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Wirtschafts- und Finanzkrise - "Merkt" ihr was?

Seid ihr euch des Ausmaßes der Krise bewußt?

  • Ja...mir erscheint es wirklich so schlimm...

    Stimmen: 13 24,1%
  • Nein...ich les zwar davon, aber \"es\" scheint noch fern...

    Stimmen: 36 66,7%
  • Unschlüssig...Begründung folgt im Thread...

    Stimmen: 5 9,3%

  • Umfrageteilnehmer
    54

Jonny

Well-Known Member
Ich lese gerade den Artikel im Spiegel "Wann ist der Staat eigentlich pleite". Nun stellte sich mir grad die Frage: Bekommt der Durchschnittsbürger eigentlich was davon mit? Besonders von diesen gigantischen Ausmaßen meine ich.



Klar...es werden Leute entlassen und die Steuern werden sicher steigen...ist mir schon bewußt...



"Fühlt" ihr das Ausmaß der Krise? Das historische an ihr? Habt ihr da überhaupt noch einen Überblick? Seid ihr euch dem Ausmaß von Sätzen wie "Die Blase der Staatsschulden ist die letzte aller denkbaren Blasen" bewußt??



Ich will hiermit keine Panik machen oder so...mir selbst erscheint das ganze weitaus kleiner, als es wahrscheinlich ist oder wird.



P.S.: Hoffe ihr versteht, was ich überhaupt will
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Erscheint mir selbst irgendwie nicht so greifbar
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Mir ist direkt noch nicht soviel aufgefallen, eher das bei Preisen im Laden ordentlich angezogen wurde. Ich brauche nun deutlich mehr um über die Runden für Lebensmittel zu kommen.



Mir wird nur schlecht, wenn ich in den Nachrichten höre wieviel Schulden die BRD wieder macht. Irgendwann mal wird das an mir bzw. meinen evtl. Nachkommen hängen bleiben.

Das gibt der Zukunft nen bitteren Beigeschmack.
 
Persönlich bekommt man noch wenig mit. Außer vielleicht, dass das Benzin günstiger geworden ist, auch ein Nebeneffekt der Krise. Mal schauen, ob man was davon merken wird oder ob es tendentiell eher Panikmache ist.
 
Na ja, mir fällts schon auf, wenn ich Firmen sehe, die 70 Mitarbeiter auf ein Mal entlassen, weil keine Aufträge mehr rein kommen...Da denkt man dann schon mal genauer drüber nach, was da eigentlich gerade vor sich geht...
 
Na ja, mir fällts schon auf, wenn ich Firmen sehe, die 70 Mitarbeiter auf ein Mal entlassen, weil keine Aufträge mehr rein kommen...Da denkt man dann schon mal genauer drüber nach, was da eigentlich gerade vor sich geht...


Ist richtig. Aber auch da stell ich mir die Frage, gibt es weniger Aufträge/Nachfrage, weil wir wirklich in ner Krise sind oder weil diese beigeredet wird/wurde? Das erinnert mich auch an diese Öl-Spekulationen, bei denen der Preis nach oben getrieben wurde, weil irgendwo ein Scheich Schnupfen hatte oder ganz vielleicht möglicherweise hier und da ein Krieg drohen könnte. Irgendwie haben Spekulanten zuviel Einfluss auf Geld in dieser Welt.
 
Guter Einwand Stiller. Ich kann mich den Gedanken, dass einiges herbeigeredet wird, auch nicht ganz erwehren. Persönlich merke ich von der Finanzkrise wenig, bin schließlich noch Student und etwas weiter weg von der eigentlichen Wirtschaft. Allerdings sieht man bereits bei regionalen Firmen, dass Aufträge ausbleiben. Gerade wenige hundert Meter entfernt ist eine Volvo Produktionsstätte für Baggerfahrzeuge, die immer hervorragend lief und nie auch nur im entferntesten Probleme hatte. Und nun verkaufen sie sogut wie nichts mehr, überhaupt kein Absatz mehr da. Die Belegschaft wird zum Teil entlassen oder arbeitet nur noch wenige Stunden in der Woche, keine Aufträge, keine Jobs. Wäre vor einiger Zeit undenkbar gewesen.
 
