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US-Präsident Obama erhält Friedensnobelpreis

also ich hab auch erstmal auf den kalender geguckt, ob heute nicht der 1. april ist oder so..

aber nein, ist es nicht.. von daher: tut mir leid für all die anderen leute die wirklich schon viele TATEN für den Frieden vollbracht haben und nicht nur ein paar visionen haben..
 
wenn man hier so liest, hat man den eindruck, dass sich in diesem forum nur intime kenner der internationalen politik tummeln, die genau wissen, was obama (nicht) geleistet hat. klar, der preis ist überraschend und wohl etwas voreilig, aber die veränderung der kommunikation zwischen den usa und der restwelt sollte man in ihren politischen auswirkungen kaum unterschätzen. und wenn man gottesstattfreund dalai lama, die lady of pain m.t. oder den spendenschlucker und wenderuhmkassierer kohl hier als vergleiche liest, finde ich die wahl gar nicht mal so furchtbar schlecht.
 
wenn man hier so liest, hat man den eindruck, dass sich in diesem forum nur intime kenner der internationalen politik tummeln, die genau wissen, was obama (nicht) geleistet hat. klar, der preis ist überraschend und wohl etwas voreilig, aber die veränderung der kommunikation zwischen den usa und der restwelt sollte man in ihren politischen auswirkungen kaum unterschätzen. und wenn man gottesstattfreund dalai lama, die lady of pain m.t. oder den spendenschlucker und wenderuhmkassierer kohl hier als vergleiche liest, finde ich die wahl gar nicht mal so furchtbar schlecht.


Und jetzt sag du mir doch einfach mal klipp und klar was ein Barrack Obama erreicht hat?

Klimaverbesserung ist ja eine tolle Sache und wird sicherlich von den wenigsten hier unterschätzt, schon gar nicht von denen, die sich auch in ihrer Freizeit ein wenig mit diesem Thema beschäftigen.

Gutes Klima und Visionen sind eine wunderbare Sache, eine wichtige und unabdingbare Basis für einen Prozess der Erneuerung, ein Prozess eines neuen Miteinanders auf der Welt.

Aber: Das was wir hier erleben ist die Saat und die Ernte kommt nicht heute und auch nicht morgen, sondern frühestens übermorgen.

Obama hat bisher noch kaum etwas geleistet, so hart das auch klingen mag. Guantanamo wird definitiv nicht binnen eines Jahres zu schließen sein. Die problematische Situation in Afghanistan ist von einer Lösung weiter entfernt als je zuvor. Die Krise mit dem Iran hat sich zugespitzt. Die USA sind nicht mehr in der Lage Israel beim Siedlungsbau paroli zu bieten und den Konflikt in Nahost weiter zu stabilisieren. Stattdessen ist es (wieder) Deutschland, welches hier die Rolle des Vermittlers annimmt.

Auch innenpolitisch wächst die Abneigung gegen Obama quasi täglich. Schuld hat hier ja vor allem die Verstaatlichung des Gesundheitssystems.



Die Frage die sich mir stellt: Ist ein charismatisches Auftreten, das geschickte Agieren und Reden, die Aussprache von Menschheitsträumen allein schon ausreichend für diese Ehrung? Wir reden hier von einer der größten, wenn nicht sogar der größten Auszeichnung die die Welt für ihre Bürger bereit hält. Ich denke das ist keine Auszeichnung, die man einfach mal so im Vorbeigehen einheimsen kann.

Ob man das friedliche Lamm oder doch den Wolf im Schafspelz vor sich hat entscheidet sich nicht nach 9monatiger Amtszeit, sondern nach vielen Jahren harter Arbeit und vorallem nach einer Stabilisierung des Angestrebten.
 
da wäre mich aber auch mal gespannt @seb:



was hat ein obama bis jetzt geleistet, außer visionen und viel trara, was ihn als preisträger würdigen würde ? m.M.n. NIX !!! wie gesagt, wenn er anstand hat tritt er den preis an jemanden ab, der ihn wirklich verdient und was für den frieden geleistet hat..



wei für mich kommts so vor, als sei hier nur der name und net die "leistung" bewertet und ausgezeichnet worden...



und zum thema koh: auch ein kohl hat vieles für die einheit getan, zusammen mit genscher u.a. das sollte auch mal gewürdigt werden... ob hier die leistung eines willy brandts in relevanz zu kohl net überbewertet wird, naja...
 
Die Saat der Wiedervereinigung wurde von einem Willy Brandt gelegt, ein Michail Gorbatschow hat den Acker bestellt und Helmut Kohl bestenfalls die Früchte geerntet.


