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Was haltet Ihr von einem Investor?

Vielleicht übernimmt ja AVM die Namensrechte, dann können sie das Stadion "Fritz!-Walter-Stadion" nennen.
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Das wäre doch ein Kompromiss...
 
ohja, und wie GEIL das wäre.. *ironie aus* was is, wenn des irgendein dubioser osteuropäischer sonst irgendwas is ? kann mir doch keiner weis machen das hier einer nur wegem dem schöne name fck, dem guten wein und unserer tradition oder dem stadionname investieren will...


wenns doch so wäre, ok.. evtl. überlegenswert...


MIKA willst du lieber gar keinen fck mehr haben?

Oder hast ein du bessere Idee wie man den fck noch retten kann?
 
Viele User haben hier vieles richtig gesagt, man darf auch nicht immer alles gleich verteufeln, aber wachsam sollten wir schon sein, hier geht es mehr als um einen Fussballverein vom Reissbrett, sondern um ein Stück unserer Indentität, Kultur was die Walterelf einst geschaffen hat, von Sandberg, Briegel, usw. fortgeführt wurde, wo vom Vater an die Kinder weitergegeben wird. Damit auch zur Region gehört wie z.B. der Wein, Rhein oder der Saumagen.
Kaiserslautern lange Zeit die kleinste Bundesligastadt, doch haben wir mit den Grossen immer mit gehalten, oftmals auch ein Bein gestellt, was die Menschen in der Region mit Stolz erfüllt hat. Natürlich hat Fritz Walter das grosse Idol hierzu viel beigetragen, ist er doch immer einer von uns geblieben, "unser Fritz" er hat sich die Liebe und den Respekt durch sein soziales Engagement für seine Mitmenschen verdient und ist im Bewusstsein der Menschen in der Region fest verankert.

1. FCK, Fritz Walter und die Region gehören zusammen, ja hier ist Herzblut und Seele dabei!

Und wenn da irgendwelche Menschen schnellen Reibbach machen wollen und dabei alles verscherbeln wollen was uns wichtig ist, da heisst es wachsam sein!



Und wenn da die Rede von Investor ist....schrillen die Alarmglocken, denn vieles hat unser Verein nicht mehr was einen Investor locken könnte. Die Namensrechte sind da wohl gefragt, niemals...ich hoffe, dass viele Mitglieder das so sehen!


Das Paradoxe ist doch, dass genau die Leute, die meinen mit ihrem krampfhaften Klammern, an der Vergangenheit, die Tradition des FCK zu bewahren, diese zerstören.

Die FCK hatte die ganzen Jahre über Rheinland-Pfalz hinter sich, weil es weit und breit keine Konkurrenz gab. Das ergab sich so zur Gründung der Bundesliga und war vor Einführung der Bundesliga bei weitem nicht da. Da dort mehrere Teams in der höchsten Spielklasse vorhanden waren.

Das hat in dieser Fan-Generation keine gravierenden Auswirkungen.

Man kann noch so oft betonen, dass man und seine Kinder und Kindeskinder für immer FCK-Fans bleiben, aber was machst du wenn deine Kinder irgendwann sagen: "Du Vadder ich hab kein Bock mehr auf Landesliga auf em Fröhnerhof, ich geh lieber nach Koblenz (Mainz,Oggersheim?) ins Stadion Bundesliga gucken."

Und so wird es kommen. Sicherlich nicht bei jedem, aber immer häufiger und so nimmt auch die Fan-Basis ab. Das ist eben der Nachteil eines großen Einzugsgebiets, dass einem wenn man nicht an der Spitze steht, auch schnell große Konkurrenz erwachsen kann.

Und ist der großartigen Tradition des FCK gedient, wenn sich in 50 Jahren keine Sau in Deutschland unter 30-40 Jahren mehr dran erinnert wer Fritz Walter oder der 1. FC Kaiserslautern war? Wenn das Fritz-Walter-Stadion als Ruine ala Südweststadion leersteht?

