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Weimar in Thüringen - hier gehts um Bodo Ramelow ;)

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Aber auch dem Koalitionsvertrag geschuldet in dem dies auf druck der SPD und Grünen festgeschrieben wurde, ohne diese Einlassung wäre er nie zu stande gekommen.
 
Schade, dass die Bürger in Thüringen sich dasselbe Joch, das sie vor 25 Jahren abgeworfen haben, nun freiwillig selbst wieder aufsetzen. Die Linke ist keine demokratische Partei und wird sich schon bald selbst als solche entlarven und außerdem am Regierungsauftrag scheitern.



Mir ist es gleich, ob meine Ansicht hier als platt gilt. Dieser Partei kann und werde ich zeitlebens zutiefst mißtrauen, da sie im Kern weiter kommunistische Ansichten vertritt und sich viele ihrer Mitglieder und Anhänger eine DDR im neuen Gewand wünschen.



Die Bundesrepublik ist - auch aufgrund des zunehmenden Versagens der großen Volksparteien - auf dem Weg in den Radikalismus. Ich dachte, dass wir solche Zeiten hinter uns hätten. Man kann nur hoffen, dass die Wähler zur Vernunft kommen und uns diese Leute nicht auf Bundesebene ins Haus stehen. Am Tag, an dem das passiert, werde ich ernsthaft übers Auswandern nachdenken. Und das meine ich wortwörtlich ganz genau, wie ichs geschrieben habe!



Ein schwarzer Tag!
 
Ich antworte auch mal platt: Drama, baby!



Die Linke ist immerhin so demokratisch, dass der Verfassungsschutz nur noch in 4 recht konservativen Ländern observiert. Im Bund hat man die Überwachung auch bereits aufgegeben, aber Helle sieht schwarze Wolken am Horizont. Warum auch immer.



Ich wiederhole meine Frage noch einmal: Was wird konkret in Thüringen passieren, dass man dort von einem Alptraum sprechen kann?
 
dass das alte Gedankengut der SED, die nie eine Partei war, wieder einzieht, da nützt auch die Rede von Ramelow und seine durch Grüne und SPD aufgezwungene Entschuldigung nichts. Ich denke der Gau kommt schneller als alle erwarten.



Ergänzend muß ich nach der Sendung gestern in der Oskar Napoleon mal wieder vom Leder zog, sagen, diese Partei steht bei vielen zu recht in einer Reihe mit der NPD, wer die Grundwerte der Art unterläuft, dem spreche ich das Demokratieverständnis ab
 
Mit "Vernunft" zu argumentieren ist schon eine super Sache, wenn man diese absolut für die eigene Denkweise beansprucht und alle abweichenden Ansichten folgerichtig unvernünftig sind.
 
Vorab: Mir gehen Landtagswahlen und vorallem deren terminliche Ansetzung total gegen den Strich. Zum Einen behindern sie eine durchsetzungsstarke Regierungsarbeit auf Bundesebene und zum anderen wird seltenst wegen Landesthemen gewählt. Daran ist zum einen der Bürger schuld, der nicht abgrenzen will oder kann, und zu gleichem Teil die Parteien, weil die eben bewusst mit Bundesthemen werben, auch dort wo sie keinen Einfluss durch den Landtag haben.



Was nun die Linke im Osten angeht, so denke ich, brauch man sich nur Demographie und Wählerstruktur dort ansehen. Weite Teile im Osten sind frei von jungen Leuten, da die meisten gen Westen ziehen. Leider das auch meistens die, die man bräuchte um was voranzubringen, weil sie qualifiziert und vermittelbar sind. Was bleibt sind meist die Älteren und auch hier nur die, denen es meist in der DDR eigentlich "ok" ging. Alle anderen haben die Beine in die Hand genommen und waren oder sind weg im Westen. Da haben wir also einen Großteil von Wählern, denen die DDR nicht wirklich negativ in Erinnerung ist, oder denen die neue BRD eher nachteile gebracht hat. Auffällig ist doch auch, dass die Westerfolge dieser Partei eher mäßig sind und in der Regel auch nur dort auftreten, wo es wirtschaftlich nicht läuft. Mir ist kein einiziges Bundesland bekannt, dass mit linker Beteiligung am Ende bessser dasteht bzw. dessen soziale "Verbesserungen" aus eigener Kraft gezahlt und erwirtschaftet wurden und nicht aus dem Länderfinanzausgleich herrühren.