Aber nicht doch. Willi Brandt hat keinen Verdienst an der deutschen Einheit, da koennte man genauso sagen, die Saatkoerner wurden von Walter Ulbricht gekauft. Also bei aller Rivalitaet zwischen den Parteien, man kann auch mal darueber stehen und die Leistung eines Kohls, Gorbatschows und Bush senior anerkennen. Die Roten haben sich damit ausgezeichnet, jahrelange versucht zu haben die Teilung Deutschlands als Fakt anzuerkennen.



zum Thema: Mit geht der Hype um Obama langsam auf die Nerven.Bewiesen hat er noch gar nichts, das ist eine Ohrfeige an alle, die jahrelange im Sinne des Friedens gewirkt haben. Dadurch verkommt der Preis zur Goldenen Himbeere. Was haben sich die Juroren eigentlich dabei gedacht? Ganz einfach, sie wollten mal ein bisschen Politik machen. Sozusagen dem Versoehnungsprozess den die Usa, gebeutelt durch die Bushaera, begonnen hat quasi mit dieser Verleihung adeln. Da kann ich nur sagen: Schusters bleibt bei euren Leisten". Wer was von Politik versteht, soll Politik machen und wer Preise verleiht soll Preise verleihen.
 
@ redcity & mika:



das ist es doch was ich sagen will: ihr wisst es nicht, ich weiß es nicht. ich weiß nicht ob er ihn verdient hat, aber ich kann es nicht ausschließen. 20 andere hier führten sich auf, als wären sie insider, die das alles im detail beurteilen können, obwohl die hälfte wahrsch die bild als hauptquelle für politische informationen nutzt.
 
Aber nicht doch. Willi Brandt hat keinen Verdienst an der deutschen Einheit, da koennte man genauso sagen, die Saatkoerner wurden von Walter Ulbricht gekauft. Also bei aller Rivalitaet zwischen den Parteien, man kann auch mal darueber stehen und die Leistung eines Kohls, Gorbatschows und Bush senior anerkennen. Die Roten haben sich damit ausgezeichnet, jahrelange versucht zu haben die Teilung Deutschlands als Fakt anzuerkennen.


Naja, Brandt hat die BRD Richtung Osten geöffnet.

Aber im Allgemeinen schließ ich mir dich an. Kohl hatte sicher einen Anteil an der Einheit, wie viele viele andere auch.






zum Thema: Mit geht der Hype um Obama langsam auf die Nerven.Bewiesen hat er noch gar nichts, das ist eine Ohrfeige an alle, die jahrelange im Sinne des Friedens gewirkt haben. Dadurch verkommt der Preis zur Goldenen Himbeere. Was haben sich die Juroren eigentlich dabei gedacht? Ganz einfach, sie wollten mal ein bisschen Politik machen. Sozusagen dem Versoehnungsprozess den die Usa, gebeutelt durch die Bushaera, begonnen hat quasi mit dieser Verleihung adeln. Da kann ich nur sagen: Schusters bleibt bei euren Leisten". Wer was von Politik versteht, soll Politik machen und wer Preise verleiht soll Preise verleihen.


Haargenau!

Auch die Begründung, dass Nobel in seinem Testament festhielt, man solle Menschen auszeichnen, die einen Weg beschreiten und noch nicht am Ziel angekommen sein müssen...Obama hat schlicht und ergreifend erste wenige Schritte hinter sich gebracht.




@ redcity & mika:


das ist es doch was ich sagen will: ihr wisst es nicht, ich weiß es nicht. ich weiß nicht ob er ihn verdient hat, aber ich kann es nicht ausschließen. 20 andere hier führten sich auf, als wären sie insider, die das alles im detail beurteilen können, obwohl die hälfte wahrsch die bild als hauptquelle für politische informationen nutzt.


Allein dieser Artikel (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653965-3,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653965-3,00.html) zeigt doch, dass es da draußen Menschen gibt, die wirklich was geleistet haben und es sich zum Lebensziel gemacht haben, anderen zu helfen, auch wenn sie dafür alles riskieren.



Ich habe nichts dagegen, dass ihn ein Ami bekommt oder ein Präsident, aber dann doch bitte einer, der schon bewiesen hat, dass er dauerhaft "gut" handelt.
 
Aber nicht doch. Willi Brandt hat keinen Verdienst an der deutschen Einheit, da koennte man genauso sagen, die Saatkoerner wurden von Walter Ulbricht gekauft. Also bei aller Rivalitaet zwischen den Parteien, man kann auch mal darueber stehen und die Leistung eines Kohls, Gorbatschows und Bush senior anerkennen. Die Roten haben sich damit ausgezeichnet, jahrelange versucht zu haben die Teilung Deutschlands als Fakt anzuerkennen.