Diese ganzen Probleme mit Stadionverkauf gäbe es gar nicht, wenn Fritz Walter noch unter uns weilen würde. Der würde persönlich nen Sponsor rankarren, der den Namen übernimmt, wenns sein muss, denn diesem Menschen ging es noch wirklich um seinen FCK.

Das ist auch der Grund warum ich mich beispielsweise in letzter Zeit immer häufiger Frage, wieso einige hier eigentlich das Vermächtnis dieses Mannes immer wieder aufs Spiel setzen, indem sie zur Streichlung des eigenen Egos, die Tradition des FCK an so etwas lächerlichem wie einem Schild am Stadion aufhängen müssen.



Sorry, die letzten beiden Absätze passen nur bedingt hier rein und sind vielleicht für einige hart, aber das musste mal raus, wenn man hier ständig von dieser komplett verrückten "Lieber untergehen, als mit der Zeit gehen"-Mentalität liest...
 
Das Paradoxe ist doch, dass genau die Leute, die meinen mit ihrem krampfhaften Klammern, an der Vergangenheit, die Tradition des FCK zu bewahren, diese zerstören.
Die FCK hatte die ganzen Jahre über Rheinland-Pfalz hinter sich, weil es weit und breit keine Konkurrenz gab. Das ergab sich so zur Gründung der Bundesliga und war vor Einführung der Bundesliga bei weitem nicht da. Da dort mehrere Teams in der höchsten Spielklasse vorhanden waren.

Das hat in dieser Fan-Generation keine gravierenden Auswirkungen.

Man kann noch so oft betonen, dass man und seine Kinder und Kindeskinder für immer FCK-Fans bleiben, aber was machst du wenn deine Kinder irgendwann sagen: "Du Vadder ich hab kein Bock mehr auf Landesliga auf em Fröhnerhof, ich geh lieber nach Koblenz (Mainz,Oggersheim?) ins Stadion Bundesliga gucken."

Und so wird es kommen. Sicherlich nicht bei jedem, aber immer häufiger und so nimmt auch die Fan-Basis ab. Das ist eben der Nachteil eines großen Einzugsgebiets, dass einem wenn man nicht an der Spitze steht, auch schnell große Konkurrenz erwachsen kann.

Und ist der großartigen Tradition des FCK gedient, wenn sich in 50 Jahren keine Sau in Deutschland unter 30-40 Jahren mehr dran erinnert wer Fritz Walter oder der 1. FC Kaiserslautern war? Wenn das Fritz-Walter-Stadion als Ruine ala Südweststadion leersteht?

Diese ganzen Probleme mit Stadionverkauf gäbe es gar nicht, wenn Fritz Walter noch unter uns weilen würde. Der würde persönlich nen Sponsor rankarren, der den Namen übernimmt, wenns sein muss, denn diesem Menschen ging es noch wirklich um seinen FCK.

Das ist auch der Grund warum ich mich beispielsweise in letzter Zeit immer häufiger Frage, wieso einige hier eigentlich das Vermächtnis dieses Mannes immer wieder aufs Spiel setzen, indem sie zur Streichlung des eigenen Egos, die Tradition des FCK an so etwas lächerlichem wie einem Schild am Stadion aufhängen müssen.



Sorry, die letzten beiden Absätze passen nur bedingt hier rein und sind vielleicht für einige hart, aber das musste mal raus, wenn man hier ständig von dieser komplett verrückten "Lieber untergehen, als mit der Zeit gehen"-Mentalität liest...




Hettrumer Teufel du bist mein Mann wir verstehen uns!

100% Zustimmung
 
Mach dir mal eins klar.
Ich glaube nicht, dass deine Kinder aber schon gar nicht deine Enkel überhaupt Fans des 1. FC Kaiserslautern werden.

Der FCK hat mit Einführung der Bundesliga erst angefangen die ganze Pfalz hinter sich zu vereinen. Vorher hat jeder Frankenthaler und viele Vorderpfälzer zum VfR gehalten, selbiges gilt für Pirmasens, TuS Kaiserslautern und andere Teams aus der Region, die oben mitgespielt haben.