Ergo habe ich weniger wegen der paar Spinner in dieser Partei ein schlechtes Gefühl, denn die gibt's in jeder Partei, sondern wegen der ideologie geschwängerten Politik dieser einfachen Parteien und derer Folge. Die Kritik an den großen Volksparteien entsteht vorallem daraus, dass keine einfachen, für den Bürger verständliche Lösungen gemacht werden. Die Linke bedient diesen wunsch mit einfachen "platten" Forderungen und hat so auch Erfolg. Realpolitisch wird's dann eher eng. Da brauch man nur mal nach Berlin schauen. In Regierungsverantwortung kürzen auch Linke-Politiker Sozialleistungen, weil sie in der Realität dann doch nicht so einfache Antworten haben. Das ist noch die gute Variante. Schlecht wird's wenn sie trotz gegenteiliger Realität dogmatisch ihren ideologischen Stiefel durchziehen. Darunter leidet dann auch ein Land.



Das Problem mit der Gesinnung innerhalb der Partei kommt für mich daher, dass es zwar durchaus sein kann, dass einzelne Querköpfe in einer Partei sind, aber sie nicht den generellen Stil prägen sollten. Die "Kröte" sich von der DDR-Vergangenheit zu distanzieren, hätte man meiner Meinung nach von sich aus "fangen" "zubereiten" und "schlucken" müssen. Das dies dann nur unter Druck des Koalitionspartners zustande gekommen ist und man parteiintern durchaus kontrovers diesbezüglich war, zeigt für mich eine andere Qualität, als man es in anderen Parteien mit den ewig Gestrigen hat. Denn in anderen Parteien gibt es diese sehr wohl, aber deren Einfluss ist objektiv betrachtet doch wesentlich geringer als er es bei den Linken und ihr Basis zu sein hätte, um diese unkritisch als weiteren Farbklecks in der Parteienwelt einzuordnen.
 
Ist natürlich klar, dass der Berliner Komödiantenstadl (welcher das Grundgesetzt bereits längst ausgehöhlt hat) im Marionetten-Parlament seine Propaganda-Presse auf Ramelow hetzen wird. Wird aber nichts nützen, bis auf die üblichen Verdächtigen, die es immer schon gab ("Wenn es Dir hier nicht passt, kannst Du ja nach drüben gehen!"), lassen sich die Leute nicht mehr hinters Licht führen.



Wer Freiheit predigt und dann mit der Kette kommt, darf sich darüber allerdings nicht wundern. Irgendwann wird es auch der letzte gemerkt haben und eines Tages wird es selbst in Deutschland eine echte Demokratie geben.
 
Was ist denn für dich eine "echte Demokratie"?


Bestimmt irgendwas ohne "Systemmedien" und so nen Kram.
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Interessante Diskussion. Für mich persönlich ist Bodo Ramelow ja die Julia Klöckner der Linken. Aber ich kenn mich nicht so aus...
 
Was ist denn für dich eine "echte Demokratie"?


Das in freier, fairer, gleicher, allgemeiner, direkter und geheimer Wahl eine Regierung und ein Parlament gewählt werden können. Dies muss sowohl bezogen auf die Wahl als auch auf die spätere Gewaltausübung in einer Weise geschehen, in der nicht eine starke äußerliche Beeinflussung dieser Wahl oder der Verpflichtung von Regierung und Parlament alleine gegenüber den eigenen Bürgern bis hin zur völligen Auflösung derselben durch Fremdstaaten geschieht. Dies ist bei uns erkennbar nicht der Fall.
 