Aja. Deswegen hat Willy Brandt seinen Friedensnobelpreis für seine Ostpolitik bekommen. Michail Gorbatschow ebenfalls. Von Helmut Kohl und Georg Bush habe ich insoweit noch nix gehört...



Sicher hat auch er (Kohl) seine Verdienste um die deutsche Einheit, aber er ist mit Sicherheit nicht die tragende und entscheidende Figur in dieser Hinsicht. Und bevor ich's vergesse: Die Begeisterung für die Ostpolitik hielt sich in den Reihen der CDU (und somit auch bei Kohl) doch arg in Grenzen...
 
Naja, Brandt hat die BRD Richtung Osten geöffnet.
Aber im Allgemeinen schließ ich mir dich an. Kohl hatte sicher einen Anteil an der Einheit, wie viele viele andere auch.









Haargenau!

Auch die Begründung, dass Nobel in seinem Testament festhielt, man solle Menschen auszeichnen, die einen Weg beschreiten und noch nicht am Ziel angekommen sein müssen...Obama hat schlicht und ergreifend erste wenige Schritte hinter sich gebracht.







Allein dieser Artikel (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653965-3,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653965-3,00.html) zeigt doch, dass es da draußen Menschen gibt, die wirklich was geleistet haben und es sich zum Lebensziel gemacht haben, anderen zu helfen, auch wenn sie dafür alles riskieren.



Ich habe nichts dagegen, dass ihn ein Ami bekommt oder ein Präsident, aber dann doch bitte einer, der schon bewiesen hat, dass er dauerhaft "gut" handelt.


aus der Ausschreibung:



"dessen Zinsen jährlich als Preis an diejenigen ausgeteilt werden sollen, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben."



es geht also explizit nicht darum, nur menschen mit lebenswerk auszuzeichnen. und in sachen globaler nutzen sind die aufkeimende stimmung von kooperationsbereitschaft und ein in den usa entstehendes bewusstsein für umweltprobleme einfach schon eine ganze menge.
 
Ähm.. Ohne mir jetzt alles von den Fuzzies durchgelesen zu haben. Hab das grad auf Pro7 in den Nachrichten gehöhrt. Da sagten die, dass Obama den Nobelpreis für seine Visionen von globalem Frieden und seine Visionen von einer Atomfreien Welt erhalten hat.

Ähm... Müsste dann nicht JDEER, der auch solche Gedanken hat den Preis bekommen?
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Wär ich Mitglied einer Friedensorganisation käm ich mir irgendwie verarscht vor
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es geht also explizit nicht darum, nur menschen mit lebenswerk auszuzeichnen. und in sachen globaler nutzen sind die aufkeimende stimmung von kooperationsbereitschaft und ein in den usa entstehendes bewusstsein für umweltprobleme einfach schon eine ganze menge.


Jo, ist natürlich auch eine Sichtweise. Klar, der Preis ist nicht nur Auszeichnung, sondern kann auch Unterstützung sein, in diesem Fall auf einer anderen, als der finanziellen Ebene.



@ Eschder: Ich hoffe mal, in Friedensorganisationen herrscht nicht ein solcher "Neid"
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Ich denke, da wird keiner darauf pochen, dass er den Preis mehr verdient habe. Das sind Idealisten, die freuen sich, wenn mal ein Politiker ala Obama um die Ecke kommt, der die Völker mitreißen kann. Ich denke Leute die sich für Frieden und Gerechtigkeit engagieren, sind nicht auf Preise oder Lobreden aus.



Auf der anderen Seite wissen wir, welch große Fähigkeiten Obama am Rednerpult mitbringt. Habe gerade aus Langeweile mal im Forum von spon gelesen und da schrieb einer folgendes:




Der Preisträger kann bei der Verleihung eine weltweit beachtete Rede halten, und das wird sich Obama bestimmt nicht entgehen lassen.
Ich freu mich drauf.


Ich hoffe Obama wird in dieser Rede auf die kleinen Rädchen eingehen, auf die anderen Kandidaten für den Nobelpreis. Vielleicht wird er einige namentlich erwähnen und ihre Arbeit somit auch ins Rampenlicht stellen.



Es könnte eine große Rede werde! Ich traue Obamas Team viel zu, wodurch er natürlich auch grandios scheitern kann. Aber nunja.
 