Solange der FCK die einzige Konstante in der Region war blieb das auch so, aber dem ist heute nicht mehr so und je tiefer der Fall desto mehr Konkurrenz gibt es wieder. Das wirkt sich nicht auf die jetzige Generation auf, weil die noch mit dem FCK groß geworden ist, aber wie gesagt für deine Kinder und der en Kinder sehe ich diese Entwicklung nicht mehr.

Und ich hab schon oft genug betont, dass ich uns auf "gutem" Weg sehe, Teams wie Essen, Düsseldorf und co nachzueifern, weil zu viele Fans in ihrer Arroganz sich weigern anzuerkennen, dass wir Hilfe brauchen.


Kommt drauf an, wie de deine Kinder in dieser Hinsicht "erziehst".

Nimmst dein Kind öfters mit auf den Betze, wirds Lautrer, gehste mit dem nach LU-Ost... usw.

Dass das damals zu Oberligazeiten noch anders war, ist klar. Gäbs heut noch die Oberliga, wär ich warscheinlich VfR- oder Wormatia-Fan.

Je nachdem halt wie ichs "beigebracht" bekommen hätt.
 
Kommt drauf an, wie de deine Kinder in dieser Hinsicht "erziehst".
Nimmst dein Kind öfters mit auf den Betze, wirds Lautrer, gehste mit dem nach LU-Ost... usw.

Dass das damals zu Oberligazeiten noch anders war, ist klar. Gäbs heut noch die Oberliga, wär ich warscheinlich VfR- oder Wormatia-Fan.

Je nachdem halt wie ichs "beigebracht" bekommen hätt.


Eher nicht.Ich fahr mit meinem Sohn(12)schon seit 7 Jahren auf den Betze wenn

mein Bruder nicht kann,und seine Dauerkarte frei ist.Bis vor kurzem hat er sich darüber auch immer gefreut.

Diese Saison hätte er schon 3 mal mitfahren können.Seine Antwort war:"Nö,lass mal.Da kuck ich mir doch lieber Cottbus gegen Bielefeld auf Premiere an".

Momentan ist es sehr schwer Argumente für den FCK zu finden.

Spielt halt auch kein Vorbild ala Klose mehr mit,und von den Gastvereinen müssen wir auch nicht sprechen.
 
Kommt drauf an, wie de deine Kinder in dieser Hinsicht "erziehst".
Nimmst dein Kind öfters mit auf den Betze, wirds Lautrer, gehste mit dem nach LU-Ost... usw.

Dass das damals zu Oberligazeiten noch anders war, ist klar. Gäbs heut noch die Oberliga, wär ich warscheinlich VfR- oder Wormatia-Fan.

Je nachdem halt wie ichs "beigebracht" bekommen hätt.


Na das sind doch mal tolle Erziehungstipps eines 18-jährigen.
 
ohja, und wie GEIL das wäre.. *ironie aus* was is, wenn des irgendein dubioser osteuropäischer sonst irgendwas is ? kann mir doch keiner weis machen das hier einer nur wegem dem schöne name fck, dem guten wein und unserer tradition oder dem stadionname investieren will...


wenns doch so wäre, ok.. evtl. überlegenswert...


Mir reichts langsam mit diesem WENN und ABER. Glaubt ihr wirklich das ein Herr Bauckhage seinen Namen her geben würde, dem FCK ehrenamtlich hilft und dann einen ganz dubiosen Investor an Land zieht. Womöglich noch einer der mit Kinderarbeit Diamanten in Afrika schürft!!



Verdammt nochmal, jetzt lasst doch mal diese Leute arbeiten. Immer dieses schlecht reden geht mir auf die Eier. Die werden wissen was sie tun. An alle die immer noch glauben ein Investor wäre das falsche haben es bis jetzt nicht kapiert wie die Lage beim FCK ist und werden dies auch in Zukunft nicht mehr kapieren!!
 
Darf ich mir als 18jähriger keine Gedanken machen, wie ich mei Kinder später an de FCK heranführe würd?


Natürlich aber Ratschläge zu erteilen wie man es machen muss, dass sich ein Kind zum FCK-Fan etwickelt....naja, kann ich halt leider nicht ganz ernst nehmen.
 