Ach ja, wieder dieser Verschwörungstheoretikeransatz, dass die Wahlen hier nicht frei sind, dass wir von den USA gesteuert werden und wir lieber unser eigenes Süppchen kochen sollten, egal was auf den Herdplatten um uns herum brutzelt. Sehr schön.
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Dieser Partei kann und werde ich zeitlebens zutiefst mißtrauen, da sie im Kern weiter kommunistische Ansichten vertritt und sich viele ihrer Mitglieder und Anhänger eine DDR im neuen Gewand wünschen.


Die Bundesrepublik ist - auch aufgrund des zunehmenden Versagens der großen Volksparteien - auf dem Weg in den Radikalismus. Ich dachte, dass wir solche Zeiten hinter uns hätten. Man kann nur hoffen, dass die Wähler zur Vernunft kommen und uns diese Leute nicht auf Bundesebene ins Haus stehen. Am Tag, an dem das passiert, werde ich ernsthaft übers Auswandern nachdenken.


Ich sehe das ganze von einer anderen Position: Ist es nicht viel mehr ein Armutszeugnis für die Politik, dass sich scheinbar Leute die DDR zurückwünschen? Ein Armutszeugnis in vielerlei Hinsicht. 1. Kann man die Politik der sozialen Härte kritisieren. Damit meine ich einerseits Hartz 4 an sich, aber auch, wie das ganze umgesetzt wird. 2. Verkauf der Politik. Vielleicht gibt es ja wirklich Sachzwänge und wir müssen alle den Gürtel enger schnallen. Aber dann muss man das doch auch verkaufen und nicht die Menschen am unteren Ende der sozialen Skala kriminalisieren und ihnen vorwerfen, dass sie selber schuld seien. Einige sind das sicher und würden sich im wärmeren Sozialstaat gemütlich einrichten. Aber heutzutage gilt doch nur noch die Devise "Jeder ist seines Glückes Schmied und wer es nicht schafft, hat sich halt nicht genug angestrengt". 3. Bildungsangebote, damit die Leute sich nicht radikalisieren ... damit sie lernen, was sie von Europa haben, was in der DDR eventuell nicht so toll war (weiß der normale Ostdeutsche, was dort alles ablief?), was passieren kann, wenn man radikale Parteien wählt, dass Flüchtlinge, "Bankster", "die da oben", ... nicht an allem Schuld sind.



Ich sehe also nicht nur die Vernunft der Wähler gefordert, sondern eine andere Politik UND / ODER ein anderes Auftreten der Volksparteien.



Und: Du und ich - wir können auswandern. Frag mal den Hartz4ler oder , der ständig vom Arbeitsamt gegängelt wird, ob der auswandern kann.



Ansonsten würde mich mal interessieren, was denn jetzt konkret passieren wird? Was heißt denn GAU? Was heißt "die bringen uns die DDR zurück"? Wie wollen die das denn anstellen?



Die stehen jetzt absolut im Scheinwerferlicht aller Medien. Zudem regieren sie nicht allein. Zudem gibt es Institutionen, die es in der DDR nicht gab und die nicht so einfach abgeschafft werden können.
 
Globke, Kiesinger und Konsorten in der Bundes(!)-Politik haben die Nazi-Diktatur nicht zurückgebracht, da wird ein westdeutscher Gewerkschafter als Landespolitiker schon nicht die DDR zurückbringen.



Vielleicht sind manche hier zu jung, um zu wissen, wie mühselig es im Nachkriegsdeutschland war, eine Art Hitler-Nostalgie bei vielen wegzukriegen. "Er hat die Autobahnen gebaut, von den Judenmorden nichts gewusst etc.". "Unter Hitler wärst du so nicht rumgelaufen", mussten sich Langhaarige erklären lassen. "Die Wehrmacht war anständig. Wir haben von nichts gewusst." Alles Sprüche, die ich bis weit in die 1970er Jahre zu hören bekam.