@ Eschder: Ich hoffe mal, in Friedensorganisationen herrscht nicht ein solcher "Neid"
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Ich denke, da wird keiner darauf pochen, dass er den Preis mehr verdient habe. Das sind Idealisten, die freuen sich, wenn mal ein Politiker ala Obama um die Ecke kommt, der die Völker mitreißen kann. Ich denke Leute die sich für Frieden und Gerechtigkeit engagieren, sind nicht auf Preise oder Lobreden aus.
Naja, aber schau mal. Da kommt ein Politiker quasi aus dem Nirgendwo her, ist nichtmal ein Jahr lang Präsident, erzählt was von Visionen, hat aber im Prinzip noch kaum was geleistet und bekommt prompt den Friedensnobelpreis. Wenn ich da ne Organisatzion wäre, die seit Jahrzehnten solche Visionen hat und dafür auch schon was getan hat, aber im Prinzip kaum bis wenig Beachtung findet, dann käm ich mir schon irgendwo verschaukelt vor. Nicht weil ich diesen Preis wollen würde, sondern weil da im Prinzip ein "Dahergelaufener" alles abräumt und ich als "Etablierter" in der dunklen Ecke bleibe.


Aber was solls, bin ja keine Friedensorganisation
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Naja, aber schau mal. Da kommt ein Politiker quasi aus dem Nirgendwo her, ist nichtmal ein Jahr lang Präsident, erzählt was von Visionen, hat aber im Prinzip noch kaum was geleistet und bekommt prompt den Friedensnobelpreis. Wenn ich da ne Organisatzion wäre, die seit Jahrzehnten solche Visionen hat und dafür auch schon was getan hat, aber im Prinzip kaum bis wenig Beachtung findet, dann käm ich mir schon irgendwo verschaukelt vor. Nicht weil ich diesen Preis wollen würde, sondern weil da im Prinzip ein "Dahergelaufener" alles abräumt und ich als "Etablierter" in der dunklen Ecke bleibe.


Und genau das glaub ich mittlerweile nicht mehr. Obama zieht 100.000e vor die Siegessäule, am Stand von Amnesty International rennen 99 von 100 Leuten vorbei.

Im Endeffekt jedoch schiebt Obama mit seinen Reden und seinen politischen Zielsetzungen, mit seiner Abkehr vom neokonservativen Unilateralismus, eben jene Ideale, für die amnesty etc. stehen, wieder ins Scheinwerferlicht. Obama hat eine unglaubliche Fähigkeit Lautsprecher für eben jene Ideale zu sein.



Wenn man mal ganz nüchtern und ohne Anti-Amerikanismus und Bush-Bashing betrachtet, wo die Welt nach 8 Jahren Bush stand (beispielsweise Klimapolitik: Fehlanzeige; Nahost-Konflikt: Siedlungsbau ole!; Menschenrechte - "Wir sperren euch in dunkle Kisten und foltern euch, bis ihr euch wünscht, niemals Mohammed ausgesprochen zu haben"; Afrika - "Afrika?? Wo dürfen wir Africom aufbauen, wo Terroristen jagen, wie es uns beliebt?"...okay, ist jetzt nicht ganz so nüchtern betrachtet
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), dann kann diese Preisverleihung schon als Versuch angesehen werden, Obamas Fundament zu stärken. Obama hat nun die Möglichkeit seine weltweiten, kosmopolitischen Mitstreiter hinter sich zu einen. Ich bin sehr gespannt auf diese Rede. Ich würde diese Preisverleihung nicht als Verleihung des Preises an eine Person, sondern vielmehr an eine Idee, ansehen. An eine Art Aufbruch, dem sich möglichst viele Menschen anschließen sollten. *jippie Euphorie*
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;)



Gleichzeitig bin ich jedoch auch wahnsinnig gespannt drauf, wie Obama weiterhin beispielsweise mit dem Iran umgehen wird, ob sein Team da einen nicht-militärischen Weg finden wird.
 
<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/weFNRfQzACY?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>


"Let me be clear: I do not view it as a recognition of my own accomplishments, but rather as an affirmation of american leadership on behalf of aspirations held by people in all nations. To be honest, I do not feel that I deserve to be in the company of so many of the transformative figures who have been honoured by this prize; men and women who've inspired me and inspired the entire world through their great pursuit of peace. But I also know that this prize reflects the kind of world that those men and women and all americans want to build."



Finde die Entscheidung des Nobel-Komitees auch nicht optimal, aber Obamas Reaktion ist genau die richtige, denke ich (okay, vielleicht ein bißchen viel Pathos, aber hey, der Typ ist Präsident der USA!).
 
