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Wirtschafts- und Finanzkrise - "Merkt" ihr was?

Seid ihr euch des Ausmaßes der Krise bewußt?

  • Ja...mir erscheint es wirklich so schlimm...

    Stimmen: 13 24,1%
  • Nein...ich les zwar davon, aber \"es\" scheint noch fern...

    Stimmen: 36 66,7%
  • Unschlüssig...Begründung folgt im Thread...

    Stimmen: 5 9,3%

  • Umfrageteilnehmer
    54
ist dabei nicht die wirtschaft in deutschland im vergleich zu den anderen ländern relativ stabil?



also hier merkt mans schon. zunächst mal weil jeder drüber redet
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da hier drüben das wohnungssystem ähnlich wie in den usa ja sehr auf kaufen statt mieten ausgelegt ist, haben die leute probleme ihre mortgages zu finanzieren. man sieht relativ viele häuste mit to sell-schildern dran. eigentlich wärs für uns ganz clever jetzt was zu kaufen
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zum zweiten macht eigentlich jeden tag ein geschäft zu. obs jetzt der petshop gegenüber ist, der bäcker um die ecke, die klamottenladen auf der hauptstraße oder ner menge M&S's oder auch alle woolworth's in GB.

drittens: in GB wurde wegen des Credit chrunches und weil deswegen viele leute weniger geld haben und wenig ausgeben, die mehrwertsteuer von 17,5 auf 15 gesenkt. wenn man seinen job hat, ist das natürlich eigentlich fast gut für einen. essen wird halt billiger. daher geben wir vielleicht sogar wirklich mehr aus als vorher.

und zu guter letzt merk ichs an meinem sparbuch mit den schönen euros drauf, das ich noch hab, mit denen ich plötzlich hier viel mehr kaufen kann als früher (zeitweise war ja pfund = euro).
 
also da ich in einer Spedition am Flughafen arbeite kann ich nur sagen unser Auftragsvolumen ist drastisch zurück gegangen. Da wird nix herbei geredet das ist einfach so.



Wir haben leider auch viele Kunden die für die Automobilindustrie Fracht verschicken und da merkt man den Rückgang extrem...



Ich bin mal gespannt wie das noch weitergeht.
 
ich glaub uns wird noch ein wenig mehr erwarten.



Ich frage mich auch immer wieder wo dieses ganze Geld geblieben ist?

Denn normalerweise, verlieren Leute an der Börse und andere Gewinnen?

Stehen alle Rädchen still?
 
Also wir merken es in der Baubranche extrem. Finanzierungen die vor 1 Jahr noch problemlos klappten, werden nun von Banken aufgrund tausendfacher Dokumentenvorlagen extrem in die länge gezogen oder ganz gecancelt.
 
Also wir merken es in der Baubranche extrem. Finanzierungen die vor 1 Jahr noch problemlos klappten, werden nun von Banken aufgrund tausendfacher Dokumentenvorlagen extrem in die länge gezogen oder ganz gecancelt.


Wirst lachen gestern hat mein Bruder füre ein neues Bad sich informiert und wollte einen Kredit über 10.000,- Euro aufnehmen.

Sage und schreib 9.5 % wollte die Bank, mit Bürgschaft unserer Eltern hätten Sie sich auf 7% erweichen lassen.



Also verstehet einer was davon? Die Zinsen müssten doch angepasst werden an die Habenzinsen und die sind doch fast bei 2% wieso dann diese Diskrepanz?



Wer nix hat, der Kriegt auch nix stell ich fest.
 
hier nicht, hier kriegste auch wenn de (fast) nix hast. darum isses hier auch wohl noch n tacken schlimmer als bei euch.

legste 10k vor, kannste dir deine 100k für ne wohnung finanzieren. natürlich kannste das jetzt nicht mehr halten.
 
Meine Frage als Mensch mit unterdurchschnittlicher Ahnung in der Finanzwelt wäre nun:
Die 4 Billionen Dollar sind ja irgendwo, die vorhandene Gesamtgeldmenge kann man nur reduzieren indem man es verbrennt oder der Staat bzw. die Zentralbanken es aus dem Geldkreislauf nehmen.. und das haben sie nicht getan. Wo ist nun also diese enorme Summe Geld die dem weltweiten Geldkreislauf fehlen?
Du darfst das nicht alles als "echtes Geld" sehen. Die Kohle ist ja großenteils an den Kapitalmärkten verloren gegangen.