Trotzdem ist es gelungen, cum grano salis, eine recht anständige Demokratie hinzukriegen. Wenn es 25 Jahre nach dem Mauerfall nun gelingt, die alten Klassenkämpfe zu überwinden, wird das schon nicht schiefgehen. Wenn man die alten SED-Kader immer wieder so in den Mittelpunkt stellt, tut man ihnen meines Erachtens mehr Ehre an, als ihnen zukommt. Und außerdem ist noch beachtlich, dass die größten politischen Spinner bei der Linken aus dem Westen kommen...
 
Globke, Kiesinger und Konsorten in der Bundes(!)-Politik haben die Nazi-Diktatur nicht zurückgebracht, da wird ein westdeutscher Gewerkschafter als Landespolitiker schon nicht die DDR zurückbringen.


Vielleicht sind manche hier zu jung, um zu wissen, wie mühselig es im Nachkriegsdeutschland war, eine Art Hitler-Nostalgie bei vielen wegzukriegen. "Er hat die Autobahnen gebaut, von den Judenmorden nichts gewusst etc.". "Unter Hitler wärst du so nicht rumgelaufen", mussten sich Langhaarige erklären lassen. "Die Wehrmacht war anständig. Wir haben von nichts gewusst." Alles Sprüche, die ich bis weit in die 1970er Jahre zu hören bekam.



Trotzdem ist es gelungen, cum grano salis, eine recht anständige Demokratie hinzukriegen. Wenn es 25 Jahre nach dem Mauerfall nun gelingt, die alten Klassenkämpfe zu überwinden, wird das schon nicht schiefgehen. Wenn man die alten SED-Kader immer wieder so in den Mittelpunkt stellt, tut man ihnen meines Erachtens mehr Ehre an, als ihnen zukommt. Und außerdem ist noch beachtlich, dass die größten politischen Spinner bei der Linken aus dem Westen kommen...


Hört auf uns alte Männer!

Das kann ich nur unterschreiben!



(wenn ich auch als Neusprachler mit 'cum grano salis' nix anfangen kann.
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)
 
"Unter Hitler wärst du so nicht rumgelaufen", mussten sich Langhaarige erklären lassen.


Trotzdem ist es gelungen, cum grano salis, eine recht anständige Demokratie hinzukriegen. Wenn es 25 Jahre nach dem Mauerfall nun gelingt, die alten Klassenkämpfe zu überwinden, wird das schon nicht schiefgehen. Wenn man die alten SED-Kader immer wieder so in den Mittelpunkt stellt, tut man ihnen meines Erachtens mehr Ehre an, als ihnen zukommt. Und außerdem ist noch beachtlich, dass die größten politischen Spinner bei der Linken aus dem Westen kommen...


zu 1. Mußte ich mir net so hart anhören, kann ich aber bestätigen.



zu 2. Genau da sehe ich das Problem, die müssten es eigentlich besser wissen und können, versuchen aber mit ihrer Art alles zu tun um eine linke Ordnung herzustellen, sei es aus Profilierungssucht oder zurückgewiesener Parteizuneigung ( Oskar Napoleon ), der Zulauf der alten Kader wird weiter gehen.

Die SPD macht im Moment noch einen auf es funktioniert nur weil sie überall mitregieren dürfen, mal sehen wann es passiert das wichtige Dinge im Bundesrat blockiert werden auch gegen die mitregierende SPD im Bundestag, wie es bei den nächsten Landtagswahlen im Osten aussieht möcht ich mir net ausmalen.
 
Hört auf uns alte Männer!
Das kann ich nur unterschreiben!



(wenn ich auch als Neusprachler mit 'cum grano salis' nix anfangen kann.
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)


Ich habe ein Problem mit einem einzigen, aber großen, Begriff:






Das Thema ist heute deutlich aktueller als vor 25 Jahren und wird es immer mehr werden.