<div class="ipsEmbeddedVideo"><iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/weFNRfQzACY?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>


"Let me be clear: I do not view it as a recognition of my own accomplishments, but rather as an affirmation of american leadership on behalf of aspirations held by people in all nations."
</div>


Lool...just as I said
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Edit Mal ein paar Kommentare:

Scharfe Kritik: http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-falsche-signal/http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-falsche-signal/

Obama als Spender neuer Hoffnung

http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/friedensnobelpreis-obamahttp://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/friedensnobelpreis-obama

und ein Aufruf ihn nicht im Stich zu lassen

http://www.faz.net/s/RubBF80E0BCB9B...B69EF4859424C0DA97~ATpl~Ecommon~Scontent.htmlhttp://www.faz.net/s/RubBF80E0BCB9BE4D30B11BB6D4CFBD637E/Doc~EBCEB8BB7FE4646B69EF4859424C0DA97~ATpl~Ecommon~Scontent.html



Aus dem letzten Link


Aber nicht alles, was Obama anpackt, wird zu Gold. Im Nahen Osten bleibt die Lage so, wie sie schon immer war; die Mauern dort hat Obamas Rufen nicht zum Einsturz gebracht. Wer sich über die Auszeichnung freut, der muss daran mitwirken, dass dieser Präsident Erfolg hat bei der Entschärfung von Krisen und bei der Regelung von Konflikten. Wird er weitgehend alleingelassen und ziehen die Partner nicht mit, dann werden die Amerikaner fragen – und zwar nicht nur diejenigen, die sich vom Glanz des norwegischen Preises nicht blenden lassen –, was das ganze „globale Engagement“ eigentlich gebracht hat. Und sie werden dazu raten, die Sache wieder selbst in die Hand zu nehmen. Auch das zeigt: Die Auszeichnung des jungen Präsidenten ist wirklich eine Vorleistung.
 
Aja. Deswegen hat Willy Brandt seinen Friedensnobelpreis für seine Ostpolitik bekommen. Michail Gorbatschow ebenfalls. Von Helmut Kohl und Georg Bush habe ich insoweit noch nix gehört...


Sicher hat auch er (Kohl) seine Verdienste um die deutsche Einheit, aber er ist mit Sicherheit nicht die tragende und entscheidende Figur in dieser Hinsicht. Und bevor ich's vergesse: Die Begeisterung für die Ostpolitik hielt sich in den Reihen der CDU (und somit auch bei Kohl) doch arg in Grenzen...


Na ja wenn der Friedensnobelpreis ein Gradmesser ist, dann gute Nacht. Das heisst dann, dass alle die keinen bekommen haben, Volltrottel sind.

Willy Brandt hat grosse Verdienste, war ein gewaltiger Staatsmann, die Ostpolitik genau das richtige in dieser Zeit, hat aber mit der Wiedervereinigung nichts zu tun. Es war Gorbatschow der den verkrusteten sowjetischen Staatsapparat aufgebrochen hat und mit paradigmen aufraeumte, es waren die Buerger der DDR die bedingt durch das von Gorbi geschaffene neue Umfeld den Mut fanden ihre Freiheit zu fordern und es war Kohl der mit eiserner Entschlossenheit, uebrigens mit dem Widerstand der SPD, die Zeichen der Zeit erkannte und durch geschickte Aussenpolitik und innenpolitisches taktieren gemeinsam mit einigen anderen die Wiedervereinigung zustandebrachte. So lange ist das nicht her, dass man das schon vergessen haben kann, egal wie man zu Kohl steht.



@ramser: mag sein, dass das Fakt war. Widersprach aber gaenzlich dem deutschen Grundgesetz, in welches die Gruendervaeter der Bundesrepublik Deutschland die Wiedervereinigung als Ziel formulierten. Das die SPD bis kurz vor der Wiedervereinigung auf die Anerkennung der DDR als eigenstaendiger Staat draengte ist und bleibt Fakt.





Ich glaube wir koennen uns darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind
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Na ja wenn der Friedensnobelpreis ein Gradmesser ist, dann gute Nacht. Das heisst dann, dass alle die keinen bekommen haben, Volltrottel sind.
Willy Brandt hat grosse Verdienste, war ein gewaltiger Staatsmann, die Ostpolitik genau das richtige in dieser Zeit, hat aber mit der Wiedervereinigung nichts zu tun. Es war Gorbatschow der den verkrusteten sowjetischen Staatsapparat aufgebrochen hat und mit paradigmen aufraeumte, es waren die Buerger der DDR die bedingt durch das von Gorbi geschaffene neue Umfeld den Mut fanden ihre Freiheit zu fordern und es war Kohl der mit eiserner Entschlossenheit, uebrigens mit dem Widerstand der SPD, die Zeichen der Zeit erkannte und durch geschickte Aussenpolitik und innenpolitisches taktieren gemeinsam mit einigen anderen die Wiedervereinigung zustandebrachte. So lange ist das nicht her, dass man das schon vergessen haben kann, egal wie man zu Kohl steht.