Zur Steinigung geradeaus.Es gibt runde Steine,eckige,große,kleine.......


Nein wie geil..
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Ich entscheide mich dann auch lieber für Bundesliga-Fußball in der Westpfalz und für die Arbeitsplätze.



Ich hasse diese Mentalität.. hier wird alles erstmal schlecht geredet..
 
doppelposts olé
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Ich bin mir leider ziemlich sicher, dass es weit und breit keinen richtigen Investor gibt - ausser vielleicht 'ne Bäckerei die 100.000€ spendet oder so, was den FCK aber natürlich nicht weiterbringt.


Was momentan abgeht ist der Versuch von Göbel und Jaworski sich über die JHV zu retten, danach entpuppt sich dann alles wieder als heisse Luft.



FCK-Erfahrungswerte der letzten 10 Jahre. Die Geschichte wiederholt sich.


was gibt dir denn die sicherheit, dass das, was die opposition anlässt,

keine heisse luft ist?
 
zu dem Thema hat unser allseits gehasster Manager wurst uli auch was auf lager!





„Dann müsst ihr diesen Verein euch suchen, der demnächst vielleicht in der 3. Liga spielt. Wenn ich dann höre, bei 1860 ist das alles so toll! Da ist gar nichts toll! Der Verein ist mehr oder weniger pleite und wir haben ihn am Leben erhalten. Und wer ist schuld dafür? Fans, die von gestern leben.“





Dem schliesse ich mich an!

Wenn wir nur von gestern Leben und von der Tradition werden wir sang und klanglos untergehen!





edith fügt noch hinzu: Heutzutage LEIDER bittere Realität!
 
zu dem Thema hat unser allseits gehasster Manager wurst uli auch was auf lager!




„Dann müsst ihr diesen Verein euch suchen, der demnächst vielleicht in der 3. Liga spielt. Wenn ich dann höre, bei 1860 ist das alles so toll! Da ist gar nichts toll! Der Verein ist mehr oder weniger pleite und wir haben ihn am Leben erhalten. Und wer ist schuld dafür? Fans, die von gestern leben.“





Dem schliesse ich mich an!

Wenn wir nur von gestern Leben und von der Tradition werden wir sang und klanglos untergehen!





edith fügt noch hinzu: Heutzutage LEIDER bittere Realität!


Ja, wo er recht hat da hat er recht.



Stillstand ist Rückschritt - Rückschritt ist der Tod!



Scheinbar sind alle erfolgreichen Menschen (die nicht beim FCK sind) manchen Postern hier ein Dorn im Auge ...

Wenn ich den Dünnpfiff bzgl. Hopp lese, fehlen mir manchmal die Worte.

Vielleicht sollten es hier einige Leute so machen wie er und 2/3 ihres Vermögens halt nicht in eine Stiftung sondern an den FCK zahlen? Käme doch vielleicht auch mal der ein oder andere EURO rüber?!
 
Ja, wo er recht hat da hat er recht.


Stillstand ist Rückschritt - Rückschritt ist der Tod!



Scheinbar sind alle erfolgreichen Menschen (die nicht beim FCK sind) manchen Postern hier ein Dorn im Auge ...

Wenn ich den Dünnpfiff bzgl. Hopp lese, fehlen mir manchmal die Worte.

Vielleicht sollten es hier einige Leute so machen wie er und 2/3 ihres Vermögens halt nicht in eine Stiftung sondern an den FCK zahlen? Käme doch vielleicht auch mal der ein oder andere EURO rüber?!


Dies soll nicht heissen das ich ein modell Hopp gerne bei uns sehen würde!
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Egal wo die kohle herkommt, immer her damit solange man nicht über 50 %

der Anteile abgibt, soll es mir recht sein!

Gegen ein Gazprom wie bei Schalke hätte ich nullkommagarnix einzuwenden!
 
zu dem Thema hat unser allseits gehasster Manager wurst uli auch was auf lager!




„Dann müsst ihr diesen Verein euch suchen, der demnächst vielleicht in der 3. Liga spielt. Wenn ich dann höre, bei 1860 ist das alles so toll! Da ist gar nichts toll! Der Verein ist mehr oder weniger pleite und wir haben ihn am Leben erhalten. Und wer ist schuld dafür? Fans, die von gestern leben.“





Dem schliesse ich mich an!