Wenn eine Aktie der Pfiffikus AG vor 2 Jahren noch 80€ wert war, heute aber nur noch 20€, dann sind da keine realen 60€ verschwunden. Der Aktionär hatte ja auch vor 2 Jahren keine 80€ da liegen, sondern nur eine Aktie, für die er bei damaligem Verkauf 80€ bekommen hätte. Heute sind's halt nur noch 20. Aber verschwunden ist da nichts. Der Aktionär hat die Aktie ja immernoch.



Oder anders bei der Häuser-Geschichte: Die Sparstrumpf-Kasse gibt Pelle Wollsocke einen Hauskauf-Kredit über 150.000€. Pelle hat für 150.000€ dann ein Haus gekauft und lebt vor sich hin. Plötzlich wird Pelle gefeuert. Und da ist er nicht der einzige. Viele Leute verlieren ihren Job. Pelle kann die Raten für seinen Hauskauf-Kredit nicht mehr bezahlen. Die Sparstrumpf-Kasse pfändet sein Haus. Da die Kasse kein Haus braucht, sondern Geld, verkauft sie das Haus wieder. Weil aber viele Leute genau wie Pelle arbeitslos wurden, gibt es einerseits viele Häuser, die verkauft werden, andererseits kaum noch jemanden, der sich ein Haus kaufen kann. Auf dem Häusermarkt gibt also nun ein großes Angebot, und eine geringe Nachfrage. Und Angebot und Nachfrage bestimmen auf dem Markt den Preis. Die Bank verkauft das Haus am Ende für 40.000€, weil sie das Geld braucht. 110.000€ sind also weg. Aber auch hier ist kein "reales Geld" verschwunden. Denn reales Geld war nie da. Es gab ein Haus, dass zu einem Zeitpunkt X auf dem Markt 150.000€ wert war. Zum jetzigen Zeitpunkt Y aber nur noch 40.000€. Angebot und Nachfrage - Marktpreise. Reales Geld ist weder zu Asche verbrannt, noch von den Notenbanken aus dem Verkehr gezogen worden.
 
FINANZKRISE

"Ein großartiges Jahr, um eine Bank zu gründen"



Mit immensen Summen versucht die US-Regierung, die finanzielle Kernfusion zu stoppen. Die Frage ist: Was bringt das Rettungspaket? Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson zeichnet im SPIEGEL-ONLINE-Interview ein düsteres Bild: "Man muss die Dinosaurier sterben lassen."



Mehr...(spiegel)
 
FINANZKRISE

<span>Stille Macht</span>



Von Christian Reiermann und Wolfgang Reuter



Die Bundesregierung will sich im großen Stil in den heimischen Bankensektor einkaufen. Neben der Teilverstaatlichung zahlreicher angeschlagener Institute steht auch eine Komplettübernahme auf dem Programm - notfalls per Enteignung.





Mehr...(spiegel)





Sehr schön! Ich hätte nicht gedacht, dass sich unsere Regierung für den -meiner Meinung nach- richtigen Weg entscheidet.
 
Schade um Opel. Das wird wohl nichts mit der Rettung.


Der Wirtschaftsminister sprach vom "scheuen Reh"
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ich raff net, was dein smiley da hinten soll? findest du das lustig? Meine halbe Familie arbeitete und arbeitet immer noch dort... Das ist alles total vollscheisse!
 
Ich merke es im Geschäft. Schon 3 Monate Kurzarbeit. Düstere Prognosen. Mal sehen. Vielleicht brauchen wir einfach mal jemanden, der sagt, dass es doch nicht so schlimm ist und die Stimmung überall besser wird. Dann kaufen die Firmen z.B. wieder Maschinen, Leute mehr Autos usw.!
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ich raff net, was dein smiley da hinten soll? findest du das lustig? Meine halbe Familie arbeitete und arbeitet immer noch dort... Das ist alles total vollscheisse!


Nö, witzig finde ganz und gar nicht. Das ist auch kein Smiley, sondern eine Sonnenbrille und bedeutet in dem Kontext Galgenhumor.



Hat mich nur an unserer "Heilsbringer" erinnert, der eben von diesem Reh sprach. Und wesentlich anders scheint das mit Opel nicht zu sein. Das Problem ist doch dass den Amis Opel relativ egal ist, weil sie sich selbst retten müssen. Und Opel eigentlich sein "Markeneigentum" abgeben musste. Wie es vorhin hieß, Opel Deutschland muss Gebühren nach USA überweisen um Autos der Marke Opel bauen zu dürfen.