@ramser: mag sein, dass das Fakt war. Widersprach aber gaenzlich dem deutschen Grundgesetz, in welches die Gruendervaeter der Bundesrepublik Deutschland die Wiedervereinigung als Ziel formulierten. Das die SPD bis kurz vor der Wiedervereinigung auf die Anerkennung der DDR als eigenstaendiger Staat draengte ist und bleibt Fakt.





Ich glaube wir koennen uns darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind
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"Mahnung an einen Hoffnungsträger





Barack Obama, seit einem dreiviertel Jahr Präsident der USA, bekommt den Friedensnobelpreis 2009. Er erhält die Auszeichnung für seine außerordentlichen Bemühungen um die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern.



Zyniker behaupten, Obama habe die Auszeichnung für seinen Friedensschluss mit Hillary Clinton erhalten. Dafür, dass er seine erbitterte Gegnerin aus dem Vorwahlkampf als Außenministerin ins Kabinett geholt habe. Andere ätzen, ihm sei wie einst in der Antike der Lorbeerkranz für schöne, aufrüttelnde und herzerwärmende Reden aufs Haupt gesetzt worden.



Das ist ungerecht und falsch. Man kann trefflich darüber streiten, ob Barack Obama nach nur neun Monaten im Amt bereits die höchste Auszeichnung der Welt verdient. Aber er hat weit mehr getan als nur geredet. Und auch den Wert seiner Ansprachen sollte man nicht unterschätzen. Sie haben angeregt - und viele und vieles bewegt, auch wenn die Erfolge noch auf sich warten lassen.



Mit den Russen wird wieder über atomare Abrüstung verhandelt und Iran lässt wenigstens wieder mit sich reden. Und der Vorschlag für ein neues Klimagesetz führt wenigstens dazu, dass überall in Amerika jetzt über Energieeinsparung, Elektroautos, Wind- und Sonnenenergie diskutiert wird.

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Es stimmt: Der Präsident hat noch keinen zur Unterschrift unter neue Friedensverträge zwingen können. Aber er verändert den Ton in der Welt und er bewegt die Köpfe – und so vielleicht auch Schritt für Schritt die Politik. Das war während der Sitzung der Vereinten Nationen in New York zu spüren und ebenso auf dem G-20-Gipfel in Pittsburgh."



http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/friedensnobelpreis-obama?page=2http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/friedensnobelpreis-obama?page=2



und die gegenseite:



http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/frienden-nobelpreis-obama-komiteehttp://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/frienden-nobelpreis-obama-komitee
 
Ohne jetzt hier alles gelesen zu haben einfach meine Meinung: Ich finde die Entscheidung nicht übel. Obama steht für eine neue US-Politik, die sich von seinem Vorgänger abgrenzt und global gesehen Amerika in einem neuen Licht darstellt, von dem weniger Kriegsgefahr und mehr Hoffnung ausgeht.



Es ist auch ein Preis für das US-Volk, dass durch die Wahl Obamas die Rassenfrage ein und für alle mal beendet hat. Sag ich jetzt mal ein bisschen überspitzt.



Sicher hätte es andere Einzelpersonen gegeben, die mehr geleistet haben, aber zumindest setzt der Preis für Obama ein Zeichen für die Unterstützung seiner Politik. Und letztlich ist auch jegliches Obama-Bashing fehl am Platze, er kann ja nichts dafür, dass die Jury ihn auserwählt hat.
 
Wie sagte man vorhin so schön: Diese Auszeichnung ist mittlerweile zum reinen Bush-Bashing verkommen...

Erst der Carter, dann der Gore und jetzt auch noch sein Nachfolger. Irgendwie ist das eine einzige, große Abrechnung mit Bush. Bin immer noch der Meinung, dass sich bestimmt jemand besseres hätte finden lassen. Wenn ich mich auf meinen Balkon stell und ne feine Rede schwinge, krieg ich ja auch keinen Preis um den Hals gehängt..
 
Eine Überlegung - vielleicht wollte das Kommitee mit dem Preis für Obama aktiv Friedenspolitik betreiben? Obama ist gerade erst an "die Macht" gekommen und hat den Großteil seiner Präsidentschaft unter normalen Umständen noch vor sich. Würden bestimmte politische Führer bzw. Bevölkerungsgruppen in der Weltöffentlichkeit nicht schlecht dastehen, wenn sie sich den Bemühungen des Friedensnobelpreisträgers widersetzen würden?




Ich denke auch, dass das der Grund ist.

Das Komitee hat erkannt, dass mit Obama als "Führer der freien Welt" ein sehr großes Potential vorhanden ist die internationalen Beziehungen in jede Richtung neu aufzubauen und eine deutliche Reduzierung der Atomwaffen realistisch ist.