Wenn wir nur von gestern Leben und von der Tradition werden wir sang und klanglos untergehen!





edith fügt noch hinzu: Heutzutage LEIDER bittere Realität!


im moment leben wir grad von der tradition oder glaubst

du ein investor oder gönner hätte noch interesse an einem

08/15 verein ohne tradition.



ich mein wie oft hört man das wort FRITZ WALTER, wenn es darum geht,

warum man fan von diesem verein wurde.

und diese leute haben jetzt die grosse kohle, nicht der kleine fan,

der erst die letzten 20 jahre zum verein kam.





aber ich bin mal gespannt, was hier einige sagen werden,

wenn das stadion bald dietmar hopp - stadion heisst
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im moment leben wir grad von der tradition oder glaubst
du ein investor oder gönner hätte noch interesse an einem

08/15 verein ohne tradition.
ja ein hopp
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ich mein wie oft hört man das wort FRITZ WALTER, wenn es darum geht,

warum man fan von diesem verein wurde.

und diese leute haben jetzt die grosse kohle, nicht der kleine fan,

der erst die letzten 20 jahre zum verein kam.

aber ich bin mal gespannt, was hier einige sagen werden,

wenn das stadion bald dietmar hopp - stadion heisst
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wenn er es für uns zurückkaufen würde. warum nicht?
 
genauso sehe ich das auch!

Jetzt nicht mit dietmar hopp stadion.. aber wenn gesichert wäre

das wir ein paar millionen kriegen für Spieler + die sichere Tilgung der miete würde ich jeden hier oben begrüßen! Und von mir aus dürfte sich dieser jemand oder diese firma mit unserem Stadionnamen schmücken..





Früher fand ich es als Beleidigung das altehrwürdige FWS umbenennen zu wollen aber aus der heutigen Sicht würde ich es begrüssen!
 
im moment leben wir grad von der tradition oder glaubst
du ein investor oder gönner hätte noch interesse an einem

08/15 verein ohne tradition.


Eben, jetzt gilt es aber auch diesen Vorteil umzumünzen, sprich zu nutzen und nicht jedem der ein Engagement ankündigt schon im Vorfeld ans Bein zu pissen.
 
im moment leben wir grad von der tradition oder glaubst
du ein investor oder gönner hätte noch interesse an einem

08/15 verein ohne tradition.
Dem "Investor" und dem "Gönner" geht es um Perspektive, denn wenn es wirklich nach "Tradition" ginge, hätten wir weder ein halbleeres Stadion noch finanzielle Probleme. Wir leben nicht von der Tradition, sondern nur noch einige wenige, die leider noch nicht verstanden haben, was im Fußball wirklich Sache ist, glauben diese Mär. Über Fritz Walter und seine Verdienste für die Stadt und die gesamte Bundesrepublik braucht man nicht reden, aber alleine wegen ihm oder seinem Stadionnamen kommen nicht mehr Leute zum FCK, denn auch in Hamburg pilgern die Leute in Stadien, weil sie ein van der Vaart oder Olic begeistert, und nicht weil uns Uwe vor etlichen Jahren treu beim HSV gewesen ist.

So schnell und deutlich das Thema Finanzen, auch durch die neuen Akteure der Vorstandsebene, medial in den Fokus geraten ist, behaupte ich einmal, dass der Baum gewaltig brennt. Dazu passend wären wohl auch die Aussagen von Buchholz der letzten Tage oder aber der kurzfristige Transfer Halfars nach Bielefeld. Und wenn kein Geld und wenig Perspektive da ist, dann hilft auch der Name oder die Vergangenheit nicht und wenn wir die Umfrage "was haltet ihr von einem Investor" machen, dann könnten wir unter Umständen auch "Was haltet ihr von einer Insolvenz" ausprobieren.
 
Ein heikles Thema.

Es wird genau abzuwägen sein wen man holt und für was.

Ein Investor investiert schließlich nicht aus Humanität oder weil ihm der Verein grad gut gefällt.