Ich selbst merke davon bislang recht wenig.



Bei mir im Geschäft sind die Umsätze sogar noch etwas am steigen.





ABER:

habe mich die tage mit einem Vorstandmitglied einer der größten Automobilzuliefere in D unterhalten.



Die hatten vor 10 Jahren gegen den Willen von Betriebsrat und Angestellten Arbeitszeitkonten eingerichtet.



Hätten sie das nicht gehabt hätten sie schon vor Monaten die Kurzarbeit einführen müssen. So beginne sie jetzt damit.



Es gab noch bestehende Aufträge, es kommen auch noch immer wieder weitere rein.

Aber die Verringerung ist wohl unglaublich hoch geworden.



Die meisten der Mitarbeiter haben jetzt die Wahl zwischen 50% arbeiten und 50% kassieren oder halbes Jahr unbezahlten Urlaub machen...







Die nächsten Monate können noch sehr bitter werden....
 
Ich bemerke die Finanzkrise daran, dass mein Arbeitsplatz gefährdet ist.



Wirtschaftskrise macht sich wie schon erwähnt am rückläufigen Ölpreis bemerkbar. Sicher weiter verschärfen und beschleunigen wird sich der Rückgang/Verfall des Qualitätsniveau öffentlicher Infrastruktur. Da hat Westdeutschland sicher 1989 seinen Zenit gesehen.



Zu den staatlichen Subventionsmaßnahmen kann ich sagen, dass ich es generell besser finde heute in Arbeitsplätze statt morgen in Arbeitslosigkeit zu investieren. Allerdings muss man hier genau hinschauen, welche Arbeitsplätze nach der Krise wieder von selbst tragfähig sind und welche nicht. Bei letzter Gruppe würde ich keine Steuergelder investieren und mir erhoffen, dass die Krise hier den Strukturwandel anstößt/beschleunigt.



Zum Thema Staatsverschuldung: "Wir leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel" hört man immer. Komischerweise haben wir das schon vor 30 Jahren gehört. Wer sagt denn, dass die Staatsverschuldung irgendwann getilgt werden muss? Lediglich die Zinslast wächst - das wird momentan durch ein niedriges Zinsniveau verdeckt und könnte in den kommenden Jahren noch zu einem großen Problem werden.
 
Ich find die Aussage mit dem Herbeireden auch sehr treffend.

Die "Wirtschaft" sollte für den Menschen doch ein Instrument sein, wie Kommunikation, Rohstoffförderung oder Transpot, das gut eingesetzt und genutzt werden soll. Stattdessen wird sie von der gierigen Elite auf ein Podest gehoben und nun als richtungsweisend Orakel welches die Zukunft bestimmt hergezeigt, nachdem die Politiker ihre Planung ausrichten. Es MUSS Wirtschaftswachstum geben, magisches Dreieck etc. Um auf den Vergleich mit Kommunikation wieder aufzugreifen, das is dann wie Labern um des Laberns Willen. Es schien ja auch keiner was dagegen gehabt zu haben, dass mit dem 11-fachen der Weltwirtschaftsleitung spekuliert wurde.

Ob ich was merk? Ich weiß nicht so recht, ich glaub es gehn mehr Leut ihr Geld in Bars und Kneipen tragen, "der Deutsche an sich" is wohl nicht soo empfindlich für die kolportierte Weltuntergangsstimmung, dass er ihm sein Bier nicht mehr schmeckt.
 
Ist richtig. Aber auch da stell ich mir die Frage, gibt es weniger Aufträge/Nachfrage, weil wir wirklich in ner Krise sind oder weil diese beigeredet wird/wurde? Das erinnert mich auch an diese Öl-Spekulationen, bei denen der Preis nach oben getrieben wurde, weil irgendwo ein Scheich Schnupfen hatte oder ganz vielleicht möglicherweise hier und da ein Krieg drohen könnte. Irgendwie haben Spekulanten zuviel Einfluss auf Geld in dieser Welt.


Die Frage war/ist ja aber: "Merkt ihr was?"