Und wer sagt, dass Obama in seiner Amtszeit noch nichts erreicht hat, der möge sich die russisch-amerikanischen Beziehungen anschauen: Mit dem Verzicht auf das Raketenschutzschild wurde quasi über Nacht die Beziehung auf neue Füße gestellt, und diese ist fundamental wichtig um in der Frage der Atomwaffen überhaut Verhandlungsbereitschaft mit Russland zu erlangen.



Und Obama Afghanistan und der Konflikt mit dem Iran vorzuwerfen ist sehr oberflächlich gedacht - diese Bürde wurde ihm von seinem Vorgänger aufgetragen und er kann nun schauen mit einer nicht ganz so blutigen Nase da wieder rauszukommen.



Die Verleihung des Nobelpreises an Obama ist provokativ, aber keineswegs falsch.
 
Wenn ich mich auf meinen Balkon stell und ne feine Rede schwinge, krieg ich ja auch keinen Preis um den Hals gehängt..


Ich würde dann aber doch behaupten, dass Obama ein wenig mehr tut, als sich auf seinen Balkon zu stellen und Reden zu schwingen.
 
Man hätte den Friedensnobelpreis Dr. Helmut Kohl verleihen sollen - zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer - oder noch besser "stellvertretend den Menschen die dazu beigetragen haben das der Ostblock friedlich in sich zusammengebrochen ist."



Aber Barrack Obama? Für was? Für seine vielbeachtete Kairoer Rede? Für seine "Yes we can" Visionen die kurz und mittelfristig nicht umgesetzt werden können?

Gerade wurde das ISAF Mandat für Afghanistan auf ein Jahr verlängert. Ein falsches Zeichen. Ende des amerikanischen Engagements im Irak zeichnet sich weiter hin nicht ab - warum auch? Israel lässt stoppt dadurch auch nicht Ihren Siedluingsbau im Gazastreifen und West Jordanland.



Es ist ja schön Visionen zu haben - man sollte diese aber auch umsetzen - zumindest konkret damit anfangen.
 
Man hätte den Friedensnobelpreis Dr. Helmut Kohl verleihen sollen - zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer - oder noch besser "stellvertretend den Menschen die dazu beigetragen haben das der Ostblock friedlich in sich zusammengebrochen ist."


Öhm, inwiefern hat er denn dazu beigetragen - außer dass er eben da war und die Gegebenheiten der Zeit (absolute Pleite-DDR, langsam kollabierende Sowjetunion, Vorgänge z.B. in Ungarn) zu nutzen verstand (nicht negativ gemeint).



Stellvertretend für die Menschen, die diese friedliche Revolution herbeigeführt haben? Ich glaube nicht, dass das diesen Menschen, die Leib und Leben riskiert haben, gerecht wird. Nicht Helmut Kohl und nicht irgendein anderer Politiker. Meine Meinung.



Achja, wie gesagt: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Und wer Visionen von blühenden LAndschaften hat, ganz besonders.



Nicht falsch verstehen, ich halte den Nobelpreis auch für Obama nicht gerechtfertigt. Der wäre nach meiner Vorstellung an die SOS_Kinderdörfer gegangen. Ohne wenn und aber.
 
Ende des amerikanischen Engagements im Irak zeichnet sich weiter hin nicht ab


Obama hat bereits im Februar in einer Rede vor Soldaten festgelegt, dass bis zum 31.August 2010 alle Kampftruppen aus dem Irak abgezogen werden. Am gleichen Tag ging dieser Befehl ans Pentagon.






Es ist ja schön Visionen zu haben - man sollte diese aber auch umsetzen - zumindest konkret damit anfangen.


Genau das tut er doch. Neben dem Abzug aus dem Irak ist der Verzicht auf das Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien ein weiterer großer Schritt in Obamas Aussenpolitik. Damit wurde die diplomatische Eiszeit zwischen Russland und den USA beendet, was die Grundlage zu Verhandlungen bzgl. atomarer Abrüstung ist. Putin hat dazu bereits Bereitschaft signalisiert.



Die Nahost-Diplomatie läuft derzeit auf Hochtouren, die Kairo-Rede war dabei der Startschuss. Durch die klare Aussage Obamas, dass den Palästinsern ein eigener Staat zusteht (Zweistaatenlösung) ist nun eine klare Grundlage für weitere Gespräche geschaffen, alle Verhandslungspartner sind dazu bereit.



Afghanistan: Hier wird sich in den nächsten Wochen entscheiden wohin der Weg geht. Dass die Lage aussichtslos ist, weiss Obama auch. Egal was er nun tut - Eskalation mit mehr Soldaten, einfach so weiter machen oder ein geordneter Rückzug - er kann dabei nur verlieren. Dieses Dilemma ist sicherlich das schwierigste Erbe seines Vorgängers und das einzige zahlreicher Probleme bei dem sich keine Lösung abzeichnet.
 