Die Negativseiten sehen wir ja im Fall von Red Bull Salzburg. Auch im englischen Fussball sind steigende Eintrittspreise zu beobachten. Irgendwie will ja ein Investor auch was von seinem Engagement haben.
 
Ja,da muss man sehr stark differenzieren.Wenn der Fck dann nur noch ein Spielplatz für diesen Investor wäre,und die Identität des Vereins verloren ginge, wär das natürlich nix.

Aber wenn wir ab morgen für 20 Millionen auf nem blauen Rasen spielen,oder auffem Dach für "Greenpeace"geworben wird,von mir aus.
 
Ich bin für einen Investor ohne Mitspracherecht, der einen einen guten Ruf hat.

Damit fallen russische Konzerne schon einmal für mich durchs Raster.



Ansonsten bin ich für einen temporären Verkauf des Stadionnamens als Einnahmequelle - und wenns nur 3,5 Mio pro Jahr sind.



Ich hatte leider nicht das Glück, dem Fritz persönlich zu begegnen, aber so wie ich ihn einschätze, wäre er der erste, der für einen Namensverkauf wäre, wenns dem FCK wirklich hilft.





Ansonsten verstehe ich das Contra-Investor-Argument "bin dagegen, ein Investor hat nichts davon, wenn er keinen persönlichen Vorteil daraus ziehen kann" nicht.

Wenn in der jetzigen Lage ein Unternehmen einspringt mit dessen Geld wir den Nichtabstieg und den Aufstieg in 2 bis 3 Jahren schaffen - das wäre ein riesen Imagegewinn für die Marke des Unternehmens.

In jeder Fußballchronik wird dieses Unternehmen erwähnt werden, jeder Fußballfan in Deutschland wird den Namen des Unternehmens kennen und die meisten Lautrer werden dieses Unternehmen ähnlichen Konkurrenten beim Konsum vorziehen.



Pecunia non olet - solange keine Mafia, kein mafiaähnlicher Staat, sonstige Verbrecher dahinter stehen.
 
Fortschritt und Entwicklung ist nicht aufzuhalten! Wir können allerdings vielleicht etwas die Richtung beeinflussen, aber es führt kein Weg daran vorbei, das wir (wie andere Vereine auch) neue Wege suchen und auch beschreiten um nicht glanzlos unterzugehen.



WAHRNEHMUNG - EINE SICHT DER DINGE...



Es ist alles nur eine Sache der Wahrnehmung sagt man gerne. Das ist fast immer so. Man überprüfe sich selbst: Wen hat es denn damals interessiert, das unser Stadion in "Fritz-Walter-Stadion" umbenannt wurde? Jetzt heißt es wahrscheinlich sofort: "Das ist ja was GANZ ANDERES!". Warum? Ich kenne keinen Menschen (außer vielleicht ein paar übereifrige TV-Moderatoren/-Kommentatoren) der sagt: "Montag besuchen wir das Fritz-Walter-Stadion!". Im Leben ned...alle fahrn uff de Betze oder den Betzenberg...und genauso wird das auch sein, selbst wenn ein großes Schild von irgendeinem Geldgeber am Stadioneingang hängt! Das fällt den Leuten maximal 2-3 Spiele auf, danach redet kein Schw... mehr drüber, im Vorfeld wird aber die Welt bekloppt gemacht ob das gut ist oder nicht. Fritz Walter wollte das im Übrigen damals überhaupt nicht, das der Laden seinen Namen bekommt und ich bin mir sicher, das er sofort für den Verkauf des Stadionnamens wäre, wenn es dem Verein in der momentanen Situation helfen würde.

Natürlich wird es immer welche geben, die sich noch nach 10 Jahren daran aufhängen, aber für sowas hab ich einfach keinen Sinn. Sowas ist einfach nur Wichtigtuerei...sorry, sehe ich so...heute ist auch überhaupt nix mehr wie zu Fritz Walters Zeiten...oder wie in den Siebzigern, Achzigern...guckt euch doch mal das Video vom glorreichen 7:4 gegen Bayern an...was wollten wir heute mit dem Stadion/der Infrastruktur? Wenn man damals so über "Tradition" gedacht hätte, wie manche das heute hier erzählen wollen, dann hätte es die sportlich erfolgreichste Zeit des FCK nie gegeben.