Das heisst es ist unerheblich, ob der Auftragseingang in unserem Unternehmen seit Oktober wegen irgendwelcher Spekulanten, oder wegen direkter Auswirkungen einer Wirtschaftskrise um 2/3 zurückgegangen sind.

Fakt ist, dass viele Kollegen mittlerweile in verschiedenen Arbeitszeitmodellen Stunden "verschieben", bereits in Kurzarbeit sind - oder sich durch diese bedroht sehen.

Viele unserer Kunden bauen ihre Lager bis auf Null ab, manche stoppen ihre Produktion sogar komplett.

Eine Tendenzänderung ist bei uns bislang nicht fest zu stellen.
 
Ich hoffe, ich streue jetzt kein Salz in irgendwelche Wunden, aber für mich persönlich hat diese Finanz-/Wirtschaftskrise nicht nur nichts negatives, sondern eine handvoll Vorteile.



- sinkende Spritpreise (durch Stagnation / Rückgang der Wirtschaft weltweit hervorgerufen) --> bin Pendler

- niedriger Pfundkurs (ich kauf öfter mal in GB ein)

- Arbeitsplatz in einer krisensicheren Branche (Medizintechnik)



Ich will damit auf keinen Fall einen egoistischen Eindruck machen. Aber bei mir ist es nunmal so, dass es sich bisher eher positiv auswirkt.



Allgemein gilt aber, dass auf längere Sicht die Preise eher sinken als steigen (effektiv!), da Wirtschaftskrisen eine Deflation zur Folge haben (und nein: die Inflation in den 20er Jahren hing kaum mit der Wirtschaftskrise zusammen)



Auf Deutsch. für mich fehlt oben in der umfrage eine Auswahlmöglichkeit: "Ich hab eher Vor- als Nachteile"
 
Im Grunde ist es bis jetzt nur die halbe Krise. Alle Handwerksbetriebe und Firmen , die unmittelbar mit dem Bau zu tun haben, sind an Projekten beteiligt , die schon teilweise seit 2 Jahren laufen und auch finanziert sind.Da jetzt noch ein Bau-Infrastruktur - Investprogramm aufgelegt wird , scheint für die nächsten 20 Monate oder bis Ende 2010 erstmal alles ok.Problematisch wird es für die Branche nur durch ausbleibende Neu-und Ersatzinvestitionen aus der Industrie.Denke mal, die Baubranche wird erst in 2-3 Jahren mit den ausbleibenden Steuereinnahmen des Bundes sowie mit den vorgezogenen öffentlichen infrastrukturmaßnahmen zu leiden haben , damit auch die gesamte Baustoffindustrie ( Arbeitsplätze ! ).

So schön im Moment die gesunkenden Verbraucherpreise sind ,stellen sie als Deflation eine weitere Insolvenzgefahr für viele Firmen dar. Viele können aufgrund fallender Preis keine Ergebnisse erzielen , die eine ordentliche Tilgung der evt. im Vorjahr aufgenommenden Kredite ermöglichen ,so dass hier die Banken auf weiteren Risikopapieren sitzen könnten.



Aber eine Logik sollte uns noch Hoffnung machen . Geld geht eigentlich nicht verloren , es ist nur woanders. Wir müssen es nur zurückholen und damit den nächsten Aufschwung einleiten.
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Aber eine Logik sollte uns noch Hoffnung machen . Geld geht eigentlich nicht verloren , es ist nur woanders. Wir müssen es nur zurückholen und damit den nächsten Aufschwung einleiten.
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Stimmt, da fragt man sich dann aber auch, wer von der Krise in großen Umfang profitiert... So wie bei mir oben beschrieben, sind es ja nur Peanuts. Ich bin mir aber sicher, dass so manch einer groß abkassiert (ohne jetzt eine Verschörungstheorie zu strapazieren
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)
 
Kann euch sagen wie diese Krise hier in Mexico erlebt wird:



Mexico hat schon etliche Krisen durchlebt. Die furchtbarsten waren 84 un 95, in beiden Faellen wurder der Peso abgewertet was fuer Millionen von Buergern die Ersparnisse in Dollars hatten (was durchaus ueblich war wegen der instabilitaet des Pesos) einen drastischen wirtschaftlichen Rueckschritt bedeutete. Insofern wird die heutige Krise gerne mit den vorherigen verglichen, um festzulegen welche schlimmer ist.