Angesichts der Effizienzsteigerungen muss man das Arbeitskapital immer weniger Menschen ausbeuten und kann auf immer mehr Menschen gänzlich verzichten, während gleichzeitig die reichsten 5% immer reicher werden und auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten durch riskante Spekulationen Hungerkrisen auslösen und komplette Volkswirtschaften ruinieren können. Sollte der Kapitalismus nicht zuerst aufgrund fehlender neuer Wachstumsmöglichkeiten kollabieren (wobei es hier die Option "kaputt machen und neu bauen" gibt), dürfte das Spannungsverhältnis zwischen Menschen, deren Zins-/Dividenden-/Spekulationsgewinne stärker wachsen und denen, deren Arbeitseinkommen geringer wachsen, zur Zerreißprobe unserer Gesellschaft werden.



Krisenhaftigkeit ist im Kapitalismus kein externes Phänomen, sondern inhärenter Bestandteil - folglich kann man in den letzten 150 Jahren Pendelbewegungen zwischen organisierten und liberalen Kapitalismusarten feststellen. Liberale Phasen werden durch größere Crashs beendet auf denen Phasen größerer staatlicher Einmischungen folgen, die so lange anhalten, bis der Wachstumsdruck zu groß wird und "Effizienzsteigerungen" zu einem liberaleren Kapitalismus führen. Der derzeitige finanzialisierte Kapitalismus ist der liberalste Kapitalismus, folglich kann man von einem umso heftigeren Crash ausgehen, der zu seinem Ende führen wird. (Wirtschaftlich) Linke Politiker können versuchen, den Aufprall zu dämmen indem sie unter anderem durch verbindliche und wahrhaftige Re-Regulierungen der Finanzmärkte den Grad der Organisiertheit erhöhen. Allerdings wird dazu ein Verantwortlicher in einem Bundesland nicht ausreichen, wenn man die globale Verflechtung sowohl geographischer Art als auch der Lebenssphären betrachtet...



Aber letztlich hilft alles nicht, wir sitzen alle im gleichen Zug in Richtung Abgrund und schauen fröhlich aus dem Fenster.



Wie man dann so ausflippen kann, weil eine Partei mal in eine Teilverantwortung (in einer Dreier-Koalition) gerät, die grundsätzlich kapitalismuskritisch, sozialstaatsfreundlich, gegen polizeistaatliche Entwicklungen und für mehr Solidarität einsteht, ist mir ein Rätsel.

Skeptisch sehe ich bei dieser Partei nur, dass sie innerhalb der Institutionen eh kaum etwas anders machen kann als alle anderen und sie daher grundsätzlich nur als oppositionelles Korrektiv taugen kann.
 
Wie man dann so ausflippen kann, weil eine Partei, die grundsätzlich kapitalismuskritisch, sozialstaatsfreundlich, gegen polizeistaatliche Entwicklungen und für mehr Solidarität einsteht, ist mir ein Rätsel.

Skeptisch sehe ich bei dieser Partei nur, dass sie innerhalb der Institutionen eh kaum etwas anders machen kann als alle anderen und sie daher grundsätzlich nur als oppositionelles Korrektiv taugen kann.


Das ist aber verharmlosend nett ausgedrückt,



sozialstaatsfreundlich für wen und mit was, Hilfen für Flüchlinge fordern aber net wissen woher das Geld kommt.



Gegen Polizeistaat, da sind wir noch weit von entfernt, siehe Amerika Hab Verwandte da und einige amerikanische Freunde,



mehr Solidarität in welchen Bereichen ( VEB Kombinat usw. ) und mit welchem Geld.



Des weiteren eine Aussenpolitik die in keinster Weise, auch nur den Ansatz von Demokratie zeigt.
 
Ich versuche mal kurz, den so genannten "GAU" zu skizzieren, sprich also meine Befürchtungen. Wenn diese Leute auf Bundesebene an die Macht kommen, werden sie sich daran machen, ihre kruden Vorhaben umzusetzen. Das bedeutet für mich:



- wirtschaftlich die Verstaatlichung ganzer Wirtschaftszweige und damit in letzter Konsequenz auch Enteignungen in großem Stil, so wie man das planwirtschaftlichen Staaten auch kennt.