Mal davon abgesehen, dass die Entscheidung natürlich "fragwürdig" ist, braucht sich doch nun hier niemand persönlich beleidigt fühlen. Man hat ja fast den Eindruck, einige sind den Tränen hier nahe
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Spaß beiseite und zum Thema. Während der Präsidentschaft von Bush (der Alkoholiker, nicht Senior) wurden gleich 2 demokratische (mehr oder weniger) Präsidenten ausgezeichnet. Jimmy Carter 2002 und Al Gore 2007. Zufall? Das Komitee dazu wird imho von der schwedischen/norwegischen(?) Regierung bestimmt, welches sowieso eher links orientiert ist. Wieso also der Barrack? Man will ganz einfach ein gepflegtes "Fuck you Bush" und "In your Face" los werden.

Über Sinn und Wirkung lässt sich nun sicherlich streiten, zumal die Begründung nun auch nicht die allerschlechteste ist. Aber mal ehrlich: Ein Präsident, der mit "Change" kandidiert und davon bis jetzt fast so gut wie nichts umgesetzt hat, hat so einen Preis nach 10 Monaten Amtszeit objektiv und nüchtern betrachtet nicht "verdient".

Bei Fox News feiert man sicher schon, dass ein Amerikaner so einen bedeutenden Preis gewonnen hat! Wieso auch nicht? Dann könnte man ja auch jubeln, dass Chicago die Olympischen Spiele 2016 nicht bekam und Obama versagt hat... Oh wait.
 
Wie sagte man vorhin so schön: Diese Auszeichnung ist mittlerweile zum reinen Bush-Bashing verkommen...
Erst der Carter, dann der Gore und jetzt auch noch sein Nachfolger.


Was heißt denn bitte "verkommen"? Die Bush-Jahre waren das Schlechteste, was Amerika und der ganzen Welt seit langem widerfahren ist: "axis of evil", "shock and awe", "coalition of the willing", "whether you're with us or with the terrorists",

"UNO irrelevant", Deutschland in einer Reihe mit Libyen und Kuba... etc. etc.



Die Affirmationen für Carter und Gore und nun Obama sollten wohl in erster Linie zeigen, dass sich die Welt bewusst ist, dass es auch dieses andere Amerika gibt. Ich finde die Entscheidung in Ordnung, zumal Obama ja mit seiner Reaktion auch deutlich gemacht hat, dass er sich darüber im Klaren ist, dass die Auszeichnung eher Verpflichtung, als Anerkennung des bisher geleisteten ist.



Bush (mit seinen Konsorten: Rumsfeld, Cheney und Wolfowitz) war nicht nur einfach ein schlechter Politiker, er war DIE Katastrophe schlechthin: Machen wir die Welt jeden Tag ein bisschen faschistischer.

Wenn ich mir die Angst, den Abscheu und den hilflosen Zorn in Erinnerung rufe, der mehr oder weniger die ganze Welt erfasst hatte, kann ich nur sagen: mir ist alles recht, was dazu beigetragen hat, diesen Spuk endlich zu beenden - und ebenso alles, was der Erleichterung darüber angemessenen Ausdruck verleiht.
 
Was mir hier ein bisschen untergeht - die Cut off time für die Nobel Preis Nominierung war der 1 Februar 2009, d.h das President Obama ganze 11 tage im Amt war.

Da von weltverbessernden Taten oder ähnliches zu sprechen halte ich für gewagt denn unter seiner Ägide folgten in diesem Zeitraum nur Reden (und nur bedingt Taten) zu Guantanamo und dem maroden Health Care system.

Für mich hat diese Institution versagt, da sie mMn auf eine politische Gallionsfigur/Popstar setzt , der in seinen Taten konträr zu seinen Politischen Aussagen steht - siehe die Eskalations - Politik in Afghanistan. Mich muss der Golden Boy noch überzeugen.

Ich kann mir nicht helfen, aber diese wiederholten Backpfeifen gegen den Ex-Präsidenten Bush sind nur noch hinderlich und nervig. Es gibt andere Formen des Protest und sollten auch nicht einen so prestigeträchtigen Preis wie den Nobel Peace Price unterwandern.

Mir kommt es einfach so vor, als wenn Obama den Preis dafür bekommt das er NICHT G.W Bush ist.
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Ich habe den Friedensnobelpreis immer als großartige Institution und Anerkennung angesehen, dass man ihn nun bereits für bloße "Absichtbekundungen" oder Zielsetzungen erhält, empfinde ich als äußert unbefriedigend.
 
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