Edit: mal zu Ursprungsfrage. In meinem Bereich wurden in den letzten Woche etliche IT-Projekte gestoppt. Ganz hart trifft es gerade Schweizer Banken-Projekte
 
Also die Äußerung mit dem "scheuen Reh" habe ich auch gesehen und hatte spontan das Gefühl, dass es für Opel (leider) nie Investoren geben wird. Dies hängt aber mit meiner "Reh-Erfahrung" beim FCK zusammen.



Ich hoffe wirklich sehr, dass es gelingt, Opel in irgendeiner Form zu retten. Das scheint aber gehörig schwierig zu werden.
 
Die zentrale Frage muss ganz einfach die Langfristigkeit der Rettung sein. Macht es Sinn, ein Unternehmen evtl. mit Beteiligungen oder Bürgschaften neu aufzustellen oder solle man sich da eher raushalten, weil man eben keinen langfristigen Erfolg erwarten kann?

Klar ist in meinen Augen auch, dass Opel mindestens bis ins Spätjahr 2009 überleben wird. Es kann sich keine Partei in Deutschland erlauben, dass Opel den Bach runter geht. Auch die FDP nicht.



Ich halte eine Staatsbeteiligung nicht mal so negativ. Kapitalismus und Sozialismus sind in gewisser Weise gescheitert, also sollte man sich eine Mischung überlegen
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Und da macht es in meinen Augen ganz einfach Sinn in ausgewählten Bereichen und Situationen auch als Staat aktiv zu werden. Da würden mir zwar in erster Linie Krankenkassen und Energieversorgung einfallen, aber warum nicht, wenn langfristiger Erfolg möglich, einem Autobauer helfen?!
 
Ich habe leider die negativen Beispiele Holtzmann und Pfaff vor meinen Augen. Unterstützt von Staat, Land und Kommunen und damit hunderte von Millionen in den Sand gesetzt. Letzendlich hat man durch Rettungstaten verhindert, das man sich neu orientiert und immer wieder nur neue Hoffnungen gemacht.

Ich bin eher für die Gesundschrumpfung, dh. Insolvenz bei Opel, ebenso hätte es mit den Banken gehen müssen. Leider leiden immer nur die Arbeiter und Angestellten darunter.

In unserer Gesellschaft muss ein Umdenken stattfinden. Weg von der Industrieproduktion, hin zu mehr gesellschaftlich relevanten Arbeitsplätzen und die bitte dann auch einigermaßen gut bezahlt.
 
aber warum nicht, wenn langfristiger Erfolg möglich, einem Autobauer helfen?!


Das ist eben die Frage. Wie kann für Opel langfristiger Erfolg möglich sein? Wenn man dem glauben kann was man liest hat eben Opel seine eigentliche Werte an GM übergeben müssen(!) und ist nun nur noch Lizenznehmer. GM muss aber diese Werte an den Staat verpfänden, um selbst überleben zu können.
 
@redcity: Die Frage stellen sich im Moment viele. Machen die Rettungsaktionen Sinn, wer hat davon Nutzen, wer Nachteile, wie ist das gegeneinander abzuwägen usw.

Ich persönlich stelle es mir allerdings auch schwierig vor, als Firmenvertreter dahingehend eine Prognose abzugeben. Erfolg ist ja nicht nur im Fußball nicht durchweg planbar. Es kann immer, wie im Moment gesehen, was dazwischen kommen. Daher ist die Frage nach dem Nutzen einer staatlichen Unterstützung oder eben einer Staatsbeteiligung nur schwer zu beantworten; und selbst wenn man es kann, kann niemand eine Garantie für die Richtigkeit der Prognose geben. Deswegen sehe ich persönlich Staatsbeteiligung sinnvoller als kurzfristige Finanzspritzen, eben weil erstere eher auf Dauer angelegt werden kann. Allerdings kann auch Papa Staat als Anteilseigner keine Wunder vollbringen.



@RWR: So sieht es leider aus - und solange die US-Regierung nicht bereit ist, die für Opel in Europa wichtigen Werte von der Pfändung auszunehmen, kann GM noch sehr wollen, dann stehen wir mit leeren Händen da. Und wenn der Herr von und zu auf und davon Guttenberg noch zwanzigmal in die USA reist - und nach den Nachrichten heute ist man ja nicht wirklich weitergekommen.
 
