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Türken voll EU fähig ?

Wenns nach mir ging hätten wir in der EU eine Zoll-, Währungs- und in Grundzügen noch eine Wirtschaftsgemeinschaft und dann wäre aber auch schon Feierabend.

Jede weitere Erweiterung gen Osten ist für mich unbegreiflich, weil man sich sowohl finanziell, wirtschaftlich, als auch unter finanziellen Aspekten selbst schädigt. Früher sagte man, die EU solle für alle den gleichen Wohlstand schaffen. Heute sagt man besser: Die EU versucht die Armut gleichmäßig zu verteilen...

Die Einmischung der EU in nationale Belange, für mich ein Unding. Die Entscheidungsfindung - ohne zwingende Beteiligung der Bürger - eine Unverschämtheit. Die Geldverschwendung durch das Konstrukt EU, absolut unnötig! Die Stimmverteilung, ungerecht!

Daher in jedem Fall gegen eine weitere Ausweitung der Europäischen Union.
 
In der Türkei läuft seit mehreren Jahrzehnten ein Völkermord an den Kurden ab, in letzter Zeit mit internationaler Legitimation unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung.

Interessiert aber seltsamerweise niemand in Deutschland, vielleicht weil der Grünenpolitiker Özdemir dafür gesorgt hat, dass es für deutsche Bürger völlig ok ist, sich einfach nur über sich in Brand setzende Kurden zu ärgern, die ein schlechtes Licht auf die integrationswilligen Türken werfen.

Zudem herrschen innenpolitisch ein alles andere als Europa- oder weltoffenes Bedingungen.

Siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Wölfehttp://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Wölfe

und auch

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#T.C3.BCrkeihttp://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#T.C3.BCrkei
 
@ Ramser



Das die Türkei Probleme mit dem Umgang mit ihren Minderheiten hat, ist richtig.

Zumindest mit den Armeniern kam es vor kurzem zu einigen versöhnlichen Gesten.



Was möchtest du aber mit deinen Links sagen? Nationalisten und anderes Pack gibt es doch leider in jedem Land.
 
Was möchtest du aber mit deinen Links sagen?

aus Wikipedia:

Der Tod von Çatlı bei einem Verkehrsunfall 1996 löste einen politischen Skandal in der Türkei aus. Der zu diesem Zeitpunkt wegen Mordes mit Haftbefehl in der Türkei und von Interpol gesuchte Çatlı hatte einen vom damaligen Innenminister Mehmet Agar persönlich unterschriebenen Reisepass bei sich, der ihn als Staatsbeamten auswies. Er befand sich in Gesellschaft des Parlamentsabgeordneten der Regierungspartei Sedat Bucak, des stellvertretenden Polizeichefs von Istanbul und der ehemaligen Schönheitskönigin Gonca Uz. Nur Bucak, der auch Leiter von umstrittenen, gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eingesetzten Dorfschützereinheiten im Südosten der Türkei war, überlebte. In dem Unfallwagen fand die Polizei unter anderem mehrere Handfeuerwaffen mit Schalldämpfern. Innenminister Agar hatte zunächst versucht, die Situation damit zu erklären, dass der Polizeibeamte den Gesuchten verhaftet hatte. Als sich dies als Lüge entpuppte, musste er zurücktreten. In der nachfolgenden parlamentarischen Untersuchung wurden zahlreiche Zusammenhänge zwischen Politik, Militär, Geheimdiensten und dem organisiertem Verbrechen in der Türkei aufgedeckt.[35][36] Dieser Komplex wird in der Türkei als Tiefer Staat bezeichnet.
Ich finde 13 Jahre jetzt keine so lange Zeit, man stelle sich vor Schily oder Schäuble würden aktiv Leute wie Appel oder Kühnen unterstützen...
 
Ich finde 13 Jahre jetzt keine so lange Zeit, man stelle sich vor Schily oder Schäuble würden aktiv Leute wie Appel oder Kühnen unterstützen...


wie war das noch mit schily und der raf? ok, damals noch als anwalt und für schäuble würd ich noch nicht mal eine hand übers feuer halten.
 
Außenminister Guido Westerwelle will eine stärkere Anbindung der Türkei an die Europäische Union. Bei seinem Antrittsbesuch in Ankara sagte er mit Blick auf den stockenden EU-Beitrittsprozess: "Die Türkei hat einen Anspruch auf faire Verhandlungen und einen zuverlässigen Verhandlungspartner".