ABSTIEG = ENDE DES FCK WIE WIR IHN KENNEN!



Eine andere Wahrnehmung für einen Investor. Wenn man sich über einen sinnvollen Einstieg (es gibt mehr als nur ein interessantes Modell für Investitionen, als der schlichte Weg der Anteilsaneignung) mit einem Geldgeber einigen kann, dann ist das sicher mittlerweile mehr als nur zu begrüßen.

Auch wenn einige vielleicht die Hoffnung hegen, das man die 3. Liga irgendwie eine gewisse Zeit schon überbrücken könne, dem sei gesagt, es ist definitiv nicht so! Bevor mir da jemand wiederspricht, soll er sich bitte detailliert über die finanzielle Lage des Vereins informieren (wie z. B. Weber das getan hat). Beim betrachten der Bilanz des Abstiegsjahres lassen sich Tendenzen erkennen, die für einen weiternen Abstieg das sichere Ende als letzte Konsequenz aufzeigen. Ohne dabei die genaue Vertragslage mit den einzelnen Sponsoren usw. zu kennen, die höchstwahrscheinlich für diesen Fall sogar einen kompletten Austieg beinhaltet.

Bevor also irgend jemand lapidar irgendwas von lieber "kaputtgehen" als ein künstlich finanziertes "Affenspektakel" redet, dem sei gesagt, bei einem Abstieg geht der FCK wirklich und absolut hundertprozentig kaputt. Nur der "goodwill" der aktuellen Geldgeber könnte den Verein dann evtl. noch irgendwie am Leben halten...wäre diese Situation dann besser?! So in Abhängigkeit zu geraten? Dann lieber jetzt einen ordentlichen Deal über die Bühne bringen und versuchen mit der Kohle aus der Schei... rauszukommen.



OHNE MOOS NIX LOS!



Falls ich damit jetzt irgendwem an seinen Illusionen gekratzt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Sollte jemand wirklich immer noch diese Meinung vertreten, der FCK sollte besser Untergehen, dem geht es schon lange nicht mehr um den FCK, sondern um irgendwelche Ideale oder persönliche Vorstellungen von einer besseren Welt. Ich gestehe, ich träume auch oft davon...leider ist diese Welt aber so wie sie ist und wenn man es versteht mit allen Mitteln zu kämpfen, dann kommt man vielleicht durch...und genau das ist es doch was eine Tugend des FCK war: Kämpfen bis zum Schluss!

Wenn ich allerdings Kommentare von idealistisch-romatischen Traditionsfanatikern lese und höre, die lieber "kommerzfreien" und "ehrlichen" Fußball sehen wollen, dann klingt das für mich nach "Flinte-ins-Korn deluxe"!

Nimmt man es gerne angeblich alles so ganz genau, dann gehen wir bitte einige Schritte weiter und stellen zudem fest: Selbst in der Kreisklasse ist man heute auf Einnahmen von Zuschauern, Sponsoren und Gönnern angewiesen. Ohne Moos nix los. Wenn also einer behauptet, in den unteren Spielklassen sei die Welt "kommerzfrei" à la Fritz Walters Zeit und noch in Ordnung, der glaubt auch wahrscheinlich an den Weihnachtsmann.



WANDEL DER ZEIT - DENNOCH: "DRUM PRÜFE WER SICH BINDET!"



Es ist wiederum einfach eine Sache der Wahrnehmung und der Größenordnung. Fußball als Unterhaltungsware ist nicht neu und auch die Tatsache, das Profiklubs auf immer mehr Geld angewiesen sind um ihre Ausgaben zu decken auch nicht.