Allerdings hat sich seit den Zeiten der grossen Krisen hier in Mexico einiges veraendert. Der Peso wurde an den Doller gekoppelt und das Wirtschaftswachstum war positiv in den letzten Jahren, die mex. Wirtschaft ist stabiler geworden (um das in knappen Worten zu sagen).



Und so kann man sagen, dass bis auf wenige Sektoren die Krise eher ein psychologisches Problem als eine tatsaechliches ist. Der Rueckgang des Wirtschaftswachstums betraegt zur Zeit 1.5%, in der schweren Krise 94 war er 9%. Trotzdem herrscht hier in Mexico die Meinung die Krise sei schwerer als 94. Die Daten unterstuetzen das nicht. Es fuehrt aber da zu, dass die in den Medien zu pessimistisch dargestellte Situation, dass Kaufverhalten der Buerger veraendert, insofern, dass sie sehr waehlerisch sind, was sie ausgeben. Dies wirkt sich in einem Rueckgang der Absaetze aus.



Die betroffenen Branchen sind die Banken und die Automobilindustrie. Hier gab es Massenentlassungen. Das naturell des Mexikaners fuehrt dazu, dass die Gastronomie nach einem kurzen Durchhaenger im Dezember wieder positiven Wachstum nachweisen kann. Man sagt hier, dass der Mexikaner wenn es ihm schlecht geht, mehr in Restaurants essen geht als sonst. Das hat etwas damit zu tun, dass dieses Volk eine positive Lebenseinstellung hat und was Krisen betrifft relativ abgehaertet ist. Man feiert sich sozusagen die Sorgen von der Seele.



Problematisch ist natuerlich der drastische Anstieg des Dollars was fuer die Branchen die aus den USA importieren einen drastischen Kostenanstieg verursacht hat, was wiederum zu erhoehten Preisen fuehrt.
 
Ich selber merke es nicht so wirklich.



Allerdings ist der Vater meiner Freundin in der LKW-Produktion tätig.

Er hat momentan öfters "Urlaub". Die Produktion ist merklich zurückgefahren worden, sodass die Angestellten nur Kurzarbeits-Gehalt beziehen.

Die Zeitverträge werden allesamt nicht verlängert und Leih-Arbeiter sind schon alle weg.

Im Sommer wird dann über die weitere Zukunft entschieden, es wird davon ausgegangen, dass es zu einigen Entlassungen kommen wird.



Ist schon irgendwie erschreckend, wenn man sowas hört. Vor allem, wenn die Leute dann einige Hunderter im Monat weniger im Portemonnaie haben.
 
Ich merke auf jeden Fall, dass mir bei solchen Meldungen "das Messer im Sack aufgeht"!!!



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:-x:-x



Ex-Lehman-Chef



Ehefrau bekommt Luxusvilla für 100 Dollar



Der ehemalige Chef der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers, Richard Fuld, hat seiner Ehefrau im November ein 13 Millionen Dollar teures Villenanwesen für 100 Dollar verkauft.



Quelle und Rest des Artikels: http://www.focus.de/finanzen/boerse...mt-luxusvilla-fuer-100-dollar_aid_365137.htmlhttp://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/ex-lehman-chef-ehefrau-bekommt-luxusvilla-fuer-100-dollar_aid_365137.html



Erst die Karre an die Wand fahren und dann schauen, dass man möglichst aus der persönlichen Verantwortung raus kommt!

Ohne Worte....
 
Positiv:

- Niedrige Spritpreise

- Niedrige Zinsen



Negativ:

- Kollegen berichten über Kurzarbeit
 
Bei den niedrigen Spritpreisen...ob das mal wirklich so positiv ist? Im Endeffekt haben die Erdölexportierenden Länder dadurch weniger Staatseinnahmen und zukünftig weniger Geld, um in neue Technologien und sowieso neu zu investieren. Dadurch wird der Sprit zukünftig noch teurer.



In Deutschland ist zudem noch einiges an Steuern auf dem Preis für Benzin. Folglich holt sich der Staat das wieder woanders...irgendwie gezwungenermaßen.






