jetzt aber liegt man am Boden. Mit gebrochenen Armen und Beinen. Oh ja, wir sind unten angekommen, ganz am Boden. Aber Moment: In diesem Augenblick entpuppt sich der Boden als Falltür: es geht ja noch tiefer. Aber statt sich am Rand festzuhalten, springt man freiwillig hinein.



So, das war jetzt alles sehr metaphorisch gesprochen, aber ich hoffe, ihr versteht mich.
 
ich sags mal so, die eisntellung rehhagels war mit das anfang vom ende.

das was friedrich wirtschaftlich zerstörte, erledigte rehhagel sportlich.

eine intakte mannschaft wurde kaputt gemacht.

bestes beispiel war die verpflichtung mario baslers.

die intakte rechte schokoladenseite von damals mit ratinho/buck

wurde durch diesen basler auseinandergerissen.

auch brachte dieser basler viel unruhe (auch durch wittmann?) in die mannschaft.



der feine her rehhagel brach sich dann das genick, als er sich mit den fans anlegte.
 
Ich frage mich oft, wie die Geschichte weiter verlaufen wäre, wenn...



- wir 1994 nicht um die Meisterschaft betrogen worden wären (Stichwort: Phantom-Tor Helmer gg. FCN)

- wenn man 1996 an Friedel Rausch festgehalten hätte

- wenn Rehhagel auf dem Höhepunkt seines Ruhmes 1998 abgetreten wäre, um Berti Vogts als Bundestrainer abzulösen

- wenn das 1:5 in Frankfurt nicht gewesen wäre (das stank nach Mauschelei!)

- wenn man anstelle von Brehme einen Trainer verpflichtet hätte

- wenn Erik Gerets an Harry Koch und Dominguez - und Jäggi an Erik Gerets festgehalten hätte

- wenn Kurt Jara ein bisschen mehr Anerkennung erhalten hätte - und ein bisschen mehr auf die Fans zugegangen wäre

- wenn man anstelle von Henke einen Trainer verpflichtet hätte

- wenn man Henke zwei Spiele früher entlassen hätte

- wenn Wolf Sforza rehabilitiert hätte

- wenn man Wolf hätte die letzte Saison zu Ende spielen lassen

etc. etc.



M.E. hat die ganze Entwicklung auch sehr viel mit miserablem Timing, Kompetenzwirrwarr, Eitelkeiten - und, so leid es mir tut, mit einem "Defizit an Durchblick" zu tun...
 
naja, 5 jahre trainer, 1973–1978 ... so viele haben des bei uns auch net gepackt...



In Kaiserslautern folgte er Dietrich Weise im Amt. Mit den Roten Teufeln erreichte er 1976 das Finale des DFB-Pokals, in welchem aber der Hamburger SV mit 2-0 die Oberhand behielt. Dies stellt den größten Erfolg von Erich Ribbeck im deutschen Pokalwettbewerb dar. Darüberhinaus fällt die Erfolgsbilanz unbeindruckend aus. Karlheinz Feldkamp wurde sein Nachfolger in der Pfalz und führte die Mannschaft regelmäßig zur UEFA-Pokal Teilnahme.



Seine Bundesligaplatzierungen mit dem 1. FC Kaiserslautern: 6., 13., 7., 13., 8.



und danach dann co-trainer der deutschen nationalmannschaft... ich finde net, das sich das so schlecht liest...



und war das legendärste aller betze-spiele net auch in der ribbeck-ära, das 7:4 ?



edit:



merci @ auge .. ^^
 
ich sags mal so, die eisntellung rehhagels war mit das anfang vom ende.
das was friedrich wirtschaftlich zerstörte, erledigte rehhagel sportlich.

eine intakte mannschaft wurde kaputt gemacht.

bestes beispiel war die verpflichtung mario baslers.

die intakte rechte schokoladenseite von damals mit ratinho/buck

wurde durch diesen basler auseinandergerissen.

auch brachte dieser basler viel unruhe (auch durch wittmann?) in die mannschaft.



der feine her rehhagel brach sich dann das genick, als er sich mit den fans anlegte.
Da kann ich dir nur teilweise zustimmen. Diese intakte Mannschaft hat Rehhagel ja auch z.T. zusammengestellt. Die von dir erwähnten Ratinho und Buck hat er ebenso geholt wie Schjönberg oder Hristov. War es nicht auch seiner Überredungskunst zu verdanken, dass Kuka blieb?

Mit seiner Personalpolitik nach der Meisterschaft begann das Mannschaftsgefüge aber in der Tat zu zerfallen. Bei den Neuzugängen ging es nur noch um Namen (Djorkaeff, Basler) oder darum, dass sie ablösefrei waren (Sobotzik und Co.), nicht mehr darum, ob sie eine Verstärkung waren und zu Mannschaft und Verein passten.



Auch mich würde interessieren, wie es gelaufen wäre, wenn Otto 98 Bundestrainer geworden wäre. Gut möglich, dass Friedrich und Co. das nicht überstanden hätten...
 
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