Natürlich muss so ein Einstieg eines Geldgebers genauestens geprüft werden...und natürlich geben große Unternehmen ihr Geld nicht ganz uneigenützig her. Ganz klar, dass sie sich eine Gegenleistung versprechen. Diese muss allerdings nicht immer die Kontrolle oder Namensgebung eines Vereins bedeuten. Es muss abzusehen sein, was für Ziele der Investor verfolgt und man sollte am Ende des Deals noch (zumindest über die wichtigsten Funktionen) Herr im Haus sein. Jedoch sollte es auch so kommen, das beide Seiten in einem angemessen Maß davon profitieren. Wer natürlich jegliche Geschäfte zur Steigerung des Einkommens (außer den "traditionellen" Einnahmefeldern, wie Zuschauereinnahmen, Sponsoren, etc.) als Hochverrat ansieht, dem fehlt vielleicht etwas der Durchblick was moderne Wirtschaftsunternehmen angeht.



Würde man das ganze Anhand vom Unternehmen XYZ grob skizzieren, das seine Geschäftsfelder erweitert oder den Vekauf seiner Produkte auf andere Märkte ausdehnt, dann klingt das schon gleich ganz anders. Vor allem, wenn man vielleicht Angestellter eines solchen Unternehmens ist. Dann hätte wohl in Krisenzeiten z. B. die Aussage der Unternehmensführung "Bevor wir dies und jenes tun, gehen wir lieber vor die Hunde!" plötzlich einen ganz anderen Klang...und plötzlich steht man auf der Straße. Nichts mehr von Ehre, Tradition und Treue bis in den Tod, sondern nur etwas von Größenwahn und Sturheit bis zur Unvernunft...verdammte Welt.



DIFFERENZIEREN BITTE



Um es zum Schluß nochmal zu verdeutlichen: Es dreht sich nicht um den kompletten Verkauf des Vereins oder der Lizenzspielerabteilung. Das geht in Deutschland nicht. Deshalb kann man auch diverse Vergleiche mit englischen Klubs verwerfen. So etwas gibt es, heute zumindest, noch nicht in Deutschland. Es geht Unternehmen bei solchen Investitionen im ersten Schritt viel mehr um Steuerliche Kniffe und im weitern an Gewinnbeteiligungen. Oft Gestaltet sich so ein Deal, wie ein schlichtes Darlehen, um es mal ganz vereinfacht darzustellen.

"Verkauft" (ist in dem Sinne falsch, man kann ihn höchstens "verpachten") man den Stadionnamen an ein Unternehmen, so gehört das in den Bereich "Sponsoring". Genau das gleiche, wie eine Werbebande. Das Stadion wird trotzdem morgen noch am selben Fleck stehen und kein Unternehmen kann deshalb Kontrolle über den Verein ausüben. Teilweise geht das hier alles so fleißend übereinander, das ich mich dem Gefühl nicht erwehren kann, das alles über einen Kamm geschoren wird und man per se alle Formen der zusätzlichen Geldbeschaffung verteufelt.



FAZIT



Der FCK ist ein Wirtschaftunternehmen und kann sich nicht dem Wandel der Zeit entziehen. Durch die Fehler in der Vergangenheit fehlt heute das finanzielle Polster und die Sicherheit in Form des Stadions. Deshalb muss man sich unweigerlich nach zusätzlichen Einnahmequellen umschauen. Da niemand Geld verschenkt, muss man eine gut überlegte Vermarktung des "Produktes FCK" anstreben. Kling blöd, tut aber nicht weh (wenn man es richtig anstellt).
 
@Tom_Magnum:



Super Beitrag! Danke für die Mühe den Sachverhalt auf diese Weise zu schildern.Vor allem der Verzicht auf Parolen die nicht über Stammtischniveau hinausgehen ist sehr wohltuend. Viele Argumente gleichen meiner Ansicht bis aufs Komma (Stichwort Namensverkauf - keiner hat seinen Namen verkauft, sondern lediglich zeitweise zur Verfügung gestellt).



Grundsätzlich bin ich erleichtert über die vielen ähnlichen Postings in den letzten "Stunden". Da die Tendenz auch schon in ganz andere Richtung ging.



Zum Thema Geschäft. Bei einem gutem Geschäft gibt es immer zwei Gewinner. Man sollte nicht davon ausgehen, dass immer einer den kürzeren zieht.
 
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