Das ist eben die Frage. Wie kann für Opel langfristiger Erfolg möglich sein? Wenn man dem glauben kann was man liest hat eben Opel seine eigentliche Werte an GM übergeben müssen(!) und ist nun nur noch Lizenznehmer. GM muss aber diese Werte an den Staat verpfänden, um selbst überleben zu können.


Richtig: Wobei Opel ja wirklich alles abtreten musste, selbst Namens- und Logorechte. GM wird in meinen Augen unabhängig von der Entwicklung Opel nicht überleben und ich vermute, dass man sich bei GM dessen bewusst ist. Bin zwar sicherlich kein Experte auf dem Gebiet und da wissen wahrscheinlich auch hier einige Leute mehr als ich, aber was man so mitbekommt kann dieses Geflecht aus Unternehmen nicht in seiner aktuellen Form überstehen. Also wird in meinen Augen auch GM zu Eingeständnissen bereit sein müssen. Wenn man z.B. über strategische Allianzen rechtlich selbständiger Unternehmen nachdenkt, dann könnte gewisser Weise darin auch eine Lösung liegen.



@Satanischefärse

Will jetzt nicht von linkem Geschwätz sprechen aber ganz so einfach ist das in meinen Augen dann doch nicht
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... aber ganz so einfach ist das in meinen Augen dann doch nicht
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es hat keiner behauptet, dass politik einfach waere ... womit wir bei meinem plaedoyer dafuer sind, experten nach berlin zu holen und sich von kreissaal-hoersaal-plenarsaal-berufspolitikern zu verabschieden ... halbe groesse des bundestags, dafuer doppeltes gehalt ... besetzen von ministerposten nicht nach raeumlicher herkunft, sondern nach qualitaet ... dann kann man sich auf hohem niveau darueber unterhalten wie es fuer gesamtdeutschland weitergeht ... und nicht darueber, ob ue-eier eine gefahr fuer kinder darstellen, weil mir gerade als berufspolitiker nichts besseres einfaellt ... vorausschauende politik ist fuer mich das anpacken von moeglichen problemen der zukunft ... oder um es mit den worten von perikles zu sagen: es kommt nicht darauf an, die zukunft vorauszusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein ...
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p.s.: um missverstaendnissen vorzubeugen: ich behaupte nicht, dass alle mdb's so sind ... aber zu viele sitzen doch wirklich nur im bundestag und in den ausschuessen ohne den entsprechenden background zu haben ...
 
uppsalas Vorschlag zum Bundestag bzw. auch zu Besetzung von Ministerposten ist grandios! Die Fachkompetenz von einigen Abgeordneten und auch einigen Ministern/-innen kann doch allgemein angezweifelt werden! So sehe ich unseren neuen Wirtschaftsminister auch eher als "Michel Glos in James-Bond-Verkleidung".
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Nur muss/soll der Wähler nunmal als Souverän entscheiden, wen er in der politischen Verantwortung seines Landes sieht. Entsprechend ist für mich auch jede Nation, jede Stadt mitverantwortlich für die politische Entwicklung.

Wenn man es mal extrem zuspitzt, dann müsste man von meinem Standpunkt aus sogar die Parteienlandschaft anzweifeln. Vielleicht doch eher ein politisches Kommitee statt gewählter Volksvertreter?!

Der Vorschlag ist von uppsala ist sicherlich gut, nur hast du auch mit steigendem Gehalt keine Sicherheit für eine Verbesserung der politischen Verhältnisse.



Ich wäre also für die Diktatur durch ein politisches Kommitee
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das problem bei einer elitetheorie von demokratie ist die gefahr dass demokratische willensbildung "abgegeben" wird. oder auch die frage: wollen wir lieber schlecht selbst regieren oder uns besser regieren lassen?

viel besser wäre es, würden die parteien bessere und kompetentere leute aufstellen. aber aus irgendeinem grund ist das offensichtlich nicht nötig, der wähler wählt ja auch die anderen.



ich weiß, das ist jetzt total faul und so, aber isch bin ja jetzt ausländer und kenn mich ned mehr aus: kann mir jmd so wirklich ganz kurz zusammenfassen was quasi "los ist" bei opel?
 