Weiter ...



http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Westerwelle-schuert-EU-Hoffnung_aid_803849.htmlhttp://www.rp-online.de/politik/deutschland/Westerwelle-schuert-EU-Hoffnung_aid_803849.html



Quelle : RP
 


Hast du nicht FDP gewählt?



images
 
Auch wenn es mir geradezu körperliche Schmerzen bereitet, aber ich muss Osterwelle in diesem Fall sogar Recht geben. Das rumgeeiere der letzten Jahrzehnte ist unwürdig. Mal ja, mal nein, mal vielleicht oder auch nicht... was soll das? Die Verhandlungen laufen seit Ewigkeiten, inzwischen sind Länder wie Bulgarien oder Rumänien integriert, warum also nicht auch eine Türkei?

Man muss einfach Verhandlungen ansetzen, einen Zeitplan erarbeiten in dem bestimmte Reformen festgelegt sind, die für den Beitritt in der EU vorraussetzung sind. Werden diese nicht erfüllt, dann kann man festschreiben, dass es dann erst wieder nach 10 Jahren möglich ist in die EU einzusteigen... So zwingt man die Türkei zum handeln, so sie denn wirklich in die EU wollen. Denn bisher wird immer gesagt: Tut dies hier, vielleicht auch noch das, dann können wir vielleicht mal irgendwann bei Gelegenheit verhandeln. Diese Hinhaltetaktik ist wie gesagt dem Auftreten der EU unwürdig und dürfte zu einer argen Frustration des Verhandlungspartners führen...

Die andere Option wäre, der Türkei definitiv abzusagen, mit allen Folgen die es haben könnte...
 
Ich würde die Thread-Frage mit "Nein" beantworten. Denn die EU ist nicht nur ein Wirtschaftsverbund. Die EU sollte ein Staatenverbund von Nationen mit gleichen Idealen und Werten sein. Die Türkei passt da einfach nicht rein. Der Umgang mit der eigenen Vergangenheit, Völkermord, Frauenrechte, Religionsfreiheit, je weiter man in den Osten der Türkei geht, um so weiter entfernt man sich von den Wertvorstellungen der EU. So lange die Türkei nur bekräftigt, etwas ändern zu wollen, real aber nichts passiert, haben die Gespräche keinen Zweck.
 
Auch wenn es mir geradezu körperliche Schmerzen bereitet, aber ich muss Osterwelle in diesem Fall sogar Recht geben. Das rumgeeiere der letzten Jahrzehnte ist unwürdig. Mal ja, mal nein, mal vielleicht oder auch nicht... was soll das? Die Verhandlungen laufen seit Ewigkeiten, inzwischen sind Länder wie Bulgarien oder Rumänien integriert, warum also nicht auch eine Türkei?
Man muss einfach Verhandlungen ansetzen, einen Zeitplan erarbeiten in dem bestimmte Reformen festgelegt sind, die für den Beitritt in der EU vorraussetzung sind. Werden diese nicht erfüllt, dann kann man festschreiben, dass es dann erst wieder nach 10 Jahren möglich ist in die EU einzusteigen... So zwingt man die Türkei zum handeln, so sie denn wirklich in die EU wollen. Denn bisher wird immer gesagt: Tut dies hier, vielleicht auch noch das, dann können wir vielleicht mal irgendwann bei Gelegenheit verhandeln. Diese Hinhaltetaktik ist wie gesagt dem Auftreten der EU unwürdig und dürfte zu einer argen Frustration des Verhandlungspartners führen...

Die andere Option wäre, der Türkei definitiv abzusagen, mit allen Folgen die es haben könnte...
Auch wenn man ihn nicht mag, bislang hat Westerwelle auf diplomatischen Parkett einen sehr respektablen Auftritt hingelegt. Und auch jetzt in Ankara sagt er genau das, was er sagen kann und darf. Wenn er den Türken dort wünscht in die EU aufgenommen zu werden, rastet die CSU daheim sofort wieder aus, also sagt er's durch die Blume (das Auswärtige Amt lässt grüßen).



Ansonsten sind die Beitrittsverhandlungen mit der EU auch noch nicht so alt (seit 2005), einzig die Beitrittsperspektive ist einige Jahrzehnte alt (das sind Vorstellungen über die gemeinsame Außenpolitik aber auch und da regt sich niemand drüber auf). Es hat auch keinen Sinn einen konkreten Fahrplan zu entwerfen. Erstens hat das bei den letzten Erweiterungsrunden schon nicht funktioniert und zweitens kann man überhaupt nicht sinnvoll abschätzen, wie lange gewisse Reformschritte brauchen. Damit manövriert man sich nur Sackgassen, damit ist niemandem geholfen. Man sieht das gerade ganz gut an der Umsetzung des acquis communitaire (dem gemeinsamen Besitzstand der EU Staaten). Da müssen Tausende von Seiten umgesetzt werden und dafür bedarf es u.a. einer Justizreform. Diese ist zwar bereits angelaufen, aber Justiz und Bildung (siehe aktuelle Debatte in Hamburg) sind so mit die Politikfelder mit der größten Reformresistenz. Da kann man nicht sagen: Bis 31.12.09 habt ihr bitte das und das auf die Reihe bekommen.