- den Abbau von Sicherheitsstrukturen wie z.B. Abschaffung oder zumindest gänzliche Marginalisierung der Streitkräfte und damit eine Entblößung von Deutschlands Sicherheit.

- den Austritt Deutschlands aus Organisationen wie der NATO und eine außenpolitische Orientierung nach Osten bei einer gleichzeitigen pazifistischen Außenpolitikdoktrin, die sich auch bei eindeutigen Situationen wie der IS-Krise nicht einmischt und in Konsequenz eine internationale Isolierung Deutschlands zur Folge hat.

- einen ausufernden Ausbau der sozialen Sicherungssysteme, vor allem im Bereich der Mindestsicherungsleistungen, finanziert durch Staatsschulden, da die Beiträge in den Sozial- und Krankenversicherungssystemen gleichzeitig gesenkt werden, um die Wähler zu befriedigen.

- als Konsequenz aus der Wirtschaftspolitik eine Abwanderung von Investoren und großer Abfluss von Kapital ins Ausland und infolgedessen ein massiver Verlust von Arbeitsplätzen, kombiniert mit einem Staatsbankrott plus verottender Infrastruktur aufgrund der horrenden Sozialausgaben, mit denen man sich die Zustimmung der Wähler erkauft.



Diese Folgen sehe ich aus meiner Warte als realistische Konsequenzen einer Bundesregierung unter Lafontaine, Wagenknecht, Gysi und Konsorten.



Auch ich bin für eine Fesselung und Regulierung des Casino-Kapitalismus. Ich möchte eine soziale Marktwirtschaft, in der jeder von seiner Arbeit auch auskömmlich leben kann. Aber ich will wirtschaftlich keine DDR-reloaded. Und ich will auch keine außenpolitisch isolierte Bundesrepublik, die sich überall aus der Verantwortung stiehlt. Genau das werden diese Leute aber machen, wenn man sie machen lässt. Daher sind sie für mich auf ewig unwählbar und wären der GAU als Bundesregierung.



Und die SPD, die ich bei der vergangenen Bundestagswahl auch das erste Mal gewählt habe (ja ihr lest richtig, die ihr mich als Franz-Josef-Strauß einschätzt!), habe ich das letzte Mal gewählt. Wer sich aus Machtkalkül als Steigbügelhalter für solche Leute betätigt, wird nie wieder meine Stimme bekommen. Für mich sind und bleiben die Linken extremistisch.



P.S.: Und falls sich jemand fragt, warum ich bei diesem Thema emotionaler bin als sonst: Ich war als Junge kurz nach dem Mauerfall in schneller Folge einige Male in der noch existierenden DDR bzw. als sie gerade wieder zur Bundesrepublik gehörte. Ich war alt genug um zu begreifen, welch schreckliche Konsequenzen dieser Staat im Alltag für seine Bürger ganz offensichtlich hatte. Ich werde nie mehr die verrotteten, einsturzgefährdeten Häuserfronten, die verdreckten Flüsse, wilden Müllhalden, den beißenden Braunkohlegeruch und das allgegenwärtige Grau vergessen, das ich dort gesehen habe. Und ebensowenig die Grenzanlagen mit Stacheldraht, Wachtürmen, Autosperren usw. (das stand da nämlich alles noch!). Ich will solche Verhältnisse nie wieder in meinem Heimatland sehen. Und daher ist eine Partei, die für so etwas steht, für mich ein politisches Feindbild und wird es immer bleiben.
 
Wenn diese Leute auf Bundesebene an die Macht kommen, werden sie sich daran machen, ihre kruden Vorhaben umzusetzen.


1. WENN "diese Leute" auf Bundesebene an die Macht kommen sollten, dann müsste auch der Letzte den Offenbarungseid der etablierten Parteien zur Kenntnis nehmen.

2. Wäre dann die Welt immer noch die gleiche.



Man muss sich nur einmal die USA anschauen: George Walker Bush jun. und Barack Hussein Obama (dessen Name allein schon wie Saddam Bin Laden klingt) könnten als Personen gegensätzlicher kaum sein. Auch die Überzeugungen, für die sie einstehen, unterscheiden sich fundamental. Ebenso ihre jeweilige Anhängerschaft.

