Ganz schlimm traf es die Weinberge in Kapellen-Drusweiler, Niederhorbach, Klingenmünster, Göcklingen und teilweise in Bornheim und Essingen. Reinhold Hörner, Kreisvorsitzender der Bauern- und Winzerschaft, sprach von schätzungsweise „1000 Hektar Totalschaden durch Hagelschlag". Das Schlimme sei, dass nicht alle Winzer versichert seien. Den Gesamtschaden bezifferte Hörner auf über zehn Millionen Euro. Die Auswirkungen auf Gemüse, Weizen, Mais, Zuckerrüben und Mais seien nicht so gravierend
Für viele Winzer in der Region kam wohl erst gestern Morgen das böse Erwachen, als sie ihre Wingerte begutachteten. „Totalschaden" auf etwa 1000 Hektar registrierte der Kreisvorsitzende der Bauern- und Winzerschaft, Reinhold Hörner, der von einem Millionenschaden im zweistelligen Bereich sprach. Besonders betroffen sind die Weinbaubetriebe etwa in der Schneise Wollmesheim, Mörzheim, Göcklingen, Klingenmünster, Kappellen und Gleishorbach.
Enorme Schäden zeichnen sich gerade in Wollmesheim ab, bestätigte gestern Winzermeister Dirk Vögeli. „Die meisten Weinkeller in Wollmesheim bleiben dieses Jahr sicher trocken." Problematisch werde die Situation vor allem für jene, die keine Hagelversicherung haben, fürchtet Vögeli. Viele Weinberge seien zu 100 Prozent zerstört. „Da stehen nur noch Stengel aus dem Rebholz." Befürchtet werden Folgeschäden, die vielleicht erst im kommenden Jahr auftreten werden, weil die Hagelkörner auch das Holz verletzt haben. (eva)