Und genau das ist es, was die EU macht. Die Beitrittsverhandlungen folgen einem festgeschriebenen Procedere bei dem Kapitel für Kapitel geöffnet und abgearbeitet werden. Das eine geht schneller als das andere, da manche Regierungsinstanzen nunmal schneller, effektiver oder gewillter sind (oder einfach auch weniger innenpolitischen Widerstand spüren) als andere. Es hat keinen Sinn konkrete Daten mit konkreten Inhalten zu verbinden und die EU will das auch gar nicht. Die EU Kommission hat ein riesiges Interesse daran die Türkei endlich in die EU zu bekommen. Die Integration eines solchen Staates in ein Gebilde wie die EU wäre vielleicht DER Meilenstein in der Geschichte der EU. Ex-Kommissar Verheugen hat ganz richtig gesagt: Wir brauchen die EU mehr als sie uns. Deswegen wird die Kommission einen Teufel tun und zuviel Druck ausüben.



Und zur Beruhigung derjenigen, die hier mit schmissigen Einzeilern posten: das dauert bestimmt noch 2 Jahrzehnte.
 
für mich ist ein beitritt nicht diskutabel..

nur um mal die themen frauenrecht und menschenrechte anzusprechen:



teilweise tiefstes mittelalter.. was soll ein land in der EU, dass beispielsweise frauen als "menschen zweiter klasse",ohne großen rechte behandelt ?
 
für mich ist ein beitritt nicht diskutabel..
nur um mal die themen frauenrecht und menschenrechte anzusprechen:



teilweise tiefstes mittelalter.. was soll ein land in der EU, dass beispielsweise frauen als "menschen zweiter klasse",ohne großen rechte behandelt ?


Ist das nicht auch ein wenig übertrieben?

Also ich bin jetzt kein Experte für den türkischen Rechtsstaat aber wie "Vieh" kamen mir die Frauen in der Türkei jetzt nicht unbedingt vor.

Dass es kulturelle und weltanschauliche Unterschiede gibt ist bekannt, da braucht man jetzt nicht lange streiten. Das sind auch Gründe weswegen ich den Beitritt ablehne. Noch dazu halte ich die EU-Außengrenze nach dem Irak nicht für zwingend erstrebenswert.

Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich generell kein Freund einer EU-Osterweiterung bin.
 
für mich ist ein beitritt nicht diskutabel..
nur um mal die themen frauenrecht und menschenrechte anzusprechen:



teilweise tiefstes mittelalter.. was soll ein land in der EU, dass beispielsweise frauen als "menschen zweiter klasse",ohne großen rechte behandelt ?


Schonmal das Wort Anreiz gehört?

Der EU-Beitritt könnte als Anreiz verstanden werden, damit die Türkei vorher die Menschenrechte weiter verbessern. In diesem Bereich hat die Türkei übrigens riesige Fortschritte gemacht in den letzten 10, 15 Jahren.



Wenn der Beitritt jedoch noch nichtmal diskutabel ist, dann spielst du damit nur türkischen Nationalisten in die Karten.
 
das hat ja auch eher was mit "tradiotionsbewußtsein" zu tun..

denkste das kann man verändern ? ich denke nicht...
 
@ Jonny

Das was in den Köpfen schon Jahrhunderte festsitzt, das sieht man ja an einem großteil der Jugendlichen, Ehrenmorde, Missachtung der Frau oder Andersgläubiger, sind für die immer noch höher angesiedelt, als jedes Gesetz
 
@ Jonny
Das was in den Köpfen schon Jahrhunderte festsitzt, das sieht man ja an einem großteil der Jugendlichen, Ehrenmorde, Missachtung der Frau oder Andersgläubiger, sind für die immer noch höher angesiedelt, als jedes Gesetz


Ein Großteil der Jugendlichen befürwortet also Ehrenmorde? Hossa...bitte beleg doch so eine haarsträubende Äußerung.



Und klar...es sitzt Jahrhunderte fest...deswegen hat die Türkei die letzten 10, 15 Jahre ja auch so große Fortschritte bei den Menschenrechten gemacht.



Sorry...aber diese Polemik von Usern von denen man eigentlich anderes gewöhnt ist...bin sprachlos.
 
Wo wir gleich bei den Jugendlichen sind. Zu uns ist am Mittwoch in die Berufschulklasse en neuer gekommen, ein Türke.