Ex-Lehman-Chef


Ehefrau bekommt Luxusvilla für 100 Dollar



...



Erst die Karre an die Wand fahren und dann...


...so tun, als wärs die Frau gewesen.
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Also ich arbeite bei Daimler Trucks. Bis ende letzen Jahres lief unser Werk am absoluten limit, es wurde rund um die uhr gearbeitet. dann fiel von heute auf morgen der Samstag weg, danach die Schichtverlängerung und später auch die nachtschicht. ab februar wird freitags nichtmehr gearbeitet, bei bereichen mit 3 schichten ist immer die nachtschicht zuhause, an fasching(4 tage) und ostern (12 tage) ist das werk zu. die auftragslage ist echt miserabel. sobald die freischichtkonten bei null sind gibts dann kurzarbeit. also ich merke etwas
 
Bei den niedrigen Spritpreisen...ob das mal wirklich so positiv ist? Im Endeffekt haben die Erdölexportierenden Länder dadurch weniger Staatseinnahmen und zukünftig weniger Geld, um in neue Technologien und sowieso neu zu investieren. Dadurch wird der Sprit zukünftig noch teurer.


Es ist ja nicht so, dass die ölexportierenden länder im moment so gerade einen ausgeglichenen Haushalt erwirtschaften. Das Beispiel Dubai greift zwar nicht für alle Länder, aber wenn man sieht, was dort verbaut wird, könnte man auf die Idee kommen, dass dort Gewinn erwirtschaftet wird
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Außerdem wird der Preis nicht nur durch das Angebot gestaltet, sondern auch durch die Nachfrage; und die ist in Zeiten der Wirtschaftskrise halt geringer.



In neue Technologien hätten sie schon längst investieren können (und haben es auch schon sicherlich), aber im moment ist das Ölgeschäft noch viel zu lukrativ, um eine Konkurrenztechnologie zu fördern.
 
Es ist ja nicht so, dass die ölexportierenden länder im moment so gerade einen ausgeglichenen Haushalt erwirtschaften. Das Beispiel Dubai greift zwar nicht für alle Länder, aber wenn man sieht, was dort verbaut wird, könnte man auf die Idee kommen, dass dort Gewinn erwirtschaftet wird
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Außerdem wird der Preis nicht nur durch das Angebot gestaltet, sondern auch durch die Nachfrage; und die ist in Zeiten der Wirtschaftskrise halt geringer.


Naja...Dubai und der Golf...sind Ausnahmen, wie ich finde...



Ich dachte eher an Russland oder Venezuela, Nigeria, Angola. Staaten die auch eine Bevölkerung haben
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Klar haben diese Länder jahrelang Gewinn erwirtschaftet und hatten Wachstumsraten von 7-1x Prozent (Angola noch mehr), aber das heißt ja nicht, dass die Regierungen nachhaltig wirtschaften. Klar sind die Länder selber schuld, aber die Zeche zahlen nunmal die Konsumenten und vor allem auch die Einwohner dieser Länder.




In neue Technologien hätten sie schon längst investieren können (und haben es auch schon sicherlich), aber im moment ist das Ölgeschäft noch viel zu lukrativ, um eine Konkurrenztechnologie zu fördern.


Auch hier hab ich wohl unklar ausgedrückt. Meinte neue Technologien, um die Ölvorkommen besser ausbeuten zu können (mehr raus zu holen und leichter) und neue Vorkommen zu erschließen.
 
Naja...Dubai und der Golf...sind Ausnahmen, wie ich finde...


Ich dachte eher an Russland oder Venezuela, Nigeria, Angola. Staaten die auch eine Bevölkerung haben
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Klar haben diese Länder jahrelang Gewinn erwirtschaftet und hatten Wachstumsraten von 7-1x Prozent (Angola noch mehr), aber das heißt ja nicht, dass die Regierungen nachhaltig wirtschaften. Klar sind die Länder selber schuld, aber die Zeche zahlen nunmal die Konsumenten und vor allem auch die Einwohner dieser Länder.