es hat keiner behauptet, dass politik einfach waere ... womit wir bei meinem plaedoyer dafuer sind, experten nach berlin zu holen und sich von kreissaal-hoersaal-plenarsaal-berufspolitikern zu verabschieden ... halbe groesse des bundestags, dafuer doppeltes gehalt ... besetzen von ministerposten nicht nach raeumlicher herkunft, sondern nach qualitaet ... dann kann man sich auf hohem niveau darueber unterhalten wie es fuer gesamtdeutschland weitergeht ... und nicht darueber, ob ue-eier eine gefahr fuer kinder darstellen, weil mir gerade als berufspolitiker nichts besseres einfaellt ... vorausschauende politik ist fuer mich das anpacken von moeglichen problemen der zukunft ... oder um es mit den worten von perikles zu sagen: es kommt nicht darauf an, die zukunft vorauszusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein ...
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p.s.: um missverstaendnissen vorzubeugen: ich behaupte nicht, dass alle mdb's so sind ... aber zu viele sitzen doch wirklich nur im bundestag und in den ausschuessen ohne den entsprechenden background zu haben ...




Genau hier liegt doch aber der Hase im Pfeffer begraben.



Wenn man sich ansieht, wer es sichleisten kann in der Politik "mit zu spielen", dann findet man dort wahrscheinlich zu 80-90% verbeamtete oder festangestellte Lehrer, Mitarbeiter im öffentl. Dienst, etc.



Die Speziaalisten benötigen schon einegehörige Portion Idealismus um in der Politik - vor allem in einer führenden Position - aktiv zu werden.

Der Verzicht auf Einnahmen und berufliche Weiterentwicklung ist ein Pfund, dass nicht viele zu zahlen bereit sind.
 
@schnokes: Und spätestens, wenn du mal in der Politik und im Machtzentrum drin bist, ist es mit dem Idealismus vorbei. Da musst du mit dem Strom schwimmen. Da heißt es: pass dich an oder verpiss dich, friss oder stirbt. Mit Idealismus kannst du da leider nicht viel reißen (ist schon in der Hochschulpolitik oder auf Kommunalebene so). Wenn du dich weiterhin mit Idealismus oben hälst, wirst du irgendwann zum machtpolitischen Außenseiter. Dann kannst du dir zwar sagen, dass du nur deinem Gewissen folgst und dir treu bleibst, hast aber dadurch sämtliche Möglichkeiten verloren. Ein Teufelskreis.



Zum Thema Opel und GM: Hat irgendwer Gerüchte gehört, ob ein entsprechender Investor für Opel in Sicht ist? Der Staat hat sich ja schonmal abgesagt (Wir retten nur staatstragende Unternehmen!!! *türzuschlag*), auch andere Autohersteller sind da offenbar nicht scharf drauf. Selbst wenn man die Rechte von der amerikanischen Regierung erlangen könnte - ohne Investor gehen bei Opel m.E. die Lichter aus.
 
Nur muss/soll der Wähler nunmal als Souverän entscheiden, wen er in der politischen Verantwortung seines Landes sieht. Entsprechend ist für mich auch jede Nation, jede Stadt mitverantwortlich für die politische Entwicklung.
Wenn man es mal extrem zuspitzt, dann müsste man von meinem Standpunkt aus sogar die Parteienlandschaft anzweifeln. Vielleicht doch eher ein politisches Kommitee statt gewählter Volksvertreter?!

Der Vorschlag ist von uppsala ist sicherlich gut, nur hast du auch mit steigendem Gehalt keine Sicherheit für eine Verbesserung der politischen Verhältnisse.



Ich wäre also für die Diktatur durch ein politisches Kommitee
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schon richtig mit dem souveraen, aber kann man als waehler wirklich entscheiden? ... kann ich dem aus meiner sicht geeigneten kandidaten (dummerweise in der "falschen" partei) auf listenplatz 428 meine stimme geben? ... eigentlich nicht, denn meine stimme wird der partei zugeordnet werden, da er nicht in das politische gremium rueckt, sondern die "listenanfuehrer" ... souveraen hat fuer mich eher was mit dem schweizer modell zu tun ... in wichtigen fragen entscheidet das volk direkt und das loesungsspektrum wurde "fast perfekt" vorbereitet und abgeklopft durch ein hochqualifiziertes politisches gremium

und eben nicht hansichbinnunmalpolitikerweilichnixanderesgelernthababerdiepensionganztollfind ...



und bzgl. des steigenden gehalts hast du sicherlich recht ... ich wollte nur vermeiden, dass mein vorschlag darauf reduziert wird, dass ich kosten sparen wolle ... andererseits bleibe ich dabei, dass qualitaet ihren preis hat ...
 
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