Wir haben in der Klasse einen anderen Türken, stört ständig den Unterricht, singt türkische Lieder vor sich hin, etc.

Der neue ganz anders, spricht super gut Deutsch, verhält sich gut.

Ich hab ihn am ersten Tag in ner Pause angesprochen über sein Ersteindruck über den andern Türken.

"Kanacke ist Kanacke. Was soll ich da schlecht über ihn reden?" Hallo?



Auch interessant, wir haben einen dritten Türken noch in der Klasse. Eher unauffälliger Zeitgenosse. Ist er im Sportunterricht anwesend, macht unser Problematischer immer die Klappe auf. Ist er nicht da, ist er in 30sek umgezogen und aus der Kabine.
 
Jetzt nimm dieses Geschichte und mach daraus 3 deutsche Mitschueler. Waere es nicht das selbe?



Was ich damit sagen will ist, dass es in deinem Beispiel eigentlich um das asoziale Verhalten eines Mitschueler geht, der im Gegensatz zum anderen Mitschueler wohl ganz eindeutig aus einer anderen Erziehungsschule kommt.



Da aber alle 3 Tuerken sind wird daraus ein Tuerken-Thema. So verwischen sich sehr oft die Grenzen.
 
Und klar...es sitzt Jahrhunderte fest...deswegen hat die Türkei die letzten 10, 15 Jahre ja auch so große Fortschritte bei den Menschenrechten gemacht.


Also soviel hat sich in der Türkei net geändert, es wurden zwar die Gesetze in Grundlagen verändert und das auch nur auf Druck der EU, aber die Ausführung findet nicht statt, es interessiert einfach keinen, weil alle ihre Religion und Religionsführer als das Gesetz ansehen, dass sollen dann deine großen Fortschritte sein.



Ich habe einige türkische Freunde und die sehen das genauso, sie erzählen es immer wieder, wenn sie von ihren Heimatorten zurück sind und sind froh, dass sie hier leben.
 
Jetzt nimm dieses Geschichte und mach daraus 3 deutsche Mitschueler. Waere es nicht das selbe?


Was ich damit sagen will ist, dass es in deinem Beispiel eigentlich um das asoziale Verhalten eines Mitschueler geht, der im Gegensatz zum anderen Mitschueler wohl ganz eindeutig aus einer anderen Erziehungsschule kommt.



Da aber alle 3 Tuerken sind wird daraus ein Tuerken-Thema. So verwischen sich sehr oft die Grenzen.
Aus seiner Sicht ist es doch so, die dt. Mitschüler sind von ihm genervt, die türk. Mitschüler tolerieren sein Verhalten. Somit entsteht irgendwo ja wieder das Bild, dass er ned gewollt ist, weil er Türke ist.



Diese Denkweise kanns doch ned sein. Für mich ist ein Depp ein Depp, ob er Deutscher, Italiener, Pole oder Türke ist.

Würden die Türken, die eine gute Kinderstube genossen haben, sich von den "Aso-Türken" distanzieren, wären wir glaub schon ein Stück weiter.

Dann wär er gezwungen, sein Verhalten zu ändern. So sinds ja wieder wir Deutschen, die ihn hassen, weil er Türke ist, weil mit Türken hat er ja keine Probleme.
 
Ja, aber warum distanzieren sich normale Türken nicht von denen?


du fragst einen neuen am 1. tag ohne dass er dich kennt, ob er sich von seinem landsmann distanziert, den er auch nicht kennt, und wunderst dich dass du kein ja bekommst? ich will dich lokalpatrioten mal sehen, neu im rheinland, wie du dich von deinem einzigen pfälzer landsmann distanzierst, mit dem dich immerhin irgendwas verbindet und der dir irgendwie schon als nahe liegender verbündeter erscheint.



du verlangst da von leuten mehr, als du vermutlich selbst leisten würdest, oder zumindest als es viele deutsche leisten könnten.
 
Ich fragte ihn nach seinem Ersteindruck (nachdem der andre die vier Schulstunden vorher schon gezeigt hat, was er "kann"), verlangte keine Distanzierung.
 
Ich fragte ihn nach seinem Ersteindruck (nachdem der andre die vier Schulstunden vorher schon gezeigt hat, was er "kann"), verlangte keine Distanzierung.


aber du ärgerst dich jetzt, dass er sich nicht distanziert hat. und das finde ich einfach zu viel verlangt. er hätte sich damit einfach eine einfache verbindung in die klasse abgesägt, ohne z.B. zu wissen, ob du auch so eine sein könntest, einfach weil er auch nicht wissen kann, wie er als türke bei euch aufgenommen wird.
 
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