ja, stimmt schon, aber die Gewinne dieser Länder (wie Nigeria) landen wegen der Korruption im Lande entweder in privaten Beuteln oder werden für die Rüstung ausgegeben. ich denke aber, das hast du schon mit der Nachhaltigkeit ansprechen wollen. Bei solchen Ländern ist es aber eher so, dass bei ausbleibenden Einnahmen halt weniger politiker mit fetten Schlitten durch die Gegend fahren. In Ländern wie Saudi-Arabien, Syrien, von mir aus auch Iran, wird anders gewirtschaftet und finanziell geht's den Einwohnern ja auch recht gut (auch wenn das meiste davon auch die großen Fische absahnen). In Afrika kannst aber das alles fast vergessen - Korruption und Misswirtschaft fressen die Gewinne auf. Eine der wenigen Ausnahmen dürfte Ghana darstellen; da funktioniert der Staat noch einigermaßen. So mit Afrika-Kunde bist aber eher du die Referenz, was ich bisher mitbekommen hab, oder?
 
Also ich selber bekomme es kaum mit. am meisten noch durch bekannte die in Firmen arbeiten die direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie zusammenhängen. Mein Cousin (bei BMW) bekam zB einfach so eine Woche früher Weihnachtsferien, weil nichts mehr zu tun war.
 
Also, zum einen: Ich merk nix wirklich.

Ich arbeite in einer (Volks-)Bank und wir stehen recht solide da, bei uns stehen also auch erstmal keine Kündigungen an.

Das einzige, wo ichs merk, ist, wenn ich Kunden am Telefon habe.



Ich persönlich glaube aber, die wirkliche Krise kommt daher, weil man anscheinend eine Krise WILL, zumindest kommt es mir so vor.

Alle (egal ob Merkel, Steinbrück oder sonstwer) reden davon "Ui, Krise, Welwirschaft is schlecht". Dann denken alle, die das hören und auch glauben "Mist, ich muss sparen, falls was passiert!" Natürlich sinkt dann die Kaufkraft, der Konsum lässt nach, heisst, es werden nicht mehr so viele Waren benötigt und das Resultat ist, dass Firmen weniger produzieren müssen. Folge davon: Kurzarbeit, Leute sparen noch mehr..... -> Teufelskreis.



Ich für meinen Teil habe nichts an meinem Konsum verändert, wenn überhaupt verprass ich noch mehr als vorher.
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bei uns in der firma, bzw. wo wir derzeit arbeiten, ists ähnöich wie bei marky.. sehr viel kurzarbeit, viel urlaub, überstunden abfeiern, etc.. ich merks auch definitv, nur net so krass wie die leuts in der produktion..
 
Freu ich mich schon auf Tijuana im August , endlich mal den Frust von der Seele essen.


Dann freu dich mal nicht zu sehr. Tijuana ist zur Zeit neben Ciudad Juarez die gefaehrlichste Stadt in Mexico. Ueber 450 Erschiessungen/Hinrichtungen in del letzten 2 Monaten, Entfuehrungen sind an der Tagesordnung, Schiesserein am hellichten Tag auf belebten Strassen. Das sind die Folgen des erbitterten Kampfes der Regierung gegen die organisierten Drogenkartelle. Diese versuchen durch Massenhinrichtungen und Gewalt die Regierung einzuschuechtern. Tijuana ist ein Brennpunkt. Insofern pass echt gut auf dich auf.
 
Auf CNN wurde letzte Woche gemeldet, dass weltweit ca.4 Billionen Dollar durch die Finanzkrise "versenkt" wurden. Dies hat nun, leicht zeitverzögert, brutale Auswirkungen auf die "reale" Wirtschaft und damit auf Arbeitsplätze. Alleine heute wurden nur in den USA der Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen angekündigt... an einem Tag!



Meine Frage als Mensch mit unterdurchschnittlicher Ahnung in der Finanzwelt wäre nun:

Die 4 Billionen Dollar sind ja irgendwo, die vorhandene Gesamtgeldmenge kann man nur reduzieren indem man es verbrennt oder der Staat bzw. die Zentralbanken es aus dem Geldkreislauf nehmen.. und das haben sie nicht getan. Wo ist nun also diese enorme Summe Geld die dem weltweiten Geldkreislauf fehlen?
 
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