Aber hat sich in der amerikanischen Außen- und Innenpolitik irgendetwas signifikant verändert? Ich würde sagen: Nein

Und warum nicht? Weil es wurscht ist, wer Präsident ist - oder auch Ministerpräsident. Die tatsächliche Macht exponiert sich nicht - sie IST
 
1. WENN "diese Leute" auf Bundesebene an die Macht kommen sollten, dann müsste auch der Letzte den Offenbarungseid der etablierten Parteien zur Kenntnis nehmen.
2. Wäre dann die Welt immer noch die gleiche.


Da bin ich anderer Ansicht. Es stimmt zwar, das Macht auch Menschen aufsaugen kann und nicht umgekehrt, allerdings ist das mit extremen Positionen anders, sie werden mit Hilfe der Macht oft auch gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Ich finde man hat als normaler Mensch und nicht Linken-Anhänger genug Grund, sich vor einer Machtübernahme zu fürchten, genauso wie das bei einer rechtsextremen Partei der Fall wäre.
 
Ich fürchte mich inzwischen vor allem vor den weichgespülten Einheitsparteien (sic), die mit einem bisschen Homo- und Gender-Klimbim von ihrer eigenen Profil-, Konzept- und Bedeutungslosigkeit ablenken wollen.
 
Weil es wurscht ist, wer Präsident ist - oder auch Ministerpräsident.



Seh das nicht so, du siehst in Amerika welche Schwierigkeiten eine mehrheitliche Opposition zum Präsidenten bewirken kann, die Haushaltssperren und 4 Wochen keinen Staatsapparat bezahlen, wären hier in Deutschland im Moment ein Unding, was sich vllt durch Blockadepolitik im Bundesrat dann anders darstellen könnte.
 
Weil es wurscht ist, wer Präsident ist - oder auch Ministerpräsident.


Seh das nicht so, du siehst in Amerika welche Schwierigkeiten eine mehrheitliche Opposition zum Präsidenten bewirken kann, die Haushaltssperren und 4 Wochen keinen Staatsapparat bezahlen, wären hier in Deutschland im Moment ein Unding, was sich vllt durch Blockadepolitik im Bundesrat dann anders darstellen könnte.


Aber dass das so möglich ist, beruht ja auch auf einem wohlkalkulierten Instrument der Politik - sehr clever.
 
Ich versuche mal kurz, den so genannten "GAU" zu skizzieren, sprich also meine Befürchtungen. Wenn diese Leute auf Bundesebene an die Macht kommen, werden sie sich daran machen, ihre kruden Vorhaben umzusetzen. Das bedeutet für mich:


Sorry, aber nochmal die Frage, was ist daran ein Alptraum, wenn ein Linker nun MP in einem Bundesland wird. Ich zitiere:




Extremismus in jeglicher Form darf niemals wieder um sich greifen. Ich hoffe, dass es im thüringischen Landtag genug Abgeordnete mit Gewissen gibt, die diesen Alptraum zu verhindern wissen.


Und was Deine bundespolitischen Sorgen angeht, dann sind wir noch sehr sehr weit davon weg, dass es eine Bundesregierung mit Linksparteibeteiligung geben kann. Wie man sich unter diesen Voraussetzungen so in kassandraesken Vorhersagen versteigen ist mir ein Rätsel.




Für mich sind und bleiben die Linken extremistisch.
Kann man so sehen. Wird auch in einigen Medien so propagiert, die Frage ist nur, ob das wirklich realistisch ist.




P.S.: Und falls sich jemand fragt, warum ich bei diesem Thema emotionaler bin als sonst:
Glaubst Du wirklich, dass Du der Einzige bist, der Erfahrung mit der DDR hat? Oder hast Du Dich mal gefragt, ob man auch andere Schlussfolgerungen ziehen kann?



Ansonsten würde ich dazu sagen: Emotionen vernebeln hier den Verstand.
 
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